RE:CONNECT GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sirri Steven Oyahan Karabag seit 5.3.2002 | Geschäftsführer |
Heike Baltzer seit 5.3.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CCF Centro Commerciale GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI Grundsätzliche Ausrichtung des Unternehmens1 Hauptsächlicher GeschäftsgegenstandDie CCF Centro COMMERCIALE GmbH ist einer der profiliertesten Anbieter von leichten Nutzfahrzeugen insbesondere aus der Produktfamilie der Fiat Professional (FCA) auf dem deutschen Markt. Das Segment der leichten Nutzfahrzeuge (die sogenannte Sprinter-Klasse) spricht vornehmlich den Gewerbetreibenden Handwerker an. Daneben sind die Produkte der Fiat Professional Familie unter den Logistikern für die sogenannte "letzte Meile" die an der weitesten verbreiteten Produktlinie. Neben dem Handel bietet die CCF Centro COMMERCIALE GmbH als Vertragshändler und Servicepartner der FCA-Germany auch die Wartung und die Reparatur sämtlicher Fiat Professional Produkte an. Daneben dienen die Fahrgestelle der Fiat Professional Ducato Linie als Basis für Wohn- und Reisemobile. Hierbei belegt Fiat Professional europaweit mit weitem Abstand den ersten Rang bei der Belieferung von Herstellern für Wohn- und Reisemobile. 70 % aller Wohn- und Reisemobile in Europa sind mit einem Fiat Fahrgestell ausgerüstet, auch in Deutschland ist Fiat Marktführer in diesem Segment. Da es sich bei diesen Produkten um die gleichen Basisfahrzeuge handelt, die in den gewerblichen Kastenfahrzeugen verbaut sind, ergibt sich daraus als ein, wesentlicher Geschäftsgegenstand der CCF Centro COMMERCIALE GmbH auch die Wartung und die Reparatur von Wohn- und Reisemobilen. Die CCF Centro COMMERCIALE ist zusammen mit ihren Tochtergesellschaften in Hamburg an 3 Standorten vertreten und deckt mit ihrem Service und Ersatzteilbereich einen wesentlichen Teil des Marktbereiches Hamburgs ab. Mit ihrer Neuwagen Handelssparte deckt die CCF Centro COMMERCIALE aufgrund ihrer digitalen Arbeitsweise und ihrem Schwerpunkt "online Marketing" den gesamten deutschen Markt ab. Aufgrund der langjährigen Erfahrung und des speziellen Segmentes, in dem sich die CCF Centro COMMERCIALE GmbH bewegt, hat sich eine hohe, professionelle Expertise aufgebaut, die sich in einer stabilen und breiten Stammkundschaft widerspiegelt. Mit Abschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres durfte die CCF Centro COMMERCIALE GmbH rund 33.000 Stammkunden in ihrem Bestand zählen. II WirtschaftsberichtDas Jahr 2023 war durch dynamische Entwicklungen in der Automobilbranche gekennzeichnet. Trotz weltweiter Herausforderungen wie geopolitischen Spannungen und volatilen Rohstoffmärkten zeigte sich die CCF Centro COMMERCIALE GmbH als stabiler und zukunftsorientierter Akteur. Die nachhaltige Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen sowie der strategische Ausbau des Produktportfolios durch die Partnerschaft mit dem chinesischen Hersteller Maxus untermauern die Wettbewerbsfähigkeit und Marktstärke des Unternehmens. Die CCF Centro COMMERCIALE GmbH besteht seit dem Jahre 2000 und hat somit im abgelaufenen Jahr ihr 23. vollständiges Geschäftsjahr abgeschlossen. Innerhalb der FIAT Professional Familie belegt die CCF Centro COMMERCIALE GmbH mit rund 6 % des gesamten Verkaufsvolumens in Deutschland die Spitzenposition. Europaweit bewegt sich die CCF Centro COMMERCIALE unter denfünf volumenstärksten Händlern der Fiat Professional Familie. Dank eines flexiblen und proaktiven Managements konnte die CCF Centro COMMERCIALE GmbH auch im Jahr 2023 eine solide Geschäftsentwicklung verzeichnen. Durch vorausschauende Beschaffungsstrategien und die Nutzung alternativer Bezugsquellen wurde eine verlässliche Fahrzeugverfügbarkeit sichergestellt. Der Abschluss des Händler- und Servicevertrags mit Maxus stärkte die Marktposition nachhaltig und ermöglichte den erfolgreichen Ausbau des Produktportfolios. 2023 war weiterhin sehr stark von den Einflüssen der Corona-Pandemie geprägt. Im Gegensatz zum Vorjahr, war das abgelaufene Geschäftsjahr weniger von einer Kaufzurückhaltung der Kunden geprägt. Vielmehr war sogar eine höhere Kaufbereitschaft unserer Kunden zu verzeichnen. Die durch die Corona Pandemie deutliche Schwächung der Lieferketten, hat zu einer starken Verknappung der Handelsware geführt. Automobilwerke und deren Zulieferer konnten aufgrund der nicht vorhandenen Bauteile nur ein Bruchteil der ursprünglich geplanten Mengen produzieren. Im Gegensatz zu den meisten unserer Wettbewerber konnten wir durch eine vorausschauende Lagerwagen Planung eine hohe Zahl von Fahrzeugen an unsere Kunden ausliefern. Somit konnten wir auch in dem jetzt abgelaufenen Berichtsjahr unser bereits historisch bestes Ergebnis aus dem Jahr 2020 noch einmal übertreffen Auch in diesem Berichtsjahr wurde der konsequente Weg der Digitalisierung mit Hochdruck weiterverfolgt. Im Fahrzeugvertrieb wurde die digitale Verkaufstrecke unter Einbindung unserer Vertriebsexperten weiter ausgebaut. Die bereits in den Vorjahren eingeleitete digitale Strategie wurde insofern bei allen eingebundenen Mitarbeitern zu einer guten, geübten Praxis. Der bereits in den Vorjahren beschriebene Wettbewerbsvorteil durch erheblich schnellere Reaktionszeiten auf Kundenanfragen wurde auch im Berichtsjahr weiter ausgebaut. Permanente Mitarbeiterqualifikation und die Weiterentwicklung unserer digitalen Plattformen haben zu einer weiteren Festigung unserer Sonderstellung auf dem Markt geführt. Im Ergebnis führte dies auf Seiten unserer Vertriebsmitarbeiter, die einer leistungsbezogenen Gehaltsstruktur unterliegen, zu einer hohen Zufriedenheit aufgrund von Einkommenssicherheit. Die damit einhergehende Festigung unseres Vertriebsmannschaft ist und bleibt ein wichtiger Baustein unseres Vertriebserfolges auch für die kommenden Jahre. Trotz nur eingeschränkt vorhandener Handelsware wurde im Berichtsjahr das hochintensive und konsequente Marketing fortgesetzt. Ergebnis war auch im Berichtsjahr ein unverändert guter Auftragseingang. Eine ähnliche Entwicklung ist im Aftersale Bereich zu beobachten. Im Berichtsjahr 2023 ist der Druck auf Seiten des Kunden erheblich gewachsen. Der Wunsch nach Inanspruchnahme unserer Produkte und Leistungen hat erheblich zugenommen. Auch im Bereich Aftersale ist auf dem Markt eine erhebliche Verknappung zu verzeichnen. Die Gründe jedoch sind im Aftersale Bereich anders gelagert. Auf der einen Seite gibt es, so wie im Bereich Fahrzeugvertrieb, auch eine Verknappung von Produkten. Hierbei geht es vornehmlich um Ersatzteile und Zubehör. Gleichzeitig hat durch die Krise des Vorjahres eine Bereinigung des Marktes stattgefunden, die zu einer Reduzierung der Anbieter von Werkstattdienstleistungen innerhalb unseres Segments geführt hat. Gleichzeitig ist der Markt der Freizeitmobile in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen. Einschließlich des Jahres 2019 bis in die ersten Monate des Jahres 2022 hohe Verfügbarkeit auf Seiten der Hersteller vorhanden. Infolgedessen ist der Bestand der Freizeitmobile auf dem deutschen Markt erheblich angestiegen. Gleichzeitig haben sich die Werkstattressourcen wie vorstehend bezeichnet reduziert. Das Ergebnis ist die bereits beschriebene Verknappung. Auch in dem Bereich Aftersale wurde die digitale Vertriebsstrecke weiter ausgebaut. Die bereits in den Vorjahren konsequent angewandte virtuelle Auftragsbearbeitung wurde ebenso konsequent fortgeführt. Weitere Mitarbeiter wurden qualifiziert um den erwarteten, höheren Auftragsdruck entgegenzuwirken. Mittlerweile wurden in allen Bereichen digitale Akten eingeführt. Lästiges heraussuchen von benötigten Unterlagen, ist nur noch einen "Klick" entfernt. Gleichzeitig damit verbunden ist eine sehr verlässliche Wiedervorlagestruktur. Auch die Weitergabe von Vorgangsakten, die häufig die gemeinsame Bearbeitung unterschiedlicher Mitarbeiter und Abteilungen erfordern, erfolgt ausschließlich digital. Ein Herumreichen von Vorgangsakten durch die Hauspost ist insofern nicht mehr notwendig. Der damit verbundene Zeitaufwand ist vollständig eliminiert. Die Abarbeitung von Vorgängen durch die vorstehend beschriebene digitale Unterstützung, ist insofern erheblich effizienter geworden. Ehemals lästige Reibungsverluste aufgrund schlechter Reaktionszeiten, nicht auffindbarer Dokumente, Wartezeiten aufgrund von Hauspost, existieren nicht mehr. Die damit verbundene deutlich höhere Effizienz der Verwaltungsstrukturen in der Gruppe tragen ebenfalls zu einer Ergebnisverbesserung bei. Bereits in den Vorjahren hat die Karabag GROUP die verbesserte Ertragslage dafür genutzt, die digitalen Aktivitäten weiterhin zu forcieren. Im Berichtsjahr 2023 wurde daher ein weiteres Softwareprojekt auf den Weg gebracht, welches im Ergebnis zu einer neuen und noch moderneren digitalen Landschaft des Unternehmens führen soll. Geplant ist eine digitale Verkaufsplattform, die die Reaktionsgeschwindigkeiten zur Befriedigung von Kundenwünschen noch einmal deutlich erhöht und sämtliche Peripheriepartner wie Zulassungsdienste, Logistiker und Absatzfinanzierungsbanken über sogenannte API-Schnittstellen auf digitale Weise einbindet. Die dadurch erzielbaren Geschwindigkeitsvorteile, sowie erhebliche Einsparungen der administrativen Aufwendungen werden die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens weiter absichern. Digitale Strukturen, eine hervorragende Finanzlage, Jahrzehntealte und gut etablierte Kundenstrukturen, sowie ein hochmotiviertes und gut qualifiziertes Team sind daher sehr gute Voraussetzungen, um auch weiterhin erfolgreich zu agieren. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr konsolidiert betrachtet, sowie um Intercompany-Umsätze bereinigt um T€ 6.764,3 gestiegen. 1 Geschäftsverlauf und Lage(1) Ertragslage
Das Betriebsergebnis ist trotz der gestiegenen Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.471,8 gesunken. Ursache hierfür waren im Wesentlichen die im Vorjahr vereinnahmten Beteiligungserträge der Tochter Gesellschaften in Höhe von 1.005 EUR. (2) Finanzlage Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr durch die gestiegene Bilanzsumme verschlechtert. Absolut betrachtet ist das Eigenkapital wie in den Vorjahren weiter gestiegen. Die negative Entwicklung ist auf die stark gestiegenen Vorräte und somit gleichzeitig der erheblichen Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber dem Fiat Händlerservice, um T€ 18.028,6 zurückzuführen. Sondereffekte durch BundesförderprojektIm Geschäftsjahr 2023 befand sich die CCF Centro COMMERCIALE GmbH in der Umsetzungsphase eines umfangreichen Bundesförderprojekts. Im Rahmen dieses Projekts konnte das Unternehmen erfolgreich Fördermittel in Höhe von rund 15 Millionen Euro akquirieren, die gezielt für den Absatz von Elektrotransportern an größere Flottenkunden eingesetzt wurden. Durch diese Förderung gelang es, insgesamt rund 600 zusätzliche Elektrotransporter zu verkaufen - ein in Europa bislang einzigartiger Erfolg. Gleichzeitig war dieser bedeutende Auftrag mit einer erheblichen Vorfinanzierung verbunden, da die Fahrzeuge zunächst beim Hersteller bezogen und in den Unternehmensbestand aufgenommen werden mussten. Aufgrund von Lieferverzögerungen seitens des Herstellers trafen die Fahrzeuge erst kurz vor Jahresende 2023 ein. Die administrativen Prozesse sowie die erforderlichen Fahrzeugveredelungen konnten daher nicht mehr im Berichtsjahr abgeschlossen werden. Dies führte zu einem temporär stark erhöhten Lagerbestand von rund 20 Millionen Euro, der unplanmäßig über den Jahreswechsel hinweg bestehen blieb. Wichtig hervorzuheben ist, dass es sich bei diesen Fahrzeugen um bereits vertraglich verkaufte Einheiten handelt, deren faktische Abrechnung lediglich aufgrund der oben beschriebenen administrativen Rahmenbedingungen noch nicht erfolgt ist. Die daraus resultierende Verschlechterung der Eigenkapitalquote resultiert somit ausschließlich aus diesem Sondereffekt zum Bilanzstichtag. In absoluten Zahlen ist das Eigenkapital der CCF Centro COMMERCIALE GmbH im Geschäftsjahr dennoch gestiegen. Diese Konstellation erfordert eine differenzierte Betrachtung und zeigt die finanzielle Stabilität und die positive Geschäftsentwicklung des Unternehmens deutlich auf. (3) Vermögenslage 3.a. Auf der Grundlage des Zahlenwerkes der CCF Centro Commerciale GmbH
Das Anlagevermögen ist insgesamt durch die Modernisierung unserer Räumlichkeiten gestiegen. 3.b. Wesentliche Bilanzposten nach der Konsolidierung der wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten der CCF Centro Commerciale GmbH und den beiden Tochtergesellschaften. Würde eine entsprechende Konsolidierung der wesentlichen Bilanzposten der CCF Centro Commerciale und der beiden Tochtergesellschaften Karabag Hamburg-Mitte GmbH und Karabag Hamburg-Eimsbüttel GmbH erfolgen, würden sich die folgenden Bilanzposten ergeben:
Infolgedessen errechnet sich dann eine Eigenkapitalquote in Höhe von 15,82 %. 2 GesamtaussageDie Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CCF Centro COMMERCIALE GmbH kann weiterhin als gut bis sehr gut bezeichnet werden. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist in einem durch starke Konkurrenz geprägten Umfeld stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist mit Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. III PrognoseberichtDie CCF Centro COMMERCIALE GmbH blickt optimistisch in die Zukunft. Die Integration neuer Technologien, der Ausbau digitaler Prozesse und die kontinuierliche Anpassung des Geschäftsmodells bieten hervorragende Perspektiven. Das Unternehmen plant, seine Marktpräsenz weiter auszubauen und durch innovative Produkte sowie effiziente Serviceleistungen nachhaltig Wachstum zu generieren. Wie bereits im Vorjahr hat sich in diesem Berichtsjahr der Markt der leichten Nutzfahrzeuge (LCV), wenn auch nur sehr leicht, rückläufig entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Rückgang des Gesamtmarktes von rund 2000 Einheiten zu verzeichnen. Bei einem Gesamtmarkt von rund 290.000 Einheiten kann man von einer Seitwärtsbewegung sprechen. Fiat Professional allein hat dagegen einen leichten Zuwachs von rund 7 % (1000 Einheiten) erzielen können. Die Zahlen sind unter Berücksichtigung der Corona-Krise als moderat zu bezeichnen. Vor diesem Hintergrund sind unsere Verkaufszahlen als historisch höchstes Ergebnis im Berichtsjahr und die damit verbundene Steigerung zum Vorjahr in Höhe von 25 % von besonderer Bedeutung. Die Ergebnisse des Jahres 2023 müssen sehr differenziert betrachtet werden. Die Entwicklung des Gesamtmarktes lassen keinen Rückschluss auf die Geschäftslage zu, sondern finden ihre Ursache in den Lieferschwierigkeiten der Automobilhersteller bzw. der vor Produktion liegenden Lieferketten. Weiterhin führt die Covid-19 Krise zu einem massiven Anstieg von Umsätzen auf Seiten von Lieferdiensten wie Amazon und ähnlichen. Die letzte Meile dieser Lieferketten wird ausschließlich mit Fahrzeugen des Segmentes leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 t bedient. Bei diesem Segment handelt es sich wie bereits vorstehend bezeichnet um unser Kerngeschäft. Nach wie vor auffällig ist auch das Kaufverhalten unter dem Einfluss von Covid 19. Bereits in den letzten Monaten des vergangenen Jahres, aber auch Anfang des Jahres 2023 machte sich ein verstärkter Trend des virtuellen Einkaufens auf Seiten der gewerblichen Kundschaft bemerkbar. Insofern wiederholen sich die Mechanismen des Vorjahres. Zusammengefasst bedeutet dies, dass der Markt der leichten Nutzfahrzeuge weiterhin perspektivisch als stabil zu bezeichnen ist. Insbesondere unter Betrachtung unseres besonderen Kundenportfolios. Selbst wenn ein leichter Rückgang aufgrund der Covid 19 Problematik bevorstehen sollte, wird der Gesamtmarkt nicht signifikant einbrechen. Vielmehr wird es eine weitere Konsolidierung auf Seiten der Automobilhändler geben. Profiteure auf Seiten der Automobilhändler werden solche sein, die den digitalen Wandel bereits vor der Covid 19 Krise mitgegangen sind und insbesondere das virtuelle Verkaufsgeschäft bereits beherrschen, sowie die Kundengruppen wie Kurier und Paketdienste ansprechen. Aufgrund der bereits mehrfach skizzierten Lieferschwierigkeiten der Automobilhersteller wird sich das Fakturen-Ergebnis im ersten Halbjahr 2024 schwächer gestalten. Den Prognosen der Automobilhersteller zur Folge wird eine Entspannung der Liefersituation mit Beginn des zweiten Halbjahres zu erwarten sein. Insofern ist perspektivisch für das Jahr 2024 mit einem in etwa ähnlichen Umsatz wie im Berichtsjahr auszugehen. Hierbei allerdings ist vor dem vorstehend skizzierten Hintergrund zu erwarten, dass ein überproportionaler Anteil der Umsätze erst im dritten, überwiegend im vierten Quartal des Jahres 2024 generiert werden. Auch die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird sich weiterhin stabil gestalten. Vor diesem Hintergrund können wir die Lage unseres Unternehmens und die Prognose als äußerst stabil bezeichnen. IV Chancen und Risikobericht Die strategischen Investitionen in digitale Vertriebslösungen und der Ausbau des Partnernetzwerks schaffen starke Wachstumsimpulse. Gleichzeitig begegnet das Unternehmen potenziellen Risiken wie wirtschaftlichen Schwankungen und veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen mit einer robusten Risikomanagementstrategie. Die langfristige Ausrichtung auf nachhaltige und innovative Geschäftsmodelle sichert die Zukunftsfähigkeit und Stabilität der CCF Centro COMMERCIALE GmbH.
Hamburg, Mai 2024 Sirri Karabag Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft erfüllte im Berichtsjahr die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 II HGB. Da die Bilanzsumme und die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 die Schwellenwerte von € 6,0 Mio. bzw. € 12,0 Mio. überschritten haben und die Merkmale an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen erfüllt sind, besteht die Pflicht zur handelsrechtlichen Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023. Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Aufbau und Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen dem Vorjahr. Die Gesellschaft mit Sitz in Hamburg wurde in das Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 73904 eungetragen. II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Ausweis- und Bilanzierungsvorschriften erstellt. Auf die Aufstellung einer gesonderten Steuerbilanz wurde verzichtet, da die Abweichungen zur Handelsbilanz in einer Anlage zur Steuererklärung zusammengefasst werden konnten. Die Zugänge zum Anlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Der Berechnung der Abschreibungen liegen die in den steuerlichen Abschreibungstabellen vorgegebenen Nutzungsdauern zugrunde. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 250,00 wurden sofort als Aufwand berücksichtigt. Bewegliche, abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zwischen € 250,00 und € 800,00 wurden im Vorjahr in voller Höhe abgeschrieben. Im Berichtsjahr wurde für alle Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von € 1.000,00 ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EstG gebildet, der auf fünf Jahre abgeschrieben wird. Im Übrigen wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden, soweit erforderlich, durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos wurden gebildet. Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellung wurde nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels Anwartschaftsbarwertverfahren errechnet (Projected-Unit-Methode, kurz PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wurde ein von der Deutschen Bundesbankermittelter Marktzinssatz von 1,82 % der Bewertung zugrunde gelegt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 13. Januar 2014 wurde die Pensionszusage mit Wirkung zum 31. Dezember 2014 auf den past service begrenzt. Die übrigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten angemessen. Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Angaben zu Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Aufgrund des geänderten § 253 HGB ist der durchschnittliche Marktzins für die Abzinsung der Pensionszusage ebenso wie im Vorjahr aus den vergangenen zehn Jahren zu ermitteln. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Rechnungszins von 1,78% auf 1.82%. Der Differenzbetrag zwischen der Berechnung des durchschnittlichen Marktzinses aus den letzten 10 Jahren und den letzten 7 Jahren beträgt T€ 14. Die Abzinsung der Pensionsrückstellung betrug im Berichtsjahr T€ 11. Auf die Abzinsung der Rückstellung für Aufbewahrungskosten der Geschäftsunterlagen wurde wegen Geringfügigkeit verzichtet. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten u.a. eine Verbindlichkeit aus Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von T€ 205. Von den Verbindlichkeiten haben T€ 26.243,0 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr T€ 0,0 eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren T€ 0,0 eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Von den Verbindlichkeiten sind T€ 0,0 durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter bestehen in Höhe von T€ 2.692,3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschafter bestehen in Höhe von T€ 0,0. IV. Sonstige Angaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Herrn Sirri Steven Karabag wahrgenommen. Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen mit mindestens 20% beteiligt: 100 % am T€ 25,0 betragenden Stammkapital der Karabag Hamburg-Eimsbüttel GmbH, Hamburg; für 2023 wird ein Jahresüberschuss erwartet 100 % am T€ 25,0 betragenden Stammkapital der Karabag Hamburg-Mitte GmbH, Hamburg; für 2023 wird ein Jahresüberschuss erwartet Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die CCF GmbH 29 Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Aushilfen), im Jahresdurchschnitt waren es 29. Der Mitarbeiterstand setzt sich wie folgt zusammen:
Die Gesellschaft hat sich mit Patronatserklärung vom 06. Oktober 2010 gegenüber dem Projektträger in der Forschungszentrum Jülich GmbH verpflichtet, die Karabag Elektroauto GmbH in der Weise finanziell ausgestattet zu halten, dass diese stets in der Lage ist, etwa berechtigte Rückforderungsansprüche zu erfüllen. Die Patronatserklärung ist auf die Höhe der tatsächlichen Förderung und für den Förderungszeitraum beschränkt. Dazu vertritt die Geschäftsführung die Auffassung, die Patronatserklärung habe zusammen mit dem Ende des Förderzeitraums ebenfalls ihre Beendigung gefunden. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie besondere Risiken von Bedeutung bestehen außer im Rahmen der üblichen Miet- und Leasingverträge nicht. Weitere Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss dem Gewinnvortrag hinzuzurechnen.
Hamburg, den 31. März 2024 Sirri-Steven Karabag, Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Sirri Karabag, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAls Ergebnis meiner Prüfung habe ich den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CCF Centro Commerciale GmbH, Stresemannallee 116, 22529 Hamburg. Prüfungsurteile "Ich habe den Jahresabschluss der CCF Centro Commerciale GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der CCF Centro Commerciale GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • Gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • Beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • Ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebricht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • Beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • Beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • Führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während unserer Prüfung feststelle.
Hamburg, den 06. August 2024 Dipl.-Kfm. A. Roschkowski, Wirtschaftsprüfer |
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