Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
SÜDWESTBANK AktiengesellschaftLiquidiert
70178 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roman Schida seit 6.12.2019 | Prokura |
Claus-Peter Dr. Müller seit 6.12.2019 | Prokura |
Jochen Sautter seit 30.10.2019 | Vorstandsmitglied |
Constantin Klaus Alexander von Oesterreich seit 30.10.2019 | Vorstandsmitglied |
Ralf Kreisl seit 3.4.2019 | Prokura |
Andreas Dr. Putz seit 3.4.2019 | Prokura |
Philipp Daniel Joppeck seit 13.9.2018 | Prokura |
Arnd Bühle seit 6.6.2017 | Prokura |
Thomas Panormos Krieger seit 2.6.2016 | Prokura |
Jasmin Schmalenbach seit 6.4.2016 | Prokura |
Kerstin Hummel seit 6.4.2016 | Prokura |
Andreas Fuhry seit 6.4.2016 | Prokura |
Timo Alexander Winter seit 6.8.2015 | Prokura |
Joachim Vöhringer seit 6.7.2015 | Prokura |
Ralf Bacher seit 25.7.2013 | Prokura |
Christoph Knoß seit 5.12.2011 | Prokura |
Claus Peter Dr. Schneider seit 16.8.2011 | Prokura |
Heike Frühwirth seit 16.8.2011 | Prokura |
Frank Werner Kurt Wunderlich seit 30.3.2009 | Prokura |
Jens Stumpp seit 5.1.2009 | Prokura |
Christoph Hornikel seit 4.9.2008 | Prokura |
Michael Huber seit 17.1.2008 | Prokura |
Michael Hofsäß seit 20.10.2005 | Prokura |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SÜDWESTBANK AktiengesellschaftStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Jahresbilanz zum 31. Dezember 2018SÜDWESTBANK AktiengesellschaftAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2018 bis 31.12.2018der SÜDWESTBANK AktiengesellschaftAufwendungen
Anhang für das Geschäftsjahr 2018A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der SÜDWESTBANK AG ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Aktiengesetzes (AktG) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) in der jeweils gültigen Fassung aufgestellt. Darüber hinaus sind die besonderen Vorschriften des Pfandbriefgesetzes (PfandBG) erstmalig zu beachten. Die SÜDWESTBANK AG ist Mitglied des Konsolidierungskreises der BAWAG Group AG mit Sitz in Wien. Die BAWAG Group AG ist das oberste Mutterunternehmen, in dessen Konzernabschluss die SÜDWESTBANK AG einbezogen wird. Der Konzernabschluss der BAWAG Group AG wird aufgrund der Bestimmungen des § 59a Bankwesengesetz (BWG) nach Internationalen Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, im Internet veröffentlicht (www.bawaggroup.com/BAWAGGROUP/IRDE/Finanzergebnisse) und liegt am Sitz der BAWAG Group AG in Wien aus. Die SÜDWESTBANK AG sieht gemäß § 291 Abs. 1 HGB aufgrund des befreienden Konzernabschlusses der BAWAG P.S.K. von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses ab. Die SÜDWESTBANK AG ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Handelsregisternummer HRB 4100 eingetragen. Die Offenlegung der Informationen gemäß Capital Requirements Regulation - Verordnung (EU) Nr. 575/2013, Art 431 bis Art. 451 (CRR) und Capital Requirements Directive IV - EU-Richtlinie 2013/36/EU (CRD IV), erfolgt in einem separaten Offenlegungsbericht. Dieser ist unter www.suedwestbank.de abrufbar. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Barreserve ist mit dem Nennwert bilanziert. Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden sind mit dem Nennwert gemäß § 340e HGB angesetzt, gegebenenfalls unter Absetzung der darauf entfallenden Wertberichtigungen. Das erkennbare Risiko aus dem Kreditgeschäft ist durch angemessene Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen gedeckt. Dem latenten Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Wertpapiere sind zum Bilanzstichtag dem Handelsbestand, der Liquiditätsreserve und dem Anlagevermögen zugeordnet. Wertpapiere, die wie Anlagevermögen behandelt werden (Finanzanlagebestand), werden zu Anschaffungskosten bewertet Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Wertpapiere, deren Anschaffungskosten über dem Rückzahlungsbetrag liegen, werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert, mindestens jedoch in Höhe des Rückzahlungsbetrags. Wertpapiere der Liquiditätsreserve werden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet Wertpapiere des Handels bestands sowie sonstige Finanzinstrumente des Handelsbestands werden gemäß § 340e Abs. 3 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlags bewertet Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt auf Basis von Marktkursen bzw. beobachtbaren Marktdaten. Finanzinstrumente des Handelsbestands werden gesondert im Bilanzposten Handelsbestand ausgewiesen. Die Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind entsprechend den für das Anlagevermögen geltenden Regeln zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die immateriellen Anlage werte und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, gemindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Der planmäßigen Abschreibungen liegen die von der Bank geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde, die auch steuerlich geltend gemacht werden und die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Tabellen orientieren. Bei Vorliegen von dauerhaften Wertminderungen erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Es wird ausschließlich linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Nettoanschaffungswert bis 250 Euro werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr ihrer Anschaffung vollständig abgeschrieben. Für alle weiteren geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Nettoanschaffungswert bis 1.000 Euro wird gemäß § 6 Abs. 2a EStG im Jahr ihrer Anschaffung ein Sammelposten gebildet, der im Wirtschaftsjahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben wird. Sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten besteht aus im Geschäftsjahr abgegrenzten Aufwendungen für kommende Geschäftsjahre. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert Der Unterschied zwischen Nennbetrag und Ausgabebetrag von Verbindlichkeiten wird in die Rechnungsabgrenzung eingestellt und zeitanteilig erfolgswirksam aufgelöst. Für ungewisse Verbindlichkeiten sind Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, sofern nicht von dem Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) Gebrauch gemacht wird. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung wird durch entsprechende Rückstellungen Rechnung getragen. Die Pensionsrückstellungen werden gemäß den Vorschriften des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ermittelt. Der sich aufgrund der im letzten Jahr vorgenommen Anpassung des Abzinsungssatzes ergebende Unterschiedsbetrag in der Bewertung Pensionsrückstellung unterliegt weiterhin einer Ausschüttungssperre. Zinsbezogene Geschäfte des Bankbuchs werden im Rahmen der verlustfreien Bewertung gemäß IDW RS BFA 3 n.F. "Einzelfragen der verlustfreien Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuchs (Zinsbuchs)" behandelt Hierbei wird unter Anwendung der barwertigen Betrachtungsweise überprüft, ob ein Verpflichtungsüberschuss vorliegt, für welchen entsprechend eine Drohverlustrückstellung gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB zu bilden ist. Eventualverbindlichkeiten werden zum Nennbetrag abzüglich gebildeter Rückstellungen sowie unter Berücksichtigung gestellter Barsicherheiten bilanziert. Unwiderrufliche Kreditzusagen werden mit dem Betrag der Zusagen, denen keine entsprechende Inanspruchnahme gegenübersteht, bilanziert Anhand von Einzelfallbetrachtungen werden die erkennbaren Risiken der Inanspruchnahme überwacht und bei Bedarf durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt. Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, werden gemäß § 256a HGB in Verbindung mit § 340h HGB in Euro umgerechnet Die Ergebnisse aus der Währungsumrechnung werden für den Nicht-Handelsbestand in der Gewinn- und Verlustrechnung im Sonstigen betrieblichen Ergebnis erfasst, für Positionen des Handelsbestands erfolgt ein Ausweis im Nettoertrag bzw. -aufwand des Handelsbestands. Besonders gedeckte Positionen wurden gemäß § 340h HGB in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst Besondere Deckung liegt vor, wenn Vermögensgegenstände, Schulden oder Termingeschäfte durch Vermögensgegenstände, Schulden oder andere Termingeschäfte in derselben Währung und in derselben Höhe gedeckt sind und entsprechend zusammengefasst werden. Bei Devisentermingeschäften, die der Absicherung von zinstragenden Bilanzpositionen dienen, erfolgt eine Spaltung des Terminkurses und die Zinskomponente wird im Zinsergebnis erfasst. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz Für die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen abzüglich der Zinsabgrenzungen gelten die folgenden Restlaufzeiten:
In den Forderungen an Kreditinstitute sowie den Forderungen an Kunden sind Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen in folgender Höhe enthalten:
Innerhalb der Bilanzposition Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere werden im Folgejahr fällig:
Aufgliederung der börsenfähigen Wertpapiere in den folgenden Bilanzpositionen:
Von den börsenfähigen Wertpapieren wurden Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere mit einem Buchwert von 151.124 Tsd. Euro nicht mit dem Niederstwert bewertet, weil diese Papiere dem Anlagevermögen zugeordnet sind. Nachrangige Vermögensgegenstände sind in den "Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren" in Höhe von 11.222 Tsd. Euro enthalten. Entwicklung des Anlagevermögens
In den Wertpapieren des Anlagevermögens mit einem Buchwert von 623.963 Tsd. Euro sind 151.124 Tsd. Euro "Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere" sowie 2.062 Tsd. Euro "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere" enthalten, die nicht mit dem Niederstwert bewertet wurden. Der beizulegende Zeitwert dieser "Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere" beträgt 147.901 Euro, der der "Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere" 1.930 Tsd. Euro. Da die Bank aufgrund der erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung der betroffenen Titel davon ausgeht, dass sich diese bis zu ihrer Fälligkeit wieder erholen werden und es sich damit nicht um dauerhafte, bonitätsbedingte Wertminderungen handelt, sind außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Salz 4 HGB unterblieben. Der Posten Handelsbestand auf der Aktivseite gliedert sich wie folgt auf:
Auf den Marktwert wurde ein Risikoabschlag in Höhe von 90 Tsd. Euro ermittelt und bei dem Aktivposten Handelsbestand abgesetzt. Sämtliche derivativen Finanzinstrumente des Handelsbestands wurden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet Hierbei handelt es sich auf der Aktivseite um Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen mit positiven Marktwerten in Höhe von 294 Tsd. Euro und einem Nominalvolumen von 7.841 Tsd. Euro. Die Marktwerte der Devisentermingeschäfte werden durch Schwankungen der Währungskurse beeinflusst Durch die Fokussierung auf Kontrahenten mit guter Bonität wird das Ausfallrisiko dieser Positionen minimiert. Im laufenden Geschäftsjahr gab es keine Änderungen bei den institutsinternen Kriterien für die Einbeziehung von Finanzinstrumenten zum Handelsbestand. Kapitalanteile, ohne Anteile von untergeordneter Bedeutung gemäß § 286 Abs. 3 Salz 1 HGB:
1) Die Beteiligungen werden mittelbar über
die SWB Immewert GmbH, Stuttgart gehalten.
Die Kapitalanteile an der Tresides Asset Management GmbH (Stuttgart) wurden im Geschäftsjahr 2018 verkauft. Beim ausgewiesenen Treuhandvermögen (285 Tsd. Euro) handelt es sich um Forderungen an Kunden aus weitergeleiteten Treuhandkrediten. In den Sachanlagen (48.190 Tsd. Euro) sind enthalten:
Zum 31. Dezember 2018 befanden sich wie im Vorjahr keine eigenen Aktien im Bestand der Bank. In den sonstigen Vermögensgegenständen (61.538 Tsd. Euro) sind als Einzelposten von besonderer Bedeutung Forderungen aus Rentenversicherungen (43.606 Tsd. Euro), Steuerforderungen (9.297 Tsd. Euro), positive Marktwerte aus Devisentermingeschäften (3.121 Tsd. Euro) sowie stichtagbedingte Bestände aus vorfinanzierten Kreditkartenumsätzen (2.934 Tsd. Euro) enthalten. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (2.857 Tsd. Euro) handelt es sich im Wesentlichen um Disagiobeträge (1.295 Tsd. Euro) und Upfront Payments aus Zinsswapgeschäften (910 Tsd. Euro). Die Aktiva beinhalten Fremdwährungsposten im Gegenwert von 90.348 Tsd. Euro. Daneben bestehen Positionen aus Terminkäufen in Höhe von 371.523 Tsd. Euro. Im Berichtsjahr hat die SÜDWESTBANK AG erstmalig einen Hypothekenpfandbrief emittiert Nachfolgend sind die für Pfandbriefbanken geltenden veröffentlichungspflichtigen Angaben nach § 28 Pfandbriefgesetz (PfandBG) dargestellt. Pfandbriefumlauf und Deckungswert (Veröffentlichung gemäß § 28 Abs. 1 und Abs. 3 PfandBG)
1 Die Ermittlung erfolgt dynamisch
Die Deckungsmasse in Höhe von 79,03 (Vj.: 0) Mio. Euro gliedert sich in ordentliche Deckungsmasse in Höhe von 78,03 (Vj.: 0) Mio. Euro sowie in weitere Deckungsmasse in Höhe von 1,00 (Vj.: 0) Mio. Euro. Laufzeitstruktur der Pfandbriefe und Zinsbindungsfristen der Deckungsmassen (Veröffentlichung gemäß § 28 Abs. 1 Nr. 2 PfandBG)
Verteilung der ordentlichen Deckungswerte nach Größenklassen (Veröffentlichung gemäß § 28 Abs. 2 Nr. 1a PfandBG)
Verteilung der ordentlichen Deckungswerte nach Nutzungsart (Veröffentlichung gemäß § 28 Abs. 2 Nr. 1b und 1c PfandBG)
Zusammensetzung der weiteren Deckungswerte (Veröffentlichung gemäß § 28 Abs. 1 Nr. 8 PfandBG)
(Veröffentlichung gemäß § 28 Abs. 1 Nr. 4, 5 und 6 PfandBG)
Rückständige Leistungen auf Hypothekendeckungswerte (Veröffentlichung gemäß § 28 Abs. 2 Nr. 2 PfandBG)
Weitere Angaben und Kennzahlen
Zwangsmaßnahmen und Rückständige Hypothekenzinsen (Veröffentlichung gemäß § 28 Abs. 2 Nr. 4 PfandBG)
Für die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten abzüglich der Zinsabgrenzungen gelten folgende Restlaufzeiten:
Die nachstehenden Bilanzposten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen:
Von den unter den verbrieften Verbindlichkeiten ausgewiesenen begebenen Schuldverschreibungen sind 18.134 Tsd. Euro im Folgejahr fällig. Der Posten Handels bestand auf der Passivseite setzt sich zusammen aus derivativen Finanzinstrumenten, die mit ihrem negativen beizulegenden Zeitwert von 204 Tsd. Euro bilanziert wurden. Hierbei handelt es sich um Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen mit einem Nominalvolumen von 6.682 Tsd. Euro. Bei den Treuhandverbindlichkeiten (285 Tsd. Euro) handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus weitergeleiteten Treuhandkrediten. Im Posten sonstige Verbindlichkeiten (16.444 Tsd. Euro) sind negative Marktwerte aus Devisengeschäften (3.797 Tsd. Euro), Verbindlichkeiten für in das Geschäftsjahr abzugrenzende Aufwendungen (3.555 Tsd. Euro), erhaltene Optionsprämien (2.555 Tsd. Euro) sowie Pensionsverbindlichkeiten (2.065 Tsd. Euro) als wesentliche Einzelbeträge enthalten. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten (3.125 Tsd. Euro) bestehen im Wesentlichen aus Upfront Payments für Zinsswaps (1.455 Tsd. Euro), Disagiobeträgen (519 Tsd. Euro), die bei der Auszahlung von Forderungen in Abzug gebracht wurden und Optionsprämien (377 Tsd. Euro). Die Pensionsrückstellung wurde mithilfe der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) berechnet Unterstellt wurden ein Rechnungszins von 3,21 % und ein Anwartschafts- und Rententrend von 2 %. Die Fluktuation blieb unberücksichtigt. Die biometrischen Annahmen basieren auf den Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Es wurde vom Wahlrecht des Artikels 67 Abs. 1 Salz 1 EGHGB Gebrauch gemacht, nach dem eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln ist Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Salz 1 HGB aus der Anpassung des Zeitraums für die Durchschnittsbildung bei der Feststellung des maßgeblichen Abzinsungssatzes von 7 auf 10 Jahre beläuft sich auf 2.099 Tsd. Euro. In den nachrangigen Verbindlichkeiten über 78.530 Tsd. Euro sind anteilige Zinsen in Höhe von 2.093 Tsd. Euro enthalten. Die Aufwendungen für das Geschäftsjahr betragen 3.688 Tsd. Euro. Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrags der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgten zu folgenden Bedingungen:
Die Verzinsung der übrigen Mittelaufnahmen liegt zwischen 2,25 % und 6,6 %. Von den nachrangigen Verbindlichkeiten erfüllen 33.437 Tsd. Euro die Voraussetzungen des Artikels 63 CRR zur Anerkennung als anrechenbare Eigenmittel. 43.000 Tsd. Euro der nachrangigen Verbindlichkeiten fallen unter den Bestandsschutz des Artikels 484 ff. CRR und werden gemäß den Vorgaben von Artikel 486 CRR dem haftenden Eigenkapital zugerechnet. Das gezeichnete Kapital (73.566 Tsd. Euro) setzt sich aus 2.877.653 vinkulierten Namensaktien zusammen. Vom gezeichneten Kapital hält die BAWAG P.S.K. 100 %. In den Kapitalrücklagen (458.667 Tsd. Euro) sind 28.438 Tsd. Euro Aufgelder aus Kapitalerhöhungen enthalten. In den Passiva sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von 124.912 Tsd. Euro enthalten. Daneben sind 349.265 Tsd. Euro des aktiven Fremdwährungsvolumens synthetisch über Devisentermingeschäfte refinanziert. Bei den Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen (134.959 Tsd. Euro) sind vor Abzug der Bardeckung die Gewährleistungen und Vorauszahlungsbürgschaften in Höhe von 11.882 Tsd. Euro sowie die Kreditbürgschaften in Höhe von 2.866 Tsd. Euro von wesentlicher Bedeutung. Es bestehen Eventualverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 19 Tsd. Euro. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden Vermögensgegenstände im Wert von 444.071 Tsd. Euro verpfändet. Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Derivategeschäfte, die nicht mit dem beizulegenden Zeitwert bilanziert wurden:
Soweit für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente verlässliche Marktpreise verfügbar waren, wurden diese verwendet Für die übrigen derivativen Finanzinstrumente wurde der beizulegende Zeitwert mithilfe von anerkannten Bewertungsmodellen (zum Beispiel Optionspreismodellen) bestimmt. Gemäß IDW RS BFA 3 besteht zum Jahresende kein Verpflichtungsüberschuss für zinsbezogene Geschäfte des Bankbuchs, weshalb keine Drohverlustrückstellung zu bilden war. Latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wird. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen in folgenden Positionen:
Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Aufgrund der unterschiedlichen Hebesätze bezüglich der Gewerbesteuer wurde mit einem Steuersatz von 14 % gerechnet Es ergibt sich somit ein Gesamtsteuersatz von 29,825 %, der der Berechnung zugrunde gelegt wurde. II. Gewinn- und Verlustrechnung Die wesentlichen gegenüber Dritten erbrachten Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung sind die Depotverwaltungen, die Vermögensverwaltungen, die Verwaltung von Treuhandkrediten sowie die Vermittlung von Immobilien, Versicherungen, Bausparverträgen, Hypothekendarlehen und Leasingverträgen. Negative Zinsen aus Forderungen gegenüber Zentralbanken und Kreditinstituten sind in den Zinserträgen in Höhe von 4.670 Tsd. Euro ertragsmindernd erfasst In den Zinsaufwendungen sind negative Zinsen gegenüber institutionellen Kunden in Höhe von 5.414 Tsd. Euro erfasst. Im Nettoergebnis des Handelsbestands sind die Zuführungen zum Sonderposten gemäß § 340e HGB (40 Tsd. Euro) enthalten. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen (18.658 Tsd. Euro) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (10.823 Tsd. Euro), Erträge aus Geschäften mit Devisen (3.964 Tsd. Euro) sowie Mieterträge (1.053 Tsd. Euro). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (3.882 Tsd. Euro) sind als bedeutende Positionen 2.270 Tsd. Euro Zinsaufwendungen aus der Bewertung von Rückstellungen, 497 Tsd. Euro Aufwand aus dem geldwerten Vorteil für die private Pkw-Nutzung durch Arbeitnehmer, dem ein entsprechender Ertrag gegenübersteht, 168 Tsd. Euro im Wesentlichen für Mitarbeiterinformations- und Betriebsveranstaltungen und 68 Tsd. Euro periodenfremde Aufwendungen enthalten. In den übrigen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge von 1.119 Tsd. Euro und periodenfremde Aufwendungen von 191 Tsd. Euro ausgewiesen. Von den Erträgen entfallen 750 Tsd. Euro auf eine Dividendenausschüttung aus dem Jahr 2017. Hiervon entfallen auf:
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (7.560 Tsd. Euro) sind 8.690 Tsd. Euro Steuern für das laufende Jahr sowie 1.130 Tsd. Euro Steuererstattungen aus Vorjahren enthalten. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, vom Bilanzgewinn in Höhe von 189.699 Tsd. Euro einen Betrag in Höhe von 172.000 Tsd. Euro an die Eigentümerin auszuschütten. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von 17.699 Tsd. Euro soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. D. Sonstige Angaben
* Von den Arbeitnehmern gewählt.
Das Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Kuhn übt ein gesetzliches Aufsichtsratsmandat bei der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG, Gosheim, als Mitglied des Aufsichtsrates aus. Mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes verzichtet. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Geschäftsjahr 2018 auf 190 Tsd. Euro. Die Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder des Vorstandes und ihrer Hinterbliebenen betrugen 957 Tsd. Euro. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber diesem Personenkreis waren 8.030 Tsd. Euro zurückgestellt. Der Gesamtbetrag der gewährten Vorschüsse und Kredite, einschließlich der eingegangenen Haftungsverhältnisse, zugunsten von Mitgliedern des Aufsichtsrates betrug 408,1 Tsd. Euro und zugunsten von Mitgliedern des Vorstandes 375,6 Tsd. Euro. Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar der Abschlussprüfer von insgesamt 836 Tsd. Euro umfassen insbesondere die von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erbrachten Leistungen für die Abschlussprüfung in Höhe von 504 Tsd. Euro sowie andere Bestätigungsleistungen in Höhe von 55 Tsd. Euro. Darüber hinaus sind sonstige Prüfungs- und Beratungsleistungen weiterer Prüfungsgesellschaften in Höhe von 333 Tsd. Euro erbracht worden. Die Zahl der im Jahr 2018 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Darüber hinaus hat die Südwestbank AG durchschnittlich 13 Auszubildende beschäftigt. Ruhende Dienstverhältnisse bestanden durchschnittlich mit 22 Vollzeitbeschäftigten und 5 Teilzeitbeschäftigten. E. NachtragsberichtMit Wirkung vom 12.02.2019 wurde zwischen der BAWAG P.S.K. und der Südwestbank AG ein Beherrschungsvertrag geschlossen. Die Eintragung ins Handelsregister ist am 03.04.2019 erfolgt. Bei der Vertiva Family Office GmbH erfolgte zum 31.03.2019 die Rückgabe der Lizenz und danach ist die Liquidation der Gesellschaft vorgesehen. Die Liquidationsverfahren zur TwinLux ValueInvest S.A. und GemeloLux S.A. wurden am 28.03.2019 beendet
Stuttgart, den 03.04.2019 SÜDWESTBANK Aktiengesellschaft Der Vorstand Dr. Wolfgang Kuhn Dr. Sebastian Firlinger GewinnverwendungsvorschlagDer Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn von EUR 189.699.117,70 wie folgt zu verwenden:
Stuttgart, 24. April 2019 GewinnverwendungEntsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschloss die Hauptversammlung am 24. April 2019 bei einer Präsenz von 2.877.653 Stimmen, mit 2.877.653 Stimmen (Ja-Stimmen), bei 0 Gegenstimmen (Nein-Stimmen) und 0 Stimmenthaltungen den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2018 von EUR 189.699.117,70 wie folgt zu verwenden:
Der Herr Vorsitzende hat diesen Gewinnverwendungsbeschluss festgestellt und verkündet.
Stuttgart, 24. April 2019 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SÜDWESTBANK AG Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SÜDWESTBANK AG, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SÜDWESTBANK AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt. Nachfolgend beschreiben wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte: Bewertung der Forderungen an Kunden im Bereich Corporates Gründe für die Bestimmung als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt Die Bewertung von Kundenkrediten im Bereich Corporates und insbesondere die Einschätzung zu gegebenenfalls notwendigen Wertberichtigungen der Kredite ist ein wesentlicher Bereich, in dem das Management Ermessensentscheidungen trifft. Die Identifizierung von wertgeminderten Krediten sowie die Ermittlung von Sicherheitenwerten sind mit Unsicherheiten verbunden und beinhalten verschiedene Annahmen und Einflussfaktoren, insbesondere die Finanzlage des Kreditnehmers, Erwartungen zu künftigen Cashflows, beobachtbare Marktpreise und Erwartungen zu Nettoverkaufspreisen. Geringe Veränderungen in den Annahmen können zu deutlich voneinander abweichenden Bewertungen führen. Im Rahmen unserer Prüfung war die Bewertung der Forderungen an Kunden im Bereich Corporates ein besonders wichtiger Prüfungssachverhalt, da die Forderungen einen hohen Anteil am gesamten Bilanzvolumen ausmachen. Vor diesem Hintergrund können sich Ermessensentscheidungen bei der Festlegung der Annahmen zur Bewertung der Forderungen an Kunden im Bereich Corporates besonders stark auswirken. Prüferisches Vorgehen Wir haben die Konzeption und Wirksamkeit des internen Kontrollsystems in Bezug auf die wesentlichen, rechnungslegungsrelevanten Kreditprozesse beurteilt. Im Fokus standen dabei die Prozesse zur Identifikation problembehafteter Kredite sowie der Wertminderungsberechnungen einschließlich der dabei verwendeten Parameter. Darüber hinaus haben wir auf Stichprobenbasis aussagebezogene Prüfungshandlungen vorgenommen und hierbei die Notwendigkeit und Angemessenheit der Einzelrisikovorsorge im Rahmen der Einzelfallprüfung beurteilt. Die Stichprobenauswahl haben wir risikoorientiert, insbesondere anhand von Kriterien wie Volumen, Blankovolumen, Blankovolumen in Verbindung mit Überziehungen, Rating- bzw. Ausfallklassen oder gebildeter Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Im Einzelnen haben wir die wesentlichen Annahmen im Rahmen des Wertberichtigungsprozesses nachvollzogen. Dies beinhaltete die Überprüfung der Schätzung zu den erwarteten künftigen Cashflows von Kunden, einschließlich der Cashflows aus der Realisierung gehaltener Sicherheiten. Aus unseren Prüfungshandlungen haben sich hinsichtlich der Bewertung der Forderungen an Kunden im Bereich Corporates keine Einwendungen ergeben. Verweis auf zugehörige Angaben Die Angaben der Gesellschaft zur Bewertung der Forderungen an Kunden sind in Abschnitt B. "Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im Anhang sowie im Abschnitt IV. "Gesamtbanksteuerung" des Lageberichts zum Jahresabschluss enthalten. Sonstige Informationen Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrats verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Bericht des Aufsichtsrats sowie die Erklärung zur Unternehmensführung. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir wurden von der Hauptversammlung am 15. Mai 2018 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 10. September 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2017 als Abschlussprüfer der SÜDWESTBANK AG tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Wir haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung erbracht:
Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Werner Frey.
Stuttgart, 18. April 2019 Ernst
& Young GmbH
Frey, Wirtschaftsprüfer Massa, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesIm abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 hat der Aufsichtsrat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit sorgfältig und kontinuierlich überwacht. Insbesondere wurden Rechtmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung geprüft. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat in seinen vier Sitzungen des Jahres 2018, aber auch zwischen den einzelnen Sitzungen des Aufsichtsrates durch schriftliche und mündliche Berichte ausführlich über die Lage der Bank, über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik und über sonstige wichtige Anlässe regelmäßig, zeitnah und umfassend informiert. In zwölf Fällen hat der Aufsichtsrat auch im schriftlichen Verfahren über die vorgelegten zustimmungsbedürftigen Anträge entschieden. Entscheidungen mit wesentlicher Bedeutung für die Bank wurden dem Aufsichtsrat immer zeitnah und mit ausführlichen Unterlagen zur Kenntnis oder Entscheidung vorgelegt. Die Ausschüsse des Aufsichtsrates behandelten sowohl in ihren Sitzungen als auch im schriftlichen Verfahren die ihnen nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Angelegenheiten. Über die Arbeit der Ausschüsse wurde im Plenum berichtet. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 und der Lagebericht sowie die Buchführung wurden von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, geprüft und als mit den gesetzlichen Vorschriften im Einklang befunden. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Der verantwortliche Wirtschaftsprüfer des Abschlussprüfers hat an der Sitzung des Prüfungs- und Complianceausschusses des Aufsichtsrates am 24. April 2019 teilgenommen, über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und bereitwillig Auskunft erteilt. Der Aufsichtsrat nahm das Prüfungsergebnis zustimmend zur Kenntnis. Er prüfte seinerseits den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns durch den von ihm eingesetzten Prüfungs- und Complianceausschuss. Das Ergebnis der vom Aufsichtsrat und vom Abschlussprüfer vorgenommenen Prüfungen hat keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben; es waren demnach keine Einwendungen zu erheben. Der Jahresabschluss für 2018 wurde vom Aufsichtsrat gebilligt und ist damit gemäß § 172 Aktiengesetz festgestellt. Außerdem hat der Vorstand einen Bericht gemäß § 312 Aktiengesetz über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt und diesen mit dem hierzu von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, erstatteten Prüfungsbericht dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Prüfungs- und Complianceausschuss prüfte diesen Bericht des Vorstandes. Der Aufsichtsrat stimmte dem Bericht und dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zu. Letzterer versah den Bericht des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen mit dem folgenden Bestätigungsvermerk: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die im Lagebericht wiedergegebene Erklärung des Vorstandes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren persönlichen Einsatz, ihre Leistungen und das hohe Engagement und spricht seine Anerkennung für die im Jahr 2018 geleistete Arbeit aus.
Stuttgart 24. April 2019 Sat Shah, Vorsitzender des Aufsichtsrates Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018
I. WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENDas zurückliegende Jahr 2018 war geprägt durch eine nachlassende konjunkturelle Dynamik. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,5 % über dem Vorjahreswert Die deutsche Wirtschaft ist damit zwar das neunte Jahr in Folge gewachsen, jedoch spürbar langsamer als in den Jahren 2017 und 2016; hier betrug der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr jeweils 2,2 %. Mit einem Rückgang von 0,2 % gegenüber dem Vorquartal musste die deutsche Wirtschaft im 3. Quartal 2018 erstmals seit dem 1. Quartal 2015 einen Rückgang auf Quartalsbasis verbuchen. Dennoch lag die Wachstumsrate im letzten Jahr über dem Durchschnittswert der letzten 10 Jahre von 1,2 %. Einmal mehr kamen die positiven Wachstumsimpulse hauptsächlich aus dem Inland. Zwar stiegen auch im Jahr 2018 die Exporte mit +2,4 % weiter an. Da die Importe jedoch um 3,4 % zulegten, bremste der daraus resultierende Rückgang des Außenbeitrages das Wachstum rein rechnerisch um 0,2 %. Der Anstieg bei der Zahl der Erwerbstätigen setzte sich im abgelaufenen Jahr zum 13. Mal in Folge fort, so dass hier die höchste Zahl der Erwerbstätigen seit der Wiedervereinigung erreicht wurde. Im Jahresdurchschnitt lag die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland um 1,3 % höher als im Vorjahr und bei 44,8 Mio. Personen. Negative demografische Effekte wurden durch eine gestiegene Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung sowie Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte überkompensiert Die Erwerbslosenquote ging von 3,5 % auf 3,2 % zurück. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahr 2018 um 1,9 %, was einer geringfügig stärkeren Steigerung als im Jahr 2017 (+1,8 %) entspricht Höhere Energiepreise trugen maßgeblich zu diesem Anstieg bei. Der Staat erzielte einen Rekordüberschuss von 59,2 Mrd. Euro. Die Überschussquote von Bund, Ländern und Gemeinden sowie den Sozialversicherungen konnte in den letzten 5 Jahren kontinuierlich erhöht werden. Im letzten Jahr lag die Überschussquote bei 1,7 %. Politische Unsicherheiten sowie die Angst vor einem konjunkturellen Abschwung führten, vor allem im 4. Quartal, zu einem merklichen Abschwung an den Aktienmärkten. Der deutsche Leitindex DAX beendete das Jahr 2018 bei 10.559 Punkten und verlor damit 18,3 %; der stärkste Kursrückgang seit dem Jahr 2008. Die positive Entwicklung der amerikanischen Wirtschaft veranlasste die amerikanische Notenbank Federal Reserve Bank (FED) zu insgesamt 4 Leitzinserhöhungen, von 1,5 % auf 2,5 % zum Jahresende. Die Europäische Zentralbank (EZB) stellte Ende des Jahres 2018 zwar das Anleihekaufprogramm ein, beließ den Leitzins jedoch weiter unverändert bei 0,0 %. II. GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND ENTWICKLUNG DER SÜDWESTBANK AGDie SÜDWESTBANK AG ist eine mittelständische Universalbank im Privatbankensektor mit einem Schwerpunkt des Geschäftes in Baden- Württemberg. Die wesentlichen Geschäftsaktivitäten umfassen das Kreditgeschäft, das Einlagengeschäft und das Vermittlungsgeschäft mit Privat- und Firmenkunden ergänzt um Beratungsleistungen im Bereich der Vermögensverwaltung, des Inlands- und Auslandszahlungsverkehrs sowie der Immobilienvermittlung. Seit Ende 2017 ist die Südwestbank eine 100%ige Tochtergesellschaft der BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft (BAWAG P.S.K.) mit Sitz in Wien. Im Rahmen des Integrationsprozesses wurden sowohl das Produktangebot als auch die Vertriebskanäle optimiert. Neben dem Vertrieb über die Filialen wurde das digitale Plattformgeschäft aufgebaut. Für das Angebot von Konsumentenkrediten wurde Ende des Jahres 2018 die eigene Plattform Qlick erfolgreich gestartet Im Wohnbaukreditgeschäft wurde das Angebot ebenfalls erstmals auf digitale Plattformen ausgeweitet. Daneben wurde das Kreditkartengeschäft in weiten Teilen auf PayLife, einem Tochterunternehmen der BAWAG P.S.K., migriert. Neben den Kundengeschäften betreibt die SÜDWESTBANK AG Eigengeschäfte in Wertpapieren zur strategischen Allokation des Anlagevermögens und der Liquiditätsreserve. Zur weiteren Diversifikation ihrer Eigenanlagen hat die SÜDWESTBANK AG über das Tochterunternehmen SWB Immowert GmbH seit 2015 in Immobilien in süddeutschen Mittel- und Oberzentren investiert. Um die Profitabilität der SÜDWESTBANK AG nachhaltig zu steigern, wurden Prozesse angepasst, das Filialnetz optimiert sowie die Mitarbeiterzahl entsprechend angepasst. Der Mitarbeiterabbau erfolgt sozialverträglich auf Basis eines mit dem Betriebsrat geschlossenen Sozialplans. Ertragslage Die positive Ertragslage der SÜDWESTBANK AG hat sich auch 2018 fortgesetzt Allerdings ist der Vergleich zum Vorjahr von Einmaleffekten beeinflusst, insbesondere dem hohen Gewinn aus dem Verkauf der SWB International S.C.S. und der Rückstellungsbildung für das Effizienzsteigerungsprogramm 2017. Der Jahresüberschuss nach Steuern verminderte sich daher um 34,9 Mio. Euro auf 77,4 Mio. Euro, während das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung um 43,4 Mio. auf 58,6 Mio. Euro gesteigert werden konnte. Die Ertragslage der Bank stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:
Der Zinsüberschuss betrug 92,4 Mio. Euro und reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 8,9 Mio. Euro. Der Rückgang ist mit rd. 5,4 Mio. Euro auf verminderte Erträge aus Fondsanlagen begründet Diese Anlagen wurden zum Abbau von Marktrisiken veräußert. Der Provisionsüberschuss reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 Mio. Euro (-21,8 %) auf 31,6 Mio. Euro. Im Wesentlichen ist dies auf den Rückgang im Kreditgeschäft um -6,7 Mio. Euro, im Wertpapiergeschäft um -1,1 Mio. Euro und im Versicherungs- und Bauspargeschäft um insgesamt -1,0 Mio. Euro zurückzuführen. Im Einzelnen entwickelte sich der Provisionsüberschuss wie folgt:
Das Nettoergebnis des Handelsbestands verringerte sich um 3,5 Mio. Euro (-57,6 %) auf 2,6 Mio. Euro. Sämtliche Wertpapiere des Handelsbestands wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet. Das außerordentliche Ergebnis in Höhe von 4,2 Mio. Euro geht auf den Gewinn aus dem Ankauf eines Immobilienportfolios im Jahr 2018 zurück, das auf die Bank verschmolzen wurde. Vermögens- und Finanzlage Das Geschäftsvolumen der SÜDWESTBANK AG lag im Vergleich zum Vorjahr mit 6,5 Mrd. Euro um rd. 1,5 Mrd. unter dem Vorjahr. Die Bilanzsumme sank gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um 16,9 % auf 6,2 Mrd. Euro. Die SÜDWESTBANK AG entwickelte sich im Einzelnen wie folgt:
Wesentliche Aktivstrukturen Forderungen Das Kreditvolumen hat sich um rd. 566,1 Mio. Euro verringert Dies ist auch durch die bewusste ertrags- und risikoorientierte Neuausrichtung im Kreditgeschäft verursacht. Die Versorgung ihrer Kunden mit der benötigten Liquidität ist für die SÜDWESTBANK AG weiterhin ein zentrales Anliegen. Im Zuge der Liquiditätsdisposition verminderten sich die Forderungen an Kreditinstitute um 821,6 Mio. Euro oder 64 %.
Wertpapiere Die Wertpapieranlagen wurden gegenüber dem Vorjahr um 308,7 Mio. Euro (-19,0 %) reduziert.
Anteile an verbundenen Unternehmen Die Anteile an verbundenen Unternehmen beliefen sich zum Jahresende auf 34,0 Mio. Euro. Hierin enthalten ist im Wesentlichen die Beteiligung an der SWB Immowert GmbH, Stuttgart mit 31,8 Mio. Euro. Wesentliche Passivstrukturen
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um 49,9 Mio. Euro (-4,8 %). Wie im Vorjahr wurden auch Offenmarktgeschäfte mit der EZB genutzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden verringerten sich um 1.237,7 Mio. Euro (-22,6 %). Die Spareinlagen gingen um 91,4 Mio. Euro (-41,4 %) zurück. Die anderen Verbindlichkeiten verringerten sich um 1.146,3 Mio. Euro (-21,9 %), wobei sowohl die täglich fälligen Einlagen um 856,4 Mio. Euro (-22,1 %) als auch die Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit um 289,9 Mio. Euro (-21,1 %) rückläufig waren. Die verbrieften Verbindlichkeiten verringerten sich um 20,1 Mio. Euro (-40,4 %). Die nachrangigen Verbindlichkeiten blieben mit 78,5 Mio. Euro nahezu unverändert. Die bankaufsichtsrechtliche Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß Meldung zum 31. Dezember 2018 gestaltete sich wie folgt:
Die gemäß Solvabilitätsverordnung (SolvV) in Verbindung mit der Eigenmittelverordnung CRR (Capital Requirements Regulation - Verordnung (EU) Nr. 575/2013) geforderte Eigenmittelunterlegung der anrechnungspflichtigen Positionen von mindestens 8 % wurde im Geschäftsjahr 2018 jederzeit deutlich übertroffen. Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) lag mit 192,25 % deutlich über der aufsichtsrechtlichen Mindestanforderung von 100 %.
Die Zahlungsbereitschaft war zu jedem Zeitpunkt voll gewährleistet Die Vermögens- und Finanzlage der SÜDWESTBANK AG ist geordnet. III. PERSONALENTWICKLUNGPersonalstruktur Am 31. Dezember 2018 waren stichtagsbezogen 446 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Vorjahr: 632) bei der SÜDWESTBANK AG beschäftigt, von denen 368 (Vorjahr: 598) in einem aktiven Dienstverhältnis standen. Die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten sank auf 59 (Vorjahr: 107), die Zahl der Auszubildenden lag bei 10 (Vorjahr: 18). Unser Nachwuchsfachkräfteprogramm absolvierten drei (Vorjahr: sechs) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Der Anteil der Frauen an der Gesamtbelegschaft betrug knapp 46,6 %.
Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit lag zum Jahresende bei rd. 12,4 Jahren. Fünf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen konnten im Jahr 2018 ihr 25-jähriges und weitere zwei sogar das seltene 40-jährige Dienstjubiläum begehen. Das Durchschnittsalter der Belegschaft belief sich auf 43,4 Jahre. Die Altersstruktur stellt sich wie folgt dar:
Erklärung zur Unternehmensführung (Frauen in Führungsposition) Es ist der SÜDWESTBANK AG ein besonderes Anliegen die Zahl der weiblichen Führungskräfte im Unternehmen nachhaltig zu steigern. Der Vorstand der SÜDWESTBANK AG hat in seiner Vorstandssitzung vom 27. Juni 2017 einen Beschluss zum Frauenanteil auf der zweiten und dritten Führungsebene der Bank gefasst Für die zweite Führungsebene wurde aufgrund bestehender Verträge für die bis zum 30. Juni 2018 dauernde Zielperiode eine Frauenquote von 0 % festgelegt. Der Anteil der Frauen in der zweiten Führungsebene lag zum 31. Dezember 2018 bei 11,1 %. Auf der dritten Führungsebene der Bank soll der Anteil der weiblichen Führungskräfte in der Zielperiode in einem ersten Schritt auf 22 % ansteigen. Zum Jahresende 2018 lag die Quote bei 21,6 %. Zum 31. Dezember 2018 waren insgesamt 55 Führungskräfte beschäftigt, darunter zehn weibliche Führungskräfte an bedeutenden Schlüsselstellen (Bereichsleiterinnen und Teamleiterinnen). Weiterhin wurden drei weibliche Stellvertreterinnen sukzessive auf Führungsaufgaben vorbereitet Unter Berücksichtigung der Stellvertreterinnen belief sich die Frauenquote zum Jahresende 2018 in der zweiten Führungsebene auf 16,7 %, in der dritten Führungsebene auf 27,0 %. Der Aufsichtsrat der SÜDWESTBANK AG hat in seiner Sitzung vom 12. Februar 2019 die nachfolgenden Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und im Vorstand gem. § 111 Abs. 5 AktG festgelegt. Die Zielgröße für den Aufsichtsrat liegt bei 10 %, die im Vorstand bei 0 %. Die Frist zur Erreichung der Zielgrößen soll 5 Jahre betragen. Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) Das am 6. Juli 2017 in Kraft getretene EntgTranspG bestimmt für lageberichtspflichtige Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten eine Berichtspflicht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit von Frauen und Männern. Der Bericht ist aufgrund der Beschäftigtenzahl nicht erforderlich. Ausbildung Von den 10 Auszubildenden der SÜDWESTBANK AG wurden vier zu Bankkaufleuten ausgebildet, weitere sechs studierten an verschiedenen Dualen Hochschulen mit dem Ziel, den Abschluss Bachelor of Arts (B. A.) Studiengang BWL-Bank, zu erwerben. Im Jahr 2018 haben neun Auszubildende oder DHBW-Studierende ihre jeweiligen Ausbildungen erfolgreich abgeschlossen. Frei werdende Arbeitsplätze versuchen wir so weit wie möglich durch Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu besetzen. Darauf zielt auch unser Nachwuchsfachkräfteprogramm, in dessen Rahmen im Berichtsjahr sechs angehende Fachkräfte auf ihre zukünftigen Aufgabenstellungen vorbereitet wurden, ab. Weiterbildung Im Jahr 2018 wurden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowohl durch Präsenzschulungen der Frankfurt School of Finance & Management, des Instituts Sommerkorn sowie durch hausinterne Fortbildungsmaßnahmen als auch durch WebBasedTrainings intensiv auf aktuelle Themen vorbereitet Durchschnittlich absolvierte jeder Mitarbeiter rund 1,7 Weiterbildungstage. Hinzu kamen unternehmensweit noch 1.760 Weiterbildungsstunden im Rahmen der Versicherungsvermittlerverordnung (IDD). Mehrere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben einen Weiterbildungsabschluss erworben, beispielsweise als Bankfachwirt/-in (IHK) oder Betriebswirt/-in (VWA), oder haben einen Masterstudiengang absolviert und wurden hierbei von der Bank unterstützt. Sozialleistungen Wir bieten unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die Möglichkeit, eine betriebliche Altersvorsorge über die R+V Pensionsversicherung a. G. und alternativ auch über den BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes a. G. abzuschließen. Betriebliches Gesundheitsmanagement Seit dem 1. Januar 2015 bietet die SÜDWESTBANK AG ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen einen betriebsärztlichen Dienst gemeinsam mit der B.A.D. GmbH sowie ein Employee Assistance Program (EAP) gemeinsam mit der TALINGO EAP GmbH an. Die jeweils zugehörigen Betriebsärzte besuchen regelmäßig die Filialen. Zudem wurden den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Rahmen von Gesundheitstagen Sehtests und ein Hautscreening angeboten. IV. GESAMTBANKSTEUERUNGDie risikoadjustierte Ertragssteuerung der SÜDWESTBANK AG und die Optimierung der Kostenstruktur stehen weiterhin im Fokus der Gesamtbanksteuerung. Als strenge Nebenbedingung wird die Risikotragfähigkeit fortlaufend gemessen und eingehalten. Kernstück der Steuerung der SÜDWESTBANK AG ist ein einheitliches Kennzahlensystem, welches mit den zentralen Steuerungsgrößen der BAWAG P.S.K. im Einklang steht Alle Steuerungsebenen der Bank, von den Geschäftsfeldern über die Marktbereiche und Filialen bis hin zu den Kundenbetreuem, berichten fortlaufend über die geplanten und erzielten Ergebnisse und Kennzahlen. Zentrale Steuerungsgrößen sind die Eigenkapitalrentabilität und die Cost-Income-Ratio. Die Eigenkapitalrentabilität ermittelt sich als Verhältnis aus dem Ergebnis nach Steuern zum bilanziellen Eigenkapital. Im Jahr 2018 konnte eine Eigenkapitalrentabilität in Höhe von 9,7 % erreicht werden. Die Cost-Income-Ratio lag 2018 bei rund 45 %. Risikobericht Risikomanagementsystem Wesentliche Elemente des Risikomanagementsystems der SÜDWESTBANK AG sind die Risikostrategie, die Risikoinventur, das Risikotragfähigkeitskonzept sowie die Risikosteuerungs- und -controllingprozesse. Risikoinventur Es wird mindestens jährlich eine Risikoinventur durchgeführt Dabei werden die Risiken beurteilt und ein Gesamtrisikoprofil erstellt. Die Risiken werden anhand der Kriterien "Eintrittswahrscheinlichkeit", "Auswirkungen auf die Kapitalausstattung", "Auswirkungen auf die Ertragslage" und "Auswirkungen auf die Liquiditätslage" beurteilt. Wesentliche Risiken per Ende Dezember 2018 waren:
Risikostrategie Grundlage für das Risikomanagement in der SÜDWESTBANK AG ist die Risikostrategie. Sie enthält Vorgaben zu risikoartenübergreifenden Themen wie zum Beispiel das Risikotragfähigkeitskonzept oder organisatorische Regelungen (zum Beispiel Funktionstrennung). Weiterhin werden die Ziele der Risikosteuerung definiert und Maßnahmen zur Zielerreichung dargestellt. Ebenfalls Inhalt der Risikostrategie sind die Vorgaben für die Risikosteuerungs- und -controllingprozesse. Zur Risikosteuerung werden Sicherungsgeschäfte eingesetzt, um die gewünschte Risikopositionierung zu erzielen. Diese werden durch Limite definiert, die regelmäßig überwacht werden. Somit kann nachvollzogen werden, ob die beabsichtigte Sicherungswirkung erreicht wird. Im Wesentlichen handelt es sich bei den eingesetzten Sicherungsgeschäften um Zinsswaps zur Steuerung des Zinsänderungsrisikos auf Gesamtbankebene (Makroebene) und auf Positionsebene (Mikroebene). Positionen aus Derivategeschäften mit Kunden werden durch Abschluss eines gleichlaufenden Gegengeschäfts geschlossen. Gemäß Risikostrategie werden Währungspositionen innerhalb eng definierter Limite zur Gänze geschlossen, um die hieraus entstehenden Währungsrisiken zu vermeiden. Zur Absicherung der Währungsrisiken kommen im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen zum Einsatz. Die aus Sicherungsgeschäften resultierenden Kontrahentenrisiken werden durch Collateral-Vereinbarungen begrenzt. Risikotragfähigkeit Das Risikotragfähigkeitskonzept stellt sicher, dass den eingegangenen Risiken jederzeit ausreichend Risikodeckungspotenzial gegenübersteht. Risikotragfähigkeitsrechnungen werden regelmäßig durchgeführt. Im Rahmen des Risikotragfähigkeitskonzepts werden ein GuV-orientierter Going-Concern- und ein barwertiger Liquidations-Ansatz verfolgt. Das Risikodeckungspotenzial im Going-Concern-Ansatz setzt sich im Wesentlichen aus dem nicht zur Erfüllung aufsichtsrechtlicher Anforderungen benötigten Eigenkapital (abzüglich eines Risikopuffers), stillen Reserven und dem Planergebnis zusammen. Das Konfidenzniveau beträgt in der Regel 99 %, die Haltedauerannahmen liegen zwischen 10 Tagen und einem Jahr. Im Liquidations-Ansatz stellt das barwertig ermittelte Reinvermögen (abzüglich eines Risikopuffers) die Risikodeckungsmasse dar. Das Konfidenzniveau beträgt in der Regel 99,9 %. Die Haltedauerannahmen sind - mit Ausnahme der Handelsbuchrisikopositionen - auf ein Jahr festgelegt. Die Risikoexposures werden gemessen und den vergebenen Limiten gegenübergestellt Die Limiteinhaltung wird überwacht Die Risikotragfähigkeit ist dann gegeben, wenn die Risikoexposures durch die Limite und die Limite durch das Risikodeckungspotenzial gedeckt sind. Die quantitativen Angaben zur Risikotragfähigkeit sind im Kapitel "Risikolage" enthalten. Stresstests Regelmäßige Stresstests dienen der Abbildung von außergewöhnlichen, aber plausiblen Ereignissen. Ausgehend vom Geschäftsmodell der SÜDWESTBANK AG werden die relevanten Risikofaktoren und Risikotreiber identifiziert und entsprechende Stressszenarien definiert Die Stresstests der SÜDWESTBANK AG erfolgen sowohl risikoartenübergreifend als auch bezogen auf einzelne Risikoarten. Weiterhin wird zwischen hypothetischen, historischen und inversen Stresstests unterschieden. Beim risikoartenübergreifenden Stresstest werden die Auswirkungen eines schweren konjunkturellen Abschwungs ("Konjunkturkrise") simuliert. Insgesamt stellt das Stresstestprogramm der SÜDWESTBANK AG sicher, dass Stresstests für alle wesentlichen Risikoarten durchgeführt werden. Risikosteuerungs- und -controllingprozesse Sowohl ablauf- als auch aufbauorganisatorisch sind insbesondere Regelungen zur Einhaltung der notwendigen Funktionstrennungen getroffen. Die Verantwortlichkeiten für das Initiieren von risikobehafteten Geschäften sind von den Verantwortlichkeiten für das Risikocontrolling, die Marktfolge, die Abwicklung und das Rechnungswesen getrennt. Die Geschäftsleitung der SÜDWESTBANK AG legt die Risikostrategie fest. Zudem entscheidet sie über die Ausgestaltung des Risikotragfähigkeitskonzepts, über die einzubeziehende Risikodeckungsmasse und die Höhe der zu vergebenden Limite. Die Aufgaben des Risikocontrollings werden durch die Risikocontrolling-Funktion der SÜDWESTBANK AG, die im Bereich Strategic Risk Management angesiedelt ist, wahrgenommen. Struktur Risikomanagement (in 2018)
Ab 2019 werden die Aufgaben des Kreditrisiko-, des Marktpreisrisiko- und des Betriebsrisikoausschusses durch das Enterprise Risk Meeting, das Portfolio Seering Committee und das Non-Financial Risk Committee übernommen. Die Risikocontrolling- und -steuerungsprozesse umfassen im Wesentlichen die
von Risiken. Risikokategorien Adressenausfallrisiken Unter dem Adressenausfallrisiko wird das Risiko verstanden, dass ein Kreditnehmer (Kreditrisiko), ein Emittent (Emittentenrisiko) oder ein Kontrahent (Kontrahentenrisiko) seinen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nur teilweise nachkommt Weiterhin umfasst das Adressenausfallrisiko das Risiko von Wertverlusten durch Bonitätsverschlechterungen sowie das Länderrisiko. Letzteres bezeichnet das Risiko, dass ein Kreditnehmer/Emittent aufgrund seines Sitzes im Ausland wegen Transferproblemen seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Wesentliche risikotragende Positionen sind Kundenkredite (Kreditrisiko), die Wertpapiere des Eigengeschäfts (Emittentenrisiko) und das Derivategeschäft (Kontrahentenrisiko). Das Länderrisiko betrifft im Wesentlichen die Wertpapiere des Eigengeschäfts. Identifikation Zur Risikoidentifikation im Kundenkreditgeschäft werden im Wesentlichen die VR-Ratingverfahren, die durch die parcIT GmbH betreut werden, eingesetzt Ergänzend kommt das Ratingverfahren "Corporates" der CredaRate Solutions GmbH zum Einsatz. Im Eigengeschäft basiert die Bonitätseinschätzung im Wesentlichen auf externen Ratings, die durch eigene Analysen ergänzt werden. Im Jahr 2018 wurde ein Projekt zur Einführung IRB-konformer Ratingverfahren in den wesentlichen Geschäftssegmenten der Bank initiiert. Die Stellung des Zulassungsantrages erfolgt im Einvernehmen mit der Aufsicht. Zur Identifikation von Risikokonzentrationen erfolgen diverse Strukturauswertungen nach den Zurechnungskriterien Bonitäten, Größenklassen, Branchen, Sicherheitenkategorien und Länder. Zurechnungskriterium ist die jeweils am Kunden/Emittenten in den IT-Systemen verschlüsselte Ausprägung (u.a. Bonität, Branche), beispielsweise die Sicherheitenart sowie der Sitz des Kunden/Emittenten. Quantifizierung/Beurteilung Wesentliche Kennzahlen sind erwartete und unerwartete Verluste. Die erwarteten Verluste werden auf Basis des Kreditvolumens, der Besicherung und der 1-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit ermittelt. Die unerwarteten Verluste für das Kundengeschäft werden mit einem auf CreditRisk+ basierenden Kreditportfoliomodell ermittelt Bei den Eigengeschäften erfolgt die Risikoquantifizierung mit dem sogenannten "Gordy-Modell". Werte per 31.12.2018
Zum 31. Dezember 2018 entfielen von den Inanspruchnahmen 74,4 % auf Deutschland, 12,1 % auf den Euroraum sowie weitere 4,5 % auf EU-Länder (ohne Euroraum). Auf sonstige Länder entfielen 9,0 %. Die Inanspruchnahmen außerhalb Deutschlands sind im Wesentlichen durch das Eigengeschäft bedingt. Stellt sich im Rahmen des Kreditgeschäfts ein Engagement als ausfallgefährdet dar, wird die Bildung einer Einzelrisikovorsorge geprüft. Für ausfallgefährdete Engagements wird in der Bank grundsätzlich eine Einzelrisikovorsorge in Höhe der nicht durch die Sicherheiten-Realisationswerte gedeckten Forderungen gebildet Auf diese Weise werden Einzelkreditrisiken ausreichend abgeschirmt. Neben den erkennbaren Einzelrisiken im Kreditgeschäft bestehen weitere latente Ausfallrisiken. Hierfür wurde eine Pauschalwertberichtigung (PWB) gebildet Stellt sich heraus, dass durch neue Erkenntnisse oder Ereignisse ein Wertberichtigungsbedarf bei einer bestimmten Forderung nicht mehr besteht, wird die gebildete Einzelrisikovorsorge entsprechend den gesetzlichen Vorschriften (Wertaufholungspflicht) zeitnah wieder aufgelöst. Steuerung/Überwachung Zur Überwachung sind umfangreiche Limitsysteme eingerichtet Diese beinhalten sowohl Limite auf Einzelengagementebene als auch Portfoliolimite. Länderrisiken werden ebenfalls durch Limite überwacht. Die Einhaltung der Limite wird laufend überwacht Ab definierten Limitauslastungen beziehungsweise bei Limitüberschreitungen sind entsprechende Eskalationsprozesse eingerichtet. Einmal pro Quartal tagt der Kreditrisikoausschuss unter Leitung des Risikovorstandes. Aufgaben sind unter anderem die Analyse der Risikosituation und die Initiierung von Steuerungsmaßnahmen. Darüber hinaus werden Maßnahmen vorbereitet, die durch den Vorstand zu entscheiden sind. Im Jahr 2019 werden die Aufgaben des bisherigen Kreditrisikoausschusses durch das Enterprise Risk Meeting (ERM) unter Beteiligung des Gesamtvorstandes und das Portfolio Steering Committee (PSC) unter Beteiligung der zuständigen Bereichsleiter übernommen. Die VR-Ratingverfahren unterliegen einer regelmäßigen Validierung durch das für die Entwicklung dieser Ratingverfahren zuständige Unternehmen parciT GmbH. Bei dem eingesetzten Verfahren der CredaRate Solutions GmbH erfolgt die Validierung durch dieses Unternehmen. Sofern sich Anpassungen ergeben, werden diese durch die SÜDWESTBANK AG nach Prüfung übernommen. Weiterhin erfolgen mit externer Unterstützung eigene Validierungen durch die SÜDWESTBANK AG. Unter anderem führt die SÜDWESTBANK AG ein eigenes Backtesting für den Gesamtbestand durch und prüft, ob Anpassungen der verwendeten Ausfallwahrscheinlichkeiten für die Bonitätsklassen erforderlich sind. Marktpreisrisiken Unter dem Marktpreisrisiko wird der potenzielle Verlust aufgrund von nachteiligen Veränderungen von Marktpreisen verstanden. Das Marktpreisrisiko umfasst Zinsänderungsrisiken, Währungsrisiken, Kursrisiken, Spreadrisiken und sonstige Preisrisiken (zum Beispiel Rohwarenpreisrisiko) einschließlich der jeweils dazugehörenden Risiken aus Optionen. Identifikation Die Identifikation von Marktpreisrisiken erfolgt im Wesentlichen durch die Bildung des Gesamtbank-Zins-Cashflows sowie die Beobachtung der Kursveränderungen der im Bestand befindlichen Positionen. Quantifizierung/Beurteilung Wesentliche Kennzahlen sind Value-at-Risk(VaR)-Berechnungen. Für die Kursrisiken wird der VaR auf Basis eines Varianz-Kovarianz-Ansatzes ermittelt Dabei sind Spreadrisiken einbezogen. Für die barwertige Ermittlung des VaR für das Zinsänderungsrisiko wird eine historische Simulation durchgeführt Das Risikoexposure für die Zinsänderungsrisiken in der GuV-orientierten Betrachtung wird anhand einer Szenarioanalyse berechnet. Werte per 31.12.2018
Aufgrund ihrer Geringfügigkeit (sowohl in Euro als auch relativ zum Gesamtrisiko) werden Optionsrisiken bei den Kursrisiken mit ausgewiesen. Steuerung/Überwachung Zur Überwachung sind umfangreiche Limitsysteme eingerichtet Die Einhaltung der Limite wird laufend überwacht Ab definierten Limitauslastungen beziehungsweise bei Limitüberschreitungen sind entsprechende Eskalationsprozesse eingerichtet. Vierteljährlich finden Sitzungen des Marktpreisrisikoausschusses unter Vorsitz des Vorstandssprechers statt Aufgaben des Marktpreisrisikoausschusses sind unter anderem die Analyse der Gesamt- und der Marktpreisrisikosituation, der Risikotragfähigkeit und die Initiierung von Maßnahmen zur Risikosteuerung. Im Jahr 2019 werden die Aufgaben des bisherigen Marktpreisrisikoausschusses durch das Enterprise Risk Meeting (ERM) unter Beteiligung des Gesamtvorstandes und das Portfolio Steering Committee (PSC) unter Beteiligung der zuständigen Bereichsleiter übernommen. Zur Überprüfung der Eignung des verwendeten Modells zur Risikomessung wird monatlich ein kontrolliertes "Clean"-Backtesting für Handelsgeschäfte durchgeführt Hierzu stelltdie Bank der tatsächlichen täglichen Wertveränderung des Bestandes den mittels Modell errechneten Value-at-Risk gegenüber. Ist die tatsächliche Wertveränderung größer als der Value-at-Risk, wird von einem Ausreißer des Modells gesprochen. Die Beurteilung der Anzahl an Ausreißern erfolgt anhand des Drei-Zonen-Konzepts des Baseler Ausschusses ("Baseler Ampel"). Gemäß dieser Bewertungsskala gilt bei einer Betrachtung der Backtesting-Historie von 250 Handelstagen, dass bis zu vier Ausreißer für die Modellgüte unbedenklich sind. Bei fünf bis neun Ausreißern ("Baseler Ampel gelb") muss geprüft werden, welche Ursachen zu der hohen Anzahl an Ausreißern geführt haben. Im Jahr 2018 bewegte sich die Zahl der Ausreißer im grünen und im gelben Bereich des Baseler Ampelkonzepts. Die Backtesting-Ergebnisse werden laufend analysiert Dabei wurden die Ursachen der jeweiligen Ausreißer vertieft untersucht Als Ergebnis wurde festgestellt dass die Modellgüte unverändert gegeben ist. Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, dass die SÜDWESTBANK AG ihren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht beziehungsweise nicht in voller Höhe nachkommen kann (Liquiditätsrisiko im engeren Sinne). Ebenfalls dem Liquiditätsrisiko zugeordnet werden das Refinanzierungsrisiko (Risiko, dass bei Bedarf nicht ausreichend Liquidität zu den erwarteten Konditionen beschafft werden kann) und das Marktliquiditätsrisiko (Risiko, dass aufgrund unzulänglicher Markttiefe oder Marktstörungen Geschäfte nicht oder nur mit Verlusten aufgelöst werden können). Identifikation Zur Identifikation des Liquiditätsrisikos im engeren Sinne werden eine Liquiditätsablaufbilanz (Zeithorizont bis 12 Monate) und eine Kapitalbindungsbilanz (Zeithorizont > 12 Monate) erstellt Die Liquiditätsablaufbilanz basiert auf Annahmen zum Prolongationsverhalten und Ablaufprofilen für Positionen ohne feste Laufzeit. Zusätzlich werden die geplante Geschäftsentwicklung und wesentliche nichtbilanzielle Zahlungsströme berücksichtigt. Zur Abbildung unplanmäßiger Entwicklungen werden Liquiditätsablaufbilanzen, unter anderem unter Berücksichtigung von höheren Mittelabflüssen und geringeren Mittelzuflüssen, erstellt. Zur Erstellung der Kapitalbindungsbilanz werden die vertraglichen (Rest-)Laufzeiten herangezogen. Zur Identifizierung des Refinanzierungsrisikos wird eine Verteuerung der in den nächsten zwölf Monaten fälligen Geld- und Kapitalmarkt-Positionen um 100 Basispunkte simuliert. Weiterhin wird regelmäßig das zur Deckung von Liquiditätslücken zur Verfügung stehende Funding-Potenzial ermittelt Dieses wird in drei Liquiditätsgrade unterteilt Die Liquidität 1. Grades steht jederzeit zur Liquiditätsschöpfung zur Verfügung. Die Liquidität 2. Grades umfasst Wertpapiere, zu deren Liquidation Marktpartner benötigt werden. Die Liquidität 3. Grades beinhaltet sonstige liquidierbare Vermögensgegenstände. Das Marktliquiditätsrisiko wird anhand von Abschlägen auf die Marktwerte der in das Funding-Potenzial einfließenden Vermögensgegenstände identifiziert. Quantifizierung/Beurteilung Die Quantifizierung des Liquiditätsrisikos im engeren Sinne erfolgt anhand der sich rechnerisch ergebenden Liquiditäts-Gaps. Diesen wird das freie Funding-Potenzial gegenübergestellt. Freies Funding-Potenzial per 31.12.2018
Die sich aus der Liquiditätsablauf- und der Kapitalbindungsbilanz ergebenden Liquiditäts-Gaps sind auch unter Berücksichtigung von Abschlägen durch das freie Funding-Potenzial gedeckt. Weitere Kennzahlen zur Quantifizierung sind die von der Bank definierte Risikotoleranz, bei der die Relation von täglich fälligen Kundeneinlagen und der freien Liquidität 1. Grades ermittelt wird, und die LCR. Die Risikotoleranz-Kennzahl betrug zum Berichtsstichtag 37,1 % und übertraf damit - wie bereits im gesamten Jahr 2018 - deutlich den von der Bank definierten Mindestwert von 10 %. Die LCR erreichte per 31. Dezember 2018 einen Wert von 192,0 %. Auch hier wurde die 2018 gültige Mindestanforderung von 100 % deutlich übertroffen. Als zusätzliche Kennzahl wurde die sog. "FACE" (Free Available Cash Equivalent) eingeführt Die FACE stellt einen Liquiditätspuffer für unerwartete Liquiditätsabflüsse dar. Wesentliche Positionen sind die bei Zentralbanken unterhaltenen Guthaben sowie unbelastete EZB-fähige Wertpapiere und Kreditforderungen. Abzugspositionen sind die Mindestreserveanforderungen sowie die Netto-Liquiditätsabflüsse gem. LCR. Die FACE betrug zum 31. Dezember 2018 621 Mio. Euro und lag wie im gesamten Jahr 2018 über dem von der Bank definierten Mindestwert von 500 Mio. Euro. Eine wesentliche Refinanzierungsquelle sind die Kundeneinlagen. Zur Diversifizierung der Laufzeiten erfolgt ein weiterer Teil der Refinanzierung über längerfristige Verbindlichkeiten gegenüber institutionellen Einlegern. Das Refinanzierungsrisiko, das heißt die von der SÜDWESTBANK AG unterstellte Verteuerung der in den nächsten zwölf Monaten fälligen Geld- und Kapitalmarkt-Positionen, belief sich zum 31. Dezember 2018 auf 0,9 Mio. Euro. Steuerung/Überwachung Zur Überwachung des Liquiditätsrisikos im engeren Sinne wird geprüft, ob die sich rechnerisch aus den Liquiditäts-Cashflows ergebenden Liquiditäts-Gaps durch das zur Verfügung stehende freie Funding-Potenzial gedeckt sind. Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsbereitschaft erfolgt die tägliche Liquiditätssteuerung durch den Bereich Treasury. Zur Minderung des Marktliquiditätsrisikos wird der Großteil der Liquiditätsreserve in EZB-fähigen Wertpapieren gehalten. Zur Überwachung des Refinanzierungsrisikos erfolgen regelmäßige Auswertungen der Refinanzierungsstruktur. Die Analyse sowie die Veranlassung von Risikosteuerungsmaßnahmen erfolgen im vierteljährlich tagenden Marktpreisrisikoausschuss (siehe Abschnitt "Marktpreisrisiko"). Ab 2019 werden diese Aufgaben durch das Enterprise Risk Meeting übernommen. Operationelle Risiken Operationelle Risiken (OpRisk) bezeichnen die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Prozessen, Menschen oder Systemen oder durch externe Ereignisse eintreten. Diese Definition schließt Rechtsrisiken ein, beinhaltet aber nicht strategische Risiken oder Reputationsrisiken. Identifikation Zur Identifikation von operationellen Risiken kommen eine Schadensfalldatenbank, Self-Assessments und Frühwarnindikatoren zum Einsatz. Quantifizierung/Beurteilung Ausgehend vom langjährigen Durchschnitt der in der Schadensfalldatenbank erfassten Verluste wird eine Expertenschätzung für den auf 1-Jahres-Sicht zu erwartenden Verlust getroffen. Unerwartete Verluste werden auf Basis des Self-Assessment und der offenen Rechtsfälle ermittelt. Werte per 31.12.2018 (in Mio. EUR)
Steuerung/Überwachung Zur Überwachung sind Limite eingerichtet, denen die Risikoexposures gegenübergestellt werden. Die Einhaltung wird laufend überwacht. Weiterhin sind für die Frühwarnindikatoren Schwellenwerte definiert, deren Einhaltung regelmäßig überwacht wird. Entsprechende Eskalationsprozesse ab definierten Auslastungen sind eingerichtet. Zur Steuerung der operationellen Risiken ist ein umfangreiches internes Kontrollsystem eingerichtet, dessen wesentliche Funktionen das Vier-Augen-Prinzip und die Funktionstrennung sind. Die aus Risikosicht kritischen Arbeitsschritte in den Prozessen sind identifiziert und mit entsprechenden Kontrollen versehen. Auf Basis einer Gefährdungsanalyse sind unter anderem Regelungen zur Verhinderung von Geldwäsche und zur Betrugsprävention getroffen. Zusätzlich hat die Bank ein Business Continuity Management eingerichtet, das unter anderem Notfallpläne für die kritischen Geschäftsprozesse beinhaltet IT-Risiken wird im Rahmen des IT-Sicherheitsmanagements begegnet. Vierteljährlich tritt der Betriebsrisikoausschuss unter Leitung des Risikovorstandes zusammen. Aufgaben sind unter anderem die Analyse der OpRisk-Situation und die Inibierung von Steuerungsmaßnahmen. Weiterhin werden Maßnahmen vorbereitet, die durch den Vorstand zu entscheiden sind. Im Jahr 2019 werden die Aufgaben des bisherigen Betriebsrisikoausschusses durch das Enterprise Risk Meeting (ERM) unter Beteiligung des Gesamtvorstandes und das Non-Financial-Risk Committee unter Beteiligung der zuständigen Bereichsleiter übernommen. Immobilienrisiko Das Immobilienrisiko beschreibt die Gefahr von Wertverlusten von Immobilien sowie Verluste aus Mietausfällen. Identifikation Die Immobilienwerte und die Mieterträge werden regelmäßig identifiziert Miteinbezogen sind die Objekte, die über die Tochtergesellschaften der SWB Immowert GmbH gehalten werden. Quantifizierung/Beurteilung Die Risiken werden durch die Anwendung von VaR-Verfahren - basierend auf den Schwankungen der Mietpreise beziehungsweise Immobilienpreise - quantifiziert Für die Preisentwicklung wird auf Informationen der vdp (Verband deutscher Pfandbriefbanken)-Preisindizes zurückgegriffen. Werte per 31.12.2018
Steuerung/Überwachung Für die Immobilienrisiken sind Limite vergeben, deren Einhaltung überwacht wird. Neben Limiten für die VaR-Werte sind weitere Risikokennzahlen wie die Leerstandsquote und die Mietrückstände implementiert, die regelmäßig überwacht werden. Sonstige Risiken Weitere erwähnenswerte Risiken sind die Geschäftsfeldrisiken und die Reputationsrisiken. Die sonstigen Risiken werden über einen Pauschalbetrag in die Risikotragfähigkeitsrechnung einbezogen. Geschäftsfeldrisiken bestehen darin, dass geplante Erträge nicht erreicht, geplante Kosten überschritten und/oder die strategischen Ziele nicht erreicht werden. Die Überwachung und Steuerung des Geschäftsfeldrisikos erfolgt im Wesentlichen über den Planungsprozess und die regelmäßige Ermittlung der tatsächlich erreichten Ist-Ergebnisse. Im Rahmen der monatlichen Soll-Ist-Vergleiche wird die geplante der tatsächlichen Entwicklung gegenübergestellt, um bereits kurzfristig auf Abweichungen und Fehlentwicklungen reagieren zu können. Zur Begrenzung des Reputationsrisikos erfolgt die externe Kommunikation - insbesondere gegenüber Geschäftspartnern am Geld- und Kapitalmarkt sowie der Presse - durch definierte Ansprechpartner. Weiterhin wird besonderer Wert auf die Seriosität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Geschäftspartner gelegt und dies bei der Personalauswahl beziehungsweise bei einzugehenden Geschäftsverbindungen berücksichtigt. Risikokommunikation Die SÜDWESTBANK AG hat ein umfangreiches Berichtswesen implementiert. Neben regelmäßigen standardisierten Risikoberichten erfolgt bei Bedarf eine Ad-hoc-Risikoberichterstattung. Wesentliche Risikoberichte
Risikolage Die Risikolage der SÜDWESTBANK AG kommt in der Risikotragfähigkeitsrechnung zum Ausdruck. GuV-orientierte Risikotragfähigkeit (Going Concern) der SÜDWESTBANK AG zum 31.12.2018 (in Mio. EUR)
Barwertige Risikotragfähigkeit (Liquidationsansatz) der SÜDWESTBANK AG zum 31.12.2018 (in Mio. EUR)
In beiden Betrachtungsweisen sind die eingegangenen Risiken durch die vergebenen Limite und die Limite durch das jeweilige Risikodeckungspotenzial gedeckt. Es sind deutliche Überdeckungen vorhanden. Über die Gesamtrisikolage wird im Rahmen eines vierteljährlichen Risikoberichts informiert. Empfänger sind unter anderem der Aufsichtsrat und der Gesamtvorstand. Umsetzung aufsichtsrechtlicher Anforderungen Zur Ermittlung der Eigenkapitalunterlegung gemäß CRR wendet die SÜDWESTBANK AG für Adressenausfallrisiken den Kreditrisiko-Standardansatz und für operationelle Risiken den Basisindikatoransatz an. Hierzu nutzt die Bank die Systeme des IT-Partners Fiducia & GAD IT AG. V. SONSTIGESDer nach § 312 AktG von der SÜDWESTBANK AG erstellte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen stellt abschließend fest "Nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte mit verbundenen Unternehmen im Sinne des § 312 AktG vorgenommen wurden, hat unsere Gesellschaft in jedem Fall eine angemessene Gegenleistung erhalten. Im Berichtszeitraum (1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018) wurden im Interesse und auf Veranlassung von verbundenen Unternehmen keine Maßnahmen getroffen bzw. unterlassen, die unsere Gesellschaft benachteiligt haben." Die Südwestbank ist als Teil des IFRS Konzernabschlusses der BAWAG Group AG von der Erstellung einer eigenen Nichfinanziellen Erklärung in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte sowie die Bekämpfung der Korruption und Bestechung gem. CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz befreit. Die Südwestbank wird ab 2018 erstmals vom gesonderten nichtfinanziellen Bericht (Konzern-Nachhaltigkeitsbericht) der BAWAG Group mitumfasst. VI. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG SOWIE CHANCEN UND RISIKEN DER SÜDWESTBANK AGFührende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für 2019 nach unten revidiert Neben anderen Belastungsfaktoren wird insbesondere der aufflammende Protektionismus genannt, der das Wachstum der Wirtschaft deutlich abschwächen dürfte. Die Südwestbank hat im Jahr 2018 über Integrations- und Strategieprojekte sehr große Fortschritte im Transformationsprozess erreicht Die Anpassung der personellen Kapazitäten im Einklang mit den optimierten Ablaufprozessen hat zu einer nachhaltigen Effizienzsteigerung geführt, die auch 2019 weiter forciert wird. Das Produktangebot wurde über die Anbindung von Qlick als digitale Plattform zum Vertrieb von Konsumentenkrediten ausgeweitet Zudem konnte das Kreditkartenangebot auf PayLife, einen Anbieter aus der BAWAG Gruppe, ausgeweitet werden. Die Südwestbank wird bewusst als Wachstumsplattform für das Deutschlandgeschäft der BAWAG ausgerichtet Ein weiterer Baustein hierzu ist die Nutzung digitaler Plattformen zum bundesweiten Angebot von Wohnbaukrediten. Im Bestands- und Kreditneugeschäft hat die SÜDWESTBANK AG die Zielsetzung, unter Beachtung der risikogewichteten Aktiva (Risk Weighted Assets) eine verbesserte Eigenkapitalrendite zu erzielen. Die Kundeneinlagen sollen sich grundsätzlich parallel zum Kreditgeschäft entwickeln. Hierzu werden Produkte für das Privat- und Firmenkundengeschäft bereitgestellt, die sowohl die Kundenbedürfnisse nach einer bedarfsorientierten, sicheren und rentablen Anlage abdecken als auch die Einhaltung der neuen aufsichtsrechtlichen Liquiditätsanforderungen unterstützen. Für das Jahr 2019 werden die Kernerträge stabil erwartet, allerdings kann es zu Schwankungen zwischen dem Zinsergebnis und dem Provisionsergebnis kommen. Weitere Kosteneinsparungen sollen zu einer mittelfristig signifikant gesteigerten Eigenkapitalrendite führen. Risiken bezüglich der Ergebnisentwicklung der SÜDWESTBANK AG können durch einen schnellen Anstieg der Zinsen als Reaktion auf die Entscheidungen der amerikanischen Notenbank FED sowie einen Einbruch an den Wertpapiermärkten entstehen. Wir gehen aus heutiger Sicht nicht von einer sehr starken Abschwächung der Konjunktur aus. Mit unseren umfangreichen Stresstests simulieren wir fortlaufend verschiedene Risikoszenarien und sorgen für eine ausreichende Risikotragfähigkeit der SÜDWESTBANK AG. |
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