Young Design GmbHLiquidiert

Am Haag 11d, 97234 Reichenberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 5477
Eingetragen
14.3.1996
Branche
Ingenieurbüros für TragwerksplanungIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIndustrie- und Produktdesign
Gegenstand
ist die Erbringung von Ingenieur- und sonstigen technischen Leistungen im Bereich des Fahrzeugbaus, insbesondere Design und Konstruktion von Fahrzeugteilen.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Edward G. Young
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Edward G. Young
Reichenberg
50000
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Young Design GmbH i.L.

Reichenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht


Der alleinige Gesellschafter Edward Georg Young, Reichenberg war alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft und ist nunmehr zum alleinigen Liquidator, ohne Vergütung, bestellt.

Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesellschaft beendete bis zum Jahresende 2012 alle Kundenverträge und erledigte die Verpflichtungen aus dem operativen Geschäft.

Die Arbeitsverträge mit allen Mitarbeitern wurden fristgerecht zum Ende des Jahres gekündigt. Nach dem Auflösungszeitpunkt beschäftigt die Gesellschaft keine Arbeitnehmer mehr.

Weitere vertragliche Verpflichtungen (Leasingverträge, Lizenzgebührenverträge, Verträge mit Festnetz- und Mobilfunkanbietern, Versicherungen, etc.) wurden ebenfalls zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt, so dass hier zukünftig keine nennenswerten Aufwendungen mehr zu verzeichnen sind.

Die administrativen Kosten wurden auf ein Minimum reduziert.

Risiken aus den gekündigten Verträgen sind zukünftig nicht zu erwarten.

Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass künftige Außenprüfungen (insbesondere durch das Finanzamt, etc.) durch abweichende Einschätzungen einzelner Sachverhalte zu Mehrsteuern bzw. Mehrabgaben führen, welche zum momentanen Zeitpunkt nicht absehbar sind.

Nach Beendigung des operativen Geschäfts ist nach aktuellem Kenntnisstand zukünftig mit keinen Risiken in Form von Garantien oder Gewährleistungen zu rechnen.

Insgesamt ist anzunehmen, dass die Verbindlichkeiten und Verpflichtungen der Gesellschaft während der Liquidation auch zukünftig ohne weitere Umsatzerlöse aus einem operativen Geschäft oder der Verwertung von Unternehmensvermögen erledigt werden können.

Auf Grund der Unsicherheit der zukünftigen Entwicklung können die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen jedoch abweichen.

Der Schwerpunkt der künftigen Tätigkeit der Young Design GmbH i.L. liegt darin, weiterhin alle notwendigen Maßnahmen zur Liquidation zügig und möglichst kostengünstig durchzuführen.

Die Beendigung der Liquidation soll baldmöglich stattfinden.
  

Bilanz

Aktiva

31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen 436,50 1.626,00
I. Sachanlagen 436,50 1.626,00
B. Umlaufvermögen 4.487,63 25.340,09
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.188,13 8.907,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 745,23 913,97
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 299,50 16.432,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 299,82 3.919,43
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 264.676,50 246.388,07
Bilanzsumme, Summe Aktiva 269.900,45 277.273,59

Passiva

31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Verlustvortrag 271.952,66 152.793,37
III. Jahresfehlbetrag 18.288,43 119.159,29
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 264.676,50 246.388,07
B. Rückstellungen 3.554,00 7.823,00
C. Verbindlichkeiten 266.346,45 269.450,59
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 266.346,45 269.450,59
Bilanzsumme, Summe Passiva 269.900,45 277.273,59

Anhang


Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Young Design GmbH i.L. wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags (Satzung) und dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17.09.2012 zur Auflösung der Gesellschaft zum 31.12.2012 aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde bezugnehmend auf die zu machenden Anhangsangaben Gebrauch gemacht.

Angaben zur Bilanzierung, Bewertung und Darstellung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 268 - 274a und 276 - 278 HGB) erstellt, wobei nicht von der Fortführung der Unternehmung ausgegangen wurde.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB Anwendung findet.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB erstellt. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Stichtag einzeln und vorsichtig bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern es einer Abnutzung unterliegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Das gemilderte Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter der Jahre 2009 und 2010 mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 150,00 Euro wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 150,01 Euro bis 1.000,00 Euro mit 20% linear abgeschrieben. Diese steuerrechtliche "Abschreibungsmethode" ist auch handelsrechtlich anzuerkennen und umzusetzen, zumal den GWG Sammelposten 2009 und 2010 keine wesentliche Bedeutung zukommt. 

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und abgestimmt.

Die Einzelwertberichtigung von Forderungen trägt dem drohenden konkreten Ausfallrisiko (insbes. mangelnde Zahlungsfähig- bzw. willigkeit und Kosten der Betreibung) von Einzelforderungen anteilig Rechnung. Konkret handelt es sich um eine Forderung gegenüber der Firma Niemeyer, welche in Höhe von 50% des Nettobetrags auf den beizulegenden Wert wertberichtigt wurde.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Als gezeichnetes Kapital wird das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt und abgestimmt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Durch die zum 31.12.2012 beschlossene Einstellung des werbenden Geschäftsbetriebs tritt für den Bilanzansatz und die Bewertung der Grundsatz der periodengerechten Gewinnermittlung in den Hintergrund (Wegfall der Fortführungsannahme der Unternehmenstätigkeit). Das primäre Ziel der Rechnungslegung besteht nunmehr in der Feststellung des zum Abschlussstichtag vorhandenen Reinvermögens der Gesellschaft. Für den Bilanzansatz bedeutet dies, dass nur noch verwertbare Vermögensgegenstände zu aktivieren und neben den bislang zu passivierenden Schulden auch solche Verpflichtungen zu berücksichtigen sind, welche durch die Abkehr von der Going-Concern-Prämisse verursacht sind. Die Bewertung der Vermögensgegenstände findet unter Veräußerungsgesichtspunkten statt.

Die Telefonanlage, die Klimaanlage und die betriebsbedingten Elektroarbeiten wurden in 2013 bei Beendigung des Pachtverhältnisses vom Verpächter ohne Entschädigung übernommen.

Eine Umgliederung des Anlagevermögens in das Umlaufvermögen erfolgt wegen Geringfügigkeit nicht, zumal dies zu Informationsverlusten führen und somit den Grundsatz der Bilanzklarheit verletzen könnte.

Sonstige Pflichtangaben


Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Alleiniger Liquidator:
Edward Georg Young


ausgeübter Beruf:
Ingenieur


Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Gegenüber dem Liquidator E.G. Young bestehen die nachfolgende Pflichten:


Sachverhalte


Verrechnungskonto E.G. Young: 145.444,74 Euro


Darlehen E.G. Young: 119.500,00 Euro

Das Verrechnungskonto E.G. Young stellt den Gegenwert des geführten Verrechnungskonto des Liquidators E.G. Young dar. Die Verzinsung des Verrechnungskontos erfolgt sowohl für Haben- als auch für Sollsalden mit 1% p.a.. Die Zinsen sind jeweils zum 31.12. eines Kalenderjahres fällig.


Das Darlehen E.G. Young wurde der Gesellschaft durch den Liquidator kurzfristig, zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen zur Verfügung gestellt. Das Darlehen wird in der Form eines Kontokorrentkontos geführt. Die Verzinsung wurde mit 1% p.a. vereinbart. Die Zinsen sind jeweils zum 31.12. eines Kalenderjahres fällig.

Die Angaben beinhalten diejenigen Beträge, die dem Liquidator zuzurechnen sind.
  

sonstige Berichtsbestandteile


Reichenberg, 19.11.2014
gez. E.G. Young (Liquidator)


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.11.2014 festgestellt.

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