Vodafone IoT Germany GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nila Monika Groth seit 2.4.2025 | Geschäftsführer |
Oliver Quast seit 14.3.2025 | Prokura |
Holger Grewe seit 25.1.2024 | Prokura |
Sara Catherine Heuer seit 25.1.2024 | Prokura |
Franciscus Roessen seit 27.6.2022 | Prokura |
Ignacio Garcia seit 2.5.2019 | Geschäftsführer |
Thomas Holtmanns seit 14.8.2017 | Geschäftsführer |
James Oehmke seit 15.7.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
VODAFONE SHARED OPERATIONS LIMITED | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vodafone Group Services GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Vodafone Group Services GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Vodafone Group Services GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vodafone Group Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Die in Abschnitt 2.2 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 23. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Barbara Kamann, Wirtschaftsprüferin Ivaylo Vasilev, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. März 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
AnhangAllgemeines Der Jahresabschluss der Gesellschaft umfasst das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Vodafone Group Services GmbH, Düsseldorf (im Folgenden: "VGSG" oder "Gesellschaft"), weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Registernummer HRB 53554 eingetragen. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird von dem Grundsatz der Unternehmensfortführung ausgegangen (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind einige Posten der Bilanz zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt und gemäß § 265 Abs. 5 HGB in Verbindung mit § 277 Abs. 3 HGB weiter untergliedert. Darstellungsstetigkeit Vor dem Hintergrund der Vereinheitlichung der Darstellung der handelsrechtlichen Jahresabschlüsse der deutschen Vodafone Gesellschaften werden im Geschäftsjahr abweichend zum Vorjahr die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber demselben verbundenen Unternehmen saldiert, sofern die Aufrechnungslage nach § 387ff. BGB gegeben ist. Der Saldierungseffekt hätte im Vorjahr zu einer Bilanzverkürzung in Höhe von TEUR 3.967 geführt. Die Vorjahresangaben wurden nicht angepasst. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet, die um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert sind. Die Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände werden über Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Das Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener, immaterieller Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 HGB wird nicht ausgeübt. Das Sachanlagevermögen ist gemäß § 255 HGB mit Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen werden linear über die erwartete Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstands über drei bis zehn Jahre vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend § 6 Abs. 2a EstG als Sammelposten über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Das steuerliche Verfahren wird aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewendet. Umlaufvermögen Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Langfristige unverzinsliche Forderungen oder sonstige Vermögensgegenstände werden mit einem laufzeitadäquaten Marktzins abgezinst. Erkennbaren Risiken ist durch angemessene Abwertungen, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips, Rechnung getragen. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung sind entsprechende Mittel in Fonds und anderen Wertpapieren angelegt. Sie sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Alle Fonds werden treuhänderisch durch den Vodafone Pension Trust e. V., Düsseldorf, verwaltet und zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Dieser wird mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Wertpapiere die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode). Dabei werden bei der versicherungsmathematischen Berechnung der Pensionsrückstellungen künftig erwartete Entgeltsteigerungen von 2,75 % p. a. (Vorjahr: 2,75 % p. a.), Rentensteigerungen von 2,30 % p. a. (Vorjahr: 2,70 % p. a.) sowie die erwartete Mitarbeiterentwicklung (Fluktuation) berücksichtigt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation werden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Es wird gemäß § 253 Abs. 2 HGB als Rechnungszins ein 10-Jahres- Durchschnittszinssatz verwendet. Als anwendbarer Zinssatz wurden 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %) ermittelt. Dieser entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz. Dabei wird, unter Ausübung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB, eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB infolge der Umstellung des durchschnittlichen Marktzinses von sieben auf zehn Jahre wird jährlich ermittelt und belief sich im Geschäftsjahr zum 31. März 2024 auf TEUR 204 (Vorjahr: TEUR 2.256). Bei der Bewertung der Altersteilzeitverpflichtung wurde ein Rechnungszins von 1,15 % (Vorjahr: 0,63 %) und ein Entgelttrend von 2,75 % (Vorjahr: 2,75 %) zu Grunde gelegt. Die Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen werden mit dem zweckgebundenen Vermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 255 Abs. 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert wurde anhand der Kurswerte der Fonds sowie der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen jeweils zum Bilanzstichtag ermittelt. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung wurde der zum März 2024 veröffentlichte Rechnungszins verwendet, der für das Geschäftsjahr 2023/24 je nach Restlaufzeit zwischen 1,13 % und 1,39 % lag. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Im Berichts- und Vorjahr werden aufgrund der Stellung als Organgesellschaft im Rahmen der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Gesellschafterin Vodafone GmbH, Düsseldorf keine latenten Steuern ausgewiesen. Währungsumrechnung Die auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden in Einklang mit § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag 31. März 2024 umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel auf der folgenden Seite dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens (in TEUR)
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten zum Bilanzstichtag Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 8.468 (Vorjahr: TEUR 15.009). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 42.916 (Vorjahr: TEUR 52.941) sowie Forderungen gegen die Vodafone GmbH, Düsseldorf aus dem Ergebnisabführungsvertrag aufgrund des Verlustausgleiches in Höhe von TEUR 5.213 (Vorjahr: TEUR 7.299). (3) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 100. Das Kapital ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Vodafone GmbH, Düsseldorf. Es ist zu beachten, dass Teile des grundsätzlich frei verfügbaren Eigenkapitals unter der Abführungssperre des § 268 Abs. 8 HGB stehen. Der nach § 268 Abs. 8 HGB abführungsgesperrte Betrag beträgt zum 31. März 2024 TEUR 45.458 (Vorjahr: TEUR 30.700). Dieser resultiert aus dem positiven Saldo des beizulegenden Zeitwerts der nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnenden Vermögensgegenstände abzüglich der ursprünglichen Anschaffungskosten; siehe (4) Rückstellungen. (4) Rückstellungen Die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB für Deckungsvermögen sind erfüllt und somit erfolgt eine Verrechnung mit den Pensionsverpflichtungen und sonstigen durch das Vermögen gedeckten Verpflichtungen. Es ergeben sich bei der Saldierung die folgenden Werte: Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Sonstige Rückstellungen: Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für belegschaftsbezogene Restrukturierungen, Bonuszahlungen sowie Aufwendungen für ausstehende Eingangsrechnungen. (5) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 32.720 (Vorjahr: TEUR 39.605). Ansonsten resultieren diese wie im Vorjahr aus Darlehensvereinbarungen mit der Vodafone GmbH, Düsseldorf, in Höhe von TEUR 36.314 (Vorjahr: TEUR 74.680) mit einer Restlaufzeit bis zum 31. Oktober 2027. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (6) Umsatzerlöse Die VGSG erzielte Umsatzerlöse im Wesentlichen aus der Weiterbelastung der nach internationalen Rechnungslegungsstandards berechneten Aufwendungen (International Financial Reporting Standards - IFRS) teilweise zuzüglich gestaffelter Aufschläge von 4 % bis 5 % an die Vodafone Group Services Limited, Newbury/Vereinigtes Königreich. Umsatzerlöse
(7) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 530 (Vorjahr: TEUR 4.159). Zusätzlich sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen noch Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 91) enthalten. (8) Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 12.001 (Vorjahr: TEUR 3.277) sowie außergewöhnliche Aufwendungen aus Restrukturierungen in Höhe von TEUR 34.909 (Vorjahr: TEUR 19.295). (9) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 262 (Vorjahr: TEUR 240), insbesondere aus den Einkommensteuerabrechnungen für im Ausland eingesetzte Mitarbeiter, sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 191 (Vorjahr: TEUR 197). (10) Zinsergebnis Zinsergebnis
Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge (Vorjahr: Aufwendungen) aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 17.052 (Vorjahr Aufwendungen: TEUR 17.468). davon laufende Erträge aus dem Deckungsvermögen TEUR 1.376 (Vorjahr: TEUR 832), welche mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 2.129 (Vorjahr: TEUR 2.678), saldiert wurden. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 7.360 (Vorjahr: TEUR 6.229) aus den Darlehensverpflichtungen gegenüber der Vodafone GmbH, Düsseldorf. (11) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund der steuerlichen Organschaft mit der Vodafone GmbH, Düsseldorf, ist die VGSG nicht selbständig steuerpflichtig. Die zu leistenden Steuerumlagen betrugen TEUR 1.012 (Vorjahr: TEUR 1.440). Das Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz - MinStG) in der ab dem 28. Dezember 2023 geltenden Fassung gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen, somit für die Vodafone erstmalig für das Geschäftsjahr 2024/25. Die Gesellschaft hat die Auswirkungen des MinStG analysiert und rechnet mit keiner steuerlichen Auswirkung auf die Gesellschaft. (12) Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags ausgeglichener Verlust Entsprechend des zwischen der Vodafone GmbH, Düsseldorf, und der VGSG geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wurde der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 5.213 von der Vodafone GmbH, Düsseldorf, ausgeglichen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. März 2024 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 45.225 (Vorjahr: TEUR 29.939). Davon entfallen TEUR 8.481 (Vorjahr: TEUR 9.753) auf verbundene Unternehmen. Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, das Bestellobligo aus Investitionen sowie eine selbstschuldnerische Mietbürgschaft in Höhe von TEUR 27 zugunsten der Wisteria Larkspur Property GmbH, Berlin, für die Vodafone Enterprise Germany GmbH, Düsseldorf. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen die Jahre 2024 bis 2035. Die Verteilung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen auf die folgenden Geschäftsjahre ist wie folgt:
Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beinhalten Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31. März 2024 beinhalten die Verpflichtungen bis zum frühestmöglichen Zeitpunkt, zu dem die Vereinbarungen durch die VGSG beendet werden können. Es bestehen Unsicherheiten über Zeitpunkt und Höhe im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Der Vorteil der Miet- und Leasingverträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können. Die Verpflichtung aus der selbstschuldnerischen Mietbürgschaft ist nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung durch die Vodafone Enterprise Germany GmbH, Düsseldorf, voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Aufgliederung der Mitarbeiterzahl
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Der Geschäftsführer Thomas Holtmanns hat von der Gesellschaft Bezüge erhalten. Die Geschäftsführer Pascal Gries und Ignacio Valentin Garcia Juan haben von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. In Bezug auf die nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB anzugebenden Informationen wird von der Erleichterungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Bezüge der ehemaligen Geschäftsführer und ihrer Hinterbliebenen für das Geschäftsjahr 2023/2024 betragen TEUR 232. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen (ohne Verrechnung des zugehörigen Deckungsvermögens) zum 31. März 2024 betragen TEUR 6.818. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gemäß § 285 Nr. 21 HGB Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind keine Transaktionen zu marktunüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt worden. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 119. Konzernverhältnisse Durch die Gesellschafterin Vodafone GmbH, Düsseldorf, ist die VGSG ein verbundenes Unternehmen der Vodafone Group Plc, Newbury/Vereinigtes Königreich. Die Gesellschaft, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird, ist die Vodafone Group Plc, Newbury/Vereinigtes Königreich, Registernummer 1833679, Newbury, Berkshire, RG14 2FN. Deren Konzernabschluss wird auf der Internetseite der Vodafone Group Plc. sowie im Unternehmensregister veröffentlicht. Nachtragsbericht Die Gesellschaft soll an die Vodafone Shared Operations Limited, Newburg/Vereinigtes Königreich, übertragen werden. Der Fachbereich Finance Operations sowie Teile von Human Resources sollen aus der Vodafone GmbH, Düsseldorf, in die VGSG übergehen. Geschäftsführung Pascal Gries
Thomas Holtmanns
Ignacio Valentin Garcia Juan
Düsseldorf, 18. Juli 2024 Vodafone Group Services GmbH Die Geschäftsführung Pascal Gries Thomas Holtmanns Ignacio Valentin Garcia Juan 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Grundlagen der Darstellung Der Lagebericht der Vodafone Group Services GmbH, Düsseldorf (VGSG) wurde gemäß § 289 HGB aufgestellt. Alle Angaben in diesem Bericht beziehen sich, sofern nicht anders vermerkt, auf den 31. März 2024 beziehungsweise auf das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024. 1.2 Geschäftsaktivitäten und Organisationsstruktur Gegenstand der VGSG ist die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Telekommunikation und der Informationstechnologie. Alleinige Gesellschafterin der VGSG ist die Vodafone GmbH, Düsseldorf. Die Gesellschaft gehört zur Vodafone-Gruppe und ist ein indirektes Tochterunternehmen der Vodafone Group Plc, Newbury/Vereinigtes Königreich, Registernummer 1833679, Newbury, Berkshire, RG14 2FN (Vodafone Group). Die Vodafone Group hat gewisse Dienstleistungen (bzw. die Koordination dieser Dienstleistungen), die die Hauptaktivitäten und -funktionen des Konzerns unterstützen, in einer virtuellen Organisation ohne Endkundenkontakt gebündelt (Vodafone Group Services - VGS). Verantwortlich für die Bereitstellung dieser zentralen Dienstleistungen ist die Vodafone Group Services Limited, Newbury/Vereinigtes Königreich (VGSL). Sie erbringt die Leistungen selbst oder ist zentrale Koordinierungsstelle für den Einkauf von anderen Konzerngesellschaften und konzernfremden Gesellschaften. Die VGSG erbringt nahezu ausschließlich Leistungen gegenüber der VGSL. 1.3 Forschung und Entwicklung Die VGSG betreibt das Vodafone Tech Innovation Center in Dresden. Im Auftrag der Vodafone Group sowie der Vodafone GmbH, Düsseldorf, werden dort Innovationen zu Technikthemen wie 5G/6G, Security, Künstliche Intelligenz, Augmented Reality/Extended Reality und zur Geschäftsentwicklung auf dem Gebiet Gesundheit, Industrie, Security und vernetzter Mobilität vorangebracht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung In Deutschland sank im Kalenderjahr 2023 das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr: Anstieg um 1,8 %). Die konjunkturelle Erholung der deutschen Gesamtwirtschaft nach dem tiefen Einbruch im Corona Jahr 2020 konnte sich nicht fortsetzen. Das nach wie vor krisengeprägte Umfeld und die trotz der jüngeren Rückgänge immer noch hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunkturentwicklung. Hinzu kamen steigende Zinsen und damit verbunden ungünstige Finanzierungsbedingungen sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Jahr 2023 weiterhin robust mit einem Anstieg der Erwerbstätigenzahl um 0,7 % zum Vorjahr und somit der historisch höchsten Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland. (Quelle: Statistisches Bundesamt im Mai 2024) Die Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbereiche verlief sehr unterschiedlich: Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging die Wirtschaftsleistung insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Maßgeblich hierfür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Ebenfalls rückläufig mit 0,4 % zum Vorjahr war das Verarbeitende Gewerbe (ohne Bau). Das Baugewerbe konnte mit 0,2 % einen leichten Zuwachs erzielen, trotz Belastungen aus Fachkräftemangel und verschlechterten Finanzierungsbedingungen. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und bildeten eine wesentliche Stütze für die Wirtschaft. Der Anstieg war insgesamt geringer als in den Vorjahren. Der größte preisbereinigte Anstieg mit 2,6 % wurde im Bereich Information und Kommunikation erzielt. Leichte Zuwächse gab es ebenfalls in den Bereichen Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und Unternehmensdienstleister (+0,3 %). Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe hingegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung um 1,0 % zurück. (Quelle: Statistisches Bundesamt im Januar 2024) Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Wachstumsraten des preisbereinigten BIP und der privaten Konsumausgaben über die Kalenderjahre 2022 bis 2023 sowie den Verbraucherpreisindex und die Arbeitslosenquote in Deutschland:
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, Stand: April 2024 und Januar 2024 Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Jahr 2023 zwar um 0,2 % gesunken, stieg jedoch im ersten Quartal 2024 um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal und verzeichnete nach dem Rückgang im vierten Quartal 2023 um 0,5 % einen positiven Start ins Jahr 2024. Das Wachstum wurde durch Anstiege der Bauinvestitionen und der Exporte getragen, während die privaten Konsumausgaben trotz nachlassender Inflation zurückgingen. Die Kaufzurückhaltung der privaten Haushalte führte im ersten Quartal 2024 zu einem preis-, saisonal- und kalenderbereinigten Rückgang der privaten Konsumausgaben von 0,4 %. Auch die staatlichen Konsumausgaben sind um 0,4 % im Vergleich zum Vorquartal gesunken. Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW), Berlin mehren sich die Anzeichen einer Erholung der deutschen Wirtschaft. Nachlassende Inflation, ein Anstieg der verfügbaren Einkommen sowie eine Erholung des globalen Warenhandels, der die deutschen Exporte stützen dürfte, sorgen für Zuversicht. Eine erwartete Zinssenkung der Europäischen Zentralbank könnte für eine weitere Stabilisierung der Konjunktur sorgen. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 205 vom 24. Mai 2024, DIW Konjunkturbarometer April 2024) Bei den Dienstleistungen hat sich die Lage zuletzt deutlich aufgehellt. Die gute Arbeitsmarktlage und die verbesserten Einkommenserwartungen sowie ein gutes Konsumklima sollten den privaten Verbrauch stützen, auch wenn ein leicht erhöhter Ölpreis die Inflation nochmals leicht ansteigen lassen könnte. Das DIW sieht Hoffnung für einen lang ersehnten Aufschwung, allerdings dämpfen strukturelle Herausforderungen die Trendwende weiterhin, so zum Beispiel die Alterung der Bevölkerung, Rückstände bei der Digitalisierung sowie die verschleppte Energiewende. Insgesamt rechnet der Sachverständigenrat für das Kalenderjahr 2024 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 0,2 %. (Quelle: DIW Konjunkturbarometer April 2024, Sachverständigenrat Wirtschaft, 15.05.2024) Branchenspezifische Entwicklung Die VGSG erbringt Tätigkeiten ausschließlich für die operativen Vodafone-Gesellschaften und ist daher von der Entwicklung dieser Gesellschaften und der gesamten Telekommunikationsbranche abhängig. Der Digitalverband BITKOM erwartet gemäß seiner Veröffentlichung aus Januar 2024 für den Telekommunikationsmarkt in Deutschland ein leichtes Umsatzwachstum von 1,0 % auf EUR 72,8 Mrd. im Kalenderjahr 2024, nachdem der Umsatz 2023 noch um 1,7 % auf EUR 72,1 Mrd. gestiegen war. Der Gesamt-Umsatz für den Telekommunikationsmarkt verteilt sich dabei auf die einzelnen Bereiche wie nachfolgend beschrieben. Für den Markt für Telekommunikationsdienste wird ein leichtes Wachstum von 1,6 % auf EUR 52,6 Mrd. erwartet, leicht schwächer gegenüber dem Jahr 2023 mit einem Wachstum von 1,9 % auf EUR 51,7 Mrd. Der Markt für Telekommunikationsendgeräte ist im Jahr 2023 um -0,7 % auf EUR 11,8 Mrd. gesunken. Für das Jahr 2024 erwarten die Experten einen weiteren leichten Rückgang um -0,2 %. Für den Markt für Telekommunikationsinfrastruktur wird ein Rückgang von -1,0 % auf EUR 8,4 Mrd. erwartet, eine deutliche Trendwende gegenüber dem Anstieg von 4,4 % auf EUR 8,5 Mrd. im Kalenderjahr 2023. (Quelle: ITK-Marktzahlen, Bitkom/IDC vom Januar 2024). 2.2 Geschäftsverlauf Umsatzentwicklung Die Umsätze der VGSG resultieren insbesondere aus Kostenweiterbelastungen (nach internationalen Rechnungslegungsstandards berechneter Aufwendungen (IFRS - International Financial Reporting Standards), teilweise zuzüglich gestaffelter Aufschläge von 4 % bis 5 %) an die VGSL, die wiederum alle Vodafone Group Services-Leistungen an die operativen Vodafone- Gesellschaften fakturiert. Darüber hinaus erfolgen in Einzelfällen direkte Weiterbelastungen von Aufwendungen an andere Vodafone-Gesellschaften. Die Umsätze sind insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 62,7 Mio. Euro (14,7%) gesunken und stammen zu 71,8% aus dem Segment Group Technology, 12,8 % sind dem Segment Group Support Functions zuzuordnen, 8,8% entfallen auf das Segment Vodafone Business und 6,6% auf das Segment Group Commercial. Das Umsatzvolumen mit der VGSL hat sich um 39,8 Mio. Euro (10,0%) verringert, was insbesondere an einer deutlich geringeren Weiterbelastung von Abschreibungen im Geschäftsbereich Group Technology liegt. Dies folgt dem Rückgang der Investitionen der Vorjahre, verbunden mit der zunehmenden Nutzung von "Public Cloud Services". Darüber hinaus sind die Weiterbelastungen aus Personalaufwendungen durch die verringerte Anzahl der Mitarbeiter gesunken. Die direkten Weiterbelastungen von Aufwendungen an andere Vodafone-Gesellschaften haben sich um 21,3 Mio. Euro verringert. Dies resultiert insbesondere aus der einmaligen direkten Weiterbelastung von Aufwendungen des Segments Vodafone Business an die Vodafone GmbH, Düsseldorf, im Vorjahr. Beschaffung und Investitionen Die Zugänge bei immateriellen Vermögensgegenständen beliefen sich auf 86,8 Mio. Euro (Vorjahr: 88,9 Mio. Euro. Die Zugänge bei den Sachanlagen der VGSG betrugen 16,9 Mio. Euro (Vorjahr: 23,3 Mio. Euro). Der Rückgang der Investitionen resultiert im Wesentlichen aus der zunehmenden Nutzung von "Public Cloud Services". Beschaffungen erfolgten insbesondere in die Hardware- Erweiterung, Software und Lizenzen. Finanzierungsmaßnahmen In Absprache mit der Gesellschafterin Vodafone GmbH, Düsseldorf, erfolgt die Finanzierung über konzerninterne Finanzmittel. VGSG erhält diese Mittel über ein Darlehen mit der Vodafone Operations Centre Hungary Private Company Limited (VOCH), Budapest/Ungarn, das am Ende jeden Monats auf das Darlehen mit der Vodafone GmbH, Düsseldorf, abgerechnet wird. Es wird davon ausgegangen, dass auch in Zukunft die Finanzierung konzernintern erfolgen kann. Zur bilanziellen Absicherung der Pensions- und Altersteilzeitrückstellungen wurden Finanzmittel bei der Vodafone GmbH, Düsseldorf, aufgenommen, und als Beiträge an den Vodafone Pension Trust e.V., Düsseldorf, geleistet. Dieser erwirbt damit monatlich Anteile an Spezialfonds. Der von der VGSG an den Vodafone Pension Trust e.V., Düsseldorf, gezahlte Betrag beläuft sich auf nominell 103,6 Mio. Euro (Vorjahr: 102,7 Mio. Euro). Personalbericht Die Anzahl der Mitarbeiter (einschließlich der Aushilfen, Teilzeitkräfte, Auszubildenden, Langzeitkranken, Mitarbeitern in Elternzeit und Entsendungen) ist zum Bilanzstichtag insgesamt auf 947 Mitarbeiter gesunken (Vorjahr: 1.163 Mitarbeiter). Erklärung zur Unternehmensführung (Angaben zur Geschlechterquote) Im Zuge des Inkrafttretens des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst hat die Vodafone GmbH, Düsseldorf, als Alleingesellschafterin der VGSG bzw. die Geschäftsführung der VGSG selbstverpflichtende Zielgrößen für den Anteil von Frauen in Geschäftsführungs- bzw. Führungspositionen, definiert. Für die Geschäftsführung wurde ein Anteil von 33,33 % festgelegt, was einer Personenzahl von 1 entspricht. Für die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung wurde ein Anteil von 50%, was derzeit einer Personenzahl von 4 entspricht, sowie für die zweite Führungsebene ein Anteil von 40%, was derzeit einer Personenzahl von 4 entspricht, festgelegt. Als Frist zur Erreichung aller Zielgrößen wurde jeweils der 31. März 2028 beschlossen. 2.3 Gesamtlage des Unternehmens Vergleich der im Vorjahr berichteten Prognose mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung Im Lagebericht zum 31. März 2023 hat die Geschäftsführung für die bedeutsamsten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren Prognoseaussagen für das Geschäftsjahr 2023/24 formuliert: Soll-Ist-Vergleich finanzielle Leistungsindikatoren
Soll-Ist-Vergleich nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
a) Das Betriebsergebnis bezeichnet das Ergebnis
vor aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages
abgeführtem Gewinn bzw. vor Erträgen aus
Verlustübernahme, Steuern vom Einkommen und Ertrag,
Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sowie sonstigen
Zinsen und ähnlichen Erträgen
Ertragslage Für das Geschäftsjahr 2023/24 wurde für die VGSG mit einem moderaten Rückgang des Umsatzvolumens gerechnet. Die Umsatzerlöse haben sich stärker als prognostiziert um 62,7 Mio. Euro verringert. Dies resultiert insbesondere aus deutlich verminderten Weiterbelastungen von Abschreibungen sowie Personalaufwendungen an die VGSL sowie aus geringeren direkten Weiterbelastungen von Aufwendungen an andere Vodafone-Gesellschaften. Für das Betriebsergebnis wurde für das Geschäftsjahr 2023/2024 ein starker Rückgang prognostiziert. Das Betriebsergebnis beträgt in diesem Geschäftsjahr -13,4 Mio. Euro und resultiert im Wesentlichen aus den Kostenweiterbelastungen (teilweise zuzüglich eines gestaffelten Aufschlages von 4 % bis 5 %) an die VGSL, denen die Aufwendungen nach IFRS zugrunde gelegt werden. Die Kostenweiterbelastungen nach IFRS werden dabei gemindert um Aufwendungen für selbsterstellte Software, die nach IFRS im Anlagevermögen aktiviert werden. Im HGB mindern sie unmittelbar das Jahresergebnis. Darüber hinaus erfolgen in Einzelfällen direkte Weiterbelastungen von Aufwendungen an andere Vodafone-Gesellschaften. Gegenüber dem Vorjahr ist das Betriebsergebnis entsprechend der Prognose deutlich um 32,2 Mio. Euro gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Aufwendungen für Restrukturierungen. Gegenläufig wirkten sich die gesunkenen Abschreibungen aus. Die Umsätze pro Mitarbeiter sind gegenüber dem Vorjahr auf 393 TEUR stark angestiegen. Die Vorjahresprognose eines moderaten Rückgangs konnte damit übertroffen werden, was im Wesentlichen durch den Rückgang der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl des Geschäftsjahres begründet ist. Die Krankheitstage pro Mitarbeiter sind stärker als prognostiziert auf 7,19 gesunken (Vorjahr: 9,59), was insbesondere aus dem Rückgang an langzeitkranken Mitarbeitern resultiert. Die Investitionsquote hat sich auf 81,2% erhöht und stieg damit stärker als erwartet an. Dies ist insbesondere auf deutlich gesunkene Abschreibungen von 155,6 Mio. Euro auf 127,8 Mio. Euro zurückzuführen, während die Investitionen sich von 112,2 Mio. Euro auf 103,7 Mio. Euro verringert haben. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um 2,8 Mio. Euro bzw. 55,8% vermindert, was insbesondere aus geringeren Auflösungen von Rückstellungen resultiert. Beim Materialaufwand ist es insgesamt zu Kostensenkungen um 1,2 Mio. Euro bzw. 2,4 % gekommen. Dies ist insbesondere auf niedrigere Energiepreise zurückzuführen (Minderung um 3,7 Mio. Euro), wohingegen sich die Aufwendungen für bezogene IT-Leistungen erhöht haben (Erhöhung um 2,5 Mio. Euro). Beim Personalaufwand kam es zu Kostensteigerungen in Höhe von 7,9 Mio. Euro auf 172,2 Mio. Euro. Dies resultiert im Wesentlichen aufgrund von. im Berichtsjahr gestiegenen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 15,4 Mio. Euro, gestiegenen Pensionsaufwendungen in Höhe von 8,7 Mio. Euro sowie gestiegenen Aufwendungen für Bonuszahlungen in Höhe von 7,0 Mio. Euro. Gegenläufig wirkten sich insbesondere um 20,3 Mio. Euro niedrigere Gehaltsaufwendungen aufgrund der gesunkenen Mitarbeiterzahl aus. Es ist im Vergleich zum Vorjahr zu deutlich geringeren Abschreibungen (Verminderung um 27,9 Mio. Euro bzw. 17,9%) gekommen. Dies resultiert aus der verminderten Investitionstätigkeit des aktuellen Geschäftsjahres sowie der Vorjahre. Da die Investitionen weniger stark gesunken sind als die Abschreibungen, hat sich die Investitionsquote stärker erhöht als prognostiziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 12,1 Mio. Euro bzw. 29,7% gegenüber dem Vorjahr gesunken und beinhalten Verluste aus Anlagenabgang in Höhe von 0,9 Mio. Euro (Vorjahr: 3,9 Mio. Euro). Neben den niedrigeren Verlusten aus Anlagenabgängen haben sich insbesondere die Weiterbelastungen von anderen Konzerngesellschaften verringert (Minderung um 4,0 Mio. Euro). Das Zinsergebnis hat sich um 33,8 Mio. Euro erhöht, was insbesondere auf erhöhte Erträge aus Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens (Erhöhung um 32,3 Mio. Euro) zurückzuführen ist. Aufgrund des positiven steuerlichen Ergebnisses waren in diesem Geschäftsjahr Steuerumlagen in Höhe von 1,0 Mio. Euro (Vorjahr: 1,4 Mio. Euro) zu leisten. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von der Vodafone GmbH, Düsseldorf, in Höhe von 5,2 Mio. Euro und somit ein um 2,1 Mio. Euro verbessertes Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr. Finanzlage Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch konzerninterne Mittel. Der mit der Vodafone GmbH, Düsseldorf, bestehende Rahmenkreditvertrag über 300,0 Mio. Euro läuft bis zum 31. Oktober 2027 und wurde zum Bilanzstichtag mit 36,3 Mio. Euro in Anspruch genommen (Vorjahr: 74,7 Mio. Euro). Die flüssigen Mittel betragen zum 31. März 2024 0 EUR (Vorjahr: 0 Euro) aufgrund des Cash Pooling Vertrages mit der VOCH, die ebenfalls ein verbundenes Unternehmen der Vodafone Group Plc, Newbury/Vereinigtes Königreich ist. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 32,0% (Vorjahr: 27,8%). Zum 31. März 2024 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Gesamtbetrag in Höhe von 45,2 Mio. Euro, die sich im Wesentlichen auf Miet- und Leasingverträge sowie das Obligo aus Investitionsvorhaben aufteilen. Davon entfallen 8,5 Mio. Euro auf verbundene Unternehmen. Die Veränderung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen wird im Anhang unter den sonstigen Angaben erläutert. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31. März 2024 beträgt 250,5 Mio. Euro und hat sich somit um 37,8 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr vermindert. Die Vermögenslage ist insbesondere durch die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in Höhe von 103,7 Mio. Euro, die Abschreibungen in Höhe von 127,8 Mio. Euro sowie die Anlagenabgänge in Höhe von 0,9 Mio. Euro geprägt, wodurch sich der Restbuchwert des Anlagevermögens um 24,9 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr vermindert hat. Die Investitionen sind durch konzerninterne Finanzierung sichergestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um 12,1 Mio. Euro verringert, insbesondere durch um 8,4 Mio. Euro geringere Forderungen gegen die VGSL Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betragen zum Stichtag 1,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,9 Mio. Euro) und enthalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für technische Dienstleistungen und Mietzahlungen. Die Rückstellungen haben sich um 9,9 Mio. Euro erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aufgrund von im Berichtsjahr gebildeten Rückstellungen für Restrukturierungen in Höhe von 23,4 Mio. Euro. Gegenläufig wirkte sich die Verminderung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 9,6 Mio. Euro aufgrund der Erhöhung des Zeitwerts des Deckungsvermögens aus. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 45,8 Mio. EUR gesunken, insbesondere durch die um 38,4 Mio. Euro verringerte Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Vodafone GmbH, Düsseldorf. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich dagegen um 6,9 Mio. Euro erhöht. Gesamtaussage der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf und zur Lage der VGSG Das Geschäftsjahr 2023/2024 war für die VGSG weiterhin herausfordernd. Die von der Geschäftsführung prognostizierten finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren entwickelten sich im aktuellen Geschäftsjahr überwiegend entgegen den Prognosen. Im Rahmen des zum Ende des Vorjahres angekündigten Restrukturierungsprogramms mit dem Fokus auf Integration, Wachstum und Kostendisziplin wurden die Aktivitäten sämtlicher Geschäftsbereiche geprüft, was bereits zu Kosteneinsparungen führte. 3. Risiko- und Chancenbericht Risikomanagementsystem Die Geschäftstätigkeit der VGSG ist im Wesentlichen beeinflusst durch die Dienstleistungen, die sie für andere Unternehmen erbringt, dadurch bezieht sich das wesentliche Geschäftsrisiko der Gesellschaft auf jede Veränderung der Strategie der Gruppe in Bezug auf die an anderer Stelle beschriebenen Aktivitäten. Dies erfordert unternehmensweite Maßnahmen zur Überwachung des Geschäftsbetriebs, um Entwicklungen, wesentliche Risiken wie Chancen, frühzeitig zu erkennen, zu überwachen und den Fortbestand des Unternehmens sicherzustellen. Zur Wahrnehmung dieser unternehmerischen Verantwortung in allen Geschäftsbereichen ist die VGSG in das gruppenweite Risikomanagementsystem einbezogen, das einen verantwortungsvollen Umgang mit Risiken gewährleistet. Dabei werden die für die VGSG relevanten Themenfelder frühzeitig identifiziert und mittels geeigneter Maßnahmen gesteuert und bearbeitet. Im Fokus liegen dabei sowohl operative, finanzielle als auch strategische Themen. Das Risk & Compliance Committee ist im Rahmen des Risikomanagementsystems der Vodafone GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (deutscher Vodafone Konzern) das zentrale Organ zur Umsetzung der unternehmensweiten Risikomanagementstrategie. Diese Strategie sieht unterjährige Risk Assessments vor, bei denen alle Unternehmensbereiche nach der standardisierten Methodik des deutschen Vodafone Konzerns hinsichtlich neuer und bestehender Risiken befragt und untersucht werden. Ziel ist es, die wesentlichen Risiken der Gesellschaften zu identifizieren. Diese analysierten Risiken werden hinsichtlich ihrer Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und im weiteren Verlauf durch das Risk & Compliance geprüft und anschließend an die Vodafone Group weitergeleitet. Seitens der Vodafone Group werden aus den wesentlichen Risiken aller Länder, die wesentlichen Risiken des gesamten Vodafone Konzerns ermittelt und ein Risikomanagementbericht erstellt. Methodik Bei der Beurteilung der Einzelrisiken wird ein Zeitraum von mindestens einem Jahr zugrunde gelegt. Um zu messen, welche Risiken am ehesten bestandsgefährdenden Einfluss haben, werden diese gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als "sehr hoch", "hoch", "mittel" oder "gering" eingestuft. Für die daraus abgeleiteten wesentlichen Risiken wurden im Rahmen des durchgeführten Risk Assessments Maßnahmen ergriffen, welche die Risiken einschränken. Aufgrund des angewandten Verrechnungsmodells werden sämtliche potenziellen Risiken durch Umlagen neutralisiert. Dadurch entfällt die Quantifizierung dieser Risiken. Risikosituation Die Gesamtrisikosituation im Geschäftsjahr 2023/24 hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht signifikant verändert. Geopolitische und regulatorische Rahmenbedingungen, der intensive Wettbewerb, Business- und IT-Transformationen und Cyberkriminalität sind die bestimmenden Themen für den deutschen Vodafone Konzern und die VGSG. Aus heutiger Sicht sieht die Geschäftsführung, auf Grund von existierenden oder sich in Umsetzung befindlichen Maßnahmen, welche das Nettorisiko reduzieren, keine wesentliche Gefährdung für den Bestand der Gesellschaft. Risikobewertung Die Geschäftstätigkeit der VGSG ist im Wesentlichen beeinflusst durch die Dienstleistungen, die sie für operative Vodafone-Gesellschaften, insbesondere für die Gesellschaften des deutschen Vodafone-Konzerns erbringt. Risiken ergeben sich bei der VGSG damit insbesondere aus der generellen Strategie der operativen Vodafone-Gesellschaften. Konjunkturelle Änderungen mit Einfluss auf die deutsche Marktwirtschaft Eine weitere Abschwächung der Konjunktur, könnte zu einer geringeren Nachfrage nach Dienstleistungen und einer geringeren Kaufkraft der Kunden führen, was sich negativ auf die Rentabilität und die Cashflow-Entwicklung der Vodafone-Gesellschaften auswirken könnte. Wirtschaftliche Störungen können sich auch auf die Finanzmärkte auswirken, einschließlich Währungen, Zinssätze, Kreditkosten und die Verfügbarkeit von Fremdkapital. Die Entwicklung der Finanzmärkte, vor allem mit Blick auf die Entwicklung der Inflation, wird von der Gesellschaft permanent beobachtet, denn eine Störung der globalen Finanzmärkte wirkt sich auf die Fähigkeit aus, Schuldverpflichtungen bei Fälligkeit zu refinanzieren. Des Weiteren kann die Abschwächung der Konjunktur dazu führen, dass Projekte verschoben, depriorisiert oder im schlimmsten Fall eingestellt werden müssen, da Investitionsmittel auf Grund der angespannten wirtschaftlichen Lage nicht genehmigt werden. Zusätzlich kann sich ein sinkendes Konsumverhalten der Kunden, bedingt durch die steigenden Warenpreise, negativ auf die Einnahmen der Vodafone-Gesellschaften auswirken. Die Finanzmärkte weisen derzeit eine hohe Volatilität auf und die Verfügbarkeit von Fremdkapital sowie die Kosten der Finanzierung können sich erheblich ändern. Die VGSG beobachtet die Entwicklung kritisch, um dem Risiko frühzeitig mit weiteren Maßnahmen entgegenwirken zu können. Da sich die VGSG einem sich stabilisierenden makroökonomischen Umfeld gegenübersieht, wird das Risiko als sinkend im Vergleich zum Vorjahr gewertet. Bewertung: Mittleres Risiko Cyber-Attacken Externe Cyber-Angriffe, Insider-Bedrohungen oder Lieferantenvorfälle können zu einer Netzstörung, einer Service-Unterbrechung oder zum Verlust vertraulicher Daten führen. Cyber-Bedrohungen können in allen lokalen Gesellschaften erhebliche Auswirkungen auf Kunden, Finanzen, regulatorische Anforderungen und die Reputation haben. Die VGSG schützt ihre Systeme und Mitarbeiter vor Cyber-Bedrohungen durch globale und lokale Sicherheitskontrollen, indem sie Schwachstellen frühzeitig erkennt, analysiert und behebt. Unterstützt wird die VGSG dabei durch ein zentralisiertes Team, welches globale Früherkennungssysteme, Methoden zum Risiko-Management und standardisierte Risiko-Kontroll-Matrizen für die lokalen Cyber-Teams entwickelt. Daher verbessert der deutsche Vodafone-Konzern ständig ihre Systemlandschaft zur Behebung von Störungen und zur Erhöhung der Widerstandskraft der Systeme und stärkt kontinuierlich ihr Kontrollumfeld. Das Cyber-Risiko entwickelt sich im Einklang mit dem technologischen Fortschritt und den geopolitischen Entwicklungen ständig weiter. Der deutsche Vodafone Konzern und die VGSG gehen davon aus, dass die Bedrohungen aus bestehenden Quellen anhalten werden, sich aber auch in Bereichen wie IoT, Supply Chain und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen weiterentwickeln werden. Da sich die VGSG im Cyberumfeld einer unveränderten Risikosituation gegenübersieht wird das Risiko als gleichbleibend im Vergleich zum Vorjahr gewertet. Bewertung: Hohes Risiko Nichteinhaltung der Datenschutz-Grundverordnung Der Schutz von Kundendaten ist ein wichtiger Bestandteil der Vodafone Unternehmenskultur sowie der VGSG. Die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist hierbei von höchster Priorität. Es gilt Datenschutzvorfälle zu vermeiden, da diese mit sehr hohen Bußgeldern (bis zu 4 % des weltweiten Gruppenumsatzes) geahndet werden können. Zusätzlich droht ein erheblicher Reputationsschaden, der das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern beeinträchtigen kann. Die VGSG minimiert das Risiko eines Datenschutzverstoßes durch die Implementierung und ständige Überwachung globaler und lokaler Datenschutzkontrollen. Unterstützt wird die VGSG durch ein zentralisiertes Team, welches globale Früherkennungssysteme, Methoden zum Risiko- Management und standardisierte Risiko-Kontroll-Matrizen für die lokalen Cyber-Teams entwickelt. Da sich die VGSG konstanten Herausforderungen im Bereich Datenschutz gegenübersieht wird das Risiko als gleichbleibend im Vergleich zum Vorjahr gewertet. Bewertung: Mittleres Risiko Zukunft des Personalwesens Ein Risikofaktor im Bereich des Personalwesens ist der demografische Wandel, insbesondere das Fortschreiten des Fachkräftemangels, sowie die zunehmende Veränderung der Altersstruktur. Auch der technologische Wandel in Bezug auf die Digitalisierung und die damit verbundenen neu zu erlernenden Fähigkeiten werden sich auswirken. Der daraus entstehende Fachkräfteengpass wird zu einem Konkurrenzkampf um die besten Nachwuchskräfte auf nationaler, aber auch internationaler Ebene, auf Grund des globalisierten Wettbewerbs, führen. Des Weiteren bergen organisatorische Änderungen innerhalb bestehender Geschäftsbereiche oder die Entstehung neuer Geschäftsbereiche bei der initialen Implementierung, Restrukturierung oder Transformation das Risiko von Verlusten von Know-how und Expertise, Betriebsstörungen und Effizienzverlusten. Aus diesem Grund legt die VGSG Wert auf eine klare Verteilung und Beschreibung der mit der Änderung verbundenen Verantwortlichkeiten inklusive einer entsprechenden Kommunikationsstrategie. Darüber hinaus will die VGSG verstärkt auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Know-how- Träger setzen. Erklärtes Ziel ist es daher, Talente frühzeitig zu erkennen, zu binden und zu entwickeln. Auch im Hinblick auf den demografischen und technologischen Wandel muss es das Ziel sein, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzuentwickeln und zu qualifizieren. Dazu baut das Unternehmen seine agile Zukunftsstrategie mit weiteren flexiblen Arbeits-bzw. Arbeitszeitmodellen, einer ausgewogenen Work-Life-Balance, Weiterbildungsmöglichkeiten sowie dem Ausbau von Kinder- und Betreuungsangeboten kontinuierlich aus. Die VGSG sieht kein steigendes Risiko hinsichtlich Know-How- und Expertise-Verlusten im Zuge der bestehenden Transformationsprozesse. Das gesamte Risiko wird weiterhin als mittleres Risiko gewertet. Bewertung: Mittleres Risiko Verlust kritischer Infrastruktur Systeme Serviceunterbrechungen durch den Ausfall kritischer IT- oder Netz-Infrastrukturen können zu Ausfallzeiten führen. Auswirkungen auf betriebliche Prozesse und die damit verbundenen Kosten/geringeren Umsatzerlöse als auch ein möglicher Reputationsschaden sind die Folgen. Aus diesem Grund ist es wichtig diese Anwendungen, Anlagen, IT-Systeme etc. zu identifizieren, zu monitoren und zu bewerten. Um das Risiko des Verlustes kritischer IT-Infrastruktur bzw. IT-Systeme zu verringern, werden weiterhin bestehende Systeme und Anwendungen identifiziert und bewertet mit dem Ziel, die IT- Systemlandschaft weiter zu konsolidieren und Ausfallzeiten zu reduzieren. Da sich die VGSG in einem kontinuierlichen Prozess der Konsolidierung und Vereinfachung unserer Systemlandschaften befindet werden die Risiken als leicht sinkend im Vergleich zum Vorjahr gewertet. Bewertung: Mittleres Risiko Darstellung der Chancensituation Chancen ergeben sich bei der VGSG ebenso wie die Risiken insbesondere aus der generellen Strategie der operativen Vodafone-Gesellschaften und hier vor allem der deutschen Vodafone-Gesellschaften. Die Strategie des deutschen Vodafone-Konzerns besteht darin, durch Investitionen in die digitale Infrastruktur der Zukunft und insbesondere durch innovative Produkte ein führendes Telekommunikationsunternehmen zu sein und einen qualitativ hochwertigen Service zu bieten, der es Einzelpersonen und Unternehmen ermöglicht, überall und jederzeit sicher miteinander zu kommunizieren. VGSG unterstützt dabei die Konzernstrategien durch die Bereitstellung von zentralen Group Funktionen in den Geschäftsbereichen Technology, Business, Commercial sowie bei administrativen Dienstleistungen. Die Vodafone Group plant, ihre Shared Service Aktivitäten in einer neuen Organisation "Commercial Shared Operations" (CSO) zu bündeln und hat dafür eine strategische Partnerschaft mit Accenture geschlossen. Dabei wird das Ziel verfolgt, die erbrachten Dienstleistungen stärker zu kommerzialisieren und mittelfristig auch externen Partnern im Telekommunikationsumfeld anzubieten. Mehrere Teilbereiche der VGSG sollen organisatorisch diesem neuen Bereich zugeordnet werden, wodurch sich künftig Wachstumsmöglichkeiten bei der VGSG ergeben. Gesamtbewertung der Risiko- und Chancensituation durch die Geschäftsführung Die Einschätzung der Gesamtrisikolage der VGSG in den operativen und strategischen Unternehmensbereichen steht durch das implementierte Risikomanagementsystem umfänglich und transparent im Fokus des Managements. Das System ermöglicht dem Unternehmen eine Analyse und Beurteilung der Folgen eines möglichen Risikoeintritts und bietet damit die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen durch das Management. Die Gesamtrisikosituation hat sich im Geschäftsjahr 2023/24 gegenüber dem Vorjahr nicht signifikant verändert. Die wesentlichen Herausforderungen ergeben sich insbesondere aus den geopolitischen und regulatorischen Rahmenbedingungen, den Business- und IT-Transformationen sowie den Cyber-Risiken. Aus heutiger Sicht sieht die Geschäftsführung auf Grund von existierenden oder sich in der Umsetzung befindlichen Maßnahmen, welche das Nettorisiko reduzieren, keine wesentliche Gefährdung des Fortbestandes des Unternehmens. Die Chancensituation hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Im Übrigen wird die Entwicklung der VGSG von den Strategien der Vodafone-Gesellschaften und den Umsatzentwicklungen in den jeweiligen lokalen Märkten beeinflusst, was wiederum in die Unternehmensplanung der VGSG einfließt. 4. Prognosebericht Der Prognosebericht der VGSG berücksichtigt relevante Fakten und Ereignisse, die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses einschließlich des Lageberichts bekannt waren und die künftige Geschäftsentwicklung beeinflussen können. Ausblick für die VGSG Die Geschäftsführung gibt aus heutiger Sicht in der untenstehenden Tabelle den folgenden Ausblick für zwölf Monate. Im Hinblick auf die Intensität und die Richtung unserer abgegebenen Prognoseaussagen verweisen wir auf das im Folgenden angewandte Bewertungsraster: Starker Rückgang, moderater Rückgang, leichter Rückgang, stabiler Verlauf, leichter Anstieg, moderater Anstieg, starker Anstieg. Finanzielle Leistungsindikatoren
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
a) Das Betriebsergebnis bezeichnet das Ergebnis
vor aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages
abgeführtem Gewinn, Steuern vom Einkommen und Ertrag,
Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sowie sonstigen
Zinsen und ähnlichen Erträgen
Die Planung und Steuerung basiert vor allem auf der Umsatzplanung, die sich aufgrund des angewandten Verrechnungsmodells unmittelbar aus der Kostenplanung der Geschäftsbereiche ergibt. Zusätzlich werden neben dem Umsatz vor allem das Betriebsergebnis sowie die Investitionsquote als wesentliche Kennzahlen herangezogen. Künftige Entwicklung der VGSG Das Geschäftsjahr 2024/2025 wird weiterhin von unverändert hohem Kostendruck geprägt sein. Durch entsprechende Einsparungen insbesondere von Personal- und Sachkosten werden Umsatzminderungen durch geringere Weiterbelastungen an die VGSL erwartet. Neue Wachstumschancen ergeben sich für die VGSG im Geschäftsjahr 2024/2025 durch die Zuordnung mehrerer Teilbereiche in die neue Organisation "Commercial Shared Operations" (CSO), in der die Shared Service Aktivitäten der Vodafone Group gebündelt werden sollen mit dem Ziel, diese stärker zu kommerzialisieren und mittelfristig auch externen Partnern im Telekommunikationsumfeld anzubieten. Die Investitions- und Personalpolitik soll weiterhin an die Entwicklung des Markt- und Wettbewerbsumfelds angepasst werden. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Entwicklung der VGSG Alle Geschäftsbereiche der VGSG unterstützen mit ihren zentralen Tätigkeiten die Strategien der weltweiten Vodafone-Landesgesellschaften. Die Vodafone-Group wird sich weiterhin auf die Märkte in Europa und Afrika und insbesondere den weiteren Ausbau des Bereichs Vodafone Business konzentrieren. Dabei werden insbesondere die Vereinfachung und Digitalisierung von Prozessen von zentraler Bedeutung sein. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 rechnet die VGSG mit einem weiterhin zurückgehenden Umsatzvolumen durch Einsparungen von Personal- und Sachkosten. Für das Betriebsergebnis wird dagegen ein starker Anstieg erwartet.
Düsseldorf, 18. Juli 2024 Vodafone Group Services GmbH Die Geschäftsführung Pascal Gries Thomas Holtmanns Ignacio Valentin Garcia Juan Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.
London, UK, 26.02.2025 for and on behalf of Vodafone Shared Operations Limited Gary Adey, Director Vodafone Shared Operations Limited Sara Tavacoli, Director Vodafone Shared Operations Limited |
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