Stammdaten

Register
Amtsgericht Bayreuth HRB 4529
Vorher
Vermögensverwaltungs-Gesellschaft mbH Tatjana
Eingetragen
4.8.2006
Branche
Wärme- und KältehandelBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von luft- und wärmetechnischen Anlagen und Apparaten aller Art. Er kann soweit es die Interessen des Unternehmens erfordern sollten, entsprechende Erweiterung erfahren. Die Gesellschaft ist berechtigt, die hierzu erforderlichen geschäftlichen Aktivitäten zu entfalten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ronald Neuhaus
seit 18.7.2023
Prokura
Sascha Paulus
seit 18.7.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Airinotec GmbH

Bayreuth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Die Airinotec GmbH ist ein international agierender Systemanbieter im Bereich der industriellen Klima- und Prozesslufttechnik. Mit seinem Portfolio aus Anlagen bedient Airinotec GmbH ausgewählte Branchen in selektiven Märkten.

Zu den Kunden zählen Unternehmen überwiegend aus der Papier- und Lebensmittelindustrie.

Die Entwicklung und Planung der Anlagen erfolgen in Bayreuth und die Installation und Montage sowie Inbetriebnahme grundsätzlich vor Ort bei dem jeweiligen Kunden.

Die Airinotec GmbH definiert ihre mittel- bis langfristigen Unternehmenszielsetzungen sowie die Budgetziele auf der Grundlage ausgewählter Kennzahlen (nach IFRS und HGB), insbesondere Auftragseingang, Umsatzerlöse, Materialquote und EBIT. Das Unternehmen verfügt über ein Berichts- und Überwachungssystem, das kontinuierlich weiterentwickelt und an sich veränderte Rahmenbedingungen angepasst wird.

Die Geschäftsführung steuert das Unternehmen anhand von strategischen und operativen Vorgaben und verschiedenen Kenngrößen. In einem kontinuierlichen Planungsprozess, orientiert an den Unternehmenszielen, werden Chancen und Risiken aus den Veränderungen des geschäftlichen Umfeldes behandelt. Die fortlaufende Überprüfung und Bewertung der Markt- und Unternehmenskennzahlen soll die Geschäftsleitung in die Lage versetzen, bei Planabweichungen rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Grundlagen des internen Kontrollsystems sind definierte Kontrollmechanismen wie z. B. systemtechnische sowie automatisierte und manuelle Abstimm- und Freigabeprozesse.

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft, Branche und Unternehmen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kam die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

"Es war ein schwieriges Jahr mit einem durchwachsenen Ergebnis", fasst auch Chefvolkswirt Ralph Wiechers vom Branchenverband VDMA 2023 zusammen. Nach seinen Angaben gab es bei den Aufträgen ein Minus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Alarmiert ist er aber nicht. Die Maschinenbauer seien Konjunkturzyklen mit Aufs und Abs gewohnt. Eine weltweit insgesamt schwache Nachfrage nach Maschinen, höhere Zinsen und steigende Lohnkosten seien ein schwieriges Umfeld. Noch seien die Maschinenbauer krisenfest. "Die meisten Firmen arbeiten immer noch die älteren Auftragsbestände aus den Vorjahren ab. Das hilft uns derzeit", so Wiechers.

Dies galt auch für die Airinotec GmbH, für die 2023 wieder ein zufriedenstellendes Jahr war. Am Ende ist ein ordentliches Ergebnis zu verzeichnen, welches auch darauf zurückzuführen ist, daß große langlaufende Aufträge aus den Vorjahren in 2023 zu Ende geführt werden konnten. Aus dem Vorjahr konnte mit 8,1 Mio. Euro ein guter Überhang in 2023 überführt werden. Die im Vorjahr noch stark aufgetretenen Störungen wie Lieferengpässe und Materialknappheit, Energiekostenerhöhung und eine starke Inflationsdynamik als Auswirkung der verschiedenen Krisen, waren in 2023 deutlich rückläufig. Punktuell belasteten sie aber noch hier und da. Im Laufe des 1. Halbjahres 2023 konnte man schon erkennen, daß die Kunden ihre Zurückhaltung aufgaben und neue Aufträge platzierten. So lag dann der Auftragseingang in den ersten 3 Quartalen bei 13,0 Mio. Euro. Erst im IV. Quartal des Jahres 2023 spürte man wieder eine beginnende Zurückhaltung der Kunden, was aber auf das gesamtwirtschaftliche Umfeld zurückzuführen war. Viele Kunden zögerten bei der Platzierung von Aufträgen und verschoben notwendige Investitionen, so daß insgesamt für 2023 ein Auftragseingang in Höhe von 13,8 Mio. Euro verzeichnet werden konnte. Der Auftragsüberhang für das Jahr 2024 bewegt sich bei 5,5 Mio. Euro.

2. Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 lag der Umsatz mit 15.298 T€ im Vergleich zum Vorjahr (14.950 T€) um 2% höher und mit der Bestandsmehrung lag die Gesamtleistung mit 16.660 T€ (Vorjahr: 10.957 T€) deutlich über dem Wert vom Vorjahr (ein Plus von ca. 52%).

3. Investitionen

Das Investitionsvolumen der Airinotec GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr von 55 T€ auf 147 T€ gestiegen. Hauptgrund war die Investition in einen neuen Server (ca. 50 T€) sowie erweiterte Ersatzinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Leasingverpflichtungen sind wir nur in untergeordneter Bedeutung eingegangen.

5. Personal- und Sozialbereich

Die Airinotec GmbH beschäftigte 2023 zum Bilanzstichtag 64 Mitarbeiter inklusive 3 Auszubildende und lag damit über dem Stand vom Vorjahr (58 Mitarbeiter inkl. zwei Auszubildende).

B. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Die Ertragslage lässt sich wie folgt darstellen:

Die reinen Umsatzerlöse verteilen sich auf das Inland (83%; Vorjahr: 58,5%), die EU (2,6%; Vorjahr: 7,6%) und Drittländer (14,4%; Vorjahr: 33,9%). Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung) ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 0,2 gegenüber 0,1 Mio. im Vorjahr. Euro. Sie enthalten insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Versicherungsentschädigungen sowie Kfz-Sachbezüge.

Beim Personalaufwand ist ein höherer Aufwand von 4,6 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr mit 3,8 Mio. Euro zu verzeichnen. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand zu Gesamtleistung) fiel aufgrund der höheren Gesamtleistung von 34,9 % im Vorjahr auf 27,0 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren mit 1,3 Mio. Euro etwas höher als im Vorjahr mit 1,2 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im wesentlichen Verwaltungsaufwendungen wie Miete, Versicherungen, Kfz-Kosten, Wartungen, Werbe- und Reisekosten, Beratungskosten, Provisionen und Kosten der Warenabgabe in Höhe von insgesamt 1,0 Mio. Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro), sowie andere betriebliche Aufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro).

Die Abschreibungen lagen mit 115 T€ etwas höher als im Vorjahr mit 108 T€.

Der im Vergleich zum Vorjahr deutlich höhere Material- und Personalaufwand war Ursache dafür, dass das Betriebsergebnis von 823 T€ im Vorjahr auf 742 T€ fiel. Das Finanzergebnis ist sowohl im aktuellen als auch im Vorjahr aufgrund keiner Finanzverbindlichkeiten zu vernachlässigen. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung fiel ebenfalls, und zwar auf 727 T€ (Vorjahr: 799 T€).

2. Vermögens- und Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte erneut auf eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien verzichtet werden. Die freien Linien bewegten sich zwischen 1,2 und 3,5 Mio. €.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen durch schnelle Zahlung erfüllt. Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben.

Die Vermögenslage lässt sich wie folgt darstellen:

Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen nennenswerten Einfluss.

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 stieg im Vergleich zum Vorjahr von 9,7 Mio. Euro leicht auf 10,0 Mio. Euro. Im Berichtsjahr wurde am Standort des Unternehmens insgesamt 147 T€ (Vorjahr: 55 T€) investiert. Schwerpunkt waren dabei die Investition in einen neuen Server (ca. 50 T€) als auch verschiedene Ersatzinvestitionen in die BGA. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen blieb das Anlagevermögen mit 1,83 Mio. Euro in etwa auf dem Vorjahresniveau (1,80 Mio. Euro).

Das Umlaufvermögen liegt mit 8,2 Mio. Euro leicht über dem Vorjahr (7,9 Mio. Euro). Die Zahlungsmittel fielen von 2,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 1,4 Mio. Euro, während die Vorräte von 3,0 Mio. Euro (Vorjahr) auf 4,3 Mio. Euro anstiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen ebenso leicht von 2,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 2,3 Mio. Euro.

Auf der Passivseite stiegen die Rückstellungen für Steuern und die sonstigen Rückstellungen zusammen auf 1,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten verringerten sich leicht von 8,1 Mio. Euro im Vorjahr auf nunmehr 8,0 Mio. Euro. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen stiegen leicht von 4,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 5,2 Mio. Euro.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen fielen von 0,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 0,4 Mio. Euro. Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich zu 86 % aus Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Bilanzsumme) fiel aufgrund der höheren Bilanzsumme von 7,7% im Vorjahr auf 7,5%.

Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 1,1 Mio. Euro (Abfluss im Vorjahr: 1,4 Mio. Euro). Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum Bilanzstichtag insgesamt 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: 2,7 Mio. Euro).

Der Gesellschaft stehen ausreichend Kreditlinien zur Verfügung. Allen bestehenden Zahlungsverpflichtungen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr nachgekommen werden. Kurzfristige Liquiditätsengpässe sind derzeit nicht zu erwarten.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Nach der Rezession 2023 wird die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung des DIW Berlin in diesem Jahr nur stagnieren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde somit auf der Stelle treten, teilte das Forschungsinstitut am 7. März 2024 mit. Im vergangenen Jahr war die deutsche Wirtschaft um 0,3 Prozent geschrumpft. Nach einem weiteren Schrumpfen der Wirtschaftskraft im laufenden ersten Quartal gehe es zwar allmählich bergauf. "Die deutsche Wirtschaft kommt aber nicht so schnell in Fahrt, wie erwartet." Deshalb gebe es im Gesamtjahr 2024 "nur ein Nullwachstum". Im kommenden Jahr soll die Konjunktur spürbar anziehen. Insbesondere eine immer bessere Konsumlaune der privaten Haushalte, aber auch steigende Ausrüstungsinvestitionen werden wohl laut DIW 2025 für einen BIP-Zuwachs um 1,2 Prozent sorgen. (Quelle: DIW Konjunkturprognose vom 06.03.24)

Für das laufende Jahr 2024 erwartet auch das ifo Institut ein Stagnieren der gesamtwirtschaftlichen Lage. Dieses geht von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % im Jahr 2024 und von 1,5 % im Jahr 2025 aus, nachdem im Herbst 2023 noch von einem stärkeren Wachstum ausgegangen worden ist (Quelle: ifo Konjunkturprognose vom 06.03.24).

Angesichts der allgemein eingetrübten Geschäftsaussichten, den nach wie vor hohen Energie- und Rohstoffpreisen sowie der geo- und innenpolitischen Unsicherheiten ist eine eingeschränkte Investitionsbereitschaft bei den Unternehmen spürbar. Von daher wird auch bei der Airinotec GmbH mit einem herausfordernden Jahr gerechnet. Die Eigenschaften und vielfältigen Einsatzgebiete der Produkte und Systeme von Airinotec bieten demgegenüber aber auch umfangreiche Chancen. Insbesondere aus der stark zunehmenden Nachfrage nach energieeffizienten Anlagensystemen, gerade im Zusammenhang mit der bestehenden Energiekrise, sehen wir Chancen für die Zukunft. Für immer mehr Kunden lohne sich bei den aktuell bestehenden Energiekosten die Investition in technische Ausrüstung zur Energieeinsparung. Zudem haben viele Unternehmen in den letzten Jahren, bedingt durch die vielen Krisen, notwendige Ersatzinvestitionen in bestehende Anlagen in die Zukunft verschoben. Dieser Investitionsstau bietet nun weitere Chancen für die Airinotec GmbH, von deren Auflösung zu profitieren.

Im 1. Quartal 2024 konnte die Gesellschaft bereits Aufträge in Höhe von 3,7 Mio. Euro verzeichnen. Neben Projekten der Energieeffizienz konnten auch Aufträge, die der Ersatzinvestition dienen, generiert werden. Die Airinotec GmbH geht aus den vorgenannten Gründen von einer dem Vorjahr ähnlichen Umsatzsituation für das laufende Jahr aus. Es bleibt aber abzuwarten, ob und in welcher Form die Investitionsbereitschaft gänzlich wieder zurückkommt. Dies könnte das Ergebnis insgesamt durch geringeren Umsatz belasten. In welchen Bereich sich dann das zu erwartende Jahresergebnis bewegen wird, ist aus heutiger Sicht nicht im Detail vorhersehbar und kann daher noch nicht quantifiziert werden.

Die Preisthematik bleibt nach wie vor ein sensibles Thema, da das allgemeine Niveau der Einkaufspreise für Rohstoffe und Dienstleistungen höher liegt als vor den Krisen. Notwendige Preisanpassungen sind aber unumgänglich, um die höheren Einkaufspreise an die Kunden weiterzugeben. So rechnet die Firma Airinotec auch in 2024 mit leicht höheren Materialkosten im Vergleich zum Vorjahr. Welche konkreten Auswirkungen dies auf das Ergebnis hat, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht prognostiziert werden. Hier wird weiterhin nach Alternativen im Beschaffungsprozess gesucht. Mit einem Mix aus neuen Lieferanten und veränderten Beschaffungskriterien versucht man entgegenzusteuern.

Als weiteren Unsicherheitsfaktor sieht man bei Airinotec die allgemeine Inflation, die aber im Wesentlichen rückläufig ist und nicht mehr den hohen Stand des letzten Jahres aufweist. Neben moderaten Steigerungen in der Materialbeschaffung und bei den Dienstleistungen rechnet Airinotec, auch mit Steigerungen bei den Lohnkosten. Die Firma hat eine adäquate Anpassung der Gehälter bereits in der Jahresplanung berücksichtigt.

Direkte Auswirkungen des Kriegsgeschehens betreffen die Airinotec GmbH weiterhin nicht, da man sich schon vor einigen Jahren vom russischen als auch ukrainischen Markt verabschiedet hat.

Darüber hinaus sind bereits in einem normalen Wirtschaftsumfeld genaue Umsatzprognosen und Auftragseingangsprognosen in der Anlagenbranche mit sehr großen Unsicherheiten behaftet, da einerseits die letztlich mögliche Leistungserbringung entscheidend von der kundenseitigen Einhaltung der Terminszenarien der Projekte abhängt. Terminverschiebungen können hier verschuldensunabhängig zu Leistungs- und Ertragsdefiziten führen. Anderseits ergeben sich in unserem Geschäft besondere Anforderungen an die Auftragsabwicklung von Projekten.

Mit dieser sind stets auch Risiken verbunden. So kann es zu personellen Engpässen, Kostenüberschreitungen, technischen Schwierigkeiten oder Qualitätsproblemen kommen, die einschließlich möglicher Vertragsstrafen unsere Margen verringern.

Soweit dieser Bericht zukunftsbezogene Aussagen und Informationen enthält, ist generell anzumerken, daß diese auf Annahmen der Geschäftsleitung beruhen. Sie drücken die aktuellen Prognosen und Erwartungen im Hinblick auf zukünftige Ereignisse aus. Folglich sind diese zukunftsbezogenen Aussagen und Informationen mit Risiken und Unsicherheiten behaftet, die außerhalb des Einflussbereichs der Geschäftsleitung liegen.

Zur Sicherung der Liquidität wird der erfolgreiche Prozess der Überwachung des Zahlungseingangs und des Straffens des Mahnwesens beibehalten. Bislang hat es keinen nennenswerten Ausfall von Kundenzahlungen in der Vergangenheit, insbesondere auch in den Krisenjahren, gegeben. Aus heutiger Sicht ist eine ausreichende Liquidität für das Jahr 2024 gegeben. Zusätzlich stehen im Bedarfsfall Kontokorrentlinien der Banken in Höhe von 200T€ zur Verfügung. Darüber hinaus könnte auch auf Unterstützung seitens der Banken zurückgegriffen werden, um die Liquidität kurzfristig zu erhöhen.

Die Airinotec GmbH ist auch in 2024 einer Vielzahl von weiteren Risiken ausgesetzt, da sie als Lieferant von Produkten, Komponenten und Systemen oder Systemlösungen und Dienstleistungen in unterschiedlichsten Märkten und Branchen weltweit aktiv ist. Risiken sind untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden.

In Bezug auf das Risikomanagement ist der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken bei gleichzeitiger Nutzung der sich bietenden Chancen zu betrachten. In regelmäßigen Zeitabständen finden persönliche Besprechungen mit dem Gesellschafter sowie Telefon- und Videokonferenzen statt, in denen wesentliche Maßnahmen zur Risikoeindämmung gemeinsam beschlossen und mögliche Maßnahmen eingeleitet werden.

Dem Risikomanagement in Bezug auf die Rechnungslegungssysteme wird insbesondere durch die Beachtung des Vier-Augen-Prinzips sowie den Einsatz von Checklisten Rechnung getragen.

Trotz der Krisen sehen wir für die Zukunft im Auslandsgeschäft weiterhin Chancen, zumal die attraktiven Auslandsmärkte hauptsächlich innerhalb der EU liegen. Den damit verbundenen erhöhten latenten Risiken (erhöhte Bonitätsrisiken der ausländischen Kunden, Steuer- und Rechtsrisiken, Währungssicherung, etc.) werde weiterhin durch verstärkte Absicherungsmaßnahmen und die Hinzuziehung von Beratern vor Ort entgegengewirkt. Das Zahlungsausfallrisiko (Delkredererisiko) kann durch die im Anlagengeschäft üblichen Zahlungsbedingungen mit Anzahlungen und Teilzahlungen reduziert werden. Ergänzende Maßnahmen zur Risikominimierung liegen bei einigen Auslandsprojekten in der Bereitstellung von Akkreditiven seitens des Auftraggebers. Zusätzlich können bei Bedarf, wie in der Vergangenheit auch praktiziert, Warenkreditversicherungen für einzelne Kunden abgeschlossen werden. Daneben wird vermehrt auf Bonitätsauskünfte von den professionellen Auskunfteien wie Bürgel und Creditreform für Kunden im In- und Ausland zurückgegriffen. Obwohl die Delkredererisiken durch diese Maßnahmen reduziert werden können, lassen sich zukünftige Belastungen hieraus nicht gänzlich ausschließen.

Der konkreten Suche nach qualifiziertem Personal für die Airinotec GmbH auf dem Arbeitsmarkt wird weiterhin verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet, um eine Umsetzung der Wachstumsstrategie entsprechend voranzutreiben. Eine moderate Gehaltsanpassung auf das allgemein erhöhte Niveau wird unumgänglich sein. Die anlagenbau-spezifische Abhängigkeit von Schlüsselpersonal birgt Chancen in der Geschäftsentwicklung durch Abwerben aber umgekehrt auch Risiken.

Derzeit sehen wir keine Zinsänderungsrisiken aufgrund unserer mittel- und langfristigen Finanzierung. Möglichen Währungsrisiken aus Forderungen an Auftraggebern in fremder Währung wird bei Bedarf durch den Abschluss von Devisentermingeschäften begegnet. Andere Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten sowie rein spekulative Geschäfte gehen wir nicht ein.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aus heutiger Sicht nicht gegeben.

 

Bayreuth, den 29. Mai 2024

Airinotec GmbH

gez. Stefan Hummrich

gez. Ralf Niebe

gez. Sascha Paulus

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.825.745,90 1.797.554,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 47.869,91 56.743,43
II. Sachanlagen 1.777.875,99 1.740.811,08
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.602.785,34 1.602.779,76
2. technische Anlagen und Maschinen 90.934,70 96.564,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 84.155,95 37.479,32
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.987,94
B. Umlaufvermögen 8.172.681,90 7.837.563,35
I. Vorräte 4.272.504,60 2.981.669,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.465.101,36 2.193.291,45
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.998,22 36,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.435.075,94 2.662.602,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.055,46 34.831,94
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.020.483,26 9.669.949,80

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 746.895,33 746.895,33
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 120.932,44 120.932,44
III. Gewinnvortrag 600.962,89 600.962,89
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.186.489,00 801.153,36
C. Verbindlichkeiten 8.087.098,93 8.119.866,11
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.305.346,00 1.426.778,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 121.432,00 121.432,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.183.914,00 1.305.346,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 732.218,91 882.728,66
3. übrige Verbindlichkeiten 6.049.534,02 5.810.359,45
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 2.035,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.020.483,26 9.669.949,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.690.775,07 5.945.772,16
2. Personalaufwand 4.553.089,70 3.821.159,20
a) Löhne und Gehälter 3.832.475,53 3.185.783,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 720.614,17 635.375,29
davon für Altersversorgung 50.684,12 48.451,14
3. Abschreibungen 115.386,29 107.880,29
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 115.386,29 107.880,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.279.807,46 1.193.756,72
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 2.673,05 55,86
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.576,30 3.037,73
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.696,48 20.499,42
7. Ergebnis nach Steuern 731.371,44 805.514,26
8. sonstige Steuern 4.125,25 6.085,60
9. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 727.246,19 799.428,66
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Airinotec GmbH, Bayreuth, HRB 4529, Amtsgericht Bayreuth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft gem. § 267 Abs. 3 i.V. Abs. 4 Satz 1 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierung und Bewertung erfolgen unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages, soweit sie sich auf den Jahresabschluss beziehen, zu beachten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 3 bzw. 5 Jahre, bei Patenten 20 Jahre. Bei dauerhaften Wertminderungen werden ggfs. außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 Euro wurden im Geschäftsjahr direkt abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear über 3 bis 33 Jahren vorgenommen.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten und angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten) bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Pauschal- und Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.

Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer erwarteten Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern wesentlich, gemäß § 253 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten laufzeitadäquaten Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Eine Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand grundsätzlich nicht statt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Bilanzpositionen des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind - wie im Vorjahr - sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

c) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten liegen im laufenden Geschäftsjahr i.H.v. 22 T€ vor (Vorjahr: 35 T€) und enthalten überwiegend vorausgezahlte Aufwendungen für Wartung und Versicherungen.

d) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 25 T€ und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag. Das Stammkapital ist in voller Höhe eingezahlt.

Aufgrund des am 19.11.2019 mit der airinotec Verwaltungs GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres entsprechend der Anwendung des § 301 AktG an den Organträger abgeführt.

e) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von T€ 1.184 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, davon T€ 486 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren und T€ 698 mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine zu erwartende Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Grundschuld besichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 374 T€ (Vorjahr: 674 T€) bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

f) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 219 T€ (Vorjahr: 85 T€) beinhalten Erträge aus Kfz-Sachbezug, Kursdifferenzen, Auflösungen von Rückstellungen, Versicherungsentschädigungen und anderen.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Zum Bilanzstichtag ergibt sich aus dem Ergebnisabführungsvertrag eine Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 727 T€ (Vorjahr: 799 T€).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestehen keine wesentlichen Haftungsverhältnisse.

4. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Leasingverträgen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristigen nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:

2024 145 T€
2025 123 T€
2026 60 T€

Beteiligungen

Zum 31.12.2023 gab es keine Beteiligungen an anderen Unternehmen.

Mutterunternehmen

Das Mutterunternehmen ist die Johannes und Jacob Klein GmbH, Frankenthal, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im Bundesanzeiger unter der Nummer HRB 21006.

Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum:

Stefan Hummrich, Geschäftsführer, Mainleus.

Ralf Niebe, Geschäftsführer, Bayreuth.

Sascha Paulus, Geschäftsführer, Rugendorf (seit 01.07.2023)

Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütungen der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres:

Im Jahresdurchschnitt waren 63 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 58). Diese gliedern sich wie folgt auf:

2023 2022 2021 2020
Angestellte 60 56 57 54
Auszubildende 3 2 2 3
63 58 59 57

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zum heutigen Tage nicht ergeben.

 

Bayreuth, den 29. Mai 2024

Airinotec GmbH

gez. Stefan Hummrich

gez. Ralf Niebe

gez. Sascha Paulus

Anlagespiegel

Entwicklung der Anschaffungskosten Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände 180.010,41 6.409,25 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.752.440,62 43.584,56 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 181.129,03 6.475,75 606,25
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 477.496,06 87.116,12 5.699,59
Geleistete Anzahlungen im Bau 3.987,94 0,00 0,00
2.415.053,65 137.176,43 6.305,84
2.595.064,06 143.585,68 6.305,84
Entwicklung der Anschaffungskosten Umbuchung
Euro
Anschaffungs- und Herstellungskosten am Ende des Geschäftsjahres
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 186.419,66
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.796.025,18
Technische Anlagen und Maschinen 3.987,94 190.986,47
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 558.912,59
Geleistete Anzahlungen im Bau -3.987,94 0,00
0,00 2.545.924,24
0,00 2.732.343,90
Entwicklung der Abschreibungen Abschreibungen kumuliert der Vorjahre
Euro
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Euro
Abschreibungen Korrektur aus BP
Euro
Abschreibungen auf Abgänge
Euro
Abschreibungen kumuliert am Ende des Geschäftsjahres
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände 123.266,98 15.282,77 0,00 0,00 138.549,75
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 149.660,86 43.578,98 0,00 0,00 193.239,84
Technische Anlagen und Maschinen 84.564,97 16.092,05 0,00 605,25 100.051,77
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 440.016,74 40.432,49 0,00 5.692,59 474.756,64
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
674.242,57 100.103,52 0,00 6.297,84 768.048,25
797.509,55 115.386,29 0,00 6.297,84 906.598,00
Buchwerte Bilanzwert 31.12.2023
Euro
Bilanzwert 31.12.2022
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände 47.869,91 56.743,43
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.602.785,34 1.602.779,76
Technische Anlagen und Maschinen 90.934,70 96.564,06
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 84.155,95 37.479,32
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.987,94
1.777.875,99 1.740.811,08
1.825.745,90 1.797.554,51

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Airinotec GmbH, Bayreuth

Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der

Airinotec GmbH

Bayreuth

- bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Airinotec GmbH, Bayreuth, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 29. Mai 2024

WISTA AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Th. Rondot, Wirtschaftsprüfer

gez. M. Schaumann, Wirtschaftsprüfer

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