STERNPARTNER SE & Co. KG
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Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
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Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
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Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STERNPARTNER SE & Co. KG (vormals: STERNPARTNER GmbH & Co. KG)HamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023STERNPARTNER SE & CO. KG (EHEMALS: STERNPARTNER GMBH & CO. KG), HAMBURGI .Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Geschäftstätigkeit der STERNPARTNER SE & Co. KG umfasst die Vermittlung von Neufahrzeugen im Bereich Pkw, Transporter und Lkw sowie den Verkauf von Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen, vornehmlich der Marken Mercedes-Benz, Daimler Truck, FUSO und smart. Als autorisierte Servicewerkstatt der genannten Marken werden Ersatzteile und Zubehör angeboten sowie Reparaturleistungen erbracht. Ein weiterer Punkt ist die Vermietung von Fahrzeugen an Privat- und Geschäftskunden. Die Gesellschaft unterhält Betriebsstätten an folgenden Standorten:
Die Standorte 29439 Lüchow, Dannenberger Str. 32 sowie 27419 Sittensen, Stader Straße 9 wurden zum 31.12.2022 aufgegeben oder sind seit 01.11.2023 teilweise untervermietet. Seit dem 01.01.2023 ist die autocenter schmolke SE & Co. KG eine 100 % - Tochtergesellschaft der STERNPARTNER SE & Co. KG. Es werden Betriebsstätten in Osterholz-Scharmbeck und Lilienthal unterhalten. Zum 30.05.2023 ist die STERNPARTNER SE & Co. KG eine Beteiligung von 32 % als Gründungsgesellschafter an der OT Regio Hanse GmbH eingegangen. Über diese Gesellschaft wird der Vertrieb von Automobilersatzteilen und Handelszubehör für freie Werkstätten verstärkt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen In unserem Geschäftsjahr 2022/2023 wirkten sich unterschiedliche Faktoren, wie der anhaltende Ukraine-Krieg, die hohe Inflation mit steigenden Strom- und Gaskosten und die deutlich gestiegenen Finanzierungszinsen gesamtwirtschaftlich, wie auch im Vorjahr, dämpfend aus. Die daraus resultierende Verunsicherung hat die Kauf- und Investitionsbereitschaft von Privat- und Geschäftskunden weiter gebremst. Durch die wiedergewonnene Lieferfähigkeit der Hersteller konnten die Auftragsbestände schrittweise abgebaut werden, was in der Summe zu einem Volumenzuwachs gegenüber dem Vorjahr geführt hat. Im Vergleichszeitraum Januar bis September 2022 zu 2023 lag das Volumen der Neuzulassungen mit +14,1 % spürbar über dem sehr niedrigen Vorjahresniveau. Bei den Besitzumschreibungen lag das Volumen im Vergleichszeitraum um +4,9 % höher. Bei unserer Kernmarke Mercedes sind die Neuzulassungen Pkw um +26,7 % angestiegen, bei der Marke Smart um +64,8 %. Nach wie vor ist der Umbruch, hin zu vollelektrischen Antriebskonzepten, branchenweit eine große Herausforderung. Zusätzlich sorgten die Vorbereitungen von Mercedes-Benz auf den sogenannten "Vertrieb der Zukunft" für Verunsicherungen im Geschäftsjahr. Im Mai 2023 hat Mercedes-Benz den Vertrieb von Neufahrzeugen auf das echte Agentursystem umgestellt. Dies führte im Geschäftsjahr zu einer Reihe von administrativen Änderungen, welche mit zusätzlichen Kosten verbunden waren. 2. Geschäftsverlauf Geschäftsentwicklung gegenüber Prognose Im vorherigen Lagebericht hatten wir ein Jahresergebnis von rund 8 Mio. EUR prognostiziert. Dieses Jahresergebnis konnte mit 8,6 Mio. EUR übertroffen werden. Umsatz- und Auftragsentwicklung Als Vermittler fabrikneuer Fahrzeuge der Mercedes-Benz AG und der Daimler Truck AG weisen wir in der Gewinn- und Verlustrechnung die für die Vermittlung erhaltenen Provisionen als Umsatz aus. Der entsprechende wirtschaftliche Umsatz (Gross Turnover) wird nur als statistischer Umsatz erfasst und betrug im Geschäftsjahr TEUR 520.210. Der Umsatz laut Gewinn- und Verlustrechnung betrug im Geschäftsjahr 2022/2023 TEUR 306.471. Die Umsätze gliedern sich auf die Spartengruppen wie folgt:
Die Vertriebsleistungen gliedern sich nach Spartengruppen wie folgt:
Investitionen Die geplanten Investitionen konzentrieren sich weiterhin im Wesentlichen auf die drei Bereiche IT/Digitalisierung, Energie- und CO 2-Einsparung und Ladeinfrastruktur. Im Rahmen der IT-Modernisierung wurden neue Serversysteme eingeführt. Aktuell steht insbesondere die Prozesslandschaft im Investitionsfokus. Hierzu gehört maßgeblich die Einführung des digitalen Serviceprozesses. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten bis auf 4 Werkstätten alle Betriebsstätten auf die digitale Werkstatt umgestellt werden. Der Bereich Energie- und CO 2 -Einsparung umfasst Investitionen in die Gebäude zur Verbesserung der Energie-Effizienz und zur schrittweisen Energieautarkie mittels Photovoltaik um sich langfristig von steigenden Energiepreisen abkoppeln zu können. Ferner wurden Investitionen in die Ladeinfrastruktur getätigt. Folgende wesentlichen Investitionen befinden sich in Ausführung oder Planung:
Personal Die Zahl der Mitarbeiter stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Zum 01.01.2023 wurde die Schmolke Holding GmbH & Co. KG durch Einbringungsvertrag Gesellschafter der STERNPARTNER SE & Co. KG. 3. Lage Vermögenslage
Die Ausweitung der Vermögenslage um 12 Mio. EUR ist insbesondere auf gestiegene Forderungsbestände und einen höheren Bestand an flüssigen Mitteln zurückzuführen. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft zeigt sich zum 30.09.2023 wie folgt:
Das Eigenkapital hat sich planmäßig entwickelt. Aus dem Ergebnis wurde ein Teilbetrag der gesamthänderischen Rücklage zugeführt. Die Veränderungen in den Rückstellungen sind im Wesentlichen auf 1,7 Mio. EUR für Steuerrückstellungen zurückzuführen. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 21.672 enthalten. Diese wurden jederzeit planmäßig bedient. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 15.024 enthalten, die zum überwiegenden Teil auf Gesellschafterdarlehen beruhen. Diese Verbindlichkeiten sind um 2,9 Mio. EUR niedriger als zum Vorjahresstichtag. Liquidität Der vereinfachte Cashflow ergibt sich wie folgt:
Unter Berücksichtigung des Cash Flow aus Investitionstätigkeit (-7.771 TEUR) und dem Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit (6.766 TEUR) konnte der Finanzmittelbestand um 7.773 TEUR gegenüber dem Vorjahresstichtag auf 6.976 TEUR verbessert werden. Ertragslage
In absoluten Werten ist die Veränderung der Umsatzerlöse im Wesentlichen auf Gebrauchtfahrzeuge Trapo (12 Mio. EUR) und auf Vorführfahrzeuge Mercedes-Benz (10 Mio. EUR) zurückzuführen. Da sich die weiteren GuV Positionen und der Materialaufwand mit einem Verhältnis von 65,1% auf 64,9% zu den Umsatzerlösen im Jahresvergleich nahezu proportional entwickelt haben, konnte im Rohergebnis ebenfalls eine proportionale Veränderung von +10,0% gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. Das Betriebsergebnis hat sich im Wesentlichen aufgrund der überproportionalen Entwicklung der Personalkosten, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen (von 31,2% auf 32,1%) um -12,0% gegenüber dem Vorjahr verringert. Das Finanzergebnis wird im Wesentlichen von der Einkaufsfinanzierung beeinflusst. Hier ist aufgrund der gestiegenen Zinssätze eine überproportionale Belastung zu erkennen. Im Geschäftsjahr 2022/2023 ist erstmal das Beteiligungsergebnis der autocenter schmolke SE & Co. KG berücksichtigt. Dies führt insgesamt zu einer Verbesserung des Finanzergebnisses gegenüber dem Vorjahr. Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Steuerung unseres Unternehmens erfolgt im Wesentlichen durch die laufende Überwachung der Kennzahlen Umsatz, Jahresergebnis und Eigenkapitalquote. Die Eigenkapitalquote beträgt 21,8% - Eigenkapital TEUR 22.823 / Bilanzsumme TEUR 104.564 (Vj. 20,1 %). Der Kapitalumschlag beträgt 3,0 - Umsatzerlöse TEUR 306.471 / Bilanzsumme TEUR 104.564 (Vj. 3,0). Aus dem erzielten Ergebnis ergibt sich eine Umsatzrendite von 3,5%. (Ergebnis vor Ertragsteuern TEUR 10.779 / Umsatzerlöse TEUR 306.471 (Vj. 4,4 %) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Aufgrund der enormen Herausforderungen, die uns durch den schnellen Wandel in der Branche, den Folgen der Corona- und Ukraine-Krise sowie der steigenden Kosten erwachsen, ist es unabdingbar, bestehende Effizienzpotentiale zu erkennen und zu realisieren. Ein wesentlicher Baustein ist dabei die Digitalisierung - und, wo möglich, - die Automatisierung von Prozessen. Hier befinden wir uns in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess, der nochmals beschleunigt wurde und inzwischen alle Unternehmensbereiche erfasst. Nachdem wir im abgelaufenden Geschäftsjahr den Aftersales-Bereich mit einem digitalen Prozessablauf ausgestattet haben, konzentrieren wir uns mit einzelnen Projekten auf den möglichen Einsatz der künstlichen Intelligenz. Der Kunde im Fokus - um sich dauerhaft vom Wettbewerb abheben zu können, legen wir höchsten Wert auf Kundenorientierung, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung. Diese Philosophie bildet die Grundlage unseres wirtschaftlichen Erfolgs, stellt unser Personal in Kundenkontaktbereichen jedoch immer wieder vor große Herausforderungen. Entsprechend macht die Akquise und Bindung motivierter und hervorragend geschulter Mitarbeiter einen stetig wachsenden Anteil unserer Personalarbeit aus. Dies zahlt sich jedoch aus, da wir trotz demographischen Wandels und Fachkräftemangels freie Stellen sowie Ausbildungsplätze bis dato immer besetzen konnten. Dies drückt sich auch in der Auszeichnung als Top Company bei kununu für 2023 und 2024 aus. Neben der klassischen Berufsausbildung werden wir zunehmend praxisnahe duale Studiengänge zur Verstärkung unseres Fachpersonals anbieten. Darüber hinaus bieten wir unseren Mitarbeitern über die STERNPARTNER Akademie zusätzliche Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen an. III. Prognosebericht Im Automobilbereich ist trotz der strukturellen Änderungen eine Normalisierung festzustellen. Die Lieferfähigkeit der Hersteller für Fahrzeuge und Ersatzteile ist grundsätzlich wiederhergestellt. Mit der Einbringung der autocenter schmolke SE & Co. KG konnte das Marktgebiet bis Bremen ausgeweitet und das Produktportfolio durch die Marke Skoda ergänzt werden. Durch die erfolgreiche Optimierung von Prozessen und der Kostenstruktur wurde insbesondere im Service eine deutliche Effizienzsteigerung erreicht, die maßgeblich zu den positiven Ergebnissen im Geschäftsjahr beiträgt. Die Vielzahl von marktbelasteten Faktoren (Wegfall der BaFa Prämie, Entwicklung der Energiepreise, die geopolitischen Unwägbarkeiten, die Unsicherheit der politischen Ausrichtung in Deutschland) erschwert eine verlässliche Prognose für das Geschäftsjahr 2023/2024 in Bezug auf Umsatz und Ertrag. Auf Basis der aktuell bekannten Parameter rechnen wir bis zum 30.09.2024 mit Umsatzerlösen von rund 320 Mio. EUR und einem Jahresüberschuss von rund 8 Mio. EUR. Damit liegen wir in den Umsatzerlösen rund 4 % über dem Vorjahreswert und im Jahresüberschuss rund 8% unter dem Vorjahreswert. IV. Chancen- und Risikobericht Im Rahmen der ISO 9001 Vorgaben wird eine stetige umfangreiche Risikoanalyse vorgenommen. Durch Wahrscheinlichkeiten und Eskalationsstufen werden unmittelbar Maßnahmen definiert und durchgeführt. Dies erfolgt auch im Hinblick auf die Ertrags-Chancen der einzelnen Sparten Vertrieb Pkw Neuwagen, Vertrieb Pkw Gebrauchtwagen, Vertrieb Trapo Neuwagen, Vertrieb Trapo Gebrauchtwagen, Vertrieb Lkw, Service, MB Rent und Sonstiges. Nachfolgend finden sich ausgewählte Erläuterungen zu einzelnen Aspekten. Die von den Herstellern vorgesehene Umstellung des Vertriebssystems vom sogenannten unechten Handelsvertreter auf ein echtes Agentensystem wurde im Mai 2023 plangemäß umgesetzt. Aufgrund der intensiven Vorbereitung konnten die Auswirkungen zutreffend berücksichtigt werden. Der weitere Einfluss der makroökonomischen Krisen auf das Wirtschaftsleben ist kaum abzuschätzen. Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre wurden betriebliche Maßnahmen definiert, die eine angemessene Reaktion unseres Unternehmens auf erneute politische Vorgaben sicherstellen und die wirtschaftlichen Einschränkungen abfedern sollen. Die stark gestiegenen Personalkosten haben unmittelbare Auswirkungen auf unsere Ertragslage und können nicht vollständig durch die Anpassung der Verkaufspreise kompensiert werden. Nach wie vor ist der angespannte Arbeitsmarkt eine Belastung. Fachpersonal, insbesondere für den Werkstattbereich ist nach wie vor schwer zu gewinnen. Dies schränkt die Erbringung von Arbeitswerten weiter ein und kann ebenfalls die Ertragslage belasten. Die Inflationsrate hat sich auf einem niedrigeren Niveau eingependelt. Gemäß Pressebericht vom Dezember 2023 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klima ist zunächst nicht mit einem erneuten Preisauftrieb zu rechnen. Die Preise für Strom- und Gas sind an den Spotmärkten seit Juli 2023 tendenziell etwas angestiegen, für die nächsten Monate wird aber nicht mit weiteren Steigerungen gerechnet. Durch das gestiegene Zinsniveau ist mit deutlich höheren Zinsbelastungen im Geschäftsjahr 2023/2024 im Vergleich zum Vorjahr zu rechnen. Tendenziell ist aktuell keine weitere Zinssteigerung zu beobachten. Im Finanzmanagement wird ein intensive Finanzierungssteuerung durchgeführt. Wir gehen daher davon aus, dass die kalkulierten Zinsbelastungen für das Geschäftsjahr 2023/2024 ausreichen werden. Bei der Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen ist eine negative Entwicklung festzustellen. Durch die Nähe zu unseren Kunden und einem intensiven Forderungsmanagement gehen wir nicht von maßgeblich steigenden Belastungen durch Zahlungsausfälle aus. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben und Finanzierungslinien bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz-, Risiko- und Liquiditätsmanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken. Die Geschäftsleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. Zur teilweisen Absicherung von Zinsrisiken wird ein Zinssatz-Swap mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2025 eingesetzt. Gesamtaussage Sollte es in den verbleibenden Monaten bis zum Geschäftsjahresabschluss am 30.09.2024 keine weiteren erheblichen Negativeinflüsse geben, geht die Geschäftsführung von der Erreichung der Planungsrechnung für 2023/2024 aus. Das bedeutet ein deutlich positives Jahresergebnis, welches gegenüber dem Geschäftsjahr 2022/2023 jedoch niedriger ausfällt. Auf Basis unserer finanziellen Stabilität, sowie der vielfältigen Tätigkeiten in verschiedenen Geschäftsfeldern, sehen wir uns für die Begegnung zukünftiger Risiken und die Bewältigung kommender Aufgaben gut gerüstet.
Hamburg, 28. Mai 2024 Franco Barletta Vorstand BILANZ ZUM 30. SEPTEMBER 2023STERNPARTNER SE & CO. KG (EHEMALS: STERNPARTNER GMBH & CO. KG), HAMBURGRegistergericht: HamburgRegisternummer: HRA 126377AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023STERNPARTNER SE & CO. KG (EHEMALS: STERNPARTNER GMBH & CO. KG), HAMBURGI. Allgemeines Die STERNPARTNER SE & Co. KG (ehemals: STERNPARTNER GmbH & Co. KG) ist eine Gesellschaft im Sinne des § 264a Handelsgesetzbuches (HGB). Sie ist als große Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 267 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft wird unter der HRA-Nr. 126377 im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg geführt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB sowie den besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 - 277 HGB) vorgenommen. Für die Bilanzierung und Bewertung waren im Wesentlichen die nachfolgenden Regelungen maßgebend. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungen werden linear und zeitanteilig ermittelt. Im Wirtschaftsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet sowie Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer sofort voll abgeschrieben. Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Geschäfts- (ehemals: Vorführfahrzeuge) trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von bis zu neun Jahren linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. In die Herstellungskosten werden auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern wurden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handels- und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen. Der Aufwand aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und Ertrag" ausgewiesen. III. Abweichungen von der Bilanzierung des Vorjahres Aufgrund der Umstellung des Vertriebsmodells von Mercedes-Benz wurden seit dem 31. Mai 2023 Vorführfahrzeuge direkt vom Hersteller bereitgestellt. Die Gesellschaft erwirbt jedoch weiterhin Geschäftsfahrzeuge, welche dem Unternehmen dienen und ähnlich wie Vorführfahrzeuge nur kurzfristig dem Unternehmen zugeordnet sind. Weiterhin sind in dieser Position Vorführfahrzeuge der Marken Smart (Geely) und Daimler Truck enthalten. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde die Bilanzposition "Miet- und Vorführfahrzeuge" in "Vorführ-, Miet- und Geschäftsfahrzeuge" umbenannt und auch die unter der Position "Betriebs- und Geschäftsausstattung" enthaltenen Geschäftsfahrzeuge nunmehr hier ausgewiesen. IV. Erläuterungen zur Bilanz zum 30. September 2023 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. Angaben zu Beteiligungen i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB
Die SPT Antares GmbH wurde zum 01.01.2023 auf die STERNPARTNER SE & Co. KG verschmolzen, damit besteht zum 30.09.2023 keine Beteiligung an der SPT Antares GmbH mehr. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In der Position sind Forderungen in Höhe von TEUR 2 mit einer Laufzeit von über einem Jahr enthalten. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
5. Passive latente Steuern Die passivierten latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz:
Bei der Ermittlung der latenten Steuern ist ein Gewerbesteuersatz von 14,66 % zugrunde gelegt worden. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Oktober 2022 bis 30. September 2023 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge, die vorherigen Perioden zuzurechnen sind in Höhe von TEUR 818 (Vj. TEUR 254). Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 132 (Vj. TEUR 260) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. 3. Personalaufwand Die Personalaufwendungen enthalten Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von TEUR 477 (Vj. TEUR 459). 4. Finanzergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 5) und Erträge aus Abzinsung in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 7). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 489 (Vj. TEUR 234). 5. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Ertragsteuern sind Aufwendungen aus der Veränderung der latenten Steuern von TEUR 130,3 (Vj. TEUR -58,9) enthalten. VI. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat am 04.07.2023 eine Patronatserklärung zum Mietvertrag der SPT Avior SE & Co. KG gegenüber der Kirdorfhaus Grundbesitz GmbH & Co. KG übernommen. Die künftigen Verpflichtungen daraus belaufen sich auf TEUR 776. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen überwiegend in angemieteten Räumen. Die finanziellen Verpflichtungen aus den Mietverträgen betragen jährlich ohne Umsatzsteuer 6,3 Mio. EUR. Die Pachtverträge laufen grundsätzlich bis zum 31.12.2025, für den Standort Uelzen bis 31.12.2035. Insgesamt belaufen sich die Verpflichtungen auf EUR 18,3 Mio. Aus dem Verkauf von Fahrzeugen bestehen branchenübliche Rücknahmeverpflichtungen für die Jahre 2024 bis 2030 in Höhe von EUR 136,1 Mio. Zum Stichtag bestehen Verpflichtungen aus dem Werkstattobligo in Höhe von TEUR 88. Die übrigen Verpflichtungen aus Bestellobligo, Leasing von Geschäftsausstattung etc. liegen im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes. 3. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Die Geschäftsführung oblag der persönlich haftenden Gesellschafterin TSP-Verwaltungs-GmbH, Hamburg. Dort war zum gesamtverantwortlichen Geschäftsführer bestellt: Herr Franco Barletta Der Geschäftsführer hat Einzelvertretungsbefugnis und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf eine Angabe der Bezüge wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ab dem 01. Januar 2024 wurde die TSP-Verwaltungs-GmbH durch die STERNPARTNER Management SE ersetzt. Gleichzeitig wurde auch die Firma der Gesellschaft in STERNPARTNER SE & Co. KG geändert. Vorstand der STERNPARTNER SE & Co. KG ist: Herr Franco Barletta 4. Anzahl der Arbeitnehmer (Personalstand Jahresdurchschnitt ohne Auszubildende)
5. Angaben zu persönlich haftenden Gesellschaftern
6. Honorar des Abschlussprüfers Die Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde gemäß Gesellschafterbeschluss in einem Joint Audit durch zwei Abschlussprüfer vorgenommen. Das Gesamthonorar berechnet sich wie folgt:
7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12.10.2023 stimmten die Gesellschafter einstimmig zu, dass die STERNPARTNER SE & Co. KG als Mitschuldner zum Darlehensvertrag zwischen der Grundstücksgesellschaft Völsch/Völsch GbR als Darlehensgeber und der Lion Sirius SE & Co. KG (Darlehensnehmer) über EUR 2,7 Mio. eintritt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 12.12.2023 wurde die Gesellschaft in STERNPARTNER SE & Co. KG umbenannt, der Gesellschaftsvertrag neu gefasst und die Komplementärgesellschaft ausgetauscht. Persönlich haftende Gesellschafterin seit dem 01.01.2024 ist die STERNPARTNER Management SE. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12.12.2023 stimmten die Gesellschafter einstimmig zu, dass die STERNPARTNER SE & Co. KG eine Bürgschaft von bis zu EUR 8 Mio. gegenüber der Hans Tesmer KG und der Heinz Anders KG für die gegebenen Gesellschafterdarlehen an die SPT Avior SE & Co. KG eingeht. Trotz der gesamtwirtschaftlich schwierigen Situation sind wir im neuen Geschäftsjahr 2023/2024 gut gestartet. Wir erwarten trotz aller negativen Entwicklungen und Lieferschwierigkeiten ein deutlich positives Ergebnis im neuen Geschäftsjahr. Wir verweisen an dieser Stelle auf den Lagebericht.
Hamburg, 28. Mai 2024 Franco Barletta Vorstand Anlagespiegel 2023STERNPARTNER SE & Co. KG (ehemals: STERNPARTNER GmbH & Co. KG), Hamburg
Anlage 3 / 13 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die STERNPARTNER SE & Co. KG (ehemals: STERNPARTNER GmbH & Co. KG) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der STERNPARTNER SE & Co. KG (ehemals: STERNPARTNER GmbH & Co. KG) - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STERNPARTNER SE & Co. KG (ehemals: STERNPARTNER GmbH & Co. KG) für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften gemäß § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, soweit wir welche während unserer Prüfung festgestellt haben sollten.
Elmshorn/München, 28. Mai 2024 Rath,
Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Diplom-Kaufmann Dr. Bernd Langhein, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Dr. Langhein, Wirtschaftsprüfer Wiedemann, Wirtschaftsprüfer Harbauer, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde am 05.07.2024 festgestellt. |
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