First Sensor Microelectronic Packaging GmbHLiquidiert
Grenzstraße 22, 01109 Dresden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Dr. Peschke seit 4.7.2016 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Microelectronic Packaging Dresden GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012HinweiseDen nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Microelectronic Packaging Dresden GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, 14. Februar 2013 Ernst
& Young GmbH
Fleischer, Wirtschaftsprüfer Hesse, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2012
Anhang für 2012Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen werden nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00 (bis zum 31. Dezember 2009 EUR 150,00), sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Im Zeitraum vom 1. August 2008 bis zum 31. Dezember 2009 wurde für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, jährlich ein steuerlich zu bildender Sammelposten auch in die Handelsbilanz übernommen. Dieser jährliche Sammelposten, dessen Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, wird den steuerlichen Vorschriften entsprechend pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p. a. abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 HGB berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen und diese mit den Herstellungskosten verglichen. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Risikobehaftete Forderungen werden im Bedarfsfall einzelwertberichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wird mit einer pauschalen Wertberichtigung berücksichtigt. Die eigenen Anteile der Gesellschaft sind mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bilanziert. Der Ausweis eigener Anteile erfolgte nach Maßgabe des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) entsprechend der Vorschrift § 272 Abs. 1a HGB und wurde erstmalig für den Jahresabschluss 2010 angewendet. Der Sonderposten für Investitionszulagen beinhaltet zugeflossene Investitionszulage. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände. In der Vergangenheit vereinnahmte Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der bezuschussten Vermögensgegenstände abgesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geboten ist. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Transaktionskurs eingebucht. Kursgewinne und -verluste, die bis zum Stichtag durch Realisation entstehen, werden ergebniswirksam berücksichtigt. Kursverluste, die durch Bewertung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag entstehen, werden ebenfalls ergebniswirksam berücksichtigt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum AnteilsbesitzDer Gesellschaftsanteil an der Heimann Sensor GmbH in Höhe von 24,9 % wurde am 24. November 2011 mit Wirkung zum 1. Januar 2012 verkauft. Der Kaufpreis wurde von den Erwerbern der Gesellschaftsanteile in vereinbarter Höhe gezahlt. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeZum Bilanzstichtag bestanden gegenüber Dritten keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vj. TEUR 0) mit Laufzeit mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis bestand, waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 125 (Vj. TEUR 292). BilanzgewinnIm Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 3.448 enthalten. Sonstige RückstellungenDie Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 307), Gewährleistungsrückstellungen (TEUR 203) und sonstige Rückstellungen (TEUR 185). VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Einzelnen im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt (Angaben in TEUR).
Die Sicherungen der sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Sicherungsübereignungen der über Mietkaufverträge finanzierten technischen Anlagen und Maschinen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 47 (Vj. TEUR 150). HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB bestehen nicht. Art und Zweck nicht in der Bilanz enthaltener GeschäfteEs bestehen zwei Leasingverträge über die gewerbliche Nutzung von Produktions-, Service- und Büroflächen in der Grenzstraße 22 in Dresden. Zweck des Leasinggeschäftes war die Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung zur Finanzierung des Immobilienerwerbes. Sonstige finanzielle VerpflichtungenFür das Jahr 2013 bestehen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 542 für Gebäude sowie TEUR 73 für Fahrzeuge. Bis zum Jahr 2028 summieren sich die finanziellen Verpflichtungen in der Gesellschaft auf einen Betrag in Höhe von EUR 7,2 Mio. Die Gesellschaft hat öffentliche Fördermittel erhalten. Aus den Nebenbestimmungen der Fördermittelzusage ergeben sich unter anderem Nachweis- und Verwendungsbestimmungen. Aus deren Nichteinhaltung könnten sich möglicherweise finanzielle Verpflichtungen ergeben. Im Jahr 2011 hat die Gesellschaft eine bedingte Garantieerklärung zu Gunsten der Gesellschafterin, First Sensor AG, Berlin abgegeben, welche weiterhin besteht. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 36 (Vj. TEUR 15) enthalten. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 68 (Vj. TEUR 10). Sonstige AngabenGeschäftsführungDer Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Dr. Gregor Zwinge, Dresden Roland, Mielke, Dresden Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. MitarbeiterDurchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer / ohne Aushilfen):
KonzernverhältnisseDer Jahresabschluss der Microelectronic Packaging Dresden GmbH wird in den Konzernabschluss der First Sensor AG, Berlin, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Dresden, 12. Februar 2013 Dr. Gregor Zwinge Roland Mielke Entwicklung des Anlagevermögens 2012
Lagebericht für 2012A. Geschäftsverlauf1. AllgemeinesDie MPD ist als Dienstleistungsanbieter im Bereich der Aufbau- und Verbindungstechnik für halbleiterbasierende Sensoren, Module und Mikrosysteme tätig. Als Teil der First-Sensor-Gruppe bieten wir Entwicklungsdienstleistungen und schwerpunktmäßig Fertigungsdienstleistungen für die Auftragsfertigung kundenspezifischer Erzeugnisse an. Das Geschäftsjahr zeigte einen sehr stabilen Jahresverlauf im Umsatz, wobei insgesamt das zweite Halbjahr etwas stärker verlief. Als Fertigungsdienstleister sind wir auf kurzfristige Schwankungen in den Einzelbedarfen unserer Kunden eingestellt. Auch in diesem Jahr war eine gewisse Flexibilität notwendig. Zur Jahresmitte wurde ein größeres Intercompany-Projekt eingestellt, während dessen im dritten Quartal sehr starke Automotive-Abrufe, im Vierten wiederum industrielle Bestellungen im Bereich der Optoelektronik dominierten. Insgesamt ist durch unseren Branchenmix, sowie die Fähigkeit sehr unterschiedliche Erzeugnisse realisieren zu können, eine stabile Gesamtlage möglich gewesen. Die MPD konnte auch im Jahr 2012 weiter wachsen, wobei nach vorweggenommenen Wachstumspfaden des Jahres 2011 wie erwartet der Anstieg geringer ausfiel. Mit rund EUR 1,2 Mio. Anstieg auf EUR 25,0 Mio. Umsatz wurde jedoch erneut ein guter Zuwachswert erreicht. Im Verlauf des Jahres 2012 konnten Fertigungsstarts für drei potentielle neue Hauptkunden-Projekte realisiert werden. Zwei weitere größere Projekte wurden vorbereitet und werden voraussichtlich 2013 einen Produktionsstart erreichen. 2. Maßnahmen zum GeschäftsverlaufDer Umsatzverlauf konnte im Jahr 2012 mit einem nur leichten Anstieg der Mitarbeiteranzahl in den Ingenieur-Bereichen und in der Fertigung realisiert werden. Eine Verschärfung der Arbeitsmarktsituation ist hier zu verzeichnen, da umgekehrt auch die Anforderungen an eine hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter stetig wachsen. Die Versorgung mit Rohmaterialien und Waren war in 2012 durchgehend gesichert. 3. InvestitionenDie High-End-Ausrichtung unserer Fertigungsprozesse erfordert in vielen Teilschritten eine automatisierte, hochgenaue Prozesstechnik. Entsprechend dieses Anspruchs haben wir auch im Jahr 2012 deutliche Investitionen in innovative Fertigungseinrichtungen getätigt. Schwerpunkt hierbei war die Verdopplung unserer Fertigungskapazität für unseren Automotive-Hauptkunden. Ferner erfolgten dezidierte Investitionen in Einzelprozessen und in die Infrastruktur für hochsaubere Herstellprozesse für vorwiegend optoelektronische Erzeugnisse. Hiermit können wir unseren Anspruch einer führenden Marktposition im Bereich bildgebender optoelektronischer Halbleitererzeugnisse weiter gerecht werden. Insgesamt betrugen die Investitionen der MPD im Jahr 2012 6,7 % vom Umsatz. Die Finanzierung erfolgte durch Cash-Flow-Mittel sowie durch Fremdfinanzierungen bei größeren Anlagen. 4. LiquiditätsmanagementDas im Unternehmen eingeführte Liquiditätsmanagement wurde konsequent fortgesetzt. Sofern notwendig konnten einzelne Maßnahmen zur Optimierung der Finanzlage erfolgreich umgesetzt werden. 5. ErtragslageDie Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Verlauf des Jahres 2012 weiter verbessert. Aufgrund des weiteren Wachstums der MPD konnten erste Fixkosten-Degressionen realisiert werden; dies betrifft vor allem die relativ hohe Kostenbelastung durch eine technologisch notwendige, aber kostenseitig aufwendige Fertigungsinfrastruktur. Auch im Jahr 2012 ist das Ergebnis stark abhängig von unserem Erzeugnismix geblieben. Hier gilt es - wie in einigen Fällen bereits geschehen - in Zukunft bei allen Projekten auf eine verursachungsgerechte Ist-Analyse der Kosten und entsprechende Angebote zu setzen. Die weitere Ausbildung unserer Mitarbeiter, sowie zukünftig der bei einigen Positionen notwendige Generationswechsel, wird zu Belastungen der Ertragslage führen. Die Eigenkapitalquote beträgt liegt über 50 % des eingesetzten Gesamtkapitals. 6. MitarbeiterentwicklungDie Mitarbeiteranzahl der MPD wurde im Verlauf des Jahres den Abruferfordernissen leicht erhöht, insgesamt sind die Veränderungen gering. Zum Jahresende 2012 waren bei der MPD 173 Mitarbeiter beschäftigt, darunter befinden sich 6 Auszubildende. Die Personalstruktur wird in 2013 voraussichtlich stabil bleiben. 7. Forschung & EntwicklungDie MPD beschäftigt sich nach wie vor überdurchschnittlich stark mit Forschungsthemen und Entwicklungsprojekten im Bereich der Aufbautechnik von Sensoren und speziellen Halbleiter-Erzeugnissen. Wir nutzen die Kooperationsmöglichkeiten innerhalb von Verbundprojekten, um zusammen mit (häufig lokalen) Partnerunternehmen neue Erkenntnisse und Methoden zu erarbeiten. Dieser Aufwand wird vor dem Start von Projekten hinsichtlich einer späteren Nutzbarkeit für Kundenprojekte der MPD evaluiert. In den vergangenen Jahren ist eine Intensivierung und Ausweitung der Aufwendungen zu verzeichnen, diese ist auch auf gestiegene technologische Anforderungen zurück zu führen. Der Gesamtaufwand für Forschungsthemen und Entwicklungsarbeiten belief sich im Jahr 2012 auf ca. EUR 2,2 Mio. (Vj. EUR 2,0 Mio.). 8. BeteiligungenDie zum Jahresanfang realisierte Veräußerung der Anteile der Heimann Sensor lief planmäßig ab. Die Effekte sind als Beteiligungserträge im Finanzergebnis verbucht. Nach wie vor besteht die gute Zusammenarbeit zu dem Unternehmen fort. B. Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen EntwicklungDie MPD stellt Risikobetrachtungen und Risikobewertungen regelmäßig in Form von:
an und steuert bei erkannten, wahrscheinlichen oder drohenden Risiken aktiv gegen. Die Risiken der Gesellschaft können dabei wie folgt klassifiziert werden: Technologische und unternehmensstrategische RisikenEs besteht das Risiko, dass die von der MPD angebotenen Dienstleistungen durch den Einsatz neuer Technologien ersetzt werden. Diese neuen Technologien können bislang unbekannt und für uns unzugänglich sein. Die MPD ist in verschiedenen Technologiebereichen und Branchen aktiv, was einen abrupten Ersatz aller im Einsatz befindlichen Technologien sehr unwahrscheinlich macht. Zudem steht MPD in engem Kontakt zu Technologietreibern (Universitäten und Fraunhofer-Gesellschaften) und nimmt selbst an Forschungsvorhaben teil, um die eigenen Entwicklungs- und Technologiefähigkeiten auf hohem Niveau zu halten. MarktrisikenDer Markt für Packaging-Erzeugnisse unterliegt konjunkturellen Bewegungen. Die Endkundennachfrage bestimmt dabei im Wesentlichen die Absatzmöglichkeiten der MPD. Die Gesellschaft ist bemüht, diese Nachfrageschwankungen durch Ausweitung des Kundenstammes und Diversifikation der Marksegmente auszugleichen. Leistungswirtschaftliche RisikenDie MPD erhält im Regelfall als Unterauftragnehmer bzw. Fertigungsdienstleister keine langfristigen und volumenmäßig fixierten Aufträge von Kunden. In der Fertigung bestehen auf Grund komplexer Fertigungsabläufe, häufig wechselnder Prozessanforderungen und neuer Verfahren Risiken hinsichtlich der termingerechten Beschaffung der speziellen Materialen, Werkzeuge und der Infrastrukturversorgung. Forschungs- und EntwicklungsrisikenEs besteht das Risiko, dass Forschungs- und Entwicklungsprojekte nicht unmittelbar und zwangsläufig zu neuen Produkten und Dienstleistungen führen. Ein Teil der Risikovorsorge der MPD ist es, Entwicklungsleistungen und Fertigungsdienstleistungen bei der Angebotserstellung getrennt anzubieten. Zudem wird die Einsatzmöglichkeit künftiger Produkte seitens der MPD vor dem Einstieg in neue Projekte hinsichtlich deren zu erwartender Marktchancen kritisch bewertet. Rechtliche RisikenRechtliche Risiken bestehen in möglichen Schutzrechtsverletzungen bei Anwendung geschützter Verfahren sowie in Haftungs- und Gewährleistungsrisiken. Bei schutzrechtlichen Risiken ist MPD um einzelfallbezogene Risikovorsorge bemüht. Haftungsrisiken werden nach Möglichkeit vertraglich beschränkt bzw. durch entsprechenden Versicherungsschutz gedeckt. Eigene Ergebnisse wurden schutzrechtlich durch Gebrauchsmuster- und Patentanmeldungen gesichert. Für bekannte oder zumindest wahrscheinliche Haftungsrisiken werden bilanzielle Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Finanzwirtschaftliche RisikenFinanzwirtschaftliche Risiken bestehen hinsichtlich möglicher Schwankungen der Zinssätze für aufgenommenes Fremdkapital. In Einzelfällen werden Zinsschwankungsrisiken abgesichert bzw. längerfristige Kreditvereinbarungen geschlossen. Fremdkapital wird fristenadäquat zum Verwendungszweck aufgenommen, d. h. Anlagevermögen wird langfristig und Umlaufvermögen wird kurzfristig finanziert. Wir bewerten -soweit möglich- die Bonität unserer Kunden und Lieferanten und versuchen Ausfallrisiken zu vermeiden. Zum aktuellen Zeitpunkt sind bestandsgefährdenden Risiken der Gesellschaft nicht bekannt. C. AusblickDas Geschäftsjahr zeigte für die MPD eine Stabilisierung der internen Geschäftsprozesse und der externen Lieferbeziehungen. Wir verspüren nach wie vor eine starke Abhängigkeit vom Erfolg unserer Kunden, die sich zeitweilig sehr stark in Auslastungsschwankungen und der eigenen Ertragslage niederschlägt. Die begonnene und ausgebaute Diversifizierung unseres Produktportfolios sowie eine stetige Verbreitung unserer Kundenbasis ist nach wie vor das bevorzugte Mittel, um hier in sicheren, wie auch in unsicheren konjunkturellen Lagen eine geordnete Betriebs- und Finanzlage absichern zu können. Wir erwarten in 2013 die Fortsetzung des Trends aus dem Jahr 2012, der sich in einer noch stärkeren Ausrichtung der MPD auf externe Kundenumsätze bemerkbar machen wird. Voraussichtlich wird der externe Zuwachs bis zu 15 % unseres Umsatzes ausmachen und interne Projekte ersetzen. Die aktuelle konjunkturelle Lage lässt aufgrund unterschiedlicher Signale aus den verschiedenen Märkten keine eindeutige Trendeinschätzung zu. Insgesamt ist jedoch der Nischenmarkt des speziellen Packagings für Sensor-Bauteile und Module weiter wachsend, da Anwendungen und deren steigende Komplexität nach wie vor zunehmen. Wir sehen in den nächsten Jahren keine Umkehrung dieses Trends, eher eine Verstärkung. Ein profitables Wachstum ist daher prinzipiell möglich. Konsequenterweise wird die MPD ihre Strategie, unseren Kunden basierend auf materialwissenschaftlichem und technologischem Wissen für ihre jeweiligen Produktionsanforderungen maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, weiter fortsetzen. Unser Schwerpunkt dabei wird die praktische Umsetzung und die fortgesetzte Nachfrage nach qualitativ erstklassigen, unsere Kunden zufriedenstellende Erzeugnisse und Dienstleistungen sein. Auch für das Geschäftsjahr 2014 wird unter Annahme eines stabilen konjunkturellen Umfeldes mit einer weiterhin positiven Ertragslage gerechnet. D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind uns nicht bekannt geworden.
Dresden, 12. Februar 2013 Dr. Gregor Zwinge, Geschäftsführer Roland Mielke, Geschäftsführer Auftragsbedingungen, Haftung und VerwendungsvorbehaltWir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegen unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung, die Besonderen Auftragsbedingungen für Prüfungen und prüfungsnahe Tätigkeiten der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Stand 1. Juli 2007) sowie die "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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