Messe Erfurt GmbH
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Messe Erfurt AktiengesellschaftErfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007BilanzAktiva
Passiva
Entwicklung des Anlagevermögens
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Die Messe Erfurt Aktiengesellschaft (Messe Erfurt) stellt entsprechend § 32 Abs. 1 ihrer Satzung den Jahresabschluss nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB für große Kapitalgesellschaften auf. Es wurde weitgehend von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Angaben im Anhang statt in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung zu machen. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierung- und Bewertungsmethoden angewendet: Die Gegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um Zuschüsse und außerplanmäßige Abschreibungen der Vorjahre bewertet und werden, soweit abnutzbar, planmäßig abgeschrieben. Bei der Bemessung der Abschreibungen wurde auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Bei der Verteilung der Anschaffungs- und Herstellungskosten auf die Nutzungsdauer wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Abschreibung im Jahr des Zugangs wird pro rata temporis verrechnet. Die in 2007 angeschafften geringfügigen Wirtschaftsgüter wurden voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen der Vorjahre auf den niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Netto-Forderungsbestand Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens zum Bilanzstichtag mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert entsprechend § 6a EStG auf Basis der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck und eines Rechnungszinsfußes von 6 % p. a. angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigem Umfang dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Messe Erfurt hat am 30. November 2005 das Ankaufsrecht gemäß Erbbaurechts- und Immobilienleasingvertrag vom 15. März 1996 ausgeübt und zum 31. Mai 2007 die Messegebäude vorzeitig angekauft. Die Anschaffungskosten betragen insgesamt T€ 65.342, zuzüglich Grunderwerbsteuer 2007 von T€ 2.152, abzüglich Erstattung der Grundwerbsteuer 1996 für die gesamte Laufzeit des Erbaurechts in Höhe von T€ 135 und abzüglich der am 31. Mai 2007 noch bestehende passiven Rechnungsabgrenzung für den bereits entrichteten Erbbauzins in Höhe von T€ 1.066. Sie wurden nach einem Sachwertverfahren auf die unterschiedlichen Gebäude bzw. Gebäudeteile sowie Außenanlagen aufgeteilt. Gebäude und Außenanlagen werden über die Restnutzungsdauer (15 bis 40 Jahre) linear abgeschrieben. Die im Kaufpreis eingeschlossenen, vom Leasinggeber getragenen Erschließungskosten für die Messeliegenschaft in Höhe von T€ 800 wurden dem Grundvermögen zugeordnet. Platzhalter Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aufgrund von Insolvenzen entstanden Forderungsverluste in Höhe von T€ 76. Eigenkapital Das Grundkapital der Messe Erfurt beträgt zum Bilanzstichtag unverändert DM 21.000.000,00 (€ 10.737.129,51). Daran hält der Freistaat Thüringen alle 420.000 Namensaktien im Nennwert von je DM 50,00 (€ 25,56). Durch Zuzahlungen des Aktionärs im Zusammenhang mit der Finanzierung langfristiger Investitionen wurde die Kapitalrücklage im Jahr 2007 um insgesamt T€ 2.969 erhöht, davon T€ 1.534 zur Ablösung eines Darlehens der Dresdner Bank AG und T€ 1.435 für die laufende Tilgung des Darlehens der Thüringer Aufbaubank, welches für den Ankauf der Messegebäude aufgenommen wurde. Zum Ausgleich des Jahresfehlbetrages 2007 und des Verlustvortrages aus dem Vorjahr werden der Kapitalrücklage T€ 12.425 entnommen. Rückstellungen Infolge einer im Jahr 2007 abgeschlossenen Lohnsteuer-Prüfung für den Zeitraum 2003 bis 2007 wurden aufgrund des vorläufigen Ergebnisses der Steuerrückstellung T€ 73 zugeführt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Baumängelbeseitigung und Instandhaltungen (T€ 167). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von T€ 4.497 eine Laufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von T€ 10.776 eine Laufzeit von zwei bis fünf Jahren und in Höhe von T€ 52.967 eine Laufzeit von über fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist in Höhe von T€ 1.451 eine Zuwendung des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit zur Finanzierung der Leasingrate entsprechend Erbbaurechts- und Immobilienleasingvertrag vom 15. März 1996 und seinen Änderungen vom 18. Juli 1996, 19. Juli 1996 und 26. September 1996 für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Mai 2007enthalten. Darüber hinaus werden Zuschüsse in Höhe von T€ 1.463 für die Zinsen vom 1. Juni bis 31. Dezember 2007 für das Darlehen bei der Thüringer Aufbaubank ausgewiesen. Des Weiteren sind Zuwendungen des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Arbeit für Standortmarketing in Höhe von T€ 122 sowie für Instandhaltungsmaßnahmen in Höhe von T€ 214 erfasst. In Höhe von T€ 38 wird die anteilige Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens für die Erbbauzinsen bis zum 31. Mai 2007 ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Aufwendungen für die Leasingrate für die Messe-Immobilien vom 1. Januar bis 31. Mai 2007 (T€ 1.451), Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung (T€ 453), Raumkosten (T€ 514), Werbe- und Vertriebskosten (T€ 227) sowie Standortmarketing (T€ 122). Den Aufwendungen für das Immobilienleasing steht die genannte Zuwendung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen gegenüber, so dass sich insgesamt hieraus keine Ergebnisauswirkung ergibt. Für das Standortmarketing wurde ein Zuschuss in Höhe von T€ 122 und für die Instandhaltung wurde ein Zuschuss in Höhe von T€ 214 gewährt. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Zinsaufwand für das Darlehen bei der Thüringer Aufbaubank zur Finanzierung des Messgeländes beträgt für die Zeit vom 1. Juni bis 31. Dezember 2007 T€ 1.463. V. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse entsprechend § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für die notwendigen Wartungen, Bewachungen und Reinigungen wurden Verträge abgeschlossen, die sich im Wesentlichen jeweils um ein Jahr verlängern, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. Für das Jahr 2008 bestehen Verpflichtungen in Höhe von T€ 402. Aufstellung des Anteilsbesitzes
Beschäftigte Im Geschäftsjahr 2007 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 36 (Vorjahr: 32) Angestellte, davon 6 (Vorjahr 3) Auszubildende, sowie zwei (unverändert) Erziehungsurlauberinnen. Vorstand Alleinvertretungsberechtigter Vorstand ist Herr Johann Fuchsgruber. Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. An einen ehemaligen Vorstand wurden im Geschäftsjahr 2007 Pensionszahlungen in Höhe von T€ 28 geleistet. Für die noch ausstehenden Verpflichtungen ist die Pensionsrückstellung gebildet. Mitglieder des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr 2007 Bezüge in Höhe von T€ 6.
Erfurt, den 31. Juli 2008 Der Vorstand Johann Fuchsgruber |
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