Spedition Schwanthaler GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Franz Ronge seit 28.2.2011 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
green solar AGWinhöring(vormals: Neuötting)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2010 bis zum 30.04.2011Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2010 bis 30. April 20111. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Für die Photovoltaikbranche insgesamt war 2010 ein äußerst wachstumsstarkes Jahr. Die weltweit installierte Photovoltaik- Kraftwerksleistung stieg nach Branchenschätzungen erheblich. Für ein positives Marktumfeld sorgten attraktive Förderbedingungen in Schlüsselmärkten und moderate Rückgänge der Modulpreise. Allerdings setzte zu Beginn des Jahres 2010 die Bundesregierung die Kürzung der Einspeisevergütung um. Jedoch bestand über einen langen Zeitraum keine Klarheit über die neuen Vergütungssätze. Dies führte zu einer starken Verunsicherung der Branche und auch der Kunden über die weitere Tragfähigkeit beim Erwerb einer Photovoltaikanlage. 2. Lage des Unternehmens Trotz der im Geschäftsjahr 2010/2011 erzielten Umsatzsteigerungen blieb die green solar AG auch im abgelaufenen Geschäftsjahr in einer Unternehmenskrise. Dies wurde dadurch verursacht, dass weitere erhebliche Abschreibungen auf Forderungen (T€ 1.137) insbesondere gegenüber dem Tochterunternehmen green solar italy s.r.l. notwendig wurden, da dieses aufgrund von Fehleinschätzungen bezüglich der Marktentwicklungen in Italien und allgemeinen Managementfehlern erhebliche Verluste erzielte. Die hieraus resultierenden Liquiditätsengpässe und die erhöhte bilanzielle Überschuldung unserer Gesellschaft machten es notwendig, unser Geschäftsmodell im Rahmen eines Sanierungs- und Restrukturierungsgutachtens überprüfen zu lassen, sowie in Verhandlung mit den Kreditgebern über eine Verlängerung der laufenden Kreditlinien zu treten. Das vorgelegte Restrukturierungsgutachten bestätigte zum einen die grundsätzliche Tragfähigkeit des Geschäftsmodells in Deutschland, machte aber auch deutlich, dass das Italien-Engagement nicht tragfähig ist und deshalb beendet werden muss. In Umsetzung des Restrukturierungsplanes wurden trotz der gestiegenen Umsätze deutliche Einsparungen im Personalbereich erreicht und die Bankverbindlichkeiten laufend abgebaut. Auch im Geschäftsjahr 2012/2013 wurde dieser Konsolidierungskurs konsequent weiterverfolgt und der Warenfinanzierungskredit entsprechend den Vorgaben des Kreditinstitutes bis auf T€ 1.100 reduziert. Da die beteiligten Kreditinstitute bereits signalisiert haben, diesen Kurs der Konsolidierung weiter unterstützen zu wollen, gehen wir ebenso wie das vorliegende Sanierungskonzept von der Sanierungsfähigkeit sowie der Unternehmensfortführung unserer Gesellschaft aus. 3. Ertragslage Die Gesamtleistung betrug im Geschäftsjahr zum 30.04.2011 27,9 Mio €. Mit der Steigerung der Gesamtleistung um 5,4 Mio € war eine insgesamt zufriedenstellende Entwicklung zu verzeichnen. Das Rohergebnis blieb mit 3,6 Mio € nahezu konstant. Die Personaleinsatzquote konnte in Umsetzung der im Sanierungskonzept vorgesehenen Restrukturierungsmaßnahmen deutlich von 8,9% im Geschäftsjahr 2009/2010 auf 6,8% im abgelaufenen Geschäftsjahr verbessert werden. Das trotz dieser Maßnahmen negative Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von -693 T€ rührt aus einem Wertberichtigungsbedarf auf Forderungen von 1,1 Mio € gegenüber dem Tochterunternehmen GSI, das aufgrund der Förderpolitik in Italien und aufgrund falscher Entscheidungen des dortigen Managements in eine erhebliche Schieflage geraten ist. Ohne diesen Effekt hätte somit ein positives operatives Ergebnis von ca. 400 T€ erzielt werden können. 4. Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die positiven Mittel betragen zum Bilanzstichtag 0,2 Mio €, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten entsprechend den im Sanierungskonzept vorgesehenen Konsolidierungsmaßnahmen um 0,3 Mio€ auf 2,4 Mio€ abgebaut werden. Belastend auf die Finanzlage wirkt sich der hohe Wertberichtigungsbe- darf sowohl des Vorjahres als auch des Geschäftsjahres aus. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 0,6 Mio€. Im Geschäftsjahr 2010/2011 konnte unsere Gesellschaft ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. 5. Vermögenslage Unsere Gesellschaft ist bilanziell überschuldet. Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist zum Vorjahr um 0,3 Mio € auf 4,4 Mio € gesunken. Durch den Jahresfehlbetrag hat sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf 1,1 Mio €, das enspricht 25,4% der Bilanzsumme, erhöht. Der Vorratsbestand aus Roh-, Hilf- und Betriebsstoffen und angefangenen Arbeiten ist um 1,7 Mio € auf 1,1 Mio€ gesunken und beträgt 24,6% der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch den hohen Wertberichtigungsbedarf auf 0,6 Mio € gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten zum Vorjahr gesenkt werden. Mit 2,4 Mio € repräsentieren die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 54,7% der Bilanzsumme. 6. Nachtragsbericht Mit Beschluss vom 26.6.2012 hat der Verwaltungsrat der Tochtergesellschaft green solar italy s.r.l. beschlossen einen Konkursantrag zu stellen. Den hieraus erkennbaren Risiken wurde bereits im vorliegenden Jahresabschluss durch Forderungsabwertungen und Rückstellungen Rechnung getragen. Im Geschäftsjahr 2011/2012 wurden zudem umfangreiche personelle Konsequenzen in der Unternehmensführung insbesondere wegen der entstandenen Verluste aus Italien gezogen. Der Vorstand Mathias Strasser wurde abberufen. Der Aufsichtsrat wurde mit Herrn Florian Loserth (StB/RA FAfStR), Herrn Hans Ulrich Häfke (WP/ RA/ StB) und Herrn Thomas Ecker (Dipl. BW) hochkarätig besetzt. Wir gehen davon aus, dass mit dem neuen Vorstand und insbesondere dem sachkundigen und lösungsorientierten Aufsichtsrat neuer Wind in die green solar AG gebracht werden kann und die notwendigen Sanierungsmaßnahmen konsequent und ohne Störmanöver umgesetzt werden können. 7. Risikobericht Allgemeine Risiken Unter Risiko versteht man die Möglichkeit, von negativen künftigen Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens betroffen zu sein. Es bestehen die allgemeinen branchenüblichen Risiken einer unternehmerischen Betätigung im Bereich Vertrieb und Montage von Photovoltaikanlagen. Die branchenüblichen Risiken bestehen sowohl im Beschaffungs- als auch im Absatzmarkt. Im Beschaffungsbereich sind wir von der Preisentwicklung auf dem Weltmarkt abhängig. Im Absatzmarkt sind wir im besonderen Maße von den politischen Entscheidungen im Bereich der Energiewirtschaft abhängig. Durchgeführte oder lediglich diskutierte Reduzierungen von Einspeisevergütungen führen zu starken Verunsicherungen über die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Projekten bei potentiellen Investoren. Neben der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung wird entscheidend sein, wie sich die politisch Verantwortlichen im Bereich Energiewirtschaft positionieren. Spezielle Risiken Die Gesellschaft ist mit 1,1 Mio € bilanziell überschuldet. Aus der Überschuldung resultieren bestandsgefährdende Risiken. Die Überschuldung schränkt den Handlungsspielraum erheblich ein. Die Gesellschaft ist abhängig von der Zusammenarbeit mit den Hausbanken und deren zukünftigem Kreditierungsverhalten. Den laufenden Verbindlichkeiten kann die Gesellschaft nachkommen. Nach dem von der Gesellschaft in Auftrag gegebenen Gutachten der Kanzlei Hars, Panzer & Kollegen zur Fortführung des Unternehmens (Fortführungsprognose) vom 23.03.2012 zeigt sich eine positive Ertrags- und Liquiditätsprognose über den Prognosezeitraum bis Ende des Kalenderjahres 2012. Prognosebericht Durch das Inkrafttreten des EEG (Erneuerbaren Energien Gesetzes) sollten die Weichen für zukünftigen sauberen Strom geschaffen werden. Ziel war es, den Verbrauchern, sichere, nachhaltige und umweltfreundliche Energie zu wettbewerbsfähigen und angemessenen Preisen zu garantieren. Zukünftig wird die weitere jährliche Reduktion in Deutschland von der jeweiligen installierten kWp-Leistung abhängen. Diese Tatsache macht Prognosen zur Entwicklung des deutschen Marktes zunehmend schwieriger. Für die Gesellschaft wird es von entscheidender Bedeutung sein, die in der Analyse zur Unternehmensfortführung getroffenen Prämissen zu erreichen. Neben der allgemeinen Marktentwicklung im Bereich Vertrieb und Montage von Photovoltaikanlagen kommt für die Unternehmensfortführung unseren Partnern der Kreditwirtschaft ein maßgebender Anteil zu. Wir gehen allerdings davon aus, die vertrauensvolle Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzusetzen.
Winhöring im Mai 2012 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungJahresergebnis und Vorschlag zur Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag lautet auf 893.324,30 Euro. Über die Verwendung des Jahresergebnisses des Geschäftsjahres 2009/ 2010 wurde bisher kein Beschluss gefasst. Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Es ergibt sich danach ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 1.104.310,83 Euro. AnhangALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss der green solar AG, Winhöring, ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 267 ff. HGB). Er wurde jedoch erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 Abs. 8 Satz 1 EGHGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den Aufstellungserleichterungen ist im Fall des § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht worden. Zum 30.04.2011 weist die Bilanz eine bilanzielle Überschuldung von T€ 1.104 aus. Die Geschäftsleitung hat deshalb die going-concern-Prämisse untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass die Überschuldung durch die bestehende positive Fortführungsprognose im Sinne des § 19 Abs. 2 InsO abgewendet werden kann. Somit wird bei der Bilanzierung von der Fortführung des Unternehmens entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Firma green solar AG, Winhöring, wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des Aktiengesetzes zu beachten. Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear oder degressiv vorgenommen. Bei beweglichen Anlagegegenständen erfolgt der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung, sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis 150 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter von 150 Euro bis 1.000 Euro werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften auf 5 Jahre verteilt. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Diese wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, die erhaltenen Anzahlungen mit ihrem Nennwert. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2 HGB). Die Beteiligung an der green solar italy s.r.l wurde außerplanmäßig auf einen Erinnerungswert von 1 Euro abgeschrieben. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Die Forderungen an den Vorstand Matthias Strasser sowie an die green solar italy s.rl. wurden zu 100 % wertberichtigt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus folgenden Einzelpositionen zusammen:
Die Steuerrückstellungen weisen die für das Veranlagungsjahr 2009 entstandenen Ertragsteuern aus. Sämtliche Verbindlichkeiten haben Laufzeiten von bis zu einem Jahr. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Johannes Zeiler in Höhe von 54,8 TEUR. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 11.202,32 Euro (Vorjahr: 79.272,56 Euro) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von 32.509,73 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) enthalten. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 1.227,10 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) enthalten. Der außerordentliche Aufwand rührt aus zu erwartenden Projekt- und Schadensersatzkosten sowie eventuellen Ausgleichsansprüchen aus Italien. Jahresergebnis und Vorschlag zur Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag lautet auf 893.324,30 Euro. Über die Verwendung des Jahresergebnisses des Geschäftsjahres 2009/ 2010 wurde bisher kein Beschluss gefasst. Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Es ergibt sich danach ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 1.104.310,83 Euro. SONSTIGE PFLICHTANGABEN Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Aufgrund der bilanziellen Überschuldung wurde von der Gesellschaft eine Fortführungsprognose für die Jahre 2011 bis 2015 in Auftrag gegeben. Die Kanzlei Hars, Panzer, Davidson, Zach & Kollegen kam zu dem Ergebnis, dass der bilanzielle Überschuldungstatbestand auf Basis der vorliegenden positiven Prognose nicht zu einem Insolvenzantragsgrund (vgl. § 19 (2) InsO gültige Fassung) führt. Haftungsverhältnisse ( § 251 HGB) und sonstige finanzielle Verpflichtungen: Neben den in der Bilanz aufgeführten bestehen keine Haftungsverhältnisse von Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Zum 30.04.2011 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen sowie Miet- und Pachtverträgen in Höhe von 276 TEURO jährlich. Beteiligungsverhältnisse Die green solar AG ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
Auf die Angabe des Eingenkapitals und des Jahresergebnisses der Gesellschaften zu Nr. 1, 2 und 4 wird verzichtet. Das (negative) Eigenkapital der green solar italy s.r.l. (Nr. 3) beträgt laut Jahresabschluss zum 31.12.2010 -242.190 Euro, der Verlust des Geschäftsjahres 2010 beträgt - 252.191 Euro. Die Beteiligung an der green solar italy s.r.l. wurde um 12.115 Euro auf einen Erinnerungwert von 1 Euro abgeschrieben. Organe der Gesellschaft: Aufsichtsrat: Martin Entsfellner, Steuerberater, Polling, (Aufsichtsratsvorsitzender) bis 08.05.2010 Josef Strasser, Bankkaufmann, Oberschlottham bis 08.05.2010 Georg Zeiler, Industriemeister, Altötting bis 08.05.2010 Aufgrund fehlender Bestellung nach § 30 Abs. 3 AktG war die Gesellschaft anschließend ohne Aufsichtsrat Florian Loserth, Rechtsanwalt/ Steuerberater, Mühldorf (Aufsichtsratsvorsitzender), seit 16.02.2012, bestellt durch das Amtsgericht Traunstein Thomas Ecker, Dipl. Betriebswirt, Bad Griesbach (stellvertr. Aufsichtsratsvorsitzender), seit 16.02.2012, bestellt durch das Amtsgericht Traunstein Hans-Ulrich-Häfke, Wirtschaftsprüfer/ Rechtsanwalt/ Steuerberater, München, seit 16.02.2012, bestellt durch das Amtsgericht Traunstein Vorstand: Johannes Zeiler, Elektromeister, Neuötting, seit 01.06.2008 Patrick Ronge (vorher Kasper), Kaufmann, Ranshofen seit 01.03.2011 Matthias Strasser, Energieanlagenelektroniker, Altötting Vorstandsvorsitzender vom 01.06.2008 bis 03.07.2010 Michael Strasser, Industriemechaniker, Altötting, vom 20.02.2010 bis 21.02.2011 Anton Sieghart, Dipl.-Ing. (FH), Garching/ Alz vom 01.03.2011 bis 07.09.2011 Die Vergütung des Vorstandes hat im Geschäftsjahr insgesamt 90.500 Euro betragen. Grundkapital Das Gründungskapital der Gesellschaft beträgt 50.000 Euro. Bei 26.000 Aktien handelt es sich um auf den Namen lautende Aktien. Bei den Namensaktien handelt es sich um Stammaktien. Bei 24.000 Aktien handelt es sich um auf den Inhaber lautende Aktien. Bei den Inhaberaktien handelt es sich um stimmrechtslose Vorzugsaktien. Gewinnrücklagen: Die Gewinnrücklagen verteilen sich wie folgt: Gesetzliche Rücklage 5.000,00 Euro Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 51 Arbeitnehmer beschäftigt:
Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.5.2010 - 30.4.2011 Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 54.838,46 EUR. 1.5.2009 - 30.4.2010 Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 250.221,66 EUR. Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen1.5.2010 - 30.4.2011 Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 12.115,00 EUR. 1.5.2009 - 30.4.2010 Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 0,00 EUR. Bericht des AufsichtsratsDer Jahresabschluss wurde am 01.08.2012 durch den Aufsichtsrat abschließend mit dem Wirtschaftsprüfer geprüft. Der Wirtschaftsprüfer stand für Erläuterungen zur Verfügung. Der Jahresabschluss wurde durch den Aufsichtsrat gemäß S 172 AktG gebilligt ist und damit festgestellt. ln der Sitzung vom 01.08.2012 wurde folgender Beschluss gefasst: Der vorliegende Jahresabschluss auf den 30.04.2011 wird durch den Aufsichtsrat gemäß S 172 AGG gebilligt. Der Beschluss wurde durch sämtliche Aufsichtsräte einstimmig gefasst. ln der Sitzung des Aufsichtsrates am 1.8.2012 billigten die anwesenden Vorstände Zeiler und Ronge den Jahresabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der green solar AG, Winhöring / Eisenfelden für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2010 bis 30. April 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort wird im Abschnitt 7. ausgeführt, dass bestandsgefährdende Risiken durch die bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft und durch die Abhängigkeit von den Fremdkapitalgebern bestehen.
Ochsenfurt, den 20. Juli 2012 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen