Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 13890
Eingetragen
8.9.2016
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für KraftwagenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Übernahme der Produktion technischer Bauteile u.a. im Bereich Automobil (Automobilzulieferer); Durchführung von Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten aller Art, technische Planunung von Fertigungsprozessen, Beratung bei Entwicklungsprojekten sowie die Übernahme obiger Aufgaben als Unterlieferant.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Memet Inal Inan
seit 22.4.2025
Prokura
Sedat Levent
seit 22.4.2025
Prokura
Klaus Steigerwald
seit 12.12.2024
Prokura
Thomas Stroh
seit 28.5.2024
Prokura
Heiko Kalthoff
seit 28.5.2024
Prokura
Xing Wang
seit 28.5.2024
Prokura
Yingkun Zhang
seit 28.5.2024
Prokura
Hongxing Shi
seit 14.2.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lingyun Industrial Corporation LimitedCHN
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Waldaschaff Automotive GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Waldaschaff Automotive GmbH

Waldaschaff

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 958.777,31 660.278,95
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.529.739,00 1.517.264,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 63.973.818,59 35.590.470,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.537.084,87 3.380.753,27
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 48.571.212,63 118.611.855,09 47.011.528,15 87.500.016,23
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.483.601,11 2.483.601,11
122.054.233,51 90.643.896,29
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 15.070.977,37 21.287.704,18
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 36.871.613,37 44.206.280,08
3. Fertige Erzeugnisse 7.308.876,83 4.510.982,37
4. Geleistete Anzahlungen 4.892.443,36 3.044.029,63
5. Erhaltene Anzahlungen -6.977.249,05 57.166.661,88 -9.989.922,17 63.059.074,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 34.512.230,65 9.067.078,34
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 106.378,44 165.203,73
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.824.195,16 39.442.804,25 3.139.608,40 12.371.890,47
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 31.846.352,60 27.452.509,35
128.455.818,73 102.883.473,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.268.499,45 1.164.381,74
D. Aktive latente Steuern 0,00 36.765,00
251.778.551,69 194.728.516,94

Passiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 124.500.000,00 109.500.000,00
II. Kapitalrücklage 60.624.509,13 25.624.509,13
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 493.090,14 -187.743,88
IV. Konzern-Bilanzverlust -119.485.838,37 -93.667.820,58
66.131.760,90 41.268.944,67
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 12.309.732,65 7.771.939,63
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 154.938.075,25 134.038.135,64
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.974.180,42 10.987.717,37
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.424.802,47 661.779,63
-davon aus Steuern EUR 985.675,34 (i. Vj. EUR 628.277,33)-
173.337.058,14 145.687.632,64
251.778.551,69 194.728.516,94

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020

2020 2019
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 193.405.616,66 116.319.681,02
2. Verminderung (-)/Erhöhung (+) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen -4.536.772,25 17.218.591,83
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 112.840,63 67.515,93
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.594.943,21 4.302.017,31
197.576.628,25 137.907.806,09
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 101.668.172,17 79.030.312,32
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 21.823.742,41 12.839.722,57
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 43.319.582,83 32.560.780,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung EUR 397,68 (i. Vj. EUR 397,68) - 8.333.647,18 6.566.277,52
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.521.153,56 4.240.784,45
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 37.808.718,30 27.033.061,59
Betriebsergebnis/operatives Ergebnis -23.898.388,20 -24.363.132,69
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 127.178,81 47.252,75
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.252.810,55 3.376.783,32
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 23.585,00 (i. Vj. EUR 23.585,00) -
Finanzergebnis -2.125.631,74 -3.329.530,57
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 206.002,15 -36.765,00
- davon aus latenten Steuern EUR 0,00 (i. Vj. EUR 36.765,00)
Ergebnis nach Steuern -25.818.017,79 -32.655.898,26
12. Sonstige Steuern 0,00 89.768,60
Konzernjahresfehlbetrag -25.818.017,79 -32.745.666,86
13. Verlustvortrag 93.667.820,58 60.923.041,08
14. Sonstige Veränderung 0,00 887,36
Konzern-Bilanzverlust -119.485.838,37 -93.667.820,58

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2020

1. Allgemeine Angaben

Die Waldaschaff Automotive GmbH stellt zum 31. Dezember 2020 den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, dieser umfasst das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt.

Der Konzernabschluss der Waldaschaff Automotive GmbH wird in den Konzernabschluss der North Lingyun Industrial Group Co., LTD einbezogen. Die North Lingyun Industrial Group Co., LTD stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird auf der Website Sina offengelegt.

Die Waldaschaff Automotive GmbH hat ihren Sitz in Waldaschaff und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Aschaffenburg unter der Nr. HRB 7351 eingetragen.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften haben konzerneinheitlich nach handelsrechtlichen Vorschriften bilanziert und bewertet. Neben den Vorschriften der HGB werden auch die Vorschriften der GmbHG beachtet.

Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Der Konzernabschluss ist in EUR aufgestellt.

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§§ 298 i.V.m. 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der Waldaschaff Automotive GmbH werden alle Unternehmen einbezogen, an denen die Waldaschaff Automotive GmbH unmittelbar oder mittelbar eine der Kapitalbeteiligung entsprechende Mehrheit der Stimmrechte hält.

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 der Waldaschaff Automotive GmbH werden folgende Konzernunternehmen nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogen:

WA production GmbH, Waldaschaff (Anteil: 100%)

Waldaschaff Automotive Mexico, S. DE R. L. DE C. V., Leon, Guanajuato/Mexiko (Anteil: 100%)

3. Konsolidierungsgrundsätze

Bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag des Einzelabschlusses dem Stichtag des Konzernabschlusses. Die Konzerngesellschaften wurden grundsätzlich mit ihrem für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 für Konsolidierungszwecke erstellten Abschluss in den Konzernabschluss einbezogen.

Währungsumrechnung

Die Bilanz der ausländischen Tochter, deren funktionale Währung nicht Euro ist, werden zum Stichtagskurs, die Gewinn- und Verlustrechnung mit Jahresdurchschnittskursen in Euro umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen aus der Währungsumrechnung werden bis zum Abgang des Tochterunternehmens ergebnisneutral im Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung im Eigenkapital erfasst.

Kapitalkonsolidierung

Der Konzern wendet bei der Kapitalkonsolidierung die Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB an. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung aufzudeckende stille Reserven waren nicht vorhanden. Unterschiedsbeträge haben sich keine ergeben.

Schuldenkonsolidierung

Alle zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehenden Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind eliminiert worden.

Eliminierung von Zwischenergebnissen

Zwischenergebnisse aus Veräußerungen von Gegenständen des Sachanlagevermögens innerhalb des Konzerns werden, wenn sie wesentlich sind, eliminiert.

Soweit das in den Konzernabschluss zu übernehmende Vorratsvermögen aus Lieferungen und Leistungen von einbezogenen Konzernunternehmen stammt, wird es mit den Konzernherstellungskosten bewertet. Die sich dabei ergebenden Zwischenergebnisse werden grundsätzlich eliminiert.

Auf die Ergebnisse der Zwischengewinneliminierung werden latente Steuern gebildet.

Konsolidierungsmaßnahmen in der Gewinn- und Verlustrechnung

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind sowohl die Umsatzerlöse als auch die anderen Erträge aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zwischen einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet.

4. Währungsumrechnung

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben mit Ausnahme der Waldaschaff Automotive Mexico als Transaktionswährung den Euro. Die Umrechnung der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung der Waldaschaff Automotive Mexico erfolgte gemäß § 308a HGB. Die Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung beläuft sich auf TEUR - 493 (i.Vj.TEUR-188).

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände/Verbindlichkeiten werden im Zugangszeitpunkt mit dem maßgebenden Briefkurs/Geldkurs und zum Bilanzstichtag zum niedrigeren Stichtagskurs (Vermögensgegenstände) oder zum höheren Stichtagskurs (Verbindlichkeiten) umgerechnet. Bei Vermögensgegenständen/ Schulden mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger erfolgt die Folgebewertung zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs.

5. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige (pro rata temporis) lineare Abschreibungen, angesetzt. Bei der Festsetzung der Nutzungsdauern werden die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt.

Anlageposten Nutzungsdauer
Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 5
Bauten auf fremden Grundstücken 17 bis 33
Technische Anlagen und Maschinen 6 bis 14
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 20

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschluss-Stichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen, soweit die Wertminderung dauerhaft ist. Wenn die Gründe für in Vorjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen.

Die Herstellungskosten umfassen neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten der ausführenden Abteilungen. Wirtschaftsgüter, deren Nettoanschaffungswert zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 liegt, die beweglich, abnutzbar und selbständig nutzbar sind, werden zu einem Sammelposten zusammengefasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Nettoanschaffungswert bis zu EUR 250,00 werden im Jahr des Zuganges direkt als Aufwand erfasst.

Unter den Finanzanlagen werden Anteile an nicht vollkonsolidierten verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die Anteile werden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern keine außerplanmäßigen Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung erforderlich sind.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Anwendung des gleitenden Durchschnitts. Soweit notwendig werden Wertberichtigungen auf die niedrigeren Wiederbeschaffungskosten sowie wegen Ungängigkeit und überhöhter Lagerbestände vorgenommen. Die Wertberichtigungen wegen Ungängigkeit erfolgen in Abhängigkeit vom Ende der zugehörigen Serienproduktion.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden mit den Herstellungskosten bewertet und betreffen überwiegend Konstruktions- und Entwicklungsleistungen für Kundenprojekte. Die Herstellungskosten umfassen neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten der ausführenden Abteilungen. Konstruktions- und Entwicklungsleistungen für Serienaufträge werden aktiviert und nach Serienstart planmäßig als Aufwand erfasst. Die unfertigen Erzeugnisse umfassen auch den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.

Die fertigen Erzeugnisse betreffen die Serienerzeugnisse und werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Materialeinzel- und Materialgemeinkosten sowie die Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten und den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. In die Herstellungskosten werden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen.

Für die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie Leistungen erfolgen Wertberichtigungen für Ungängigkeit und überhöhte Lagerbestände entsprechend dem Ende der Serienproduktion.

Zur verlustfreien Bewertung werden die zu erwartenden Erlöse abzüglich noch entstehender Kosten als Wertobergrenze der Bewertung zugrunde gelegt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden von den Vorräten offen abgesetzt. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt.

Die liquiden Mittel werden mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital wurde gemäß § 272 HGB bilanziert. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und zum Nennbetrag angesetzt.

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Sofern einschlägig werden Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Die Rückstellung für Altersteilzeit berücksichtigt alle vertraglich vereinbarten Altersteilzeitfälle. Potenzielle Altersteilzeitfälle, d. h. Fälle, bei denen noch keine schriftliche Vereinbarung unterzeichnet ist, die jedoch die formellen Voraussetzungen für die Inanspruchnahme erfüllen können, sind mit der maximalen Anzahl von 2 Verträgen in jedem Jahr bis zum 31. Dezember 2022 gemäß dem Tarifvertrag in der Rückstellung enthalten. Ansprüche der Mitarbeiter auf Altersteilzeit nach dem Gültigkeitsdatum des derzeit gültigen Tarifvertrages (31. Dezember 2022) wurden nicht berücksichtigt. Der Aufstockungsbetrag wurde entsprechend seines Abfindungscharakters in voller Höhe zurückgestellt. Der Barwert wird im Geschäftsjahr mit einem Zinssatz von 0,47 % gemäß der mittleren durchschnittlichen Laufzeit aller Altersteilzeitverträge unter Anwendung der Vorgaben der RückAbzinsVO berechnet. Der Bewertung werden ein Gehaltstrend und eine BBG-Dynamik von 2,5 % p. a. zugrunde gelegt. Des Weiteren finden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck Anwendung. Der Effekt aus der Zinssatzänderung wird im operativen Ergebnis erfasst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die in den Konzernabschluss der chinesischen North Lingyun Industrial Group Co,. LTD einbezogen werden. Die North Lingyun Industrial Group Co,. LTD stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf.

Steuern

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steueransprüche, die sich nach Verrechnung mit passiven latenten Steuern ergeben, wird in den Jahresabschlüssen entsprechend des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt. Die nicht bilanzierten Steuerentlastungsbeträge beruhen auf Abweichungen der Handelsbilanz von der Steuerbilanz im Bilanzposten "sonstige Rückstellungen". Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz, mit der Folge aktiver latenter Steuern, ergeben sich im Wesentlichen aufgrund der in der Handelsbilanz gebildeten Rückstellung für Aufstockungsbeträge aus Altersteilzeitverpflichtungen sowie der Bemessung der Urlaubs- und Gleitzeitrückstellungen unter Verwendung der tatsächlichen Arbeitstage (Handelsbilanz) bzw. regulären Arbeitstage (Steuerbilanz) sowie lediglich in der Handelsbilanz auszuweisender Drohverlustrückstellungen.

Die latenten Steuern auf Konsolidierungseffekte werden saldiert dargestellt.

Die Differenzen zwischen der Handels- und Steuerbilanz wurden mit einem kombinierten Ertragssteuersatz von 30 % bewertet.

6. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem dem Konzernanhang als Anlage beigefügten Konzernanlagenspiegel ersichtlich.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen einen Anteil von 10,57 % an der Shenyang Lingyun Waldaschaff Automotive Industry Technology Co., Ltd, Shengyang City/China.

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2020 Jahresergebnis 2020
% TEUR TEUR
Shenyang Lingyun Waldaschaff Automotive Industry Technology Co., Shengyang/ China 10,57 22.813 376

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe Lieferungen und Leistungen.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Lizenz- und Wartungsgebühren.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Waldaschaff Automotive GmbH beträgt TEUR 124.500.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 05. Februar 2020 hat die Lingyun Industrial Corporation Limited, Zhuozhou City/China, das Stammkapital von EUR 109,5 Mio. um 15,0 Mio. auf 124,5 Mio. erhöht. Darüber hinaus wurde zum 17. März 2020 und 21. Mai 2020 über die Gesellschafterversammlungen die Erhöhung der Kapitalrücklage von EUR 25,6 Mio. um EUR 35,0 Mio. auf EUR 60,6 Mio. beschlossen.

Zur weiteren Sicherung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit hat die Lingyun Industrial Corporation Limited am 31. Dezember 2020 die bestehende Patronatserklärung sowie die Rangrücktrittserklärung bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.

Danach verpflichtet sich die Lingyun Industrial Corporation Limited, die Waldaschaff Automotive GmbH in den nächsten 24 Monaten so mit Kapital auszustatten, dass die Waldaschaff Automotive GmbH in der Lage ist, alle gegenwärtigen und zukünftigen Verpflichtungen aus dem gewöhnlichen Geschäftsbetrieb zu erfüllen. Darüber hinaus verpflichtet sich die Lingyun Industrial Corporation Limited ausdrücklich, die Liquidation oder Insolvenz der Waldaschaff Automotive GmbH zu verhindern.

Zudem verpflichtet sich die Lingyun Industrial Corporation Limited, bezüglich ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen, im Rang hinter alle Gläubiger der Waldaschaff Automotive GmbH in der Weise zurückzutreten, dass die Forderungen erst nach vollständiger Befriedigung sämtlicher Forderungen der Drittgläubiger berücksichtigt werden.

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Lingyun Industrial Corporation Limited.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:

31.12.2020 31.12.2019
TEUR TEUR
Drohverluste 374 152
Personalrückstellungen 1.533 4.494
Nachlaufkosten für Werkzeuge 0 143
Sonstige 6.405 2.893
8.312 7.772

Für die Erzeugnisse wurden Produktkalkulationen über den jeweiligen Lebenszyklus durchgeführt und eine Rückstellung für drohende Verluste aus Absatzgeschäften in Höhe von TEUR 374 ermittelt. In diese Kalkulation sind zahlreiche Parameter eingeflossen. Hierzu zählen insbesondere die voraussichtlichen Absatzpreise und die prognostizierten Absatzmengen über die Laufzeit der Rahmenvertragsvereinbarungen mit den Kunden. Es wurden zum Stichtag geltende Preise für ein Durchschnittserzeugnis herangezogen und die Verkaufspreisreduzierungen aufgrund der Rahmenvertragsvereinbarungen berücksichtigt. Die Absatzmengen wurden prognostiziert, da mit den Kunden häufig nur Rahmenvereinbarungen getroffen werden und die Prognosen für die einzelnen Erzeugnisse auf Basis von Schätzungen bisheriger Erfahrungswerte beruhen.

Die Rückstellungen für Personal umfassen im Wesentlichen Urlaubs- und Gleitzeitansprüche der Mitarbeiter und Restrukturierungsrückstellungen. Die Verpflichtungen aus der Altersteilzeit in Höhe TEUR 1.491 sind gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Deckungsvermögen in Form von Bankguthaben in Höhe von TEUR 485 saldiert.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2020 von bis zu einem Jahr über einem Jahr davon größer fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Bankverbindlichkeiten 154.938 98.159 56.779 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.974 14.974 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 3.425 3.425 0 0
Verbindlichkeiten 173.337 116.558 56.779 0
davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2019 von bis zu einem Jahr über einem Jahr davon größer fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Bankverbindlichkeiten 134.038 37.318 96.720 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.988 10.988 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 662 662 0 0
Verbindlichkeiten 145.688 48.968 96.720 0

Es bestehen keine Sicherheiten oder Pfandrechte auf die Verbindlichkeiten.

7. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen:

Region 2020 2019
TEUR TEUR
Deutschland 170.233 91.012
EU 18.832 20.952
Nicht EU 4.341 4.356
193.406 116.320

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Produkten:

Produkte 2020 2019
TEUR TEUR
Serienerzeugnisse 152.231 93.945
Werkzeuge und Prototypen 39.437 19.408
Engineering 47 1.044
Sonstiges 1.693 1.923
193.408 116.320
Erlösschmälerungen -2 -1
193.406 116.319

Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 481. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 27.

Die sich aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB ergebenden Währungsdifferenzen zum 31. Dezember 2020 werden als sonstige betriebliche Erträge bzw. Aufwendungen berücksichtigt. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 309 (i. Vj. TEUR 2.598). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 381 (i. Vj. TEUR 2.058).

8. Sonstige Angaben

Kapitalflussrechnung

Die Finanzmittelfonds beinhaltet Kassenbestände und Bankguthaben. Im Geschäftsjahr 2020 wurden Zinsen in Höhe von TEUR 1.345 (i. Vj. TEUR 3.388) gezahlt. Die Zahlungen für Investitionen lagen bei TEUR 45.747 (i. Vj. TEUR 24.440).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Der Konzern hat Miet- und Leasingverträge im Wesentlichen für Geschäftsgebäude sowie für Fahrzeuge abgeschlossen.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen hieraus gliedert sich wie folgt:

31.12.2020 31.12.2019
TEUR TEUR
Fällig innerhalb eines Jahres 6.212 6.045
Fällig von einem Jahr bis fünf Jahre 24.318 23.919
30.530 29.964

Daneben besteht ein Bestellobligo für zum Bilanzstichtag eingegangene Einkaufsverpflichtungen für Werkzeuge und Investitionen in Höhe von TEUR 43.552.

Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte betreffen im Wesentlichen die oben enthaltenen Verpflichtungen aus Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 31.066.

Die Gestaltung hat sich positiv auf die Darstellung der Vermögenslage ausgewirkt. Risiken aus dieser Gestaltung sind nicht erkennbar.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Arbeitnehmer

Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr:

2020 2019
Serienfertigung, Maschinenbau, Prototypenbau, Launchmanagement; Qualität, SCM 809 691
Vertrieb, Administration, Management 100 77
909 768
Auszubildende 50 55
959 823

Mitglieder der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Waldaschaff Automotive GmbH setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Horst Bardehle, Chief Executive Officer

Herr Sven Röder, Chief Financial Officer

Gemäß §§ 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB

Die WA production GmbH macht von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB für Tochterunternehmen in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft dahingehend Gebrauch, dass kein Anhang und kein Lagebericht erstellt werden und keine Offenlegung erfolgt.

Abschlussprüferhonorar

Die Vergütung des Abschlussprüfers beträgt TEUR 44 für Abschlussprüfungsleistungen sowie TEUR 29 für sonstige Leistungen.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2020 der Waldaschaff Automotive GmbH schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 23.241.564,95 ab. Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Verlust des Geschäftsjahres 2020 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschluss-Stichtag

Mit Gesellschafterbeschluss vom 1. Februar 2021 hat die Lingyun Industrial Corporation Limited, Zhuozhou City/China, die Erhöhung der Kapitalrücklage von EUR 60,6 Mio. um EUR 20 Mio. auf EUR 80,6 Mio. beschlossen.

Des Weiteren konnte die Waldaschaff Automotive GmbH einen Vertragsabschluss sowie auch einen rückwirkenden Preisabschluss bei ihrem Kunden gewinnen.

Darüber hinaus trifft die Halbleiterkrise auch die Waldaschaff Automotive GmbH. Die deutliche Verknappung von Halbleiterkapazitäten sorgt weltweit für Engpässe in der Produktion und zwingt diverse OEM's zu Produktionsstopps, demzufolge auch die Waldaschaff Automotive GmbH.

Auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie ist die Gesundheitskrise noch nicht überwunden. Auch wenn sich die Automobilindustrie langsam von der Coronakrise erholt, kann man abschließend nicht beurteilen, ob eine vierte Corona-Welle kommen wird und dies Auswirkungen auf die Waldaschaff Automotive GmbH hat.

Welche Auswirkungen dies auf die Lage der Waldaschaff Automotive GmbH und des Konzerns hat kann abschließend noch nicht gesagt werden, im Rahmen des Prognoseberichtes im zusammengefassten Lagebericht werden jedoch mögliche Effekte dargestellt.

 

Waldaschaff, den 29. Juli 2021

gez. Horst Bardehle

gez. Sven Röder

Konzernanlagenspiegel für die Zeitraum von 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

01.01.2020 Zugänge Konzern Abgänge Konzern
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.939.049,17 189.392,15 0,00
1.939.049,17 189.392,15 0,00
II. Sachanlagen
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.595.411,26 4.192,25 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 50.445.566,63 8.040.054,69 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.540.195,28 436.204,22 (52.375,00)
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.011.528,15 37.266.237,50 (572.467,61)
105.592.701,32 45.746.688,66 (624.842,61)
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.483.601,11 0,00 (0,00)
2.483.601,11 0,00 (0,00)
Summe 110.015.351,60 45.936.080,81 (624.842,61)
Umbuchungen Konzern Währungskorrektur Konzern 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 372.209,23 (26.352,75) 2.474.297,80
372.209,23 (26.352,75) 2.474.297,80
II. Sachanlagen
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 98.849,15 0,00 1.698.452,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 28.307.304,46 (673.818,52) 86.119.107,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.549.090,52 (20.350,70) 8.452.764,32
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau (35.106.098,36) (27.987,05) 48.571.212,63
(5.150.854,23) (722.156,27) 144.841.536,87
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 2.483.601,11
0,00 0,00 2.483.601,11
Summe (4.778.645,00) (748.509,02) 149.799.435,78
01.01.2020 Abschreibungen des Geschäftsjahres Konzern Abgänge Konzern
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten (1.278.770,22) (240.258,55) 0,00
(1.278.770,22) (240.258,55) 0,00
II. Sachanlagen
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken (78.147,26) (90.566,40) 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen (14.855.095,82) (7.375.099,13) 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (3.159.442,01) (815.229,49) 52.375,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
(18.092.685,09) (8.280.895,02) 52.375,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
Summe (19.371.455,31) (8.521.153,57) 52.375,00
Währungskorrektur Konzern 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.508,28 (1.515.520,49)
3.508,28 (1.515.520,49)
II. Sachanlagen
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 (168.713,66)
2. Technische Anlagen und Maschinen 84.906,28 (22.145.288,67)
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.617,05 (3.915.679,45)
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
91.523,33 (26.229.681,78)
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
Summe 95.031,61 (27.745.202,27)
Buchwert
31.12.2019 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 660.278,95 958.777,31
660.278,95 958.777,31
II. Sachanlagen
1. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.517.264,00 1.529.739,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.590.470,81 63.973.818,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.380.753,27 4.537.084,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.011.528,15 48.571.212,63
87.500.016,23 118.611.855,09
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.483.601,11 2.483.601,11
2.483.601,11 2.483.601,11
Summe 90.643.896,29 122.054.233,51

Konzern-Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzernbilanzverlust Eigenkapital-
Differenz
aus der Währungsumrechnung
Eigenkapital
EUR EUR EUR EUR EUR
Stand am 1. Januar 2019 59.500.000,00 25.624.509,13 -60.923.041,08 -83.244,11 24.118.223,94
Kapitalerhöhung 50.000.000,00 0,00 0,00 0,00 50.000.000,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 -104.499,77 -104.499,77
Sonstige Veränderung 0,00 0,00 887,36 0,00 887,36
Konzernjahresfehlbetrag 2019 0,00 0,00 -32.745.666,86 0,00 -32.745.666,86
Stand am 31. Dezember 2019/1. Januar 2020 109.500.000,00 25.624.509,13 -93.667.820,58 -187.743,88 41.268.944,67
Kapitalerhöhung 15.000.000,00 0,00 0,00 0,00 15.000.000,00
Einzahlung in die Kapitalrücklage 0,00 35.000.000,00 0,00 0,00 35.000.000,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 680.834,02 680.834,02
Konzernjahresfehlbetrag 2020 0,00 0,00 -25.818.017,79 0,00 -25.818.017,79
Stand am 31. Dezember 2020 124.500.000,00 60.624.509,13 -119.485.838,37 493.090,14 66.131.760,90

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2020

2020 2019
Konzernjahresfehlbetrag -25.818.017,79 -32.745.666,87
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 8.521.153,56 4.240.784,45
+ Zunahme der Rückstellungen 4.537.793,02 1.166.345,32
+ sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 596.768,26 -
- Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -16.503.974,25 -23.230.772,32
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 6.749.485,89 928.376,80
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - - 3.652,00
+ Zinsaufwendungen 2.252.810,55 3.329.530,57
= Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -19.663.980,76 -46.315.054,05
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -189.392,15 -48.516,67
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 572.467,61 4.661,00
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -45.746.688,66 -24.395.645,27
+ Veränderungen im Konsolidierungskreis - -
+ Erhaltene Zinsen 127.178,81 47.252,75
= Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -45.236.434,39 -24.392.248,19
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 50.000.000,00 50.000.000,00
+ Einzahlung aus der Aufnahme von Finanzkrediten 57.500.000,00 37.113.283,53
- Auszahlung aus der Tilgung von Finanzkrediten -36.600.060,39 -9.524.205,00
- gezahlte Zinsen -1.344.647,17 -3.388.125,89
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 69.555.292,44 74.200.952,64
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 4.654.877,30 3.493.650,40
- wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 261.034,05 16.211,71
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 27.452.509,35 23.942.647,24
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 31.846.352,60 27.452.509,35

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Waldaschaff Automotive GmbH, Waldaschaff

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Konzernabschluss der Waldaschaff Automotive GmbH, Waldaschaff, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der Waldaschaff Automotive GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grunds-ätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser zusammengefasste Lagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES ZUSAMMENGEFASSTEN LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS

UND DEN ZUSAMMENGEFASSTEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG

DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES ZUSAMMENGEFASSTEN LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im zusammengefassten Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im zusammengefassten Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des zusammengefassten Lageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im zusammengefassten Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 5. August 2021

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Fritz, Wirtschaftsprüfer

gez. Linnenbäumer, Wirtschaftsprüferin

Zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

A. Grundlagen

Die Waldaschaff Automotive GmbH mit Sitz in Waldaschaff, im Folgenden auch WAG, stellt zum 31. Dezember 2020 einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen des Lingyun-Konzerns auf.

Die WAG gehört zur chinesischen North Lingyun Industrial Group Co, LTD. Innerhalb des Lingyun-Konzerns bildet die WAG mit ihren Tochtergesellschaften einen eigenen Konzernkreis, im Folgenden auch WA-Gruppe oder Gruppe genannt. Die WA-Gruppe wird in den Konzernabschluss des Lingyun-Konzerns einbezogen.

Die WA-Gruppe produziert, vertreibt und entwickelt Strukturbauteile für die Automobilhersteller, was auch die Erstellung und den Verkauf von Prototypen beinhaltet. Mit Gesellschafterbeschluss vom 30. Dezember 2016 erfolgte die Übertragung eines Teilbetriebs der Waldaschaff Automotive GmbH auf die Tochtergesellschaft WA production GmbH, Waldaschaff, wodurch der Konzern entstanden ist. Die Übertragung erfolgte mit Wirkung zum 1. Januar 2017. Die WA production GmbH ist am Standort Waldaschaff ansässig und hat im Verlauf des Jahres 2017 einen zweiten Produktionsstandort in Esselbach eröffnet.

Im Produktportfolio steht vor allem der Leichtbau im Fokus, weshalb im Wesentlichen Aluminium und hochfester Stahl verarbeitet wird. Hinzugekommen ist die Ausrichtung auf Komponenten und Baugruppen für Elektrofahrzeuge. Als langjähriger Partner der Automobilhersteller hat sich die WA-Gruppe als verlässlicher und kompetenter Entwicklungspartner etabliert.

Die Gruppe bedient mit ihren Produkten im Wesentlichen die Automotive OEM (die VW-Marken, BMW, Ford und Daimler Benz) als First-Tier Lieferant. Derzeit werden die Produkte zu über 95% an Kunden bzw. deren Werke innerhalb Europas geliefert.

Innerhalb der bisher fast ausschließlich in China operativ tätigen Lingyun Gruppe ist die WA- Gruppe für die internationale Expansion außerhalb Asiens verantwortlich. Zunächst wird aktiv an der Ausweitung des Geschäfts auf dem amerikanischen Kontinent gearbeitet. Im Geschäftsjahr 2017 erfolgte die Gründung der Waldaschaff Automotive Mexico S. DE R. L. DE C. V., Leon, Guanajuato/Mexiko, im Folgenden WA Mexiko, an der die WAG und die WA production GmbH zusammen einen Anteil von 100 % halten. Diese Konzerngesellschaft hat ebenfalls im Jahr 2017 den Geschäftsbetrieb aufgenommen und erwirtschaftete 2020 Umsätze in der Serienproduktion, welche über dem Budget 2020 lagen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die WA-Gruppe ist ein Entwicklungslieferant für Karosseriekomponenten und -strukturen und ist dementsprechend abhängig von den Produktions- und Absatzvolumina der Automobilhersteller. Der für die Gruppe wichtigste Automobilmarkt in Europa verzeichnete einen Rückgang von 24% gegenüber dem Vorjahresniveau. In China gab es einen Volumenrückgang von 6% gegenüber dem Vorjahr. Das Niveau war dort aber weiterhin sehr hoch. Die Entwicklung der Gruppe ist jedoch primär von der Unternehmens- und Modellpolitik ihrer Kunden beeinflusst, die sich auf die Absatzentwicklung der für die WA-Gruppe wichtigen Modelle auswirkt.

Darüber hinaus wirken sich übergeordnete Themen der Automotive-Branche wie die geforderte CO2-Reduktion, Rückgang des Anteils der Verbrennungsmotoren zugunsten von Elektrofahrzeugen und die Problematik der Dieselabgastechnik mit Unregelmäßigkeiten bei Softwareeinsatz und drohenden Fahrverboten auf die Geschäftstätigkeit der WAG und somit auch der Gruppe aus. Der Trend zur E-Mobilität wirkte sich positiv auf die mittelfristige Auftragslage der Gesellschaft und der Gruppe aus.

2. Geschäftsverlauf der Gruppe

Die WA-Gruppe steuert ihre operative Geschäftstätigkeit vorrangig anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und operatives Ergebnis 1.

Die WA-Gruppe konnte in 2020 die prognostizierte Umsatzerhöhung um 3% übertreffen. Es hat sich gegenüber 2019 ein Anstieg von 66 % ergeben. Das operative Ergebnis ist erneut deutlich negativ, wenn auch im Vergleich zum Vorjahr um 2% verbessert. Im Vergleich zum Budget 2020 sind die Erwartungen für 2020 mit einer Abweichung von 33% verfehlt worden.

Die Entwicklung dieser Leistungsindikatoren im Vergleich zum Soll-Wert für die Berichtsperiode ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Budget 2020 Ist 2020 Abweichung
EUR Mio EUR Mio EUR Mio
Umsatz 186,9 193,4 +6,5
Operatives Ergebnis -15,5 -23,9 +8,4

1 Operatives Ergebnis ist definiert als: Ergebnis vor Zinsen und Steuern.

Die WA-Gruppe hat keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung herangezogen.

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2020 mit insgesamt EUR 193,4 Mio. hat die Erwartungen gegenüber Budget 2020 übertroffen (+3%). Auch wegen der Covid-19 Pandemie konnten die definierten Zielwerte für das gebuchte Seriengeschäft nicht wie erwartet erfüllt werden. Hingegen haben die Geschäfte für Serienanläufe und Industrialisierung die Planwerte deutlich übertroffen, so dass die Umsatzziele insgesamt erreicht werden konnten.

Insbesondere der Markt für die E-Mobilität und die dazugehörigen Anlaufprojekte in der WA-Gruppe blieb von der Pandemiesituation nahezu unberührt und konnte gemäß Planerwartungen und darüber hinaus bedient werden.

Das operative Ergebnis blieb hinter den Erwartungen des Budgets 2020 mit einem Verlust von insgesamt EUR -23,9 Mio. (-33%) zurück. Der Aufwand im Zusammenhang mit dem Ausbau der Aktivitäten, der Automatisierung und Effizienzverbesserung der Fertigung sowie dem weiterhin starken Wachstum des Kundengeschäfts für die WA-Gruppe ist weiterhin höher als erwartet. Zusätzliche interne und externe Ressourcen waren und sind weiterhin notwendig, um die anvisierten und nachhaltigen Produktivitäts- und Profitabilitätsziele zu erreichen.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gruppe

3.1 Ertragslage

Der Umsatz der WA-Gruppe erhöhte sich gegenüber 2019 um 66% auf EUR 193,4 Mio.

Das Seriengeschäft hat sich sehr positiv entwickelt, wenn auch die Zielerwartungen auf Grund der Covid-19 Pandemie nicht erfüllt werden konnten. Hingegen hat sich das Geschäft für Serienanläufe und Industrialisierung deutlich gesteigert und die Zielerwartungen übertroffen.

Die Materialaufwandsquote konnte in 2020 deutlich um 10% gesenkt werden (Materialkosten im Vergleich zu Gesamtleistung 2 ). Die Materialaufwandsquote in 2019 betrug 69% und in 2020 57%. Wie im Vorjahr liegt der Grund für die deutliche Reduzierung an dem erneuten deutlich gewachsenen Anteil des Seriengeschäftes im Vergleich zum Geschäft des Serienanlaufs sowie Industrialisierung, wo deutlich höhere Materialaufwände anfallen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind ebenfalls gegenüber 2019 deutlich gestiegen auf EUR 8,6 Mio. (+ EUR 4,3 Mio.).

2 Gesamtleistung = Umsatz + Bestandsveränderungen + Aktivierte Eigenleistungen

Im Fertigungsbereich stieg erneut deutlich die Anzahl der Mitarbeiter bedingt durch das Umsatzwachstum, vor allem bezogen auf das Seriengeschäft.

Ebenso wurden in den Bereichen Business Development und Shared Services weitere Mitarbeiter aufgebaut.

Die Personalaufwandsquote konnte gemessen an der Gesamtleistung erneut um 2% gesenkt werden. Hintergrund für die Senkung ist das starke Umsatzwachstum im Seriengeschäft.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 10,8 Mio. resultiert im Wesentlichen aus gesteigerten Mietaufwendungen durch den neuen Standort Esselbach, erhöhten externen Dienstleistern im Zusammenhang der Produkt Qualitätsabsicherung sowie der Reorganisation des Unternehmens sowie erhöhten Instandhaltungsaufwänden basierend auf das Wachstum des Seriengeschäftes.

In der Folge all dieser Punkte hat sich das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,5 Mio. auf EUR -23,9 Mio. nicht wesentlich verbessert.

Das Finanzergebnis hat sich aufgrund der durch planmäßige Tilgung und Neuaufnahme zu günstigeren Konditionen gesunkenen Bankverbindlichkeiten positiv entwickelt (EUR +1,2 Mio. gegenüber 2019).

Für das Jahr 2020 ergibt sich damit letztlich ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von EUR 25,8 Mio. nach EUR -32,8 Mio. im Vorjahr.

3.2 Finanzlage der Gruppe

Investitionen

Im Jahr 2020 sind Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von EUR 45,9 Mio. getätigt worden. Die wesentlichen Investitionen des Geschäftsjahres erfolgten in Maschinen und Anlagen, die im Rahmen von Neuprodukt-Anläufen beschafft wurden.

Die Gruppe finanziert einzelne Investitionen (Fräsmaschinen, Schneidanlagen, IT, Flurförderfahrzeuge und PKW) zum Teil über Leasing.

Liquidität

Der zahlungswirksame Aufbau des Working Capital führte zu einem Mittelabbau in Höhe von EUR 19,7 Mio. (i. Vj. EUR 22,4 Mio.). Aus Investitionstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss in Höhe von EUR 45,2 Mio. (i. Vj. EUR 24,4 Mio.). Aus Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens entstand ein Mittelzufluss in Höhe von EUR 50 Mio. (i. Vj. EUR 50 Mio.) Die Aufnahme von Finanzkrediten in Höhe von EUR 57,5 Mio. (i. Vj. EUR 37,1 Mio.) führte zu einem weiteren Mittelzufluss. Für das Jahr 2020 ergab sich ein Finanzmittelfonds in Höhe von EUR 31,8 Mio. (i. Vj. EUR 27,5 Mio.).

Die WA-Gruppe ist über mehrere Kreditlinien und Leasingvereinbarungen (EUR 154,2 Mio.) finanziert, die alle von der WAG als Muttergesellschaft in Anspruch genommen werden. Die Finanzierung der Tochterunternehmen erfolgt durch konzerninterne Darlehen.

Diese Kreditlinien werden von der Muttergesellschaft Lingyun abgesichert. Zum Bilanzstichtag waren die zur Verfügung gestellten Kreditlinien mit EUR 141,0 Mio. in Anspruch genommen, die Verbindlichkeiten aus Leasing-Verträgen belaufen sich auf EUR 13,2 Mio.

Darüber hinaus hat die Lingyun eine unbeschränkte Patronatserklärung zugunsten der Waldaschaff Automotive GmbH abgegeben, die bis zum 31. Dezember 2022 befristet ist und mit einer Kündigungsfrist von einem Jahr zum Geschäftsjahresende versehen ist. Eine Kündigung ist bislang jedoch nicht erfolgt.

Die Gruppe verfügte im Geschäftsjahr 2020 über ausreichend Liquidität, um jederzeit sämtliche Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können. Auch für die Jahre 2021 und 2022 ist dies durch die genannte Patronatserklärung gesichert.

3.3 Vermögenslage der Gruppe

Die Bilanzstruktur der WA-Gruppe hat sich im Vergleich zum Vorjahr durch die Investitionen der Neuprojekte erheblich verändert.

Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 31,4 Mio. auf EUR 122,0 Mio. angestiegen. Die Investitionen in Sachanlagen, die überwiegend für Neuaufträge getätigt wurden, lagen deutlich über den Abschreibungen auf bestehende Anlagen.

Der Bilanzwert des Umlaufvermögens und der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 129,7 Mio. ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 25,7 Mio. angestiegen. Hauptursache ist die Erhöhung der Forderungen um EUR 25,4 Mio., der im Wesentlichen schon auf das durch einige Neuanläufe wachsende Seriengeschäft zurückzuführen ist.

Das Stammkapital der Muttergesellschaft WAG wurde um EUR 15,0 Mio. erhöht, es erfolgte ebenfalls eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 35,0 Mio.

Zur weiteren Sicherung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit hat die Lingyun Industrial Corporation Limited am 31. Dezember 2020 die bestehende Patronatserklärung sowie die Rangrücktrittserklärung bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.

Danach verpflichtet sich die Lingyun Industrial Corporation Limited, die Waldaschaff Automotive GmbH in den nächsten 24 Monaten so mit Kapital auszustatten, dass die Waldaschaff Automotive GmbH in der Lage ist, alle gegenwärtigen und zukünftigen Verpflichtungen aus dem gewöhnlichen Geschäftsbetrieb zu erfüllen. Darüber hinaus verpflichtet sich die Lingyun Industrial Corporation Limited ausdrücklich, die Liquidation oder Insolvenz der Waldaschaff Automotive GmbH zu verhindern.

Zudem verpflichtet sich die Lingyun Industrial Corporation Limited, bezüglich ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen, im Rang hinter alle Gläubiger der Waldaschaff Automotive GmbH in der Weise zurückzutreten, dass die Forderungen erst nach vollständiger Befriedigung sämtlicher Forderungen der Drittgläubiger berücksichtigt werden. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Lingyun Industrial Corporation Limited.

Das stark angestiegene Geschäftsvolumen hatte auch weiterhin einen erhöhten Finanzierungsbedarf zur Folge. Das Fremdkapital erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 32,2 Mio. auf EUR 185,6 Mio.

3.4 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Waldaschaff Automotive GmbH

Ergänzend zur Konzernberichterstattung wird im Folgenden separat die Entwicklung der Muttergesellschaft erläutert.

3.4.1 Ertragslage

Der Umsatz der Waldaschaff Automotive GmbH erhöhte sich gegenüber 2019 um 65% auf EUR 189,0 Mio., was im Wesentlichen auf die Steigerung der Seriengeschäfte zurückzuführen ist. Die Materialaufwandsquote - bezogen auf die Gesamtleistung - senkte sich von 94% auf 87%.

Der Personalstand wurde gegenüber dem Vorjahr erhöht, die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (inkl. Auszubildende) stieg von 224 auf 312. Vor dem Hintergrund des kurz- bis mittelfristig zu realisierenden Wachstums kam es im gesamten Unternehmen zudem zu Mehrarbeit, die aufgrund einer Vielzahl zusätzlicher Anforderungen notwendig wurde. Die Personalaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 5 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,8 Mio. gesunken. Die Minderung der Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus den gesunkenen Projektkosten.

In der Folge all dieser Punkte liegt das Betriebsergebnis 2020 bei EUR -11,1 Mio. nach EUR -26,6 Mio. im Vorjahr.

Das Zinsergebnis (EUR -2,5 Mio.) hat sich aufgrund im Laufe des Geschäftsjahres 2020 verminderten Bankverbindlichkeiten positiv entwickelt. Zum Jahresende haben wir jedoch mit höheren Bankverbindlichkeiten zum Vergleich zu 2019 abgeschlossen.

Für das Jahr 2020 ergibt sich damit nach Berücksichtigung des Ergebnisabführungsvertrages mit der WA production letztlich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 23,2 Mio.

3.4.2 Finanzlage

Investitionen

Im Jahr 2020 sind Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von EUR 20,3 Mio. getätigt worden. Die wesentlichen Investitionen des Geschäftsjahres erfolgten in Maschinen und Anlagen, deren Bau zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen war.

Liquidität

Die Waldaschaff Automotive GmbH ist über mehrere Kreditlinien finanziert. Diese Kreditlinien werden von der Muttergesellschaft Lingyun abgesichert. Zum Bilanzstichtag waren die zur Verfügung gestellten Kreditlinien mit EUR 141,0 Mio. in Anspruch genommen.

Darüber hinaus hat die Lingyun eine unbeschränkte Patronatserklärung zugunsten der Waldaschaff Automotive GmbH abgegeben, die bis zum 31. Dezember 2022 befristet ist und mit einer Kündigungsfrist von einem Jahr zum Geschäftsjahresende versehen ist. Eine Kündigung ist bislang jedoch nicht erfolgt.

Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr 2020 über ausreichend Liquidität, um jederzeit sämtliche Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können. Auch für die Jahre 2021 und 2022 ist dies durch die genannte Patronatserklärung gesichert.

3.4.3 Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 12,9 Mio. auf EUR 46,0 Mio. angestiegen.

Der Bilanzwert des Umlaufvermögens und der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 224,0 Mio. ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 7,9 Mio. angestiegen. Hauptursache ist die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 24,8 Mio.

Das Stammkapital der Muttergesellschaft WAG wurde um EUR 15,0 Mio. erhöht sowie die Kapitalrücklage um EUR 35,0 Mio.

Zur weiteren Sicherung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit hat die Lingyun Industrial Corporation Limited am 31. Dezember 2020 die bestehende Patronatserklärung sowie die Rangrücktrittserklärung bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.

Danach verpflichtet sich die Lingyun Industrial Corporation Limited, die Waldaschaff Automotive GmbH in den nächsten 24 Monaten so mit Kapital auszustatten, dass die Waldaschaff Automotive GmbH in der Lage ist, alle gegenwärtigen und zukünftigen Verpflichtungen aus dem gewöhnlichen Geschäftsbetrieb zu erfüllen. Darüber hinaus verpflichtet sich die Lingyun Industrial Corporation Limited ausdrücklich, die Liquidation oder Insolvenz der Waldaschaff Automotive GmbH zu verhindern.

Zudem verpflichtet sich die Lingyun Industrial Corporation Limited, bezüglich ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen, im Rang hinter alle Gläubiger der Waldaschaff Automotive GmbH in der Weise zurückzutreten, dass die Forderungen erst nach vollständiger Befriedigung sämtlicher Forderungen der Drittgläubiger berücksichtigt werden. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Lingyun Industrial Corporation Limited.

Das stark angestiegene Geschäftsvolumen hatte auch weiterhin einen erhöhten Finanzierungsbedarf zur Folge. Die Verbindlichkeiten verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 9,6 Mio. auf EUR 190,3 Mio. Die Minderung ist durch die Minderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um EUR 30,3 Mio. sowie den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 20,9 Mio. zu erklären. Die Rückstellungen stiegen um EUR 3,8 Mio.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Konzerns und der Gesellschaft

Mit dem Verlauf des Berichtsjahres 2020 ist die Geschäftsführung der Waldaschaff Automotive GmbH sowohl auf Konzernebene als auch auf Gesellschaftsebene nicht zufrieden. Es zeigt sich, dass die für das starke Wachstum und die Erfüllung der strategischen Ziele notwendigen Personalkapazitäten und die damit verbundenen Aufwendungen deutlich höher sind als erwartet. Bei mehreren Projekten mit Serienstart in 2019/2020 kam es darüber hinaus zu erheblichen ungeplanten Mehrkosten in der Anlaufphase.

Wie auch im Vorjahr stellte die Muttergesellschaft Lingyun Industrial Corporation Limited im Berichtsjahr 2020 durch Übernahme von Sicherheiten eine ausreichende Kreditfinanzierung zur Verfügung. Im Jahr 2020 wurde die notwendige Finanzierung mit einer weiteren Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 15,0 Mio. sichergestellt, der zu einem entsprechenden Mittelzufluss im Februar führte. Darüber hinaus wurde im März und im Mai 2020 die Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt EUR 35,0 Mio. beschlossen, die Zahlung erfolgte im April und Mai 2020. Im Februar 2021 wurde eine weitere Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 20,0 Mio. beschlossen, die Einzahlungen erfolgten im Februar und April 2021.

Die WA-Gruppe muss weiterhin von dem Eigentümer Lingyun Industrial Corporation Limited finanziell unterstützt werden.

C. Wertsteigernde Faktoren

Forschung & Entwicklung

Die Gruppe ist sich über die Wichtigkeit von Forschung und Entwicklung bewusst, insbesondere in dem sie betreffenden Marktspektrum der Automobilindustrie. Es wurde in Abstimmung mit der chinesischen Muttergesellschaft eine Strategie verabschiedet, die in den folgenden Jahren zu Alleinstellungsmerkmalen und damit zur Absicherung eines profitablen Wachstums führen wird. Hier wird man sich im Marktsegment der Karosseriestrukturbauteile mit der Weiterentwicklung von Produkten und Prozessen für in Profilbauweise hergestellte Leichtbauteile befassen.

Die Gruppe arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Qualität der Leistungen und Produkte sowie der Prozesse.

Darüber hinaus erfolgt eine auftragsbezogene Produktentwicklung inklusive Prototypenbau. Von der Konzeptphase über die Designbegleitung bis zur Prozessplanung und Serienproduktion bietet der Konzern Dienst- und Produktionsleistungen an. Im Vordergrund steht dabei die Leichtbau-Kompetenz. Die WA-Gruppe schafft Produkte und Lösungen für den System-Leichtbau, mit dem Ergebnis der Gewichtsreduzierung wesentlicher Strukturteile eines Automobils. Neben Aluminium werden hier auch zunehmend sogenannte "hochfeste Stähle" eingesetzt.

Qualitätssicherung

Die WA-Gruppe verfolgt das Ziel, "Best in Class" zu sein. Die Grundlagen dafür legt unser integriertes Managementsystem, das Qualitäts-, Umwelt-, Arbeitssicherheits- und Energieaspekte in den Vordergrund stellt.

Unsere Qualitätssicherung orientiert sich an den Kundenwünschen und lässt diese in die Produktanforderungen einfließen. Sie sorgt dafür, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden. Sie setzt Qualitätsziele und -standards. Die kontinuierliche Überwachung, Steuerung und Verbesserung der Unternehmensprozesse ist gelebte Konzernkultur.

Zertifikate

Der deutsche Teil der WA-Gruppe verfügt über ein integriertes Managementsystem. Die WAG ist nach den Standards ISO 9001:2015, IATF 16949:2016, ISO 14001:2015, ISO 50001:2018 sowie ISO 45001:2018 zertifiziert. Bei den Zertifizierungsaudits wurde die Tochtergesellschaft WA production GmbH an den Standorten Waldaschaff und Esselbach mit einbezogen. Die Art der Zertifikate ist auf das Tätigkeitsfeld abgestimmt und wird den speziellen Kundenanforderungen gerecht.

Bei der Tochtergesellschaft WA Mexiko wurde im Jahr 2019 ein Managementsystem nach ISO 9001:2015 aufgebaut und implementiert. Gegen Ende des Jahres 2019 wurde die Zertifizierung nach IATF 16949:2016 erfolgreich abgeschlossen.

Mitarbeiter

Die gute Auftragslage sowie die akquirierten Neuprojekte machten im Jahr 2020 eine weitere Anpassung der Personalkapazitäten notwendig, die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Gruppe stieg von 812 auf 900. Bei den durchgeführten Neueinstellungen wird auf eine vernünftige Mischung zwischen erfahrenen Mitarbeitern und Berufseinsteigern geachtet. Eigene Auszubildende werden grundsätzlich übernommen, sofern keine personenbedingten Gründe dagegensprechen. Durch bedarfsorientierte Weiterbildung auf hohem Niveau bereiten wir Mitarbeiter auf die steigenden Anforderungen vor, die mit neuen Produkten und neuen Technologien in Verbindung stehen.

D. Risiko- und Chancenbericht

Die WA-Gruppe besitzt ein operatives Berichtssystem und ist zusätzlich in ein zentrales Kontrollsystem, das die chinesische Muttergesellschaft betreibt, eingebunden. Insbesondere durch das Qualitätssicherungssystem und das Finanzcontrolling, welches die Geschäfts- und Ergebnisentwicklung überwacht, sowie die Planung von Liquidität und Working Capital übernimmt, werden zeitnah Informationen erarbeitet, um Risiken zu identifizieren und frühzeitig gegensteuern zu können.

Gesamtwirtschaftliche Risiken und Chancen

Auf Grund der Covid-19 Pandemie erwarten die Automobilzulieferer erst 2023 wieder ein auf Vor-Corona-Niveau. Da der Umsatz bei der Waldaschaff Automotive GmbH ein großen Teil an emotionalen Fahrzeugen zugeordnet ist, kann der geplante Umsatz noch gehalten werden.

Die Automobilindustrie befindet sich in einem großen Umbruch. Die Elektrifizierung der Antriebe bietet die Chance, die Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen zu reduzieren sowie klimawirksame und gesundheitsschädliche Emissionen zu verringern. Darüber hinaus eröffnen sich mit der Elektrifizierung, Digitalisierung und Vernetzung die Möglichkeit, Straßenfahrzeuge besser in ein flexibles, intermodales Verkehrssystem der Zukunft zu integrieren. Dies sieht die Gruppe weiterhin als Chance, da sie in diesem Marktsegment bereits sehr gut aufgestellt ist und von dem steilen Wachstum profitieren wird.

Nach umfassender Analyse des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes und Abwägung der sich daraus ergebenden Chancen und Risiken für die zukünftige Entwicklung des Konzerns ist eigentlich davon auszugehen, dass die Chancen überwiegen und die Zukunft der WA-Gruppe sich positiv gestaltet.

Absatzchancen und -risiken

Die Erweiterung des Produktportfolios auf Batteriekästen für Elektrofahrzeuge führt mittelfristig zu einem veränderten Kundenportfolio. Die unsichere Entwicklung in diesem Marktsegment birgt allerdings auch Risiken auf der Absatzseite.

Durch den Plattformgedanken werden immer mehr Produkte weltweit nachgefragt, wobei von Kundenseite nahezu gleiche Prozesse und gleiche Qualität bei lokaler Wertschöpfung erwartet werden. Ein Großauftrag wird derzeit durch die WA-Gruppe über Tochtergesellschaften und Beteiligungen an drei Standorten (Deutschland, Mexiko, China) in die Serienproduktion überführt. Damit beweisen wir, dass wir diese Anforderungen der Kunden erfüllen können.

Um sich diesen Herausforderungen stellen zu können ist es notwendig, dass neben umfassendem Prozess- und Produkt-Knowhow auch die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Die WA-Gruppe steht als relativ kleine Unternehmensgruppe in direktem Wettbewerb zu den Großen der Branche. Deren Finanzkraft übersteigt die der Gruppe erheblich.

Weiterhin können die in der Vergangenheit immer öfter auftretenden Anlaufverschiebungen und Bauzahlreduzierungen, die hinter den Erwartungen zum Zeitpunkt der Beauftragung zurückbleiben, zu einer Verlängerung der für die Gruppe wirtschaftlich angespannten Situation führen. Diese Effekte führen zu einer Margenreduzierung bestehender Aufträge und haben damit direkten Einfluss auf das wirtschaftliche Ergebnis des Konzerns.

Über das technische Know-how, in Verbindung mit dem Leichtbaugedanken, lässt sich die Nachfrage nach Produkten der WA-Gruppe langfristig steigern. Insbesondere im Segment der E-Fahrzeuge werden herausragende Potenziale gesehen. Mit einem ersten Auftrag zur Produktion eines Batteriekastens für ein vollelektrisches Fahrzeug hat die WA-Gruppe den Einstieg in den Markt der Elektromobilität im Jahr 2016 erfolgreich vollzogen. Das hierdurch gewonnene Know-how, sowie der Nachweis der Fähigkeiten auf diesem Gebiet führen zu einer Vielzahl von Anfragen und letztlich zu einer Beauftragung eines weiteren renommierten Kunden.

Die Coronakrise hat sich 2020 auch auf den internationalen Märkten massiv ausgewirkt. In nahezu allen Ländern der Welt gingen die Verkäufe teils drastisch zurück. Für 2021 sei von einer langsamen Verbesserung der Marktlage auszugehen. "Die Rückgabe des Jahres 2020 werden aber nicht wettgemacht. Für eine Entwarnung gibt es daher leider keiner Grundlage.", so Hildegard Müller auch mit besonderem Blick auf die Zulieferindustrie.

Der Fahrzeugabsatz in den jeweiligen Märkten wird sich - mit Ausnahme Chinas - nur langsam dem jeweiligen Vorkrisenniveau annähern. Für Europa rechnet der VDA im Jahr 2021 mit einem Plus von 12 Prozent auf 13,4 Mio. Pkw. In den USA dürfte der Absatz 2021 um 9 Prozent auf 15,8 Mio. Light Vehicles zulegen. Der chinesische Pkw-Markt wird dagegen mit 21,4 Mio. Einheiten (+8 Prozent) bereits wieder das Vor-Corona-Niveau übersteigen. Hildegard Müller: "Der Pkw-Weltmarkt dürfte damit - nach einem Einbruch um 15 Prozent im vergangenen Jahr - 2021 um 9 Prozent auf 73,9 Mio. Neuwagen zulegen. Aber auch dieses Absatzvolumen liegt damit noch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau."

Qualitätsrisiken und -chancen

Das bewährte und zertifizierte Qualitätsmanagementsystem der WA-Gruppe setzt die notwendigen Qualitätsstandards und -richtlinien und kontrolliert deren Einhaltung bzw. unterstützt bei notwendigen Anpassungen. Die laufenden Analysen haben keine Qualitätsrisiken aufgezeigt. Darüber hinaus unterliegen Strukturbauteile einem im Vergleich deutlich niedrigerem Rückrufrisiko. Somit sehen wir keine Qualitätsrisiken.

Vielmehr sehen wir in der anerkannten Qualität unserer Produkte und der damit verbundenen Entwicklung mittelfristig erhebliche Chancen für die WA-Gruppe.

Finanzrisiken und -chancen

Aufgrund der Finanzierung über von der chinesischen Muttergesellschaft abgesicherte Darlehen sieht der Konzern das Liquiditätsrisiko als akzeptierbar an. Wir betonen, dass der Konzern und die Muttergesellschaft aufgrund der bestehenden Patronatserklärung bis zum 31. Dezember 2022 durch Lingyun Industrial Corporation Limited allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen kann. Wir gehen davon aus, dass die notwendigen finanziellen Ressourcen durch den Eigentümer auch nach Ablauf der Patronatserklärung über den 31. Dezember 2022 hinaus bereitgestellt werden. Daher geht die Geschäftsführung von der Fortführung des Konzerns und der Muttergesellschaft aus.

Die Waldaschaff Automotive GmbH und somit auch die WA-Gruppe muss weiterhin von dem Eigentümer Lingyun Industrial Corporation Limited finanziell unterstützt werden.

Der Export-Anteil in Länder außerhalb des Euro-Raumes wird grundsätzlich in der Währung EUR ausgeführt, ein Fremdwährungs-Exposure und damit ein Wechselkursrisiko bestehen damit zurzeit nicht.

In diesem Zusammenhang müssen jedoch die zunehmend zu erwartenden Aktivitäten im Ausland und hierbei konkret der wachsende Geschäftsbetrieb der mexikanischen Gesellschaft im Auge behalten werden.

In Anbetracht der Tatsache, dass die in Anspruch genommenen Darlehen und Kredite auf variabler Basis verzinst werden, besteht ein Zinsänderungsrisiko, dass wir derzeit aber als gering ansehen.

Gesamtaussage zu Risiko- und Chancensituation

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass neben den Auswirkungen der Corona Krise, die momentan noch nicht abschätzbar sind, sich für die WA-Gruppe die Risiken und Chancen ausbalancieren. Die größten Risiken könnten sich durch den Einfluss der Corona-Krise aus negativen Markt- bzw. Absatzentwicklungen bei PKW und Originalteilen unserer Kunden ergeben. Demgegenüber stehen erhebliche Chancen durch den weiter ansteigenden Leichtbauanteil sowie die stark expandierende Elektromobilität, was aber auch durch die Corona Krise beeinflusst werden könnte. Hinzu kommt die sich in 2020 anbahnende und in 2021 eingetreten Halbleiterkrise im Hinblick auf die Chipversorgung am Weltmarkt. Hier ist ein massiver Einfluss auf die Absatzentwicklungen im PKW-Geschäft absehbar und in der kompletten Auswirkung noch nicht gänzlich abschätzbar. Potenzielle temporäre Lock Downs in der Produktion, Umsatzausfälle und zu definierende Gegenmaßnahmen um die Kapitalversorgung abzusichern werden das Geschäftsjahr 2021 mit hoher Wahrscheinlichkeit begleiten.

E. Prognosebericht

Nachfolgend wird die voraussichtliche Entwicklung der konjunkturellen Rahmenbedingungen und der Gesellschaft sowie der WA-Gruppe beschrieben. Risiken und Chancen, die eine Abweichung von der prognostizierten Entwicklung darstellen, werden im Risiko- und Chancenbericht dargestellt.

Die Weltwirtschaft wird nach einem Wirtschaftseinbruch von -3,3 % im Jahr 2020 voraussichtlich um 6,0 % im Jahr 2021 wachsen. Für 2022 wird ebenfalls ein deutliches Wirtschaftswachstum von 4,4 % erwartet. Der Internationale Währungsfonds revidiert die Prognosen im Vergleich zum World Economic Outlook von Oktober nach oben. Rasche politische Antworten auf die Corona-Krise haben einem stärkeren Wirtschaftseinbruch entgegengewirkt. Der IWF schätzt, dass der Einbruch im Jahr 2020 ohne fiskalische und geldpolitische Maßnahmen drei Mal so stark gewesen wäre. Die globalen Wirtschaftsaussichten sind aber weiterhin von Unsicherheiten geprägt und vom Verlauf der Pandemie abhängig.

Für den Euroraum wird für 2021 ein Wachstum von 4,2 % vorhergesagt. Für 2022 wird mit einem ansteigenden Wert in Höhe von 3,6 % gerechnet.

Laut VDA ist der PKW-Weltmarkt im Jahr 2020 mit 67,7 Mio. Neufahrzeugen um 11,8 Mio. Neufahrzeuge zurückgegangen. Der VDA rechnete damit, dass der Pkw-Weltmarkt im kommenden Jahr 73,8 Mio. Einheiten erreicht.

Die in den vergangenen Jahren akquirierten Neuprojekte sorgen seit dem Jahr 2018 für erhebliches Umsatzwachstum. Für das Jahr 2021 wurde erneut von einem stark steigenden Umsatz in Höhe von EUR 231 Mio. für die WA-Gruppe ausgegangen. Dies entspräche einer Steigerungsrate von 19% gegenüber dem Jahr 2020.

Gemäß der Mittelfristplanung der WA-Gruppe wird der Umsatz ab dem Jahr 2022 die Schwelle von EUR 280 Mio. Umsatz überschreiten. Dies wird mit bereits eingegangenen Aufträgen erreicht. Dementsprechend sind hierfür keine weiteren Neuaufträge notwendig.

Die mit diesem Wachstum verbundenen erheblichen Investitionen in Maschinen und Anlagen werden weiterhin von der chinesischen Muttergesellschaft sowie partiell von den Kunden selbst unterstützt. Es ist geplant, diese aus der Bereitstellung von Eigenkapital zu finanzieren.

Der Produktumschwung hält bei der Gruppe weiterhin an, sodass das Jahr 2021 von weiteren Produktanläufen geprägt sein wird.

Das operative Ergebnis 2021 der WA-Gruppe sowie der Waldaschaff Automotive GmbH wird wie in 2020 durch erhebliche Aufwendungen für neue Kundenprojekte für Deutschland wie auch Mexiko sowie den weiteren Ausbau des neuen Produktionsstandortes in Esselbach beeinflusst werden. Es ist davon auszugehen, dass die Covid-19 Pandemie im Jahr 2021 weiterhin Einfluss auf den Absatzmarkt haben wird. Darüber hinaus wird die Halbleiterkrise und die mangelnde Chipversorgung zusätzlich einen negativen Einfluss mindestens im Hinblick auf temporäre Lock Downs in den Produktionsstätten ausüben.

Dennoch geht die WA-Gruppe sowie die Waldaschaff Automotive GmbH von einem Ergebnis aus, dass den Aufwärtstrend des operativen Ergebnisses fortsetzt und deutlich besser als 2020 ausfallen wird.

Die vollen Auftragsbücher werden mittelfristig für eine positive Entwicklung sowohl der Waldaschaff Automotive GmbH als auch der WA-Gruppe sorgen.

Wie in den vergangenen Jahren sorgen in den Vorjahren akquirierte Neuprojekte für die Waldaschaff Automotive GmbH als auch bei der WA-Gruppe für ein erhebliches Umsatzwachstum. Für das Jahr 2021 wird für die WA-Gruppe ein steigender Umsatz in Höhe von EUR 231 Mio. erwartet. Für die Waldaschaff Automotive GmbH liegt der geplante Umsatz bei EUR 226 Mio.

 

Waldaschaff, Juli 2021

gez. Horst Bardehle

gez. Sven Röder

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