Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 4631
Vorher
LINEAS Project Services GmbH
Eingetragen
17.6.1998
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Werk- und Dienstleistungen bei Projekten aller Art, insbesondere bei der Erstellung von Software für jegliche Anwendungszwecke und die Beratung und Schulung von Anwendern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Christ
seit 6.10.2025
Prokura
Sebastian Meißner
seit 6.10.2025
Prokura
Rebecca Labes
seit 3.4.2018
Geschäftsführer
Matthias Stadler
seit 2.1.2018
Prokura
Felix Probst
seit 2.1.2018
Prokura
Hendrik Holle
seit 2.1.2018
Prokura
Imo Hermes
seit 8.2.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GBU Gesellschaft für Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen mbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
GBU Gesellschaft für Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen mbH
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

eck*cellent IT GmbH

Braunschweig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14,00 14,00
II. Sachanlagen 272.163,00 280.547,00
272.177,00 280.561,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 68.872,14 91.327,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.571.071,53 1.941.555,36
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.605.940,89 3.211.495,79
5.245.884,56 5.244.378,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.836,52 54.236,42
5.568.898,08 5.579.176,07

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 0,00 1.915.597,50
III. Jahresüberschuss 1.295.796,40 1.922.323,71
1.345.796,40 3.887.921,21
B. Rückstellungen 772.917,36 1.035.250,25
C. Verbindlichkeiten 3.446.809,32 656.004,61
davon aus Steuern 426.312,83 EUR (Vorjahr 447.041,99 EUR)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 21.248,91 EUR (Vorjahr 15.588,11 EUR)
davon gegenüber Gesellschafter: 2.865.305,76 EUR (Vorjahr 0,00 EUR)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.375,00 0,00
5.568.898,08 5.579.176,07

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 15. Mai 2024 festgestellt.

Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.295.796,40 Euro wird auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen.

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.206.492,99 11.662.698,98
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.697.469,07 6.690.183,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.278.316,85 1.176.105,90
(davon für Altersversorgung: 26.719,10 EUR; Vorjahr 26.472,90 EUR)
7.975.785,92 7.866.289,37
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 107.758,38 117.411,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.175.072,74 848.286,19
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.540,98 133,75
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 28.739,55 7.934,08
(davon an verbundene Unternehmen 27.384,55 EUR; Vorjahr 0,00 EUR)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 606.982,88 899.863,88
8. Ergebnis nach Steuern 1.320.694,50 1.923.048,21
9. sonstige Steuern 24.898,10 724,50
10. Jahresüberschuss 1.295.796,40 1.922.323,71

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

eck*cellent IT GmbH

Braunschweig

1. Allgemeine Angaben

Die eck*cellent IT GmbH hat ihren Sitz in Braunschweig und ist in das Handelsregister Braunschweig unter HRB 4631 eingetragen.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenständesind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten; die Herstellungskosten umfassen Einzel- und angemessene Fertigungs- sowie Materialgemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Nach Auskunft der Geschäftsführung sind Ausfallrisiken nicht zu berücksichtigen.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, erfasst.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, erfasst.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

3. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Aktiva

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen (Anlage zum Anhang)

Passiva

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 609 (Vorjahr TEUR 656) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 2.838 (Vorjahr TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

4. Angaben gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von rund TEUR 415 / Jahr.

5. Angaben gemäß § 285 Nr. 7 HGB

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 115 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 16 Verwaltung und 99 IT.

6. Angaben gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Geschäftsführer waren bzw. sind Rebecca Labes, Geschäftsführerin für alle Bereiche, und Imo Hermes, Geschäftsführer für alle Bereiche.

 

Braunschweig, den 1. März 2024

gez. Imo Hermes

gez. Rebecca Labes

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.794,57 0,00 0,00 11.794,57
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 344.833,00 61.156,96 11.873,85 394.116,11
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 722.552,55 44.961,42 39.037,66 728.476,31
1.067.385,55 106.118,38 50.911,51 1.122.592,42
1.079.180,12 106.118,38 50.911,51 1.134.386,99
Abschreibungen
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.780,57 0,00 0,00 11.780,57
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 290.812,00 61.053,96 11.864,85 340.001,11
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 496.026,55 46.704,42 32.302,66 510.428,31
786.838,55 107.758,38 44.167,51 850.429,42
798.619,12 107.758,38 44.167,51 862.209,99
Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14,00 14,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 54.115,00 54.021,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 218.048,00 226.526,00
272.163,00 280.547,00
272.177,00 280.561,00

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

eck*cellent IT entwickelt seit mehr als 25 Jahren als IT-Dienstleister individuelle Software nach Kundenanforderungen. Dabei bietet das Unternehmen das Rundum Paket von ersten Workshops zur Ideenfindung, über das Anforderungs- und Projektmanagement bis hin zur Begleitung der Einführung an. Die Leistungen erfolgen auf Basis von Dienstleistungs- oder Werkverträgen.

eck*cellent IT besteht aus dem Hauptstandort in Braunschweig und einem Standort in Dortmund. Die Nähe zu den technischen Hochschulen wie Ostfalia Hochschule, TU Braunschweig, TU Dortmund und Fachhochschule Dortmund bieten dabei ideale Voraussetzungen für die Mitarbeiterakquisition. Die Kooperationen mit den Hochschulen bieten regelmäßig Möglichkeiten sich an Forschungsprojekten zu beteiligen.

Die beiden Standorte bieten zusätzlich die Nähe zu unterschiedlichsten Kundenstämmen wie die Automobilindustrie in Wolfsburg, oder Logistik, Energie und Bildung in und um Dortmund.

Die Leistungen werden häufig in standortübergreifenden gemischten Teams erbracht, die virtuell miteinander vernetzt sind.

B. Rahmenbedingungen

1. Wirtschaftliche Lage in Deutschland

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland wurde im Jahr 2023 weiterhin durch die Folgen des Kriegs in der Ukraine, der steigenden Inflation und geringem Wirtschaftswachstum geprägt. Dies gepaart mit dem anhaltenden Fachkräftemangel führte zu insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft. Die Bruttowertschöpfung insgesamt nahm um 0,4 % ab, insbesondere im Baugewerbe und dem verarbeitenden Gewerbe ging die Produktion zurück. 1 Weiterhin waren Rückgänge im produzierenden Gewerbe, Baugewerbe, Maschinenbau aber auch im Handel, Verkehr und Gastgewerbe zu verzeichnen. Gewinner waren die Energie- und Wasserversorgung. Auch Unternehmensdienstleister, Erziehung und Gesundheit verzeichneten leichte Anstiege.

1 Quelle: BM WK - Die wirtschaftliche Entwicklung im vierten Quartal 2023; [abgerufen 28.03.2024]

2. Wirtschaftliche Lage der Branche

Die wirtschaftliche Situation in der Branche der IT-Dienstleistungen war 2023 entsprechend der gesamtwirtschaftlichen Lage zwar dynamisch, hat sich aber im Vergleich zu 2022 etwas stabilisiert. Besonders die Bereiche der künstlichen Intelligenz erleben durch eine verstärkte Wahrnehmung und Diskussion in der Öffentlichkeit von Tools wie ChatGPT einen Aufschwung.

Viele Branchen spüren einen Investitionszwang in KI, Cloudlösungen und Digitalisierung, um den Anschluss nicht zu verlieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier stellen vermehrt kleinere und mittelständische Unternehmen Beratungsbedarf fest und nutzen neu gegründete KI-Netzwerke zum Austausch.

Aktuell ist hier noch viel Beratungsbedarf erkennbar, was überhaupt möglich ist und welchen konkreten Nutzen KI-basierte Systeme dem einzelnen Unternehmen bringen können. Konkrete Investitionen in die Umsetzung von entsprechenden IT-Projekten werden nach einer Sondierungsphase in den nächsten Jahren folgen.

C. Wirtschaftsbericht

1. Leistungsindikatoren

Das unternehmensinterne Steuerungssystem basiert primär auf der Steuerung nach dem Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT 2 ). Dabei lag das EBIT in 2023 bei 1.957 (in TEUR), im Vorjahr 2022 bei 2.831 (in TEUR). Die Planung hatte für 2023 ein stark sinkendes EBIT vorgesehen.

Hinsichtlich einer Erläuterung der Veränderung des finanziellen Leistungsindikators gegenüber dem Vorjahr wird auf die Ausführungen in Abschnitt C.4. verwiesen.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um 10 TEUR auf 5.569 TEUR gesunken und damit in etwa konstant geblieben.

Auf der Aktivseite werden weiterhin im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (1.227 TEUR bzw. 22,0 % der Bilanzsumme; Vorjahr 1.530 TEUR bzw. 27,4 %) sowie flüssige Mittel (3.606 TEUR bzw. 64,8 % der Bilanzsumme; Vorjahr 3.212 TEUR bzw. 57,6 %) ausgewiesen.

2 Ermittelt unter Eliminierung neutraler Aufwendungen in Höhe von 9 TEUR, im Vorjahr 0 TEUR.

Die Passivseite ist im Vergleich zum Vorjahr gleichgeblieben. Sie weist aufgrund von Ausschüttungen eine Eigenkapitalquote von 24,2 % (Vorjahr 69,7 %) auf. Durch die Gesellschafterin wurde im Berichtsjahr ein partiarisches Darlehen gewährt. Darüber hinaus werden sonstige Rückstellungen - im Wesentlichen resultierend aus personalbezogenen sowie projektbezogenen Rückstellungen - in Höhe von 773 TEUR (Vorjahr 1.035 TEUR) ausgewiesen. Steuerrückstellungen waren zum 31. Dezember 2023 vor dem Hintergrund der unterjährig geleisteten Vorauszahlungen nicht zu bilden.

3. Finanzlage

Der Cash-Flow der Gesellschaft errechnet sich wie folgt:

2023
(In TEUR)
Liquide Mittel zum 1.1. 3.212
Operativer Cashflow 500
Cashflow aus Investitionstätigkeit -106
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 0
Liquide Mittel zum 31.12. 3.606

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben.

4. Ertragslage

Das Rohergebnis gemäß § 276 Satz 1 HGB vermindert sich im Vergleich zum Vorjahr um 456 TEUR bzw. 3,9 %. Ursächlich für den Rückgang ist im Wesentlichen, dass in 2022 endende Projekte durch verhaltene Investitionsbereitschaft vieler Branchen auch in 2023 nur schwierig aufgefangen werden konnten. Eine durchgehend hohe Auslastung konnte somit erst im 4. Quartal wiederhergestellt werden und hatte entsprechende Auswirkungen auf das Rohergebnis. Die Planung für 2023 wurde mit diesem Rohergebnis übertroffen und ist daher für eck*cellent IT annehmbar. Als zentraler Kostenblock sind weiterhin die Personalaufwendungen zu nennen. Die Kosten sind im Vergleich zu 2022 leicht angestiegen um 109 TEUR; der Anstieg resultiert dabei insbesondere aus einem im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen durchschnittlichen Mitarbeiterbestand (2023: 115 Mitarbeiter; 2022: 110 Mitarbeiter). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (2023: 1.175 TEUR; 2022: 848 TEUR) steigen aufgrund im Vergleich zum Vorjahr gestiegener Aufwendungen für die Dotierung von Rückstellung für noch zu erbringende Leistungen im Zusammenhang mit bereits abgenommenen Projekten. Vor dem Hintergrund des gesunkenen Rohergebnisses schließt das Geschäftsjahr mit einem im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen EBIT in Höhe von 1.957 TEUR bzw. mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.296 TEUR.

5. Gesamtaussage

Die Geschäftsführung beurteilt das Berichtsjahr insgesamt noch als zufriedenstellend verlaufen.

D. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

1. Prognosebericht

Der andauernde Krieg in der Ukraine, die nach wie vor hohe Inflation und die eingetrübte Stimmung der deutschen Wirtschaft führen weiterhin zu einer Stagnation im Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist 2023 gegenüber dem 2022 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,1 % gesunken. 3 Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. Im folgenden Jahr 2025 soll das BIP laut Regierung um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. 4 Weiterhin ist für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen die Strategie des größten OEMs von relevanter Bedeutung. Die im letzten Quartal 2023 ausgegebenen Sparprogramme haben direkten negativen Einfluss auf die Wirtschaftsprognose der Zulieferer der Branche.

Die IT-Branche wird die Innovationstreiber finden müssen, um sich auf dem Niveau der letzten Jahre halten zu können. Das sind die Unternehmen, die bereits Kl- Strategien entwickelt haben und nun in die Umsetzung gehen, um ihre Marktanteile zu halten bzw. auszubauen, neue Märkte zu erschließen oder neue Produkte anzubieten. Der Fachkräftemangel wird in 2023 regional etwas gedämpft werden, da ein großer Faktor der letzten Jahre der Wechsel von Mitarbeitern in Richtung OEM war. Diese Wechselquote wird durch die Sparprogramme beim OEM abgeschwächt. Die Personalkosten befinden sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Da sich das Ergebnis in der IT-Dienstleistung durch die Faktoren Mitarbeiter und Auslastung in Kundenprojekten bestimmt, plant eck*cellent IT hinsichtlich des definierten bedeutsamsten Leistungsindikators für 2024 konservativ mit einem - im Vergleich zum 2023 erreichten - deutlich sinkenden EBIT.

3 Quelle: Bruttoinlandsprodukt (BIP) - Statistisches Bundesamt (destatis.de) [abgerufen: 28.03.2024]
4 Prognosen zur Entwicklung des deutschen BIP 2024-2025 | Statista [abgerufen: 28.03.2024]

2. Risiko- und Chancenbericht

Ziel des Risiko- und Chancenmanagements der eck*cellent IT ist es, die wichtigsten Risiken und Chancen im Unternehmen zu erkennen, zu bewerten und zu überwachen. Unerwünschte Auswirkungen (Risiken) werden verhindert oder deren Auswirkungen verringert. Es werden fortlaufende Verbesserungen erreicht, Chancen strukturiert erkannt, bewertet und je nach Potenzial ergriffen.

Die wesentlichen Risiken der Geschäftsentwicklung auf die wirtschaftliche Gesamtlage in 2024 basieren auf Unsicherheiten, die durch die anhaltende Wirtschaftsstagnation und die Sparprogramme des OEM ausgelöst werden. Konkret sehen wir folgende Risiken:

Der Spardruck des OEM kann Einfluss auf anstehende Rahmenvertragsverlängerungen und -verhandlungen haben. Ein relevanter Rahmenvertrag eines Großprojektes endet im Juni 2024 und wird neu ausgeschrieben. Als langjähriger, erfahrener Partner gehen wir von einer hohen Chance der Erneuerung und damit der Weiterbeauftragung aus. Trotzdem besteht ein wesentliches Risiko bei Nichtgewinnung oder bei deutlicher Reduzierung des Beauftragungsumfangs durch die Sparprogramme, dass große Anteile der produktiven Mitarbeiter kurz- bis mittelfristig nicht produktiv sein können. Dies würde zeitweise zu einem relevanten Umsatzrückgang führen. Deshalb setzt eck*cellent IT bereits jetzt mit Unterstützung ihrer Gesellschafter auf Kundendiversifizierung über verschiedene Branchen hinweg, den Ausbau in zukunftsorientierte Themenfelder wie Infotainmentsysteme im Auto, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung der Produktion und Augmented Reality. eck*cellent IT verstärkt die Akquisetätigkeit auch mit externer Unterstützung, um so die Produktivität so hoch wie möglich halten zu können.

Risiken bestehen weiterhin im Preisdruck durch die Kunden. eck*cellent IT baut daher die Beziehungen zu Partnern in der EU und im EU-nahen Ausland weiter aus, um Teile der Dienstleistung in ausgewählten Projekten auszulagern. Dabei legt das Unternehmen größte Aufmerksamkeit auf Qualität und Ausbildung der Fachkräfte der Partner, um weiterhin höchst zufriedene Kunden zu generieren.

Die IT-Branche hat mit den neuen Kl-Technologien und deren steigender Bekanntheit das Potenzial auf einen großen Wachstumsmarkt. eck*cellent IT hat diese Chance erkannt und hat strategische Maßnahmen entwickelt, um neue Kunden mit den neuen Themengebieten zu gewinnen.

 

Braunschweig, den 08.04.2024

gez. Imo Hermes

gez. Rebecca Labes

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die gemäß § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die eck*cellent IT GmbH, Braunschweig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der eck*cellent IT GmbH, Braunschweig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der eck*cellent IT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)

festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Braunschweig, den 19. April 2024

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