Beteiligungsgesellschaften
Buchen GmbH
Schillerstraße 5, 57482 Wenden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Buchen seit 27.2.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Buchen GmbHWenden-AltenhofJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BUCHEN GMBH, WENDEN-ALTENHOFI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1964 machte sich Herr Wilhelm Buchen mit einer kleinen Werkstatt in 57482 Wenden-Altenhof selbstständig. Die Buchen GmbH wurde einige Jahre später 1979 gegründet. Im Laufe der Jahre wurden die Werkstatt- und Verkaufshallen erweitert sowie das Ersatzteillager und Verwaltung neugestaltet. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Land- und Baumaschinen aller Art sowie der Betrieb einer Reparaturwerkstatt für solche Maschinen. Das Betriebsgelände umfasst eine Größe von 18.000m 2. Das Hauptgeschäft ist auf das Inland konzentriert, jedoch ist die Gesellschaft auch im innergemeinschaftlichen Raum wirtschaftlich aktiv. II. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS Auch das Jahr 2023 war für die deutsche Wirtschaft erneut ein turbulentes Jahr. Die Ukraine-Krise nahm weiterhin negativen Einfluss auf das wirtschaftliche Geschehen. Im Jahresverlauf spielten Lieferengpässe und Materialknappheiten weiterhin eine zentrale Rolle. Das Ganze hat einen deutlichen Anstieg der Energiepreise zur Folge. Preisbereinigt wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent. Der Arbeitsmarkt hat sich trotz der Pandemie als robust erwiesen. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit haben sich im vergangenen Jahr deutlich reduziert. Die sehr hohe Inflationsrate betrug im Jahr 2023 5,9 Prozent im Jahresdurchschnitt, Quelle: destatis, bedeutet eine massive Einkommensentwertung, wodurch die Konsum- und Investitionsnachfrage geschwächt wird. Der Landmaschinenhandel verzeichnete im Jahr 2023 ein geringes Plus. Der CLIMMAR * Index (Wertebereich auf einer Skala von 3 bis +3), Quelle: LandBau Technik Bundesverband Jahresbericht 2023, wies im ersten Halbjahr ein Plus von 0,47 auf. Die Erwartung der Mitglieder sieht für die Zukunft nur noch wenig Wachstum vor. Die Lieferfähigkeit der Hersteller hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Die gelieferten Maschinen aus Bestellungen von 2022 führte zu einem hohen Lagerbestand. Die Preissteigerungen aus den Jahren 2021 und 2022 führen zu einer hohen Kapitalbindung für die Lagerbestände. Gegen Ende des Jahres 2023 führten Hersteller Rabattaktionen für Neubestellungen ein, die dazu führten, den Verkauf der vorhandenen Lagermaschinen zu erschweren. Die Ertragslage der Milchviehbetriebe hat sich im Laufe des Jahres deutlich verschlechtert. Dies führte dazu, dass sich die Investitionsbereitschaft verringerte. Die teilweise Streichung der Diesel Rückvergütung für landwirtschaftliche Betriebe hat diese Tendenz verstärkt. Die Erneuerung der Außenwerbung durch Fassadenfolierung an den Hallentoren unterstützt die Imagebildung des Unternehmens und schafft Markenidentität. III. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögens-/ Finanzlage Das Anlagevermögen hat einen Anteil von rd. 5 % am Gesamtvermögen. Im Geschäftsjahr nahmen die Investitionen im Vorjahresvergleich deutlich zu und betrugen TEUR 513 (Vorjahr: TEUR 71). Bei einer Bilanzsumme von TEUR 13.915 beträgt die Eigenkapitalquote bei einem Eigenkapital in Höhe von TEUR 11.675 in 2023 83,9 % (Vorjahr: 77,7 %). Das Fremdkapital (TEUR 2.201) besteht im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sowie weiteren kurzfristigen Verbindlichkeiten. Alle finanziellen Verpflichtungen wurden durch Inanspruchnahme und Ausnutzung von Lieferantenskonti beglichen. Die Kontokorrentlinien der Geschäftsbanken wurden nicht in Anspruch genommen. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 1.999 (Vorjahr: TEUR 443). 2. Ertragslage Der Umsatz hat sich um 3,0 % im Vergleich zum Vorjahr vermindert. Auf der Aufwandsseite haben sich die Einkaufspreise entsprechend der Inflationsrate erhöht. Der Mitarbeiterstand beträgt im Jahresdurchschnitt 27 (Vorjahr 32) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Geplant sind Einstellungen im Außendienst und in der Ausbildung. Für das Folgejahr stehen qualifizierte Neueinstellungen für die Bereiche Verkauf im Außendienst sowie in der Verwaltung an. Ab August 2023 konnten bereits vier neue Auszubildende im Servicebereich gewonnen werden. Real stiegen die Personalkosten mit TEUR 1.562 im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 1.496 an. IV. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG 1. Voraussichtliche Entwicklung Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Für das Jahr 2024 ist eine Modernisierung der Heizungsanlage für das Ersatzteillager, für den Verkaufsraum und die Büroräumlichkeiten geplant. Diese Maßnahme dient dazu, die höchsten Energiespareffekte zu erbringen. Weiter wird in moderne Diagnose Werkzeuge investiert werden, um den steigenden technischen Anforderungen gerecht zu werden. Künftige Entwicklung Buchen GmbH Aufgrund der stetig steigenden Kosten und der Prognose, dass die Preise für die landwirtschaftlichen Produkte, insbesondere Milch und Kürzung der Dieselprämie, nicht auf dem jetzigen Niveau verbleiben werden, ist davon auszugehen, dass Investitionen seitens der Landwirte zurück gehen werden. Im Allgemeinen ist mit einem Umsatzrückgang zu rechnen. Die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit ist eine der wesentlichen Aufgaben des Finanzmanagements. Das Unternehmen verfügt über einen ausreichenden Finanzierungsrahmen und Liquiditätsrisiken sind nicht zu erkennen. 2. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Finanzinstrumente bestehen im Unternehmen im Wesentlichen in der Form von Anzahlungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Liquiditätslage ist vor allem durch ausreichendes Guthaben bei Kreditinstituten gut. Liquiditätsrisiken sind durch eine fortlaufende und vorausschauende Liquiditätsplanung minimiert. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen beglichen.
Wenden - Altenhof, den 28. Oktober 2024 BUCHEN GMBH Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BUCHEN GMBH, WENDEN-ALTENHOFAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BUCHEN GMBH, WENDEN-ALTENHOFI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren (Netto-) Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Beteiligungen zu Anschaffungskosten. Soweit die Kurswerte am Abschlussstichtag deutlich unter den Anschaffungskosten lagen und bei Bilanzaufstellung noch immer liegen, wurden Teilwertabschreibungen vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Für bestimmte Forderungen mit hohem Ausfallrisiko wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Ermittlung des Wertansatzes erfolgte dabei durch die Allianz Lebensversicherungs-AG unter Verwendung der PUC-Methode, einem Rechnungszinssatz in Höhe von 1,82 % (10 Jahre) und unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Für die zukünftige Entwicklung wurde eine Fluktuation von 0,0% zu Grunde gelegt, da es sich lediglich um eine versorgungsberechtigte Person handelt. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Berechnung mit dem bisherigen 7-Jahresdurchschnittszinssatz und dem für 10 Jahre beträgt EUR 193,00 (§ 253 Abs. 6 HGB). Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB erfolgte eine Saldierung der Rückstellung in Höhe von EUR 98.549,00 mit Ansprüchen aus einer Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 60.040,00, deren Wert ebenfalls durch die Allianz Lebensversicherungs-AG ermittelt wurde. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgte zum Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherung. Aufwendungen entstanden in diesem Zusammenhang in Höhe von EUR 42.476,00. Dem gegenüber stehen Erträge in Höhe von EUR 14.633,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten sowohl die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern, als auch noch die Rückstellungen für das Vorjahr, da diese letzteren Beträge erst im Februar/ März des Folgejahres 2024 geleistet wurden. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber dem Gesellschafter beläuft sich auf EUR 51.560,22 (Vorjahr: EUR 10.839,49). Der Wert besteht aus den Forderungen der anteiligen Umsatzsteuerzahllast gegenüber dem Besitzunternehmen sowie aus der privaten Vermietung und Verpachtung von Immobilien. Auf Grund umsatzsteuerlicher Organschaft wird die Umsatzsteuer konsolidiert. Sonstige Vermögensgegenstände In den "Sonstigen Vermögensgegenständen" ist der Gewinnanteil der Beteiligung "HLT" enthalten. Pensionsrückstellungen Hinsichtlich der Bewertung der Pensionsrückstellungen wird auf die Ausführungen unter "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" verwiesen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: - Personalkosten - Aufbewahrung Geschäftsunterlagen - Gewährleistungen - Abschluss- und Prüfungkosten - Aufwendungen für Schadenersatz Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: -Besicherung in Höhe des Darlehens durch Maschinen und Warenbestand. Angabe zu Restlaufzeitvermerken < 1 Jahr Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.541.174,11 (Vorjahr: EUR 2.475.362,33). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 5.722,10). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
IV. SONSTIGE ANGABEN Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer im Sinne des § 267 HGB beträgt damit 27. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Bernd Buchen ausgeübter Beruf: Kaufmann Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Vortrag auf neue Rechnung
Wenden - Altenhof, den 28. Oktober 2024 BUCHEN GmbH Bernd Buchen Der Jahresabschluss wurde am 30. Dezember 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Buchen GmbH, Wenden-Altenhof Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Buchen GmbH, Wenden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Buchen GmbH, Wenden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wenden, 20. Dezember 2024 BiggeRevision
GmbH
Dipl.-Kfm. Jörg Müller, Wirtschaftsprüfer |
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