Große-Vehne Marsberg GmbH

Zur Egge 30, 34431 Marsberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 7589
Eingetragen
26.7.2006
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
Betrieb einer Spedition und Erbringung von Dienstleistungen für Unternehmen, soweit keine besonderen behördlichen Genehmigungen erforderlich sind

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Schröder
seit 8.5.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Große-Vehne Marsberg Beteiligungs GbR
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

René Große-Yehne
Panoramastraße 5, 71296 Heimsheim
GV Beteiligungs GmbH
Germany

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Große-Vehne Marsberg GmbH

Marsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk

Lagebericht 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Große-Vehne Marsberg GmbH ist auf den Geschäftsbereich der Speditions- und Lagerlogistik spezialisiert. Sie übernimmt für ihre Kunden die Disposition, Lagerung, Abfertigung sowie den Transport von Waren und Gütern. Für ihr Klientel ist die Große-Vehne Marsberg GmbH vorwiegend in Systemverkehren im Komplettladungsbereich tätig - im Jahr 2023 setzte die Gesellschaft hierfür im Jahresdurchschnitt rund 118 Fahrzeugeinheiten ein.

Auftraggeber und Frachtzahler der Große-Vehne Marsberg GmbH kommen fast ausschließlich (Anteil rund 99%) aus Deutschland, das verbleibende 1% entstammt europäischen Anrainerstaaten. Zum Kundenportfolio der Gesellschaft gehören vorzugsweise Direktkunden aus den Bereichen Automotive und Konsumgüter - große Verlader jedoch ergänzen und runden das Portfolio ab.

Neben der Erbringung der genannten Leistungen betreibt die Große-Vehne Marsberg GmbH auch einen technischen Stützpunkt am Heimatstandort Marsberg- Meerhof; dort werden unterschiedlichste Leistungen in den Bereichen Reparatur, Wartung und Fahrzeugpflege für den eigenen Fuhrpark, aber auch für externe Drittkunden, erbracht.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2023 um 3,9 Prozent zugelegt. Dieses Wachstum ist im historischen Vergleich zwar verhalten, aber angesichts der Belastungen dennoch robust. Vielerorts wurde die konjunkturelle Entwicklung durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen, Kaufkraftverluste infolge der erhöhten Inflation sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten belastet. In den meisten Ländern schwächelte dadurch in erster Linie die Industrie, während sich die Dienstleistungen vielerorts etwas besser behaupten konnten. Einen Schub gab es aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, vor allem den Vereinigten Staaten.

Die US-Wirtschaft expandierte 2023 insgesamt überraschend stark, um 2,5 Prozent. Die umfangreichen fiskalpolitischen Impulse der Jahre 2020 bis 2022 stützten weiterhin den privaten Konsum und die Unternehmensinvestitionen. Unter den Schwellenländern trug China maßgeblich zum Wachstum bei. Die Wirtschaft legte dort 2023 um 5,2 Prozent zu - gegenüber den Vorpandemiejahren hat sich das Wachstum jedoch deutlich abgeschwächt: Die Erholung nach der Null-Covid-Politik wurde insbesondere von den anhaltenden Problemen im Immobiliensektor überschattet. Mexiko erzielte 2023 ein Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent, auch wenn die Exporte in die Vereinigten Staaten sich zuletzt nicht mehr so dynamisch entwickelten. Brasiliens Wirtschaft wuchs um 3,1 Prozent, auch dank starker Ernten und Ausfuhren im ersten Halbjahr. Die indische Wirtschaft expandierte aufgrund einer soliden Binnennachfrage 2023 um kräftige 6,9 Prozent.

Die europäische Wirtschaft hingegen trat auf der Stelle, gebremst von der Energiepreiskrise und der restriktiven Geldpolitik. Der Euroraum trug mit 0,5 Prozent nur wenig zum Wachstum der Weltwirtschaft 2023 bei. Das Vereinigte Königreich rutschte im zweiten Halbjahr in eine technische Rezession, erlebte also zwei aufeinanderfolgende Quartale, in denen die Wirtschaftsleistung sank (um 0,1 und 0,3 Prozent). Das britische Wachstum war unter anderem von den Nachwirkungen der Cost-of-Living Crisis der Haushalte stark belastet. Japan expandierte 2023 um 1,9 Prozent, rutschte im zweiten Halbjahr aber ebenfalls in eine technische Rezession. Die hohe Inflation lastete dort besonders stark auf der Binnennachfrage. Einzig der Außenbeitrag war positiv, weil die Exporte dank des schwachen Yens stärker wuchsen als die Importe.

Eine schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland hat im vergangenen Jahr die deutsche Wirtschaft ausgebremst und lastet weiterhin auf ihr. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 drei Quartale stagnierte, ging sie im Schlussquartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal zurück. Das gleiche Minus schlug auch im Gesamtjahr zu Buche. Während die Nachfrage aus dem Ausland wegen der schwächelnden globalen Industrieproduktion nachließ, dämpften die wiederholten Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie die hohen Inflationsraten auch die Binnennachfrage. Obwohl die Verbraucherpreise seit Anfang 2023 insbesondere wegen rückläufiger Energiepreise fast durchgehend weniger zulegten, lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt noch bei 5,9 Prozent.

Immerhin ließen hohe Lohnabschlüsse im Jahresverlauf die Reallöhne leicht steigen. Diese konnten die vorangegangenen Kaufkraftverluste der Verbraucher*innen jedoch nicht ausgleichen. Die Einkommens- und die Preisentwicklung führten zu anhaltender Verunsicherung, was die Kauflaune trübte und den privaten Konsum im Gesamtjahr 2023 deutlich sinken ließ. Die steigenden Nominalzinsen setzten zudem Sparanreize, wodurch die sich ohnehin hohe Sparquote noch erhöhte.

Wegen der Zinsanhebungen stiegen auch die Finanzierungskosten für private Haushalte und Unternehmen und dämpften das Investitionsgeschehen. Vor allem die Bauinvestitionen gingen deutlich zurück, insbesondere durch einen schwachen privaten Wohnungsbau. Gleichzeitig konnten die Ausrüstungsinvestitionen wohl noch von dem hohen Auftragsbestand infolge der Erholung nach der Corona-Pandemie profitieren und legten insgesamt zu. Dagegen lastete die schwache Auslandsnachfrage auf den Exporten. Da die Importe jedoch aufgrund hoher Energiepreise und der geringen Nachfrage der heimischen Industrie nach Vorleistungsgütern aus dem Ausland noch stärker einbrachen, entwickelte sich der Außenbeitrag positiv.

Trotz der konjunkturellen Schwächephase erreichte die Beschäftigung mit jahresdurchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen einen Höchststand. Der Beschäftigungsaufbau wurde vor allem durch Migration ermöglicht. Positiv wirkte sich auch aus, dass Bund, Länder und Kommunen in den Bereichen Gesundheit, Erziehung und öffentliche Verwaltung viele zusätzliche Stellen schufen. Zugleich nahm die Zahl der Arbeitslosen zu und die Arbeitslosenquote stieg von 5,3 Prozent im Jahr 2022 auf 5,7 Prozent im Jahr 2023.

Die Bruttowertschöpfung war in der zweiten Jahreshälfte vor allem im Verarbeitenden Gewerbe rückläufig. Insbesondere die energieintensiven Branchen litten unter den dauerhaft erhöhten Energiepreisen.

Die Kfz-Ersatzteilbranche verzeichnet ein Wachstum, das durch die Alterung der Fahrzeuge vorangetrieben wird. Je älter die Fahrzeuge werden, desto häufiger müssen sie aufgrund der Verschlechterung der Komponenten gewartet und repariert werden. Diese stetige Nachfrage nach Ersatzteilen und Dienstleistungen befeuert den Aftermarket-Sektor. Im Laufe der Zeit und mit der Nutzung verschleißen Komponenten wie Bremsen, Reifen und Abgassysteme, was den Bedarf an Ersatzteilen bei älteren Fahrzeugen erhöht und die Marktexpansion fördert.

Laut ACEA (European Automobile Manufacturers' Association) lag das Durchschnittsalter im Jahr 2023 der Personenkraftwagen in der Europäischen Union (EU) bei 12 Jahren, wobei Griechenland und Estland die ältesten Autoflotten haben, wobei der Durchschnitt bei fast 17 Jahren liegt. Spitzenreiter hingegen ist Luxemburg bei den neuesten Pkw mit einem Durchschnittsalter von 7,6 Jahren. Unter den großen EU-Märkten verfügt Italien mit 14 Jahren über die ältesten PKWs, dicht gefolgt von Spanien mit 13,6 Jahren.

Die wachsende Beliebtheit des Fahrzeugbesitzes und der Trend, Fahrzeuge über einen längeren Zeitraum zu behalten, tragen ebenfalls zur Nachfrage nach Aftermarket- Produkten und -Dienstleistungen bei. Da sich immer mehr Verbraucher dafür entscheiden, ihre Fahrzeuge zu behalten, anstatt neue zu kaufen, ist der Aftermarket- Sektor auf weiteres Wachstum vorbereitet. Insgesamt ist das steigende Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf der Straße ein wesentlicher treibender Faktor für den globalen Kfz-Ersatzteilmarkt und bietet Möglichkeiten für Zulieferer, Einzelhändler und Dienstleister im Ersatzteilmarkt, den sich verändernden Bedürfnissen von Fahrzeugbesitzern weltweit gerecht zu werden.

Die deutsche Papier- und Zellstoffindustrie mit ihren rund 46.000 Beschäftigten hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Rückgang bei Produktion und Absatz hinnehmen müssen. Die Aufholjagd der Nach-Corona-Jahre ist gestoppt. Die Kennzahlen für die Branche sind schlecht wie lange nicht mehr. Wie der Verband DIE PAPIERINDUSTRIE mitteilt, ging die Produktion 2023 um rund 14 Prozent auf 18,6 Mio. Tonnen zurück. Sie sank damit auf den niedrigsten Wert der vergangenen 20 Jahre. Der Absatz brach um 13 Prozent auf 18,8 Mio. Tonnen ein. Der Branchenumsatz fiel um 27 Prozent auf 15,5 Mrd. Euro. Die überproportionale Reduzierung des Umsatzes ist auch ein Indiz für empfindliche Preisnachlässe zu Lasten der Wirtschaftlichkeit der Unternehmen.

2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens

Die Große-Vehne Marsberg GmbH verzeichnete im Betrachtungszeitraum eine ihren Erwartungen folgende Entwicklung. Alle auf die Stabilisierung und Expansion mit den Hauptkunden ausgelegten Maßnahmen konnten erfolgreich und mit dem gewünschten Effekt im Berichtsjahr durchgeführt und abgeschlossen werden.

Maßnahmen zur engeren Bindung des Fahrpersonals konnten ebenso erfolgreich und wegweisend abgeschlossen werden.

Im Bereich Fuhrpark wurde die in der Vergangenheit vorherrschende Fahrzeugmarke durch den Ausbau mit Fahrzeugen eines weiteren Wettbewerbers weiter vor-angetrieben.

Die teilerneuerte Fahrzeugflotte in Kombination mit dem detailliert vorbereiteten, operativen Roll-Out konnten im gesamten Jahreslauf einen wie geplant ablaufenden Transportablauf sicherstellen und steuerte aus Kostensicht einen positiven Ergebnisbeitrag bei.

Nicht zuletzt konnten Kundenbeziehungen im Bestandsbereich gefestigt und ausgebaut werden - die Basis für mögliche künftige Expansionen.

a) Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung des Unternehmens werden die wesentlichen Steuerungsgrößen, die sich aus operativen Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatz, Kosten und deren Struktur, sowie Ergebnis) ableiten, verwendet. Zur besseren Steuerung und Kontrolle wurden zusätzlich wöchentliche Umsatz- und Ergebnis-Forecasts als festes Informationsinstrument installiert.

b) Umsatz- und Ertragslage

Im Jahr 2023 konnte die Große-Vehne Marsberg GmbH ihren Umsatz um rund 2,2 Mio. EUR erhöhen.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen verringerten sich im Jahr 2023 von T€ 7.505 auf T€ 6.315. Der Personalaufwand stieg um T€ 1.090 auf T€ 6.886 (Vorjahr T€ 5.796) an.

Die Summe für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Jahr 2023 erhöhte sich auf T€ 15.451 (Vorjahr T€ 13.749), bedingt im Wesentlichen durch gestiegene Kosten in den Bereichen Fuhrpark und Personal.

Im Berichtsjahr ergibt sich ein positives Jahresergebnis von T€ +549 (Vorjahresergebnis lag bei T€ +275).

c) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Betrachtungszeitraum von T€ 3.813 auf T€ 3.923.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen 2023 marginal auf T€ 3.145 (Vorjahr T€ 2.909) an. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um T€ 137 auf T€ 1.527 (Vorjahr T€ 1.664).

Die am Bilanzstichtag vorhandenen flüssigen Mittel verringerten sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig um rund T€ -89 und betrugen T€ +452.

Die Liquiditätssituation hat sich mit fortschreiten des Jahres 2023 stabilisiert und gilt als gefestigter Baustein des Unternehmens. Das Unternehmen verfügt über eine gesicherte Liquidität. Zins- oder Währungsrisiken bestehen nicht.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die verfolgte Strategie sich schwerpunktmäßig auf die Expansion und des Ausbaus des vorhandenen Kundenstamms in den Branchen Aftermarkt KFZ-Ersatzteile und der Papierindustrie zu fokussieren, und nicht verstärkt Neukundenakquise zu betreiben, wird für die weitere Entwicklung der Große-Vehne Marsberg GmbH ein substanzieller Baustein der wirtschaftlichen Stabilität sein.

Ergänzend hierzu konnten im Bereich System- bzw. Teilladungsbereich Preisgespräche und Kapazitätsverhandlungen mit Großkunden erfolgreich und positiv abgeschlossen werden. Dies wird als weiterer Bestandteil das Fundament der künftigen wirtschaftlich effektiven Entwicklung festigen.

2. Risiken

Als größtes und nicht kalkulierbares Risiko ist aktuell sicherlich die allgemeine geopolitische Lage in Europa und in der Welt zu nennen. Auswirkungen auf die nationale oder europäische Wirtschaftsentwicklung aufgrund weiter voranschreitender Eskalationen sind in ihrem Ausmaß nicht einschätzbar.

Konjunkturelle Einbußen und / oder entstehende Unsicherheiten an den Finanzmärkten könnten letztendlich die negativen Folgen für den europäischen Wirtschaftsraum sein.

In der Gesamtbeurteilung der Risikosituation sieht die Geschäftsführung der Große- Vehne Marsberg GmbH trotz der aktuell vorherrschenden Unsicherheiten die Risiken als nicht geschäftsgefährdend für das Unternehmen an.

3. Chancen

Für die Jahre 2024 - 2025 wird für Deutschland ein verhalten positives Wirtschaftswachstum von 0,3% bzw. 1,0% prognostiziert. Europas Wirtschaftsleistung wird im Jahr 2024 um +0,7% und im Jahr 2025 um +1,5% prognostiziert steigen. Im selben Zeitraum werden für die Wirtschaftsentwicklung der Welt Prognosen mit Wachstumsraten von 2,9% und 3,0% publiziert.

Für die Zukunft erwartet die Papierindustrie neue Impulse u.a. durch innovative Verpackungslösungen aus Papier, die eine nachhaltige Alternative zu fossilbasierten Kunststoffen bilden.

Die steigende Nachfrage nach Elektro- und Hybridfahrzeugen eröffnet neue Möglichkeiten für Hersteller von Autoteilen und Zubehör. Da immer mehr Verbraucher auf diese Fahrzeuge umsteigen, besteht ein wachsender Bedarf an Spezialteilen und Zubehör, die auf die einzigartigen Merkmale und Technologien dieser Fahrzeuge abgestimmt sind. Dies hat zur Entwicklung neuer Produkte wie fortschrittlicher Batterien, Elektromotoren und Ladesysteme geführt.

Neben diesen Spezialkomponenten besteht auch eine wachsende Nachfrage nach Zubehör, das die Funktionalität und den Komfort von Elektro- und Hybridfahrzeugen erhöht. Dazu gehören Produkte wie Ladekabel, tragbare Ladestationen und Smartphone- Apps, mit denen Fahrer ihre Fahrzeuge aus der Ferne überwachen und steuern können. Darüber hinaus bietet der Wandel hin zu Elektro- und Hybridfahrzeugen auch Möglichkeiten für Hersteller, umweltfreundlichere Produkte zu entwickeln.

Weiteres Forcieren der technischen Innovation und hohe Ansprüche an die Transportabwicklung sind und werden auch zukünftig der zentrale Mittelpunkt des wirtschaftlichen Handels der Große-Vehne Marsberg GmbH sein.

D. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten. Die Fakturierung erfolgt in Euro.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Derivative Finanzinstrumente sind nicht im Einsatz. Wesentliche Preisänderungs-, Ausfall-, Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen nach unserer Einschätzung nicht.

 

Marsberg, den 22. August 2024

Christian Schröder, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.013,02 11.499,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 188.857,23 264.265,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.259.992,84 2.994.632,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 451.883,99 541.041,68
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 1.150,71
3.922.747,08 3.812.588,76

PASSIVA

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 959.345,02 410.528,65
1.059.345,02 510.528,65
B. RÜCKSTELLUNGEN 536.396,27 424.834,45
C. VERBINDLICHKEITEN 2.327.005,79 2.877.225,66
davon aus Steuern: EUR 0,00 (Vj.: EUR 342.587,43)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 75.478,38 (Vj.: EUR 49.083,38)
3.922.747,08 3.812.588,76

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

in 2023 in 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 23.407.067,20 20.084.428,76
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.618.517,44 4.745.101,42
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.267.514,33 1.050.577,65
davon für Altersversorgung EUR 1.001,40 (Vj.: EUR 1.127,40) 6.886.031,77 5.795.679,07
3. Abschreibungen
auf Sachanlagen 114.955,67 12.921,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 15.451.165,93 13.748.574,53
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.693,78 149,75
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.427,77 14.622,23
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 292.126,47 151.856,69
8. Ergebnis nach Steuern 651.053,37 360.924,31
9. sonstige Steuern 102.237,00 85.782,00
10. Jahresüberschuss 548.816,37 275.142,31
11. Gewinnvortrag 410.528,65 135.386,34
12. Bilanzgewinn 959.345,02 410.528,65

ANHANG

der Große-Vehne Marsberg GmbH, Marsberg

I. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN

Die Große-Vehne Marsberg GmbH mit Sitz in Marsberg ist beim Registergericht Arnsberg unter HRB 7589 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes erstellt. Für die Gewinn und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB.

Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 HGB wurde Gebrauch gemacht.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSVORSCHRIFTEN

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr fortgeführt.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen entsprechen hinsichtlich Abschreibungsmethoden und Abschreibungssätzen den handelsrechtlichen Vorschriften.

Bewegliche Anlagen wurden überwiegend in 2 bis 6 Jahren abgeschrieben.

Im Berichtsjahr erfolgte ein Zugang von geringwertigen Vermögensgegenständen. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht.

Vorräte wurden zu Anschaffungskosten, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips, angesetzt.

Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Risiken ist durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen worden.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls auf Grund der entsprechend steuerlichen Bemessungsgrundlagen dotiert.

Die sonstigen Rückstellungen werden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 und die Entwicklung im Berichtszeitraum sowie die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember hierauf vorgenommenen Abschreibungen ergeben sich aus dem Anlagenspiegel, der im Anhang auf Blatt 4 dargestellt wird.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich, für Abschluss- und Prüfungskosten, unterlassene Reparaturen sowie Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern € 0,00 (Vj. € 342.587,43) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit € 75.478,65 (Vj. € 49.083,38) enthalten.

Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten im einzelnen:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr mit einer Restlaufzeit zwischen 1-5 Jahren mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre gegenüber Gesellschaftern
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.526.803,53 1.526.803,53 0,00 0,00 0,00
(1.663.846,33) (1.663.846,33) (0,00) (0,00) (0,00)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 800.202,26 800.202,26 0,00 0,00 0,00
(1.213.379,33) (1.213.379,33) (0,00) (0,00) (0,00)
Gesamt 2.327.005,79 2.327.005,79 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.877.225,66) (2.877.225,66) (0,00) (0,00) (0,00)
durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert Art und Form der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 - *)
(0,00)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 -
(0,00)
Gesamt 0,00
(Vorjahr) (0,00)

*) Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.173,77 125.469,69 0,00 -102.288,18 171.355,28
148.173,77 125.469,69 0,00 -102.288,18 171.355,28
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Stand 31.12.2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 136.674,77 114.955,67 -102.288,18 149.342,26
136.674,77 114.955,67 -102.288,18 149.342,26
Buchwert
31.12.2022 31.12.2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.499,00 22.013,02
11.499,00 22.013,02

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Pachtverträgen, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sind in Höhe von jährlich 3 Mio €.

2. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

In der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurden durchschnittlich 178 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 164 gewerbliche Arbeitnehmer und 14 Angestellte.

3. Angaben zu Leitungsorganen

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023

 

Herr Christian Schröder, Spediteur

Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Ebenso unterbleibt die Angabe des Abschlussprüferhonorars gem. § 288 Abs. 2 HGB.

V. BESONDERE VORGÄNGE NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES

Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

VI. ERGEBNISVERWENDUNG

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Marsberg, den 22. August 2024

Christian Schröder, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt.

An die Große-Vehne Marsberg GmbH, Marsberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Große-Vehne Marsberg GmbH, Marsberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Große-Vehne Marsberg GmbH, Marsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 18. Dezember 2024

Schaffer WP Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sabine Erhardt, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Angaben

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 05.02.2025 festgestellt.

Der Bilanzgewinn der Gesellschaft für 2023 in Höhe von 959.345,02 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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