ISOCO Bikes GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harald Schweitzer seit 22.1.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Roger Samuelsson | 52.60% |
| 21.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ISOCO Plastics Technology GmbHSaalfeld/SaaleJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen Die ISOCO Plastics Technology GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Sie ist tätig in der Herstellung von technischen Kunststoffteilen, insbesondere Mehrwegtransportbehälter. Am 24. August wurde auf die bestehende Alpina Plastics Technology GmbH die ISOCO Plastics Technology GmbH verschmolzen. Anschließend erfolgte die Umbenennung der Alpina Plastics Technology GmbH in ISOCO Plastics Technology GmbH. Wirtschaftsbericht Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnete 2023 schrumpfende Umsätze. Der Umsatz des Industriezweigs ging gegenüber dem Vorjahr um ca. sechs Prozent auf 72,5 Mrd. Euro zurück. (Quelle: Jahres-Wirtschaftspressekonferenz am 14.2.2024 des Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV)). Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Durch die im September durchgeführte Verschmelzung sind die Kennzahlen mit den Vorjahren nur sehr eingeschränkt vergleichbar. Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch die hohe Sachanlagenintensität von ca. 63%, da die Gesellschaft Eigentümerin von der ihr genutzten Immobilien ist. Dieses langfristig gebundene Vermögen ist fristenkongruent durch Eigenkapital, Bank- und Gesellschafterdarlehen, sowie erhaltene Zuschüsse gedeckt. Die Eigenkapitalquote ist nach der Verschmelzung auf knapp 25% gestiegen. Die Finanzlage weist eine ausreichende Liquidität aus. Bestehende Kontokorrentrahmen wurden nicht genutzt, die Zahlungsfähigkeit war auch unterjährig stets gegeben. Die Ertragslage ist ausgehend von dem für uns entscheidenden Leistungsindikator Rohergebnis von TEUR 11.739 aus unserer Sicht sehr positiv. Neben Personal- und Sachkosten sind noch Abschreibungen als relevante Kosten von TEUR 2.249 zu verzeichnen. Das Finanzergebnis ist wegen der Zinsen auf die Finanzschulden negativ, aber es verbleibt ein Vorsteuerergebnis von TEUR 2.104. Die Steuerquote ist aufgrund der Nutzung bestehender Verlustvorträge mit ca. 5,5 % relativ gering für inländische Kapitalgesellschaften. Prognosebericht Auch die Geschäftserwartungen der Unternehmen für das laufende Jahr sind verhalten. Die Ursache für den Umsatzrückgang sieht der Verband in den aktuell ungünstigen Rahmenbedingungen für die deutsche Industrie. Die Unternehmen seien zudem derzeit zurückhaltend bei Investitionen. Dies ist ebenfalls den unsicheren Zukunftsperspektiven für die Industrie in Deutschland geschuldet. (Quelle: Jahres-Wirtschaftspressekonferenz am 14.2.2024 des Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV)). Die Konjunktur stabilisiert sich und dürfte im Jahresverlauf 2024 leicht anziehen. Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. Im Verlauf des Jahres 2024 dürften der Welthandel und die globale Industrieproduktion zunehmen. "Im laufenden und im kommenden Jahr werden die deutschen Exporte vom steigenden Welthandel profitieren. Allerdings sehen sich die exportorientierten Unternehmen mit einem scharfen Wettbewerb, steigenden Arbeitskosten und weiterhin erhöhten Energiepreisen konfrontiert. Die geopolitische Unsicherheit stellt ein erhebliches Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung und die Inflation dar. Unsicherheitsfaktoren sind insbesondere der andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt infolge des Terrorangriffs der Hamas auf Israel. Eine Ausweitung des Nahostkonflikts könnte die Energiepreise erneut ansteigen lassen. (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Pressemitteilung vom 15.05.2024). Die Geschäftsführung geht derzeit von einem Ergebnis unter dem des abgelaufenen Geschäftsjahres bei einem leicht geringeren Umsatz und Rohergebnis aus. Risikobericht Die Gesellschaft ist als materialintensives Unternehmen Preis- und Verfügbarkeitsrisiken ausgesetzt. Geopolitische Unwägbarkeiten können starke Schwankungen bei Rohmaterialien und Transportpreisen verursachen. Ein Hedging von Rohstoffpreisen wird nicht betrieben, jedoch werden mit Händlern regelmäßig Abnahmemengen zur Risikominimierung vereinbart. Als stromkostenintensives Unternehmen ist die Gesellschaft besonderen Kostenrisiken im Bereich der Beschaffung von Elektroenergie und Gas ausgesetzt. Hier wurde mit der Installation einer weiteren Photovoltaikanlage im Rahmen unserer Möglichkeiten das Risiko durch die Eigenproduktion von Strom reduziert. Den eigenen Fachkräftebedarf konnte die Gesellschaft bisher stets decken. Insofern ist die Gesellschaft vom Fachkräftemangel bisher eher unwesentlich betroffen. Wir bilden in der Verwaltung und im Betrieb eigenes Personal aus. Ein weiteres Risiko sind die gesamtwirtschaftlichen Konjunkturschwankungen, die wir in unserer Prognose noch nicht abschließen vorhersehen können. Hier bestehen gleichzeitig aber auch Chancen, falls die Konjunktur bei einer Beruhigung der geopolitischen Lage oder durch Förderprogramme der EU oder des Bundes stärker als erwartet anzieht. Weitere Chancen auf Ergebnisverbesserungen ergeben sich, wenn wir Liquiditätsüberschüsse zur Tilgung von Darlehen einsetzen können, um damit unser Finanzergebnis nachhaltig zu verbessern. Dies senkt auch das Risiko aus weiter steigenden Zinsen. Die Gesellschaft unterliegt Gewährleistungsrisiken, für welche in Bezug auf übliche Volumina bilanzielle Vorsorge getroffen ist. Währungsrisiken bestehen grundsätzlich nicht, da wir überwiegend im Euroraum tätig sind. Kundenzahlungen in US-Dollar werden grundsätzlich zum Einkauf von Rohstoffen in der Fremdwährung genutzt. Ein bestandsgefährdender Charakter ist aus Sicht der Geschäftsleitung nicht gegeben, da die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gut und stabil ist und Refinanzierungsmöglichkeiten bestehen. Forschungs- und Entwicklungsbericht Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Forschung geförderte Vorhaben "rPET2rPO" abgeschlossen. Die Tätigkeit am vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Vorhaben "CoESD" wurde begonnen und wird in den Jahren 2024 - 2026 fortgesetzt. Eigene Entwicklungen werden vorranging zur Erweiterung des Produktportfolios betrieben. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft betreibt derzeit keine Zweigniederlassungen. In Erfurt wird eine unselbstständige Betriebsstätte unterhalten, in der auch produziert und gelagert wird.
Saalfeld/Saale, den 25. Juli 2024 gez. Harald Schweitzer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der ISOCO Plastics Technology GmbH (vormals: Alpina Plastics Technology GmbH) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen, ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Zur Erläuterung wird ausgeführt: Da die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit durch Verschmelzung der ISOCO Plastics Technology GmbH auf die Gesellschaft ausgeweitet hat, sind sämtliche Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Höhe nach nicht mit den Vorjahreswerten vergleichbar, da sie nur den übernehmenden Rechtsträger betreffen. Außerdem wurde im Rahmen der Verschmelzung ein weiterer Gesellschafter aufgenommen, so dass auch die diesbezüglichen qualitativen Angaben nicht vergleichbar sind. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet: Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel und das Eigenkapital sind mit den Nennbeträgen ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Unverzinsliche Verbindlichkeiten wurden abgezinst. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Auf den Grundbesitz sind Grundschulden von insgesamt TEUR 2.100 eingetragen Eine Photovoltaikanlage und 3 Spritzgießmaschinen sind sicherungsübereignet.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 - 15 Jahre festgelegt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 68.794,55 EUR (Vorjahr: 43.151,70 EUR). Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 312.000,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Forderungen aus der Einspeisevergütung der Photovoltaikanlage sind abgetreten. Entwicklung der Kapitalrücklagen In die Kapitalrücklagen wurde im Geschäftsjahr ein Betrag von 9.659.877,10 eingestellt. Die Einstellung erfolgte durch Umwandlung von Gesellschafterdarlehen im Rahmen der Verschmelzung, Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind wie folgt fällig: davon mit einer Restlaufzeit
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 2.190.352,18. Der unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 5.095.023,90 (Vorjahr: EUR 0,00). Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 29.815,00 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -27.665,00 EUR. Es wurde ein Steuersatz von 30% für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer angesetzt. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 47.158,68 sonstige ffinanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen mit einer maxilmalen Laufzeit von 50 Monaten nach dem Bilanzstichtag. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 88 , davon 13 Angestellte, 73 Arbeiter und 2 Auszubildende. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.988.099,23. Auf neue Rechnung werden EUR 1.988.099,23 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung Bericht des AufsichtsratsEs besteht kein Aufsichtsrat. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zum Unterzeichner:
Harald Schweitzer, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ISOCO Plastics Technology GmbH, Saalfeld/Saale: Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ISOCO Plastics Technology GmbH, Saalfeld/Saale, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ISOCO Plastics Technology GmbH, Saalfeld/Saale, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen, d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage des Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mülheim an der Ruhr, 25. Juli 2024 HLV
Wirtschaftsprüfung GmbH
Ingo Bothe, Wirtschaftsprüfer Frank Vieting, Wirtschaftsprüfer |
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