KOLEKTOR CONTTEK GmbHLiquidiert

75177 Pforzheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 503495
Vorher
Steudle-Kontakte GmbHCONTTEK GmbH
Eingetragen
1.6.1993
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Transformatoren und StromrichternHerstellung von Drahtwaren, Ketten und Federn
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von elektrischen Kontakten und Präzisionsstanzteilen sowie artverwandten Produkten.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

CONTTEK GmbH

Pforzheim

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CONTTEK GmbH, Pforzheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CONTTEK GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 23. April 2013

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mokler, Wirtschaftsprüfer

Kern, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Aktiva

31.12.2012 31.12.2011
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 309.611,00 302.677,00
II. Sachanlagen 1.366.599,48 1.790.991,96
III. Finanzanlagen 227.597,40 103.314,24
  1.903.807,88 2.196.983,20
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 4.404.815,00 4.067.858,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.785.280,61 7.492.535,42
- davon gegenüber verbundene Unternehmen EUR 6.468.874,85 (i. Vj. EUR 3.459.234,67)-    
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 619.101,80 3.469,49
  13.809.197,41 11.563.862,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 383.812,81 7.480,66
  16.096.818,10 13.768.326,77

Passiva

   
  31.12.2012 31.12.2011
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.533.875,64 1.533.875,64
II. Kapitalrücklage 166.013,22 166.013,22
III. Gewinnvortrag 2.397.393,04 2.397.393,04
  4.097.281,90 4.097.281,90
B. Rückstellungen 1.043.560,97 884.834,74
C. Verbindlichkeiten 10.944.759,23 8.768.298,13
- davon gegenüber Kreditinstituten EUR 2.806.315,64 (i. Vj. EUR 2.860.651,76)-    
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 6.344.121,01 (i. Vj. EUR 4.233.869,00)-    
D. Rechnungsabgrenzungsposten 11.216,00 17.912,00
  16.096.818,10 13.768.326,77

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012

2012 2011
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   17.505.319,67   15.273.699,78
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 5.694.284,80   5.385.840,21  
b) Soziale Abgaben 1.084.953,36 6.779.238,16 1.055.978,06 6.441.818,27
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   523.645,11   594.351,33
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   4.728.969,74   4.685.851,98
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   368.043,81   143.279,76
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 358.939,49 (i. Vj. EUR 131.860,05)-        
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   174.419,25   119.138,70
- davon an verbundene Unternehmen EUR 6.205,03 (i. Vj. EUR 6.228,06)-        
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   5.667.091,22   3.575.819,26
8. Sonstige Steuern   3.424,00   3.655,00
9. Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführte Gewinne   -5.663.667,22   -3.572.164,26
10. Jahresüberschuss   0,00   0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

A. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit steuerlich zulässig, wurde in früheren Jahren für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen seit 2008 grundsätzlich zeitanteilig und nach der linearen Methode.

Die Nutzungsdauern betragen bei den immateriellen Vermögensgegenständen drei bis fünf Jahre, bei den Sachanlagen eins bis 25 Jahre.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Für Hilfswerkzeuge wurde ein Festwert gebildet. Eine Überprüfung des Wertes erfolgt grundsätzlich alle drei Jahre, letztmalig im Geschäftsjahr 2011.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

III. Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse/Leistungen sind zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des handelsrechtlichen Mindestumfangs und unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nach § 253 Abs. 3 Satz 1 und 2 HGB bewertet.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt.

Prämien für Zinssicherungsgeschäfte werden in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen und linear über die Laufzeit des gesicherten Darlehens verteilt, soweit die Voraussetzungen einer Bewertungseinheit gem. § 254 HGB erfüllt sind. Soweit ein Sicherungszusammenhang nicht besteht, erfolgt der Wertansatz zu Anschaffungskosten, maximal jedoch dem niedrigeren beizulegendem Wert (Marktwert).

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag erfasst, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

IV. Passivposten

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zu den jeweiligen Bilanzstichtagen ermittelt wurde, abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

B. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen zur Bilanz

I. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beiliegenden Anlagenspiegel dargestellt.

Im September 2012 wurde eine Sale-and-Lease-Back-Vereinbarung über einen Großteil des Maschinenparks getroffen. Hieraus ergab sich ein Buchgewinn in Höhe von ca. TEUR 1.480.

II. Umlaufvermögen

Anfang des Jahres 2012 wurde ein stilles echtes Factoring (inkl. Delkredere) begründet. In diese Vereinbarung wurden jedoch nicht alle Forderungen einbezogen, insbesondere Forderungen aus Werkzeugumsätzen sowie bestimmter Länder werden nicht angekauft. Aufgrund vereinbarter Sicherungseinbehalte sowie zeitlicher Verschiebungen bestehen zum 31. Dezember 2012 Forderungen gegenüber der Factoringgesellschaft in Höhe von TEUR 453, die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen wurden.

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist der Barwert (TEUR 119; Vorjahr: TEUR 140) des Körperschaftsteuerguthabens gemäß § 37 KStG in Höhe von ursprünglich TEUR 265 ausgewiesen. Dieses wird bis 2017 in Jahresraten von jeweils TEUR 26 erstattet.

Im Vorjahr wurde ein Zins-CAP für den Zeitraum 11/2011 bis 11/2015 abgeschlossen. Soweit zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft eine Bewertungseinheit besteht, erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten, d. h. keine Abwertung auf den aktuellen Marktwert.

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 187 (Vorjahr: TEUR 183) enthalten.

Im Rechnungsabgrenzungsposten wird insbesondere eine Leasingsonderzahlung im Rahmen eines in 2012 abgeschlossenen Leasingvertrages im Zusammenhang mit dem Sale-and-Lease-Back-Vertrag ausgewiesen.

III. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TDM 3.000 (=TEUR 1.534). Es ist noch nicht auf Euro umgestellt worden.

IV. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
31. Dez. 2012 bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre länger als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
  10.945 10.945 0 0
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.807 2.807 0 0
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.344 6.344 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch einen "Raumsicherungsübertragungsvertrag über Waren" gesichert.

V. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 6.419 (Vorjahr: TEUR 3.005) enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus kurzfristiger Darlehensgewährung.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 6.344 (Vorjahr: TEUR 4.234) enthalten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.502 (Vorjahr TEUR 3), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr TEUR 17), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 0) sowie übrige periodenfremde Erträge von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 0) enthalten.

II. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 31) sowie aus der Zuführung zu Wertberichtigungen und Forderungsverlusten in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr TEUR 7) enthalten.

C. Sonstige Angaben

I. Derivative Finanzinstrumente

Als derivative Finanzinstrumente werden Zinsswaps und Zinscaps zur Steuerung des Zinsänderungsrisikos eingesetzt. Sie dienen grundsätzlich Sicherungszwecken. Reine Handelspositionen mit dem Ziel der Ertragsoptimierung werden nicht eingegangen. Die Kontrakte werden über Banken abgewickelt, die über gute Bonität verfügen. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen:

Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert Buchwert Bilanzposten
31.12.2012 31.12.2012 31.12.2012 31.12.2012
TEUR TEUR TEUR
Mit fremden Dritten        
Zinscap + 2.800 1) 0 51 Sonst. Vermögensgegenstände
  +2.800 0 +51  

1) Finanzinstrumente mit positivem Zeitwert

Beim Zinscap gibt der Nominalbetrag den Betrag des Darlehens an, für den die Zinsbegrenzung vereinbart ist. Die originäre variable Verzinsung von 6-MEURIBOR wird hierbei der Höhe nach auf 3,500 % begrenzt. Die Laufzeit des Caps sowie die Zinszahlungstermine entsprechen denen des zu Grunde liegenden Darlehens. Die bei Abschluss des Caps gezahlte Prämie von TEUR 87 wird linear über die Laufzeit des gesicherten Darlehens verteilt, soweit die Voraussetzungen für eine Bewertungseinheit im Sinne von § 254 HGB gegeben sind.

Für die der Höhe und der Laufzeit nach über das Grundgeschäft hinaus gehenden Zahlungen sind die Voraussetzungen nicht mehr gegeben, so dass für diesen Teil die Bewertungsgrundsätze, insbesondere das Imparitätsprinzip, anzuwenden sind. Dies führte im Geschäftsjahr zu einer Abwertung in Höhe von TEUR 13.

Die beizulegenden Zeitwerte ergeben sich aus der Bewertung der ausstehenden Positionen zu Marktpreisen ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Sie geben an, wie sich eine Glattstellung am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte. Positive Zeitwerte stehen für potenzielle Gewinne am Bilanzstichtag, negative für potenzielle Verluste. Aufgrund des Sicherungszusammenhangs bleiben diese Marktwertschwankungen der derivativen Finanzinstrumente bilanziell grundsätzlich außer Ansatz.

Die Bewertung der eingesetzten derivativen Finanzinstrumente erfolgt nach anerkannten finanzmathematischen Berechnungsmodellen und -methoden. Eingesetzt wird dabei die Bewertung nach dem Barwert-Verfahren. Die wesentlichen Berechnungsparameter basieren auf den vereinbarten Zinsen sowie am Bilanzstichtag aktuellen Zinsstrukturkurven.

II. Geschäfte außerhalb der Bilanz

Die Gesellschaft hat zur Schonung der Liquidität Leasingverträge abgeschlossen statt Anlagevermögen zu erwerben.

Restlaufzeit von - bis Belastung in 2013
Monate TEUR
Immobilienleasingvertrag 183 711
Maschinenleasingvertrag aus SALB 52 367
Sonstige Maschinenleasingverträge 5 bis 81 445
Sonstige Leasingverträge 3 bis 26 62
    1.585

III. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus den Leasingverträgen über das Betriebsgebäude, die eine Laufzeit bis zum 31. März 2028 haben, resultieren derzeit finanzielle Verpflichtungen über die Vertragslaufzeit in Höhe von TEUR 8.118 (Vorjahr: TEUR 9.012).

Aus dem Sale-and-Lease-Back-Vertrag, der eine Laufzeit bis zum 30. April 2017 hat, resultieren finanzielle Verpflichtungen über die Vertragslaufzeit in Höhe von TEUR 1.592 (Vorjahr: TEUR 0).

Weitere wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverträgen in Höhe von derzeit TEUR 1.240 (Vorjahr: TEUR 1.327).

IV. Organe und Organbezüge

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

 

Karl Schiga, Kaufmann, Niefern-Öschelbronn (bis 31. Dezember 2012)

Bernd Zwintzscher, Kaufmann, Neulingen

Stefan Tschugmell, Ingenieur, Bad Abbach (seit 01. Februar 2012)

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft, da sie in der CONTTEK Holding GmbH angestellt sind.

V. Abschlussprüferhonorare

Die Angabe der Honorare für den Abschlussprüfer unterbleibt gem. § 288 Abs. 2 HGB.

VI. Mitarbeiter

2012 2011
Gewerbliche Arbeitnehmer 85 84
Angestellte 38 39
Zwischensumme 123 123
Auszubildende 15 14
Gesamt 138 137

VII. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag

Am 26. September 2000 wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 2000 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der zwischenzeitlich auf die CONTTEK Holding GmbH verschmolzenen STEUDLE HOLDING GMBH (ehemals Bernd Steudle Beteiligungsgesellschaft mbH) und der Steudle-Kontakte GmbH (ehemals Bernd Steudle GmbH, jetzt CONTTEK GmbH) abgeschlossen, wonach sich die CONTTEK GmbH verpflichtet, ihr Ergebnis an die CONTTEK Holding GmbH abzuführen.

VIII. Konzernverhältnisse

Sämtliche Anteile werden von der CONTTEK Holding GmbH, Pforzheim, gehalten. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen i. S. d. § 290 HGB zur CONTTEK Holding GmbH, Pforzheim, und ihren mittelbaren und unmittelbaren Tochtergesellschaften.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der CONTTEK Holding GmbH, Pforzheim, einbezogen. Die CONTTEK Holding GmbH stellt freiwillig für den kleinsten und den größten Kreis der verbundenen Unternehmen einen Konzernabschluss auf, welcher nicht offengelegt wird.

 

Pforzheim, 22. April 2013

Stefan Tschugmell, Geschäftsführer

Bernd Zwintzscher, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 ist in der Gesellschafterversammlung vom 22. Oktober 2013 festgestellt worden.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2012 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2012
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 1.262.339,62 168.995,97 0,00 385.377,17 1.045.958,42
2. Geschäfts- und Firmenwert 9.579.644,45 0,00 0,00 0,00 9.579.644,45
  10.841.984, 07 168.995, 97 0,00 385.377,17 10.625.602, 87
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 13.441,35 36.481,57 0,00 0,00 49.922,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.954.762,87 122.191,82 151.685,58 6.356.880,21 1.871.760,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.649.847,37 150.039,43 9.238,74 390.935,70 1.418.189,84
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 168.294,56 106.243,84 -160.924,32 2.562,60 111.051,48
  9.786.346,15 414.956,66 0,00 6.750.378,51 3.450.924,30
III. Finanzanlagen 103.314,24 124.283,16 0,00 0,00 227.597,40
  20.731.644,46 708.235,79 0,00 7.135.755,68 14.304.124,57
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2012 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2012
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 959.662,62 162.061,97 385.377,17 736.347,42
2. Geschäfts- und Firmenwert 9.579.644,45 0,00 0,00 9.579.644,45
  10.539.307,07 162.061,97 385.377,17 10.315.991,87
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 1.783,35 1.958,57 0,00 3.741,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.883.547,87 226.341,40 5.905.390,21 1.204.499,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.107.460,37 133.283,17 364.659,70 876.083,84
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.562,60 0,00 2.562,60 0,00
  7.995.354,19 361.583,14 6.272.612,51 2.084.324,82
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
  18.534.661,26 523.645,11 6.657.989,68 12.400.316,69
Buchwerte
31.12.2012 31.12.2011
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 309.611,00 302.677,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 0,00
  309.611,00 302.677,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 46.181,00 11.658,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 667.261,00 1.071.215,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 542.106,00 542.387,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 111.051,48 165.731,96
  1.366.599,48 1.790.991,96
III. Finanzanlagen 227.597,40 103.314,24
  1.903.807,88 2.196.983,20

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

1. Wirtschaft- und Branchenentwicklung

Die positive wirtschaftliche Entwicklung, die sich im Jahr 2011 abzeichnete, hielt sich im Geschäftsjahr 2012, trotz einer leicht abflachenden Konjunktur im Bereich der Automobil- und Elektroindustrie im letzten Quartal, weitgehend stabil.

Während die Entwicklung auf dem Pkw-Weltmarkt insgesamt eine Wachstumsrate von 4% verzeichnen konnte, gestaltete sich der Absatzmarkt in Westeuropa eher schwierig, im Inlandsmarkt war die Zahl der PKW Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahreswert sogar leicht rückläufig (ca. -2%). Noch größere Einbußen konnte man bei den Produkten in Südeuropa verzeichnen. Die Produkte der Conttek werden jedoch überwiegend in deutschen Prämienfahrzeugen verbaut.

2. Geschäftsverlauf

2.1 Allgemeines

Die CONTTEK GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der CONTTEK Holding GmbH, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.

Das Geschäftsjahr 2012 der CONTTEK GmbH verlief, trotz der gesamtwirtschaftlichen Wachstumsrate von 0,7%, recht erfreulich. Insgesamt konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr nochmals gesteigert werden. Vor allem der Auftragseingang der Neuwerkzeuge im Geschäftsjahr 2012 entwickelte sich sehr positiv.

Die CONTTEK GmbH konnte ihre Markstellung aufgrund der erweiterten Produktpalette und der Ausrichtung auf hochwertige und komplexe Produkte weiter festigen. Insgesamt hat sich das Unternehmen eine sehr gute Ausgangsposition erarbeitet.

2.2 Fertigungsteile (Metall-Kunststoff-Verbundteile)

Im Berichtsjahr produzierten wir unverändert profitable Produkte in hochwertiger Qualität, um die hohe Kundenzufriedenheit zu erhalten und somit den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern.

Die Nachfrage nach einfachen Stanz- und Spritzteilen war bereits in den Jahren zuvor deutlich zurückgegangen. Die konsequente Ausrichtung auf hochwertige Metallteile sowie MetallKunststoff-Verbundteile wurde auch in Zeiten der Rezession und der allgemeinwirtschaftlichen Rückgänge vom Markt als absolut richtig bestätigt. Bei diesen Produktgruppen wurden und werden weiterhin gute Margen zu erzielen sein.

Der aktuelle Auftragseingang und -bestand bestätigt ebenfalls die Richtigkeit der eingeschlagenen Produktstrategie. Unsere Fertigungskapazitäten sind derzeit sehr gut ausgelastet.

2.3 Beschaffung

Die Beschaffung der benötigten Halbzeuge und Kaufteile erfolgte ausschließlich bei zertifizierten Lieferanten, die ihre Lieferqualität mit Prüfzeugnissen entsprechend der geforderten DIN/ISONormen belegen.

Der Einkauf von Halbzeugen aus Edelmetallen, Buntmetallen und Stahl war im Berichtszeitraum überwiegend unproblematisch. Während die Metall-Notierungen im Bereich der Buntmetalle im Verlauf des Jahres 2012 stabil waren, bewegte sich die Silbernotierung unterjährig von 800 945 EUR/kg. Der Einkauf von Kunststoffgranulat stieg entsprechend der Weltmarktpreise für Erdöl. Hier konnten die Preiserhöhungen nur teilweise weiter gegeben werden.

Die Lieferfristen entwickelten sich weiterhin analog zu den Metallnotierungen auf einem erträglichen Niveau.

2.4 ISO-Zertifizierung

Die Qualitätsanforderungen an unsere Produkte steigen mit der Komplexität der Fertigungsteile weiterhin kontinuierlich. Um die erzielten Leistungen zu dokumentieren, unterhalten wir seit 2004 ein Qualitäts- und Umweltmanagementsystem nach ISO/TS 16949 und ISO 14001. Auch die Zertifizierung nach OHSAS 18001 (Arbeitsschutz) haben wir im August 2012 erfolgreich bestanden.

Zahlreiche gute Kundenbeurteilungen bestätigen uns, dass sich unsere Mitarbeiter mit den Qualitätszielen der Kunden identifizieren und die Qualitätspolitik mittragen.

3. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

3.1 Ergebnisentwicklung

Nach einem Vorjahresergebnis in Höhe von TEUR 3.572 konnte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Ergebnis in Höhe von TEUR 5.664 (+58,6 %) vor Ergebnisabführung erwirtschaften.

Ein Teil des Ergebnisses resultiert aus einem Sale-and-Lease-Back Vertrag. Hier wurden mobile Teile des Anlagevermögens, in erster Linie Maschinen, zum 30. September 2012 veräußert. Hieraus resultierten Erträge aus Abgang Anlagevermögen in Höhe von 1,5 Mio. EUR.

Der Rohertrag erhöhte sich zusätzlich zu diesem Einmaleffekt auf Grund von Kosteneinsparungen insgesamt von 15.274 TEUR auf 17.505 TEUR.

Die Personalaufwendungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 6.779 (im Vorjahr TEUR 6.442). Gründe hierfür sind die steigenden Kundenanforderungen und der damit einhergehende Mehrbedarf an Planungs- und Kontrollprozessen auf den erzielten Mehrumsatz.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Berichtsjahr geringfügig von TEUR 4.686 auf TEUR 4.729.

Die höheren Zinserträge resultieren insbesondere aus höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

3.2 Vermögenslage

Durch den Sale-and-Lease-back-Vertrag, die getätigten Investitionen sowie die Abschreibungen im Jahr 2012 ergab sich per Saldo eine Reduzierung des Sachanlagenbestandes um ca. TEUR 400.

Die Vorratsbestände erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 337 von TEUR 4.068 auf TEUR 4.405. Während sich im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe insbesondere bei den Rohstoffen Teilefertigung eine Erhöhung von TEUR 1.163 auf TEUR 1.582 (+ TEUR 419) ergibt, weisen die unfertigen und fertigen Erzeugnissen einen Rückgang von TEUR 3.517 auf TEUR 2.888 (TEUR -629) aus. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben sich von TEUR -612 auf TEUR -65 reduziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzieren sich um TEUR 1.938 von TEUR 3.241 auf TEUR 1.303. Die Veränderung der Forderungsstruktur ist auf das Factoring (> Stilles Factoring) zurück zu führen, das wir seit Februar 2012 praktizieren. Die Lieferantenkredite bauten sich um TEUR 124 von TEUR 1.535 auf TEUR 1.659 auf.

Durch konzerninterne Finanzierungsvorgänge haben sich die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen von TEUR 3.459 im Vorjahr auf TEUR 6.469 erhöht. Im Wesentlichen bedingt durch im Geschäftsjahr höhere Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung CONTTEK Holding GmbH, erhöhen sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 4.234 auf TEUR 6.344.

Die Rückstellungen belaufen sich insgesamt auf TEUR 1.044 (Vorjahr TEUR 885).

3.3 Finanzlage

Der positive Geschäftsverlauf führte zu einer guten Liquiditätssituation ohne jegliche Engpässe während des gesamten Berichtsjahres. Sowohl erforderliche Investitionen als auch die Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Verbundunternehmen konnten aus dem operativen Cash Flow sowie aus dem Mittelzufluss im Rahmen des Sale-and-Lease-Back-Vertrages finanziert werden. Auch der Übergang zu Factoring hat zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation beigetragen.

Es besteht unverändert ein Darlehen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.800. Es verfügt über einen variablen Zins, der sich an der Entwicklung des EUR-EURIBOR für 6-MonatsGelder orientiert. Durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der CONTTEK Holding GmbH ist die Gesellschaft auch von der Finanzlage des Mutterunternehmens sowie der gesamten CONTTEK-Gruppe abhängig.

3.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Nach Würdigung der Geschäftszahlen im Berichtsjahr ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut zu bezeichnen.

4. Investition und Finanzierung

Die Investitionen in Höhe von TEUR 708 flossen primär in Maschinen und technische Anlagen, sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Darüber hinaus wurden noch Investitionen in EDV-Soft- und Hardware getätigt.

5. Personal

Bei der Gesellschaft waren im Jahresmittel 138 Arbeitnehmer (im Vorjahr 137) beschäftigt. Hiervon standen 2012 im Durchschnitt insgesamt 15 (im Vorjahr 14) Mitarbeiter in einem Ausbildungsverhältnis. Weiterhin befinden sich derzeit vier Studenten der Studienbereiche Technik bzw. Wirtschaft in dualer Ausbildung gemeinsam mit der Hochschule DH BW in Karlsruhe. Neben der Stammbelegschaft wurde ein Teil der benötigten Kapazität mit Leih- und Zeitarbeitern (im Mittel ca. 14) abgedeckt.

Durch interne Aus- und Weiterbildung bereiteten wir unsere Mitarbeiter auf die gestiegenen Anforderungen des Marktes vor.

6. Forschung und Entwicklung

Wir betreiben keine eigene Forschung und Entwicklung.

7. Chancen

Die Fertigungsstruktur hat sich in den letzten Jahren auf Grund der höheren Fertigungstiefe weiter in Richtung Baugruppenzulieferer entwickelt. Die technischen Anforderungen durch unsere neu gewonnenen Produkte der Automobilindustrie führen zu einer weiteren Aufwertung, die wir auch auf Fertigungsteile für Kunden aus anderen Produktbereichen übertragen können.

Als ertragsstarkes Unternehmen, das sich durch die konsequente Ausrichtung auf die Fertigung von Metall-Kunststoff-Verbundteilen und auf die Fertigung von komplexen Baugruppen rechtzeitig auf geänderte Kundenforderungen eingestellt hat, sehen wir gute Chancen, unser Unternehmen umsatz- und ertragsmäßig weiter positiv zu entwickeln und dem zunehmenden Preisdruck mit technisch hochwertigen Lösungen standzuhalten.

8. Risiken

Die CONTTEK GmbH zählt ca. 175 Unternehmen zu ihrem Kundenkreis, für die ca. 820 verschiedene Erzeugnisse produziert werden. Hierdurch wird eine Abhängigkeit von einzelnen Großkunden oder Großaufträgen weitestgehend vermieden. Durch die Zugehörigkeit unserer Kunden zu verschiedenen Branchen lassen sich Rückgänge in einzelnen Bereichen durch verstärkte Aktivität in anderen Bereichen kompensieren.

Das Unternehmen ist der allgemeinen Konjunkturentwicklung ausgesetzt, insbesondere in der Automobil- und Elektroindustrie und deren Zulieferer. Besondere hierüber hinausgehende Risiken sind nicht ersichtlich.

Die Ergebnis- und Liquiditätsabführungen an die Gesellschafterin CONTTEK Holding GmbH machen es erforderlich, in besonderem Maße auf die Wahrung des finanziellen Gleichgewichts zu achten. Unsere Unternehmensplanung zeigt, dass wir auch künftig zur Erfüllung unserer finanziellen Verpflichtungen in der Lage sein werden.

9. Ausblick

Die Herausforderungen der Zukunft liegen in strukturellen Veränderungen, die sich abzeichnen. Asien und Südamerika werden künftig allgemein an Bedeutung gewinnen. Die Anpassungen unseres Unternehmens an die derzeitigen Erfordernisse des Marktes sind weit fortgeschritten.

Anfang 2012 hat unsere Muttergesellschaft, die Conttek Holding GmbH, 100 % der Anteile an der TESLA Jihlava s.r.o., Jihlava (Tschechien), erworben. Durch den hieraus resultierenden Synergieeffekt konnten wir bereits einige gemeinsame Neuprojekte im Jahr 2012 verbuchen.

Der bisherige gemeinsame Erfolg der Conttek GmbH und der TESLA Jihlava wird uns weiteres Wachstum sichern, unsere Position im internationalen Geschäftsfeld stärken und lässt uns positiv in die Zukunft blicken.

Auch im Geschäftsjahr 2012 konnten weitere neue Kunden gewonnen werden. Bei unseren Entscheidungen und Auftragsannahmen berücksichtigen wir die zu erzielenden Gewinnmargen in besonderem Maße. Eine stetige Überprüfung der Selbstkosten ist selbstverständlich. Die geplanten Serienanläufe der neuen Produkte sowie weitere interessante Neuprojekte lassen uns auch für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 von steigenden Umsätzen und damit einhergehend steigenden Ergebnissen ausgehen.

Durch weitere Kooperationen mit regionalen Hochschulen werden wir die duale Ausbildung von Ingenieuren weiter vorantreiben. Derzeit bieten wir Interessenten die Möglichkeit, sowohl betriebswirtschaftliche als auch technische Abschlüsse in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule in Karlsruhe zu erwerben.

10. Ereignisse nach dem Geschäftsjahresende

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die nach § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

 

Pforzheim, 22. April 2013

CONTTEK GmbH

Bernd Zwintzscher, Geschäftsführer

Stefan Tschugmell, Geschäftsführer

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