Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 352138
Vorher
Louis GmbH
Eingetragen
20.9.2005
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenEinzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Vertrieb, der Import und Export von Haushaltsgeräten Elektrogeräten und Werkzeugen aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Thorsten Wolf Louis
seit 18.12.2007
Geschäftsführer
Timo Hofstetter
seit 23.8.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Thorsten Wolf Louis
Im Baumgarten 1, 69231 Rauenberg
100.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Louis GmbH

Reilingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 398.772,00 179.778,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 268.979,00 47.650,00
II. Sachanlagen 109.793,00 132.128,00
III. Finanzanlagen 20.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen 2.971.031,41 2.512.615,21
I. Vorräte 2.089.302,74 1.706.094,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 663.848,38 494.352,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 217.880,29 312.168,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.642,00 3.900,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.372.445,41 2.696.293,21

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 276.382,89 241.944,09
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 75.000,00
II. Gewinnvortrag 166.944,09 209.390,31
III. Jahresüberschuss 9.438,80 -42.446,22
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 300.000,00 0,00
C. Rückstellungen 60.213,85 20.610,16
D. Verbindlichkeiten 2.735.848,67 2.433.738,96
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.372.445,41 2.696.293,21

Anhang


I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma Louis GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches gemäß den §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Normen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB). Die handelsrechtlichen Bestimmungen in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BILMOG) wurden erstmalig angewendet. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden auf Grundlage des Wahlrechts gemäß Artikel 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Firma Louis GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Der Jahresabschluss umfasst neben der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung auch den nach § 264 Abs. 1 S. 1 HGB zu erstellenden Anhang. Ein Lagebericht war gemäß § 264 Abs. 1 HGB nicht zu erstellen.

Die Aufstellung der Bilanz erfolgte nach den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB unter Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterung nach § 266 Abs. 1 S. 3 HGB. Die Davon-Vermerke der Bilanz wurden aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang übernommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren in Staffelform gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den Erleichterungen und Schutzklauseln gemäß §§ 274 a, 276, 286 und 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Für die Offenlegung des Jahresabschlusses wird von den Schutzklauseln gemäß §§ 325 und 326 HGB, soweit anwendbar, Gebrauch gemacht.


II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung erfolgte grundsätzlich unter Zugrundelegung der Fortführung des Unternehmens.

Erworbene Immaterielle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Herstellungskosten aktiviert; die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über eine Nutzungsdauer von 4 Jahren ab dem Jahr der Fertigstellung 2011.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.

Die Anschaffungs- und Herstellungskosten beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens mit Beträgen im Einzelfall von bis zu Euro 150,00 wurden, wie im Vorjahr, sofort als Aufwand erfasst.

Für abnutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von mehr als Euro 150,00 bis zu Euro 1.000,00 wurde in der Handelsbilanz ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG
gebildet und somit vom Grundsatz der Einzelbewertung abgewichen. Der Sammelposten wird im Geschäftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren zu jeweils einem Fünftel abgeschrieben (Anschaffungskosten: Euro 5.814,00; Vorjahr TEuro 11,0).

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.


Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden in dem gesetzlich gebotenen Umfang vorgenommen.


Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.


 
III. Angaben zur Bilanz

Forderungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von Euro 33.387,37 (Vorjahr: TEuro 5,8). Diese betreffen das Verrechnungskonto das mit 3,0 % verzinst wird. 

Von den Forderungen haben Euro 0,00 (Vorjahr: TEuro 0,0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Ausschüttungssperre

Aufgrund der vorgenommenen Aktivierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von Euro 228.760,00, die sich wie folgt
aufgliedert:

 Aktivierte selbst erstellte Vermögensgegenstände des Anlagevermögens  Euro 232.800,00
 abzgl. Latente Steuern        Euro     4.040,00              
           Euro 228.760,00


Im Wirtschaftsjahr 2010 beliefen sich die gesamten Entwicklungskosten auf Euro 232.800,00. Diese fielen sämtlich auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die aktiviert wurden. Die aktivierten Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von vier Jahren planmäßig abgeschrieben, ab Fertigstellung im Frühjahr 2011.

Einlagen stille Gesellschafter

Gemäß Vertrag vom 08. Dezember 2009 leistete die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft GmbH (MBG) eine stille Einlage in Höhe von Euro 100.000,00. Die zusammen mit der Louis GmbH begründete stille Gesellschaft hat eine befristete Laufzeit bis zum 30.11.2017. Eine Kündigung der stillen Beteiligung kann frühestens zum 30. Dezember 2010 erfolgen. Die MBG hat ferner eine Rangrücktrittserklärung abgegeben, wonach sie mit ihren Rückzahlungsansprüchen im Falle der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens erst nach den übrigen Gläubigern jedoch vor anderen Kapitalbeteiligungsgesellschaften, stillen Beteiligungsgebern und den Gesellschaftern aus Kapital oder sonstigen Forderungen gegenüber der Louis GmbH zu befriedigen ist. An einem eventuellen Verlust ist die MBG nicht beteiligt.


Gemäß Vertrag vom 30. November 2009 leistete die Sparkassenbeteiligungsgesellschaft Heilbronn-Franken mbH & Co. KG (SBG) eine stille Einlage in Höhe von Euro 100.000,00. Die zusammen mit der Louis GmbH begründete stille Gesellschaft hat eine unbefristete Laufzeit. Am 08. Dezember 2010 wurde die Beteiligung um Euro 100.000,00 auf insgesamt Euro 200.000,00 erhöht. Eine Kündigung der stillen Beteiligung kann frühestens zum 30. Dezember 2014 erfolgen. Die SBG hat ferner eine Rangrücktrittserklärung abgegeben, wonach sie mit ihren Rückzahlungsansprüchen im Falle der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens erst nach den übrigen Gläubigern jedoch vor anderen Kapitalbeteiligungsgesellschaften, stillen Beteiligungsgebern und den Gesellschaftern aus Kapital oder sonstigen Forderungen gegenüber der Louis GmbH zu befriedigen ist. An einem eventuellen Verlust ist die SBG nicht beteiligt.

Die Einlagen waren zum 31.12.2010 geleistet und werden als eigener Posten nach dem Eigenkapital ausgewiesen.


Verbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: TEuro 0,0).

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen insgesamt Euro 509.940,00 (Vorjahr: TEuro 200,00).

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr betragen insgesamt Euro 2.443.976,84 (Vorjahr: TEuro 2.199,1).
 
Latente Steuern


Für erwartete künftige Steuerbelastungen, die aus unterschiedlichen Wertansätzen von Vermögens- gegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bei der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Gewinnermittlung resultieren, wurde der gesonderte Passivposten angesetzt.
 
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB


Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von Euro 14.872,62, die über die Höhe der Kaution laut Mietvertrag eingegangen wurden. Darüber hinaus bestehen am Bilanzstichtag keine wesentlichen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

IV. Sonstige Pflichtangaben


Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Thorsten Louis, Geschäftsführer  
Timo Hofstetter, Geschäftsführer



Reilingen, im Juni 2011
 
gez. Thorsten Louis                                 Timo Hofstetter
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.11.2011 festgestellt.

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