Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
ixes AGLiquidiert
Am Siebenstein 5, 63303 Dreieich, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Georg Dr. Bernsau seit 17.6.2024 | Liquidator |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ixes AGDreieichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023ixes AG, DreieichA. Grundlagen des Unternehmens Die im Rhein-Main-Gebiet ansässige ixes AG ist einer der führenden, unabhängigen Distributoren von Halbleiterkomponenten (passiver und aktive Komponenten) in Europa. Das Leistungsspektrum umfasst folgende Bereiche: • globalen Beschaffung elektronischer Bauteile • Überbestandsmanagement • Sicherheitslager • Obsolescence Management • Engpass Management Die ixes AG bedient überwiegend die Absatzmärkte in Deutschland und Europa. Die Anwender elektronischer Komponenten werden mit Produkten, Lagerlösungen, Material-Management-Leistungen versorgt. Die Gesellschaft wurde zuletzt vom TÜV Hessen nach der DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert und das ISO Zertifikat wurde danach bis zum 14. August 2024 verlängert. Dabei wurden insbesondere das Qualitätsmanagement für elektronische Bauteile sowie das Obsolescence Management einer Prüfung unterzogen und positiv bestätigt. Die ixes AG ist bereits seit 2004 im Rahmen der bisherigen DIN-Norm ISO 9001:2015 zertifiziert. Die Einhaltung eines dauerhaft hohen Qualitätsanspruchs wurde somit bestätigt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltbank rechnet für 2023 mit einem Wachstum von 2,1 %. Die hohen Zinsen und der russische Angriffskrieg in der Ukraine bremsen das weltweite Wirtschaftswachstum weiterhin deutlich. Die europäische Wirtschaft hat in 2023 vor dem Hintergrund der hohen Lebenshaltungskosten, der schwachen Auslandsnachfrage und der Straffung der Geldpolitik ebenfalls an Dynamik verloren. Die Europäische Kommission geht in ihrer Prognose für 2023 von einem BIP-Wachstum von 0,6 %, sowohl in der EU als auch im Euro Währungsgebiet, aus. Damit liegen die Wachstumsraten für 2023 deutlich unterhalb des Vorjahres mit 3,5 %. Die deutsche Wirtschaft (BIP) ist nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Jahr 2023 um 0,3 % geschrumpft. Im Vorjahr wurde noch ein Wachstum von 1,8 % erreicht. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. In nahezu allen Wirtschaftsbereichen klagten die Unternehmen über eine sinkende Nachfrage. In der Industrie und der Bauwirtschaft sind mittlerweile die hohen Auftragsbestände aus den Vorquartalen abgeschmolzen. Hinzu kommt die restriktive Geldpolitik, welche die Notenbanken im Kampf gegen die Inflation einsetzen. Die Finanzierung von Investitionen wird dadurch deutlich teurer. Zusätzlich wird die deutsche Wirtschaft durch eine Reihe von Sonderfaktoren belastet. Dazu zählten der hohe Krankenstand, die Streiks bei der Deutschen Bahn sowie der außergewöhnlich kalte und schneereiche Winter (ifo Institut). Lt. Veröffentlichung des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI e. V.) vom August 2023 soll der europäische Markt in 2023 ein Wachstum von 9 % erreichen. Für 2024 sieht der ZVEI e. V. einen Zuwachs von 2 % voraus. Für den deutschen Elektromarkt werden Zuwächsen von 9 % für 2023 und 1 % für 2024 erwartet. Der für die ixes AG relevante Umsatz der deutschen Bauelemente-Distribution verzeichnete einen Umsatz- und Auftragsrückgang im vierten Quartal 2023. Das Gesamtjahr wurde mit einem Zuwachs von 4 % abgeschlossen. Die Auftragslage wird durch den Verband als schlecht bezeichnet. Für die nächsten Quartale wird mit geringen Neuaufträgen im Bestandsgeschäft gerechnet. Hoffnung auf Erholung wird allerdings für die zweite Jahreshälfte 2024 erwartet (vgl. FBDi-Quartalsbericht 4Q2023, Fachverband der Bauelemente Distribution e.V., im Februar 2024). 2. Geschäftsverlauf der ixes AG In diesem für unsere Branche schwierigen Umfeld hat sich das Geschäftsvolumen 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert. Die Umsätze im Geschäftsjahr betragen EUR 1,5 Mio. und liegen damit um EUR 37,1 Mio. unter dem Vorjahr. Eine verminderte Kostenstruktur konnte die geringeren Umsatzerlöse nicht vollständig ausgleichen, so dass sich zum Jahresende ein Fehlbetrag von EUR 0,8 Mio. ergab. Der im Vorjahr für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte deutliche Umsatzrückgang, sowie das negative Ergebnis im sechsstelligen Bericht ist damit eingetreten. Die Gesellschaft sieht sich aktuell in einer schwierigen Marktlage. Nach einem überhitzten Markt in den Jahren 2021 und 2022 hat sich die Nachfrage deutlich abgekühlt. Die ixes AG begegnet dieser Entwicklung vor allem durch das Angebot eines breiten Leistungsspektrums, welches sich an den Bedürfnissen der Kunden orientiert. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Ertragslage Die Geschäftstätigkeit führte in 2023 zu Umsatzerlösen in Höhe von EUR 1,5 Mio. (Vj.: EUR 38,6 Mio.) Der Materialaufwand lag bei EUR 1,0 Mio. (Vj.: EUR 29,5 Mio.). Die Materialaufwands-Quote (Verhältnis der Materialaufwendungen zu den Umsatzerlösen) hat sich dabei von 76,4 % auf 69,0 % vermindert. Dies ist im Wesentlichen auf eine Ausweitung des Angebots im Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen. Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,9 Mio. vermindert. Hier spielen insbesondere der Umbau der Vorstandsebene und in diesem Zusammenhang geringere variable Vergütungsbestandteile eine Rolle. Der Jahresfehlbetrag zum Ende des Geschäftsjahres 2023 beträgt EUR 0,8 Mio. (Vj. Jahresüberschuss: EUR 4,2 Mio.). Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 durch ein Bilanzvolumen von EUR 4,5 Mio. gekennzeichnet (Vj.: EUR 7,7 Mio.). Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr somit um EUR 3,2 Mio. vermindert. Das Vorratsvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,2 Mio. auf EUR 0,2 Mio. erhöht. Bei den Beständen zum Jahresende handelt es sich um kundenspezifische Ware, die zu Beginn des neuen Jahres ausgeliefert wurde. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,8 Mio. auf EUR 0,1 Mio. vermindert. Dies ist auf eine spürbare Abkühlung der Nachfrage gegen Ende des Jahres zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen die Gesellschafter sowie Forderungen aus der Umsatzsteuer. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 3 %-Punkte auf 65 % vermindert. Die Rückstellungen für Steuern betreffen das Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,4 Mio. vermindert. Rückstellungen für variable Vergütungsbestandteile, welche den Jahresabschluss 2022 betreffen, wurden in 2023 in Anspruch genommen. Auf Grund eines Umbaus der Geschäftsführung der Gesellschaft und damit einhergehende Veränderungen in den variablen Vergütungsbestandteilen sowie eines deutlich verminderten Ergebnisses für das Jahr 2023, wurden zum Stichtag keine Rückstellungen für variable Vergütungsbestandteile gebildet. Finanzlage Die zum Bilanzstichtag vorhandenen Bar- und Bankguthaben liegen mit rund EUR 2,5 Mio. deutlich unter dem Bestand des Vorjahres. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat die Gesellschaft nicht. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität, um ihren fi?nanziellen Verpflichtungen jederzeit fristgerecht nachkommen zu können. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir folgende Leistungsindikatoren, die wir regelmäßig zum Vergleich ermitteln, heran:
Gesamtaussage zur Lage Die Entwicklung der Gesellschaft im abgelaufenen Jahr kann als nicht zufriedenstellend bezeichnet werden. Die wirtschaftliche Lage ist dennoch solide. C. Prognosebericht Die Europäische Kommission geht in ihrer Prognose für die europäische Wirtschaft in den Ländern der Eurozone für das Jahr 2024 von einem Wachstum der Wirtschaft von 0,9 % aus. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde das Wachstum durch mehrere Faktoren gebremst, da die Kaufkraft der privaten Haushalte niedrig und die Zinsen hoch waren. Für 2024 wird von einer allmählichen Steigerung der Wirtschaftstätigkeit in der EU ausgegangen. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung geht in seiner aktuellen Konjunkturprognose davon aus, dass sich die deutsche Volkswirtschaft erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholen wird. Er prognostiziert für 2024 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,7 %. Für die Verbraucherpreisinflation wird von einer jahresdurchschnittliche Raten 2,6 % (gegenüber dem Vorjahr von 6,1 %) ausgegangen. Viele Kunden haben sicherheitshalber ihre Bedarfe für 2023 bereits vorzeitig gedeckt. Der Nachfragerückgang hat sich erwartungsgemäß im neuen Jahr fortgesetzt. Die gesamte Branche leidet nach wie vor unter einer extrem schwachen Nachfrage. Im vierten Quartal 2023 zeigte sich der schwache Auftragseingang der letzten Quartale mit voller Wucht. Der Umsatz der im FBDi (Fachverband der Bauelemente Distribution e.V.) meldenden Distributoren ging um 20 % auf EUR 1,1 Mrd. zurück. Aufgrund der weiterhin sehr schwachen Auftragslage errechnet sich eine Book-to-Bill-Rate Rate (Verhältnis von Auftragseingängen zu den Umsätzen) von 0,47, was für die nächsten Quartale eine schwierige Marktsituation erwarten lässt (vgl. FBDi-Quartalsbericht 4Q2023, Fachverband der Bauelemente Distribution e.V., im Februar 2024). Die Aktionäre der Gesellschaft haben in der Hauptversammlung am 30. April 2024 schließlich die Auflösung der Gesellschaft (Liquidation) beschlossen. Als Liquidator wurde Herr Dr. Georg Bernsau, Frankfurt am Main bestimmt. Unsere Planung sieht für das verbleibende Rumpfgeschäftsjahr 2024 somit nur noch geringfügige Umsatzerlöse vor. Es wird mit einem entsprechend negativen Jahresergebnis im fünf- bis niedrigen sechsstelligen Bereich gerechnet. D. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die ixes AG hat seit mehreren Jahren personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen für ein Risikomanagement, das sie in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken rechtzeitig erkennen zu können. Im Unternehmen ist seit Jahren ein bewährtes Controlling-System installiert. Der Vorstand kontrolliert und überwacht den Liquiditäts- und Rentabilitätsplan regelmäßig. Mit Hilfe regelmäßiger Besprechungen, in denen auch der Zahlungsstand überprüft wird, werden die Aufträge gesteuert und kontrolliert. Die Qualität von Lieferanten unterliegt einer regelmäßigen Bewertung. Ablauforganisatorische Regelungen, Richtlinien und Anweisungen (wie z.B. das ,,Vieraugenprinzip") sind systematisch im Betriebsablauf etabliert. Aktuell werden die Entwicklungsaussichten der Weltwirtschaft von anhaltenden geopolitischen Spannungen und Konflikten belastet - insbesondere ergeben sich Risiken aus dem Krieg in der Ukraine. Leistungsbeziehungen der ixes AG nach Russland oder der Ukraine bestehen allerding nicht, sodass derzeit auch keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Vermögenslage, z.B. Ausfall von Forderungen oder Währungsrisiken, erkennbar sind. Die sich allgemein deutlich abkühlende Nachfrage, sowie etwaig nicht vorhersehbare Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, könnten noch weitere negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Rumpfgeschäftsjahr 2024 haben. Nach den intensiven Bemühungen im vergangenen Jahr ist der Bedarf des Unternehmens an Fachkräften für die nun anstehende Abwicklungsphase des Unternehmens ausreichend gedeckt. Die hier im Lagebericht dargestellten Risiken haben insbesondere vor dem Hintergrund der beschossenen Liquidation der Gesellschaft weder einzeln noch kumuliert einen bestandsgefährdenden Charakter. 2. Chancenbericht Über bestehende Chancen ist in Anbetracht der beschossenen Abwicklung der Gesellschaft nicht mehr zu berichten. Wir weisen abschließend darauf hin, dass bei zukunftsbezogenen Aussagen die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von unseren Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
Dreieich, den 30. Dezember 2024 gez. Vorstand der ixes AG BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023ixes AG, DreieichAllgemeine Angaben I. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der ixes AG, Dreieich (Amtsgericht Offenbach am Main HRB 34962) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB), des AktG, sowie den Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind zu Gunsten einer besseren Übersichtlichkeit insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt. Größenmerkmale Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 1 bis 4. HGB auf. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Liquidation Am 30. April 2024 wurde durch die Aktionäre in der Hauptversammlung der Gesellschaft die Auflösung der Gesellschaft (Liquidation) beschlossen. Für den vorliegenden Jahresabschluss 2023 führt die beschlossene Liquidation zu einer grundsätzlichen Abkehr vom Grundsatz der Bilanzierung unter der Going Concern-Prämisse. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (§ 255 II, III HGB) bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, grundsätzlich nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen, auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze, vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs abgeschrieben worden und mit einem Restbuchwert von einem Euro im Anlagevermögen erhalten, soweit nicht deren Abgang erfolgte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet, wobei Risiken im Forderungsbestand angemessen berücksichtigt werden. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos werden Pauschalwertberichtigungen für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,0 % gebildet. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Zahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zu den jeweiligen Bilanzstichtagen ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind in dem, dem Anhang folgenden Anlagespiegel gesondert dargestellt. In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen gegenüber Aktionären in Höhe von TEUR 940 enthalten. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 50.000,00 und ist eingeteilt in 50.000,00 Stückaktien. Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres i. H. von TEUR 4.381 enthalten. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Aufbewahrung in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 20), Rückstellungen für Abschluss und Prüfung in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 23), Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 30) und eine Rückstellung für Prozesskosten in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 10) enthalten. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:,
In Klammern angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten liegen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag für die kommenden 12 Monate sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rd. TEUR 30. Die Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge, sonstige betriebliche Aufwendungen Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 237 (Vorjahr: TEUR 601) enthalten. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 282 (Vorjahr: TEUR 519) enthalten. V. Sonstige Angaben Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter Neben dem Vorstand hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr durchschnittlich sechs Arbeitnehmer (Angestellte) beschäftigt. Die Anzahl der Arbeitnehmer zum Stichtag betrug fünf. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an: - Herr Alfred Roth (bis 30. April 2024) ausgeübter Beruf: Unternehmensberater - Herr Dr. Georg Bernsau (ab 1. Mai 2024) ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt / Liquidator Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: - Ullrich Freiherr von Harnier, Icking (Vorsitzender) ausgeübter Beruf: Kaufmann / Unternehmensberater - Matthias Stümcke, Frankfurt a.M. (Stellvertretender Vorsitzender) ausgeübter Beruf: Unternehmensberater - Mike Gommeringer, Buchholz ausgeübter Beruf: Kaufmann Vergütungen der Mitglieder des Aufsichtsrats Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden im Geschäftsjahr mit TEUR 42 vergütet. Gewährte Vorschüsse und Kredite Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates liegen nicht vor. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Angabe der Honorare für Leistungen des Abschlussprüfers unterbleiben gemäß § 288 Abs. 2 HGB. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahrs Die Aktionäre haben in der Hauptversammlung am 30. April 2024 die Auflösung der Gesellschaft beschlossen. Als Liquidator wurde Herr Dr. Georg Bernsau, Frankfurt am Main bestimmt. Unterschrift des Vorstandes
Dreieich, den 30. Dezember 2024 gez. Vorstand der ixes AG
Bericht des Aufsichtsratsixes Aktiengesellschaft, DreieichAufsichtsratstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Aufsichtsrat kontinuierlich über die aktuellen Aktivitäten und Pläne des Unternehmens informiert, und zwar durch regelmäßige mündliche und schriftliche Berichterstattung durch den Vorstand. Am 08.03.2023, 26.04.2023, 24.05.2023, 11.09.2023, 18.09.2023, 13.11.2023, 21.11.2023 und 14.12.2023 fanden Sitzungen bzw. Abstimmungen des Aufsichtsrats mit dem Vorstand statt, in welchen der Aufsichtsrat Gelegenheit hatte, den Vorstand unter Anderem zu wichtigen Geschäftsvorfällen zu befragen, welche der Vorstand dem Aufsichtsrat zur Prüfung und Zustimmung vorgelegt hatte. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand in diesen Angelegenheiten beraten und hat generell Vorstandsentscheidungen im Rahmen der gesetzlichen Aufgabenstellung und der Satzung der Gesellschaft überwacht. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand, Herrn Roth, regelmäßig, ansonsten im Wesentlichen über wichtige Geschäftstätigkeiten, andere berichtspflichtige Vorgänge und Abläufe im Risikomanagement, sowie über jegliche bekannt gewordene wesentliche betriebswirtschaftliche Risiken in Kenntnis gesetzt. Der Aufsichtsrat hat Unterschiede zwischen den aktuellen und den geplanten Aktivitäten der Gesellschaft und deren Gründe detailliert mit dem Vorstand Roth diskutiert. Der Aufsichtsrat überprüfte fortwährend Key Performance Indikatoren im Geschäftsfeld der Gesellschaft, wie Auftragseingang, Umsatzentwicklung und Liquidität und war dadurch in der Lage, zu bewerten, ob wesentliche finanzielle Daten wie Umsatz oder Profitabilität angemessen waren. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat über Belange bezüglich der außerordentlichen Geschäftsvorfälle in der Gesellschaft informiert. Die insgesamt nicht zufriedenstellende Entwicklung der Umsätze, die nach den sehr guten Jahren 2021 und 2022 die gesamte Branche betraf, hat den Aufsichtsrat als Reaktion auf die Entwicklung der Umsätze und Aufwendungen der Gesellschaft veranlasst, höhere Anforderungen an die Berichtspflichten des Vorstands zu formulieren und eine neue Geschäftsordnung für den Vorstand zu erlassen. Zudem wurde der Wirtschaftsprüfer beauftragt, mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2022 eine eingehende Prüfung von bestimmten Aufwandskonten vorzunehmen. Im Geschäftsjahr 2023 waren Mitglieder des Aufsichtsrates die Herren Ullrich von Harnier (Vorsitzender), Matthias Stümcke (Stellvertretender Vorsitzender) und Mike Gommeringer. Jahresabschluss, Abschlussprüfung Der Wirtschaftsprüfer, Herr Holger Baierl, WKS-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Zweigniederlassung Karlsruhe, Wendtstr. 9, 76185 Karlsruhe, der am 14.12.2023 von der Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählt und vom Aufsichtsrat berufen wurde, prüften den Jahresabschluss für das zum 31.12.2023 endende Geschäftsjahr sowie den Lagebericht des Vorstandes zum 31.12.2023 nach den Vorschriften des HGB und erteilte seinen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Gesellschaft und den Lagebericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr überprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht ordnungsgemäß erstellt wurden, und Zustand und Lage der Gesellschaft zum Bilanzstichtag angemessen abbilden und insgesamt im Einklang mit den dem Aufsichtsrat zum Zwecke der Beaufsichtigung zur Verfügung gestellten Informationen stehen. Die Bilanzierungsregeln gelten nach Auffassung des Aufsichtsrates als angemessen und buchhalterisches Ermessen, wo notwendig, als realistisch. Der Abschlussprüfer war bei der Aufsichtsratssitzung vom 18.03.2025 anwesend und hat ausführlich über das Ergebnis seiner Prüfung berichtet und beantwortete Fragen von Mitgliedern des Aufsichtsrates. Der Aufsichtsrat diskutierte detailliert die Dokumente und Einschätzungen in Gegenwart des Abschlussprüfers sowie des Vorstandes, und erteilte den Dokumenten seine Zustimmung. Der Aufsichtsrat erklärt hiermit, dass er nach deren Prüfung keine Vorbehalte hinsichtlich der vorgenannten Dokumente hat. Ebenso sieht der Aufsichtsrat keinen Grund, den Bericht der Wirtschaftsprüfer anzuzweifeln. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung kommt der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis, dass keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss zu erheben sind und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Nach § 172 AktG ist der Jahresabschluss somit festgestellt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr, welches am 31.12.2023 endete, und insbesondere die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz, Bilanzanhang und der Lagebericht des Vorstands sind entsprechend vorschriftsmäßig und gebilligt. Der Aufsichtsrat hat ebenfalls die vom Vorstand vorgeschlagene Gewinnverwendung überprüft und empfiehlt den Aktionären von sich aus, vom Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 1.546.798,86 EUR den Gewinnrücklagen zuzuführen. Im Jahr 2024 hat die Hauptversammlung bereits beschlossen, zusätzlich zu der bereits für das Geschäftsjahr 2022 ausgezahlten Dividende eine weitere Dividende für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von 10,00 EUR pro dividendenberechtigter Aktie zu zahlen, was eine Gesamtdividendenausschüttung in Höhe von 500.000,00 EUR ergab. Corporate Governance Zuvor haben sich die Mitglieder des Aufsichtsrates auch über die Reichweite und die Kosten für die Prüfung erkundigt und haben keine Einwände dagegen erhoben. Kein Mitglied des Aufsichtsrates hatte irgendwelche vertraglichen Beziehungen oder persönlichen Geschäfte mit der Gesellschaft oder dem Vorstand während des Geschäftsjahres 2023. In Anerkennung der Arbeit aller Mitarbeiter der Gesellschaft während des Geschäftsjahres bedankt sich der Aufsichtsrat.
Frankfurt am Main, 18. März 2025 Der Aufsichtsrat gez. Vorsitzender des Aufsichtsrates sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die ixes AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ixes AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ixes AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf Abschnitt I. unter den Allgemeinen Angaben im Anhang zur Liquitation sowie die Angaben in Abschnitt C. des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass am 30. April 2024 durch die Aktionäre in einer Hauptversammlung der Gesellschaft die Auflösung der Gesellschaft (Liquidation) beschlossen wurde. Eine Bilanzierung unter Anwendung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit wäre damit unangemessen. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und [der für die Überwachung Verantwortlichen] für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Rastatt, 2. März 2025 WKS-GmbH
Dipl.-Betriebswirt (BA) Konrad Walter, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Wirtschaftsing. Holger Baierl, Wirtschaftsprüfer |
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