Welding GmbH & Co. KG
20354 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Managementdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022Lagebericht des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022A. Grundlagen des KonzernsI. Konzernstruktur Die TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH in Hamburg fungiert als Holding für die Beteiligungen an der konsolidierten Welding-Gruppe sowie an der Medac Gesellschaft für klinisches Spezialpräparate m.b.H. und als Verwaltungsgesellschaft für die Anlage des Vermögens in Wertpapieren und erstellt den Konzernabschluss der Unternehmensgruppe. Das operative Geschäft wird durch die zum Konzern gehörenden Tochtergesellschaften mit unterschiedlichen Geschäftsbereichen betrieben. Zum Konzernkreis der TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH gehören die folgenden Gesellschaften: Firma der Tochtergesellschaft mit Sitz Welding Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg Welding GmbH & Co. KG, Hamburg NAXON Pharma Trade GmbH, Hamburg Welding (Middle East) GmbH, Hamburg Welding Entwicklungsgesellschaft mbH, Hamburg Welding Pharma France S.A.R.L, Beynost (Frankreich) Die TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH hält neben dem Verwaltungsvermögen die Beteiligungen an der Welding Verwaltungsgesellschaft mbH und an der Welding GmbH & Co. KG. An den weiteren Gesellschaften des Konzernkreises ist sie nur mittelbar beteiligt. Die Konzernstruktur hat sich in ihrer Zusammensetzung in der am 30. Juni 2022 endenden Berichtsperiode nicht verändert. II. Geschäftsfelder Das Kerngeschäft des Konzerns besteht in den Geschäftsbereichen
Die Unternehmensgruppe ist weltweit als Dienstleister, Produktentwickler sowie als Importeur und Exporteuer tätig. Der Konzern entwickelt sich nachhaltig in diesen Geschäftsbereichen und sichert somit langfristig das vorhandene Vermögen. Zur Diversifikation des Unternehmensrisikos wird das Vermögen in verschiedenen Unternehmen und Unternehmenssparten aufgeteilt. Dazu gehören die Gesellschaften der konsolidierten Welding-Gruppe, die Beteiligung an der Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate m.b.H. sowie diverse Wertpapiere. B. WirtschaftsberichtI. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Nachdem die Covid-19-Pandemie die Weltwirtschaft im Jahr 2020 in die tiefste Rezession der Nachkriegszeit gestürzt hat, konnte sich die Konjunktur im Jahr 2021 erfreulich schnell erholen. Während im Vorjahr die weltweite Wirtschaftsleistung noch um 3,1 % eingebrochen war, konnte sie in 2021 um 5,7 % zulegen und damit den Rückgang des Vorjahres mehr als ausgleichen. Insbesondere durch die raschen Impffortschritte in den entwickelten Ländern und einigen Schwellenländern wurde die Konjunktur durch die neuen Wellen der Pandemie weit weniger beeinträchtigt als von März bis Mai 2020. Zudem waren die neuen Restriktionen, die auch 2021 in weiten Teilen der Welt erneut verhängt werden mussten, viel zielgerichteter als in der ersten Welle. Die Konjunktur wurde auch in 2021 gestützt durch großzügige Staatshilfen, in den USA sogar noch stärker als in Europa. Der schnelle Wiederanstieg der Wirtschaftsleistung, die hohe Nachfrage insbesondere der US-Verbraucher nach langlebigen Wirtschaftsgütern und der durch die Pandemie zusätzlich angetriebene Boom in der Digitalwirtschaft haben der Welt allerdings ein Problem beschert, das es seit Jahrzehnten in diesem Umfang nicht mehr gegeben hat. Lieferengpässe und Mangel an Halbleitern sowie anderer Zwischenprodukten haben die Produktion in einigen Bereichen wie der Automobilproduktion spürbar beeinträchtigt. Sie haben zudem auf beiden Seiten des Atlantiks zu einem raschen Anstieg der Inflation beigetragen. Die Wirtschaftsleistung der Eurozone konnte sich nach ihrem Rückgang im Jahr 2020 um 6,5 % nun mit einem Wachstum in 2021 von 5,2 % spürbar erholen. Auch der im Vorjahr stark beeinträchtigte Sektor personalnaher Dienstleistungen hat dazu beigetragen. Nachdem es den Euroländern 2020 mit einer Vielzahl staatlicher Programme, die sich oftmals am Vorbild des deutschen Kurzarbeitergeldes orientierten, gelungen war, den Anstieg der Arbeitslosigkeit in engen Grenzen zu halten, konnten diese Programme in 2021 zum Teil wieder reduziert werden. Mit einer Arbeitslosenquote in der Eurozone von 7,2 % im November 2022 wurde wieder das Niveau unmittelbar vor Ausbruch der Pandemie erreicht. Deutschland gehörte 2021 mit einem Wachstum von 2,8 % zu den Schlusslichtern innerhalb der Eurozone, was vor allem auf zwei Gründe zurückzuführen ist. Zum einen hatte Deutschland die Pandemie 2020 besser gemeistert als nahezu alle anderen Länder Europas. Nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 4,9 % in Deutschland gegenüber dem Einbruch von 6,5 % für die Eurozone insgesamt, hatte Deutschland in 2021 ein geringeres Aufholpotenzial. Zum anderen litt Deutschland aufgrund seiner starken Spezialisierung auf den Automobil- und Maschinenbau im zweiten Halbjahr 2021 stärker als viele andere Standorte unter dem ausgeprägten Mangel an Halbleitern, der insbesondere diese beiden Sektoren besonders getroffen hatte. Die USA hat die Pandemie dank eines besonders großzügigen Finanzstimulus vergleichsweise gut überstanden. Nach einem verhältnismäßig moderaten Rückgang der Wirtschaftsleistung in 2020 von 3,4 % konnten die USA in 2021 ein Plus von 5,7 % erreichen. Für ihre vergleichsweise robuste Konjunktur haben die USA mit einem Defizit im Staatshaushalt von geschätzt 12,8 % der Wirtschaftsleistung in 2021 nach 16,5 % im Jahr 2020 allerdings einen hohen Preis gezahlt. Die Fiskaldefizite 2021 fielen in der Eurozone (6,8 %) und in Deutschland (4,3 %) zwar ebenfalls hoch, aber verglichen mit den USA doch etwas maßvoller aus. Steigende Erzeugerpreise, Lieferengpässe und ein Anstieg der privaten Nachfrage haben in vielen Regionen der Welt im zweiten Halbjahr 2021 zu einem kräftigen Auftrieb der Inflation geführt. In Deutschland kam der Effekt der Mehrwertsteuer hinzu, die nach der temporären Senkung wieder seit 1.1.2021 auf ihr ursprüngliches Niveau angehoben wurde. In Deutschland lag die Inflation im Gesamtjahr 2021 bei 3,1 %, im März 2022 wurde mit 7,6 % zum Vorjahreszeitraum der höchste Wert seit 1981 verzeichnet. Der Euro/USD-Wechselkurs war auch im Jahr 2021 durch starke Schwankungen gekennzeichnet. Betrug der Kurs zu Geschäftsjahresbeginn 1,172, war am 31. März 2022 ein Kurs von 1,107 zu notieren. Auch für das Jahr 2022 wird weiterhin mit volatilen Euro/USD-Kursen in einer Spanne zwischen 1,17 und 1,02 gerechnet. In Phasen größerer Unsicherheit wird USD verstärkt nachgefragt werden und den Wechselkurs an den unteren Erwartungswert rücken. Ist dagegen die Verunsicherung niedrig und bestimmen die Fundamentaldaten das Bild, wird der USD eher leiden. Für 2022 zeichnete sich zunächst ein weiterer spürbarer Aufschwung für die Weltwirtschaft ab. Jedoch lassen sich die Folgen der Ende Februar 2022 begonnenen Invasion Russlands in die Ukraine für die Weltwirtschaft wegen der Unsicherheit über Dauer und Ausgang des Krieges kaum abschätzen. Es ist jedoch zu erwarten, dass der Krieg und die infolge des Wegfalls der Corona-Beschränkungen steigenden Inzidenzen, nicht nur in China, den konjunkturellen Aufschwung erheblich bremsen werden. Beeinträchtigungen ergeben sich unter anderem durch weitere Lieferkettenstörungen, höhere Energie- und Rohstoffpreise und den damit verbundenen Kaufkraftentzug vor allem bei Privathaushalten. Die OECD blickt wegen des Ukraine-Krieges deutlich skeptischer auf die globale Konjunktur. Demnach werde die Weltwirtschaft 2022 nur noch um 3,0 Prozent wachsen und damit deutlich langsamer als noch im Dezember 2021 mit 4,5 % erwartet. II. Branchenentwicklung Der weltweite Trend in Richtung auf die Eliminierung des Handels setzt sich weiter fort. Dieses betrifft auch und insbesondere die für die Tochtergesellschaften relevanten Märkte. In der heutigen transparenten, hoch spezialisierten und vernetzten Welt wird es immer schwieriger, die den typischen Handel ausmachenden Funktionen zu identifizieren und wahrzunehmen. Und dort, wo noch Handelsfunktionen zu besetzen wären, ist das Bestreben der industriellen Anbieter und Verbraucher sehr groß, diese Aufgaben selbst oder durch von ihnen beauftragte Dienstleister unter eigener Regie zu erledigen. In den klassischen Beschaffungsregionen wird man als reines Handelsunternehmen nicht mehr als gleichwertiger Partner wahrgenommen. Dem Vermittler werden keine Aufgaben mehr übertragen, die der Produzent meint, selbst günstiger und zeitnäher erfüllen zu können. Abgesehen von den naheliegenden kommerziellen Gründen werden hierfür insbesondere Qualitätssicherungsüberlegungen, mehr Transparenz über die Lieferkette etc. als Gründe genannt. Die Notwendigkeit, zusätzliche Funktionen zu übernehmen, die die Tochtergesellschaften mehr in die Nähe eines Herstellers rücken und für die die Produzenten und Verbraucher bereit sind, auskömmliche Preise bei gleichzeitiger Entlastung des jeweils eigenen Budgets für eigene Aufwendungen zu gewähren bzw. zu zahlen, gewinnt auch weiterhin an Bedeutung. Die Übernahme zusätzlicher herstellerbezogener Funktionen bedeutet aber die Übernahme externer Aufwendungen, Investitionen in Langzeitprojekte sowie das Eingehen größerer Risiken auf der Produkt- und der Finanzseite. Vor dem Hintergrund dieser nicht umkehrbaren Neuausrichtung der Märkte müssen auch die nachfolgenden Ausführungen zu den Entwicklungen der Branchen im Allgemeinen und der Geschäftsfelder der Unternehmensgruppe im Speziellen gesehen und interpretiert werden. Auch im Jahre 2021/2022 haben sich die Konzentrationen in dem Pharmasektor wie auch in den Lebensmittel- und Futtermittel-Industrien fortgesetzt. Dieser Trend verstetigt sich weiter und wird - soweit der Markt für Arzneimittel betroffen ist - auch durch die mittlerweile in vielen Europäischen Pharmamärkten etablierte, ordnungspolitisch bedenkliche Ausschreibungspraxis der Krankenkassen begünstigt. Generikaproduzenten aus Indien und auch China, vormals mehrheitlich tätig als Lieferanten auch für die Europäische Pharmaindustrie, drängen im Wege des externen Wachstums auf den Europäischen Markt. Die während der Pandemie mehr als deutlich zutage getretenen Störungen in den Lieferketten von API und Arzneimitteln aus Fernost haben in den westlichen Regionen zu Bestrebungen geführt, durch eigene Produktionen vor Ort unabhängiger von fernöstlichen Herstellern zu werden. Es ist aber zu erwarten, dass diese Bemühungen mit der weiteren Bewältigung der pandemischen Situation nachlassen werden, zu groß sind nach wie vor die Wettbewerbsvorteile fernöstlicher Anbieter trotz der weiter unten genannten Marktveränderungstendenzen insbesondere in China. Auch wenn sich die Anzahl der Marktteilnehmer auf der Abnehmerseite wegen der mit den Zusammenschlüssen einhergehenden Ausgliederungen von Unternehmen und Produktionen nicht zwangsläufig reduziert, wird die Marktstruktur doch zunehmend durch marktmächtigere und sehr robust agierende Unternehmen geprägt. Dieses hat bei immer kompetitiver werdenden Abnehmern zur Folge, dass in steigendem Maße Druck auf die Beschaffungsseite ausgeübt wird. Dieses hat und wird unter anderem auch dazu führen, dass Produzenten von den marktstarken Nachfragern gezwungen werden, Geschäfte unter strikter Umgehung von Vermittlern zu tätigen. Dieses hat auch Einfluss auf weitere Konzentrationsprozesse auf der für die Tochtergesellschaften relevanten Wirtschaftsstufe, die, nicht zuletzt auch getrieben durch kostenintensive Anpassungen an zusätzliche regulatorische Auflagen, speziell im Qualitätssicherungsbereich, ohnehin Fahrt aufnehmen. Den wenigen verbleibenden Marktteilnehmern muss indes eine größere Kompetenz als früher bescheinigt werden, mit der Folge, dass die Wettbewerbsintensität deutlich zunimmt. So, wie die Dinge sich für die Zukunft darstellen, werden diejenigen Marktteilnehmer am besten mit dieser Wettbewerbssituation zurechtkommen, denen es zum einen gelingt, den bestmöglichen Service auf der Beschaffungsseite zu erbringen und auf diese Weise langfristige Allianzen mit den Produzenten zu schmieden, und zum anderen in der Lage sein werden, den Bedürfnissen ihrer Abnehmer in Richtung auf die Übernahme weiterer Funktionen, wie z.B. die Fertigproduktbereitstellung, zu entsprechen. Das vorgenannte Marktverhaltensmuster wird aufgrund der seit Beginn 2017 seitens der chinesischen Regierung eingeleiteten Maßnahmen in Richtung auf die Reduzierung von Umweltbelastungen durch die Chemie- und Biotechnologieindustrie erheblich an Bedeutung gewinnen, da diese geeignet erscheinen, weltweit eine signifikante Änderung der Märkte für generische Arzneimittel, für Futtermittel- und Lebensmittelzusatzstoffe zu bewirken. Die drakonischen und sehr kurzfristig umzusetzenden Maßnahmen der chinesischen Umweltbehörden werden erhebliche, in ihrem ganzen Ausmaß noch schwer abzuschätzende Folgen für die Verfügbarkeit preisgünstiger generischer Arzneimittel auf allen Märkten der Welt haben. Komplette Werkschließungen, erzwungene Produktionsverlagerungen oder zusätzliche, mit hohen Investitionen und laufenden Kosten verbundene Investitionen in umweltschützende Projekte werden die Marktlandschaft total verändern. Dieses gilt nicht nur für die Versorgung aus China, sondern betrifft auch Lieferanten aus allen Ländern, die in ihrer Wirkstoffproduktion von Vorproduktlieferungen aus China abhängen, namentlich Indien, aber auch fast alle relevanten Hersteller weltweit. Die Konsequenzen werden von vollständigen Lieferausfällen bis zu empfindlichen Preiserhöhungen reichen. Auch die ausreichende Verfügbarkeit von lebenserhaltenden Medikamenten erscheint kaum noch gewährleistet zu sein. Ausschreibungsverfahren der Gesundheitskostenträger, wie sie in verschiedenen, insbesondere in europäischen Ländern praktiziert werden, werden in der bisherigen Form kaum noch aufrechterhalten werden können, da kein Bieter angesichts der unsicheren Versorgungslage feste Angebote über längere Zeiträume wird abgeben können/wollen. In diesem Zusammenhang wiegt besonders schwer, dass sich die von den chinesischen Behörden schon vor Jahren begonnenen Umweltschutzmaßnahmen noch weit in das nächste Jahrzehnt hinein erstrecken werden, mit der Folge, dass es seitens der dort ansässigen Produzenten zu unvorhersehbaren und unerwarteten Produktionsstillegungen und/oder Lieferengpässen gekommen ist und kommen wird. III. Geschäftsverlauf Das im Jahre 1955 von Herrn Claus Olaf Welding gegründete Unternehmen Welding GmbH & Co. KG ist weltweit als Dienstleister, Produktentwickler, Importeur und Exporteur im Bereich spezieller und hochwertiger chemisch/pharmazeutischer Substanzen tätig. Das Programmsortiment umfasst insbesondere Wirkstoffe für pharmazeutische Unternehmen in der Human- und Veterinärmedizin sowie Zusatzstoffe für die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie. Ein Teil des Geschäfts wird dabei über die Tochtergesellschaften Welding (Middle East) GmbH, NAXON Pharma Trade GmbH, Welding Entwicklungsgesellschaft mbH und Welding Pharma France S.A.R.L. abgewickelt. In dem Pharmasektor ist die Gesellschaft zudem mit der Entwicklung, Registrierung und Vermarktung generischer Fertigarzneimittel zusammen mit industriellen Partnern erfolgreich tätig. Die Gesellschaft unterstützt ihre Partner bei der Verwendung der gelieferten Produkte, z.B. bei der Beschaffung/Erarbeitung von Zulassungsunterlagen, Vermittlung von Lizenz- und Technologie-Verträgen sowie bei der Beurteilung von Qualitätsnormen und Erstellung qualitätsrelevanter Dokumentationen. Am Stichtag werden rd. 154 Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesamtumsätze des Konzerns betragen im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 EUR 178,4 Mio. Daraus wurde ein Betriebsergebnis von EUR 6,5 Mio. erwirtschaftet. Das Finanzergebnis beträgt EUR 7,9 Mio., so dass sich insgesamt ein Ergebnis nach Steuern von EUR 13,0 Mio. ergibt. Der Geschäftsverlauf der einzelnen Konzerngesellschaften und damit auch des Konzerns kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. IV. Darstellung der Lage 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse betragen EUR 178,4 Mio. (Vorjahr EUR 207,2 Mio.) und werden wie im Vorjahr zu mehr als 95 % von der Welding GmbH & Co. KG erzielt. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den Geschäftsbereich Pharmazeutische Rohstoffe zurückzuführen und resultiert insbesondere aus der geringeren Liefermenge des Hauptprodukts aus dem Bereich Pharma im Berichtsjahr. Die Umsatzerlöse werden sowohl in Deutschland (28,2 %) wie auch im Ausland (71,8 %) erzielt. Außereuropäische Umsätze tragen zu 29,8 % zum Gesamtumsatz bei. Der Rohgewinn (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und Materialaufwand) beläuft sich auf EUR 29,9 Mio. (Vorjahr EUR 31,8 Mio.), was eine Handelsspanne von 16,73 % (Vorjahr 15,3 %) bedeutet. Sowohl der absolute Rückgang als auch die gestiegene durchschnittliche Handelsspanne sind primär auf die geringere Liefermenge des Hauptprodukts aus dem Bereich Pharma zurückzuführen. Der Personalaufwand beträgt EUR 12,6 Mio. (Vorjahr EUR 12,8 Mio.) und entfällt wie im Vorjahr auf 150 Mitarbeiter. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf EUR 6,5 Mio. (Vorjahr EUR 9,9 Mio.) und entspricht damit 3,6 % (Vorjahr 4,8 %) der Umsatzerlöse. Der Rückgang ist neben dem geringeren Rohgewinn vor allem auf höhere Vertriebskosten (+ EUR 0,7 Mio.) zurückzuführen. Das Finanzergebnis trägt mit EUR 7,9 Mio. (Vorjahr EUR 14,0 Mio.) zum Ergebnis bei, und verteilt sich überwiegend auf Beteiligungserträge mit EUR 12,4 Mio. (Vorjahr EUR 14,9 Mio.), Abschreibungen auf Wertpapiere mit EUR 3,6 Mio. (Vorjahr 0) und auf Zinsaufwendungen mit EUR 1,0 Mio. (Vorjahr EUR 0,9 Mio.). Daraus resultiert ein Ergebnis nach Steuern von EUR 13,0 Mio. (Vorjahr EUR 22,4 Mio.). Nach Abzug von Gewinnanteilen stiller Gesellschafter (EUR 15,7 Mio., Vorjahr EUR 22,5 Mio.) und Fremdanteilen am Gewinn (EUR 0,1 Mio.) verbleibt im Berichtsjahr ein Konzern-Jahresergebnis von EUR - 2,5 Mio. (Vorjahr EUR + 0,03 Mio.). 2. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt EUR 175,2 Mio. nach EUR 152,9 Mio. im Vorjahr. Das Anlagevermögen hat sich von EUR 65,8 Mio. auf EUR 79,7 Mio. erhöht, so dass sich eine Anlagequote von 45,5 % (Vorjahr 43,0 %) ergibt. Das Umlaufvermögen hat sich um EUR 8,3 Mio. auf EUR 95,4 Mio. erhöht, der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 54,5 % (Vorjahr 87,0 %). Die Investitionen des Konzerns beliefen sich in dem Berichtsjahr auf EUR 33,7 Mio. und verteilen sich hauptsächlich auf die Investitionen in Finanzanlagen mit EUR 29,9 Mio. und auf die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände mit EUR 3,6 Mio. Dem stehen Abgänge aus dem Verkauf einer Beteiligung (EUR 2,6 Mio.) und aus der Umschichtung von Wertpapieren (EUR 12,1 Mio.) sowie planmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 1,3 Mio. sowie außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 3,6 Mio. gegenüber. Die Vorräte machen mit EUR 42,8 Mio. (Vorjahr EUR 36,0 Mio.) insgesamt 23,9 % (Vorjahr EUR 23,5 Mio.) des Vermögens aus. Sie enthalten als größten Teilbetrag in Höhe von EUR 25,2 Mio. (Vorjahr EUR 21,3 Mio.) die bisher angefallenen Kosten für Projekte, die die Herstellung von verkaufsfähigen Zulassungen für pharmazeutische Produkte zum Ziel haben und als unfertige Erzeugnisse ausgewiesen werden. Zum Bilanzstichtag stehen den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 33,9 Mio. (Vorjahr EUR 31,1 Mio.) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von EUR 13,4 Mio. (Vorjahr EUR 19,7 Mio.) gegenüber. Das Anlagevermögen ist zu 68,3 % (Vorjahr 86,8 %) durch Eigenkapital (unter Einbeziehung der Einlagen der stillen Gesellschafter) gedeckt. 3. Finanzlage Das Kapital des Konzerns setzt sich im Wesentlichen aus den Einlagen der stillen Gesellschafter mit unverändert EUR 52,7 Mio. und den Verbindlichkeiten gegenüber den stillen Gesellschaftern mit EUR 62,4 Mio. (Vorjahr EUR 50,3 Mio.) zusammen. Unter Einbeziehung des bilanziellen Eigenkapitals von EUR 1,7 Mio. (Vorjahr EUR 4,4 Mio.) ergibt sich eine Eigenmittelquote von 66,7 % (Vorjahr 70,3 %), wodurch die Finanzierung des Gesamtkonzerns sichergestellt wird. Zum Stichtag 30. Juni 2022 verfügt der Konzern über liquide Mittel von EUR 8,1 Mio. (Vorjahr EUR 5,0 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 26,6 Mio. (Vorjahr EUR 8,3 Mio.) setzen sich aus mehreren Girokonten bei verschiedenen Banken zusammen. Dieser Anstieg trägt zusammen mit den höheren Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern zur Finanzierung der Ausweitung der Vorratsbestände und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei, die zu einem negativen Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit geführt haben. Insgesamt stehen unbefristet eingeräumte Kreditlinien in Höhe von EUR 39,5 Mio. (Vorjahr: EUR 31,5 Mio.) zur Verfügung; der am Stichtag nicht ausgenutzte Rahmen beträgt EUR 12,9 Mio.). Die Cash-flows verteilen sich wie folgt:
C. Risiko-, Chancen- und PrognoseberichtI. Chancen- und Risikobericht Die Risikolage der TRIPLE Family Office Verwaltungsgesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz wesentlicher exogener Einflüsse nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht wesentlich verändert. Zur Früherkennung von Risiken werden in der TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH alle Geschäftsabläufe dem Vier-Augen-Prinzip unterworfen, so dass die Funktionsfähigkeit der Geschäftsprozesse uneingeschränkt sichergestellt ist. Im Bereich der Wertpapierverwaltung bestehen die Chancen und Risiken in Abhängigkeit von der generellen Entwicklung der Wertpapiermärkte. Den daraus resultierenden Risiken wird durch eine laufende und enge Abstimmung mit den die Depots verwaltenden Bankhäusern begegnet, um entstehende und drohende Risiken aus Preis- und Kursänderungen oder Ausfällen rechtzeitig zu erkennen und Verluste begrenzen zu können. Mit der bestehenden Beteiligung an der Medac GmbH sind nach Einschätzung der Geschäftsführung in erster Linie Chancen auf künftige Gewinnanteile und Ausschüttungen verbunden. Die Chancen und Risiken der konsolidierten Tochtergesellschaften des Welding-Teilkonzerns können wie folgt beschrieben werden: Die erforderlichen Strukturen für ein Risikomanagement sind seit Jahren etabliert und werden kontinuierlich den extern und intern determinierten Notwendigkeiten angepasst. Das Kontrollsystem ist umfassend und schließt u. a. das Controlling, das Finanzmanagement sowie weitgehende Qualitätssicherungsmaßnahmen auf allen Unternehmensstufen ein. Das Controlling stellt der Geschäftsführung des Welding-Teilkonzerns routinemäßig als auch auf Anfrage zeitnah alle wesentlichen Kennzahlen zur Erkennung und Überwachung von geschäftsspezifischen Risiken zur Verfügung. Dazu gehört insbesondere die tägliche Entwicklung der Deckungsbeiträge, die einzelgeschäftsbezogen und in der Einzelkostenzuordnung sehr tief gegliedert ermittelt werden, so dass geschäftsspezifische Risiken zeitnah erkannt werden können. Darüber hinaus ist eine Kostenstellenrechnung etabliert, die die Ergebnis- und Prozesskontrolle erleichtert. Risiken aus Preisschwankungen sind durch die üblicherweise einkaufseitig vorhandene Deckung der eingegangenen Verkaufskontrakte weitgehend ausgeschlossen. Das Finanz- und Währungsmanagement schließt eine tagesnahe Kontrolle der Liquidität und Bestimmung des Finanzbedarfs ein. Die entsprechenden Daten werden durch die Anwendungsmodule des Warenwirtschaftssystems und der Finanzbuchhaltung bereitgestellt und in einem integrierten Finanzplanungsmodul in entscheidungsrelevante Parameter umgesetzt. Dieses gilt auch für das Fremdwährungsmanagement, innerhalb dessen auf der Grundlage tagesaktueller Daten Deckungsmaßnahmen in Form von Devisen-Kassa- oder Termingeschäften und innerhalb des von der Unternehmensleitung fest gelegten Rahmens vorgenommen werden. Die rechtzeitige Erkennung von möglichen Liquiditätsengpässen ist durch dieses System gewährleistet. Forderungsrisiken sind aufgrund eines umfassenden Versicherungsschutzes durch Allgemeine- Pauschal-Gewährleistung, Ausfuhrkreditversicherung und Warenkreditversicherung auf ein Minimum reduziert. Liegen Deckungen nicht vor, werden Risiken im Rahmen von durch die Geschäftsführung festgelegten Eigenlimits begrenzt. Grundlagen für diese Einzelentscheidungen sind Geschäfts- und Bankauskünfte sowie die Einschätzung der mit den jeweiligen Kunden befassten Verkaufssachbearbeiter. Den zunehmenden Anforderungen an die Integrität, Sicherheit und Konformität von IT-Systemen speziell auf den Gebieten der pharmazeutischen Wirkstoffe sowie der Lebensmittel- und Futtermittelzusatzstoffe werden die Unternehmen gerecht. Hierzu gehören auch Risikoanalysen, die zum Teil mit externer Beratung und Hilfe durchgeführt wurden. Die Implementierung eines Dokumenten-Management-Systems trägt zu einer deutlichen Beschleunigung interner Abläufe, zu kürzeren Zugriffszeiten und zu noch mehr Transparenz bei. Die validierte Einführung einer GxP-konformen Software für das Dokumenten- & Qualitätsmanagement (QM-Workflows, Complaint | DC | CAPA | CC) ist ein aktuelles Projekt und wird zu schnelleren, sichereren und effizienteren Abläufen beitragen. Ein neues Warenwirtschaftssystem wurde zum 31.03.2014 vollständig eingeführt und sorgt in Verbindung mit dem erneuerten QM-System für eine noch sicherere und effizientere Steuerung der Prozesse. Risiken aus internen wie externen Angriffen auf das IT-System sind durch den Abschluss einer Cyber-Risk-Versicherung reduziert. Die dem Abschluss dieser Police vorangegangene Systemprüfung durch einen externen Spezialisten ergab keine erkennbaren Sicherheitsrisiken. Zusätzlich sind Ende des GJ 2020/2021 hochverfügbare, redundant ausgelegte Firewallsysteme (Watchguard Firebox mit Total Security Suite) neu implementiert worden, die u.a. Mails bereits vor Eingang in das Welding-Netz im Internet auf aktuelle Viren u.ä. prüfen (Sandbox). Diese Systeme beinhalten State-of-the-Art-Mechanismen (z.B. Intrusion Prevention Services, Reputation Enabled Defense, Application Control, Network Discovery, Data Loss Prevention), die extrem wichtig für die aktuelle Unternehmenssicherheit sind. Insbesondere auch aufgrund der erhöhten Homeofficetätigkeit der Mitarbeiter ist eine Multifaktorauthentifizierung via Handy oder USB-Stick implementiert worden. Risiken aus Produkt-, Umwelt- und anderen Haftungsgründen werden durch entsprechende Haftpflicht- sowie Sach- und Transportschadenversicherungen gedeckt, die hinsichtlich Deckungssummen und Selbstbehalten als ausreichend erachtet, gleichwohl regelmäßig mit Blick auf die genannten Parameter überprüft werden. II. Prognosebericht Die Geschäftsführung der TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH geht für die Wertpapierverwaltung auf Ebene der Muttergesellschaft für die Geschäftsjahre 2022/ 2023 und 2023/ 2024 von einem annähernd gleichbleibenden Ertragsverlauf wie im Vorjahr, d.h. von einem leichten Überschuss, aus. Für das Beteiligungsergebnis wird ein ähnliches Niveau wie im Berichtsjahr erwartet. Bei den konsolidierten Tochtergesellschaften wird von folgender Prognose ausgegangen: Die Tochtergesellschaften werden nach dem bisherigen Geschäftsverlauf und aufgrund des Geschäftsmodells weniger von der Covid 19-Pandemie und den Auswirkungen des Ukraine-Krieges betroffen sein als andere Unternehmen auf derselben Wirtschaftsstufe. Neben den allgemeinen Risiken des wegfallenden Geschäftes im Vergleich zu dem neu geschaffenen gibt es für diese Einschätzung mehrere Faktoren:
Die Tochtergesellschaften haben im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Anstieg des Umsatzvolumens um rd. 27 % verzeichnet. Grund für die Umsatzsteigerung ist insbesondere der Anstieg der gelieferten Menge des Hauptproduktes aus dem Bereich Pharma, bei weiterhin nicht ausreichender Verfügbarkeit eines Hauptproduktes aus dem Bereich Feed. Der Wareneinsatz ist ebenfalls in dieser Größenordnung gestiegen. Das Betriebsergebnis hat sich um EUR 2,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr verbessert. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird ein gut 10 %-iger Umsatzrückgang bei einer leicht steigenden durchschnittlichen Marge erwartet. Bei den Gemein- und Personalkosten werden moderat steigende Aufwendungen erwartet. Insgesamt wird mit einem geringfügigen Rückgang des Betriebsergebnisses gerechnet. Hinsichtlich der Vermögens- und Finanzlage werden Änderungen entsprechend der Entwicklung der Umsatz- und Ergebnissituation erwartet. Aus Konzernsicht wird im Geschäftsjahr 2022/2023 das Umsatzvolumen um rd. 25 % wachsen; Betriebsergebnis, Beteiligungsergebnis und Ergebnis nach Steuern werden diesem Anstieg entsprechend über dem Vorjahreswert liegen. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird ein Umsatzrückgang und eine daraus resultierende leichte Verschlechterung des Betriebsergebnisses erwartet. Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder bestandsgefährdende Risiken sind derzeit weder auf Konzernebene noch bei einzelnen Konzerngesellschaften erkennbar.
Hamburg, 15. Januar 2024 Die Geschäftsführung Konzernbilanz zum 30. Juni 2022AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2022
Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. Juni 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr zum 30. Juni 2022Allgemeine Erläuterungen Die TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB 122931). Der Konzernabschluss der TRIPLE Familiy Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Muttergesellschaft TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH in Hamburg fungiert als Holding für die Beteiligungen an der konsolidierten Welding-Gruppe sowie an der Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate m.b.H. und als Verwaltungsgesellschaft für die Anlage des Vermögens in Wertpapieren. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaften:
An der Welding Verwaltungsgesellschaft mbH und der Welding GmbH & Co. KG ist die TRIPLE Family Office Vermögensgesellschaft mbH direkt zu 100 % beteiligt. An den weiteren Gesellschaften bestehen die Beteiligungen mittelbar über die Welding GmbH & Co. KG. Diese sechs Gesellschaften werden nachfolgend auch als Welding-Gesellschaften oder Welding-Gruppe bezeichnet. Für die Welding GmbH & Co. KG sind die Befreiungsmöglichkeiten gem. § 264 b HGB anwendbar. Nicht in den Konzernabschluss einbezogen wird die Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate m.b.H. mit Sitz in Wedel. Die Beteiligungsquote an der Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate m.b.H. beträgt 20,625 %. Das Kapital der Gesellschaft beläuft sich auf Euro 120.133.670,08 (100 %) bei einem Jahresergebnis von Euro 8.417,52 (100 %), jeweils bezogen auf den Stichtag zum 31. März 2022. Die Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate m.b.H. wurde gemäß § 311 HGB nicht als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen, da dies die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht wesentlich verändert hätte. Durch die Einbuchung der Erträge aus der stillen Beteiligung wird das anteilige Jahresergebnis der Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate m.b.H. nahezu vollständig phasengleich im Konzernabschluss erfasst. Für drei weitere Gesellschaften, die gemäß § 296 Abs. 2 HGB (eine Gesellschaft) bzw. § 311 Abs. 2 HGB (zwei Gesellschaften) aus dem zuvor aufgeführten Grund nicht in den Konzernabschluss einbezogen worden sind, wurden die Angaben gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 i.V.m. § 313 Abs. 3 HGB unterlassen. Konsolidierungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden einheitlich nach den bei der Muttergesellschaft angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben ihre Abschlüsse in EURO aufgestellt. Die Muttergesellschaft TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH hat die Anteile an den Welding-Gesellschaften zum 1. Juli 2019 übernommen. Für die Welding-Gesellschaften wird seit dem Jahr 2001 ein Konzernabschluss erstellt. Stichtag dieses Welding-Teil-Konzernabschlusses ist jeweils der 31. März eines Kalenderjahres. Der Kapitalkonsolidierung auf Ebene der TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH wurden die Zahlen aus diesem Welding-Teil-Konzernabschluss zugrunde gelegt. Die erstmalige Kapitalkonsolidierung erfolgte anhand der Werte zum 30. Juni 2019. Dabei wurden die in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten aus dem Welding-Teil-Konzernabschluss per 31. März 2019 mit ihren Zeitwerten angesetzt. Aus der Aufrechnung resultierte ein passivischer Unterschiedsbetrag, der technisch bedingt ist, da die TRIPLE Familiy Office Vermögensgesellschaft mbH die Anteile an den Welding-Gesellschaften im Wege der Einlage durch ihre Gesellschafter übernommen hat und die dabei festgelegten Einlagewerte unter dem Zeitwert des Teil-Konzernvermögens liegen. Der Unterschiedsbetrag wurde daher dem Posten "Kapitalrücklage" zugeordnet. Im Welding-Teil-Konzernabschluss lässt sich das Vorgehen wie folgt beschreiben: Die Kapitalkonsolidierung von Tochterunternehmen, die vor dem 1. April 2010 erstmals vollkonsolidiert worden sind, erfolgt unverändert gem. § 301 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 HGB i.d.F. vor BilMoG nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung (1. April 2000). Der sich ergebende passivische Unterschiedsbetrag beruht darauf, dass bei Tochterunternehmen nach dem Erwerbszeitpunkt der Anteile und vor dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung Gewinne thesauriert wurden. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 87 (Vorjahr TEUR 87) wird wie im Vorjahresabschluss im Gewinnvortrag ausgewiesen. Die Erstkonsolidierung der Welding Entwicklungsgesellschaft mbH erfolgte zum 8. November 2012 nach § 301 Abs. 1 und Abs. 2 HGB i.d.F. nach BilMoG nach der Neubewertungsmethode. Aus der Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem zu Zeitwerten bewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung resultiert ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 28. Der aktive Unterschiedsbetrag beruht auf dem gegenüber dem anteiligen Eigenkapital gezahlten Mehrpreis für die erworbenen Anteile und wurde im Geschäftsjahr 2012/2013 aus Vereinfachungsgründen ergebnismindernd ausgebucht. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften werden eliminiert. Der vorliegende Konzernabschluss wurde auf den Stichtag der Muttergesellschaft, d.h. den 30. Juni 2022, aufgestellt. Der Stichtag des der Einbeziehung zugrunde gelegten Welding-Teil-Konzernabschlusses ist der 31. März 2022. Er liegt damit nicht um mehr als drei Monate vor dem Stichtag des Konzernabschlusses. Auf die Aufstellung eines Zwischenabschlusses wurde gemäß § 299 Absatz 2 HGB verzichtet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Konzernbilanz und in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind die gesetzlich vorgesehenen "davon-Vermerke" im Anhang wiedergegeben. Die Sachanlagen und die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die aktivierten Belieferungsrechte werden entsprechend der Mengenkomponente planmäßig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen für die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern teils linear und teils degressiv berechnet. Das Niederstwertprinzip wird dabei beachtet. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei dauernden Wertminderungen werden entsprechende außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 3.629. Bei Wertpapieren des Anlagevermögens mit Buchwerten von insgesamt TEUR 28.443 und Zeitwerten in Höhe von TEUR 26.470 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen, da die Kursentwicklung darauf hindeutet, dass die Wertminderungen im Wesentlichen voraussichtlich nicht von Dauer sind. Die unfertigen sowie die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten der unfertigen sowie der fertigen Leistungen enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen, soweit sie durch den Prozess der Leistungserstellung veranlasst sind. Dabei werden fremdbezogene Materialkosten und Dienstleistungen berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Die Warenvorräte werden zu Anschaffungskosten abzüglich eines Abschlages aus der Anwendung des Lifo-Verfahrens nach § 256 HGB (TEUR 2.411; Vorjahr TEUR 2.126) und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt, dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Bildung einer nach Risikogruppen gestaffelten Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel setzen sich aus Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbeständen zusammen. Sie sind zu Nennwerten bewertet, bei Fremdwährungsguthaben zu den Stichtagsmittelkursen. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauteten, betreffen den kurzfristigen Bereich und werden mit dem Stichtagsmittelkurs bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verpflichtungen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Fremdwährungsverbindlichkeiten betreffen den kurzfristigen Bereich und werden mit dem Stichtagsmittelkurs bewertet. Erläuterung einzelner Posten der Konzernbilanz zum 30. Juni 2022 1. Anlagevermögen Die Brutto-Entwicklung des Konzernanlagevermögens gemäß § 313 Abs. 4 i.V.m. § 284 Abs. 3 HGB ist auf Seite 11 in diesem Anhang dargestellt. Die Beträge in den Spalten 1. Juli 2021 und 30. Juni 2022 stammen für die Gesellschaften des Welding-Teil-Konzerns vom 1. April 2021 und vom 31. März 2022. 2. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 368 (Vorjahr TEUR 376) eine vereinbarte Laufzeit von mehr als einem Jahr und ansonsten eine vereinbarte Laufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen rückständigen Urlaub und aufgelaufene Mehrarbeitsstunden (TEUR 969; Vorjahr TEUR 932), Erfolgsbeteiligungen (TEUR 1.640; Vorjahr TEUR 1.850), Gewährleistungsansprüche, Prüfungskosten, Kosten für Erstellung von Jahresabschluss und Steuererklärungen, Versicherungsprämien, drohende Verluste aus Devisentermingeschäften. 4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten wie im Vorjahr in voller Höhe sonstige Verbindlichkeiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.307 (Vorjahr TEUR 1.170 und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 14 (Vorjahr TEUR 16) enthalten. Erläuterung einzelner Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Auf fremde Währung laufende Geschäftsvorfälle werden grundsätzlich mit dem Kurs bei Ersteinbuchung erfasst. 2. Umsatzerlöse
2. sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält im Wesentlichen Erträge aus Devisentermingeschäften, Erträge aus Kursdifferenzen (TEUR 3.895, Vorjahr TEUR 4.588) und Erträge aus Aufwandsweiterbelastungen. Darüber hinaus sind im Geschäftsjahr Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.665 (Vorjahr TEUR 179) entstanden. 3. Personalaufwand / Mitarbeiter Aufwendungen für Altersversorgung beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 11 (Vorjahr TEUR 12). Im Jahresdurchschnitt wurden 111 Vollzeitmitarbeiter und 39 Teilzeitmitarbeiter (Vorjahr 111 Vollzeitmitarbeiter und 39 Teilzeitmitarbeiter) beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen entfallen größtenteils auf Kosten der allgemeinen Verwaltung, Wertberichtigungen auf Forderungen, Verluste aus Devisentermingeschäften, Verluste aus dem Abgang von Anlagegegenständen TEUR 1.299 (Vorjahr TEUR 66) und Aufwendungen aus Währungsumrechnung von TEUR 4.067 (Vorjahr TEUR 4.141). 5. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Einzelabschlüssen der konsolidierten Unternehmen werden latente Steuern seit dem 1. April 2010 gemäß § 274 HGB für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zinsvorträge und Steuergutschriften sind bei den Gesellschaften nicht vorhanden. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt einheitlich für Gruppengesellschaften in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes von 30 % bzw. für Gesellschaften in der Rechtsform der Personengesellschaft auf Basis eines unternehmensindividuellen Gewerbesteuersatzes von 16 %. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. In den jeweiligen Einzelabschlüssen ergibt sich im Rahmen einer Gesamtdifferenzenbetrachtung rechnerisch eine Steuerentlastung, aus Steuerabgrenzungen im Rahmen von Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB resultiert eine Steuerbelastung. Insgesamt ergibt sich in der Konzernbilanz eine passive latente Steuer in Höhe von TEUR 389.
Sonstige Angaben Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Abdeckung von Währungsrisiken eingesetzt. Zum Bilanzstichtag bestanden Devisentermingeschäfte mit einem Nominalvolumen von TEUR 86.836 (Vorjahr TEUR 54.036) und einem Marktwert in Höhe von insgesamt TEUR -846 (Vorjahr TEUR - 120). Die negativen Marktwerte einzelner Geschäfte sind aufgrund des Imparitätsprinzips im Jahresabschluss mit TEUR- 1.620 (Vorjahr TEUR -785) enthalten und werden unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen, während TEUR 772 (Vorjahr TEUR 665) aufgrund des Realisationsprinzips im ausgewiesenen Jahresergebnis nicht enthalten sind. Der Marktwert wurde anhand der am Bilanzstichtag maßgeblichen Devisenterminkurse ermittelt. Sämtliche Devisentermingeschäfte stehen im konkreten Zusammenhang mit Warentermingeschäften oder sonstigen Finanzmittelströmen. Der Finanzmittelfonds umfasst unverändert im Vergleich zum Vorjahr Zahlungsmittel in Form von Kassenbeständen sowie jederzeit fällige Guthaben bzw. Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022
Vorschüsse oder Kredite wurden nicht gewährt, die Gesellschaft ist keine Haftungsverhältnisse zugunsten der Mitglieder der Geschäftsführung eingegangen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nur in einer Größenordnung, die für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung ist. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Für den Konzernabschlussprüfer der vollkonsolidierten Tochterunternehmen wurden für das Geschäftsjahr 2021/2022 Honorare für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 63 (Vorjahr TEUR 81) und für Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr TEUR 8) berechnet. Angaben gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB Die TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesDer Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, das Ergebnis des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, 15. Januar2024 Dr. Monika Dirksen-Schwanenland Ulf von Sothen Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TRIPLE Family Office Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 23. Juli 2024 Grant
Thornton AG
gez. Thorsten Preisegger, Wirtschaftsprüfer gez. Wolfgang Völker, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 30.06.2022 wurde in der Gesellschafterversammlung am 24.07.2024 gebilligt. |
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