Adient Peine GmbHLiquidiert
31224 Peine, DeutschlandStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johnson Controls Peine GmbHPeineJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2014 bis zum 30.09.2015Bilanz zum 30. September 2015Aktiva
Ulrich Johannes Severin Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015
Ulrich Johannes Severin Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Johnson Controls Peine GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Rechnungslegungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 26. April 2013 wurde festgelegt das Werk Peine zum nächst möglichen Termin, bevorzugt zum 31. Dezember 2013, zu schließen. Mit Datum vom 27. November 2013 wurde in einer Ergänzungsvereinbarung zum Interessenausgleich und Sozialplan vom 17. Juni 2013 zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung beschlossen das Werk erst zum 28. Februar 2014 zu schließen. Zur Abwendung insolvenzrechtlicher Folgen hat uns die Gesellschaft Johnson Controls Holding Company Inc., Pymouth/ USA, mit Datum vom 04. November 2015 eine Rangrücktrittserkiärung auf das Darlehen über 700.000,00 EUR ausgestellt, wonach die Johnson Controls Holding Company Inc. verpflichtet ist, zur Vermeidung einer Überschuldung mit ihren Forderungen hinter die aller anderen Gläubiger zurück zu treten. Gesellschafter des Unternehmens Das Kapital der Gesellschaft wird zu 100,0 % von der Johnson Controls Fibrit GmbH & Co. KG, Grefrath gehalten. Sie hat mit Vertrag vom 17. September 2015 die Anteile der INOAC Corporation, Nagoya/ Japan in Höhe von 10,4 % erworben. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungen Gemäß dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 26. April 2013 sowie der Ergänzungsvereinbarung zum Interessenausgleich und Sozialplan vom 17. Juni 2013 zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung vom 27. November 2013 wurde das Werk zum 28. Februar 2014 geschlossen. Daher erfolgt eine Abkehr von der Going-Concern-Prämisse gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Das Sachanlagevermögen wird vermietet. Generell werden alle Auswirkungen, die sich aus der Abkehr von der Going-Concern-Prämisse ergeben im außerordentlichen Ergebnis erfasst. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für das bewegliche Anlagevermögen wurde bis zum Jahr 2007 nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer in der Regel degressiv abgeschrieben. Der Wechsel von der degressiven zur linearen Abschreibung wird vollzogen, wenn sich dadurch höhere Abschreibungen ergeben. Ab dem Jahr 2008 wird ausschließlich die lineare Abschreibung durchgeführt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuzuordnenden Anschaffungsnebenkosten und die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Sie werden beginnend im Jahr des Zugangs über 5 Jahre mit 20 % abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten unter € 150 werden direkt im Aufwand erfasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft sowie Rücklagen werden zum Nennbetrag bilanziert. Die anderen Gewinnrücklagen enthalten ausschließlich Beträge aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. Der laufende Jahresüberschuss in Höhe von T€ 110 führt zusammen mit einer Erhöhung der Kapitalrücklage in Höhe von T€ 100 zu einem nicht durch das Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 285 (Vorjahr: T€495). Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,07 % (Vorjahr: 4,70 %). Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen nicht mehr berücksichtigt. Eine Verrechnung des zum Zeitwert bewerteten Deckungsvermögens mit den Pensionsrückstellungen wurde in Höhe von T€ 8 vorgenommen. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern Latente Steuern werden ab dem Geschäftsjahr 2011 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 30,01%. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs nach Saldierung gemäß § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Aktive latente Steuern resultieren aus Rückstellungen für Pensionen. Passive latente Steuern wurden nicht abgegrenzt. II. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Mit Vertrag vom 1. April 2015 wurde rückwirkend zum 1. Januar 2014 beschlossen, dass Teile des Sachanlagevermögens an die Johnson Controls Interiors GmbH & Co.KG, Grefrath, zu vermieten. Der Mieterlös beträgt T€ 297 pro Jahr und hat eine Laufzeit von drei Jahren. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 560 (Vorjahr: T€ 430), davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen infolge der Vermietung des Sachanlagevermögens in Höhe von T€ 222 (Vorjahr: T€ 0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 337 (Vorjahr: T€ 228) beinhalten ausschließlich Forderungen aus dem Cash-Pool gegenüber der Johnson Controls International NV, Diegem/Belgien (Vorjahr: T€ 19). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Die Gesellschaft macht vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. 4. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt € 1.661.900,00 und wird zu 100 % von der Johnson Controls Fibrit GmbH & Co. KG, Grefrath, gehalten. Mit Vertrag vom 17. September 2015 hat die Johnson Controls Fibrit GmbH & Co.KG die Anteile der INOAC Corporation, Nagoya/Japan in Höhe von 10,4 % erworben. 5. Kapitalrücklage Es handelt sich um eine Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die Rücklage erhöhte sich im Zuge des Kaufes der Anteile der INOAC Corporation, Nagoya/Japan um T€ 100. 6. Andere Gewinnrücklagen Es handelt sich um andere Gewinnrücklagen, die als Folge der Auflösung von Rückstellungen aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes gebildet wurden. 7. Rückstellungen Die Rückstellungen der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:
8. Verbindlichkeiten
Pfandrechte und ähnliche Rechte bestehen nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Gesellschaft hat die Produktion eingestellt und erzielt daher keine Umsatzerlöse. 2. Materialaufwand
3. Personalaufwand
4. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 366 (Vorjahr; T€ 255) beinhalten Erträge aus der Vermietung des Sachanlagevermögens in Höhe von T€ 297 (Vorjahr: T€ 222) sowie Erstattungen aus Energiesteuern in Höhe von T€ 69 (Vorjahr: € 0,00). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 102 (Vorjahr: T€ 155) beinhalten im Wesentlichen die Kosten des Kaufes der Anteile der INOAC Corporation, Nagoya/Japan. 6. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden Erträge im Geschäftsjahr 2014/15 enthalten Erträge aus der Erstattungen von Energiesteuern in Höhe von T€ 69 (Vorjahr: € 0,00). 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 15 sowie Zinsen auf Interco Darlehen in Höhe T€ 7 enthalten. IV. Sonstige Angaben1. Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde ausgeübt durch: Ulrich Johannes Severin, Director Finance, Essen, Geschäftsführer 2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. 3. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
4. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahe stehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:
Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen nach Geschäftsarten: Erbrachte Lieferungen und Leistungen und sonstige Erträge
Empfangene Lieferungen und Leistungen und sonstige Aufwendungen
5. Konzernverhältnisse Die Johnson Controls Peine GmbH ist ein Unternehmen mit der Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA, als Konzernobergeseilschaft und der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, sowie der Erste JCI Holding GmbH, Burscheid, als deutsche Zwischenholdinggesellschaften. Der Jahresabschluss unseres Unternehmens wird in den Konzernabschluss der Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA, einbezogen. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft in den USA erhältlich: Johnson Controls Inc., Attn.: Shareholder Services X-32,5757 N. Green Bay Avenue, P.O. Box 591, Milwaukee, Wl 53201 USA, Tel. 001-414-228-2362 oder -2135
Peine, den 30. Mal 2016 Die Geschäftsführung Ulrich Johannes Severin |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen