Johnson Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jonathan Mark Rothe seit 7.1.2026 | Geschäftsführer |
Ingo Reiners seit 3.1.2023 | Prokura |
Roger Güntlisberger seit 7.3.2017 | Geschäftsführer |
Heinz Konerth seit 26.4.2013 | Prokura |
Johannes Jacobi seit 26.4.2013 | Prokura |
Joseph Bernard Stella seit 7.2.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Johnson Beteiligungsgesellschaft mbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johnson Outdoors Vertriebsgesellschaft mbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDie Gesellschafterversammlung vom 21. Februar 2024 hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 festgestellt. Der zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss der Johnson Outdoors Vertriebsgesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Johnson Outdoors Vertriebsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Bamberg, den 12. Februar 2024 dhpg
GmbH
Riedhammer, Wirtschaftsprüfer Wagner, Wirtschaftsprüfer BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2023(Vorjahr zum Vergleich)AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. OKTOBER 2022 BIS 30. SEPTEMBER 2023(Vorjahr zum Vergleich)
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022 / 2023(§ 284 ff. HGB)I. Allgemeine Hinweise Das Unternehmen führt die Firma "Johnson Outdoors Vertriebsgesellschaft mbH" und hat ihren Sitz in Nürnberg. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 23465 eingetragen. Der Jahresabschluss ist unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten worden. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 und 2 HGB). 1. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibung vermindert. Der Firmenwert wird über die erwartete Restnutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Diese Restnutzungsdauer basiert auf dem zugrunde gelegten Produktzyklus. Der im Vorjahr erworbenen Kundenstämme Frankreich und Italien werden über die erwartete Restnutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraus-sichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Neben der linearen kommt bei beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens auch die degressive Methode zur Anwendung. In diesen Fällen erfolgt der Übergang zur linearen Methode in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. 2. Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten a) Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Handelswaren sind mit dem gewogenen Durchschnittspreis der Anschaffungskosten angesetzt. Eine Aktivierung von Zinsen erfolgt nicht. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. b) Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die vorgenommenen Wertberichtigungen entsprechen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Auf fremde Währung lautende Forderungen und flüssige Mittel mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag angesetzt. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind in der Höhe so bemessen, dass allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen wird. 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind gegebenenfalls mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER WERTBERICHTIGUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. OKTOBER 2022 BIS 30. SEPTEMBER 2023
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen betreffen in Höhe von TEUR 211 verbundene Unternehmen (im Vorjahr TEUR 249). 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Lizenzen in Höhe von TEUR 629 (im Vorjahr TEUR 601), Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 187 (im Vorjahr TEUR 135), Boni für Kunden in Höhe von TEUR 201 (im Vorjahr TEUR 180) und Gewährleistungen in Höhe von TEUR 304 (im Vorjahr TEUR 276) gebildet. 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.146 (im Vorjahr TEUR 5.543). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 2.822 (im Vorjahr TEUR 1.331) Verbindlichkeiten gegenüber der Johnson Beteiligungsgesellschaft mbH, Nürnberg. Diese stellen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.S.d. § 42 GmbHG dar. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtwert der finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen und Leasingverpflichtungen beträgt TEUR 2.720 (im Vorjahr TEUR 3.093). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind wie im Vorjahr keine Erträge aus Kursgewinnen enthalten. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten wie im Vorjahr keine Aufwendungen aus der Währungsumrechnung, gemäß § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. 3. Finanzergebnis In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen gegenüber verbunden Unternehmen in Höhe von TEUR 24 (im Vorjahr TEUR 19) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung
2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr keine Bezüge. 3. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
4. Konzernverhältnisse Die Johnson Beteiligungsgesellschaft mbH, Nürnberg, ist Alleingesellschafterin der Gesellschaft. Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die
Ein Konzernabschluss ist an angegebener Stelle erhältlich.
Nürnberg, den 12. Februar 2024 Donald P. Sesterhenn, Geschäftsführer Joseph Bernard Stella, Geschäftsführer Roger Güntlisberger, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchensituation Die Johnson Outdoors Vertriebsgesellschaft mbH, Nürnberg vertreibt neben der Eigenmarke Scubapro auch andere internationale Marken im Tauchsportsektor. Im Berichtsjahr prognostiziert der IWF die Entwicklung der Weltwirtschaft mit einem Wachstum von ca. 3,0%. Die wirtschaftliche Situation in der Tauchsportindustrie ist im Berichtsjahrs stark durch den Ukraine/Russland Konflikt und der hierdurch entstandenen hohen Inflation geprägt. Für das Jahr 2023 rechnet der IWF weltweit mit einer Teuerungsrate von im Schnitt 6,9 Prozent was eine Steigerung um 0,1 Prozentpunkte zur Halbjahresprognose bedeutet. Dennoch konnten durch den Aufbau neuer Vertriebskanäle im EMEA-Wirtschaftsraum die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr, über die geplante Steigerung, ausgebaut werden. Nach Aufhebung der Pandemie und der bestehenden staatlichen Einschränkungen, verbesserte sich die Auftragslage in den Ländern des Vertriebsgebietes für das Berichtsjahr nochmals signifikant. Durch frühzeitige und umsichtige Planung sowie Steuerung konnte das Unternehmen bedeutende Engpässe vermeiden und das verstärkte Nachfrageverhalten der Fachhändler und Verbraucher größtenteils bedienen. Neu entwickelt wurden im Geschäftsjahr bei SCUBAPRO die Watch G3 und LUNA 2.0 sowie die Taschenlinie SPORT. 2. Umsatz und Auftragsentwicklung Die Johnson Outdoors Vertriebsgesellschaft mbH erzielte im Jahr 2022/2023 einen Umsatz von TEUR 32.860, was gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von TEUR 4.884 (Vorjahr: TEUR 27.976) bzw. 17,5% entspricht. Der Grund für die Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr ist bedingt durch ein weiterhin starkes Nachfrageverhalten seitens der Verbraucher sowie dem Aufbau weiterer Vertriebskanäle für den EMEA Wirtschaftsraum. 3. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 50 getätigt. Diese betreffen im Wesentlichen Ersatzbeschaffungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung. 4. Personal- und Sozialbereich Zum 30. September 2023 waren bei Johnson Outdoors Vertriebsgesellschaft mbH insgesamt 57 Mitarbeiter beschäftigt (ohne Auszubildende; Vorjahr: 58 Mitarbeiter). Davon entfallen 22 (Vorjahr: 25 Mitarbeiter) auf den gewerblichen und 35 auf den angestellten Bereich (Vorjahr 33 Mitarbeiter). Der Personalaufwand für die Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 2022/2023 TEUR 3.668 (Vorjahr: TEUR 3.245) und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 423 erhöht. Im Verhältnis zur Umsatzerlöse liegt der Personalaufwand bei 11,1 % (im Vorjahr 11,6%). 5. Umweltschutz Die Gesellschaft unterliegt keinen besonderen Umweltschutzauflagen. 6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich aus eigenen Mitteln. Bankdarlehen zur Finanzierung wurden nicht aufgenommen. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Johnson Outdoors Vertriebsgesellschaft mbH zum 30.09.2023 erhöhte sich um 5,0% auf TEUR 17.857 (Vorjahr: TEUR 17.013). Aktiva: Der im Vorjahr durch die Übernahme der Geschäftstätigkeit aus Frankreich und Italien erworbene Kundenstamm verringerte sich um die planmäßige Abschreibung um TEUR 124 auf TEUR 891 (im Vorjahr TEUR 1.015). Das Sachanlagevermögen verringerte sich aufgrund der geringen Investitionstätigkeit und der planmäßigen Abschreibung von TEUR 367 auf TEUR 319. Der Bestand an Vorräten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.220 auf TEUR 11.214. Die Bestandserhöhung der Vorräte ist wesentlich bedingt durch den Aufbau eines Sicherheitsbestandes zur Verbesserung der Lieferfähigkeit. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 3.337 auf TEUR 3.145. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um TEUR 38 auf TEUR 211. Die Bankguthaben verringerten sich von TEUR 1.943 auf TEUR 1.709 bedingt durch einen Aufbau des Lagerbestandes und der dadurch abgeflossenen Finanzmittel zum Ende des Geschäftsjahres. Passiva: Das bilanzielle Eigenkapital beträgt wie im Vorjahr TEUR 6.560. Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2022/2023 um TEUR 4 erhöht und betrugen zum Geschäftsjahresende TEUR 1.582 für sonstige Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 840 auf TEUR 9.715. Dies resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. 2. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Der Bestand der flüssigen Mittel verringerte sich zum Bilanzstichtag von TEUR 1.943 im Vorjahr auf TEUR 1.709, wie im Vorfeld bereits erläutert. Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals am Gesamtkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr von 61,44% auf 63,26% erhöht. 3. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit einem positiven Ergebnis ab. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung 2022/2023 beträgt TEUR 2.342 (im Vorjahr TEUR 850). Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit erhöhte sich von TEUR 851 im Vorjahr auf TEUR 2.344 im Geschäftsjahr 2022/2023. Der Umsatz war maßgeblich positiv beeinflusst durch die Einrichtung und Aufbau weiterer Vertriebskanäle. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 508 auf TEUR 8.400. Dies ist im Wesentlichen auf Weiterbelastung der Verwaltungs- und Vertriebskosten für die übernommene Geschäftstätigkeit aus Frankreich und Italien sowie der Teilnahme an Messen und den damit verbundenen Dienstreisen zurückzuführen. B. Voraussichtliche Entwicklung und wesentliche Chancen und Risiken Durch regelmäßige Kommunikation mit den Abteilungsverantwortlichen ist sichergestellt, dass die Geschäftsleitung rechtzeitig über mögliche Gefahren und Risiken informiert wird. Insbesondere die Kostenverfolgung sowie Liquiditäts- und Ertragsanalysen werden durch das betriebliche Controlling zeitnah durchgeführt und regelmäßig an die Geschäftsleitung berichtet, um frühzeitig erforderliche Maßnahmen ergreifen zu können. Es besteht bei der Marke Scubapro eine Abhängigkeit der Produktion durch verbundene Unternehmen (Italien, Schweiz und Indonesien). Ein Ausweichen auf Fremdprodukte ist nicht möglich. Ein Währungsrisiko besteht beim US-Dollar, beim britischen Pfund und beim Schweizer Franken. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Israel und Palästina lasten weiterhin schwer auf der Weltwirtschaft. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte seine globale Wachstumsvorhersage für das kommende Jahr um 0,1 Prozentpunkte auf nunmehr 2,9 Prozent. Der IWF rechnet für das Jahr 2024 mit einer leichten Senkung der Inflationsrate global um 1,1 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent. Die Dauer und das Ausmaß dieser Risiken können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. C. Prognosebericht Im Berichtsjahr 2022/2023 erhöhte sich der Umsatz um TEUR 4.884 auf TEUR 32.860 gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 ist weiterhin als ein durch die Nachwirkungen der Corona Pandemie sowie des Konfliktes zwischen der Ukraine und Russland beeinflusstes Ausnahmejahr, welches sich überwiegend auf die Entspannung der Liefersituation und der Preissteigerungen bezieht, zu bewerten. Aufgrund dieser Tatsachen konnte die Prognose aus dem Lagebericht 2021/2022 zum 30. September 2023 übertroffen werden. Somit kann die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr als zufriedenstellend angesehen werden. Der nun seit fast 2 Jahren anhaltende Konflikt zwischen Ukraine und Russland sowie dem Nahost-Konflikt zwischen Israel und Palästina und der daraus resultierenden Preissteigerungen/Inflation werden auch im Geschäftsjahr 2023/2024 die Gesellschaft vor ein paar Herausforderung stellen. Durch den Aufbau und Erweiterung weiterer Vertriebskanäle rechnet die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023/2024 dennoch mit einer leicht positiven Entwicklung im Auftragsvolumen. Auf Basis des Vorjahres rechnet die Geschäftsführung auch beim Ergebnis mit einer leichten Verbesserung. Der vollständige Wegfall von Restriktionen wie der Reise- und Freizeitbeschränkungen, die während COVID-19 Pandemie bestanden, haben eine positive Auswirkung auf das Kaufverhalten der Kunden. Obgleich der Konflikte rechnet die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023/2024 mit einer leicht positiven Entwicklung im Auftragsvolumen. Auf Basis des Vorjahres rechnet die Geschäftsführung auch beim Ergebnis mit einer leichten Verbesserung.
Nürnberg im Februar 2024 Donald P. Sesterhenn, Geschäftsführer Joseph Bernard Stella, Geschäftsführer Roger Güntlisberger, Geschäftsführer |
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