Herstellung von Glasfasern und Waren daraus
Profol Greiz GmbH
Geraer Straße 3, 07973 Greiz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Helmut Bayer seit 25.11.2024 | Geschäftsführer |
Josef Aschauer seit 25.11.2024 | Geschäftsführer |
Jörg Dörfel seit 9.12.2019 | Prokura |
Philipp Hans-Joachim Georg Dr. Schieferdecker seit 18.1.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Innofol Kunststoffprodukte GmbHGreizJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016der Innofol Kunststoffprodukte GmbH1. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1 Struktur des Unternehmens Die Firma Innofol Kunststoffprodukte GmbH ist eine Kapitalgesellschaft. Die Leitung in 2016 oblag Herrn Dr. Philipp Schieferdecker, Dipl.-Physiker, Rosenheim. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von und der Handel mit Kunststofffolien. Die Innofol Kunststoffprodukte GmbH gehört zur Profol-Gruppe. Die Profol-Firmengruppe besteht aus vier inländischen und drei ausländischen Unternehmen. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 2.500.000,00. 1.2 Standorte Standort des Unternehmens ist Greiz. 1.3 Sortimente Wie in den Vorjahren wurde die Sortimentspolitik kontinuierlich fortgeführt. Neue Sortimentsbereiche wurden nicht aufgenommen. Bei der Beschaffung von Rohstoffen gab es keine Lieferengpässe. 1.4 Umsätze In 2016 war bei der Innofol Kunststoffprodukte GmbH ein deutlicher Rückgang der Gesamtleistung zu verzeichnen. Trotz des weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes in Europa konnte die Auftragssituation bei der Innofol GmbH in 2016 relativ stabil gehalten werden. Der Auslastungsgrad sank auf etwa 80 % bei insgesamt 346 Arbeitstagen. Dies entspricht ei-ner Gesamtleistung von TEUR 45.503. Diese liegt in 2016 somit um 13,9 % (TEUR 7.373) unter dem Leistungsstand des Vorjahres. Dies ist überwiegend durch die in 2016 stark rückläufigen Rohstoffpreise begründet, die wegen der zum Großteil Index-gebundenen Lieferverträge an die Kunden weiter gegeben wurden. Dadurch konnten die für das Jahr 2016 gesetzten Umsatz- und Ergebnisziele nur zum Teil erreicht werden. Mit einer möglichen Gesamtkapazität von ca. 100.000 t weltweit, ist die Profol-Gruppe Marktführer in der Folienherstellung auf Polypropylenbasis (PP-Folien) für Büroartikel. Diese Marktstellung konnte auch im Jahr 2016 wieder gehalten werden. Für das Geschäftsjahr 2017 zeichnet sich eine weitere Erholung der wirtschaftlichen Situation auf unseren europäischen Märkten ab. Die Auftragsentwicklung in den ersten Monaten dieses Jahres stimmt uns sehr zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres. 1.5 Wesentliche Einflussfaktoren Die Volatilität der Einkaufspreise auf unserem Rohstoffmarkt hat sich in 2016 erfreulich beruhigt. Generell können Rohstoffpreisänderungen durch Indexbindung an die Kunden weiter gegeben werden; trotzdem gestaltet sich die Preisfindung und -weitergabe unseren Kunden gegenüber nach wie vor schwierig. 1.6 Personal Nach § 285 Nr. 7 HGB beträgt die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres angestellten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) 111 (Vj. 112) Personen. Derzeit sind im Unternehmen 2 Auszubildende beschäftigt. In 2016 betrug die Arbeitszeit weiterhin 38,5 Stunden. Alle Leistungsträger des Unternehmens haben Anteil an einem erfolgsorientierten Entlohnungssystem. Das Angebot zur betrieblichen Altersvorsorge wurde von einem sehr großen Teil unserer Mitarbeiter angenommen. 1.7 Umweltschutz Der Umweltschutz ist wichtiger Bestandteil unseres Geschäftes. Dies gilt zum einen hinsichtlich der Verwendung des Rohstoffes Polypropylen zur Folienherstellung, zum anderen aber auch hinsichtlich einer stromeffizienten Gestaltung des Produktionsprozesses. Die Energiepolitik, das Energiemanagementsystem und seine Dokumentation, die energetische Bewertung sowie die strategischen und operativen Energieziele wurde gemäß der Norm ISO 50001:2011 geprüft. Der akkreditierte Umweltgutachter hat mit Datum vom 27.05.2016 erneut bestätigt, dass die Gesellschaft die Anforderungen an ein Energiemanagementsystem nach der Norm ISO 50001:2011 erfüllt. 2. Ertragslage Die Gesamtleistung ist in 2016 um 13,9 % auf TEUR 45.503 gesunken. Gleichzeitig war jedoch der Materialaufwand wegen der niedrigeren Rohstoffpreise um TEUR 7.325 bzw. 18,8% rückläufig, so dass der Rohertrag lediglich um 0,3% (TEUR 48) auf TEUR 13.901 zurückging. Die Rohertragsquote hat sich dadurch sogar um 4,1 Prozentpunkte auf 30,5 % erhöht. Der Exportanteil liegt für 2016 bei 56,7 % nach 58,4 % im Vorjahr. Das mit TEUR 3.384 ausgewiesene Betriebsergebnis liegt aufgrund der deutlich niedrigeren Gesamtleistung trotz der gestiegenen Rohertragsquote um TEUR 1.028 unter dem Vorjahreswert von TEUR 4.412. In Verbindung mit dem gegenüber Vorjahr weitgehend gleich gebliebenem, weiterhin negativen Finanzergebnis von TEUR -269 (Vj. TEUR -265) wird ein Jahresergebnis (Geschäftsergebnis) von TEUR 3.115 (Vj. TEUR 4.147) ausgewiesen, das an das Mutterunternehmen abgeführt wurde. 3. Finanzlage 3.1 Kapital Zum 31.12.2016 setzt sich das Eigenkapital der Gesellschaft aus dem gezeichneten Kapital von TEUR 2.500 und einem vororganschaftlichen Gewinnvortrag von TEUR 1.015 zusammen. 3.2 Kapitalveränderungen Das gezeichnete Kapital hat sich in 2016 nicht verändert. 3.3 Nicht ausgenutzte Kreditlinien Kreditlinien stehen in ausreichendem Umfang zur Verfügung. 3.4 Verfügbarkeit der Finanzmittel Finanzmittel standen jederzeit in der benötigten Höhe zur Verfügung. 3.5 Subventionen Das Unternehmen hat in 2016 keine Subventionen erhalten. 3.6 Entwicklung der Liquidität Die Finanzlage der Gesellschaft ist angesichts der Eigenkapitalausstattung des Mutterunternehmens und der verfügbaren Kreditlinien als sehr gut zu bezeichnen. 3.7 Sachinvestitionen Im Jahr 2016 wurde die Extruderanlage BS 5 mit einem neuen Heiz-/Kühlsystem für TEUR 339 ausgestattet und die Extrusionsanlage BS 8 mit einer flexiblen Düse sowie einem gravimetrischen Dosiersystem für insgesamt TEUR 452 modernisiert. Ersatzinvestitionen, z. B. an Extruderanlagen, EDV und Büroausstattung, wurden im üblichen Rahmen getätigt. Die Investitionen wurden aus dem laufenden Cash-flow finanziert. 4. Vermögenslage Ursächlich für den Anstieg der Bilanzsumme um 2,7 % auf TEUR 22.279 waren auf der Aktivseite im Wesentlichen der Anstieg der Vorräte (TEUR 1.680), denen eine Verminderung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (-TEUR 848) und der Guthaben bei Kreditinstituten (-TEUR 317) gegenüberstand sowie auf der Passivseite der stichtagsbedingte Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 528). Zum 31.12.2016 weist die Gesellschaft weiterhin -wie bereits 2015- keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf. Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 5.620 ist durch Eigenmittel in Höhe von TEUR 3.668 gedeckt. Wesentliche Aktiva des Umlaufvermögens sind mit TEUR 9.440 der Vorratsbestand sowie mit TEUR 6.434 die kurzfristigen Forderungen. Die Finanzierung dieser Positionen erfolgt durch Lieferantenkredite (TEUR 852) sowie überwiegend durch die Gesellschafterin (TEUR 16.494). 5. Gesamtbeurteilung Ausweislich der positiven Ergebnisse der vergangenen Jahre und der sehr guten Umsatzsituation im Frühjahr 2017 ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft gesichert. Aufgrund der Eigenkapitalsituation der Gruppe und infolge des Bestands an Fremdmitteln verfügt die Gesellschaft über ausreichende Liquidität, ihre Marktposition nicht nur zu erhalten, sondern diese sogar noch auszuweiten. Wesentliche wirtschaftliche Risiken sind derzeit nicht zu erkennen. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2016 zufrieden. 6. Berichterstattung über Risiken der voraussichtlichen Entwicklung und die Verwendung von Finanzinstrumenten - Risikobericht Unter Risiko wird die Möglichkeit ungünstiger künftiger Entwicklungen verstanden, die mit einer erheblichen, wenn auch nicht notwendigerweise überwiegenden Wahrscheinlichkeit erwartet werden und somit nachteilig für die wirtschaftliche Lage des Unternehmens sind. Regelmäßige strategische und operative Unternehmensplanungen ermöglichen das rechtzeitige Erkennen von Risiken und die evtl. Notwendigkeit, Maßnahmen zur Risikosteuerung zu ergreifen. Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens bildet das Gremium, in dem die strategischen Entscheidungen vorbereitet bzw. getroffen werden. Zu diesem Zweck hat die Innofol Kunststoffprodukte GmbH in enger Abstimmung mit dem Mutterunternehmen ein Risiko- und Chancenmanagementsystem implementiert, durch das sichergestellt wird, dass alle für die Gruppe wesentlichen und möglicherweise in ihrer zukünftigen Entwicklung bestandsgefährdenden Risiken, aber auch Chancen, vollständig, zeitnah und angemessen gesteuert werden. Die Überprüfung hat ergeben, dass Risiken, die bestandgefährdend sind oder wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, derzeit nicht bestehen. 6.1 Risiken der Branche Obwohl die Marktsituation in Europa auch in 2017 herausfordernd bleiben wird, gehen wir aufgrund des Verlaufs der ersten drei Monate 2017 trotz zu erwartendem Rohstoffpreisanstieg von einer verbesserten Umsatzentwicklung in 2017 aus. Die Auslastung kann derzeit als sehr gut bezeichnet werden. Für die Sommermonate wird mit einem saisonbedingten Orderrückgang gerechnet, der aber in den Folgemonaten durch verstärkte Order ausgeglichen wird. Die Auftragslage betrachten wir als gesichert. 6.2 Strategische Risiken Die Kundenstruktur hat sich nicht verändert. Aufgrund der Marktstellung der Profol-Gruppe in Verbindung mit dem technischen Know-how und den modernen Fertigungskapazitäten werden derzeit keine Risiken gesehen, zumal die Innofol auf eine breite Kundenbasis in Europa bauen kann und zum anderen die Produkte zum Teil exklusiv im Markt sind. 6.3 Leistungswirtschaftliche Risiken Bei der Beschaffung unserer Rohstoffe sowie beim Vertrieb der Fertigware sind für uns derzeit keine signifikanten Risiken erkennbar. 6.4 Finanzwirtschaftliche Risiken Liquiditäts- bzw. Kreditrisiken bestehen aufgrund der konservativen Finanzierungsstruktur nicht. Es sind keine derivativen Finanzinstrumente vorhanden. Durch die vorhandenen Kreditlinien ist eine ausreichende Finanzierung des laufenden Geschäfts und der geplanten Investitionen gesichert. 6.5 Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Die Bruttoerträge sind in den letzten Jahren relativ stabil. Durch unsere strikte Debitorenpolitik sind keine größeren Verluste durch Insolvenzen zu erwarten. 6.6 Preisänderungsrisiken Die Weitergabe der Rohstoffpreiserhöhungen ist überwiegend über die Bindung der Aufträge an den Rohstoffindex möglich, wirkt jedoch nur mit Zeitverzögerungen. 6.7 Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind momentan nicht erkennbar. 6.8 Umweltrisiken Die Umweltrisiken in unserem Geschäft sind gering, es besteht zudem ein ausreichender Versicherungsschutz. 7. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung wird von der Muttergesellschaft Profol Kunststoffe GmbH abgedeckt. 8. Prognoseberichterstattung Aussagen über Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft enthalten Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Vorausschauende Aussagen beruhen somit auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der Profol-Firmengruppe liegen, können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen wesentlich -sowohl positiv als auch negativ- von denen abweichen, wie sie hier als erwartet angesehen werden. Solche Ungewissheiten ergeben sich insbesondere, neben anderen, durch Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage. Dies vorausgeschickt wird die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen in Ergänzung zum Risikobericht für die beiden nächsten Geschäftsjahre wie folgt beurteilt: 8.1 Geschäftspolitik Es ist in den nächsten Jahren keine Veränderung der Geschäftspolitik vorgesehen. Ebenfalls ist keine Änderung der Kundenstruktur geplant. Die Sortimente werden ständig auf die Bedürfnisse des Marktes abgestimmt, neue Produkte werden in Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt und eingeführt. 8.2 Investitionen Es sind die notwendigen Ersatzinvestitionen vorgesehen. 8.3 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa haben sich in unserem Geschäftsfeld zu Beginn des Jahres 2017 verbessert. Inwieweit diese Entwicklung nachhaltig ist, bleibt abzuwarten. Nach wie vor bestehen Unsicherheiten auf dem Weltmarkt. 8.4 Entwicklung der Branche, erwartete Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die Wettbewerbssituation in unserer Branche bleibt herausfordernd. Insbesondere im Commodity-Bereich wird der Preisdruck bestehen bleiben. Trotz dieser Herausforderungen rechnen wir für 2017 mit einer guten Auslastung, so dass das Budget 2017 erreicht werden dürfte. Unter anderem wegen der stabilen Inlandskonjunktur bestand in den ersten drei Monaten eine gute Auftragslage. Daher erwarten wir für 2017 ein leicht verbessertes Jahresergebnis gegenüber 2016. Auch für das Geschäftsjahr 2018 rechnen wir mit einem deutlich positiven Ergebnis. Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Partnern für die gute Zusammenarbeit und ihren persönlichen Einsatz, der zum Gesamterfolg der Innofol Kunststoffprodukte GmbH beigetragen hat. Diese gute Leistung werden wir im Jahr 2017 gemeinsam erfolgreich fortsetzen.
Greiz-Gommla, den 2. Juni 2017 Innofol Kunststoffprodukte GmbH Gez. Dr. Philipp Schieferdecker Bilanz zum 31. Dezember 2016Innofol Kunststoffprodukte GmbH, Greiz-GommlaAKTIVA
Anlage 2 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2016Innofol Kunststoffprodukte GmbH, Greiz-Gommla
Anhang zum Jahresabschluss 31.12.2016Innofol Kunststoffprodukte GmbH, Greiz-GommlaI. Allgemeines Die Innofol Kunststoffprodukte GmbH hat ihren Sitz in Greiz-Gommla und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena (Reg.Nr. HRB 204206). Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Bestimmungen des Dritten Buchs des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbHG aufgestellt, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gewählt wurde. Soweit ergänzende Angaben nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs oder des GmbH-Gesetzes nicht in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, werden diese im Anhang gesondert erläutert. Die Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung sind aufgrund der Neufassung des § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG nur eingeschränkt vergleichbar. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG hätten sich für das Jahr 2015 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR EUR 53.462 ergeben. Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. II. Angaben zur Bilanz (1) Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten aktiviert worden und wurden im Geschäftsjahr linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden teils linear, teils degressiv vorgenommen. Neuzugänge ab dem Jahr 2010 werden linear abgeschrieben. Folgende Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:
Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungswerten bis zu EUR 150,00 werden als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von EUR 150,00 bis einschließlich EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt. Dieser jährlich zu bildende Sammelposten wird einheitlich und unabhängig von tatsächlichen Nutzungsdauern im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung und in den darauf folgenden vier Jahren mit 1/5 gewinnmindernd aufgelöst. Dabei bleibt ein Ausscheiden eines Wirtschaftsgutes vor Ablauf der fünf Jahre unberücksichtigt. In den kumulierten Abschreibungen in Höhe von EUR 34.842.507,91 sind Sonderabschreibungen nach dem Fördergebietsgesetz in Höhe von EUR 4.371.931,94 enthalten. Die Sonderabschreibungen haben die Höhe der planmäßigen Abschreibungen im Berichtsjahr 2016 um rd. TEUR 16 vermindert. Die Minderung der planmäßigen Abschreibungen führt zu weiteren Ergebnisverbesserungen bis einschließlich des Jahres 2021. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus nachstehendem Anlagespiegel ersichtlich:
(3) Umlaufvermögen Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Fertigerzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten. In die Herstellungskosten wurden die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie notwendige Gemeinkosten einbezogen, nicht jedoch Verwaltungs- und Vertriebskosten. Für alle Bestände wird das Niederstwertprinzip beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu ihrem Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden in Höhe des zu erwarteten Forderungsausfalls gebildet. Fremdwährungsforderungen wurden gemäß § 256 a HGB zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 3.200,00 (Vj. TEUR 6) enthalten. Kasse, Bank Bank- und Kassenguthaben entsprechen den Nominalwerten. (4) Eigenkapital Das Stammkapital beträgt wie im Vorjahr EUR 2.500.000,00. (5) Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde in Vorjahren gemäß § 247 Abs. 3 HGB aus erhaltenen Investitionszuschüssen gebildet. In 2016 wurden keine Investitionszuschüsse eingestellt. Die aus öffentlichen Mitteln in Vorjahren gewährten Investitionszuschüsse wurden anteilig entsprechend der auf die zuschussbegünstigten Investitionen entfallenden Abschreibungen in 2016 um EUR 16.444,00 (Vj. TEUR 18) nach der indirekten Methode aufgelöst. Der Sonderposten beträgt zum 31.12.2016 EUR 218.880,00 (Vj. TEUR 235). (6) Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle erkennbaren Risiken und ungewissen Schulden zu berücksichtigen; dem Vorsichtsprinzip wurde bei der Berechnung der Rückstellungen angemessen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsverpflichtungen, Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie für Jahresabschlusskosten gebildet. (7) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeitenspiegel
Bei den Verbindlichkeiten bestehen die handelsüblichen Lieferantensicherheiten. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit EUR 16.493.925,21 (Vj. TEUR 16.551) enthalten. III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
(2) Erträge aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung mit EUR 13.359,23 (Vj. TEUR 45) enthalten. Diese entfallen mit EUR 2.485,34 (Vj. TEUR 0) auf die Bewertung nach § 256 a HGB. (3) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung mit EUR 78.790,72 (Vj. TEUR 24) enthalten. Diese entfallen mit EUR 1.564,85 (Vj. TEUR 9) auf die Bewertung nach § 256 a HGB. IV. Sonstige Angaben (1) Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beträgt:
(2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a HGB
(3) Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft ist: Herr Dr. Philipp Schieferdecker, Dipl.-Physiker, Rosenheim (ab 01.01.2016) Der Geschäftsführer hat in 2016 keine Bezüge erhalten. (4) Mutterunternehmen An der Gesellschaft ist die Profol Kunststoffe GmbH, Halfing, mit 100 % zum 31.12.2016 beteiligt. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Profol Beteiligungsgesellschaft mbH, Traunstein (HRB 10987), einbezogen. (5) Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. (6) Honorare der Abschlussprüfung Die Angaben sind im Konzernabschluss zum 31.12.2016 der Profol Beteiligungsgesellschaft mbH, Halfing, enthalten. (7) Gewinnverwendung Entsprechend dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Profol Kunststoffe GmbH, Halfing, wird ein Betrag von EUR 3.115.030,38 an die Muttergesellschaft abgeführt. Der Gewinnvortrag von EUR 1.014.917,10 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Greiz-Gommla, den 2. Juni 2017 Gez. Dr. Philipp Schieferdecker Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Innofol Kunststoffprodukte GmbH, Greiz-Gommla, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Innofol Kunststoffprodukte GmbH, Greiz-Gommla, und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 6. Juni 2017 Dr.
Fritz Kesel & Partner OHG
Gez. Lutz Weigell; Wirtschaftsprüfer Gez. Ralph Handl; Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. Ergebnisverwendungsbeschluss Der Ergebnisverwendungsbeschluss entspricht dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung. Feststellung Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2016 erfolgte am 21.07.2017. |
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