TUI Consulting & Services GmbHLiquidiert
30625 Hannover, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TUI
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Marken Strategie und Marken Management für TUI Travel plc und TUI AG |
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Sicherstellung der Markenkonsistenz und Steigerung des Markenwertes der TUI Travel plc / TUI AG |
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Marktforschungsgesteuerte Markenentwicklung in neuen Märkten zur Erstellung von differenzierten Markenkonzepten für Retail-, Online- und Mobile-Commerce |
Group CIO (inklusive IT-Purchasing):
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Entwicklung und Umsetzung der Konzern IT Strategie in Zusammenarbeit mit den lokalen IT-Verantwortlichen des TUI Konzerns |
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Programm-/ Projektmanagement von strategischen Konzern IT Programmen/ Projekten |
Group Audit Services:
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Die professionelle Aufnahme und Bewertung von Risiken, Kontrollen, Geschäftsprozessen und Projekten |
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Die Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen mit dem Ziel, Risiken zu reduzieren und zusätzliche Werte zu schaffen |
Treasury/ Finanzen:
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Kontrolle der internationalen Handels- und Finanzgeschäfte mit Unterstützung von z. B. Reuters oder SAP |
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Kundenbetreuung bei Fragen zu Fremdwährungsgeschäften, zum Finanzmarkt, zu Rohstoff- und Derivateaktivitäten sowie laufende Betreuung von Banktransaktionen |
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Auswertung, Analyse und Evaluation von Fremdwährungsgeschäften, des Finanzmarktes und von Derivaten |
e-commerce und Business D evelopment:
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Erarbeitung und Umsetzung einer digitalen Strategie für die TUI-Gruppe |
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Entwicklung von Produkt-, Daten- und Content-Plattformen für neue digitale Vertriebskanäle in Zusammenarbeit mit dem Konzern-CIO |
Management Development (insbesondere das "International Graduate Leadership Program " ):
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Betreuung des internationalen Führungsnachwuchskräfte-Programms - das TUI Travel International Graduate Leadership Programm - und die Planung der internationalen Einsätze der Trainees |
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Konzeption und Umsetzung von individuellen Personalentwicklungsmaßnahmen |
Die Aktivitäten der Vorgänger-Gesellschaft der TCS - die GTPO Gesellschaft für Training, Personaldienstleistungen und Organisationsentwicklung mbH - sind in Form eines Shared Service Center für den Quellmarkt Mitte in der TCS verblieben. Dies schafft Synergien und Effizienzen aus der Optimierung von gleichgelagerten Prozessen und Organisationsstrukturen. Hierdurch entstehen Kosten- und Qualitätsvorteile, eine höhere Flexibilität in der Umsetzung von veränderten Konzernvorgaben und schnellere Bearbeitungszyklen. Das Ziel ist, dass interne Kunden von qualitativ hochwertigen Leistungen, wettbewerbsfähigen Preisen und der kundenorientierten Struktur eines Shared Service Center profitieren.
In der TCS erfolgt die Bündelung gleichgelagerter Tätigkeiten aus den TUI-Gesellschaften auf den Gebieten:
Personalentwicklung/ Weiterbildung & Training:
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Zielgruppenspezifische Weiterbildungs-Programme für deutsche TUI-Gesellschaften sowie andere Maßnahmen der Personalentwicklung |
Entgeltabrechnung :
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Erstellung der monatlichen Entgeltabrechnung für Mitarbeiter aller deutschen TUI-Gesellschaften |
Recruiting-Office:
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Professionalität und Expertise in allen Prozessschritten der Personalauswahl |
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Entlastung von Führungskräften und lokalen Personalabteilungen von administrativen Tätigkeiten |
e-Learning:
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Mit der Lern- und Kommunikationsplattform TUI Genius werden TUI-Mitarbeitern alle Möglichkeiten des web-basierten Lernens unabhängig von Zeit und Ort geboten. |
Auch der Betrieb einer konzerneigenen Kinderkrippe gehört seit 2006 zu den Aufgabenfeldern der TCS.
Umsatzerlöse und Geschäftsbeziehungen ergaben sich insbesondere mit folgenden Gesellschaften:
Auftraggeber der TCS
Berge & Meer Touristik GmbH, Rengsdorf
Corsair S.A., Rungis
FIRST KVG Reisebüro Hameln, Hameln
FIRST Reisebüro Güttler GmbH & Co. KG, Dormagen
FIRST Travel GmbH, Neuss
FOX TOURS Reisen GmbH, Bremen
Fritidsresor AB, Stockholm
Gebeco Gesellschaft für internationale Begegnung und Cooperation GmbH & Co. KG, Kiel
Hapag Lloyd Executive GmbH, Langenhagen
Hapag-Lloyd Kreuzfahrten GmbH, Hamburg
Hapag-Lloyd Reisebüro Hagen GmbH, Hannover
Hayes & Jarvis (Travel) Ltd., Crawley
Hotelbeds Spain SLU, Palma de Mallorca
JetAir N.V., Oostende
Leibniz-Service GmbH, Hannover
l'tur tourismus AG, Baden-Baden
Lübecker Nachrichten + Hapag Lloyd Reisebüro GmbH & Co. KG, Lübeck
Mariner Travel GmbH, Bad Vilbel
Master Yachting GmbH, Sommerhausen
MicronNexus GmbH, Hamburg
Preussag Immobilien GmbH, Salzgitter
Robinson Club GmbH, Hannover
Südwest Presse und Hapag-Lloyd Reisebüro, Ulm
TLT Urlaubsreisen GmbH, Neuss
travel-BA.Sys GmbH & Co. KG, Mülheim/Ruhr
Travelland GmbH, Bremen
TUI 4 U GmbH, Bremen
TUI AG, Berlin und Hannover
TUI aqtiv GmbH, Hannover
TUI Aviation GmbH, Hannover
TUI China Travel Co. Ltd., Bejing
TUI Cruises GmbH, Hamburg
TUI Deutschland GmbH, Hannover
TUI Dienstleistungs GmbH, Hannover
TUI España Turismo S.A., Palma de Mallorca
TUI France SAS, Montreuil
TUI InfoTec GmbH, Hannover
TUI Leisure Travel airport sales GmbH, Hannover
TUI Leisure Travel GmbH, Hannover
TUI Leisure Travel Service GmbH, Hannover
TUI Leisure Travel Special Tours GmbH, Hannover
TUI Nederland Holding N.V., Rijswijk
TUI Österreich GmbH, Hannover
TUI Reisebüro und Beteiligungs GmbH, Hannover
TUI Service AG, Altendorf
TUI Suisse AG, Zürich
TUI Suisse Retail AG, Zürich
TUI Travel Accomodation & Destinations S.L., Palma de Mallorca
TUI Travel Plc., Crawley
TUI UK Ltd., Luton
TUI Vertrieb & Service GmbH, Hannover
TUI.com GmbH, Berlin
TUIfly GmbH, Langenhagen
TUIfly Vermarktungs GmbH, Hannover
Vöglers Angelreisen GmbH, Hamburg
WAG Salzgitter Wohnungs-GmbH, Salzgitter
Wolters Reisen GmbH, Stuhr
2. Entwicklung der Gesellschaft
2.1 Geschäftsentwicklung und wesentliche Projekte
Aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Kalenderjahr 2012 entwickelten sich die Geschäftsbereiche im Shared Service Center der TCS auf einem stabilen Niveau. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2011/12 wurde das von der TUI Deutschland angeschaffte Bewerbermanagement-System I-GRASP auf die TCS übertragen. Es ermöglicht die elektronische Abwicklung des Bewerbungsprozesses und wird durch das Recruiting Office für die Konzerngesellschaften betrieben. Das gute Ergebnis des Recruiting Office ist geprägt von der erstmaligen Verrechnung der Kosten für dieses IT-System. Die sonstigen Leistungen des Recruiting Office bewegten sich auf dem Vorjahresniveau.
Der Bereich Weiterbildung und Training konnte nicht an die Ergebnisse des Vorjahres anknüpfen. Viele Konzerngesellschaften hatten ihre Personalentwicklungsmaßnahmen bereits im Vorjahr realisiert, so dass im Geschäftsjahr 2011/12 die Aktivitäten in diesem Bereich nicht so ausgeprägt waren. Die Umsätze in der Entgeltabrechnung lagen auf einem vergleichbaren Vorjahresniveau.
Die Bereiche Kinderkrippe und e-Learning entwickelten sich erwartungsgemäß.
Sonstige Dienstleistungen aus den Bereichen Marketing, Finanzen, e-commerce, IT und Personal bewegten sich in etwa auf Vorjahresniveau und wurden im Wesentlichen für Konzernunternehmen der TUI erbracht.
Eines der strategischen Ziele in der TUI Travel Gruppe ist die Aufforderung an alle Konzerngesellschaften, ein neues Kontrollsystem für definierte Unternehmensprozesse einzuführen. Diese Vorgabe war die Grundlage für eines der wesentlichen Hauptprojekte in der TCS im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die TCS hat die Einführung des neuen internen Kontrollsystems (IKS) nach dem CoSo-Standard für die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen, Controlling und Entgeltabrechnung abgeschlossen. In allen drei Bereichen wurden zunächst die Prozesse analysiert und detailliert beschrieben. In einem weiteren Schritt wurden diese Prozesse dann zur besseren Verständlichkeit in Form von Flow-Charts dargestellt. Auf Basis der Analyse, Beschreibung und Darstellung der Prozesse wurden die Risiken des jeweiligen Bereiches ermittelt. Für die wesentlichen Risiken wurden Kontrollen definiert und in Form einer Risikokontrollmatrix zusammengestellt. Sie ermöglicht Führungskräften und der Geschäftsführung kritische Prozesse besser zu kontrollieren und möglichen Risiken pro aktiv zu begegnen.
Ansonsten setzten die Geschäftsbereiche der TCS, die für die touristischen Zentralfunktionen der TUI-Gruppe arbeiten, die im Vorjahr begonnenen Projekte fort.
Eines der Hauptprojekte für das der Group CIO-Bereich der TCS im laufenden Geschäftsjahr mitverantwortlich zeichnet, ist das zurzeit laufende Projekt SFS ("Strategic Finance Solution") des TUI Travel Konzerns. Das aktuelle Finanzsystem im Bereich Europa Mitte basiert auf der Oracle Business Suite. Vor dem Hintergrund von auslaufenden Wartungsverträgen wurden 2011 verschiedene Alternativsysteme untersucht. Die Entscheidung fiel - insbesondere aus gesamtstrategischen Überlegungen - für SAP. Im ersten Schritt bis Ende 2013 werden alle Gesellschaften am Standort Hannover von Oracle auf SAP umgestellt. Dabei steht nicht nur eine reine technische Migration im Mittelpunkt, sondern auch die Erhöhung des Automatisierungsgrades und der Standardisierung der Prozesse. Hierbei sollen - wo machbar- SAP Standardmodule eingesetzt werden, um den heutigen hohen manuellen Aufwand zu minimieren. In weiteren nachgelagerten Schritten sollen alle weiteren Gesellschaften im Bereich Europa Mitte und später alle Gesellschaften von TUI Travel auf SAP migriert werden.
Das zweite Hauptprojekt unter der Federführung des Group CIO-Bereiches der TCS ist das Projekt "Unified Communication Infrastructure (UCI)". Es war von seiner Grundstruktur u. a. darauf ausgelegt, während der Projektlaufzeit die Harmonisierung und Vereinheitlichung der Kommunikationsinfrastruktur für den TUI AG Konzern umzusetzen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 wurden die Mobilfunkleistungen aus diesem Vertrag herausgenommen und über eine Neuausschreibung in einen neuen Rahmenvertrag mit deutlichen kommerziellen Vorteilen für die TUI-Gesellschaften des Bereichs Europa Mitte überführt.
Eines der Hauptprojekte im Group Marketing-Bereich im Berichtszeitraum war die Einführung einer internationalen Zielgruppensegmentierung mit der Einführung der "Roper Consumer Styles" des Instituts GfK. Damit können Vertriebs-, Service- und Produktkonzepte noch zielgenauer und maßgeschneidert für bestimmte Zielgruppen ausgerichtet werden. Eine noch stärkere Kundenorientierung bedingt das genaue Verständnis von Kundenbedürfnissen und bildet eine Voraussetzung für eine weitere Differenzierung des Markenportfolios im TUI Travel Konzern.
Ein zweites Hauptprojekt des Group Marketing-Bereiches beschäftigt sich mit einer Gesamtdarstellung der Nachhaltigkeitsstrategie und der sozialen Verantwortung der TUI AG als globaler Reisekonzern. In diesem Zusammenhang engagieren sich bereits seit vielen Jahren TUI-Gesellschaften in fast allen Teilen der Welt mit Projekten zu nachhaltiger und sozialer Entwicklung. Unter dem Motto "Lächeln verbreiten" ("Spreading Smiles") hat der Bereich Group Marketing im abgelaufenen Geschäftsjahr nun eine globale Kommunikationsplattform für das Thema entwickelt. So können Kunden, aber auch Mitarbeiter und Shareholder der World of TUI, sich zukünftig über aktuelle Projekte informieren und mithelfen, "Lächeln zu verbreiten".
Darüber hinaus beschäftigten sich in diesem Geschäftsjahr die weiteren Hauptprojekte des Bereichs Group Marketing mit einer stärkeren Differenzierung des Markenportfolios in sämtlichen Bereichen der TUI Travel Gesellschaften.
2.2 Belegschaftsentwicklung
Zum Bilanzstichtag 30.09.2012 waren 112 Mitarbeiter aktiv beschäftigt. Zusätzlich waren sechs Mitarbeiter/Innen im Mutterschutz bzw. Elternzeit:
| MA | Veränderung | ||
| 30.09.2012 | 30.09.2011 | abs. | rel. |
| 112 | 112 | 0 | 0,00% |
| FTE | Veränderung | ||
| 30.09.2012 | 30.09.2011 | abs. | rel. |
| 94,26 | 95,56 | -1,3 | -1,36% |
MA = Mitarbeiter/Innen
FTE = Full Time Equivalent
Aufgrund der Jahresprojektplanung wurden im Berichtsjahr keine wesentlichen Personalmaßnahmen vorgenommen. Eine weitere Übernahme zusätzlicher Dienstleistungen ist zurzeit nicht geplant.
Der Personalaufwand betrug T€ 7.707 (Vorjahr T€ 7.778). Der leichte Rückgang resultiert im Wesentlichen aus Sondereffekten, die im Vorjahr zu einer höheren Belastung führten.
Für das Geschäftsjahr 2012/13 ist mit einer moderaten Erhöhung der Personalstärke zu rechnen.
3. Lage der Gesellschaft
3. 1 Vermögenslage
Die Bilanzsumme der TCS verminderte sich im Vorjahresvergleich um 40,3 %. Die Vermögensstruktur ist mit T€ 10.348 bzw. 97,7 % der Bilanzsumme im Wesentlichen durch Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Vorjahr: T€ 17.304 bzw. 97,5 % der Bilanzsumme) geprägt. Hiervon entfallen T€ 8.440 auf Forderungen gegen TUI UK aufgrund von Projektabrechnungen für das laufende Geschäftsjahr. Das langfristig gebundene Vermögen von T€ 69 (Vorjahr: T€ 173) ist vollständig durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten gedeckt. Hier stehen im Berichtszeitraum getätigten Investitionen in das Anlagevermögen von T€ 47 (Vorjahr: T€ 13) Abschreibungen in Höhe von T€ 151 (Vorjahr T€ 152) entgegen.
Das Eigenkapital beträgt unverändert T€ 35 bei einer Bilanzsumme von T€ 10.589 (Vorjahr: T€ 17.747). Die um 0,1 %-Punkte auf 0,3 % gestiegene aber dennoch geringe Eigenkapitalquote stellt aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Struktur kein Risiko dar. Die Fremdmittel haben sich durch die Rückführung der im Vorjahr bestehenden Cash-Pooling Verbindlichkeit von T€ 7.898 gegenüber der Muttergesellschaft Leibniz-Service GmbH (LSG) reduziert.
3.2 Finanzlage
Die Finanzlage der Gesellschaft ist durch das Cash-Pooling im TUI Travel Konzern geprägt, bei dem die TCS über ihre Muttergesellschaft LSG, ihre Finanzmitteltransaktionen abwickelt und den daraus resultierenden Finanzmittelbedarf abdeckt bzw. den Finanzmittelüberschuss abgibt. Hieraus entsteht eine verzinsliche Forderung gegenüber der LSG, die als Finanzmittelbestand klassifiziert wird.
3.3 Ertragslage
Die im Geschäftsjahr erwirtschafteten Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen:
| GJ
2011/12
TEUR |
GJ
2010/11
TEUR |
|
| Personaldienstleistungen | 1.669 | 1.668 |
| Seminargeschäft | 796 | 911 |
| Recruiting | 411 | 234 |
| e-Learning | 179 | 88 |
| Sonstige Dienstleistungen | 17.691 | 19.052 |
| Umsatzerlöse/Verrechnung | 20.746 | 21.953 |
Die Umsatzerlöse der TCS bewegen sich in etwa auf Vorjahresniveau. Der leichte Rückgang von T€ -1.207 bzw. -5,5 % ist hauptsächlich auf die leicht gesunkenen sonstigen konzerninternen Dienstleistungen zurückzuführen. In den Bereichen Recruiting und e-Learning konnte durch den Einsatz von zwei neuen IT-Systemen der Umsatz gesteigert werden.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich auf T€ 815 (Vorjahr: T€ 1.583). Die im Aufwandsbereich realisierten Einsparungen (T€ 1.889) wurden durch den Umsatzrückgang (T€ -1.207), die im Vorjahresvergleich geringeren periodenfremden Erträge (T€ -840) sowie durch das Zinsergebnis (T€ -203) leicht überkompensiert. Der auf Grundlage des geschlossenen Gewinnabführungsvertrages an die Muttergesellschaft LSG abgeführte Gewinn beträgt T€ 660 (Vorjahr: T€ 962).
4. Nachtragsbericht
Nach dem Ende des Geschäftsjahres 2011/12 sind keine bedeutenden Geschäftsvorfälle eingetreten, die eine Wirkung auf das abgelaufene Geschäftsjahr hatten.
5. Risikobericht
Die TCS ist in ein konzernweites Risikomanagement-System eingebunden und nimmt eine laufende Überwachung vorhandener und möglicher Risiken wahr. Die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen, nicht nur zur Hebung von Effizienzen, sondern auch zur Vermeidung von Fehlern und Risiken, steht im Fokus und ist ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells. Das im Berichtsjahr neu entwickelte interne Kontrollsystem nach dem CoSo-Standard in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Controlling und Entgeltabrechnung gibt eine Übersicht der Risiken in Form einer Risikokontrollmatrix. Den identifizierten Risiken sind entsprechende Kontrollen zur Überwachung zugeordnet. Im Folgejahr erfolgt die vollständige Umsetzung. Die Standards und die Einhaltung und Verbesserung der Richtlinien und Arbeitsanweisungen werden laufend überwacht.
Meldepflichtige wesentliche Risiken nach KonTraG lagen nicht vor. Insgesamt ist die Risikolage als günstig einzuschätzen. Risiken für die TCS könnten sich grundsätzlich aus dem Verlust eines Kunden oder eines Teilauftrags ergeben.
6. Prognosebericht
Die in 2010 begonnene generelle Erholung der touristischen Märkte hält weiterhin an. So stiegen in den ersten acht Monaten des Jahres 2012 die internationalen Ankünfte, davon in Europa um ca. 3 %. Die World Tourism Organisation (UNWTO) rechnet bis Ende 2012 mit einem Wachstum des weltweiten Reise- und Tourismusmarktes um ca. 3-4 % wodurch in diesem Jahr voraussichtlich erstmalig die magische Grenze von einer Milliarde Touristen durchbrochen wird. Für das Jahr 2013 erwartet die UNWTO ein weiteres Wachstum der weltweiten touristischen Ankünfte um ca. 2-4 % (Quelle: UNWTO World Tourism Barometer, November 2012). Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die wirtschaftliche Erholung in den einzelnen Regionen unterschiedlich. Während die höchsten Wachstumsraten für das Jahr 2013 in China (+8,2 %) und Indien (+6,0 %) zu erwarten sind, rechnet der IWF für Deutschland mit +0,9 % und für die Euro-Zone mit +0,2 % Wachstum. Das weltweite Gesamtwachstum wird mit +3,6 % prognostiziert. Diese Erwartung basiert auf der Annahme, dass die Euroländer ihr Krisenmanagement erfolgreich fortsetzen und die USA drastische fiskalische Einschnitte als Folge der Erreichung des selbstgesteckten Kreditlimits vermeiden können (Quelle: IWF, World Economic Outlook, Oktober 2012, Abdruck im Handelsblatt). Insgesamt haben die Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft aus Sicht des IWF in der zweiten Jahreshälfte 2012 wieder zugenommen. Infolgedessen hält auch die Unsicherheit auf den Finanzmärkten weiter an.
Im Geschäftsjahr 2012/13 erwartet der TUI AG Konzern eine moderate Steigerung des Umsatzes, die insbesondere auf einen steigenden Anteil differenzierter und exklusiver Produkte im Volumengeschäft von TUI Travel zurückzuführen ist (Quelle: TUI AG Geschäftsbericht 2011/12).
Die wirtschaftliche Entwicklung der TUI-Gruppe in Deutschland beeinflusst über die im Bereich Europa Mitte zusammengefassten touristischen Gesellschaften auch die Geschäftslage der TCS.
Unter diesen Voraussetzungen wird auch mit einer weiterhin gleich bleibenden Entwicklung für den Bereich Europa Mitte gerechnet. Somit ist auch von einem vergleichbaren Auftragsvolumen für die TCS für das nächste Geschäftsjahr auszugehen. Aufgrund der bestehenden Abrechnungssystematik für die konzernintern erbrachten Leistungen geht die Geschäftsführung auch für die kommenden Geschäftsjahre von einem positiven Ergebnis aus.
Hannover, den 19. Dezember 2012
Geschäftsführung
Bilanz
Aktiva
| Anhang |
30.09.2012
€ |
30.09.2011
T€ |
|
| A. Anlagevermögen | (1) | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 4.836,00 | 128 | |
| II. Sachanlagen | 64.252,00 | 45 | |
| 69.088,00 | 173 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (2) | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 37.769,57 | 116 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 10.348.461,49 | 17.304 | |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 87.174,03 | 72 | |
| 10.473.405,09 | 17.492 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | (3) | 46.901,67 | 82 |
| 10.589.394,76 | 17.747 | ||
|
Passiva |
|||
| Anhang | 30.09.2012
€ |
30.09.2011
T€ |
|
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | (4) | 26.000,00 | 26 |
| II. Bilanzgewinn | 9.171,38 | 9 | |
| 35.171,38 | 35 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | (5) | 3.950.009,00 | 3.623 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | (6) | 5.527.502,56 | 4.231 |
| 9.477.511,56 | 7.854 | ||
| C. Verbindlichkeiten | (7) | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 637.007,13 | 1.360 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 310.372,17 | 8.374 | |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 129.332,52 | 124 | |
| 1.076.711,82 | 9.858 | ||
| 10.589.394,76 | 17.747 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| Anhang |
1.10.2011 - 30.09.2012
€ |
1.10.2010 - 30.09.2011
T€ |
|
| 1. Umsatzerlöse | (8) | 20.746.602,92 | 21.953 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | (9) | 500.261,09 | 1.747 |
| 21.246.864,01 | 23.700 | ||
| 3. Materialaufwand | (10) | -812.931,19 | -826 |
| 4. Personalaufwand | (11) | -7.707.245,22 | -7.778 |
| 5. Abschreibungen | (12) | -150.665,29 | -153 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | (13) | -11.409.475,23 | -13.212 |
| -20.080.316,93 | -21.969 | ||
| 1.166.547,08 | 1.731 | ||
| 7. Zinsergebnis | (14) | -351.083,45 | -148 |
| 8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 815.463,63 | 1.583 | |
| 9. außerordentliche Aufwendungen | 0,00 | -31 | |
| 10. außerordentliches Ergebnis | 0,00 | -31 | |
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (15) | -156.157,60 | -589 |
| 12. Sonstige Steuern | (15) | 828,66 | -1 |
| 13. Aufwand aus Gewinnabführung | -660.134,69 | -962 | |
| 14. Jahresüberschuss | 0,00 | 0 | |
| 15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 9.171,38 | 9 | |
| 16. Bilanzgewinn | 9.171,38 | 9 |
Anhang
A. Allgemeine Angaben
Die TUI Consulting & Services GmbH, Hannover ist zum Bilanzstichtag 30. September 2012 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.
Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Zur besseren Übersichtlichkeit wurden in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen.
Das Geschäftsjahr der TUI Consulting & Services GmbH, Hannover, umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober eines Jahres bis zum 30. September des Folgejahres.
B. Konzernzugehörigkeit
Alleinige Gesellschafterin der TUI Consulting & Services GmbH, Hannover, ist die LeibnizService GmbH, Hannover. Mit der Leibniz-Service GmbH besteht ein Gewinnabführungsvertrag.
Die Gesellschaft ist in den nach § 315a HGB aufgestellten Konzernabschluss der TUI AG, Berlin und Hannover, einbezogen. Konzernabschluss und Konzernlagebericht der TUI AG werden nach § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Sie sind im Internet unter www.bundesanzeiger.de sowie unter www.unternehmensregister.de unter den Stichworten TUI AG / TUI Aktiengesellschaft erhältlich. Ferner werden sie unter www.tui-group.com/de veröffentlicht.
Darüber hinaus erfolgt eine Einbeziehung in den Konzernabschluss der TUI Travel plc, Crawley (registriert in England und Wales unter der Nummer 6072876). Der Konzernabschluss der TUI Travel plc wird unter www.tuitravelplc.com veröffentlicht.
C. Bilanzierung und Bewertung
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Gliederung des Vorjahres sind im Geschäftsjahr beibehalten worden.
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit Ihren Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 150; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.
Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, sofern abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Die Nutzungsdauern werden grundsätzlich ausgehend von den steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt. Den planmäßigen Abschreibungen liegen wirtschaftliche Nutzungsdauern zwischen drei und 13 Jahren zugrunde. Zugänge vor 2008 werden mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen degressiv abgeschrieben. Der Wechsel zur linearen Abschreibungsmethode erfolgt, sobald diese zu höheren jährlichen Abschreibungen führt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 150 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.
Vom Wahlrecht zur Bildung von Bewertungseinheiten wurde kein Gebrauch gemacht.
Wertpapiere und Rückdeckungsversicherungsansprüche, die zur Absicherung von Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den dazugehörenden Verpflichtungen verrechnet. Übersteigt der Zeitwert der Vermögensgegenstände die korrespondierenden Verpflichtungen, bleibt in Höhe des Saldos ein entsprechender Aktivposten bestehen.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat August 2012 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,08 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,17 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,0 % - 8,0 % p.a. unterstellt.
Soweit der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung (Aktivwert) die entsprechende Altersversorgungsverpflichtung übersteigt, wird die korrespondierende Altersversorgungsverpflichtung gem. § 253 Abs. 1 S. 3 HGB in Höhe des Aktivwerts der Rückdeckungsversicherung angesetzt.
Die Ermittlung der Jubiläumsrückstellungen erfolgt mit einem Rechnungszinsfuß von 5,08 % p.a. sowie einer alters- und geschlechtsspezifischen Fluktuationsrate von 0,00 % bis 8,0 % p.a. Der für die Ermittlung der Rückstellung für Altersteilzeit zugrunde gelegte Rechnungszinsfuß beträgt 4,01 % p.a. Die gesetzlich vorgeschriebene Absicherung der Altersteilzeitverpflichtung erfolgt zentral durch die Leibniz-Service GmbH, weshalb die TCS von dieser Verpflichtung freigestellt ist und ihre Altersteilzeitverpflichtungen unsaldiert ausweist.
Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Grundsätzlich werden latente Steuern auf die Unterschiede (temporäre Differenzen) in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf bestehende Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.
Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft werden die latenten Steuern dem Organträger zugeordnet. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der TCS im Abschluss der Leibniz-Service GmbH erfasst.
D. Erläuterungen zur Bilanz
(1) Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände resultieren aus:
|
30.09.2012
EUR |
30.09.2011
TEUR |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 37.769,57 | 116 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr | 0,00 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 10.348.461.49 | 17.304 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr | 0,00 | 0 |
| davon aus Lieferungen und Leistungen | 9.315.738,20 | 17.304 |
| davon gegen Gesellschafter | 1.032.723,29 | 0 |
| (davon aus Cash-Pooling) | 1.032.723,29 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 87.174,03 | 72 |
| davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr | 3.162,50 | 3 |
(3) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält die Auszahlung für geleaste DV-Endgeräte und wird ratierlich über den vereinbarten Leasingzeitraum aufgelöst.
(4) Gezeichnetes Kapital
Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte Stammkapital beträgt € 26.000,00.
(5) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Pensionsrückstellungen entwickelten sich wie folgt:
| EUR | ||
| Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum 30.09.2011 | 3.821.282,00 | |
| - | Inanspruchnahme | -120.573,94 |
| + | Zuführung | 694.539,94 |
| Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum 30.09.2012 | 4.395.248,00 |
|
30.09.2012
EUR |
30.09.2011
TEUR |
||
| Bruttoansatz der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen | 4.395.248,00 | 3.821 | |
| + | Umgliederung aus PRAP (Aktivüberhang zum 30.09.2010) | 0,00 | 193 |
| - | Beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen | -445.239,00 | -391 |
| Nettoansatz der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen | 3.950.009,00 | 3.623 |
Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.
(6) Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
|
30.09.2012
EUR |
30.09.201 1
TEUR |
|
| Verpflichtungen aus dem Personalbereich | 2.073.940,55 | 2.246 |
| Ausstehende Rechnungen | 1.340.368,98 | 805 |
| Übrige | 2.113.193,03 | 1.180 |
| Sonstige Rückstellungen | 5.527.502,56 | 4.231 |
(7 ) Verbindlichkeiten
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus nachfolgender Darstellung:
|
30.09.2012
EUR |
30.09.2011
TEUR |
|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 637.007,13 | 1.360 |
| (ausschließlich bis 1 Jahr) | 637.007,13 | 1.360 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 310.372,17 | 8.374 |
| (ausschließlich bis 1 Jahr) | 310.372,17 | 8.374 |
| davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 310.372,17 | 476 |
| davon gegenüber Gesellschaftern | 0,00 | 7.898 |
| (davon aus Cash-Pooling) | 0,00 | 7.898 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 129.332,52 | 124 |
| davon aus Steuern | 98.058,60 | 101 |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 11.457,08 | 11 |
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
(8) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse entfallen auf folgende Tätigkeitsbereiche:
|
01.10.2011-30.09.2012
EUR |
01.10.2010-30.09.2011
TEUR |
|
| Personaldienstleistungen | 1.668.953,21 | 1.668 |
| Seminargeschäft | 796.122,49 | 911 |
| Recruiting | 411.337,04 | 234 |
| e-Learning | 178.941,00 | 88 |
| Sonstige Dienstleistungen | 17.691.249,18 | 19.052 |
| Umsatzerlöse | 20.746.602,92 | 21.953 |
(9) Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 150). Des Weiteren sind im Wesentlichen Weiterbelastungen von Personal- und Sachkosten (T€ 345) und Erträge aus der Währungsumrechnung (T€ 4; Vorjahr: T€ 3) enthalten.
(10) Materialaufwand
Der Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB (Gesamtkostenverfahren) beinhaltet Aufwendungen für bezogene Leistungen (T€ 812) und Seminarmaterialien
aus dem Seminargeschäft (T€ 1).
(11) Personalaufwand
Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:
|
01.10.2011-30.09.2012
EUR |
01.10.2010-30.09.2011
TEUR |
|
| Löhne und Gehälter | 6.379.259,84 | 6.710 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.327.985,38 | 1.068 |
| davon für Altersversorgung | 267.036,94 | 25 |
| Personalaufwand | 7.707.245,22 | 7.778 |
(12) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
Die Abschreibungen entfallen mit € 127.475,17 auf immaterielle Vermögensgegenstände mit einer Nutzungsdauer von drei sowie mit € 23.190,12 auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einer Nutzungsdauer von drei bis 13 Jahren.
(13) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere EDV-Leistungen, Werbekosten, Mieten und Pachten, allgemeine Verwaltungskosten und sonstige Dienstleistungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind T€ 29 periodenfremde Aufwendungen sowie T€ 6 (Vorjahr: T€ 12) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten.
(14) Zinsergebnis
Das Zinsergebnis umfasst:
|
01.10.2011-30.09.2012
EUR |
01.10.2010-30.09.2011
TEUR |
|
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 3.106,95 | 83 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 592,33 | 70 |
| davon aus der Abzinsung von Rückstellungen | 2.514,62 | 13 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 354.190,40 | 231 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 122.385,97 | 207 |
| davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen | 231.804,43 | 24 |
| Zinsergebnis | -351.083,45 | -148 |
(15) Steuern
|
01.10.2011-30.09.2012
EUR |
01.10.2010-30.09.2011
TEUR |
|
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 156.157,60 | 589 |
| davon vom Organträger belastet | 156.157,60 | 589 |
| Sonstige Steuern | -828,66 | 1 |
| Steuern | 155.328,94 | 590 |
F. Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
|
30.09.2012
EUR |
30.09.2011
TEUR |
|
| Miet-, Pacht- und Leasingverträge | 381.039,31 | 439 |
| davon bis 1 Jahr | 347.563,00 | 376 |
| davon 1 bis 5 Jahre | 33.476,31 | 63 |
| davon über 5 Jahre | 0,00 | 0 |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 302.462,31 | 320 |
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen enthalten Kfz-Leasingverbindlichkeiten sowie Mieten für Büros und die Kinderkrippe.
Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
Nahe stehende Unternehmen und Personen sind juristische oder natürliche Personen, die auf die TUI Consulting & Services GmbH Einfluss nehmen können oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die TUI Consulting & Services GmbH unterliegen.
Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen die zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter beträgt 113 (Vorjahr: 109).
Geschäftsführung
Alleiniger Geschäftsführer ist Herr Hans-Jürgen Beck, Laatzen. Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Gewinnverwendung
Das Jahresergebnis von € +660.134,69 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags an die Leibniz-Service GmbH abgeführt.
Hannover, den 19. Dezember 2012
Hans-Jürgen Beck
Entwicklung des Anlagevermögens
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
|
01.10.2011
€ |
Zugänge
€ |
Abgänge
€ |
30.09.2012
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche | ||||
| Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 432.774 | 3.821 | 0 | 436.595 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 208.076 | 42.720 | 38.373 | 212.423 |
| 640.850 | 46.541 | 38.373 | 649.018 | |
| kumulierte Abschreibungen | ||||
|
01.10.2011
€ |
Zugänge
€ |
Abgänge
€ |
30.09.2012
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche | ||||
| Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 304.284 | 127.475 | 0 | 431.759 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 163.354 | 23.190 | 38.373 | 148.171 |
| 467.638 | 150.665 | 38.373 | 579.930 | |
| Buchwerte | ||
|
30.09.2012
€ |
30.09.2011
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche | ||
| Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 4.836 | 128.490 |
| II. Sachanlagen | ||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 64.252 | 44.722 |
| 69.088 | 173.212 | |
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TUI Consulting & Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2011 bis 30. September 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 30. Januar 2013
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
ppa. Thomas Berger, Wirtschaftsprüfer
ppa. Hergen Ahlers-Hanstedt, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss wurde am 25. Februar 2013 festgestellt.
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