Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
tWH GmbHLiquidiert
20253 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Bruno Kuich seit 15.7.2010 | Geschäftsführer |
Jan Morten Sevecke seit 15.7.2010 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
tWH GmbHHamburg (vormals: Harrislee)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010BescheinigungIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der tWH GmbH, Hamburg (vormals: Harrislee), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. "
Hamburg, 2. Februar 2011 Ernst
& Young GmbH
Weber, Wirtschaftsprüfer Uhlenbrock, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVA
Hamburg, den 11. Januar 2011 Die Geschäftsführung P. Kuich J.M. Sevecke Gewinn- und Verlustrechnung für 2010
Hamburg, den 11. Januar 2011 Die Geschäftsführung P. Kuich J.M. Sevecke Anhang für 2010Allgemeine ErläuterungenDer Jahresabschluss der tWH GmbH wird nach den Vorschriften §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB; die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) werden im Geschäftsjahr 2010 erstmals angewandt. Die Vorjahreszahlen wurden auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 des Einführungsgesetzes zum HGB (EGHGB) nicht angepasst. Das Geschäftsjahr der tWH GmbH umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres. Der Sitz der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2010 von Harrislee nach Hamburg verlegt. Bilanzierung und BewertungFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Wertpapiere des Anlagevermögens (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB n.F.) werden entsprechend § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB n.F. mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet. Aus der zum 1. Januar 2010 vorgenommenen Bewertungsänderung ergab sich ein Erhöhung der Ansprüche aus den Wertpapieren des Anlagevermögens von TEUR 130 die in Übereinstimmung mit Artikel 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt wurden. Anschließend wurden die Wertpapiere des Anlagevermögens mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen verrechnet. Forderungen werden zu Nennwerten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Methode (Puc-Methode) unter Verwendung der "Richttafel 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,15 % p.a. (Vj.: 5,25 % p.a.) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Unverändert zum Vorjahr wurden erwartete Rentensteigerungen mit 1,75 % p.a. berücksichtigt. Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilMoG wird der Zinsanteil aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen im Zinsergebnis (Vj.: Personalaufwand) ausgewiesen. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, als Abzinsungssatz den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, zu verwenden. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem Zinsfuß von 4,07 bis 5,15 % p.a. angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag (Vj.: Rückzahlungsbetrag) angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz(1) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
(2) Gezeichnetes Kapital Der Nennwert des voll eingezahlten Stammkapitals der tWH GmbH beträgt unverändert gegenüber dem Vorjahr T€ 1.550. (3) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Wertpapiere des Anlagevermögens (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB n.F.) werden entsprechend § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB n.F. mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und entwickelten sich wie folgt:
Aus der zum 1. Januar 2010 vorgenommenen Bewertungsänderung ergab sich eine Erhöhung der Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von T € 130, die in den Gewinnrücklagen ausgewiesen wurde. Anschließend wurden die Wertpapiere des Anlagevermögens mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen verrechnet. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
(4) Verbindlichkeiten
(5) Entwicklung der Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen haben sich auf Grund der Einstellung von Beträgen im Rahmen der BilMoG Umstellung um T € 131 erhöht. Die Gewinnrücklage beträgt T € 2.769. Die in den Gewinnrücklagen ausschüttungsgesperrten Beträge aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Wert gem. § 285 Nr. 28 HGB belaufen sich auf T € 136. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. (2) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten (T € 18), sonstige Personalkosten (T € 9), Beiträge und Gebühren (T € 7), sonstige Fremdleistungen (T € 7) und sonstige Aufwendungen (T € 3). (3) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen Aufwendungen aus Abzinsungen. Sonstige Angaben(1) Mitarbeiter nach Funktionsbereichen
(2) Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführer der tWH GmbH sind bzw. waren:
(3) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung der tWH GmbH hat im Geschäftsjahr 2010 keine Bezüge erhalten. (4) Anteilsbesitz an der tWH GmbH und Konzernzugehörigkeit An dem Stammkapital der twH GmbH ist die tesa SE, Hamburg, mit 100 % beteiligt. Die tWH GmbH wird in den Konzernabschluss der Beiersdorf AG, Hamburg, und der maxingvest ag, Hamburg, einbezogen, die jeweils über die Internetseite des Unternehmensregisters zugänglich gemacht werden.
Hamburg, den 11. Januar 2011 Die Geschäftsführung P. Kuich J. M. Sevecke Lagebericht für 20101. Geschäft und RahmenbedingungenAllgemeines Die tWH GmbH (im Folgenden kurz: tWH) ist als selbstständige GmbH eine 100%ige Tochtergesellschaft der tesa SE, Hamburg. In 2009 wurde der Geschäftsbetrieb der tWH im Rahmen eines tesa-Masterplans zur Anpassung der Produktionskapazitäten veräußert und die Produktionstätigkeit damit eingestellt. In 2010 wurden daher keine Umsatzerlöse erzielt und keine Investitionen getätigt. In der tWH werden im Wesentlichen nicht übertragene Pensionsverpflichtungen weitergeführt und verwaltet. Personal Im Geschäftsjahr 2010 waren in der tWH keine aktiven Mitarbeiter beschäftigt. 2. Lage der GesellschaftVermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich von 12,9 Mio. € auf 7,7 Mio. €. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus der Saldierung der Pensionsrückstellungen von 4,8 Mio. € mit dem Deckungsvermögen von 2,8 Mio. €. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verringerten sich im Wesentlichen auf Grund der vorgenannten Saldierung von 5,1 Mio. € auf 1,9 Mio. €. Des Weiteren wirkten sich darüber hinaus der Rückgang der sonstigen Rückstellungen von 2,6 Mio. € auf 1,4 Mio. € aus. Die sonstigen Rückstellungen resultieren im Wesentlichen aus dem Interessensausgleich im Rahmen der Einstellung der Produktionstätigkeit. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um 1,9 Mio. € beruht aus der Begleichung der Kaufpreisforderung aus der Veräußerung der Grundstücke und Gebäude. Ertragslage Im Wesentlichen führte eine Auflösung von Rückstellungen von 0,4 Mio. € sowie ein Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtungen von 0,3 Mio. € zu einem Jahresüberschuss von 0,1 Mio. €, der auf Grund des mit der tesa SE bestehenden Gewinnabführungsvertrages in voller Höhe an diese abgeführt wird. 3. NachtragsberichtBesondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit materiellen Auswirkungen auf das Ergebnis des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. 4. RisikoberichtFür die tWH lassen sich aus heutiger Sicht für die nächsten 12 Monate keine besonderen Risiken erkennen. Nachteilige Veränderungen oder Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 5. PrognoseberichtDie Geschäftstätigkeit der tWH wird auch zukünftig im Wesentlichen von der Fortführung der verbliebenen Pensionsverpflichtungen geprägt sein.
Hamburg, den 11. Januar 2011 Peter Kuich, Geschäftsführer Jan Morten Sevecke, Geschäftsführer |
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