ALB Beratungs KG

Bielefeld

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bielefeld HRA 14477
Vorher
ALB Beratungs GmbH & Co. KG
Eingetragen
15.11.2002

Historie

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Gesellschafter

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Persönlich haftender Gesellschafter
Germany

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALB Beratungs GmbH & Co. KG

Bielefeld

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Lagebericht

 
A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
 
Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

 
Die ALB Beratungs GmbH & Co. KG wurde am 15.11.2002 gegründet und hat ihren Sitz in Bielefeld.

 
Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2006 durch die Überschreitung der Größenkriterien Umsatz und Bilanzsumme des § 267 Abs. 2 HGB im zweiten Jahr hintereinander geändert.
Die Gesellschaft ist nun als mittelgroße Kommanditgesellschaft & Co. zu klassifizieren.

 
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der ALB Beratungs GmbH & Co. KG liegt in der Verwaltung von eigenen Wertpapieren sowie deren Kauf und Verkauf. Weiterhin ist Geschäftszweck der Gesellschaft die Verwaltung von eigenem Grundbesitz. Letzerer Geschäftszweck wird aktuell jedoch nicht aktiv ausgeführt.

 
Die Strategie der ALB Beratungs GmbH & Co. KG ist ausschließlich der Erhalt des eigenen Vermögens.

 
Geschäftsverlauf
Zunächst ein kurzer Überblick über die wichtigsten Märkte im Jahr 2006:

 

Wertentwicklungen 2006:
 
Aktien Europa (EuroStoxx50): + 15,1 %
Aktien USA (S+P 500 in USD): + 13,6 %
Aktien Japan (Nikkei in Yen): + 6,9 %
USD in €: - 10,2 %
Dt. Rentenpapiere (REX-P): + 0,3 %


 
Die globalen Anleihen- und Aktienmärkte waren im Jahresverlauf 2006 von Dynamik und Schwankungen geprägt. Der MSCI-World-Index schloss zum vierten Mal in Folge mit einem positiven Resultat ab; Anleihen konnten sich dagegen im Schnitt gerade einmal behaupten.
Mehrheitlich robuste Wirtschaftsdaten und sehr gut ausgefallene Unternehmensgewinne haben die Aktienmärkte angetrieben. Dabei wurden zum Teil neue historische Höchststände erreicht. Inflationsbefürchtungen, anhaltend steigende Rohstoffpreise und die restriktiv angelegte Zinspolitik der amerikanischen Notenbank weckten im Frühjahr Befürchtungen, die Zinsen könnten länger anhaltend steigen. Dies löste spürbare Korrekturen an den Weltbörsen aus. Eine sich abschwächende wirtschaftliche Prosperität in den USA hat zusammen mit dem Bruch des Trends anhaltender Rohstoffpreissteigerungen dazu beigetragen, das Bild wieder zu glätten. Dies quittierten die Aktienmärkte mit einer Wiederaufnahme des positiven Trends, der bis zum Jahresende anhielt.

 
Schwieriger zeigte sich das Geschehen an den Rentenmärkten. Kurz nach Jahresbeginn waren bereits Schwächetendenzen erkennbar, die im März in eine heftige Beschleunigung der Bewegung mündeten. Erst eine Korrektur der Inflationsbefürchtungen im Jahresverlauf und eine offensichtliche Abkehr der amerikanischen Notenbank von ihrer über zwei Jahre andauernden Zinserhöhungspolitik beruhigte die Märkte und ließ die Anleihenkurse wieder auf das Jahresanfangslevel steigen. Insgesamt resultierte jedoch aus Anleihen ein äußerst unbefriedigendes Anlageresultat.

 
Die Aussichten für das Börsenjahr 2007 sind geprägt durch eine noch stabilere Prosperität im Euroraum, durch eine konjunkturelle Abkühlung in den USA sowie durch nahezu unermüdliche Wachstumstrends in den Emerging Markets, hauptsächlich in Asien. Viele Analysten erwarten für 2007 weiter steigende Unternehmensgewinne. Global wird mit abnehmendem Inflationsdruck und eher expansiven, das heisst die Kreditvergabe fördernden Notenbankpolitiken gerechnet. Im Rahmen des globalen Gesamtbildes gibt es jedoch erhebliche regionale Unterschiede. In den USA wirkt sich die Krise im Bereich privater Immobilien belastend auf die Konsumneigung der Privathaushalte aus, die immerhin rund 2/3 des Wirtschaftswachstums beisteuern. In Japan könnte die Beendigung der lockeren Geldpolitik die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen. Dagegen wird für den Rest Asiens mit einer Fortsetzung des anhaltend starken Wachstums gerechnet. Dort ist allein das Wachstums des Binnenmarktes aufgrund des immensen Nachholbedarfs enorm.
Die europäische Konjunktur beschleunigt sich dank erhöhter Investitionsausgaben recht kräftig und wird 2006 vermutlich so stark gewachsen sein, wie seit sechs Jahren nicht mehr. Der Aufschwung hat an Breite gewonnen und dürfte nach Einschätzung der führenden Analysehäuser anhalten. Hingegen wirken höhere Zinsen und eine straffere Haushaltspolitik dämpfend, so dass sich auch in Verbindung mit dem zyklischen Abschwung in den USA hier und da Bremsspuren zeigen könnten.

 
Im Übrigen ist festzustellen, dass die breite Mehrheit der Analysten und Broker für das Jahr 2007 recht optimistisch gestimmt ist. Im Umkehrschluss folgert daraus jedoch, dass eben diese Marktteilnehmer wahrscheinlich bereits investiert sind bzw. ihren Kunden dementsprechende Positionierungen empfohlen haben. Daraus wiederum könnte sich ergeben, dass zwar die konjunkturellen Annahmen richtig sind und eintreffen, dies dann aber an den Märkten verpufft.
Es wird hier mit einer höheren Sensibilität der Marktteilnehmer für Störungen gerechnet, was - wie in 2006 - zwischenzeitlich zu deutlichen Korrekturen führen könnte. Auch und gerade in einem günstigen Umfeld geht es darum, die Belastungsfaktoren für die Märkte nicht aus den Augen zu verlieren, die Risiken nach ihrer Wahrscheinlichkeit einzuschätzen und sich im Anlagenmix darauf einzustellen. Diese Philosophie mag zwar dazu beitragen, nicht das Maximum an möglicher Rendite zu erwirtschaften, gleichzeitig aber kann man mit umsichtiger und risikoangepasster Anlagepolitik eine höhere Kontinuität im Vermögenszuwachs erreicht werden, was nach den Erfahrungen aus Vorjahren einen hohen Stellenwert einnimmt. Zu den latenten Risiken gehören zweifelsohne weiter die Rohstoffpreise, welche von der Wachstumsentwicklung sowohl in den Industrieländern als auch in den boomenden Emerging Markets und dem damit ausgelösten Nachfrageverhalten beeinflusst werden, darüber hinaus von klimatischen Bedingungen berührt sind und nicht zuletzt politische Entwicklungen Einfluss nehmen. Darüber hinaus ist einmal mehr das Ungleichgewicht in Bezug auf die amerikanische Außenhandelsbilanz und das Staatsdefizit in Erwägung zu ziehen. Jedoch dürfte der US-Dollar weiter zur Schwäche neigen.

 
Im Anleihenmarkt könnte sich beeinflusst von der amerikanischen Notenbankpolitik eine gewisse Entspannung einstellen. Angesichts der immer noch recht niedrigen Zinsen für alle Laufzeitbereiche ist dieser Markt jedoch weiterhin wenig attraktiv und es bleibt eine Herausforderung, wie schon in den vergangenen Jahren Alternativen zu finden, die bei ähnlichem Risikoprofil spürbar höhere Ergebnisse zur Rendite des Gesamtportfolios beisteuern können.

 
Es wird beabsichtigt weiter an der bisherigen Philosophie festzuhalten und damit die vorhandenen Marktrisiken in kalkulierbarem Umfang abfedern zu können.

 

 

 
B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
 
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der ALB Beratungs GmbH & Co. KG hat sich im Geschäftsjahr 2006 insgesamt positiv entwickelt.

 
1. Ertragslage
 
Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr gesteigert worden.

 
Wir haben ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von Euro 1.594.387,31 erzielt.

 
Damit konnte das Ergebnis des Vorjahres nicht verbessert werden.

 
2. Finanzlage
 
Einen Überblick über die Herkunft und über die Verwendung der finanziellen Mittel des geprüften Unternehmens gibt die nachstehende Kapitalflussrechnung, die hier in verkürzter Form dargestellt wird.

 
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Berichtsjahr verändert haben.

 

  2006 2005
Jahresüberschuss 1.387.579,83 Euro 3.300.935,21 Euro
+ / - Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des AV
 
0,00 Euro

 
0,00 Euro
+ / - Zunahme / Abnahme der
 

 
Sonstigen Rückstellungen 65.843,90 Euro 45.473,56 Euro
Steuerrückstellungen -52.525,00 Euro 77.626,00 Euro
- / + Zunahme / Abnahme der Vorräte
 

 
Deutsche Bank -4.306.284,99 Euro -9.192.776,59 Euro
Dreyfus Bank 588.560,24 Euro -1.975.270,17 Euro
Forderungen -0,27 Euro 14.794,06 Euro
+ / - Zunahme / Abnahme der
 

 
Verbindlichkeiten aus LuL 1.066,18 Euro 1.148,66 Euro
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 3.523.798,00 Euro 1.318.191,44 Euro
Sonstigen Verbindlichkeiten -26.373,61 Euro 33.676,11 Euro
= Cash-Flow aus laufender Geschäfts- tätigkeit
 
1.181.664,28 Euro

 
-6.376.201,72 Euro
 
 

 


 

 

 
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum Euro 1.179.000,59 (Vorjahr: Euro - 6.398.917,43).

 
Der Wert im Vorjahr basiert im Wesentlichen auf der Zunahme des Wertpapierbestandes durch Einlagen, der nicht über eine Zunahme des Gesellschafterdarlehens neutralisiert wurde, sondern in die Rücklagen eingestellt.

 
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr absolut zufriedenstellend.

 
Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Die Vorjahreszahlen werden allerdings durch immense Wertpapiereinlagen verfälscht und sind wenig aussagekräftig.

 
Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

 
Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

 
Es bestehen keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

 
Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

 
3. Vermögenslage
 
Die Bilanzsumme von ALB Beratungs GmbH & Co. KG belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 46.788.378,68. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2005 (Euro 43.292.055,21) um 8,08 % erhöht.

 
Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um Euro 3.496.323,47 bzw. 8,08 % erhöht.

 
Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 1,28 % gekennzeichnet.

 
Das Umlaufvermögen und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um Euro 3.496.323,47.

 
Wertpapiere und flüssige Mittel umfassen 74,66 % der gesamten Bilanzsumme.

 
Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

 
4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage
 
Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr ein gegenüber dem Vorjahr ein sich in ähnlichem Rahmen bewegendes Ergebnis.

 
Die Umsatzentwicklung der ersten sechs Monatne des Jahres 2007 verlief tendenziell mit höheren Umsätzen, so dass sich eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr vermuten lässt.
Da der Kapitalmarkt jedoch großen Schwankungen unterliegen kann, ist es nicht möglich eine genaue Aussage über die weitere Entwicklung zu treffen.

 

 
C. Prognosebericht
 
Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken
Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig.

 
Dennoch kann wie bereits bei den Ausführungen zum Geschäftsverlauf ausgeführt,vorsichtig optimistisch in die Zukunft geblickt werden.

 
Zwar kann die Kapitalmarktentwicklung niemals sicher vorhergesagt werden, jedoch ist die ALB Beratungs GmbH & Co. KG überzeugt durch die von ihr gewählten renommierten Anlage- und Vermögensberater, sowie die festgelegten Strategierahmen hinreichende Vorkehrungen getroffen zu haben eventuelle Negativentwicklungen am Kapitalmarkt abfedern zu können.

 

 
D. Risikobericht
 
Risikomanagementziele und -methoden
Wie bereits im vorangegangenen Abschnitt angedeutet setzt die ALB Beratungs GmbH & Co. KG auf eine Strategie, die hochspekulative Wertpapiergeschäfte vermeidet.

 
Dadurch kann am Markt zwar nicht ein Maximum an erzielbarer Rendite erreicht werden, es ist hierdurch jedoch möglich, am Kapitalmarkt bestehende Risiken zu mindern.

 
Jährlich wird von den Gesellschaftern der Rahmen der von den Vermögensverwaltern zu tätigenden Kapitalmarktgeschäfte festgelegt und in vertraglicher Form festgehalten.

 
Dadurch ist eine hinreichende Absicherung der für die ALB Beratungs GmbH & Co. KG bestehenden Risiken gewährleistet.

 

 
E. Nachtragsbericht
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

 
Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.


Bielefeld, den 21. August 2007

 
 

Bilanz

Aktiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Anlagevermögen 600.000,00 600.000,00
I. Finanzanlagen 600.000,00 600.000,00
1. Beteiligungen 600.000,00 600.000,00
B. Umlaufvermögen 34.957.495,54 30.073.592,24
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 25.388,53 22.724,57
1. sonstige Vermögensgegenstände 25.388,53 22.724,57
II. Wertpapiere 31.843.637,53 28.125.912,78
1. sonstige Wertpapiere 31.843.637,53 28.125.912,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.088.469,48 1.924.954,89
C. nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil von Kommanditisten 11.230.883,14 12.618.462,97
Bilanzsumme, Summe Aktiva 46.788.378,68 43.292.055,21

Passiva

31.12.2006
EUR
31.12.2005
EUR
A. Eigenkapital 41.183.977,63 41.183.977,63
I. Rücklagen 41.183.977,63 41.183.977,63
B. Rückstellungen 197.427,55 184.108,65
C. Verbindlichkeiten 5.406.973,50 1.923.968,93
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 15.486,00
II. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.604,07 3.537,89
III. sonstige Verbindlichkeiten 5.402.369,43 1.904.945,04
Bilanzsumme, Summe Passiva 46.788.378,68 43.292.055,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2006 - 31.12.2006
EUR
1.1.2005 - 31.12.2005
EUR
1. Rohergebnis 1.319.621,75 3.154.440,72
2. sonstige betriebliche Aufwendungen 340.288,74 194.906,96
3. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 695.365,61 574.387,64
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 80.311,31 22.920,96
5. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.594.387,31 3.511.000,44
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 206.807,48 147.877,61
7. sonstige Steuern 0,00 62.187,62
8. Jahresüberschuss 1.387.579,83 3.300.935,21

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

 
Die Kommanditgesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft & Co. gem. § 264 a Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 2 HGB auf.

 
Da diese Größenkriterien schon zum Vorjahresabschlussstichtag vorlagen, kann die Gesellschaft nicht mehr die Erleichterungen des § 267 Abs. 4 HGB in Anspruch nehmen.

 
Durch die hierdurch für die Gesellschaft entstehenden Anforderungen an den Jahresabschluss ist nunmehr ein Anlagenspiegel als Anlage zu Anhang zu erstellen. Zusätzlich ist ein Lagebericht aufzustellen.

 
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können (§ 284 Abs. 1 HGB), wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

 
Die Gliederung der Bilanz erfolgt gem. § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

 
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

 


 
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

 
Im Einzelnen wurden die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

 
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

 
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten oder zum niedrigeren Wert gemäß § 253 Absatz 3 HGB angesetzt.

 
Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert bewertet.

 
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

 
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

 
Bankbestände und Wertpapiere in fremder Währung wurden mit dem Stichtagskurs umgerechnet.

 
C. Angaben zur Bilanz

 
Das gezeichnete Kommanditkapital beträgt unverändert 100.000,00 €.

 
Die sonstigen Rückstellungen betreffen Depotgebühren und Vermögensverwaltungskosten.

 
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

 
Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 5.395.066,93.

 
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

 
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

 
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Erstattung von Schweizer Quellensteuer für die Jahre 1999 und 2000 in Höhe von 35.359,68 €, sowie ein Ertrag aus der Auflösung der Gewerbesteuerrückstellung 2004 in Höhe von 2.501,00 € und ein Ertrag aus der Auflösung der Rückstellung für Depotgebühren der Firma Concept für das Jahr 2005 in Höhe von 119,68 € enthalten.

 


 
E. Sonstige Angaben

 
Es werden keine Mitarbeiter beschäftigt.

 
Zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer der ALB Beratungs GmbH & Co. KG ist die persönlich haftende Gesellschafterin ALB Verwaltungs GmbH vertreten durch Frau A. Krieger bestellt. Sie ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 
Als Vergütung für die geleistete Tätigkeit im Berichtsjahr wurden Euro 1.000,00 gewährt.

 
Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Firma ALB Verwaltungs GmbH mit Sitz in Bielefeld und einem gezeichneten Kapital von € 25.000,00.

 

 
Bielefeld, den 21. November 2007

 

 

 
ALB Verwaltungs GmbH
(A. Krieger)

Anlagespiegel

  Anschaffungs-,          

 
Herstellungs- Zugänge Abgänge Umbuchungen kumulierte Zuschreibungen

 
kosten       Abschreibungen Geschäftsjahr

 
01.01.2006       31.12.2006  

 
Euro Euro Euro Euro Euro Euro

 
           
Anlagevermögen            

 
           
Finanzanlagen            

 
           
Beteiligungen  600.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00

 
           
Summe Finanzanlagen  600.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00

 
           

 
           
Summe Anlagevermögen  600.000,00  0,00  0,00  0,00  0,00  0,00

 
           
   
  Abschreibungen
Buchwert Geschäftsjahr
31.12.2006  
Euro Euro
   
   
   
   
   
 600.000,00  0,00
   
 600.000,00  0,00
   
   
 600.000,00  0,00
   


 

 

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

 

 

 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
 
(Hinweis: Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss)

 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ALB Beratungs GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.



 

 

 
Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt.
Der Bestand und die Bewertung einer Beteiligung in Höhe von EUR 600.000,- ist nicht hinreichend nachgewiesen. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.
Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
 
Bielefeld, den 14. Dezember 2007

 

 

 
Ostwestfälische
Revisions- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

 

 
Kuchem
(Wirtschaftsprüfer)
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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