Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 9336
Vorher
Prof. Pistol & Partner GmbH Ingenieurunternehmen
Eingetragen
13.7.1994
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Handwerkzeugen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Werkzeugen, Formen und Formteilen einschließlich wissenschaftlich-technischer Dienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gert Pistol
seit 12.1.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
92.00%
B** P**** P*****
4.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Gert Pistol
Zwenkau
92.00%
B** P**** P*****
4.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pistol GmbH

Zwenkau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 668.184,08 726.561,08
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25,00 25,00
II. Sachanlagen 668.159,08 726.536,08
B. Umlaufvermögen 706.124,53 1.000.373,11
I. Vorräte 135.236,95 213.001,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 495.698,94 749.905,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 75.188,64 37.465,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.365,02 10.545,42
Aktiva 1.396.673,63 1.737.479,61

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 720.211,14 1.056.264,21
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 44.500,00 44.500,00
III. Gewinnvortrag 961.764,21 1.035.469,69
IV. Jahresfehlbetrag 336.053,07 73.705,48
B. Rückstellungen 133.611,23 239.040,70
C. Verbindlichkeiten 542.851,26 442.174,70
Passiva 1.396.673,63 1.737.479,61

Anhang

Registerinformationen

Die Pistol GmbH mit Sitz in Zwenkau ist beim Registergericht Leipzig unter der Nummer 9336 eingetragen.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB auf.

Der Jahresabschluss der Pistol GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise die Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Vermögensgegenstände der Abnutzung unterliegen, wurden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände ermittelt und pro rata temporis vorgenommen. Von der steuerlichen Bewertungsfreiheit für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 EUR wurde Gebrauch gemacht (§ 6 Abs. 2 EStG). Diese Vermögensgegenstände wurden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte wurden hinsichtlich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die unfertigen und die Fertigerzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Bankguthaben wurden zum Nennwert bewertet. Soweit bei den Forderungen Einzelrisiken erkennbar waren, wurde diesen Risiken durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das latente Ausfallrisiko sowie das Zins- und Skontorisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Abzinsung erfolgte mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz gem. § 253 Abs. 2 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten zu erfüllen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zu den Positionen der Bilanz 

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von 8.466,36 EUR (Vorjahr: 4.472,29 EUR) enthalten.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

durchschnittlicher Marktzins:
1,78 %
Lohn- und Gehaltssteigerungen:
2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel:
Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"


Durch den neuen IDW RH FAB 1.021 sind Direktzusagen und zur Finanzierung abgeschlossene Rückdeckungsversicherungen kongruent zu bewerten. Es wurde bereits zum 31.12.2022 vom Wahlrecht dieser Bewertung Gebrauch gemacht. Die Berechnung geht von der Bilanzierungsmethode des Passivprimaten aus. Die Rückdeckungsversicherung wird nicht mehr, wie bisher mit dem Aktivwert, sondern mit dem modifizierten Wertansatz Aktivseite angesetzt.

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungbetrag in Höhe von 24.113,00 EUR. Es wurde von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht und 1/15, also 1.607,53 EUR, den Pensionsrückstellungen zugeführt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2022 beträgt 3.215,11 EUR.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 32.121,00 EUR (Vorjahr: 50.260,00 EUR). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamtbetrag
davon mit einer Restlaufzeit
31. Dezember 2022

bis 1 J.
1 bis 5 J.
größer 5 J.

EUR
EUR
EUR
EUR
gegenüber Kreditinstituten
99.177,00
25.088,00
74.089,00
0,00

(31.406,00)
(26.994,00)
(4.412,00)
(0,00)
aus Lieferungen und Leistungen
45.585,83
45.585,83
0,00
0,00

(10.729,59)
(10.729,59)
(0,00)
(0,00)
sonstige Verbindlichkeiten
398.088,43
398.088,43
0,00
0,00

(400.039,11)
(400.039,11)
(0,00)
(0,00)
Summe
542.851,26
468.762,26
74.089,00
0,00

(442.174,70)
(437.762,70)
(4.412,00)
(0,00)


Von den bilanzierten Verbindlichkeiten sind 479.177,00 EUR durch Pfandrechte an beweglichen/unbeweglichen Sachen gesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von 245.000,00 EUR (Vorjahr: 245.000,00 EUR) enthalten.

Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr waren im Unternehmen durchschnittlich 30 Arbeitnehmer beschäftigt.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Zwenkau, 16.01.2024

gez. G. Pistol


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.01.2024 festgestellt.

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