IMPERIAL CON-PRO GmbH
Straße 19 2, 15890 Eisenhüttenstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Kühn seit 8.12.2025 | Prokura |
Martin Tschäge seit 7.6.2021 | Geschäftsführer |
Uwe Rolf Rolf seit 7.6.2017 | Geschäftsführer |
Alexander Behrendt seit 13.5.2015 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 45.85% | |
Imperial Holdings International B.V. | 5.15% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IMPERIAL CON-PRO GmbHEisenhüttenstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsmodell Die IMPERIAL CON-PRO GmbH (im Folgenden "ICP") ist in den Geschäftsfeldern Industrielogistik (Verpackung, Verladung und Fertigung von Packmaterialien) sowie in der Spedition tätig. Am Standort der Gesellschaft in Eisenhüttenstadt werden die Leistungen in den beiden Geschäftsfeldern nahezu ausschließlich an einen Kunden erbracht, der vor Ort ein Hüttenwerk betreibt. Der Betrieb ist daher in den Betrieb des Kunden integriert und findet auf dem Gelände des Industrieparks statt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund unseres Geschäftsmodells und der Abhängigkeit unseres operativen Geschäfts von unserem Hauptkunden aus der Stahlindustrie, ist vor allem die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie die der Stahlindustrie von Bedeutung. Die Stahlproduktion sank 2023 auf ein historisch niedriges Niveau. Eine schwache Nachfrage in Verbindung mit hohen und international nicht wettbewerbsfähigen Strompreisen haben die Stahlproduktion in Deutschland im Jahr 2023 auf ein historisch niedriges Niveau gedrückt. Nur 35,4 Millionen Tonnen Stahl wurden im Jahr 2023 in Deutschland insgesamt produziert. Das ist das niedrigste Produktionsvolumen seit der Finanzmarktkrise 2009. Damals ging es jedoch nach einem rezessionsbedingt scharfen Einbruch rasch wieder bergauf.
Dazu Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl: "Die Jahresbilanz der Stahlproduktion in Deutschland zeigt deutlich, dass die Lage für die Stahlindustrie - und hier insbesondere die Elektrostahlroute - sehr ernst ist. Hier besteht nach wie vor dringender politischer Handlungsbedarf: Ganz akut bei den noch immer nicht wettbewerbsfähigen Stromkosten, die mit den seit Jahresbeginn verdoppelten Übertragungsnetzentgelten so hoch sind, wie nie zuvor." ... (Quelle: https://www.stahl-online.de/medieninformationen/jahresbilanz-2023-stahlproduktion-sinkt-2023-auf-historisch-niedriges-niveau/) Als Grund für die deutschen Produktionsmengenrückgänge werden von der Wirtschaftsvereinigung Stahl, neben den allgemeinen Konjunkturproblemen, immer wieder die nicht wettbewerbsfähigen Strompreise genannt. 2. Geschäftsverlauf Unsere Dienstleistungen erbringen wir im Wesentlichen an einen Kunden aus der Stahlindustrie und auf dem Gelände eines Hüttenwerks. Unser Geschäftsverlauf ist daher stark geprägt von der Entwicklung der Stahlindustrie insgesamt und dem Geschäftsverlauf unseres Kunden im Speziellen. Im Geschäftsjahr Jan - Dez 2023 konnten gegenüber dem Kalenderjahr 2022 (Anmerkung: zweite Hälfte des Geschäftsjahres der ICP 2021/22 und das Rumpfgeschäftsjahr Jul - Dez 2022) die Verpackungs- und Verlademengen gesteigert werden. Mit 165,4TStk (VJ:162,0TStk.) in der Verpackung und 133,0TStk (VJ: 131,3TStk) in der Verladung, also 1.533.3kt (VJ: 1.475kt), war ein Mengenanstieg zu verzeichnen. Wie bereits in den letzten Jahren, zeigte sich unser Kunde damit in Bezug auf die Geschäftsentwicklung vom allgemeinen Markt entkoppelt. Allerdings lag die Menge auch im Jahr 2023 nach wie vor unter den Mengen der Vor-Corona-Zeit. Starke saisonale Schwankungen stellten auch im Jahr 2023 die größten Herausforderungen im operativen Tagesgeschäft dar. Die monatlichen Mengenabweichungen der Verlademengen zum Durchschnitt betrugen bis zu 28%, positiv als auch negativ. Im speditionellen Bereich konnten zwar Umsatz (+14%) und Anzahl der Transportaufträge (+13%) gesteigert werden, die erzielten Deckungsbeiträge sanken dagegen aber aufgrund der gestiegenen Kosten, ins besonders für Personal und Diesel. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden Ausführungen betrachten insbesondere die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Jahresergebnis, die im Wesentlichen zur Steuerung des Unternehmens herangezogen werden. Aufgrund des Geschäftsmodells sind keine weiteren finanziellen und auch nichtfinanziellen Leistungsindikatoren von Relevanz. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich mit TEUR 6.724 gegenüber dem 31.12.2022 (TEUR 5.680) um TEUR 1.044 erhöht. Der Buchwert des Anlagevermögens (TEUR 1.668) hat sich bei Zugängen von TEUR 82 aufgrund der planmäßigen Abschreibungen um insgesamt TEUR 107 verringert. Das Umlaufvermögen ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen (TEUR 5.050; Vorjahr: TEUR 3.869). Das Vorratsvermögen, das hauptsächlich Verpackungsmaterial beinhaltet, ist um TEUR 299 auf TEUR 37 gesunken. Der Hauptkunde hat im Geschäftsjahr 2023 das Bestandseigentum für Verpackungsmaterial im Wesentlichen übernommen und die ICP führt lediglich die Lagerhaltung und das Bestandmanagement als Dienstleistung durch. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 3.618; Vorjahr: TEUR 2.931) haben sich aufgrund der angehobenen Preise bei gleichzeitiger Mehrmenge, verglichen mit dem 31. Dezember 2022, erhöht. Offene Forderungen basieren maßgeblich auf einem, dem Hauptkunden eingeräumten, Zahlungsziel. Der Bestand an Liquiden Mitteln, der vor allem Guthaben bei Kreditinstituten widerspiegelt, ist gegen- über dem Vorjahr um TEUR 792 auf TEUR 1.376 angestiegen. Auf der Passivseite führt der Jahresüberschuss (TEUR 752) zu einer Erhöhung des Eigenkapitals. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und beträgt 31,2 % (Vorjahr: 23,7 %). Die langfristigen Pensionsrückstellungen verändern sich nur marginal und reduzierten sich aufgrund der Veränderung des versicherungsmathematischen Ergebnisses um TEUR 5 auf TEUR 393. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die laufenden Ertragsteuern für das Geschäftsjahr. Die Erhöhung der Steuerrückstellung (TEUR 396; Vorjahr: TEUR 10) steht im Einklang mit der Entwicklung des Jahresergebnisses. Unter den sonstigen Rückstellungen (TEUR 1.052; Vorjahr: TEUR 742) sind insbesondere personalbezogene Rückstellungen (Urlaub, Tantieme, Überstunden, Abfindungen) und Jubiläumsverpflichtungen enthalten. Eine Abgrenzung für Drohverluste musste ebenfalls neu gebildet werden. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf diesen drohenden Verlust, sowie den Anstieg der Rückstellung für nicht entnommenen Urlaub und flexiblen Arbeitsstunden der Mitarbeiter zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 1.116 (Vorjahr: TEUR 1.351) und reduzierten sich aufgrund der planmäßigen Tilgung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund verminderter Einkaufstätigkeit kurz vor dem Stichtag, auch durch die Übertragung des Eigentums am Verpackungsmaterial an den Hauptkunden, von TEUR 669 auf TEUR 395 gesunken. Die übrigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 1.272 (Vorjahr: TEUR 1.165) und entfallen - unverändert, wie bereits im Vorjahr - mit TEUR 1.050 im Wesentlichen auf Darlehen der Gesellschafter IMPERIAL Steel Logistics GmbH, Salzgitter, und CON-PRO Industrie Service GmbH & Co. KG, Peine. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 982 erhöht und beläuft sich auf TEUR 1.212. Positiv machte sich vor allem das Jahresergebnis bemerkbar. Neben dem positiven Jahresergebnis wirken sich die Korrektur aufgrund der Zunahme der Rückstellungen positiv auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit aus. Aufgrund der Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung ist der Cashflow aus der Investitionstätigkeit mit TEUR -60 (Vorjahr TEUR -16) negativ. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist - wie bereits in den Vorjahren - vor allem durch die planmäßigen Tilgungen einschließlich Zinszahlungen bei unserer Banken- mit TEUR -360 (Vorjahr: TEUR-95) ebenfalls negativ. Insgesamt erhöhte sich somit der Finanzmittelfonds - bestehend aus Bankguthaben und Kassenbestand - um TEUR 792 auf TEUR 1.376. Die Gesellschaft ist auch zukünftig auf die Bereitstellung der Gesellschafterdarlehn angewiesen, speziell zum Ausgleich saisonaler Auszahlungen und zur Überbrückung des Zahlungsziels. Ertragslage Die Umsatzerlöse wurden auch im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen mit unserem Hauptkunden in Eisenhüttenstadt realisiert. Der Jahresabschluss 2022 umfasste lediglich die Periode Juli - Dezember 2022 als Rumpfgeschäftsjahr. Die Beträge sind daher nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar. Im Vergleich der Zeiträume Januar bis Dezember 2022 und 2023 ergibt sich eine Erhöhung des Umsatzes um TEUR 529 (4%) auf TEUR 14.420. Der Umsatzanstieg ist hauptsächlich durch die Mehrmengen in 2023, ein Ausgleich für Mehrkosten und die Anhebung der Preise begründet. Durch die sukzessive Übergabe der Materialbestände an den Kunden, sank der Umsatz aus der Berechnung von Verpackungsmaterial um TEUR 1.755 auf TEUR 872 im Geschäftsjahr 2022. Der speditionell erwirtschaftete Umsatz stieg dagegen auf TEUR 1.204, also um TEUR 147. Insbesondere aus der Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen ergaben sich die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 248). Wie bereits im Vorjahr kamen diese im Wesentlichen aus dem Personalbereich und aus dem Bereich der ausstehenden Eingangsrechnungen. Der Materialaufwand reduzierte sich im Verhältnis zum korrespondierenden Vorjahreszeitraum um 71%. Dies ist direkt auf die Neuorganisation des Verpackungsmittelmanagement durch den Kunden zurückzuführen. Im Bereich der Speditionsleistung stiegen die Frachtkosten im gleichen Zeitraum um 25%. Der Personalaufwand ist um TEUR 372 (5%) gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Dies hat hauptsächlich tarifvertragliche Hintergründe. Durchschnittlich waren bei der ICP 154 Mitarbeiter, inklusive neun Auszubildender (Vorjahr: 156 Mitarbeiter inkl. neun Auszubildender) beschäftigt. Verstärkt wurden sie durch durchschnittlich 16 Leiharbeiter (Vorjahreszeitraum: durchschnittlich 9 Leiharbeiter). Die Abschreibungen sind um TEUR 52 auf TEUR 188 gegenüber dem Kalender-Vorjahreszeitraum gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf TEUR 1.883. Der Anstieg resultiert zum aller größten Teil aus einer Rückstellung für Drohverluste und Mehrausgaben für Arbeitsschutz und erhöhten Instandhaltungskosten. Die Aufwendungen für Elektroenergie, bedingt durch die geringeren Kranbewegungen in 2022 aufgrund geringerer Anzahl von Verladestücken, sind erwartungsgemäß mit angestiegener Menge in 2023, ebenfalls gestiegen. Die effektive Ertragssteuerquote bezogen auf das Jahresergebnis vor Steuern beträgt 35% (Vorjahreszeitraum 28%) und die theoretische Ertragssteuerquote, unter Berücksichtigung des spezifischen Gewerbesteuerhebesatzes in Eisenhüttenstadt, beläuft sich diese wie im Vorjahr auf 30%. Die Abweichung im Berichtsjahr zwischen effektivem und theoretischem Steuersatz resultiert im Wesentlichen aus der steuerbilanziellen Nicht-Anerkennung der Drohverlustrückstellung. Nach einem Fehlbetrag im Rumpfgeschäftsjahr 1.7. - 31.12.2022, konnte aufgrund der Nachzahlungen für erhöhte Kosten des Vorjahres, der Weitergabe der gestiegenen Kosten im Geschäftsjahr 2023 und der ergebniserhöhenden Auflösung nicht benötigter Rückstellungen, ein Jahresüberschuss von TEUR 752 erwirtschaftet werden. Zielerreichung der Prognose In unserer Planung sind wir im Wesentlichen von den eingetretenen Parametern ausgegangen. Durch Mehrmenge, die so nicht vorhergesehen wurden und durch die erfolgreich nachverhandelten Nachträge und Preisanhebungen, konnten ebenfalls wesentliche Kostensteigerungen abgefangen werden, darüber hinaus Verluste aus der Vergangenheit ausgeglichen werden und der geplante Umsatz trotz rückläufiger Entwicklung in Teilbereichen, übertroffen werden. Mehrkosten für Leihpersonal wurden durch Einsparungen beim eigenen Personal kompensiert. III. Risikoberichterstattung Internes Risikomanagement Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Tätigkeit geschäftsüblichen finanziellen Risiken ausgesetzt. Das übergeordnete Risikomanagementsystem (IC-Handbuch) wird von der IMPERIAL Steel Logistics GmbH (kurz "ISL") gehandhabt und ist darauf ausgerichtet, negative Auswirkungen auf die Ertragslage zu minimieren. Der Handlungsrahmen, die Verantwortlichkeiten, die finanzwirtschaftliche Berichterstattung und die Kontrollmechanismen für Finanzinstrumente sind hier durch entsprechende Regelungen festgelegt. Hierzu gehört eine Funktionstrennung zwischen Erfassung und Kontrolle der Finanzinstrumente, die bei der ICP gleichermaßen umgesetzt ist. Die Zinsänderungs- und Liquiditätsrisiken werden ebenfalls über die ISL, im Zusammenwirken mit der DP World Logistics Germany B.V. & Co. KG gehandhabt. In den regelmäßigen Geschäftsführersitzungen werden alle relevanten Themen in einem festen Tagesordnungspunkt angesprochen, ihre Entwicklung beurteilt und ggf. Gegenmaßnahmen beschlossen und auf ihre Wirksamkeit hin geprüft. Dies trifft gleichermaßen für Risiken in der Auslastung (Produktionsplanung des Kunden), der Qualität der Dienstleistung (Reklamationen), finanzielle (Umsatz, Ergebnis, Liquidität) und rechtliche (Schäden, Personalrecht, Projekte, Neu- und Ergänzungen des Dienstleistungsvertrages) Risiken sowie jedwede anderen Risiken (gesetzliche Änderungen, Personalfragen) zu. Sollte es erforderlich werden, werden in den Geschäftsführersitzungen auch Entscheidungen zur Risikobewertung und vorsorglichen Rückstellungsbildung getroffen. Liquiditätsrisiko Die Liquidität der Gesellschaft wird vor allem durch die monatliche Abrechnung unserer Leistungen gegenüber unserem Hauptkunden am Standort in Eisenhüttenstadt und den vereinbarten Zahlungszielen sichergestellt. Durch eine stetige Kommunikation und Abstimmung unserer Leistungen sowie deren Abrechnung mit unserem Hauptkunden stellen wir die Liquidität aus unserem operativen Geschäft sicher. Gleichzeitig zeigen sich auch die Gesellschafter der ICP bei der Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft flexibel. In der monatlichen Geschäftsführersitzung wird auch der Liquiditätsstatus der ICP geprüft. Sollten sich im Laufe des Geschäftsjahres oder aufgrund unserer Planungen Liquiditätsbedarfe einstellen, geht die Geschäftsführung der ICP davon aus, dass die Gesellschafter hier die entsprechende Finanzierung sicherstellen. Ein notwendiges, kurzeitiges Überbrückungsdarlehen der Gesellschafter, konnte bereits innerhalb des Jahres komplett zurückgezahlt werden. Wir beurteilen dieses Risiko vor diesem Hintergrund als gering. Ausfallrisiko Ausfallrisiken bestehen im Zusammenhang mit den Forderungen aus unseren Leistungsabrechnungen gegenüber dem Hauptkunden in Eisenhüttenstadt aus der stahlerzeugenden Industrie. Neben dem zuvor beschriebenen Liquiditätsmanagement mit dem Ziel, einen möglichst niedrigen Forderungsbestand zu erreichen, wird auch die Bonität des Hauptkunden beurteilt. Aufgrund des soliden Ratings unseres Hauptkunden (Moody's long-term rating "Baa3" bei Outlook "positive"; Stand Februar 2024) beurteilen wir die Ausfallrisiken als gering. 1 Weitere Risiken Als Dienstleister für unseren Kunden am Standort in Eisenhüttenstadt ist die operative Geschäftsentwicklung von der Geschäftsentwicklung unseres Kunden und dessen Nachfrage nach unseren Logistikdienstleistungen abhängig. Letztlich werden Nachfrageschwankungen am Stahlmarkt sich auch indirekt auf die Nachfrage nach unseren Logistikdienstleistungen auswirken. Das Risiko der Mengenschwankungen konnten wir mit vertraglicher Festlegung einer Preisstaffel weitgehend reduzieren. Weiterhin sind Kostensteigerungen, insbesondere bei den Personalkosten als wesentliche Kostenkomponente, von Bedeutung. Hier besteht das Risiko, dass wir diese Kostensteigerungen nicht (vollumfänglich) in unseren Leistungsentgelten berücksichtigen können. Die Laufzeit des Dienstleistungsvertrags mit unseren Hauptkunden in Eisenhüttenstadt und das Risiko, dass dieser nicht verlängert wird, stellt für uns das wesentliche Risiko dar 2. Wir gehen derzeit davon aus, dass wir als verlässlicher Geschäftspartner unseres Hauptkunden auch langfristig Logistikdienstleistungen am Standort in Eisenhüttenstadt erbringen werden. Die Ausschreibung der Dienstleistung ab Januar 2025 ist grundlegend beendet. Wir befinden uns derzeit in den letzten Verhandlungen über die grundsätzliche Höhe unseres Angebotes. Wir erhalten regelmäßig Signale, dass unser Hauptkunde uns gerne als Dinestleister weiterverpflichen möchte und wir erwarten den Zuschlag für die zehnjährige Vertragsperiode bis Dezember 2034 in den nächsten Tagen. Vor diesem Hintergrund beurteilen wir dieses Risiko insgesamt als gering. Chancen der künftigen Entwicklung Wir verstehen uns als zuverlässiger Partner unseres Hauptkunden am Standort in Eisenhüttenstadt und verstehen unsere Stärken in der langjährigen Erfahrung in den Geschäftsfeldern Industrielogistik und Spedition für Stahlerzeugnisse. Wir arbeiten laufend an der Optimierung unserer Prozesse und der Optimierung unserer Kostenstrukturen. Wir sehen daher Chancen, langfristig die Ergebnissituation zu verbessern.
1 Rating wurde im Februar 2024 geändert von
"stable" zu "positive".
IV. Prognosebericht Die Prognose bezieht sich auf das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Anstieg der Nachfrage nach unseren Dienstleistungen durch die Auswirkungen der erhöhten Nachfrage der Kunden unseres Auftraggebers. Wir erwarten daher in den Bereichen Industrieverpackungen und Verladung Stückzahlen weit über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Diese Mengenanstiege werden umsatzseitig allerdings durch die vereinbarte Mengenstaffel gebremst, sodass die Menge einen nur unterproportionalen Einfluss auf den Umsatz hat. Wir erwarten somit insgesamt einen Umsatz leicht über dem Niveau des Geschäftsjahre 2023. Der mit der IG Metall abgeschlossene Anerkennungstarifvertrag ist zum 31.08.2022 von der IG Metall gekündigt worden. Eine Einigung über Einmalzahlungen, hat die Forderungen der Tarifparteien befriedigen können. Für die erste Hälfte dieses Jahres stehen allerdings erneute Verhandlungen an. Parallel dazu steht das Tarifergebnis des Flächentarifvertrages fest. Dieser endet im November 2025. Zurzeit gibt es keinen Grund, von einer Planverfehlung auszugehen und wir erwarten im Geschäftsjahr 2024 ein stabiles, positives Ergebnis in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Auch darüber hinaus wird ein stabiles positives Ergebnis erwartet.
Eisenhüttenstadt, den 31. Mai 2024 IMPERIAL CON-PRO GmbH Die Geschäftsführung Uwe Rolf Martin Tschäge Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der Imperial CON-PRO GmbH, Eisenhüttenstadt(Amtsgericht Frankfurt (Oder), HRB 15380 FF)1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens zugrunde gelegt. Nach den in § 267 HGB angegeben Größenklassen ist die Gesellschaft wie bereits im Vorjahr eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht. Aufgrund der Umstellung des Geschäftsjahres auf das Kalenderjahr und der damit einhergehenden Einlegung eines sechsmonatigen Rumpfgeschäftsjahres für den Zeitraum vom 01. Juli 2022 bis 31. Dezember 2022 sind die Angaben im Jahresabschluss nur bedingt mit den Angaben für das sechs Monate umfassende Vorjahr vergleichbar. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bilanziert. Als Nutzungsdauer werden 3 bis 5 Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren linear abgeschrieben. Bauten werden planmäßig über eine geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer von 40 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand gebucht. Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,01 bis einschließlich EUR 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs zu einem Sammelposten (Pool) zusammengefasst und dieser in jedem Geschäftsjahr zu jeweils 20 % abgeschrieben. Die Vorräte werden mit den gewogenen durchschnittlichen Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden grundsätzlich saldiert auf der Passivseite ausgewiesen. Zum Abschlussstichtag liegt hingegen ein Überhang aktiver latenter Steuern vor. Das Wahlrecht zur Aktivierung einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) entspricht der Eintragung im Handelsregister. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, wobei Kosten- und Preissteigerungen berücksichtigt worden sind. Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Jahre von 1,83 % angesetzt (im Vorjahr: 1,79 %). Für künftige Gehaltssteigerungen wurden wie im Vorjahr 3,0 % p.a. und als Rentendynamik 2,10 % p.a. sowie als biometrische Rechnungsgrundlage unverändert die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Bei einer Berechnung anhand der der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Jahre von 1,76 % ergäbe sich ein um EUR 4.743,00 höherer Verpflichtungswert. Dieser Unterschiedsbetrag ist zur Ausschüttung gesperrt. Die Berechnung der Jubiläumsrückstellung erfolgte mittels der projizierten Einmalbeitragsmethode (Projected-Unit-Credit-Methode). Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Jahre von 1,76 % angesetzt (im Vorjahr 1,45 %). Für künftige Gehaltssteigerungen wurden 3,0 % p.a. und als biometrische Rechnungsgrundlage die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Vereinnahmte zeitraumbezogene Zuschüsse und Erträge werden über den Leistungszeitraum der Leistungserbringung vereinnahmt. Noch nicht realisierte Erträge werden als passive Rechnungsabgrenzungsposten erfasst. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im Anlagengitter, das als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 100.000,00. Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen ausstehende Lieferantenrechnungen, externe Jahresabschlusskosten sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich ausgewiesen. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen EUR 133.241,22 (Vorjahr: EUR 139.215,15) auf Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden durch eine eingetragene Grundschuld in Höhe von EUR 3.730.000,00 sowie die Sicherungsübereignung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen mit EUR 1.050.000,00 (Vorjahr: EUR 1.050.000,00) auf Darlehen der Gesellschafter mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als 5 Jahren sowie auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 5.978,14 (Vorjahr: EUR 29.869,69).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen An Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig:
Zinsergebnis Im Zinsergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 8.476,00 (Vorjahr: EUR 4.492,00) enthalten. 4. Sonstige Angaben Personal Zahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten Arbeitnehmer:
Daneben wurden 9 Auszubildende beschäftigt (Vorjahr: 9). Teilzeitkräfte wurden nicht umgerechnet. Verstärkt wurden sie durch durchschnittlich 15,5 Leiharbeiter (Vorjahreszeitraum durchschnittlich 9 Leiharbeiter). 3. Organe der Gesellschaft Mitglieder der Geschäftsführung:
Herr Tschäge und Herr Rolf haben im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. 4. Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.
Eisenhüttenstadt, den 31. Mai 2024 IMPERIAL CON-PRO GmbH Die Geschäftsführung Uwe Rolf Martin Tschäge Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IMPERIAL CON-PRO GmbH, Eisenhüttenstadt, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IMPERIAL CON-PRO GmbH, Eisenhüttenstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMPERIAL CON-PRO GmbH, Eisenhüttenstadt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf Angabe im Lagebericht, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der aktuelle Vertrag mit dem Hauptkunden am 31. Dezember 2024 ausläuft. Die Verhandlungen über einen neuen 10-Jahres-Vertrag bis 31. Dezember 2034 bei für die Gesellschaft auskömmlichem Preisniveau sind aktuell grundlegend abgeschlossen, wobei die letzten Preisverhandlungen aktuell noch andauern. Eine Einigung und die Erteilung des Zuschlags werden sehr zeitnah erwartet, so dass die Geschäftsführung von einer erfolgreichen Fortsetzung der Tätigkeit für den Hauptkunden ausgeht. Sollten die Verhandlungen über den neuen Vertrag widererwartend scheitern, kann dies den Bestand der Gesellschaft gefährden. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 31. Mai 2024 ELWISS
GmbH
Witt, Wirtschaftsprüfer |
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Aktuelle Insolvenzverfahren
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