Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
VSU Wachdienst Rhein-Ruhr GmbH
Bergstraße 176, 44807 Bochum, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Schleimer seit 21.12.2022 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VSU Wachdienst Rhein-Ruhr GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023VSU WACHDIENST RHEIN-RUHR GMBH, BOCHUM1. Geschäftstätigkeit Die VSU Wachdienst Rhein-Ruhr GmbH - im Folgenden WRR genannt - gehört zur Firmengruppe der Niedersächsischen Wach- und Schliessgesellschaft Eggeling & Schorling KG, Hannover. Unser Unternehmen ist auf dem Gebiet der Sicherheitsleistungen für andere Unternehmen, öffentliche Auftraggeber und Privatpersonen tätig. Hierbei handelt es sich um Objektschutz, Streifen- und Revierwachdienst sowie um eine Service- und Notrufleitstelle. 2. Geschäftsverlauf und gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Lt. Statistischem Bundesamt (Destatis) haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahre 2023 weiter verbessert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von 3,9 Bill. im Jahre 2022 auf 4,1 Bill. im Jahre 2023. Lag die Inflationsrate 2022 noch bei durchschnittlich 7,9 % so betrug diese im Jahr 2023 nur noch 5,9 % (lt. Destatis), wobei die Energie und Nahrungsmittelpreise erneut überproportional gestiegen sind. Unverändert steht der gesamte Bewachungsmarkt unter deutlichem Kosten- sowie Konkurrenzdruck. Die Zahl der am Markt agierenden Sicherheitsdienstleister liegt nach Angaben des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) bei rund 5.600 Unternehmen. Der Gesamtumsatz der Branche ist gegenüber 2022 um rund 12,6 % auf EUR 13,4 Mrd. gestiegen (BDSW und Statistisches Bundesamt), wohingegen die Zahl der Beschäftigten nur um rund 4,3% auf 284.000 gestiegen ist (Statistisches Bundesamt). Wesentliche Änderungen in der Struktur und den einzelnen Sparten unserer Sicherheitsleistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. Eine Aufteilung auf Leistungsfelder haben wir nicht vorgenommen, da diese in ihren Segmentbereichen in etwa gleichartig sind. Die mit unseren Auftraggebern getroffenen Vereinbarungen laufen in der Regel auf unbestimmte Zeit und weisen unterschiedliche Kündigungsfristen auf. Für einzelne Aufträge bestehen längerfristige Laufzeiten. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Umsatzerlöse der WRR sind im Rahmen der Erwartungen auftragsbedingt auf TEUR 19.725 (i.V. TEUR 20.321) gesunken. Der Einsatz von Subunternehmern verringerte sich um TEUR 172. Die Gesamtanzahl der Beschäftigten verringerte sich um rund 6,2%, hingegen verringerte sich der Personalaufwand nur um 2,3% auf TEUR 18.311 (i.V. 18.735). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 861 (i.V. TEUR 765) gestiegen. Insgesamt führte der überproportionale Anstieg der Aufwendungen zusammen mit gestiegenen Zinsaufwendungen zu einem gegenüber dem Vorjahr erhöhten Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 712. Im Jahresdurchschnitt 2023 beschäftigte die WRR 468 Mitarbeiter (hiervon 23 Angestellte). Den Vergütungen für die gewerblichen Mitarbeiter liegen die tariflichen Vereinbarungen zugrunde. Durch Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für unser mit Sicherheitsaufgaben betrautes Personal bemühen wir uns, die Qualität unserer Dienstleistung ständig zu verbessern. Unsere Betriebsstätten in Deutschland werden als unselbständige Niederlassungen geführt. Die Bilanzsumme ist auf TEUR 7.479 (Vorjahr TEUR 5.627) gestiegen, eine Ausschüttung an die Anteilseignerin hat im Jahre 2023 nicht stattgefunden. Das Sachanlagevermögen hat gegenüber dem Vorjahr von TEUR 723 auf TEUR 835 zugenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind um rund TEUR 1.964 gestiegen und resultieren überwiegend aus dem Cash-Pooling. Im Jahr 2023 weist die WRR eine Eigenkapitalquote von 9,4 % aus (Vorjahr 9,2 %). Die Gesellschafterin hat der Gesellschaft eine weitere Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 900 zur Verfügung gestellt. Die WRR verfügt über ausreichende Ressourcen, insbesondere auch über ausreichende Liquidität, zur Beherrschung der Aufgaben, aufgrund der Einbindung in das Cash-Pooling der Muttergesellschaft sowie den Einzahlungen in die Kapitalrücklage. Die Gesellschafterin wird bei Bedarf auch weitere Mittel für eine Erhöhung der Kapitalrücklage im Jahre 2024 zur Verfügung stellen. Für das Jahr 2023 ergibt sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit ein Cashflow von ca. TEUR 829 (Vorjahr ca. TEUR ./. 308). Entsprechend unserer Bilanzstruktur ergibt sich zum Jahresende 2023 aus dem kurzfristigen Vermögens- und Schuldenbereich ein bilanzmäßiges negatives Working Capital von ca. TEUR 131, dennoch ist eine Finanzierung unserer laufenden Tätigkeiten aufgrund der Einbindung in das Cash-Pooling der Muttergesellschaft gewährleistet. Die laufenden Investitionen für das Anlagevermögen beliefen sich in 2023 auf TEUR 280 und betreffen überwiegend den Erwerb von Fahrzeugen sowie den Erwerb von Verträgen TEUR 125. Die Finanzierung erfolgte aus Eigenmitteln der Gruppe ohne Inanspruchnahme von Krediten oder Leasingvereinbarungen. Wesentliche Veränderungen der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 nicht ergeben. 4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Nach den Corona-Krisenjahren 2020, 2021 und 2022 hat sich die Branche wieder weitestgehend stabilisiert und normalisiert. Auch erholt sich die deutsche Wirtschaft langsam, im Jahre 2024 geht das Statistische Bundesamt nur noch von einer Inflationsrate von rund 2% aus. Die WRR hat auch im Jahre 2023 weitere strukturelle Veränderungen vorgenommen, die bis ins Jahr 2024 fortgeführt werden. Zudem wurde die Kundenstruktur einer eingehenden Analyse unterzogen, was zu Kündigungen von nicht wirtschaftlichen Kundenverbindungen im Jahre 2023 führte; somit ist davon auszugehen, dass sich die Ertragssituation der WRR zum Ende des Jahres 2024 wieder erholen wird. Der Sicherheitsmarkt in Deutschland stellt auch weiterhin einen hart umkämpften Markt dar, auf dem ein starker Preisdruck herrscht. Dies macht sich in der Ausschreibungs- und Vergabepraxis insbesondere öffentlicher Auftraggeber bemerkbar, da häufig der Preis der angebotenen Sicherheitsdienstleistungen das alleinige Entscheidungskriterium darstellt. Die Qualität der Dienstleistung sowie eine faire Lohn- und Gehaltspraxis treten hierbei in den Hintergrund. Personalrisiken in Form von Fachkräftemangel stellen die Gesellschaft vor die Herausforderung, qualifizierte und motivierte Beschäftigte zu gewinnen. Die WRR hat sich diesem Problem mit entsprechenden Vergütungsmodellen und Fortbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter angenommen. So ist sichergestellt, dass wir den Herausforderungen, hinsichtlich der technischen Anlagen und Systeme bei unseren Kunden und Auftragnehmern, gerecht werden. Chancen zeigen sich für die seit 1901 tätige Unternehmensgruppe vor dem Hintergrund der langjährigen Erfahrung auf dem Gebiet Sicherheitsleistungen und dem damit verbundenen Bekanntheitsgrad. Die Angebotspalette überzeugt durch vielfältige Sicherheits- und Servicepakete. Neben Werk- und Objektschutz bietet die Gesellschaft auch Funkpatrouillendienste und Betriebs- und Werkfeuerwehren an. Darüber hinaus stellt die VSU-Gruppe eine umfassende Betreuung durch passende Gesamtkonzepte für die Planung, Überlassung und Finanzierung von Sicherheitstechnik zur Verfügung. Die Unternehmensgruppe ist vor dem Hintergrund der genannten Chancen insgesamt gut aufgestellt. 5. Prognosebericht In Abhängigkeit von der weiteren geopolitischen Entwicklung, den durchaus steigenden Energiepreisen und der Zurückhaltung bei den Investitionen können sich die Effekte aus den im Chancen- und Risikobericht beschriebenen Chancen und Risiken verstärken oder abschwächen, so dass derzeit nicht endgültig absehbar ist, welche konkreten Auswirkungen sich daraus für die Geschäftsentwicklung ergeben. Maßgebliche Änderungen rechtlicher und wirtschaftlicher Art haben sich bis Juli 2024 gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. Auf Basis der aktuellen Zahlen per Juli 2024 erwarten wir, dass sich die Effekte aus Auftragsverlusten nicht mit denen der -zugänge ausgleichen werden, so dass wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem etwas geringeren Umsatz, aber einem besserem Jahresergebnis als 2023 rechnen. Der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft ist durch die Einbindung in das Cash-Pooling der Muttergesellschaft sowie die Einzahlungen in die Kapitalrücklage gedeckt. Für das Geschäftsjahr 2025 rechnen wir wieder mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung mithin mit einem ausgeglichenen Ergebnis.
Bochum, den 08. Juli 2024 VSU Wachdienst Rhein-Ruhr GmbH gez. Daniel Schleimer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023VSU WACHDIENST RHEIN-RUHR GMBH, BOCHUM1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft (im Folgenden WRR genannt) hat ihren Sitz in Bochum und ist beim Registergericht Bochum unter der Nummer HRB 2218 in das Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde wie im Vorjahr nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB erstellt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 (Bilanzgliederung) bzw. 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren bei der Gewinn- und Verlustrechnung) wurden angewandt. Es werden größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Jahresabschluss der WRR wurden beibehalten. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen auf übernommene Verträge bestimmen sich nach den Abgängen aus gekündigten Verträgen im jeweiligen Wirtschaftsjahr. Die Nutzungsdauer für Software beträgt 3 Jahre bzw. 5 Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Gebäude wurden zuerst degressiv mit 3,5 %, danach mit 2 % bzw. 1 % der Anschaffungskosten abgeschrieben. Den beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens liegen überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde: Personenwagen 4 bis 6 Jahre, Büroinventar 8 bis 13 Jahre, Funkanlagen und technische Geräte einschließlich EDV 3 bis 8 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden linear über 5 Jahre abgeschrieben. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit dem Nennbetrag abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen aufgrund erkennbarer Einzelrisiken bilanziert. Längerfristige unverzinsliche Forderungen wurden zum Barwert angesetzt. Unter dem Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist. Bestimmte Aktiva und Passiva werden als Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bilanziert. Mutterunternehmen der WRR ist eine Kommanditgesellschaft. WRR ist gemäß §§ 271 Abs. 2 in Verbindung mit § 290 HGB mit dieser Kommanditgesellschaft und deren Tochterfirmen nicht verbunden. WRR hat gleichwohl abweichend von der genannten Vorschrift aus Gründen des besseren Einblicks in die wirtschaftlichen Verhältnisse bei der Bilanzierung die Bezeichnung "verbundene Unternehmen" für sinngemäß gleiche Tatbestände verwandt. Erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, wurde durch ausreichende Dotierung der sonstigen Rückstellungen Rechnung getragen. Sie sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag entspricht. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. 3. Einzelheiten zur Bilanz a. Anlagevermögen Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023
b. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Ansprüche bestehen in Höhe von TEUR 109 (i.V. TEUR 140) gegen diverse Schwestergesellschaften und sind aus laufenden liquiditätsmäßigen Verrechnungen sowie Lieferungen und Leistungen entstanden. Ansprüche gegen die Gesellschafterin bestehen in Höhe von TEUR 921 (i.V. TEUR 732), davon TEUR 900 aus einer eingeforderten, noch ausstehenden Kapitaleinlage. c. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Erstattungsansprüche gegenüber der Berufsgenossenschaft (TEUR 6), Mitarbeiterdarlehn (TEUR 9), Prämienrückerstattungen der Versicherungen (TEUR 26), und Forderungen aus Mietkautionen (TEUR 5). d. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Urlaubsansprüche inklusive Sozialabgaben (TEUR 300), Personalrückstellungen (TEUR 57), Jahresabschlusskosten (TEUR 12), Bonusabrechnungen (TEUR 9) und Versicherungsprämien (TEUR 45). e. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten entfallen auf Lieferungen und Leistungen sowie laufende und liquiditätsmäßige Verrechnungen und betreffen Ansprüche der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 4.814 (i.V. TEUR 2.850) sowie mit TEUR 1 (i.V. TEUR 26) Verbindlichkeiten gegenüber verschiedenen Schwestergesellschaften. f. Sonstige Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten entfallen vor allem auf Verbindlichkeiten gegenüber den Mitarbeitern in Höhe von TEUR 881 (i.V. TEUR 937) aus den Löhnen für Dezember, gegenüber Krankenkassen TEUR 13 (i.V. TEUR 28) und Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 453 (i.V. TEUR 523). g. Restlaufzeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. h. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen beläuft sich bei der WRR auf ca. TEUR 32 (ohne Nebenkosten). i. Eigenkapital Während des Geschäftsjahrs wurde die Kapitalrücklage um weitere TEUR 900 erhöht. 4. Sonstige Angaben a. Mitarbeiterzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 2023: 445 Lohnempfänger, 23 Gehaltsempfänger. b. Personalkosten Die Kosten für Personal belaufen sich auf TEUR 18.311 (i.V. TEUR 18.735), davon entfallen auf soziale Abgaben TEUR 3.204 (i.V. TEUR 3.296). c. Geschäftsführung In 2023 bestand die Geschäftsführung aus folgenden Mitgliedern: Herr Heiko Bollweg, zuständig für die Bereiche laufender operativer Geschäftsbetrieb und Verwaltung (bis zum 12.10.2023) Herr Daniel Schleimer, zuständig für die Bereiche laufender operativer Geschäftsbetrieb und Verwaltung Auf eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschüsse und Kredite wurden den Mitgliedern der Geschäftsführung nicht gewährt. Haftungsverhältnisse wurden gleichfalls nicht eingegangen. d. Sonstiges Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 711.805,57 wird auf neue Rechnung vorgetragen. e. Nachtragsbericht Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.
Bochum, den 08. Juli 2024 gez. Daniel Schleimer BeschlüsseDie Feststellung bzw. Billigung des vorliegenden Jahresabschlusses erfolgte am 04.12.2024. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die VSU Wachdienst Rhein-Ruhr GmbH, Bochum: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VSU Wachdienst Rhein-Ruhr GmbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VSU Wachdienst Rhein-Ruhr GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 2. Dezember 2024 MÖHRLE
HAPP LUTHER GmbH
Horstkötter, Wirtschaftsprüfer Wegner, Wirtschaftsprüferin |
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