ze:ro Praxisnetz Rhein-Neckar GmbH
Selbe AdresseArztpraxen für Allgemeinmedizin
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katharina Sofie, geb. Ade Elbs seit 5.1.2023 | Geschäftsführer |
Judith Dorothea, geb. Schmidbauer Masuch seit 5.1.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Rhein-Neckar-Kreis | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GRN - Service GmbHSchwetzingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des UnternehmensDie GRN-Service GmbH (Registergericht Mannheim HRB422424) mit Sitz in Schwetzingen ist eine Tochtergesellschaft der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH. Betriebszweck ist die Erbringung von Serviceleistungen im Wirtschafts-, Versorgungs- und Verwaltungsbereich im Wesentlichen für die GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH sowie die Gewinnung und Gestellung von Notärzten. Die von der GRN-Service GmbH angebotenen Leistungen liegen außerhalb des eigentlichen Kerngeschäftes der GRN-Einrichtungen, wie der medizinischen Versorgung und der Pflege. Neben der Reinigung, der Hauswirtschaft und der Verpflegung werden Serviceleistungen der GRN-Service GmbH bei der GRN gGmbH derzeit u.a. im Archiv, an der Information und in der Haustechnik in Anspruch genommen. II. Wirtschaftsbericht1. Geschäftsverlauf a. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Die GRN-Service GmbH bietet im Wesentlichen Serviceleistungen im Bereich der Hauswirtschaft und Versorgung an. Im Branchenbereich ist in den vergangenen 5 Jahren die Nachfrage nach Gebäudereinigungsleistungen gewachsen, wodurch auch die Branchenumsätze steigen konnten. Bereits 2020 hat die DGUV in ihrem Branchenbild für die Gebäudereinigung die Arbeitsverdichtung und den Fachkräftemangel als die größten Herausforderungen der Branche festgehalten. Diese Herausforderungen haben sich bis heute weiter verschärft. Die Dienstleistungen der GRN-Service GmbH werden überwiegend gegenüber der Muttergesellschaft erbracht. b. Umsatzentwicklung Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr ein Jahresergebnis von 38 T€ (VJ: -163 T€) erwirtschaftet. Der im Berichtsjahr 2023 erzielte Umsatz beläuft sich auf 19.433 T€ (VJ: 18.850 T€) und wurde überwiegend aus Serviceleistungen an die GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH erzielt. Die Anforderungen der Serviceleistungen durch die Einrichtungen der GRN gGmbH waren im Jahr 2023 in den Bereichen Hauswirtschaft und Versorgung, Verwaltung sowie beim technischen Dienst stabil. Die Erlöse für den Einsatz von externen Notärzten für die Notarztdienste der Standorte Sinsheim, Eberbach, Schwetzingen, Weinheim und in Walldorf entsprachen dem Niveau des Vorjahres. Die Erträge haben sich gegenüber der Wirtschaftsplanung (2023: 19.012 T€) verbessert. c. Mitarbeiterstand Die Beschäftigtenzahl lag zum Bilanzstichtag bei 480 Mitarbeitenden beziehungsweise 325,3 Vollkräften. Die Zahlen haben sich im Einzelnen wie folgt entwickelt:
Auf die entsprechenden Kosten und deren Entwicklung wird unter dem Punk 2.c. "Ertragslage" näher eingegangen. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a. Vermögenslage Die Bilanzsumme der GRN-Service GmbH beträgt zum Stichtag 914 T€ (VJ: 1.063 T€). Der Betrag ergibt sich im Wesentlichen aus dem kurzfristig gebundenen Vermögen in Höhe von 914 T€ (VJ: 1.062 T€). Im langfristig gebundenen Vermögen sind Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 90 € (VJ: 456 €) sowie eine Beteiligung an der BGV-Versicherung AG in Höhe von 50 € (VJ: 50 €) enthalten. Im kurzfristig gebundenen Vermögen bilden die Forderungen an den Gesellschafter den Hauptanteil in Höhe von 649 T€ (VJ: 813 T€). Die Forderungen beinhalten im Wesentlichen die Rechnungsstellung für die an die GRN gGmbH erbrachten Serviceleistungen für den Abschlussmonat. Das Eigenkapital hat sich um das Jahresergebnis 2023 von 38 T€ erhöht. Dies ist auf den Jahresüberschuss zurückzuführen. Das gezeichnete Kapital blieb mit 25.000 € gegenüber dem Vorjahr konstant. Die Eigenkapitalquote beträgt 42 %. Das kurzfristige Fremdkapital setzt sich im Wesentlichen aus den sonstigen Rückstellungen in Höhe von 197 T€ (VJ: 311 T€) sowie den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 199 T€ (VJ: 316 T€) zusammen. b. Finanzlage Die liquiden Mittel der GRN-Service GmbH belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 244.309 € (VJ:70.360 €). Die Zunahme der liquiden Mittel entsteht im Wesentlichen durch die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Finanzverbindlichkeiten bestehen keine. c. Ertragslage Im Rahmen des Jahresabschlusses 2022 erfolgten die Ertrags- und Aufwandsangaben anhand der Daten der Gewinn- und Verlustrechnung. Ab 2023 werden die Daten nach der Systematik der Ertragslage verdichtet. Die Erträge sowie Aufwendungen haben sich in 2023 gegenüber 2022 wie folgt entwickelt:
Die wesentlichen laufenden Erträge 2023 wurden (wie 2022) in den Tätigkeitsfeldern Küche, Reinigung, Technik, Logistik und Notarzt erzielt. Die Umsätze in den Bereichen Küche und Reinigung konnten so weit gesteigert werden, dass der Wegfall der Umsatzerlöse aus dem Bereich Sterilgutaufbereitung vollständig kompensiert wurde. Der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ergibt sich aus gesunkenen Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen Hand. Die Personalkosten sind aufgrund der Tarifsteigerung angestiegen. Die Materialaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Kosten für beigestelltes Personal der Einrichtungen der GRN gGmbH gegenüber dem Vorjahr um 479 T€ zurückzuführen. Der Rückgang in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Betriebskostenerstattungen um 62 T€ zurückzuführen. Die Gesellschaft schließt das Wirtschaftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von 37.935 € (VJ: -163.459 €) ab. Im Wirtschaftsplan für das Jahr 2023 war ein Überschuss von 45.463,- € geplant. III. PrognoseberichtDie Liquidität der GRN-Service GmbH ist durch die termingerecht vereinbarte Zahlung für die von der GRN gGmbH angeforderten Serviceleistungen sichergestellt. Die sicheren Vertragsbeziehungen im Rahmen der Organschaft mit der GRN gGmbH tragen auch künftig zur konstanten Erlösentwicklung der Gesellschaft bei. Im Rahmen der Küchensanierung am Standort Schwetzingen wird diese in eine reine Regenerierküche umgebaut. Hierdurch wird sich der Personalbedarf deutlich verringern. Dies wird sich auf das Anforderungsverhalten der Klinik an die Service GmbH und somit auf die Umsatzerlöse 2024 der Gesellschaft auswirken. Für das Jahr 2024 und 2025 wird ebenfalls ein leicht positiver Jahresüberschuss erwartet. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Die Risiken sind in ihrer Bedeutung für die Gesellschaft absteigend aufgeführt. Es besteht das Risiko, dass aufgrund eines Fachkräftemangels Serviceleistungen nicht im vertraglich vereinbarten Umfang erbracht werden können. Ebenso erfolgt die Leistungserbringung der GRN-Service GmbH überwiegend für den Gesellschafter GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH. Daraus ergibt sich eine direkte Abhängigkeit zur wirtschaftlichen Entwicklung des Gesellschafters mit Risiken für die Umsatzentwicklung und das Betriebsergebnis der GRN-Service GmbH. Allerdings wird für den Geschäftsbetrieb der GRN-Service GmbH in der Vertragsbeziehung mit der GRN gGmbH auch künftig eine sichere wirtschaftliche Basis gesehen, zumal
Die Gefährdungslage bei Cybercrime hat auch in Deutschland stark zugenommen. Alle Unternehmen, die mit sensiblen Daten agieren, sind potenzielles Ziel für Cybercrime. 2. Chancenbericht Chancen für eine zukünftige positive Geschäftsentwicklung bestehen in einem weiter zunehmenden Bedarf an Serviceleistungen in den bestehenden Einsatzbereichen bei den Einrichtungen der GRN gGmbH. 3. Gesamtaussage Derzeit bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft und sind auch nicht zu erwarten. V. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von FinanzierungsinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft erzielt überwiegend Erträge aus der Erbringung von Serviceleistungen an den Gesellschafter. Forderungsausfälle sind in der Regel nicht zu erwarten. Bei Forderungsausfällen im übrigen Bereich (i. W. bei Serviceleistungen an Dritte) werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln und Lieferantenkrediten. Das Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft hat zum Ziel, den Unternehmenserfolg gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Das Unternehmen verfolgt beim Management der Finanzdispositionen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos besteht ein Liquiditätsplan, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.
Schwetzingen, 17. Mai 2024 Katharina Elbs Judith Masuch Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der GRN-Service GmbH, SchwetzingenA. Allgemeine Angaben und RechnungslegungsgrundsätzeBei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der GRN-Service GmbH, Schwetzingen (Amtsgericht Mannheim, HRB 422424) die Vorschriften des HGB angewandt worden. Die Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das bewegliche Sachanlagevermögen wurde im Zugangsjahr linear entsprechend der nach öffentlich-rechtlichen Grundsätzen ermittelten Nutzungsdauer abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich notwendiger angemessener Wertberichtungen bilanziert. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Das Ausfallrisiko in den Forderungsbeständen wird durch Einzelwertberichtigungen, pauschale Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen abgebildet. Im Rahmen der pauschalen Einzelwertberichtigungen erfolgt die Ermittlung der Wertkorrektur in Gruppen von Forderungen mit gleicher Altersstruktur. Forderungsbestände werden stufenweise über 2 Jahre bei Selbstzahlern und über 3 Jahre im SGB-Bereich bis zu 100 % wertberichtigt. Darüber hinaus wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten gelangten mit ihrem Nennbetrag in Ansatz. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet. Die Kapital- und Gewinnrücklagen sind zum Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Höhe gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen an den Gesellschafter enthalten in Höhe von TEUR 670 (i. Vj. TEUR 813) Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Latente Steuern Wesentliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Buchwerten im Vergleich zu den steuerlichen Werten bestehen nicht. Insgesamt besteht ein Aktivüberhang, der in der Bilanz nicht angesetzt wird. Der für die latenten Steuern anzusetzende Steuersatz beträgt 30 %. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss 2023 von EUR 37.934,69 erhöht. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 158), Steuerrückstellungen (TEUR 16), Jahresabschlusskosten (TEUR 8) und Archivierungskosten (TEUR 24). 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. II. Gewinn- und Verlustrechnung1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich in folgende Tätigkeitsbereiche auf
2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erträge von TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0) ausgewiesen. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 11 (i.Vj. TEUR 43) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erstattungen für Vorjahre. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 21 (i. Vj. TEUR 7) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um periodenfremde Nachberechnungen. C. Sonstige Angaben1. Marktunübliche Leistungsbeziehungen zu nahestehenden Personen Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen erfolgt. 2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 480 Mitarbeiter (VJ: 502), davon:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Für die Gesellschaft haftet im Rahmen der steuerlichen Organschaft nach § 73 AO für Steuerschulden der Organträger GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, Schwetzingen. Da der Schuldner bisher seinen Verpflichtungen uneingeschränkt nachgekommen ist, ist eine Inanspruchnahme der Haftung unwahrscheinlich. Eine Passivierung von Verbindlichkeiten war daher nicht erforderlich. Uns liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich daran etwas ändern wird. Zum 31.12.2023 bestanden folgende finanzielle Verpflichtungen:
Am Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus Mietverträgen (Laufzeit 2024) in Höhe von TEUR 4, die in voller Höhe den Gesellschafter betreffen. Das Unternehmen schließt Mietverträge ab, um die Kapitalbindung im Geschäftsjahr gering zu halten. 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung:
Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr keine gesonderte Vergütung. 5. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers Die Angaben zu dem Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind im Konzernabschluss der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, Schwetzingen, in welchen das Unternehmen einbezogen wird, enthalten. 6. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, Schwetzingen, und wird in den Konzernabschluss einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 37.934,69 auf neue Rechnung vorzutragen. 8. Nachtragsbericht Im Rahmen der Küchensanierung am Standort Schwetzingen wird diese in eine reine Regenerierküche umgebaut. Hierdurch wird sich der Personalbedarf deutlich verringern. Dies wird sich auf das Anforderungsverhalten der Klinik an die Service GmbH auswirken. Darüber hinaus sind nach Abschluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt geworden, die Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf oder die Lage der Gesellschaft haben.
Schwetzingen, 17. Mai 2024 GRN-Service GmbH Geschäftsführung Katharina Elbs Judith Masuch Anlagenspiegel zum 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GRN-Service GmbH, Schwetzingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GRN-Service GmbH, Schwetzingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GRN-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 17. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Anita Botzenhardt, Wirtschaftsprüfer ppa. Alexander Ecker, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 18.06.2024 festgestellt. |
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