Veolia Paper Germany GmbHLiquidiert

20457 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 98768
Vorher
Merkator Abfallwirtschaft GmbHSULO Wertstoff GmbHSULO Wertstoffmanagement GmbHVeolia Umweltservice Wertstoffmanagement GmbH
Eingetragen
19.10.2004
Branche
Großhandel mit Altmaterialien und ReststoffenWärme- und KältehandelHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
das Erbringen von gewerblichen Dienstleistungen, insbesondere auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft, und die Erzeugung und der Handel mit Waren aller Art, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Taner Sahin
seit 28.3.2022
Geschäftsführer
Melanie Storck
seit 27.10.2020
Prokura
Paul Caumanns
seit 13.12.2018
Prokura
Axel Hofmann
seit 2.11.2018
Prokura
Bärbel Stibane
seit 14.7.2014
Prokura
Bertolf Woelke
seit 1.8.2007
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Veolia Paper Germany GmbH (vormals: Veolia Umweltservice Wertstoffmanagement GmbH)

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.500,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 120.218,00 38.237,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 74.590,00 154.555,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.738,00 19.744,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.970,40 288.516,40 0,00 212.536,00
302.016,40 212.536,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 129.426,26 384.669,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.223.225,32 13.125.879,30
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.541.120,39 3.451.215,99
- davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 331.595,45 (i. Vj. EUR 95.005,60) -
- davon gegen Gesellschafter EUR 3.209.524,94 (i. Vj. EUR 3.356.210,39)-
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.566.988,75 19.331.334,46 339.417,27 16.916.512,56
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 889.870,78 1.252.790,32
20.350.631,50 18.553.972,16
20.652.647,90 18.766.508,16

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 1.381.545,37 1.381.545,37
1.411.545,37 1.411.545,37
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 5.916.514,83 2.965.276,31
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.204.740,69 4.536.138,39
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 2.204.740,69 (i. Vj. EUR 4.536.138,39) -
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.833.620,32 7.239.661,53
- davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 9.833.620,32 (i. Vj. EUR 7.239.661,53) -
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 9.833.620,32 (i. Vj. EUR 7.239.661,53) -
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.286.226,69 2.613.886,56
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 1.286.226,69 (i. Vj. EUR 2.613.886,56) -
- davon aus Steuern EUR 15.592,16 (i. Vj. EUR 18.408,01) -
13.324.587,70 14.389.686,48
20.652.647,90 18.766.508,16

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 128.555.061,42 221.930.542,52
2. Sonstige betriebliche Erträge 491.341,81 622.473,59
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 442.284,69 (i. Vj. EUR 578.993,34) -
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -113.819.733,84 -209.193.019,43
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.935.548,46 -126.755.282,30 -934.143,79 -210.127.163,22
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.051.852,74 -1.422.709,71
b) Soziale Abgaben -195.575,51 -1.247.428,25 -272.977,96 -1.695.687,67
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegestände des Anlagevermögens und Sachanlagen -46.606,70 -40.187,17
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.020.343,46 -13.189.504,44
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 442.443,65 (i. Vj. EUR 499.746,89) -
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.600.926,00 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.600.918,79 (i. Vj. EUR 0,00) -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -339.261,78 -74.580,04
- davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 7.273,15) -
- davon aus Aufzinsung EUR 98,00 (i. Vj. EUR 82,00) -
9. Ergebnis nach Steuern 238.406,74 -2.574.106,43
10. Sonstige Steuern -1.498,00 -2.580,00
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abzuführender Gewinn/Erträge aus Verlustübernahme -236.908,74 2.576.686,43
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Hinweise

Die Veolia Umweltservice Wertstoffmanagement GmbH mit Sitz in Hamburg ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 98768 im Handelsregister eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Abweichend zum Vorjahr werden die Aufwendungen für Ausgangsfrachten und Transportleistungen von TEUR 12.212 (i.Vj. TEUR 11.409) nicht mehr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern im Materialaufwand unter den bezogenen Leistungen ausgewiesen. Die Ausweisänderung erfolgte zur Angleichung an die Bilanzierung innerhalb der deutschen Veolia-Gruppe. Die Vergleichbarkeit des Jahresabschlusses ist insoweit eingeschränkt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft umfasst ein Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Seit dem Geschäftsjahr 2010 werden geringwertige Anlagegüter linear auf Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Im Einzelnen finden folgende Nutzungsdauern Berücksichtigung:

Anlagenklasse Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Technische Anlagen und Maschinen Linear 3-10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Linear 1-13 Jahre

Der Wert der Vorräte wird retrograd anhand von Marktpreisen, vermindert um einen Abschlag, ermittelt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Erforderliche Wertberichtigungen, die sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko bemessen, werden berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag (d.h. einschließlich künftiger Kosten- und Preissteigerungen) bewertet, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet, sofern die Restlaufzeit unter einem Jahr beträgt.

Latente Steuern werden aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft nicht gebildet.

Um die Bedenken über die ungleiche Gewinnverteilung und die ungleichen Steuerabgaben großer multinationaler Unternehmen zu adressieren, hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ("OECD") im Dezember 2021 mit den sog. "Model Rules" das Rahmenwerk für eine internationale Mindestbesteuerung (sog. "Pillar 2-Rules") veröffentlicht. Ziel der nach Maßgabe der OECD weltweit einheitlich anzuwendenden Pillar 2- Regelungen ist, Unternehmensgewinne in niedrig besteuerten Ländern durch Erhebung einer Ergänzungssteuer einer Mindestbesteuerung von 15% zu unterziehen. Die von der Europäischen Union ("EU") zur Umsetzung der Vorgaben der OECD am 15. Dezember 2022 erlassene Richtlinie sollte bis Ende 2023 von den Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden. Während die Umsetzung der Vorgaben in nationales Recht sowohl in den Staaten der EU als auch in Drittstaaten teilweise deutlich verzögert ist, hat der Bundestag der Bundesrepublik Deutschland das "Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen" am 10. November 2023 beschlossen.

Ungeachtet der weltweiten gesetzlichen Umsetzung tritt das Gesetz zur Mindestbesteuerung in Deutschland damit für nach dem 30. Dezember 2023 beginnende Geschäftsjahre in Kraft, so dass die Veolia Holding Deutschland GmbH als oberste Muttergesellschaft in Deutschland ab dem Geschäftsjahr 2024 einer Ergänzungssteuer unterliegen kann, durch die die Besteuerung der Gewinne einzelner Steuerhoheitsgebiete auf die Mindeststeuer von 15% angehoben wird. Auf Grundlage der steuerlichen und tatsächlichen Verhältnisse der Konzernstruktur im Geschäftsjahr 2023 wird der Konzern in Deutschland als auch weltweit nicht oder nur geringfügig einer Ergänzungssteuer unterliegen, da die einzelnen Konzerngesellschaften in Ländern aktiv sind, deren regulären Steuersätze oberhalb von 15% liegen. Auch wesentliche steuerfreie Erträge, die den effektiven Steuersatz der einzelnen Steuerhoheitsgebiete auf unter 15%

sinken lassen können, vereinnahmen die Konzerngesellschaften der Veolia Environnement SA, Paris, regelmäßig nicht.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Gesellschaft ist im November 2016 dem Factoring-Programm des Konzerns beigetreten. Zweck ist die Optimierung des Working-Capitals und die Verbesserung der Liquidität durch Verkauf von Kundenforderungen. Zum Stichtag wurden entsprechend verkaufte Forderungen in Höhe von 6.423 TEUR (Vorjahr: 5.434 TEUR) nicht in der Bilanz der Gesellschaft ausgewiesen. Weitere Risiken oder Vorteile für die Gesellschaft ergeben sich hieraus nicht.

Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren im Wesentlichen aus dem Cashpooling in Höhe von 3.447 TEUR (Vorjahr: 780 TEUR), die mit Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages mit der Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, in Höhe von 237 TEUR, Vorjahr: Forderungen aus Verlustübernahme von 2.577 TEUR) verrechnet wurden.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Entsorgung von 2.171 TEUR (Vorjahr: 1.534 TEUR), ausstehende Rechnungen von 709 TEUR (Vorjahr: 796 TEUR), Frachten von 182 TEUR (Vorjahr: 282 TEUR), Personalkosten von 102 TEUR (Vorjahr: 170 TEUR) sowie Versicherungsbeiträge von 0 TEUR (Vorjahr: 5 TEUR).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

31.12.2023
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen/Leistungen 2.205 0 0 2.205
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.834 0 0 9.834
Sonstige Verbindlichkeiten 1.286 0 0 1.286
-davon aus Steuern 16 0 0 16
Summe 13.325 0 0 13.341
31.12.2022
Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen/Leistungen 4.536 0 0 4.536
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.240 0 0 7.240
Sonstige Verbindlichkeiten 2.614 0 0 2.614
-davon aus Steuern 18 0 0 18
Summe 14.390 0 0 14.390

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
TEUR TEUR
Umsatzerlöse
Altpapier 128.339 211.987
Kunststoff 102 10.139
Sonstiges 128 79
Abzgl. Skonti -14 -274
128.555 221.931

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 2 TEUR (Vorjahr: 31 TEUR) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2 TEUR (Vorjahr: 71 TEUR).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Seit Juni 2004 gibt es zwischen der Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, der Gesellschaft und anderen Konzerngesellschaften eine Cashpooling- Vereinbarung mit der Deutsche Bank AG, Frankfurt/Main. Die Gesellschaft ist in diesem Zusammenhang eine gesamtschuldnerische Mithaftung eingegangen. Die Inanspruchnahme betrug am Stichtag 0,00 EUR.

Aufgrund des bisher zuverlässigen Überwachungssystems des Cash Pool Führers (Veolia Umweltservice GmbH Deutschland, Hamburg) wird das Risiko der Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung im Zusammenhang mit dem Cash Pool Vertrag als gering eingeschätzt. Die gesamte Finanzierung der Gruppe erfolgt im Wesentlichen über den Cash Pool Führer. Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, hat dieser innerhalb der Gruppe eine Vielzahl an Kontrollmechanismen eingerichtet (u. a. Vollmachtsordnung, Investment Committee, umfangreiches Reporting), aufgrund derer risikoreiche Verpflichtungen von den maßgeblichen Gremien geprüft und genehmigt werden müssen.

Ergebnisabführungsvertrag

Zwischen der Gesellschaft und der Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, besteht mit Wirkung ab 1. Januar 2004 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, hauptsächlich aus Leasingverträgen, bestehen für 2024 in Höhe von 149 TEUR, für 2025 in Höhe von 52 TEUR, für 2026 in Höhe von 35 TEUR, für 2027 in Höhe von 31 TEUR und für 2028 in Höhe von 21 TEUR.

Derivate Finanzinstrumente

Die Gesellschaft ist international tätig und erwirtschaftet aus ihren Geschäftsaktivitäten im Wesentlichen einen USD-Zahlungsmittelüberschuss. Veränderungen des USD haben daher einen Einfluss auf das Periodenergebnis. Um diesen Währungseinfluss zu reduzieren, werden Devisentermingeschäfte (Futures) abgeschlossen.

Am 31. Dezember 2023 hat die Gesellschaft insgesamt im Saldo Positionen mit einem Nominalwert von 431 TUSD auf Termin gegen Euro verkauft. Das längste Termingeschäft ist am 1. Februar 2024 fällig.

Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht zur Bildung von Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB keinen Gebrauch gemacht.

Die Marktwerte ergeben sich aus der Bewertung der offenen Positionen zu Marktpreisen am Bilanzstichtag ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Es bestehen Termingeschäfte mit negativem Marktwert von 12 TEUR.

Mitglieder der Geschäftsführung

Robin Pattison, Hamburg Geschäftsführer [Bis 01.03.2023]
Guido Adomßent, Rostock Geschäftsführer [Bis 01.10.2023]
Taner Sahin, Hamburg Geschäftsführer
Kevin Dräger, Berlin Geschäftsführer [Seit 01.03.2023]
Thomas Krauthauf, Schondorf Geschäftsführer [Seit 01.10.2023]

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft macht von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und verzichtet auf die in § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB verlangte Angabe über die Gesamtbezüge der dort bezeichneten Personen.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 16 (Vj. 20) kaufmännische und 2 (Vj. 2) gewerbliche Angestellte in der Gesellschaft beschäftigt. Aushilfen und Azubis/Trainees gab es wie im Vorjahr nicht.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben hinsichtlich § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der Veolia Environnement SA, Paris/Frankreich.

Konzernverhältnisse

Die Veolia Environnement SA, Paris, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig für den größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird.

Der Konzernabschluss ist nach den Regelungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Die Offenlegung des Konzernabschlusses der Veolia Environnement SA, Paris, erfolgt beim Greffe du Tribunal de Commerce, Paris.

 

Hamburg, 16. Oktober 2024

Thomas Krauthauf

Taner Sahin

Kevin Dräger

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

VUS Wertstoffmanagement GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.511,00 € 16.200,00 € - € 1.247,12 € 138.958,12 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert - € - € - € - € - €
121.511,00 € 16.200,00 € - € 1.247,12 € 138.958,12 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.122,70 € 85.859,75 € - € - € 124.982,45 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 199.975,85 € - € - € - 79.894,43 € 120.081,42 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 146.575,86 € 11.056,95 € - € 78.647,31 € 236.280,12 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - € 22.970,40 € - € - € 22.970,40 €
385.674,41 € 119.887,10 € - € - 1.247,12 € 504.314,39 €
507.185,41€ 136.087,10€ - € 0,00 € 643.272,51 €
Abschreibungen
01.01.2023 des Jahres Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.511,00 € 2.700,00 € 1.247,12 € - € 125.458,12 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert - € - € - € - € - €
121.511,00 € 2.700,00 € 1.247,12 € . € 125.458,12 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 885,70 € 3.878,75 € - € - € 4.764,45 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 45.420,85 € 19.637,00 € - 19.566,43 € • € 45.491,42 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 126.831,86 € 20.390,95 € 18.319,31 € - € 165.542,12 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - € - € - € - € - €
173.138,41 € 43.906,70 € - 1.247,12 € - € 215.797,99 €
294.649,41 € 46.606,70 € - € - € 341.256,11 €
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.500,00 € - €
2. Geschäfts- oder Firmenwert - € - €
13.500,00 € - €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 120.218,00 € 38.237,00 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 74.590,00 € 154.555,00 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 70.738,00 € 19.744,00 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.970,40 € - €
288.516,40 € 212.536,00 €
302.016,40 € 212.536,00 €

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Grundlagen

Die Veolia Umweltservice Wertstoffmanagement GmbH (nachfolgend Veolia Wertstoffmanagement), ein Unternehmen der Veolia-Gruppe, ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg.

Die Aktivitäten der Veolia Umweltservice Wertstoffmanagement GmbH umfassen die Erfassung, Verwertung und Vermarktung von Altpapier und Kunststoffen in Europa und Asien. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf die Vermarktung konzerneigener Papier- und Kunststoffströme und ist die zentrale Vermarktungsorganisation für alle PPK (Papier, Pappe, Karton) Mengen sowie eines Anteils des Kunststoffstoffstroms der Veolia-Gruppe.

Das Geschäftsmodell hat sich nicht geändert. Veolia Wertstoffmanagement garantiert den Veolia-Betrieben die in der Planung ermittelte Preisformel, die sich aus dem Abnahmeportfolio des jeweiligen Betriebes zusammensetzt. Der Fokus der Veolia Wertstoffmanagement liegt neben der reinen Disposition und Organisation der Vermarktung für die Betriebe auf der Optimierung des Stoffstroms. Dies bedeutet neben einer logistischen Optimierung vor allem die aktive Nutzung des Streckengeschäftes (Brokeringgeschäftes) zur Deckung von Über- oder Mindermengen der Basisverträge.

Veolia Wertstoffmanagement sieht sich als strategischer und vor allem verlässlicher Partner der Papierindustrie in Europa, vermarktet aber optional auch nach Fernost, um vor allem im Bereich Kaufhausaltpapier Preisvorteile generieren zu können.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Absatzmarkt für Altpapier in 2023 in Deutschland war durch eine konstant niedrige Nachfrage auf Seiten der Papierindustrie geprägt, sodass vermehrt Absatzwege nach Fernost genutzt werden mussten. Das Preisniveau befand sich in 2023 auf einem konstant niedrigen Niveau.

Um die Risiken für die Veolia-Gruppe so gering wie möglich zu halten, passt Veolia Wertstoffmanagement ihre vertraglichen Verpflichtungen (Kontingente) bei den Papierfabriken an die erwarteten Input-Mengen und die Preisstruktur (intern und extern) an. So wurde eine Anpassung der Lieferverpflichtungen für 2023 vorgenommen, um größtmögliche Flexibilität für die Mengensteuerung zu erreichen und alle Marktchancen nutzen zu können.

Das Jahr 2023 war für die Kunststoffindustrie extrem herausfordernd. Die europäischen Verarbeiter litten unter den extrem gestiegenen Energiekosten. Dazu kam eine stark rückläufige Nachfrage.

LDPE-Folien können weiterhin nach Asien exportiert werden, allerdings war die Nachfrage aus Fernost ebenfalls extrem gering. Die dortigen Verarbeiter bevorzugten die sehr billige Neuware.

Die asiatischen Produzenten drückten ihre Neuware zu sehr niedrigen Preisen in den europäischen Markt, was zu zusätzlichem Druck auf die Preise für Regranulate führte.

Die Konditionen für das Inputmaterial haben sich im Laufe des Jahres um etwa 30% reduziert bei konstant schwacher Nachfrage nach Regranulat.

Um Marktrisiken auszuschließen, hat Veolia Wertstoffmanagement seine festen Input Verträge im Output ebenfalls Index gebunden.

Es kam im Laufe des Jahres zu einigen Insolvenzen - auch von größeren Recyclern. Viele Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Krise noch nicht ausgestanden ist. Mit einer Verbesserung ist vorerst nicht zu rechnen.

Ertragslage der Gesellschaft

Die Veolia Wertstoffmanagement hat im Geschäftsjahr 2023 vor Ergebnisübernahme durch die Veolia Umweltservice GmbH ein Ergebnis von 0,24 Mio EUR erzielt (gegenüber einem Ergebnis von -2,58 Mio EUR im Vorjahr). Die Umsatzerlöse und das EBIT nach Management Accounting (basierend auf IFRS) stellen die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren dar. Das EBIT gemäß Management Accounting betrug im Geschäftsjahr 2023 -0,94 Mio EUR (im Vorjahr -2,58 Mio EUR) und liegt damit über dem prognostizierten Wert von -2,97 Mio EUR. Das EBIT nach HGB ist das handelsrechtliche Ergebnis nach Steuern, korrigiert um Zinsen und Steuern. Der Unterschied zwischen dem EBIT nach Management Accounting (-0,94 Mio. EUR) und dem EBIT nach HGB (-1,02 Mio. EUR) beträgt 0,08 Mio. EUR. Die Entwicklung der Preissteigerung im Logistiksektor wurde in der Budgetplanung als höher eingestuft, daraus resultiert die positive Abweichung gegenüber dem Budget.

Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2023 128,6 Mio. EUR (Vorjahr 221,9 Mio. EUR). Der prognostizierte Umsatz für das Geschäftsjahr von 166,6 Mio. EUR weicht um 38 Mio. EUR negativ ab. Die Umsatzabweichung resultiert im Wesentlichen aus der Papierpreisentwicklung.

Insgesamt wurden im Jahr 2023 968.968 t (Vorjahr 1.031.340 t) Altpapier durch die Veolia Wertstoffmanagement erfasst und vermarktet. Davon stammen 819.450 t von Schwestergesellschaften (Vorjahr 894.416 t) und 149.518 t von Dritten (Vorjahr 136.924 t). Die Gesamttonnage im Bereich Altpapier ist im Vergleich zum Vorjahr somit leicht rückläufig.

Im Bereich Kunststoff wurden in 2023 insgesamt 22.102 t an Kunststoffen vermarktet und liegt damit über der vorjährigen Menge i.H.v. 20.700 t.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 491 TEUR (Vorjahr 622 TEUR) sind Kursgewinne in Höhe von 442 TEUR (Vorjahr: 579 TEUR) und sonstige Erträge in Höhe von 47 TEUR (Vorjahr 43 TEUR) enthalten. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Ausbau des Importgeschäfts.

Die Materialaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 127 Mio EUR und im Vorjahreszeitraum 210 Mio EUR. Das entspricht einer Senkung in Höhe von 40 % gegenüber dem Vorjahr und ist überwiegend auf die Papierpreisentwicklung zurückzuführen. Abweichend zum Vorjahr wurden zudem Aufwendungen für Ausgangsfrachten und Transportleistungen in Höhe von 12,2 Mio. EUR in den Materialaufwendungen ausgewiesen. Im Vorjahr (EUR 11,4 Mio. EUR) erfolgte der Ausweis unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Die Personalaufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 1,2 Mio EUR (Vorjahr: 1,70 Mio EUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 2,02 Mio EUR (Vorjahr 13,2 Mio EUR). Die Verminderung der Aufwendungen ist hauptsächlich auf die Ausweisänderung der Transportkosten und Ausgangsfrachten von sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Materialaufwand zurückzuführen.

Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft

Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Bilanzsumme 20,7 Mio EUR (Vorjahr: 18,8 Mio EUR). Die Bilanzsumme setzt sich überwiegend aus kurzfristig gebundenem Vermögen zusammen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im aktuellen Geschäftsjahr auf 14,2 Mio EUR gestiegen (Vorjahr: 13,1 Mio EUR). Der Anstieg der Forderungen resultiert aus zusätzlichen Kunden im Kunststoffbereich, die nicht in das Factoring Programm einbezogen wurden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit 3,5 Mio EUR gegenüber dem Vorjahr (3,5 Mio EUR) gleichbleibend.

Die Rückstellungen betragen . 5,92 Mio EUR (Vorjahr: 3,0 Mio EUR). Die Rückstellungen setzen sich zusammen aus Rückstellungen für Materialeinsatz in Höhe von 5,6 Mio EUR (Vorjahr 2,3 Mio EUR), Frachten von in Höhe 0,2 Mio EUR (Vorjahr 0,3 Mio EUR), Personalkosten in Höhe von 0,1 Mio EUR (Vorjahr 0,2 Mio EUR) zusammen.

Die Veolia Wertstoffmanagement hat in 2023 Verbindlichkeiten in Höhe von 13,3 Mio EUR (Vorjahr 14,4 Mio EUR), davon aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten in Höhe von 2,2 Mio EUR (Vorjahr 4,5 Mio EUR) und gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 9,8 Mio EUR (Vorjahr: 7,2 Mio EUR).

Die Finanzkraft der Veolia Wertstoffmanagement ist gerade auch vor dem Hintergrund der Einbindung in das Cash Pooling der Veolia-Gruppe stabil. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war und ist zu jedem Zeitpunkt uneingeschränkt gegeben. Die Gesellschaft hat eine Forderung aus dem Cashpooling gegenüber der Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, in Höhe von 3,4 Mio EUR (Vorjahr 780 TEUR).

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft als zufriedenstellend.

Prognosebericht

Mit der Übernahme des Betriebes Schwarzenbek von der Veolia Umweltservice & Consulting GmbH zum 01.01.2021 hat die Veolia Wertstoffmanagement auch die Vermarktung eines Teils der im Zugriff der Veolia stehenden Kunststoffstoffströme übernommen. Die Eingliederung verlief zufriedenstellend. Mit zusätzlichen externen Mengenzukäufen sollen weiterhin die Ergebnis- und Effizienzsteigerungen sowie Flexibilität sichergestellt werden.

Für den Bereich Kunststoff wird mit Umsätzen i. H. v. 6,5 Mio EUR, einer Rohmarge von 0,83 Mio EUR und einem EBIT gemäß Management Accounting von 0,197 Mio EUR ausgegangen.

Im Bereich Altpapier wird für das Jahr 2024 weiterhin auf Großkunden gesetzt. Für die Papiermärkte wird für das Jahr erwartet, dass sich die Konsolidierungstendenzen im Markt fortsetzen.

Durch Optimierung der internen Prozesse, gezielte Vertriebssteuerung und weitere Neukunden sind jedoch auch weitere Ergebnis- und Effizienzsteigerungen möglich.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird insgesamt mit einem erheblichen Anstieg der Umsatzerlöse und einem EBIT gemäß Management-Accounting von rund -1,65 Mio EUR geplant. Die Planung basiert auf der Annahme steigenden Index-Preisen und einer zu erwartenden Erhöhung der Logistikkosten. Auf Basis der Erfahrung des abgeschlossenen Geschäftsjahres 2023 wird die Differenz zwischen dem EBIT gemäß Management Accounting und dem EBIT nach HGB gleichbleibend erwartet.

Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine im Februar 2022 stellte ein Ereignis dar, das auch in der globalen Wirtschaft Spuren hinterlassen hat. Die gegen Russland verhängten Sanktionen werden auch langfristig Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krise sind gegenwärtig kaum möglich. Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir insbesondere im Bereich der globalen Lieferketten und der Entwicklung der Strom- und Gaspreise. Unabhängig von dieser generellen Entwicklung sehen wir keine unmittelbaren Risiken für die Gesellschaft, da wir weder in der Ukraine noch in Russland unmittelbar tätig sind. Die mittelbaren Risiken und die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden als gering eingeschätzt.

Risiko- und Chancenbericht

Im Rahmen des Chancen- und Risikomanagements werden Wirtschaftliche Risiken, bestandsgefährdende Risiken, Generelles Risikomanagement und Finanzielle Risiken unterschieden. Dabei stehen den nachfolgend genannten und beschriebenen Risiken häufig entsprechende Chancenpotenziale gegenüber.

a) Generelles Risikomanagement

Entsprechend den gruppenweit angewendeten Prinzipien einer frühzeitigen und systematischen Identifikation von Risiken in allen Bereichen der Geschäftstätigkeit ordnet die Veolia Umweltservice GmbH als Holdinggesellschaft die Verantwortung für das Management von Risiken den jeweiligen Funktionsbereichen, in Person des jeweiligen Fachverantwortlichen, zu. Dies gilt auch für die Veolia Wertstoffmanagement. Zielsetzung ist dabei, die Möglichkeiten zur Vermeidung von Risiken im Vorfeld weitgehend auszuschöpfen sowie geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen zeitnah einleiten zu können und negative Auswirkungen somit zu minimieren.

Die Fachverantwortlichen der Veolia Wertstoffmanagement sind innerhalb ihres Verantwortungsbereiches für die Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kommunikation von Risiken verantwortlich.

In Abstimmung mit dem Controlling werden Risikopositionen in der Veolia Wertstoffmanagement regelmäßig in das unterjährige Berichtswesen eingearbeitet und entsprechend ihrer Werthaltigkeit in den Führungsgremien behandelt.

Die Interne Revision prüft die Einhaltung von Richtlinien, Vollmachtsordnungen, Prozess-Effektivität sowie die ordnungsmäßige Bearbeitung von Sachverhalten. Sie prüft regelmäßig die Funktionsfähigkeit und Effektivität und empfiehlt Ansätze zur Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems. Die Interne Revision berichtet direkt an den Vorsitzenden der deutschen Gruppengeschäftsführung.

Durch das oben beschriebene Risikomanagementsystem wird die Behandlung von Risiken im Sinne des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) auch in der Veolia Wertstoffmanagement gesichert.

b) Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende Risiken bestehen unter Berücksichtigung des mit unserer Muttergesellschaft geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages (Kündbarkeit ab Ende 2010 - Verlängerung automatisch um 1 Jahr - gültig bis 31. Dezember 2024) nicht.

c) Wirtschaftliche Risiken und Chancen

Relevante Risiken der künftigen Entwicklung wären eine länger anhaltende Wirtschaftsflaute mit einer ausbleibenden Erholung der Wertstoffpreise und einem längerfristigen Wegfall von Absatzmärkten, z. B. in Asien.

Den Risiken aus der aktuellen Marktsituation setzt die Veolia Wertstoffmanagement konsequente strategische Partnerschaften mit Großkunden entgegen. Die preisliche Absicherung des Großteils unserer Inputverträge dient dabei der Risikominimierung.

Die Geschwindigkeit des Wandels in unserem Marktsegment wird sich auch künftig verstärken. Daher sind interne Koordination und strategische Ausrichtung wesentliche Determinanten des Geschäftserfolgs.

Die mögliche Erhöhung des Papierindex kann Gewinnmargen steigern, da höhere Verkaufspreise durchgesetzt werden können. Ihre Verhandlungsposition gegenüber Kunden wird gestärkt, da die Preissteigerung eine allgemeine Marktentwicklung widerspiegelt. Lagerbestände gewinnen an Wert, was die finanzielle Position verbessert. Neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen sich, etwa durch die Einführung neuer Produkte oder Dienstleistungen, die auf die veränderten Marktbedingungen reagieren. Zudem können Marktanteile von weniger flexiblen Wettbewerbern gewonnen werden und zusätzliche Einnahmen in Innovationen und nachhaltige Praktiken investieren. Schließlich kann sie Strategien zur Absicherung gegen zukünftige Preisvolatilität entwickeln, um langfristige Stabilität zu gewährleisten.

Trotz dieser Chancen müssen auch die potenziellen Herausforderungen, wie gestiegene Einkaufs- und Produktionskosten, berücksichtigt werden.

d) Finanzielle Risiken

Zu den finanziellen Risiken gehören das Ausfallrisiko, Währungs- und Liquiditätsrisiken:

Forderungsausfallrisiko

Das Ausfallrisiko auf Forderungen besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der Forderungen mit den jeweiligen Geschäftspartnern. Wir gehen davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko abgedeckt ist. Zudem werden Ausfallrisiken neben einer permanenten Debitorenüberwachung durch den Abschluss von Kreditversicherungen weiter minimiert.

Die Gesellschaft ist im November 2016 dem Factoring-Programm des Konzerns beigetreten. Zweck ist die Optimierung des Working-Capitals und die Verbesserung der Liquidität durch Verkauf von Kundenforderungen. Zum Stichtag wurden entsprechend verkaufte Forderungen in Höhe von 6.423 TEUR nicht in der Bilanz der Gesellschaft ausgewiesen.

Weitere Risiken oder Vorteile für die Gesellschaft ergeben sich hieraus nicht.

Fremdwährungsrisiko/Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft ist international tätig und erwirtschaftet aus ihren Geschäftsaktivitäten im Wesentlichen einen USD-Zahlungsmittelüberschuss. Veränderungen des USD haben daher einen Einfluss auf das Periodenergebnis. Um diesen Währungseinfluss zu reduzieren, werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen.

Wir verweisen auf unsere Ausführung unter "Derivate Finanzinstrumente" im Anhang.

Liquiditätsrisiko

Die Liquiditätsversorgung der Gesellschaft findet im Rahmen des Cash Pools durch die Veolia Umweltservice GmbH statt und kann daher auch über den Prognosezeitraum hinaus zweifelsfrei als gesichert angesehen werden, da die Gesellschaft den für das Entsorgungssegment des Konzerns nicht entbehrlichen Vertrieb des Altpapiers bündelt und verantwortet. Das Gleiche gilt auch für die künftige Aufrechterhaltung des Ergebnisabführungsvertrages.

Die im Risiko- und Chancenbericht genannten Vorgänge werden als gering eingeschätzt und insgesamt im Geschäftsjahr 2024 als ausgeglichen eingeschätzt.

 

Hamburg, den 16.10.2024

Dr. Thomas

Taner Sahin

Kevin Dräger

Krauthauf

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Veolia Umweltservice Wertstoffmanagement GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Veolia Umweltservice Wertstoffmanagement GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 31. Dezember bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Veolia Umweltservice Wertstoffmanagement GmbH für das Geschäftsjahr vom 31. Dezember bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 31. Dezember bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 13. November 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Helge Timm, Wirtschaftsprüfer

Kerstin Petersen, Wirtschaftsprüfer

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