Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 31458
Eingetragen
5.6.2015
Branche
Vergnügungs- und ThemenparksBeteiligungsgesellschaftenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Der dirkete und indirekte Betrieb von Freizeit- und Eventparks in Deutschland, insbesondere des BELANTIS Freizeitparks, der Betrieb eines Freizeit- und Erholungsgebiets, der Handel und die Verwaltung von Immobilien aller Art und sämtliche Agenturtätigkeiten in der Event Branche sowie der Erwerb, das Halten und das Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften der Unterhaltungsindustrie in Deutschland.

Historie

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Management

NameRolle
Filip Leon A de Witte
seit 20.5.2025
Geschäftsführer
Daniela Beier
seit 13.2.2025
Prokura
Martin Endruhn
seit 22.11.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
COMPAGNIE DES ALPESFRA
84.91%
EVENT PARK GmbHEigenbeteiligung
15.09%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CDA German Parks GmbH
Germany
229.706 €
84.91%
EVENT PARK GmbH
Germany
40.820 €
15.09%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

EVENT PARK GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018

I. Grundlagen

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Das Geschäftsmodell der EVENT PARK GmbH ist der Betrieb von BELANTIS, dem größten Freizeitpark in Mitteldeutschland. In diesem AbenteuerReich bieten Fahrattraktionen, Shows und gastronomische Einrichtungen einem breiten Publikum vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten. Vervollständigt wird das Produktangebot durch die integrierte Eventagentur EmiR Entertainment. Neben dem klassischen Eventgeschäft produziert EmiR Entertainment auch die Sonder- und Kundenveranstaltungen im Freizeitpark und trägt wesentlich zur optimalen Vermarktung der gesamten Leistungspalette bei.

2. Ziele und Strategien

Entsprechend der mit dem spanischen Mutterkonzern definierten Strategie soll im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung der Fokus noch stärker auf das Besuchsverhalten und die Erschließung zusätzlicher Kundenpotentiale gelegt werden. Eine kontinuierliche Steigerung der Umsatzzahlen bleibt wesentliches Hauptziel zur Erreichung eines organischen Wachstums.

Mit der Fokussierung auf junge Familien im mitteldeutschen Raum als Hauptzielgruppe und die passende Flankierung durch Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen gelang bereits ein positiver Imagewandel. Die Marktforschung bestätigt, dass immer mehr potentielle Gäste einen Besuch bereits fest in ihren Freizeitaktivitäten eingeplant haben. Mit einer Vielzahl von Vertriebsaktivitäten, insbesondere dem Online-Vertrieb, kann dies in eine frühzeitige Kaufentscheidung umgesetzt werden.

Die in Vorjahren eingeleiteten Maßnahmen im Bereich Digitale Transformation werden weiter forciert. Sich daraus bietende Vorteile, u.a. unmittelbare Transparenz, sollen noch stärker integriert und genutzt werden. Modernste Technik unterstützt und forciert nicht nur den Online-Vertrieb, sondern auch ein effizientes Datenmanagement bis hin zur konsequenten Prozessoptimierung durch den Einsatz digitaler Medien.

Für die Zukunft steht weiterhin die Verbesserung der Gästeerlebnisse im Mittelpunkt. Das in der Region Halle - Leipzig stetig wachsende Besucherpotential junger Familien mit Kindern bis zu 12 Jahren soll (u.a.) durch den Ausbau der Thematisierungen und die Einbeziehung neuer Charaktere noch deutlicher als in der Vergangenheit angesprochen werden.

Flankiert werden die Angebote durch eine angepasste Vertriebs- und Kommunikationsstrategie über die bereits genutzten klassischen Kanäle Rundfunk und Plakat. Zusätzlich bleibt der Schwerpunkt 2019 und 2020 im Bereich Online-Marketing. Die begonnene Digitalisierungsstrategie soll die EVENT PARK GmbH in den kommenden Jahren technisch und organisatorisch so ausrichten, dass in allen Bereichen die modernen Mittel der IT wesentlich zum Unternehmenserfolg beitragen.

3. Steuerungssystem

Die Auswertungen der Vorjahre sind Basis für die Umsatzplanung. Anhand der Ferienkalender der angrenzenden Bundesländer, der Feiertage und Wochenenden sowie geplanter Sonderveranstaltungen erfolgte eine tagesgenaue Umsatzplanung. Den unterschiedlichen Besuchergruppen und -tagen wurden Planumsätze zugeordnet. Zusammengerechnet ergibt dies mit dem Umsatz aus dem Veranstaltungsgeschäft den geplanten Jahresumsatz für das Unternehmen.

Die aus der Umsatzplanung abgeleitete Besucherplanung ist Grundlage für eine detaillierte Aufwands- und Ressourcenplanung für das Gesamtjahr. Diese wird in Abhängigkeit der jeweiligen aktuellen Wetterlage tagesaktuell feinjustiert.

Operative Tagesberichte fließen im Rahmen einer definierten Informations- und Steuerungskaskade in Wochen- und Monatsberichte für alle Bereiche und das Gesamtunternehmen ein. Diese Soll-Ist-Vergleiche ermöglichen die operative und taktische Aussteuerung der wesentlichen Geschäftsbereiche, um die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.

4. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keine Forschungs- und Entwicklungsarbeit im herkömmlichen Sinn. Basierend auf den Ergebnissen regelmäßiger Marktforschungsstudien werden die Attraktionen und Unterhaltungsangebote aber ständig weiterentwickelt und ausgebaut. Neben der Kreation neuer Unterhaltungs- und Eventdienstleistungen liegt das Hauptaugenmerk der Entwicklungsarbeit auf der ständigen Verbesserung des hohen Serviceniveaus in der Hauptzielgruppe Familien mit Kindern.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Konjunktur zeigte auch in 2018 einen unverändert dynamischen Aufschwung. Aufgrund der wirtschaftlich außerordentlich positiven Entwicklung werden bzw. wurden in Vorjahren teilweise schon die Kapazitätsgrenzen erreicht. Das Angebot an Arbeitskräften ist aufgrund der vorgenannten Entwicklung überschaubar. Im Ergebnis führt dies zu einer positiven Entwicklung von Einkommen und Beschäftigung, was wiederum den privaten Konsum ankurbelt. Das alles findet bei weiterhin moderater Inflation statt.

Äußere Einflüsse (vor Corona-Pandemie) durch bestimmte gesamtwirtschaftliche und -politische Tendenzen bzw. Beschlüsse (z.B. Brexit) spielten bislang keine nennenswerte bzw. signifikante Rolle. Einen für die Gesellschaft messbaren Einfluss stellten jedoch die gravierenden Wetterverhältnisse mit der extremen Hitzeperiode, insbesondere während der Hochsaison in den Monaten Juli und August, dar. Weiterhin tragen die für einen Freizeitpark zum Teil nicht ganz zuverlässigen und ungenauen Wetterprognosen mit Unwettern oder aber auch mit extremer Hitze nicht zu einer (noch) besseren Entwicklung bei.

Die Branche der Freizeitparks in Europa, die neben Freizeitparks auch Zoos, Wasserparks sowie sonstige Naherholungsgebiete umfasst, erfreut sich großer Attraktivität und Beliebtheit und erweist sich dabei als wichtiger Wirtschaftsfaktor; ca. 80% aller in diesem Segment erwirtschafteten Umsatzerlöse entfallen dabei auf Freizeitparks. In Deutschland stellt die Freizeitparkbranche jedoch eine Nische innerhalb der Wirtschaft dar.

2. Geschäftsverlauf

Der Saisonverlauf des Geschäftsjahres der EVENT PARK GmbH spiegelt insgesamt den Branchentrend wider. Die Umsätze konnten im Jahr 2018 abermals gesteigert werden und waren mit TEUR 12.870 (Vorjahr: TEUR 12.752) so hoch wie noch nie in der Unternehmensgeschichte. Dies liegt u.a. begründet in der Erweiterung des Angebots an "Games", neben den bekannten Möglichkeiten wurden Geschicklichkeitsspiele etabliert. Darüber hinaus wurde das bestehende Saison-Passangebot durch einen Bronze, Silber und Gold Pass ergänzt. In den anderen Bereichen, z.B. Catering oder Merchandising, konnten im Parkgeschäft ebenfalls gute Ergebnisse erzielt werden. Abgerundet durch das Eventgeschäft konnte die Gesellschaft im Bereich der Umsatzerlöse eine Steigerung zum Vorjahr erreichen.

3. Lage

Die Saison 2018 war wiederum von sehr starken Wetterextremen geprägt. Im Vergleich zum Vorjahr war dies während der Hauptsaison (Juli und August) allerdings weniger auf Niederschlag als auf intensive Hitzeperioden mit extremen Temperaturen über, zum Teil, 40°C, zurückzuführen. Der Monat Oktober mit den Herbstferien hingegen verlief außergewöhnlich gut, so dass dies einen erheblichen (kompensatorischen) Anteil im Vergleich zum herausfordernden Sommer darstellte.

Erfreulicherweise durfte die Gesellschaft wiederum Familientage für lokal ansässige Firmen bzw. deren Niederlassungen ausrichten. Dazu luden die Unternehmen ihre Mitarbeiter und deren Familienangehörige in den Park ein und übernahmen die Kosten für den Eintritt und Gastronomieleistungen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die Personalkosten, insbesondere bedingt durch Vakanzen, erneut verringert. Mit nunmehr TEUR 3.824 erreicht die Personalaufwandsquote nun 29,71% nach 31,04% im Vorjahr.

Die Materialaufwandsquote konnte um 3,36%-Punkte auf 24,22% gesenkt werden.

Die Abschreibungsquote, bezogen auf den Umsatz, liegt insbesondere aufgrund von Investitionen ins immaterielle Anlagevermögen über dem Vorjahresniveau (8,11% vs. 7,35% im Vorjahr).

Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich um TEUR 1.288 im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund des Gesellschafterwechsels enthält der Posten erstmalig Aufwendungen für Weiterbelastungen innerhalb des Konzerns, (über-)kompensiert durch entsprechende Synergien, einhergehend mit Umsatzsteigerungen und Einsparungen, die sich in anderen Posten der Gewinn-.und Verlustrechnung widerspiegeln.

Der Zinsaufwand ist im Berichtsjahr um TEUR 47 gesunken, da insbesondere die Kontokorrentkreditlinie nicht beansprucht wurde.

Insgesamt wurde ein positives Jahresergebnis von TEUR 284 (Vorjahr: TEUR 937) erzielt. Die im Vorjahr u.a. erzielten Sondereffekte in Form von Versicherungserstattungen in Höhe von TEUR 323 hatten maßgeblichen Einfluss auf das Gesamtbild und führten im Wesentlichen zu einem Rückgang des Jahresergebnisses. Die Vorjahresprognose ging von einem moderaten Anstieg des EBITDA und des Jahresergebnisses im Vergleich zum Vorjahr aus. Resümierend konnte das prognostizierte Jahresergebnis, u.a. bedingt durch Einmaleffekte, nicht erreicht werden.

4. Analyse von finanziellen Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen EBITDA und das Nettoergebnis pro Geschäftsbereich für das gesamte Unternehmen heran. Das EBITDA berechnet sich vor Abschreibungen, Finanzierungs- und Zinsaufwänden sowie Steuern. Zum Vorjahr ist ein Rückgang um TEUR 1.054 auf TEUR 1.344 zu verzeichnen, was auf die im Vorjahr außergewöhnlich positiven Sondereffekte zurückzuführen ist.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2018 wurden insgesamt Investitionen in Höhe von TEUR 1.463 (Vorjahr: TEUR 714) vorgenommen. Neben einigen Investitionen in die Infrastruktur des Parks wurde ein neues Kassensystem und eine neue Zutrittskontrolle zum Saisonstart 2018 eingeführt.

Liquidität

Es ergibt sich ein positiver Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen und abzüglich Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuwendungen) in Höhe von TEUR 1.173 (Vorjahr: TEUR 1.718).

Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein positiver Finanzmittelbestand in Höhe von TEUR 1.563 (Vorjahr: TEUR 1.205).

Die zum Stichtag unverändert bei der Sparkasse Leipzig bestehende Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 1 Mio. gibt dem Unternehmen ausreichend Liquiditätsspielraum.

5. Vermögenslage

Das Bilanzvolumen beläuft sich auf TEUR 9.888 (Vorjahr: TEUR 9.522).

Der Anstieg der Vorräte um TEUR 77 ist im Wesentlichen stichtagsbedingt und ist auf einen Bestandsaufbau der Branding Artikel und für Verpackungen zurückzuführen.

Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 123 auf TEUR 443 ist ebenfalls stichtagsbedingt.

Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 256 auf TEUR 252 ist im Wesentlichen auf den Ausgleich einer im Vorjahr offenen Forderung aus Versicherungsentschädigungen (TEUR 223) zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 46,82 % (Vorjahr: 45,64 %). Der Verschuldungsgrad bezogen auf das Eigenkapital beläuft sich auf 53,18%.

Der Sonderposten für Investitionszuwendungen weist einen Betrag in Höhe von TEUR 659 zum Bilanzstichtag aus. Der Rückgang um TEUR 154 ist auf die planmäßige ertragswirksame Auflösung zurückzuführen.

Die Zunahme der sonstigen Rückstellungen um TEUR 288 ist im Wesentlichen auf die Berücksichtigung von noch bestehenden Verpflichtungen gegenüber den Altgesellschaftern zurückzuführen.

Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 438 ist auf planmäßige Tilgungsleistungen zurückzuführen.

Die Verminderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 119 ist stichtagsbedingt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen des Konzerns und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Der Rückgang des passiven Rechnungsabgrenzungspostens ist im Wesentlichen durch die Vereinnahmung abgegrenzter Erlöse zurückzuführen.

III. CHANCEN und Risikobericht

1. Risikobericht

Das AbenteuerReich BELANTIS ist in seinem unmittelbaren Einzugsbereich von 2 bis 3 Stunden Fahrzeit weiterhin Marktführer. Allerdings zeigt sich eine deutliche Weiterentwicklung und Investitionstätigkeit bei Marktbegleitern der Freizeit-/Tourismusbranche im Einzugsbereich, auch entstehen im Umkreis weiterhin vielfältige Angebote zur Freizeitgestaltung. Demgegenüber stehen in der Hauptzielgruppe der jungen Familien auch bei steigenden Einkommen künftig nur begrenzte Mittel für die Freizeitgestaltung zur Verfügung. Dem Risiko, dass sich das Gästeerlebnis im Zeitablauf abnutzt, muss durch eine kontinuierliche Erneuerung und Steigerung der Attraktivität in den folgenden Jahren noch stärker entgegengewirkt werden.

Das Risiko aus weiteren möglichen Erhöhungen des Mindestlohns kann nur schwer abgeschätzt werden. Auch wenn die steigenden Einkommen zu erhöhten Ausgaben für Freizeitaktivitäten führen und die EVENT PARK GmbH davon auch profitieren dürfte, belastet der Mindestlohn die Personalsituation des Unternehmens.

Die wesentlichsten Risiken für die Erreichung der Ziele sehen wir in der Abhängigkeit von den - nicht durch die Gesellschaft beeinflussbaren - Faktoren Wetter, Entwicklung der konjunkturellen Situation sowie der allgemeinen Sicherheitslage und dem gegenwärtigen Infektionsgeschehen unter Berücksichtigung des weiteren Verlaufs der Corona-Pandemie. Als bedeutendstes Risiko schätzen wir dabei momentan die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unsere Geschäftstätigkeit ein.

Durch eine zugesicherte Konzernfinanzierung werden Liquiditätsengpässe, insbesondere während der saisonalen Schließung des Parks im Winter, beseitigt. Aufgrund der eingeleiteten Maßnahmen (z.B. Digitalisierungstrategien, Online Marketing usw.), der Erfahrungen des Managements, der Planungen (vor Berücksichtigung der Corona Auswirkungen) für das Geschäftsjahr 2019 und 2020 sowie darüberhinausgehende Jahre und der Konzernzugehörigkeit mit einem strategischen Gesellschafter sind wir davon überzeugt, dass die Unternehmensfortführung nachhaltig gesichert ist.

Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung mit insbesondere im Monat März 2020 stark zunehmenden Infektionsraten durch das Coronavirus hat das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt am 18. März 2020 eine Allgemeinverfügung zur Durchsetzung des § 28 Abs. 1 S.1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) erlassen, die das Verbot von öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen , bei denen es zu einer Begegnung von Menschen kommt, zum Gegenstand hatte. Dementsprechend wurde der Parkbetrieb zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben. Kontaktmomente in der Bevölkerung wurden, durch die von der Bundes- und den jeweiligen Landesregierungen ergriffenen Maßnahmen, auf ein absolutes Minimum reduziert. Nachdem weitere bzw. signifikantere Anstiege bei den Infektionsverläufen verhindert bzw. auf ein erträglicheres Maß reduziert werden konnten, mussten Konzepte zur Wiederbelebung der deutschen Wirtschaft entwickelt und sukzessive umgesetzt werden. Im Rahmen dieses mehrstufigen Plans durften Freizeitparks, analog zur Gastronomie und unter Beachtung strenger Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zum Schutze aller Gäste und Mitarbeiter, den Betrieb im Mai 2020 grundsätzlich wieder aufnehmen. Ab dem 29. Mai 2020 war das Abenteuerreich Belantis geöffnet und beendete am 1. November 2020 planmäßig die Saison, so dass die Auswirkungen des "Lockdown Light" ab November 2020 für die Gesellschaft hinsichtlich des Parkbetriebs keine Auswirkungen haben.

Umsatzeinbußen aufgrund der 2-monatigen Schließung des Parks und aufgrund limitierter Besucherzahlen durch die Einhaltung von Sicherheits- und Abstandsregelungen nach Wiedereröffnung werden im Geschäftsjahr 2020 zu einem deutlich niedrigeren Jahresergebnis im Vergleich zur ursprünglichen Planung und den Vorjahresergebnissen führen. Unter der Voraussetzung, dass die Pandemie spätestens bis zum Saisonstart im nächsten Jahr (März/April 2021) vollständig ausgestanden sein wird, gehen wir unverändert davon aus, den positiven Trend der zurückliegenden Geschäftsjahre wieder aufnehmen und fortsetzen zu können. Letzten Endes besteht jedoch auch weiterhin das Risiko, dass, bei einer (deutlichen) Verschlechterung der Lage, Schließungsszenarien wie in 2020 für die Zukunft nicht gänzlich auszuschließen sind.

Auf Ebene des Gesellschafters Centaur Holding Germany GmbH, Bottrop, wurde eine Finanzierung der deutschen Gesellschaften über einen Konsortialkredit im Jahr 2020 beantragt und genehmigt (KfW Unternehmerkredit 037). Mit dieser Finanzierungsmaßnahme, unter Berücksichtigung der vorherrschenden Corona-Pandemie, kann der gegenwärtigen Situation mit z.B. deutlich niedrigeren Umsatzerlösen, aber höheren Aufwendungen im Bereich der Hygienemaßnahmen, Rechnung getragen werden und der Fortbestand der Gesellschaft gewährleistet werden. Die Centaur Holding Germany GmbH hat der Gesellschaft im Rahmen einer sog. Liquiditiy Support Confirmation bestätigt, finanzielle Mittel im Rahmen des bestehenden Konsortialkreditvertrags bereitzustellen. Darüber hinaus werden die Maßnahmen zur Steuerung der Liquidität in enger Abstimmung mit der Parques Reunidos Servicios Centrales S.A., Madrid/Spanien, weiterverfolgt.

2. Chancenbericht

Auch 2019 wird der Freizeitbereich eine Wachstumsbranche bleiben. Steigende Einkommen, ein stabiler Arbeitsmarkt sowie deutlich mehr Freizeit lassen weiterhin immer mehr Menschen nach attraktiven Angeboten für die Freizeitgestaltung suchen. Dazu kommt die anhaltend wachsende Anzahl junger Familien im Haupteinzugsbereich des AbenteuerReichs BELANTIS.

Diese ausgezeichneten Voraussetzungen für eine überdurchschnittliche Unternehmensentwicklung werden unterstützt durch die fortschreitende Entwicklung der Seenlandschaft im Südraum Leipzig.

Nach dem Gesellschafterwechsel ist die EVENT PARK GmbH nun Teil der Parques Reunidos Gruppe, welche weltweit mehr als 60 Freizeiteinrichtungen betreibt. Das gesamte Erfahrungspotential der Gruppe steht dem Unternehmen damit zur Verfügung und wird die Professionalisierung der Arbeitsabläufe weiterhin vorantreiben. Daneben verfügt die Gruppe über eine Vielzahl von Verträgen mit Lizenzpartnern, deren Charaktere die Thematisierung und Gestaltung des Besuchererlebnisses bereichern könnten. Insbesondere mit der Erweiterung des Show-Angebotes konnte die Attraktivität in der Hauptzielgruppe Familien mit Kindern zwischen 4 und 12 Jahren schon gesteigert werden.

Im Geschäftsbereich Eventgeschäft wird, unter normalen Umständen, aufgrund der bestehenden ausgezeichneten Kundenbeziehungen von stabilen Ergebnissen ausgegangen. Zusätzliche Vertriebsaktivitäten sollen zur Gewinnung von neuen Veranstaltungsmandaten führen und die Kontinuität der zurückliegenden Jahre nachhaltig festigen.

In der zuvor dargestellten Lage während der seit Anfang 2020 anhaltenden Auswirkungen der Corona Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen der Gesellschaft im privaten und öffentlichen Bereich besteht für die EVENT PARK GmbH auch die Chance, dass mit weiteren Lockerungen oder - bei positiver Prognose bzw. einem amtlich genehmigten Impfstoff - einer Aufhebung der Maßnahmen zur Ausbreitung des Virus, Besuche in unserem Freizeitpark, auch aufgrund der erheblichen Entbehrungen in den letzten Monaten, besondere bzw. überdurchschnittliche Attraktivität erlangen. Ebenfalls aufgrund der Krise bisher nicht durchführbare Events könnten zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund des Nachholbedarfs von Firmen oder sonstigen Institutionen bzw. Gruppen zu einer nachgelagert gesteigerten Nachfrage bei der EVENT PARK GmbH führen.

Mit den dargestellten Maßnahmen geht die Geschäftsführung davon aus, dass sie für die gegenwärtige Chancen- und Risikosituation hinsichtlich der weiteren erfolgreichen Entwicklung des Parks gut aufgestellt ist.

3. Prognosebericht

Entsprechend den Prognosen der Wirtschaftsinstitute war für 2019 mit einem schwächeren Wachstum des Bruttoninlandsprodukts von lediglich 0,8% zu rechnen. Zurückzuführen ist dies auf ungünstigere außenwirtschaftliche Rahmenbedingungen. Die privaten Einkommen sollen sich weiterhin stabil entwickeln und zu Steigerungen beim privaten Konsum beitragen. Von dieser Tendenz dürften im Allgemeinen auch Freizeiteinrichtungen profitieren.

Die Planung der EVENT PARK GmbH für das Jahr 2019 berücksichtigte einen leichten Zuwachs bei den Besuchern sowie Anpassungen in der Preisstruktur. Deutliche Verbesserungen in den Bereichen Gastronomie und Merchandising sollten zu Steigerungen bei den Pro-Kopf-Umsatzzahlen führen und sich entsprechend im geplanten EBITDA niederschlagen. Auf Basis der Auswertungen für das zurückliegende Jahr konnten diese Erwartungen deutlich übertroffen werden, einerseits z.T. durch vorgenannte Effekte, anderseits durch im Vergleich zum Budget positive Effekte in den Aufwandspositionen. Auf dieser Entwicklung beruhend wurden die (vorläufigen) Planwerte für 2020 ermittelt. Diese sehen - in Analogie zu den in 2019 bereits definierten Strategien - weitere moderate Steigerungen im Umsatzbereich vor. Korrespondierend dazu und unter Berücksichtigung von Preiseffekten in der Kostenstruktur wird mit einem moderaten Anstieg des EBITDA im Geschäftsjahr 2020 gerechnet.

Seit mittlerweile Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus (Coronavirus-Pandemie). Die Geschäftsführung hat ihre Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung in 2020 gegenüber der Planung aus November 2019 entsprechend angepasst. Demnach und analog zu der 2 Monate später als sonst üblichen Saisoneröffnung des Parks am 29. Mai 2020 wurden die ursprünglich geplanten Besucherzahlen und damit korrelierende Ergebnisgrößen modifiziert. Im Vergleich zur ursprünglichen Planung wird für 2020 ein Umsatzrückgang von 48% erwartet. Im Bereich der Aufwendungen sind u.a. zur Sicherstellung des Hygienekonzeptes zusätzliche, über den normalen Betrieb hinaus, entstehende Kosten zu tragen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie führten entsprechend den Erwartungen zwangsläufig zu deutlich niedrigeren Besucherzahlen als in Vorjahren (-46,1%), einhergehend mit den signifikanten Rückgängen im Umsatzbereich, u.a. durch den Wegfall von Veranstaltungen (Events) auch außerhalb des Freizeitparks (zum Vorjahr -46,7%), wobei unter dem Strich zum Jahresende immer noch ein leicht positives EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibungen) erwartet wird. Subsummierend sind die Auswirkungen auf das Jahresergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung erheblich, es wird sich deutlich unter dem Niveau aus Vorjahren bewegen. Die Gesellschaft rechnet für das Geschäftsjahr 2020 mit einem, insbesondere auch aufgrund von planmäßigen Abschreibungen, unter dem Strich leicht negativen Jahresergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung.

Zur Sicherung der Unternehmensfortführung hat die Gesellschaft auf Grundlage der unterschiedlichen Planungsszenarien in Absprache mit ihrem Gesellschafter und der Konzernmutter die zuvor im Risikobericht dargestellten Maßnahmen eingeleitet. Vorrangiges Ziel ist die Sicherung der Liquidität, was - neben der eigenen Kontokorrentkreditlinie von TEUR 1.000 - durch einen auf Ebene der Muttergesellschaft Centaur Holding Germany GmbH genehmigten Konsortialkredit zur Finanzierung der deutschen Tochtergesellschaften gewährleistet ist. Darüber hinaus gehende Maßnahmen zur Reduzierung aller (variablen) Kosten auf ein Mindestmaß stärken die Gesellschaft in ihrem Fortbestand.

Die Zusammenarbeit mit der Konzernzentrale wird, unabhängig vom Coronavirus, den bereits in der Vergangenheit eingeleiteten Optimierungsprozess weiterhin unterstützen und vorantreiben.

 

Leipzig, den 16. Dezember 2020

EVENT PARK GmbH

Bazil El Atassi

 

Madrid, den 16. Dezember 2020

Jesús Pablo Fernández Morán

 

Madrid, den 16. Dezember 2020

Juan José López Taracena

 

Madrid, den 16. Dezember 2020

Enrique Weickert Molina

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 398.962,00 79.121,00
2. Firmenwert 27.243,00 29.759,00
3. geleistete Anzahlungen 60.915,00 487.120,00 0,00 108.880,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 3.837.637,62 3.966.112,62
2. technische Anlagen und Maschinen 2.487.590,00 3.040.253,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 593.321,00 6.918.548,62 287.704,00 7.294.069,62
7.405.668,62 7.402.949,62
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 160.323,46 74.230,77
2. geleistete Anzahlungen 6.403,94 166.727,40 15.351,75 89.582,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 442.688,03 319.500,73
2. sonstige Vermögensgegenstände 252.185,53 694.873,56 449.889,05 769.389,78
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.563.024,04 1.205.263,78
2.424.625,00 2.064.236,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.510,75 54.621,50
9.887.804,37 9.521.807,20

Passiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 270.526,00 270.526,00
Eigene Anteile -40.820,00 -40.820,00
II. Kapitalrücklage 3.757.046,38 3.757.046,38
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 358.932,06 -577.849,43
IV. Jahresüberschuss 283.791,53 936.781,49
4.629.475,97 4.345.684,44
B. Sonderposten für Investitionszuwendungen 658.886,99 813.307,99
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 370.908,00 289.119,00
2. sonstige Rückstellungen 839.966,79 551.942,64
1.210.874,79 841.061,64
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.750.000,00 2.187.500,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 437.500,00 (i. Vj. EUR 437.500,00) -
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 18.222,01 4.369,90
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 18.222,01 (i. Vj. EUR 4.369,90) -
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 247.396,94 366.526,48
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 247.396,94 (i. Vj. EUR 366.526,48) -
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 689.589,04 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 689.589,04 (i. Vj. EUR 0,00) -
- davon gegenüber Gesellschafter EUR 689.589,04 (i. Vj. EUR 0,00) -
5. sonstige Verbindlichkeiten 225.916,67 170.984,80
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 82.416,15 (i. Vj. EUR 92.598,62) -
- davon aus Steuern EUR 19.853,60 (i. Vj. EUR 25.480,81) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.670,70 (i. Vj. EUR 293,88) -
2.931.124,66 2.729.381,18
E. Rechnungsabgrenzungsposten 457.441,96 626.252,79
F. Passive latente Steuern 0,00 166.119,16
9.887.804,37 9.521.807,20

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

2018 2017
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 9.957.053,37 9.860.664,97
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.230.172,34 -3.342.290,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -593.583,00 -3.823.755,34 -616.397,53 -3.958.688,43
- davon aus Altersversorgung EUR 1.095,16 (i. Vj. EUR 2.923,02) -
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.043.808,44 -937.032,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.768.440,45 -3.482.950,44
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (i. Vj. EUR 19,01) -
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -38.635,12 -85.276,83
- davon an verbundene Unternehmen EUR 27.970,69 (i. Vj. EUR 22.852,64) -
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 22.674,79 -438.253,68
- davon Ertrag (i. Vj. Aufwand) aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern EUR 166.119,16 (i. Vj. Aufwand EUR -149.134,68) -
7. Ergebnis nach Steuern 305.088,81 958.462,70
8. sonstige Steuern -21.297,28 -21.681,21
9. Jahresüberschuss 283.791,53 936.781,49

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die EVENT PARK GmbH mit Sitz in Leipzig ist im Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig unter der Nr. HRB 31458 eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften erstellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die bisherigen Gesellschafter der EVENT PARK GmbH haben ihre Geschäftsanteile mit Wirkung vom 14. Februar 2018 an die Centaur Holding Germany GmbH, Bottrop, ein Konzernunternehmen der Parques Reunidos Gruppe mit Sitz in Madrid, veräußert.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung i. S. d. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungen gem. § 286 Abs. 2 HGB und § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,01 bis EUR 410,00 wurden sofort abgeschrieben. Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 410,01 bis EUR 1.000,00 werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2004 wurden aufgrund einer dauerhaften Wertminderung (Investitionsfehlmaßnahme) auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Voraussetzungen für Zuschreibungen waren im Geschäftsjahr nicht gegeben.

Die Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wiederbeschaffungskosten niedriger waren als die ursprünglichen Anschaffungskosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennbeträgen, gegebenenfalls vermindert um eine angemessene Wertberichtigung, bilanziert.

Flüssige Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt nach § 272 HGB (§ 264c Abs. 2 HGB) unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüsse.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Der Nennwert oder rechnerische Wert der erworbenen eigenen Anteile wird offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.

Für Investitionszuschüsse wurde ein Sonderposten gebildet, der korrespondierend zu den Abschreibungen der bezuschussten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst wird.

Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken sowie zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Angaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Den immateriellen Vermögensgegenständen wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren zugrunde gelegt.

Der Firmenwert wird linear über 15 Jahre, in Anlehnung an die steuerrechtliche Regelung, abgeschrieben. Der Firmenwert wurde durch die Zahlung an einen ausscheidenden Gesellschafter begründet, dem weder ein entsprechendes Kapitalkonto noch stille Reserven in den Vermögensgegenständen der Gesellschaft gegenüberstanden. Durch die erwartete positive langfristige Entwicklung der Gesellschaft wird der Ansatz einer Nutzungsdauer von 15 Jahren für den Firmenwert als angemessen eingestuft.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden zwischen 10 und 33 Jahren sowie bei Grundstückseinrichtungen zwischen 5 und 20 Jahren.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von Fahrgeschäften wurde zwischen 8 und 10 Jahren eingeschätzt. Sonstige Betriebsvorrichtungen und Maschinen werden zwischen 5 und 10 Jahren abgeschrieben.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen wurde zwischen 3 und 25 Jahren eingeschätzt.

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 12,6 (im Vorjahr TEUR 0,0).

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf rückständigen Urlaub (TEUR 77; im Vorjahr TEUR 85), sonstige Personalkosten (TEUR 223; im Vorjahr TEUR 117), Abschlussprüfergebühren (TEUR 28, im Vorjahr TEUR 42), Verpflichtungen den Altgesellschaftern gegenüber (TEUR 220, im Vorjahr TEUR 0) und ausstehende Rechnungen (TEUR 277; im Vorjahr TEUR 292). Die Rückstellungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2018 lauten wie folgt:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
TEUR
kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
größer 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten 2.931,1 2.787,6 143,5 0,0
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.750,0 1.750,0 0,0 0,0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 18,2 18,2 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 247,4 247,4 0,0 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 689,6 689,6 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 225,9 82,4 143,5 0,0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit TEUR 689 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Zum 31. Dezember 2017 bestanden folgende Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
TEUR
kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
größer 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten 2.729,4 901,0 1.828,4 0,0
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.187,5 437,5 1.750,0 0,0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4,4 4,4 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 366,5 366,5 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 171,0 92,6 78,4 0,0

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 1.750,0 und betrifft die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Gesellschaft bilanziert im passiven Rechnungsabgrenzungsposten Tickets aus dem Vorverkauf für das Folgejahr (TEUR 457,4). Es handelt sich dabei um reine Vorverkaufstickets für das Folgejahr sowie Zweijahrestickets, die zum Eintritt im abgelaufenen Geschäftsjahr berechtigt haben und im Folgejahr zu weiteren Eintritten berechtigen.

Durch den Gesellschafterwechsel sind die im Vorjahr bestehenden passiven latenten Steuern aus temporären Differenzen aus Handels- und Steuerbilanz, resultierend aus der Ergänzungsbilanz und dem dort enthaltenen Firmenwert (TEUR 171,5) sowie dem saldierten passiven Ausgleichsposten (-TEUR 765,2) und den auf die Altgesellschafter entfallenden steuerlichen Verlustvortrag in Höhe von TEUR 511,3 untergegangen. Zum 31.12.2018 bestehen keine Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz, so dass die im Vorjahr ausgewiesenen passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 166,1 erfolgswirksam aufgelöst wurden.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 535,7 (i.Vj. TEUR 627,1) von denen TEUR 302,0 auf das Jahr 2019 entfallen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Miete, Mietkauf und Leasing diverser Anlagegüter (Laufzeiten bis 2024)

Leasing Fuhrpark (Laufzeiten bis 2020)

Investitionsverpflichtung in die Optimierung des Parkplatzes (nicht terminlich definiert)

Den bestehenden Wiederaufforstungsverpflichtungen stehen voraussichtlich Einnahmen aus dem zukünftigen Holzeinschlag gegenüber, sodass im Saldo von keiner wesentlichen zukünftigen Kostenbelastung ausgegangen wird.

Verpflichtungen aus Altersversorgung oder gegenüber verbundenen/assoziierten Unternehmen bestehen nicht.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit TEUR 2,1 (i.Vj. TEUR 72,0) periodenfremde Erträge enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten mit TEUR 1,3 (i.Vj. TEUR 54,8) periodenfremde Aufwendungen. Weiterhin sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Verpflichtungen gegenüber den ausgeschiedenen Gesellschaftern in Höhe von TEUR 220 erfasst.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Von der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr gemäß der Ermittlung nach § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich 195 (Vorjahr: 193) Arbeitnehmer ohne Geschäftsführer und Auszubildende beschäftigt.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren - auf Basis der Endwerte zu den Vierteljahresstichtagen - während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt (arbeitsrechtliche Beurteilung):

Arbeitnehmergruppen Anzahl 2018 Anzahl 2017
Arbeiter 139 135
Angestellte 48 50
Auszubildende 7 7
Sonstige Beschäftigte 8 9
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 202 201

Geschäftsführung

Zu Beginn des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Erwin Linnenbach, Diplom-Betriebswirt und Diplom-Journalist, geführt. Herr Erwin Linnenbach wurde mit Datum vom 14. Februar 2018 als Geschäftsführer abberufen. Zu neuen Geschäftsführern sind mit Wirkung zum 15. Februar 2018 Thorsten Backhaus (Kaufmann, Düsseldorf - bis zum 18. Dezember 2019), Jesús Pablo Fernández Morán (COO Parques Reunidos Servicios Centrales S.A., Madrid/Spanien), Isidoro Diez Caveda (CFO Parques Reunidos Servicios Centrales S.A., Madrid/Spanien - bis zum 30. Oktober 2020) und Juan José López Taracena (Amusement Parks Division Manager, Madrid/Spanien) berufen worden. Am 14. Juni 2018 wurde Bazil El Atassi (Kaufmann, Leipzig) und zum 1. Dezember 2020 Enrique Weickert Molina (CFO Parques Reunidos Servicios Centrales S.A., Madrid/Spanien) zu Geschäftsführern bestellt.

Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB entfallen nach § 286 Abs. 4 HGB, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält.

Angaben zu besonderen Vorgängen nach Schluss des Geschäftsjahres gemäß § 285 Nr. 33 HGB

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr 2019 vollständig getilgt. Die Kontokorrentkreditlinie besteht unverändert fort.

Mit Datum vom 5. November 2019 hat die Gesellschaft einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft Centaur Holding Germany GmbH, Bottrop, abgeschlossen und wird deshalb mit dem Gesellschafter eine ertragsteuerliche Organschaft in 2019 begründen.

Mit Wirkung zum 18. Dezember 2019 ist Herr Thorsten Backhaus als Geschäftsführer der Gesellschaft ausgeschieden.

Die Auswirkungen des sich seit Januar 2020 ausbreitenden Coronavirus (bzw. der Coronavirus-Pandemie) stellen die Wirtschaft vor große Herausforderungen. Laut Schätzung des Sachverständigenrats vom 11. November 2020 wird erwartet, dass die deutsche bzw. europäische Wirtschaft gegenüber 2019 um 5,1% bzw. 7,0% schrumpfen wird.

Zur Eindämmung der Pandemie hat das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt am 18. März 2020 eine Allgemeinverfügung "Vollzug des Infektionsschutzgesetzes - Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie - Verbot von Veranstaltungen" bekannt gemacht. Gemäß dieser Allgemeinverfügung sind auf Grundlage von § 28 Abs. 1 Satz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, bei denen es zu einer Begegnung von Menschen kommt, sowie Versammlungen, unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden zunächst einmal bis auf weiteres untersagt worden. Dieses Verbot schloss auch den Betrieb eines Freizeitparks ein. Die EVENT PARK GmbH hat aufgrund dieser Allgemeinverfügung die Öffnung des Parks für die Saison 2020 zunächst bis auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Kontaktmomente in der Bevölkerung wurden, durch die von der Bundes- und den jeweiligen Landesregierungen ergriffenen Maßnahmen, auf ein absolutes Minimum reduziert. Nachdem weitere bzw. signifikantere Anstiege bei den Infektionsverläufen verhindert bzw. auf ein erträglicheres Maß reduziert werden konnten, mussten Konzepte zur Wiederbelebung der deutschen Wirtschaft entwickelt und sukzessive umgesetzt werden. Im Rahmen dieses mehrstufigen Plans durften Freizeitparks, analog zur Gastronomie und unter Beachtung strenger Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zum Schutze aller Gäste und Mitarbeiter, den Betrieb im Mai 2020 grundsätzlich wieder aufnehmen. Ab dem 29. Mai 2020 war das Abenteuerreich Belantis geöffnet, die diesjährige Saison endete planmäßig am 1.11.2020. Insofern war die EVENT PARK GmbH von dem neuerlichen "Lockdown Light", beginnend ab dem 2.11.2020, nicht betroffen.

Unter der Voraussetzung, dass die Pandemie spätestens bis zum Saisonstart im nächsten Jahr (März/April 2021) vollständig ausgestanden sein wird, gehen wir unverändert davon aus, den positiven Trend der zurückliegenden Geschäftsjahre wieder aufnehmen und fortsetzen zu können. Der für das Jahr 2020 erarbeitete Maßnahmenplan, eine bestehende Kreditlinie von TEUR 1.000 und die Unterstützung des Gesellschafters Centaur Holding GmbH, Bottrop bestärkt die Geschäftsführung weiterhin eine positive Fortführungsprognose unterstellen zu können. Ein auf der Ebene der Muttergesellschaft Centaur Holding Germany GmbH gewährtes Darlehen aus dem KfW Programm 037 ermöglicht die Bereitstellung notwendiger liquider Mittel für den Geschäftsbetrieb.

Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen

Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind und nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist über die Muttergesellschaft Centaur Holding Germany GmbH, Bottrop in dem Konzernabschluss der Parques Reunidos Servicios Centrales S.A., Madrid/Spanien, einbezogen. Die Parques Reunidos Servicios Centrales S.A. stellt einen Konzernabschluss gemäß IFRS für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist bei dem für die Parques Reunidos Servicios Centrales S.A. zuständigen Handelsregister in Madrid/Spanien erhältlich.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Leipzig, den 16. Dezember 2020

EVENT PARK GmbH

Bazil El Atassi

 

Madrid, den 16. Dezember 2020

Jesús Pablo Fernández Morán

 

Madrid, den 16. Dezember 2020

Juan José López Taracena

 

Madrid, den 16. Dezember 2020

Enrique Weickert Molina

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2018
EUR
Zugänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 123.585,72 388.786,58 512.372,30
2. Firmenwert 37.725,36 0,00 37.725,36
3. geleistete Anzahlungen 0,00 60.915,00 60.915,00
161.311,08 449.701,58 611.012,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 28.415.314,18 37.538,40 28.452.852,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.520.501,07 96.691,64 18.617.192,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.954.093,19 462.595,82 3.416.689,01
49.889.908,44 596.825,86 50.486.734,30
50.051.219,52 1.046.527,44 51.097.746,96
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2018
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
31.12.2018
EUR
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte 44.464,72 68.945,58 113.410,30 398.962,00 79.121,00
2. Firmenwert 7.966,36 2.516,00 10.482,36 27.243,00 29.759,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 60.915,00 0,00
52.431,08 71.461,58 123.892,66 487.120,00 108.880,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 24.449.201,56 166.013,40 24.615.214,96 3.837.637,62 3.966.112,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.480.248,07 649.354,64 16.129.602,71 2.487.590,00 3.040.253,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.666.389,19 156.978,82 2.823.368,01 593.321,00 287.704,00
42.595.838,82 972.346,86 43.568.185,68 6.918.548,62 7.294.069,62
42.648.269,90 1.043.808,44 43.692.078,34 7.405.668,62 7.402.949,62

Bescheinigung zur Offenlegung

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EVENT PARK GmbH, Leipzig

Prüfungsurteile

"Wir haben den Jahresabschluss der EVENT PARK GmbH, Leipzig - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EVENT PARK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter‌‌ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 16. Dezember 2020

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Philipps, Wirtschaftsprüferin

Reßler, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluß der Shareholder's Resolution of
Event Park GmbH
Die The
Centaur Holding Germany GmbH
ist die einzige Gesellschafterin der Event Park GmbH (nachfolgend auch "Gesellschaft" genannt) mit Sitz in Leipzig, Deutschland. is the sole shareholder of Event Park GmbH (hereinafter referred to as "Company") having its registered office in Leipzig, Germany.
Unter Verzicht auf alle Form- und Fristerfordernisse hält die Gesellschafterin eine Waiving all formalities and notices the shareholder holds a
Gesellschafterversammlung / Shareholders's Meeting
ab und fassen die folgenden Beschlüsse: and agree upon the following resolutions:
1. Der vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wird festgestellt, eine Kopie des Abschlusses ist diesem Beschluss beigefügt. Der Jahresüberschuss in Höhe von 283.791,53 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. 1. The annual accounts for the year ended December 31st, 2018 are approved, a copy of which is attached. The fiscal year's profit of 283,791.53 € is carried forward.
2. Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2018 endete, volle Entlastung erteilt. 2. The management is granted full and total discharge for the fiscal year ended December 31st, 2018 declared.
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst. No further resolutions are adopted.

 

Bottrop, 17. Dezember 2020

Thorsten Backhaus, Geschäftsführer, Managing Director

Tim Gabor Stark, Prokurist, Authorized Representative

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