Invensys Deutschland GmbHLiquidiert

41460 Neuss, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 16924
Eingetragen
19.1.1981
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb sowie Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen jeder Art.Zu diesem Zweck kann die Gesellschaft auch andere Unternehmen gründen, sowie sämtliche Handlungen vornehmen, die ihrem Geschäftszweck dienen. Ausgeschlossen sind erlaubnispflichtige Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Kevin Charles Smith
seit 16.5.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
5.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
94.90%

Konzern- und Jahresabschlüsse

INVENSYS DEUTSCHLAND GMBH

Ettlingen

Jahresabschluss zum 31.12.2011

ZUR EINREICHUNG ZUM ELEKTRONISCHEN BUNDESANZEIGER JAHRESABSCHLUSS 31. DEZEMBER 2011

HINWEISE:

DEN NACHFOLGENDEN BESTÄTIGUNGSVERMERK HABEN WIR, UNTER BEACHTUNG DER GESETZLICHEN UND BERUFSSTÄNDlSCHEN BESTIMMUNGEN, NACH MASSGABE DER IN DER ANLAGE "AUFTRAGSBEDINGUNGEN, HAFTUNG UND VERWENDUNGSVORBEHALT" BESCHRIEBENEN BEDINGUNGEN ERTEILT.

FALLS DAS VORLIEGENDE DOKUMENT IN ELEKTRONISCHER FASSUNG FÜR ZWECKE DER OFFENLEGUNG IM ELEKTRONISCHEN BUNDESANZEIGER VERWENDET WIRD, SIND FÜR DIESEN ZWECK DARAUS NUR DIE DATEIEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG UND IM FALLE GESETZLICHER PRÜFUNGSPFLICHT DER BESTÄTIGUNGSVERMERK RESP. DIE DIESBEZÜGLICH ERTEILTE BESCHEINIGUNG BESTIMMT.

Bestätigungsvermerk

An die Invensys Deutschland GmbH

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Invensys Deutschland GmbH, Ettlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.


Eschborn/Frankfurt am Main, 24. Mai 2012

Ernst &Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jeanneaux Witzel
Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüfer


Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva




31.12.2011 31.12.2010


EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen


I. Immaterielle Vermögensgegenstände



Software
6,65 6,65
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 681.767,03
2.907.759,65
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 350,04
894,04



682.117,07 2.908.653,69
III. Finanzanlagen



Anteile an verbundenen Unternehmen
52.552.108,16 50.543.888,16



53.234.231,88 53.452.548,50
B. Umlaufvermögen


I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 59.451.353,98
65.288.492,09
2. Sonstige Vermögensgegenstände 54.929,66
180.170,83



59.506.283,64 65.468.662,92
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
86.457,00 86.457,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten
23.971,16 28.115,30



112.850.943,68 119.035.783,72

Passiva




31.12.2011 31.12.2010


EUR EUR EUR
A. Eigenkapital


I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00
5.000.000,00
II. Kapitalrücklage 4.904.782,44
4.904.782,44
III. Jahresfehlbetrag -2.288.778,35
0,00



7.616.004,09 9.904.782,44
B. Rückstellungen


1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 23.043.008,46
23.671.301,96
2. Steuerrückstellungen 506.050,84
100.483,64
3. Sonstige Rückstellungen 5.421.794,61
8.177.856,13



28.970.853,91 31.949.641,73
C. Verbindlichkeiten


1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 231.957,18
80.960,16

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 231.957,18 (Vj. EUR 80.960,16)


2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 75.540.596,27
76.654.664,27

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 75.540.596,27 (Vj. EUR 76.654.664,27)


3. Sonstige Verbindlichkeiten 491.532,23
445.735,12

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 491.532,23 (Vj. EUR 445.735,12)



davon aus Steuern EUR 16.992, 24 (Vj. EUR 17.234,37)





76.264.085,68 77.181.359,55



112.850.943,68 119.035.783,72

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom
1. Januar bis 31. Dezember 2011




2011 2010


EUR EUR EUR
1. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 8.462.021,82
7.976.422,85
2. Aufwendungen aus Verlustübernahme 5.435.404,92
4.237.451,53
3. Erträge aus Zuschreibungen auf Finanzanlagen 0,00
4.700.000,00
4. Erträge aus Beteiligungen 0,00
1.451.346,66

davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 1.451.346,66)


5. Verluste aus der Veräußerung von Beteiligungen 105.933,00
923.276,55
6. Beteiligungsergebnis
2.920.683,90 8.967.041,43
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 774.868,46
443.526,37

davon aus verbundenen Unternehmen EUR 766.840, 53 (Vj. EUR 368.171,44)


8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.350.699,24
1.950.781,29

davon an verbundene Unternehmen EUR 819.132,86 (Vj. EUR 396.874,76)



davon aus Abzinsung EUR 1.442.632,00 (Vj. EUR 1.526.265,00)


9. Zinsergebnis
-1.575.830,78 -1.507.254,92
10. Verschmelzungsgewinne
0,00 0,00
11. Finanzergebnis
1.344.853,12 7.459.786,51
12. Sonstige betriebliche Erträge
540.115,18 1.209.953,36

davon Erträge aus Fremdwährungsumrechnung EUR 0,08 (Vj. EUR 0,18)


13. Personalaufwand



a) Gehälter 87.138,60
83.535,95

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 203.927,13
586.902,57

davon für Altersversorgung
EUR 146.081,78 ( Vj. EUR 527.129,98)






291.065,73 670.438,52
14. Abschreibungen
2.159.902,00 116.016,98
15. Sonstige betriebliche Aufwendungen
552.477,81 792.158,51

davon Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung EUR 6,65 (Vj. EUR 0,12)


16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
-1.118.477,24 7.091.125,86
17. Außerordentliche Aufwendungen
818.658,00 6.984.519,24
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
311.136,13 66.473,38
19. Sonstige Steuern
40.506,98 40.133,24
20. Jahresfehlbetrag
-2.288.778,35 0,00

Anhang für 2011

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungsvorschriften der §§ 274a, 276 und 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Anpassung an die betrieblichen Sachverhalte sind in der Gewinn- und Verlustrechnung abweichend von der gesetzlichen Gliederung die Erträge und Aufwendungen aus dem Beteiligungsbereich vorangestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wird der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist, soweit sie der Höhe nach wesentlich sind, durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach derProjected-Unit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,14% gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben (durchschnittliche Marktzinsen der vergangenen sieben Geschäftsjahre). In der Kalkulation wurde der Anwartschaftstrend mit 2% und der Rententrend mit 2% berücksichtigt.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Zeitraum von 6 Jahren gleichmäßig verteilt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände / Sachanlagevermögen

Die Gesellschaft hat gemäß § 274a Nr.1 HGB auf die Erstellung eines Anlagenspiegels verzichtet.

Finanzanlagevermögen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:


Netto-Buchwert Zugänge durch Kauf Zugänge / Abgänge durch Verschmelzung Netto-Buchwert

01.01.2011

31.12.2011

TEUR TEUR TEUR TEUR
FOXBORO ECKARDT GmbH, Stuttgart 4.700 0 0 4.700
Eurotherm Deutschland GmbH, Limburg/Lahn 14.045 0 -14.045 0
Siebe Metallwerke GmbH, Bielefeld 5.222 0 0 5.222
E.C.-Grundstücksgesellschaft Großreuth mbH, Nürnberg 5.153 0 0 5.153
Eberle Controls GmbH, Nürnberg 3.961 0 0 3.961
Siebe Appliance Controls GmbH, Gosheim 413 0 0 413
Invensys Grundstücks GmbH, Ettlingen 0 0 0 0
Invensys Systems GmbH, Düsseldorf 6.000 2.007 25.045 33.052*
Wonderware GmbH, Dornach 11.000 0 -11.000 0
Dunlop Pensionskasse GmbH, Ettlingen 50 0 0 50

50.544 2.007 0 52.551


In 2011 wurden die Eurotherm Deutschland GmbH und die Wonderware GmbH auf die Invensys Systems GmbH verschmolzen. Die restlichen 5,1 % der Anteile an der Eurotherm werden im Geschäftsjahr erworben.

Der Anteilsbesitz i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB zum Bilanzstichtag umfasst:


Anteil am Kapital



Gesamt davon mittelbar Eigenkapital Ergebnis

% % TEUR TEUR
FOXBORO ECKARDT GmbH, Stuttgart 100,00
19.351 -2.139 1)
Eurotherm Deutschland GmbH, Limburg/Lahn * 100,00
768 1.317 1)
Siebe Metallwerke GmbH, Bielefeld 100,00
7.281 -693 1)
E.C.-Grundstücksgesellschaft Großreuth mbH, Nürnberg 100,00
5.153 641 1)
Eberle Controls GmbH, Nürnberg 100,00
2.900 4.798 1)
Siebe Appliance Controls GmbH, Gosheim 100,00
260 1.118 1)
Invensys Systems GmbH, Düsseldorf 100,00
512 -2.603
Dunlop Pensionskasse GmbH, Ettlingen 100,00
-4.882
2)
LSB Grundstücksverwaltung GmbH &Co. " Objekt Stuttgart Pragstraße" KG, Göppingen 95,00 95,00 23
1)
Eberle Pte. Ltd., Singapur, Singapur 30,00 30,00 31
3)
Wonderware GmbH, Dornach * 100,00
4.165 589


*) Im Geschäftsjahr auf die Invensys Systems GmbH verschmolzen
1) Jahresabschluss zum 31. März 2011
2) vor Ergebnisabführung/Verlustübernahme, Jahresabschluss zum 31. März 2011
3) Jahresabschluss zum 31. Dezember 2002


Forderungen gegen Gesellschafter

Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen gegen den Gesellschafter Invensys International Holdings Ltd., London, Großbritannien, in Höhe von TEUR 59.005 (Vj. TEUR 64.464) aus diversen Verrechnungen sowie konzernweitem Cash-Pooling .

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände des Vorjahres enthalten Forderungen gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 115. Im Geschäftsjahr 2011 betragen diese Forderungen TEUR 35. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Die voll eingezahlten Geschäftsanteile in Höhe von TEUR 5.000 werden vollständig von der Invensys International Holdings Ltd., London, Großbritannien, gehalten. Mit Verträgen vom 1. März 2007 hat die Invensys European Holdings S.à.r.l., Luxembourg, Luxemburg, ihre Anteile an der Gesellschaft auf die Invensys International Holdings Ltd., London, Großbritannien, übertragen.

Pensionsrückstellungen

Der Umstellungseffekt aufgrund der Anwendung der durch das BilMoG geänderten Vorschriften in Höhe von TEUR 819 wurde im Geschäftsjahr vollständig aufwandswirksam erfasst. Ausgehend von 2010 ergibt sich zum 31.12.2011 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1.447.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für die im Zuge des Verkaufs der Anteile an der APV Rosista GmbH schuldrechtlich übernommenen Zahlungsverpflichtungen für die Pensionsansprüche von Rentnern und Rentenanwärtern des früheren Tochterunternehmens sowie deren Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 4.106 (Vj. TEUR 4.264). Des Weiteren enthält der Posten Rückstellungen für Dekontaminations-, Sanierungs- und Abbruchverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.128 (Vj. TEUR 3.691).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten zum Bilanzstichtag keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Invensys International Holdings Ltd.

Haftungsverhältnisse

Durch die in 2004 erfolgte Verschmelzung der BTR Industries GmbH, Ettlingen, auf die Gesellschaft, wurde die Cash-Pool-Führerschaft der deutschen Gesellschaften des Invensys-Konzerns auf die Gesellschaft übertragen. Mit Wirkung zum 1. Dezember 1998 wurde mit der Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, eine Cash-Pool-Vereinbarung abgeschlossen. Danach haften alle an der Vereinbarung partizipierenden Unternehmen gesamtschuldnerisch für einen eventuellen Debitsaldo, der sich infolge der Übertragung der täglichen Kontostände auf dem Cash-Pool-Hauptkonto ergibt. Die Vereinbarung gilt für unbestimmte Zeit und kann mit einer Frist von zwei Monaten gekündigt werden. Auskunftsgemäß war die Vereinbarung zum Bilanzstichtag ungekündigt. Zum Bilanzstichtag bestand ein Aktivsaldo zugunsten der Invensys-Gruppe auf dem Cash-Pool-Konto.

Die Gesellschaft hat mit den verbundenen Unternehmen FOXBORO ECKARDT GmbH, Stuttgart, Siebe Metallwerke GmbH, Bielefeld, E.C.-Grundstücksgesellschaft Großreuth mbH, Nürnberg, Eberle Controls GmbH, Nürnberg, Siebe Appliance Controls GmbH, Gosheim sowie Invensys Systems GmbH, Düsseldorf, Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen. Diese Verträge sehen jeweils auch die Übernahme von Verlusten der verbundenen Unternehmen vor. Die Eurotherm Deutschland GmbH wurde am 22. November 2011 auf die Invensys Systems GmbH verschmolzen. Die Wonderware GmbH wurde am 25. November 2011 ebenfalls auf die Invensys Systems GmbH verschmolzen.

Durch die Verschmelzung der BTR Industries GmbH zum 30. April 2004 hat die Gesellschaft mittelbare Pensionsverpflichtungen übernommen, die als unmittelbar Verpflichteten die Dunlop Pensionskasse GmbH vorsehen. Die mittelbaren Pensionsverpflichtungen betragen auf Grundlage der Neubewertung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz zum 31. März 2011 TEUR 22.211. Diesen stehen zum 31. März 2011 bei der Dunlop Pensionskasse GmbH Wertpapiere zum Stichtagswert von TEUR 18.100 gegenüber, so dass die Dunlop Pensionskasse GmbH unter Berücksichtigung anderer Verpflichtungen eine Unterdeckung in Höhe von TEUR 4.110 unter Berücksichtigung der Pensionsverpflichtungen und Marktwerte der Wertpapiere zum Stichtag 31. März 2011 aufweist.

Die Gesellschaft hat eine Patronatserklärung für die Dunlop Pensionskasse GmbH, Mannheim abgegeben. Es wird nicht mit der Inanspruchnahme gerechnet.

Zum Stichtag besteht eine Unterdeckung der Pensionsverpflichtung gegenüber dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 4.882 bei der Dunlop Pensionskasse GmbH. Entsprechend § 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB wird auf eine Passivierung der mittelbaren Pensionsverpflichtung auf Ebene der Gesellschaft verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen bedingte finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft aus einem Forderungsverzicht mit Besserungsschein, der mit dem Konzernmutterunternehmen Invensys plc. (vormals BTR Siebe plc.), London, Großbritannien, am 22. März 1999 vereinbart wurde. Mit dieser und vorangegangenen Vereinbarungen verzichtete die Invensys plc. gegenüber der Gesellschaft auf Forderungen in einer Gesamthöhe von TEUR 234.312 zur Verbesserung der Eigenkapitalsituation der Gesellschaft. Mit der Vereinbarung wurde auch ein Verzicht auf zukünftige Zinsberechnungen für den erlassenen Darlehensbetrag durch Invensys plc. ausgesprochen. Jedoch ist dieser Forderungsverzicht verbunden mit einem Besserungsschein, nach dem zukünftige Gewinne der Gesellschaft nach Deckung bestehender Verlustvorträge zu einem Wiederaufleben der Verpflichtungen gegenüber der Invensys plc. führen.

Mit Vereinbarung vom 22. Dezember 2005 zwischen Invensys European Holdings S.à.r.l., Luxemburg, als Rechtsnachfolger der Invensys plc. und Invensys Deutschland GmbH hat Invensys European Holdings S.à.r.l. auf den in der Vereinbarung vom 22. März 1999 festgelegten Besserungsschein für einen Betrag in Höhe von TEUR 104.252 verzichtet und damit in dieser Höhe den ursprünglichen Forderungsverzicht als endgültig ohne Möglichkeit eines Wiederauflebens erklärt. Der Besserungsschein für den verbleibenden Verzichtsbetrag in Höhe von TEUR 130.060 blieb unverändert bestehen. Aufgrund des im Berichtszeitraum erlittenen Jahresfehlbetrages in Höhe von TEUR 2.289 sind die Darlehensverpflichtungen der Gesellschaft gegenüber der Invensys European Holdings S.à.r.l. nicht wieder aufgelebt. Im Vorjahr wurde der aus diesem Wiederaufleben resultierende Aufwand in Höhe von TEUR 6.166 unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen. Nach Berücksichtigung des Wiederauflebens von Verpflichtungen in den Jahren 2005 bis 2010 betragen die verbleibenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus diesem Besserungsschein gegenüber der Invensys European Holdings S.à.r.l. noch TEUR 57.158.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge aus Gewinnabführungsverträgen

Die Position gliedert sich wie folgt:


2011 2010

TEUR TEUR
Eberle Controls GmbH, Nürnberg 4.798 4.838
Eurotherm Deutschland GmbH, Limburg/Lahn 1.317 -
Siebe Appliance Controls GmbH, Gosheim 1.118 1.565
E.C.-Grundstücksgesellschaft Großreuth mbH, Nürnberg 641 652
Wonderware GmbH, Dornach 589 922

8.463 7.977


Aufwendungen aus Verlustübernahme

Die Position gliedert sich wie folgt:


2011 2010

TEUR TEUR
Invensys Systems GmbH, Düsseldorf 2.603 2.486
Foxboro Eckardt GmbH. Stuttgart 2.139 1.300
Siebe Metallwerke GmbH, Ettlingen 693 398
Eurotherm Deutschland GmbH, Limburg/Lahn - 53

5.435 4.237


Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Mieterträge in Höhe von TEUR 376 (Vj. TEUR 376) sowie Erträge aus der Weiterbelastung von Managementumlagen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 128 (Vj. TEUR 138). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 676).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten hauptsächlich Aufwendungen für das Gelände Hagen Dieckstraße in Höhe von TEUR 127 (Vj. TEUR 354). Das Gelände ist aufgrund der Verschmelzung der Grundstücksgesellschaft mbH auf die Invensys Deutschland GmbH auf diese übertragen worden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten zudem Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 207 (Vj. TEUR 206).

Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 819 (Vj. TEUR 6.985) beinhalten ausschließlich die Aufwendungen aus der Anpassung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen an die neu anzuwendenden Vorschriften des BilMoG. Die außerordentlichen Aufwendungen des Vorjahres in Höhe von TEUR 6.985 resultierten aus Effekten aus dem Wiederaufleben von Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Invensys European Holdings S.à.r.l., Luxemburg, aufgrund des vereinbarten Besserungsscheins sowie aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung infolge der BilMoG-Umstellung. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die Kommentierung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen in 2010.

Außerordentliche Abschreibungen

Die außerordentlichen Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.044 resultieren aus der Abschreibung des bebauten Grundstücks Hameln auf den Veräußerungspreis.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr die folgenden Personen bestellt:

David Jeremy Thomas, CPA London/Großbritannien
Karl-Heinz Ludwig Neher, Diplom-Ingenieur, Limburg/Lahn


Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres im Durchschnitt einen Mitarbeiter.

Angaben zum Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft und ihrer unmittelbaren Muttergesellschaft, der Invensys International Holdings Ltd., London, Großbritannien, werden in den Konzernabschluss der Invensys plc., London, Großbritannien, einbezogen. Dieser befreiende Konzernabschluss und der Konzernlagebericht, der den Anforderungen des § 291 HGB entspricht, werden in Deutschland offen gelegt. Demzufolge ist die Gesellschaft von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses und Teilkonzernlageberichts befreit.


Ettlingen, 21. Mai 2012

Geschäftsführung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

WIR, DIE ERNST & YOUNG GMBH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT, HABEN UNSERE PRÜFUNG DER VORLIEGENDEN RECHNUNGSLEGUNG IM AUFTRAG DER GESELLSCHAFT VORGENOMMEN. NEBEN DER GESETZLICHEN FUNKTION DER OFFENLEGUNG (325 HGB) IN DEN FÄLLEN GESETZLICHER ABSCHLUSSPRÜFUNGEN RICHTET SICH DER BESTÄTIGUNGSVERMERK AUSSCHLIESSLICH AN DIE GESELLSCHAFT UND WURDE ZU DEREN INTERNER VERWENDUNG ERTEILT, OHNE DASS ER WEITEREN ZWECKEN DRITTER ODER DIESEN ALS ENTSCHEIDUNGSGRUNDLAGE DIENEN SOLL. DAS IN DEM BESTÄTIGUNGSVERMERK ZUSAMMENGEFASSTE ERGEBNIS VON FREIWILLIGEN ABSCHLUSSPRÜFUNGEN IST SOMIT NICHT DAZU BESTIMMT, GRUNDLAGE VON ENTSCHEIDUNGEN DRITTER ZU SEIN, UND NICHT FÜR ANDERE ALS BESTIMMUNGSGEMÄSSE ZWECKE ZU VERWENDEN.

UNSERER TÄTIGKEIT LIEGEN UNSER AUFTRAGSBESTÄTIGUNGSSCHREIBEN ZUR PRÜFUNG DER VORLIEGENDEN RECHNUNGSLEGUNG, DIE BESONDEREN AUFTRAGSBEDINGUNGEN FÜR PRÜFUNGEN UND PRÜFUNGSNAHE TÄTIGKEITEN DER ERNST & YOUNG GMBH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT (STAND 3. JULI 2007) SOWIE DIE "ALLGEMEINEN AUFTRAGSBEDINGUNGEN FÜR WIRTSCHAFTSPRÜFER UND WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFTEN" IN DER VOM INSTITUT DER WIRTSCHAFTSPRÜFER HERAUSGEGEBENEN FASSUNG VOM 3. JANUAR 2002 ZUGRUNDE.

KLARSTELLEND WEISEN WIR DARAUF HIN, DASS WIR DRITTEN GEGENÜBER KEINE VERANTWORTUNG, HAFTUNG ODER ANDERWEITIGE PFLICHTEN ÜBERNEHMEN, ES SEI DENN, DASS WIR MIT DEM DRITTEN EINE ANDERS LAUTENDE SCHRIFTLICHE VEREINBARUNG GESCHLOSSEN HÄTTEN ODER EIN SOLCHER HAFTUNGSAUSSCHLUSS UNWIRKSAM WÄRE.

WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS WIR KEINE AKTUALISIERUNG DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS HINSICHTLICH NACH SEINER ERTEILUNG EINTRETENDER EREIGNISSE ODER UMSTÄNDE VORNEHMEN, SOFERN HIERZU KEINE RECHTLICHE VERPFLICHTUNG BESTEHT.

WER AUCH IMMER DAS IN VORSTEHENDEM BESTÄTIGUNGSVERMERK ZUSAMMENGEFASSTE ERGEBNIS UNSERER TÄTIGKEIT ZUR KENNTNIS NIMMT, HAT EIGENVERANTWORTLICH ZU ENTSCHEIDEN, OB UND IN WELCHER FORM ER DIESES ERGEBNIS FÜR SEINE ZWECKE NÜTZLICH UND TAUGLICH ERACHTET UND DURCH EIGENE UNTERSUCHUNGSHANDLUNGEN ERWEITERT, VERIFIZIERT ODER AKTUALISIERT.

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