St.-Katharinen-Stift GmbH

Südwall 22, 48653 Coesfeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 2074
Vorher
St. Katharinenstift GmbH
Eingetragen
11.2.1994
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenBeteiligungsgesellschaftenSonstige soziale Betreuung von älteren Menschen
Gegenstand
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Altenhilfe. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den Betrieb von Altenheimen. Der Satzungszweck kann auch verwirklicht werden durch die Beschaffung von Mitteln im Sinne des § 58 Nr. 1 AO zur Förderung des in Ziffer 1 genannten Zwecks durch andere steuerbegünstigte Körperschaften oder durch Körperschaften des öffentlichen Rechts. Diese haben die ihnen zugewandten Mittel ausschließlich und unmittelbar für ihre steuerbegünstigten Zwecke zu verwenden. Die Gesellschaft kann ferner alle Geschäfte eingehen und alle Maßnahmen durchführen, die dem Gesellschaftszweck dienlich sind.

Historie

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Management

NameRolle
Jochen Fallenberg
seit 16.3.2017
Geschäftsführer
Mark Dr. Lönnies
seit 4.9.2015
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

St.-Katharinen-Stift GmbH

Coesfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVSEITE

31.12.2015
EUR
31.12.2014
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   3.943,00   0
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.380.232,00   10.303  
2. Technische Anlagen und Maschinen 27,00   0  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 204.427,00   146  
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00   16  
    10.584.686,00   10.465
III. Finanzanlagen        
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 410.000,00   1.000  
2. Beteiligungen 3.150,00   3  
    413.150,00   1.003
B. UMLAUFVERMÖGEN        
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   341.684,51   210
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 47.185,38 EUR (Vorjahr 47 TEUR)        
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   95.669,61   379
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   301,75   0
    11.439.434,87   12.057

PASSIVSEITE

       
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
TEUR
A. EIGENKAPITAL        
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00   5.000  
II. Gewinnrücklagen 1.520.710,71   1.576  
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -133.919,08   -56  
    6.386.791,63   6.520
B. SONDERPOSTEN AUS ZUWENDUNGEN ZUR FINANZIERUNG DES SACHANLAGEVERMÖGENS   1.359.554,74   1.114
C. RÜCKSTELLUNGEN   199.200,00   238
D. VERBINDLICHKEITEN   3.420.710,57   4.107
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.610.994,14 EUR (Vorjahr 3.554 TEUR)        
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 262.103,32 EUR (Vorjahr 344 TEUR)        
- davon gegenüber Gesellschaftern 7.000,00 EUR (Vorjahr 70 TEUR)        
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   73.177,93   78
    11.439.434,87   12.057

Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr 2015

2015
EUR
2014
TEUR
1. Rohergebnis   4.216.144,17   4.108
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 2.360.710,58   2.231  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 582.335,80   591  
- davon für Altersversorgung 106.913,57 EUR (Vorjahr 131 TEUR)        
    2.943.046,38   2.822
Zwischenergebnis   1.273.097,79   1.286
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   505.858,67   495
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   807.940,04   755
Zwischenergebnis   -40.700,92   36
5. Erträge aus Beteiligungen 220,50   0  
6. Zinsen und ähnliche Erträge 23.660,85   30  
- davon aus verbundenen Unternehmen 23.650,00 EUR (Vorjahr 30 TEUR)        
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 116.927,23   122  
- davon an verbundene Unternehmen 12.286,79 EUR (Vorjahr 8 TEUR)        
Finanzergebnis   -93.045,88   -92
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -133.746,80   -56
9. Sonstige Steuern   172,28   0
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   -133.919,08   -56

Anhang
für das Geschäftsjahr 2015

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die St.-Katharinen-Stift GmbH betreibt ein Pflegeheim mit insgesamt 129 Plätzen, wovon jeweils 12 Plätze auf die Kurzzeitpflege und die Tagespflege entfallen. Die steuerbegünstigten Zweckbetriebe sind von der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer befreit.

In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden keine Änderungen im Ausweis der Vorjahresbeträge vorgenommen.

Die Gliederung der Bilanz wurde nach § 265 Abs. 5 HGB erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bei der Bewertung wurde von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die St.-Katharinen-Stift GmbH, Coesfeld, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear.

Auf die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter im Wert von mehr als 150,00 EUR und bis zu 1.000,00 EUR netto werden im Jahr des Zugangs in einen Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG eingestellt, der über fünf Jahre gleich bleibend aufgelöst wird.

Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit Nominalwerten angesetzt. Wertberichtigungen waren im Berichtsjahr in geringem Umfang erforderlich.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihren Nominalwerten angesetzt.

Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens werden in Übereinstimmung mit dem Anlagevermögen gebildet und entsprechend den Abschreibungen aufgelöst.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern bestehen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse KZVK in Köln. Während der Zeit der Beschäftigung der Arbeitnehmer besteht für die Gesellschaft eine Umlagepflicht, die einerseits aus einer Versicherungsrentenverpflichtung und andererseits aus einer Versorgungsrentenverpflichtung besteht. Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf 2.232 TEUR bei einem Umlagesatz von 4,8 %.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind nur Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag bzw. Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

3. Angaben zu den Posten der Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagennachweis zu entnehmen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von 7 TEUR Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG).

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel hervor:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahre
EUR
von mehr alsfünf Jahre
EUR
3.420.710,57 567.222,32 935.463,25 1.918.025,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden besichert.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Personalaufwendungen (148 TEUR) und andere Rückstellungen (51 TEUR).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Erbbaurechtsverträgen bestehen in Höhe von 52,3 TEUR p. a.; die Laufzeit der Verträge beträgt bei einem Beginn der Laufzeit im Jahr 1991 bzw. 1996 99 Jahre.

Weitere wesentliche finanzielle Verpflichtungen der St.-Katharinen-Stift GmbH, Coesfeld, liegen am 31. Dezember 2015 nicht vor.

4. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Innerhalb des Postens Zinsen und ähnliche Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 0,1 TEUR (Vorjahr ebenfalls 0,1 TEUR) ausgewiesen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Ergebnis nicht belastet.

5. Sonstige Angaben

5.1. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Konditionen durchgeführt.

5.2. Mitarbeiter der Gesellschaft

Im Jahr 2015 waren durchschnittlich 129,5 Mitarbeiter beschäftigt. Sie verteilen sich wie folgt:

Köpfe
Pflegedienst 93,2
Hauswirtschaftlicher Dienst 19,5
Verwaltungsdienst 1,0
Sonstige Dienste 15,8
  129,5

5.3. Organe

Organe der Gesellschaft sind gemäß § 7 des Gesellschaftsvertrages:

die Gesellschafterversammlung

der Aufsichtsrat

die Geschäftsführung

Der Aufsichtsrat der St.-Katharinen-Stift GmbH ist identisch mit dem Aufsichtsrat der Christophorus Trägergesellschaft mbH, Coesfeld. Er setzt sich wie folgt zusammen:

Thomas Backes - Vorsitzender -, Coesfeld, 1. Beigeordneter

Klaus Pfitzenreuter - stellv. Vorsitzender -, Dülmen, Steuerberater, vereidigter Buchprüfer, Wirtschaftsmediator

Dr. Elisabeth Perick, Billerbeck, Ärztin

Peter Briewig, Dülmen, öffentlich bestellter Vermessungsingenieur

Bernward Jacobs, Münster, Geschäftsführer

Norbert Frieling, Coesfeld, Rechtsanwalt und Notar

Jürgen Schulze Tilling , Nottuln, Wirtschaftsprüfer

Die Mitglieder haben für ihre Tätigkeit keine Vergütung erhalten.

5.4. Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr bestellt:

Dipl.-Kfm. Clemens Breulmann, Coesfeld, - Vorsitzender (bis 31. August 2015) -

MBA Dr. Mark Lönnies, Münster - Vorsitzender (seit 1. September 2015) -

Norbert Helming, Emsdetten

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5.5. Haftungsverhältnisse

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern bestehen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse KZVK, Köln. Bezüglich der mittelbaren Pensionsverpflichtungen bei der KZVK verweisen wir auf unsere Ausführungen unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu den Rückstellungen. Mit einer Inanspruchnahme aus der Subsidiärhaftung des Arbeitgebers ist nicht ernsthaft zu rechnen, da bereits Vermögen in erheblichem Umfang aufgebaut wurde, die KZVK eine stabile Anzahl von Beteiligten aufweist, welche regelmäßig ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen und es darüber hinaus eine Solvenzgarantie der deutschen Bistümer für die KZVK gibt.

5.6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag mit den Gewinnrücklagen zu verrechnen.

5.7. Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der St.-Katharinen-Stift GmbH wird in den Konzernabschluss der Christophorus Trägergesellschaft mbH, Coesfeld, einbezogen. Der Konzernabschluss wird durch Einreichung beim elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt.

Coesfeld, 26. Februar 2016

Dr. Mark Lönnies, Geschäftsführer (Vorsitzender)

Norbert Helming, Geschäftsführer

Anlagennachweis für das Geschäftsjahr 2015

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten: Anfangsstand Zugang Umbuchungen Abgang Endstand
A. Anlagevermögen EUR EUR EUR EUR EUR
1 2 3 4 5 6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Software 36.049,95 4.732,40 0,00 0,00 40.782,35
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.958.088,63 75.548,48 +465.490,46 0,00 18.499.127,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 154.508,05 0,00 0,00 0,00 154.508,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 611.269,00 99.836,33 0,00 0,00 711.105,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.036,76 449.453,70 -465.490,46 0,00 0,00
  18.739.902,44 624.838,51 ±465.490,46 0,00 19.364.740,95
III. Finanzanlagen          
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.000.000,00 310.000,00 0,00 900.000,00 410.000,00
2. Beteiligungen 3.150,00 0,00 0,00 0,00 3.150,00
  1.003.150,00 310.000,00 0,00 900.000,00 413.150,00
  19.779.102,39 939.570,91 ±465.490,46 900.000,00 19.818.673,30
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten: Anfangsstand Abschreibungen des Geschäftsjahres Endstand
A. Anlagevermögen EUR EUR EUR
1 7 8/9/10/11 12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Software 36.049,95 789,40 36.839,35
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.655.504,63 463.390,94 8.118.895,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 154.426,05 55,00 154.481,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 465.055,00 41.623,33 506.678,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
  8.274.985,68 505.069,27 8.780.054,95
III. Finanzanlagen      
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00
  8.311.035,63 505.858,67 8.816.894,30
Bilanzposten: Restbuchwerte 31.12.2015
A. Anlagevermögen EUR
1 13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände  
Software 3.943,00
II. Sachanlagen  
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.380.232,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 27,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 204.427,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
  10.584.686,00
III. Finanzanlagen  
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 410.000,00
2. Beteiligungen 3.150,00
  413.150,00
  11.001.779,00

Lagebericht

1 Grundlagen der Gesellschaft

Die St.-Katharinen-Stift GmbH Coesfeld betreibt in Coesfeld ein Altenheim mit 105 Pflegeplätzen im vollstationären Bereich, sowie 12 Pflegeplätzen in einer solitären Kurzzeitpflege und ebenfalls 12 Plätzen in Form einer Tagespflege. Daneben werden im zum Unternehmen gehörenden Haus Jakobus insgesamt 30 heimverbundene Wohnungen angeboten.

Die St.-Katharinen-Stift GmbH Coesfeld ist eine 100-%-Tochtergesellschaft der Christophorus Trägergesellschaft mbH und damit Teil des gleichnamigen Konzerns. Im Rahmen des Konzerns werden verschiedene Leistungen zentral, insbesondere im Schwesterunternehmen Christophorus-Kliniken GmbH Coesfeld, erbracht. Diese werden im Rahmen einer Leistungsverrechnung zwischen den Konzernunternehmen verrechnet. Die Konzernunternehmen bilden eine umsatzsteuerliche Organschaft.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich 2015 keine wesentlichen Änderungen in den Strukturen des Unternehmens und des Konzerns ergeben.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Rahmenbedingungen des Geschäftsbetriebs

Die Einführung des GEPA (Gesetz zur Entwicklung und Stärkung einer demographiefesten, teilhabeorientierten Infrastruktur und zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen) inkl. dem APG (Gesetz zur Weiterentwicklung des Landespflegerechtes und Sicherung einer unterstützende Infrastruktur für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige) mit der dazugehörenden Durchführungsverordnung (APG-DVO) im Oktober 2014 mit einer Übergangsfrist bis zum 01.01.2017 wird massive und nachhaltige Auswirkungen auf die Finanzierung der stationären Altenhilfeeinrichtungen mit sich bringen. Eine Kernaussage des Gesetzes ist die Neuordnung der Berechnung der Investitionskosten und die zweckgebundene Verwendung dieser Mittel innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Hierdurch entfällt die vielfach praktizierte "Quersubventionierung" des betrieblichen Bereichs durch Überschüsse im Investivbereich. Die Reform der DVO wird die Finanzierungsituation bestehender Einrichtungen verschärfen, macht darüber hinaus Neubauten weitgehend unmöglich bzw. unrentabel und passt damit in die generelle NRW-Ausrichtung, die stationäre zugunsten der ambulanten Pflege zurückzudrängen.

Die Koalitionsparteien der Bundesregierung haben verabredet, das Vorliegen einer Pflegebedürftigkeit besser anzuerkennen, um die Situation von Pflegebedürftigen, Angehörigen sowie Menschen, die in der Pflege arbeiten, zu verbessern. Dies soll mit zwei Pflegestärkungsgesetzen (PSG) in zwei Schritten umgesetzt werden:

Das Pflegestärkungsgesetz I sieht seit 1. Januar 2015 eine Ausweitung der Leistungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige, die Erhöhung der Zahl der Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen, sowie die Errichtung eines Pflegevorsorgefonds vor. Zur Finanzierung wurde ab dem 1. Januar 2015 der paritätische Beitragssatz zur Pflegeversicherung um 0,3 % erhöht. Mit dem Pflegestärkungsgesetz II soll ab 2017 ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff (Ersatz der bisherigen drei Pflegestufen durch passgenauere fünf Pflegegrade) und ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt werden. Um dies zu finanzieren, soll der Beitragssatz um weitere 0,2 % angehoben werden.

Die Pflegestärkungsgesetze ergänzen die 1995 eingeführte Pflegepflichtversicherung mit dem 2002 in Kraft getretenen Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz und dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz vom 30. Oktober 2012.

Bereits 2012 wurde auf Landesebene ein Umlageverfahren zur Finanzierung der Altenpflegeausbildung eingeführt. Ausbildungsbetriebe erhalten eine Erstattung der Ausbildungsvergütungen aus dieser Umlage. Das St.-Katharinen-Stift bot 2015 insgesamt 12 Ausbildungsplätze an. Zunehmend herausfordernd gestaltet sich für alle Gesundheitsdienstanbieter im Kreis Coesfeld die Rekrutierung von Pflegefach- und -hilfskräften. Auch für die kommenden Jahre sehen wir in der Ausbildung die einzig realistische Möglichkeit, dem Fachkräftemangel effektiv entgegenzuwirken.

2.2 Markt und Wettbewerb

Die Nachfrage nach vollstationären Heimplätzen im Kreis Coesfeld hat sich 2015 im Vergleich zum Vorjahr weiter stabilisiert, unterliegt aber unterjährig deutlichen Schwankungen. Generell zeigt sich, dass der Trend zur Schwerpunktbildung und Spezialisierung auch im Kreis Coesfeld weiter fortschreitet. Dies betrifft besonders den Bereich der Versorgung Demenzkranker, hier ist allgemein ein Trend zu kleineren Wohnbereichen und Wohngruppen zu verzeichnen. Grenzen erfährt dieses Angebot jedoch auf Grund seiner hohen Personalintensität.

Durch die immer kürzere Verweildauer hochbetagter Patienten in den Krankenhäusern ist eine deutliche Zunahme von sehr kurzfristigen Heimplatzanfragen zu verzeichnen. Hier handelt es sich häufig um Personen mit umfangreichem Unterstützungs- und Rehabilitationsbedarf, ungesicherter Prognose, aber auf Grund akuter und multimorbider Erkrankungen ohne eine leistungsgerechte Pflegestufe. Diese Situation stellt für alle Einrichtungen ein Belegungsrisiko dar, denn häufig werden vereinbarte Einzugsdaten nicht eingehalten, da Krankenhäuser immer wieder bereits geplante Entlassungen kurzfristig verschieben müssen. Wenig kalkulierbar sind darüber hinaus auch die häufig kurzfristigen Auszüge der Kurzzeitpflegegäste, was die weitere Vermietung der Zimmer erschwert.

Grundsätzlich profitiert das St.-Katharinen-Stift aus dem umfassenden Angebot von vollstationärer Pflege, Tages- und Kurzzeitpflege sowie heimverbundenen Wohnungen, da die Tages- und Kurzzeitpflegegäste bzw. die Wohnungsmieter in der Regel bei vollstätionären Pflegebedarf zuerst im St.-Katharinen-Stift einen Heimplatz anfragen.

Positiv macht sich für das St.-Katharinen-Stift auch die innenstadtnahe Lage bemerkbar. Aus den Beratungsgesprächen für die vollstationäre Pflege wird weiterhin sehr deutlich, dass nur noch Einzelzimmer gewünscht werden. Hier ist das St.-Katharinen-Stift mit dem ausschließlichen Angebot von Einzelzimmern hervorragend aufgestellt. Die Marktstellung der St.-Katharinen-Stift GmbH kann daher, insbesondere nach Abschluss der 2015 durchgeführten Baumaßnahmen, insgesamt als sehr gut bewertet werden.

Darüber hinaus erfreuen sich die solitäre Kurzzeitpflege und die Tagespflege des St.-Katharinen-Stift einer verhältnismäßig hohen Nachfrage und kommen bei den pflegenden Angehörigen als unterstützende und entlastende Dienstleistung sehr gut an.

2.3 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die durchschnittliche Auslastung lag 2015 bezogen auf 105 vollstationäre Pflegeplätze bei ca. 94% und damit leicht unter dem Vorjahresniveau (96%). Die Auslastung der 12 solitären Kurzzeitpflegeplätze lag mit rund 78% leicht oberhalb der des Vorjahres (73%). Im Gegensatz zu 2014 (82%) war die Auslastung der Tagespflege 2015 mit 12 Plätzen leicht rückläufig auf gut 68%. Insgesamt hat die Zahl der Belegungstage um rund 420 Tage abgenommen. Der Auslastungsrückgang 2015 ist vor allem durch die 2015 durchgeführten Baumaßnahmen, in deren Verlauf nicht alle vollstationären Heimplätze angeboten werden konnten, begründet. Die Pflegestufenstruktur der Bewohnerschaft im vollstationären Bereich hat sich im Vorjahresvergleich von den höheren Pflegestufen hin zu Pflegestufe 1 verschoben. Aufgrund dieser Entwicklung ist auch die Zahl der Vergleichstage im Jahresvergleich 2015 rückläufig gewesen.

Die Heimentgelte wurden zu Februar 2015 zwischen 3,1% und 3,5% erhöht. Weitere Veränderungen ergaben sich aufgrund von Änderungen der Ausbildungsumlage.

Wie auch in den Vorjahren waren zum 31.12.2015 sämtliche heimverbundene Wohnungen im Haus Jakobus vermietet. Auf das Gesamtjahr 2015 bezogen lag die Auslastung wie im Vorjahr bei 100%.

Das endgültige Jahresergebnis 2015 liegt rund 40 Tsd. € unterhalb der ursprünglichen Planung. Zurückzuführen ist dies u. a. auf eine baubedingt schwächere Auslastung und höhere Personalaufwendungen, u. a. aufgrund der Bildung von Rückstellungen. Durch den Wegfall des Sanierungsgeldes der Zusatzversorgungskasse kam es 2014 zu einer unerwarteten Ergebnisentlastung.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsleitung die Geschäftsentwicklung, die im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einem Ergebnis von -134 Tsd. € geführt hat, auch aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen (umbaubedingt nicht zur Verfügung stehende Zimmer und gestiegene Personalkosten), als eher ungünstig.

2.4 Ertragslage

Der Jahresüberschuss 2015 zeigt im Jahresvergleich einen Rückgang von -56 Tsd. € auf ca. -134 Tsd. €. Dabei ist das Defizit 2015 ausschließlich im Leistungsbereich angefallen. Zurückzuführen ist diese Entwicklung vor allem auf im Vergleich zu den Erträgen überproportional gestiegene Personalkosten. Der Investitions- und der neutrale Bereich sowie die heimverbundenen Wohnungen endeten jeweils mit einem positiven Jahresergebnis.

Die Personalkosten zeigen 2015 im Jahresvergleich, u. a. aufgrund einer tarifbedingten Steigerung um 3,5% (Erhöhung 2015 und ganzjährige Auswirkungen unterjährige Erhöhungen 2014) einen Anstieg um rund 120 Tsd. €. Insgesamt wurde der Personalbestand, insbesondere im Pflegedienst, trotzdem um fast eineinhalb Vollstellen reduziert.

2.5 Finanzlage und Investitionen

Das Anlagevermögen ist nahezu vollständig fristenkongruent mit Eigenkapital und ähnlichen Mitteln sowie langfristigem Fremdkapital finanziert. Die rechnerische Unterdeckung hat sich im Jahresverlauf 2015 leicht erhöht. Damit hat sich die Finanzierungsstruktur im Vergleich zum Vorjahr rechnerisch verschlechtert.

Die kurzfristige Liquiditätsreserve hat wegen der Abnahme der liquiden Mittel auf knapp unter 100 Tsd. € bzw. der Tilgung langfristiger Darlehen per 31.12.2015 im Jahresvergleich abgenommen. Der rechnerische Deckungszeitraum ist binnen Jahresfrist gesunken. Die unterjährige Zahlungsfähigkeit der St.-Katharinen-Stift GmbH war 2015, trotz einer rechnerischen Unterdeckung, auch durch die Einbindung in die Christophorus Trägergesellschaft, jederzeit gegeben.

Aufgrund des negativen Jahresergebnisses 2015 ist das Eigenkapital 2015 um ca. 134 Tsd. € auf 6.387 Tsd. € per 31.12.2015 zurückgegangen. Per 31.12.2015 liegt die erweiterte Eigenkapitalquote oberhalb des Vorjahres bei knapp 68% (2014: 64%), die Fremdkapitalquote bei gut 32% (2014: 36%).

Bereits Ende 2014 wurde mit den Arbeiten zum Neubau bzw. zur Verlegung der Kapelle begonnen, der Abschluss und die offizielle Einweihung der Kapelle erfolgten im letzten Quartal 2015. Der Neubau entstand im Erdgeschoss und löste die Kapelle im Untergeschoss ab. Die neuen Räumlichkeiten sind u. a. für gehbehinderte Bewohner wesentlich einfacher zu erreichen. Im Zuge der Baumaßnahme wurden auch umliegende Räumlichkeiten modernisiert und ein Besprechungsraum geschaffen. Ein Teil der Kosten wird durch Zuschüsse finanziert.

Weitere berichtenswerte, wesentliche Investitions- und Baumaßnahmen wurden 2015 nicht durchgeführt. Vielmehr wurde der Schwerpunkt auf den Erhalt der vorhandenen Infrastruktur gelegt.

2.6 Vermögenslage

Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen lag per 31.12.2015 geringfügig über dem Vorjahresniveau bei ca. 96% (2014: 95%). Folglich lag der Anteil des Umlaufvermögens bei rund 4% (2014: 5%). Auch absolut betrachtet hat das Umlaufvermögen abgenommen, dies geht maßgeblich auf einen Abbau der liquiden Mittel um ca. 285 Tsd. €. zurück. Die Bilanzsumme hat insgesamt, im Wesentlichen aufgrund von planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen und dem Rückgang der liquiden Mittel, im Stichtagsvergleich um rund 0,6 Mio. € abgenommen.

2.7 Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Die jährliche Prüfung durch den Medizinischen Dienst der privaten Krankenkassen im November 2015, bestätigte die sehr guten Leistungen der Mitarbeiter mit der Gesamtnote 1,2 für den vollstationären Bereich und 1,0 für die solitäre Kurzzeitpflege und kann damit als Zeichen für die hohe Qualität der erbrachten Leistungen und die große Zufriedenheit der Gäste und Bewohner gewertet werden. Auch die wiederkehrende Prüfung durch die Heimaufsicht nach den Vorschriften des Wohn- und Teilhabegesetzes (WTG) im September 2015 wurde ohne Beanstandungen abgeschlossen.

Nach 34 Jahren hat es im Herbst bei der Christophorus Trägergesellschaft den seit längerem geplanten und vorbereiteten Wechsel in der Geschäftsführung geben: Dr. Mark Lönnies übernahm zum 1. September 2015 den Vorsitz der Geschäftsführung von Clemens Breulmann. Herr Dr. Lönnies ist daher auch zu diesem Zeitpunkt Herrn Breulmann als Geschäftsführer der St.-Laurentius-Stift GmbH nachgefolgt.

Die 2015 neu erbaute bzw. die aus dem Untergeschoss ins Erdgeschoss verlegte Kapelle wurde im November 2015 feierlich durch Bischoff Genn eingesegnet.

3 Nachtragsbericht

Wichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Ablauf des Geschäftsjahres nicht ereignet.

4 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1 Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2016 wird bei einem vorsichtigen Planansatz, auch aufgrund einer nach Abschluss der 2015er Baumaßnahmen erneut steigenden Belegung im vollstationären Bereich von 99% sowie 71% bzw. 66% Auslastung in der Kurzzeit- und Tagespflege, mit einem positiven Ergebnis von ca. 45 Tsd. € gerechnet. Hintergründe sind neben den zusätzlich bzw. ganzjährig zur Verfügung stehenden Kapazitäten nur moderater Steigerungen im Personal- und Sachaufwandsbereich. Der Personalbestand im Pflege- und Betreuungsbereich wird reduziert bzw. an die Vorgaben bzw. Anhaltswerte der Leistungs- und Qualitätsvereinbarung angepasst.

Es wird davon ausgegangen, dass 2016 ein positiver Cash-Flow erwirtschaftet wird. Größere Investitions- oder Baumaßnahmen sind aufgrund der guten Gebäude- und Infrastruktur nicht vorgesehen. Die unterjährige Zahlungsfähigkeit wird auch zukünftig jederzeit gewährleistet sein. Abgesichert wird dies u. a. durch die vorhandenen liquiden Mittel und die Konzernstruktur sowie ein zeitnahes Finanz- und Liquiditätsmanagement.

Die Risikolage der Gesellschaft kann für das kommende Jahr 2016 als insgesamt überschaubar beurteilt werden. Es gibt derzeit keine außergewöhnlichen oder unkontrollierten finanzintensiven und sonstigen risikoreichen Vorfälle. Bestandgefährdende Risiken, insbesondere mit Auswirkungen auf die Liquidität der Gesellschaft, sind für die folgenden 12 Monate nicht zu erkennen.

4.2 Chancen- und Risikobericht

Das unterjährig ungleichmäßige Auftreten von Sterbefällen und immer kürzer werdende Verweildauern stellen bekannte Risiken für Auslastung und Pflegestufenstruktur dar. Beide Aspekte konnten bisher jedoch zumindest mittelfristig immer wieder auf das mittlere Belegungs- und Pflegestufenniveau angepasst werden. So werden zur Erhaltung der Pflegestufenstruktur zeitnah und regelmäßig seitens der Einrichtung Anträge auf Anpassung der Pflegestufeneinordnung gestellt. Zudem wird durch einen flexiblen Personaleinsatz auf Auslastungsschwankungen reagiert.

Die Auswirkungen des GEPA auf die wirtschaftliche Situation der stationären Altenhilfeeinrichtungen ab 2017 wurde bereits in Punkt 2.1 dargestellt. Zielstellung muss es für die bestehenden Altenhilfeeinrichtungen daher sein, im betrieblichen Bereich möglichst frühzeitig mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. Dies bedingt u. a. eine "passgenaue" Personaleinsatzplanung. In wie weit sich höhere Sätze, z. B. aufgrund tarifgemäßer Bezahlung von Mitarbeitern, in zukünftigen Pflegesatzverhandlungen durchsetzen lassen, bleibt abzuwarten.

Tendenziell positiv wird sich die zu erwartende demographische Entwicklung auch im Kreis Coesfeld, die mit einer deutlichen Nachfrageausweitung nach Pflege- und Hilfeleistungen einhergehen wird, auf die dortigen Pflegeeinrichtungen und -dienste auswirken. Maßgebliche Bedeutung wird in diesem Zusammenhang auch der Personalakquise im Pflegebereich zukommen und die Relevanz einer eigenen Ausbildung noch weiter verstärken.

Coesfeld, 26. Februar 2016

Dr. Mark Lönnies, Geschäftsführer (Vors.)

Norbert Helming, Geschäftsführer

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der St.-Katharinen-Stift GmbH, Coesfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Münster, 14. März 2016

Solidaris Revisions-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Zweigniederlassung Münster

Peter Tönies, Wirtschaftsprüfer

Alexander Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Ergebnisverwendung 2015

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29. Juni 2016 festgestellt worden.

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29. Juni 2016 wird der Jahresfehlbetrag in Höhe von -133.919,08 EUR mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

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