Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 422424
Eingetragen
19.2.2004
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Erbringung von Serviceleistungen im Wirtschafts-, Versorgungs- und Verwaltungsbereich (beispielsweise Verpflegung, Reinigung, Transport) für kommunale Einrichtungen des Rhein-Neckar-Kreises, insbesondere für die GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH sowie die Gewinnung und Gestellung von Notärzten. Die Gesellschaft kann sich im Rahmen des kommunalrechtlich Zulässigen auch auf verwandten Gebieten betätigen und sich an anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art beteiligen oder diese übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Rhein-Neckar-Kreis
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GRN - Service GmbH

Schwetzingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die GRN-Service GmbH (Registergericht Mannheim HRB422424) mit Sitz in Schwetzingen ist eine Tochtergesellschaft der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH.

Betriebszweck ist die Erbringung von Serviceleistungen im Wirtschafts-, Versorgungs- und Verwaltungsbereich im Wesentlichen für die GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH sowie die Gewinnung und Gestellung von Notärzten. Die von der GRN-Service GmbH angebotenen Leistungen liegen außerhalb des eigentlichen Kerngeschäftes der GRN-Einrichtungen, wie der medizinischen Versorgung und der Pflege. Neben der Reinigung, der Hauswirtschaft und der Verpflegung werden Serviceleistungen der GRN-Service GmbH bei der GRN gGmbH derzeit u.a. im Archiv, an der Information und in der Haustechnik in Anspruch genommen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf

a. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

Die GRN-Service GmbH bietet im Wesentlichen Serviceleistungen im Bereich der Hauswirtschaft und Versorgung an. Im Branchenbereich ist in den vergangenen 5 Jahren die Nachfrage nach Gebäudereinigungsleistungen gewachsen, wodurch auch die Branchenumsätze steigen konnten. Bereits 2020 hat die DGUV in ihrem Branchenbild für die Gebäudereinigung die Arbeitsverdichtung und den Fachkräftemangel als die größten Herausforderungen der Branche festgehalten. Diese Herausforderungen haben sich bis heute weiter verschärft. Die Dienstleistungen der GRN-Service GmbH werden überwiegend gegenüber der Muttergesellschaft erbracht.

b. Umsatzentwicklung

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr ein Jahresergebnis von 38 T€ (VJ: -163 T€) erwirtschaftet.

Der im Berichtsjahr 2023 erzielte Umsatz beläuft sich auf 19.433 T€ (VJ: 18.850 T€) und wurde überwiegend aus Serviceleistungen an die GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH erzielt.

Die Anforderungen der Serviceleistungen durch die Einrichtungen der GRN gGmbH waren im Jahr 2023 in den Bereichen Hauswirtschaft und Versorgung, Verwaltung sowie beim technischen Dienst stabil. Die Erlöse für den Einsatz von externen Notärzten für die Notarztdienste der Standorte Sinsheim, Eberbach, Schwetzingen, Weinheim und in Walldorf entsprachen dem Niveau des Vorjahres.

Die Erträge haben sich gegenüber der Wirtschaftsplanung (2023: 19.012 T€) verbessert.

c. Mitarbeiterstand

Die Beschäftigtenzahl lag zum Bilanzstichtag bei 480 Mitarbeitenden beziehungsweise 325,3 Vollkräften. Die Zahlen haben sich im Einzelnen wie folgt entwickelt:

Vollkräfte Mitarbeitende
2023 2022 2023 2022
Funktionsdienst 0 20,6 0 24
Klinisches Hauspersonal 17,2 15,4 30 38
Wirtschafts-/Vers.-Dienst 252,2 244,8 371 362
Technischer Dienst 22,8 20,4 25 23
Verwaltungsdienst 31,1 29,1 50 51
Sonderdienste 2 2 2 2
Auszubildende 0 0 2 2
Summe 325,3 334,3 480 502

Auf die entsprechenden Kosten und deren Entwicklung wird unter dem Punk 2.c. "Ertragslage" näher eingegangen.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der GRN-Service GmbH beträgt zum Stichtag 914 T€ (VJ: 1.063 T€). Der Betrag ergibt sich im Wesentlichen aus dem kurzfristig gebundenen Vermögen in Höhe von 914 T€ (VJ: 1.062 T€).

Im langfristig gebundenen Vermögen sind Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 90 € (VJ: 456 €) sowie eine Beteiligung an der BGV-Versicherung AG in Höhe von 50 € (VJ: 50 €) enthalten.

Im kurzfristig gebundenen Vermögen bilden die Forderungen an den Gesellschafter den Hauptanteil in Höhe von 649 T€ (VJ: 813 T€). Die Forderungen beinhalten im Wesentlichen die Rechnungsstellung für die an die GRN gGmbH erbrachten Serviceleistungen für den Abschlussmonat.

Das Eigenkapital hat sich um das Jahresergebnis 2023 von 38 T€ erhöht. Dies ist auf den Jahresüberschuss zurückzuführen. Das gezeichnete Kapital blieb mit 25.000 € gegenüber dem Vorjahr konstant. Die Eigenkapitalquote beträgt 42 %.

Das kurzfristige Fremdkapital setzt sich im Wesentlichen aus den sonstigen Rückstellungen in Höhe von 197 T€ (VJ: 311 T€) sowie den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 199 T€ (VJ: 316 T€) zusammen.

b. Finanzlage

Die liquiden Mittel der GRN-Service GmbH belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 244.309 € (VJ:70.360 €). Die Zunahme der liquiden Mittel entsteht im Wesentlichen durch die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Finanzverbindlichkeiten bestehen keine.

c. Ertragslage

Im Rahmen des Jahresabschlusses 2022 erfolgten die Ertrags- und Aufwandsangaben anhand der Daten der Gewinn- und Verlustrechnung. Ab 2023 werden die Daten nach der Systematik der Ertragslage verdichtet. Die Erträge sowie Aufwendungen haben sich in 2023 gegenüber 2022 wie folgt entwickelt:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
% %
Laufende E rtr äge
Umsatzerlöse 19.433.787 100 18.849.976 99 583.811
Sonstige betriebliche Erträge 73.701 0 139.079 1 -65.377
19.507.488 100 18.989.054 100 518.433
Laufende Aufwendungen
Personalaufwand -13.052.985 -67 -12.205.745 -64 -847.239
Materialaufwand -5.596.035 -29 -6.124.708 -32 528.673
sonstige betriebliche Aufwendungen -794.959 -4 -837.997 -4 43.038
EBITDA / Betriebsergebnis I 63.509 0 -179.397 -1 242.906
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -366 0 -373 0 7
EBIT / Betriebsergebnis II 63.143 0 -179.770 -1 242.913
Finanzergebnis 0 0 36 0 -36
Neutrales Ergebnis -9.451 0 35.719 0 -45.170
Ergebnis vor Steuern 53.692 0 -144.015 -1 197.706
Steuer -15.757 0 -19.444 0 3.687
Jahresergebnis 37.935 0 -163.459 -1 201.394

Die wesentlichen laufenden Erträge 2023 wurden (wie 2022) in den Tätigkeitsfeldern Küche, Reinigung, Technik, Logistik und Notarzt erzielt. Die Umsätze in den Bereichen Küche und Reinigung konnten so weit gesteigert werden, dass der Wegfall der Umsatzerlöse aus dem Bereich Sterilgutaufbereitung vollständig kompensiert wurde.

Der Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ergibt sich aus gesunkenen Zuweisungen und Zuschüssen der öffentlichen Hand.

Die Personalkosten sind aufgrund der Tarifsteigerung angestiegen.

Die Materialaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Kosten für beigestelltes Personal der Einrichtungen der GRN gGmbH gegenüber dem Vorjahr um 479 T€ zurückzuführen.

Der Rückgang in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Betriebskostenerstattungen um 62 T€ zurückzuführen.

Die Gesellschaft schließt das Wirtschaftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von 37.935 € (VJ: -163.459 €) ab. Im Wirtschaftsplan für das Jahr 2023 war ein Überschuss von 45.463,- € geplant.

III. Prognosebericht

Die Liquidität der GRN-Service GmbH ist durch die termingerecht vereinbarte Zahlung für die von der GRN gGmbH angeforderten Serviceleistungen sichergestellt. Die sicheren Vertragsbeziehungen im Rahmen der Organschaft mit der GRN gGmbH tragen auch künftig zur konstanten Erlösentwicklung der Gesellschaft bei.

Im Rahmen der Küchensanierung am Standort Schwetzingen wird diese in eine reine Regenerierküche umgebaut. Hierdurch wird sich der Personalbedarf deutlich verringern. Dies wird sich auf das Anforderungsverhalten der Klinik an die Service GmbH und somit auf die Umsatzerlöse 2024 der Gesellschaft auswirken.

Für das Jahr 2024 und 2025 wird ebenfalls ein leicht positiver Jahresüberschuss erwartet.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Risiken sind in ihrer Bedeutung für die Gesellschaft absteigend aufgeführt.

Es besteht das Risiko, dass aufgrund eines Fachkräftemangels Serviceleistungen nicht im vertraglich vereinbarten Umfang erbracht werden können. Ebenso erfolgt die Leistungserbringung der GRN-Service GmbH überwiegend für den Gesellschafter GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH. Daraus ergibt sich eine direkte Abhängigkeit zur wirtschaftlichen Entwicklung des Gesellschafters mit Risiken für die Umsatzentwicklung und das Betriebsergebnis der GRN-Service GmbH.

Allerdings wird für den Geschäftsbetrieb der GRN-Service GmbH in der Vertragsbeziehung mit der GRN gGmbH auch künftig eine sichere wirtschaftliche Basis gesehen, zumal

bei den Dienstleistungsverträgen mit der GRN nicht die Gefahr der Kündigung besteht

Vermögensgegenstände nicht vorzuhalten sind, da die notwendigen Betriebsvorrichtungen und Geräte i.d.R. von der

GRN gGmbH bereitgestellt werden

die Kalkulation der Serviceleistungen auch einen grundsätzlich ausreichenden Gewinnanteil für die GRN-Service GmbH beinhaltet.

Die Gefährdungslage bei Cybercrime hat auch in Deutschland stark zugenommen. Alle Unternehmen, die mit sensiblen Daten agieren, sind potenzielles Ziel für Cybercrime.

2. Chancenbericht

Chancen für eine zukünftige positive Geschäftsentwicklung bestehen in einem weiter zunehmenden Bedarf an Serviceleistungen in den bestehenden Einsatzbereichen bei den Einrichtungen der GRN gGmbH.

3. Gesamtaussage

Derzeit bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft und sind auch nicht zu erwarten.

V. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von Finanzierungsinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft erzielt überwiegend Erträge aus der Erbringung von Serviceleistungen an den Gesellschafter. Forderungsausfälle sind in der Regel nicht zu erwarten. Bei Forderungsausfällen im übrigen Bereich (i. W. bei Serviceleistungen an Dritte) werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln und Lieferantenkrediten.

Das Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft hat zum Ziel, den Unternehmenserfolg gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Das Unternehmen verfolgt beim Management der Finanzdispositionen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos besteht ein Liquiditätsplan, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

 

Schwetzingen, 17. Mai 2024

Katharina Elbs

Judith Masuch

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 90,00 456,00
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 50,00 50,00
140,00 506,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.875,27 176.519,85
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 648.523,96 812.810,01
davon gegen Gesellschafter € 648.523,96 (Vorjahr: € 812.810,01)
3. sonstige Vermögensgegenstände 17.216,59 1.338,41
669.615,82 990.668,27
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 244.308,70 70.360,33
913.924,52 1.061.028,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.452,99
914.064,52 1.062.987,59

Passivseite

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 229.587,78 229.587,78
III. Gewinnvortrag 92.034,97 255.494,00
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 37.934,69 -163.459,03
384.557,44 346.622,75
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 15.645,08 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 196.946,83 311.064,69
212.591,91 311.064,69
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 198.582,35 316.208,85
2. Sonstige Verbindlichkeiten 118.332,82 89.091,30
davon aus Steuern € 76.126,69 (Vorjahr: € 79.872,46)
316.915,17 405.300,15
914.064,52 1.062.987,59

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 19.433.786,51 18.849.975,77
2. Sonstige betriebliche Erträge 84.976,52 181.885,66
19.518.763,03 19.031.861,43
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.758,61 5.811,41
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.590.276,44 6.118.896,97
5.596.035,05 6.124.708,38
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.799.627,75 10.113.789,90
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.253.356,76 2.091.955,58
- davon für Altersversorgung EUR 2.455,59 (im Vorjahr: EUR 2.480,69)
13.052.984,51 12.205.745,48
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 366,00 373,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 815.685,70 845.085,13
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 -35,99
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.757,08 19.238,46
9. Sonstige Steuern 0,00 206,00
10. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 37.934,69 -163.459,03

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der GRN-Service GmbH, Schwetzingen

A. Allgemeine Angaben und Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der GRN-Service GmbH, Schwetzingen (Amtsgericht Mannheim, HRB 422424) die Vorschriften des HGB angewandt worden.

Die Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das bewegliche Sachanlagevermögen wurde im Zugangsjahr linear entsprechend der nach öffentlich-rechtlichen Grundsätzen ermittelten Nutzungsdauer abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich notwendiger angemessener Wertberichtungen bilanziert. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Das Ausfallrisiko in den Forderungsbeständen wird durch Einzelwertberichtigungen, pauschale Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen abgebildet.

Im Rahmen der pauschalen Einzelwertberichtigungen erfolgt die Ermittlung der Wertkorrektur in Gruppen von Forderungen mit gleicher Altersstruktur. Forderungsbestände werden stufenweise über 2 Jahre bei Selbstzahlern und über 3 Jahre im SGB-Bereich bis zu 100 % wertberichtigt. Darüber hinaus wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten gelangten mit ihrem Nennbetrag in Ansatz.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet. Die Kapital- und Gewinnrücklagen sind zum Nennwert bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Höhe gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen an den Gesellschafter enthalten in Höhe von TEUR 670 (i. Vj. TEUR 813) Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Latente Steuern

Wesentliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Buchwerten im Vergleich zu den steuerlichen Werten bestehen nicht. Insgesamt besteht ein Aktivüberhang, der in der Bilanz nicht angesetzt wird. Der für die latenten Steuern anzusetzende Steuersatz beträgt 30 %.

4. Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss 2023 von EUR 37.934,69 erhöht.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 158), Steuerrückstellungen (TEUR 16), Jahresabschlusskosten (TEUR 8) und Archivierungskosten (TEUR 24).

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag
bis zu 1 Jahr
> 1 Jahr
über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Berichtsjahr 198.582,35 198.582,35 0,00 0,00
Vorjahr 316.208,85 316.208,85 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten
Berichtsjahr 118.332,82 118.332,82 0 ,00 0 ,00
Vorjahr 89.091,30 89.091,30 0,00 0,00
davon aus Steuern
Berichtsjahr 76.126,69 76.126,69 0,00 0,00
Vorjahr 79.872,46 79.872,46 0 ,00 0 ,00
davon aus sozialer Sicherheit
Berichtsjahr 131,64 131,64 0 ,00 0 ,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe gesamt
Berichtsjahr 316.915,17 316.915,17 0,00 0,00
Vorjahr 405.300,15 405.300,15 0,00 0,00

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich in folgende Tätigkeitsbereiche auf

2023
TEUR
2022
TEUR
Serviceleistungen an die GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH 19.263 18.647
Betriebskostenverrechnungen für Objekte 0 0
Serviceleistungen für Dritte 170 203
Summe 19.433 18.849

2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Unter den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erträge von TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0) ausgewiesen.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 11 (i.Vj. TEUR 43) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erstattungen für Vorjahre.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 21 (i. Vj. TEUR 7) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um periodenfremde Nachberechnungen.

C. Sonstige Angaben

1. Marktunübliche Leistungsbeziehungen zu nahestehenden Personen

Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen erfolgt.

2. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 480 Mitarbeiter (VJ: 502), davon:

Vollkräfte Mitarbeitende
2023 2022 2023 2022
Funktionsdienst 0 20,6 0 24
Klinisches Hauspersonal 17,2 15,4 30 38
Wirtschafts-/Vers.-Dienst 252,2 244,8 371 362
Technischer Dienst 22,8 20,4 25 23
Verwaltungsdienst 31,1 29,1 50 51
Sonderdienste 2 2 2 2
Auszubildende 0 0 2 2
Summe 325,3 334,3 480 502

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für die Gesellschaft haftet im Rahmen der steuerlichen Organschaft nach § 73 AO für Steuerschulden der Organträger GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, Schwetzingen. Da der Schuldner bisher seinen Verpflichtungen uneingeschränkt nachgekommen ist, ist eine Inanspruchnahme der Haftung unwahrscheinlich. Eine Passivierung von Verbindlichkeiten war daher nicht erforderlich. Uns liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich daran etwas ändern wird.

Zum 31.12.2023 bestanden folgende finanzielle Verpflichtungen:

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit von
TEUR bis zu 1 Jahr
TEUR
>1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Verpflichtungen aus Mieten 4 4 0 0
4 4 0 0

Am Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus Mietverträgen (Laufzeit 2024) in Höhe von TEUR 4, die in voller Höhe den Gesellschafter betreffen. Das Unternehmen schließt Mietverträge ab, um die Kapitalbindung im Geschäftsjahr gering zu halten.

4. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung:

 

Katharina Elbs

 

Judith Masuch

Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr keine gesonderte Vergütung.

5. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Die Angaben zu dem Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind im Konzernabschluss der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, Schwetzingen, in welchen das Unternehmen einbezogen wird, enthalten.

6. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH, Schwetzingen, und wird in den Konzernabschluss einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

7. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 37.934,69 auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Nachtragsbericht

Im Rahmen der Küchensanierung am Standort Schwetzingen wird diese in eine reine Regenerierküche umgebaut. Hierdurch wird sich der Personalbedarf deutlich verringern. Dies wird sich auf das Anforderungsverhalten der Klinik an die Service GmbH auswirken.

Darüber hinaus sind nach Abschluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt geworden, die Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf oder die Lage der Gesellschaft haben.

 

Schwetzingen, 17. Mai 2024

GRN-Service GmbH

Geschäftsführung

Katharina Elbs

Judith Masuch

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Endstand 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.338,05 0,00 0,00 0,00 4.338,05
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 50,00 0,00 0,00 0,00 50,00
Gesamtergebnis 4.388,05 0,00 0,00 0,00 4.388,05
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Entnahme für Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.882,05 366,00 0,00 0,00 4.248,05
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtergebnis 3.882,05 366,00 0,00 0,00 4.248,05
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 90,00 456,00
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 50,00 50,00
Gesamtergebnis 140,00 506,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GRN-Service GmbH, Schwetzingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GRN-Service GmbH, Schwetzingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GRN-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 17. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anita Botzenhardt, Wirtschaftsprüfer

ppa. Alexander Ecker, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 18.06.2024 festgestellt.

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