Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 45520
Vorher
Bergische Licht-,Kraft- und Wasserwerke (BELKAW) Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
28.4.1914
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist (a) die Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser, Wärme sowie die Übernahme anderer versorgungswirtschaftlicher Betätigungen; und (b) der Betrieb von Bädern und deren Nebenanlagen im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach und Burscheid.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Corinna Marks-Basic
seit 5.1.2024
Prokura
Harry Gersabeck
seit 15.8.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
50.10%
Stadt Bergisch Gladbach
49.90%
Stadt Burscheid
0.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
RheinEnergie AG
Germany
11.469.203 €
50.10%
Bädergesellschaft der Stadt Bergisch Gladbach mbH
Germany
11.423.417 €
49.90%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BELKAW GmbH

Bergisch Gladbach

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Geschäftstätigkeit

1.1 Geschäftsmodell

Gegenstand des Unternehmens ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages die Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wärme und Wasser sowie die Übernahme anderer versorgungswirtschaftlicher Betätigungen und der Betrieb von Bädern und deren Nebenanlagen im Stadtgebiet Bergisch Gladbach und Burscheid. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des benannten Gesellschaftszwecks notwendig und nützlich erscheinen. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an anderen Unternehmen, die ihren Zwecken dienlich oder förderlich sind, in jeder gesetzlich zulässigen Form beteiligen und solche Unternehmen erwerben oder errichten.

Zum 31. Dezember 2023 sind an der BELKAW GmbH (BELKAW) die RheinEnergie AG, Köln, mit 50,1 % und die Bädergesellschaft der Stadt Bergisch Gladbach mbH, Bergisch Gladbach, mit 49,9 % beteiligt. Darüber hinaus sind die Kommunen Burscheid, Kürten, Leichlingen, Lindlar und Odenthal als stille Gesellschafter an der BELKAW beteiligt. Diese Gesellschafterstruktur bringt die kommunale Verbundenheit der BELKAW zum Ausdruck.

1.2 Ziele und Strategien

Im Rahmen der regelmäßig aktualisierten und weiterentwickelten Unternehmensstrategie stellt sich die BELKAW den Herausforderungen in energiepolitischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht, um in ihrem Versorgungs- und Netzgebiet - das Stadtgebiet von Bergisch Gladbach und die umliegenden Kommunen - in allen Geschäftsfeldern weiterhin das führende Energieversorgungsunternehmen zu bleiben.

1.3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der Unternehmensaktivität nutzt die BELKAW verschiedene Kennzahlen. Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen insbesondere die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern. Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren dienen die Mengenentwicklungen je Sparte.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %.

Die Energiemärkte unterliegen weiterhin einer sehr hohen Dynamik und einem sehr starken Wettbewerb. Zu den größten energiewirtschaftlichen Herausforderungen im Berichtsjahr gehörte neben der sicheren Versorgung auch die Gewährleistung bezahlbarer Energie.

Im Sommer 2022 war die BELKAW als Grundversorger preislich sehr gut positioniert. Dies lag an der vorlaufenden Beschaffungsstrategie und der daraus resultierenden attraktiven Preisposition im Vergleich zu den damaligen sehr hohen Großhandelspreisen. Die Fundamentalmodelle und die Markteinschätzungen gingen in diesem Zeitraum von länger anhaltend hohem Preisniveau, im Wesentlichen für das ganze Jahr 2023, aus. Die Kündigungsquoten lagen zu diesem Zeitpunkt auf einem stabilen vergleichsweisen niedrigen Niveau. Anfang 2023 hat ein nicht vorhersehbarer Preisverfall den Energiemarkt erreicht. Der Markt wurde von dieser Entwicklung in Gänze überrascht.

2.2 Geschäftsverlauf

Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen ist das Geschäftsjahr 2023 deutlich weniger erfolgreich als in der Vergangenheit verlaufen. Die BELKAW kann aufgrund der herausfordernden Marktbedingungen auf ein durchwachsenes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Gleichwohl konnte die Position als der führende lokale Energie- und Wasserversorger in Bergisch Gladbach und den umliegenden Kommunen weiterhin behauptet werden.

Ergänzend befindet sich die BELKAW in einem strukturellen Transformationsprozess, um den diversen Herausforderungen gerecht zu werden. Hierbei hat die enge Zusammenarbeit mit der RheinEnergie AG das Unternehmen in verschiedenen Bereichen gestärkt, Risiken minimiert und zu Synergien geführt.

2.2.1 Strom- und Erdgasbeschaffung

Die BELKAW beauftragt über den Dienstleister RheinEnergie AG die RheinEnergie Trading GmbH mit der Bewirtschaftung ihres Strom- und Gasportfolios. In diesem Zusammenhang hat sie die im Berichtsjahr abgesetzten Mengen in einem sehr schwierigen Marktumfeld am Großhandelsmarkt beschafft. Um die Geschäfte optimal absichern zu können, erstreckt sich die gesamte Beschaffung und Vermarktung über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Sie erfolgt darüber hinaus diversifiziert und strukturiert, um durch eine Kombination flexibler Produkte und Standardverträge Optimierungspotenziale zu heben.

Ausgangspunkt für die Mengenplanung für das Lieferjahr 2023 war die Wirtschaftsplanung des Jahres 2021 und die Aktualisierung der Wirtschaftsplanung im Jahr 2022. Planungsgrundlage waren die jeweils aktuellen Marktentwicklungen, die vorhandenen Fundamentaldaten zu Marktpreisentwicklungen, geplante Aktivitäten wie z.B. Preisanpassungen und die aktuellen Verbrauchserwartungen.

Mitte 2022 (Hochphase der Energiekrise) war die BELKAW preislich sehr gut positioniert. Dies lag im Wesentlichen an der vorlaufenden Beschaffungsstrategie und der daraus resultierenden attraktiven Preisposition im Vergleich zum damaligen sehr hohen Großhandelspreis. Die Fundamentalmodelle und die Markteinschätzungen gingen in diesem Zeitraum von länger anhaltend hohem Preisniveau, im Wesentlichen für das ganze Jahr 2023, aus. Die Kündigungsquoten lagen zu diesem Zeitpunkt auf einem stabilen, vergleichsweise niedrigen Niveau.

Anfang 2023 hat sich der Beschaffungsmarkt unvorhersehbar wieder erholt. Nach unserem Fundamentalmodell war dies zu diesem Zeitpunkt nicht zu erwarten. Auch der Markt war zum großen Teil auf diese Entwicklung nicht vorbereitet, sie führte zu einer massiven Wettbewerbsintensivierung. Während Wettbewerber zu tagesaktuellen Beschaffungskosten kalkulieren und somit preislich deutlich attraktiver als die BELKAW auftreten konnten, hatte diese bedingt durch die langfristige, auf Versorgungssicherheit der Kunden ausgerichtete Beschaffungsstrategie Volumina mit deutlich höheren Preisen abzunehmen.

Die so entstandenen Mehrmengen (Überplan), die aufgrund von resultierenden Lieferantenwechseln und Vertragsverlusten nicht mehr benötigt wurden, wurden über den Spotmarkt abverkauft. Die Preisdifferenz gegenüber den (teureren) Terminmarktbeschaffungen wirkt hierbei deutlich margenmindernd. Zusätzlich ist der sog. Minderkonsum zu berücksichtigen. Öffentliche Einsparaufrufe und eine sehr milde Witterung haben zu signifikanten Abweichungen zwischen dem geplanten Verbrauch (kundenindividuelle Verbrauchsprognose seitens des Netzbetreibers - sog. "Normverbrauch"), der für die Bilanzierung relevant ist und dem tatsächlich abgerechneten bzw. für den Jahresabschluss hochgerechneten Verbrauch geführt. Dieser Effekt war in dieser Dimension (5-10%) ebenfalls nicht zu erwarten.

2.2.2 Trinkwassergewinnung und -bezug

Der Trinkwasserbedarf der BELKAW wird zum einen durch Eigenförderung im Wasserwerk Refrath und zum anderen durch Bezug von der RheinEnergie AG gedeckt.

2.2.3 Absatzzahlen

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die BELKAW in den einzelnen Sparten folgende Absatzzahlen erreichen. Es ergeben sich die dargestellten prozentualen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr: Strom 311 GWh (-25,6 %), Erdgas 791 GWh (+4,9 %), Wasser 6,1 Mio. m3 (-2,6 %) und Wärme 42 GWh (-9,3 %). Geplant waren folgende Absatzmengen: Strom 467 GWh, Erdgas 731 GWh, Wasser 6,6 Mio. m3 und Wärme 49 GWh.

Nach Kundengruppen ergeben sich in den Sparten folgende Absatzzahlen:

Stromverkauf 2023
MWh
2022
MWh
gegen Vorjahr
%
Privat- und Gewerbekunden 210.197 242.436 -13,3
Sonderverträge 97.085 172.351 -43,7
Direktvermarktung / BHKW ́s 3.669 3.181 15,3
Stromverkauf 310.951 417.968 -25,6

Aufgrund der o.g. Rahmenbedingungen hat sich der Stromverkauf im Privat- und Gewerbekundensegment in 2023 um rd. 13% reduziert. Im Sondervertragskundensegment wurde ein Großkunde mit erheblicher Menge jedoch ohne relevante Margeneinbuße verloren.

Die Vermarktung des in BHKW ́s erzeugten Stroms hat sich im Vergleich zum Vorjahr moderat erhöht.

Erdgasverkauf 2023
MWh
2022
MWh
gegen Vorjahr
%
Privat- und Gewerbekunden 455.001 487.854 -6,7
Sonderverträge 336.026 266.071 26,3
Erdgasverkauf 791.027 753.925 4,9

Aufgrund der o.g. Rahmenbedingungen hat sich der Erdgasverkauf im Bereich der Privat- und Gewerbekunden in 2023 um rd. 7% reduziert. Im Sondervertragskundensegment wurde dagegen ein Großkunde mit erheblicher Menge und relevanter Marge gewonnen.

Wasserverkauf 2023 Tm 3 2022 Tm 3 gegen Vorjahr
%
Privat- und Gewerbekunden 5.586 5.716 -2,3
Sonderverträge 519 551 -5,8
Wasserverkauf 6.105 6.267 -2,6

Der Trinkwasserverkauf ist bei den Privat- und Gewerbekunden leicht rückläufig. Die Reduzierung im Bereich Sonderverträge resultiert mehrheitlich aus dem verringerten Bedarf der Kommunen.

Wärmeverkauf 2023
MWh
2022
MWh
gegen Vorjahr
%
Wärmeverkauf 41.536 45.774 -9,3

Der Wärmeverkauf ist im Jahr 2023, aufgrund der o.g. Rahmenbedingungen, gesunken. Analog zum Erdgasverkauf sind neben den temperaturbedingten Veränderungen, dem massiven Aufruf zum Energiesparen auch die skizzierten außerordentlichen Wettbewerbseffekte zu berücksichtigen.

2.2.4 Preisentwicklung

Die Strompreise für Privat- und Gewerbekunden wurden zum 1. Januar 2023 für grundversorgte Kunden und für die Normsonderverträge Strom deutlich erhöht. Damit wurden die extremen Beschaffungskostensteigerungen aus dem Jahr 2022 an die Kunden weitergegeben. Zum 1. Oktober 2023 wurden dann die Strompreise für Privat- und Gewerbekunden wieder abgesenkt. In der Sparte Erdgas blieben die Preise im Berichtsjahr 2023 stabil, ebenso wie die Trinkwasserpreise.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme der BELKAW lag zum 31. Dezember 2023 mit 142.633 T€ um 5.697 T€ über dem Vorjahresniveau (136.936 T€). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 78,4 % (Vorjahr: 80,4 %). Ein weiterer wesentlicher Posten der Aktivseite stellen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände dar, die gegenüber dem Vorjahr um 3.347 T€ gestiegen sind. Wesentlicher Grund für die Steigerung ist der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Anstieg der Forderungen gegenüber dem Finanzamt. Gegenläufig entwickelten sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Vorräte in Höhe von 4.217 T€ (Vorjahr: 2.896 T€) bestehen aus der Aktivierung von CO 2 -Zertifikaten.

Mit einer um den Bilanzgewinn bereinigten Eigenkapitalquote von 32,4 % (Vorjahr: 33,7 %) verfügt die BELKAW über eine solide Kapitalausstattung. Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital, empfangene Ertragszuschüsse sowie langfristiges Fremdkapital zu 82,6 % (Vorjahr: 93,8 %) gedeckt.

Das Investitionsvolumen belief sich im Berichtsjahr auf 16.627 T€ (Vorjahr: 14.003 T€). Dem stehen Investitionszuwendungen von 494 T€ (Vorjahr: 297 T€) gegenüber. Die Investitionen wurden im Wesentlichen in das Strom- und Gasnetz getätigt. Die Investitionen des Berichtsjahres konnten durch Abschreibungen und die Inanspruchnahme des Cash-Pools der Stadtwerke Köln GmbH finanziert werden.

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Einbindung in das Cash-Management der Stadtwerke Köln GmbH jederzeit gewährleistet.

Die Umsatzerlöse belaufen sich im Berichtsjahr auf 265.710 T€ (Vorjahr: 198.060 T€). Geplant waren Umsatzerlöse in Höhe von 306.162 T€. Dem stehen im Wesentlichen Materialaufwand in Höhe von 237.683 T€ (Vorjahr: 155.317 T€), Abschreibungen in Höhe von 9.722 T€ (Vorjahr: 7.662 T€) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 21.201 T€ (Vorjahr: 22.844 T€) gegenüber.

Die aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen übernommenen Verluste betragen 5.328 T€ (Vorjahr: 4.250 T€). Hiervon entfallen 3.295 T€ (Vorjahr: 2.719 T€) auf die Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH und 2.033 T€ (Vorjahr: 1.531 T€) auf die Bäderbetriebsgesellschaft Burscheid mbH.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt 6.716 T€ (Vorjahr: 16.320 T€). Geplant war ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 13.317 T€. Nach Abzug der Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von 1.747 T€ (Vorjahr: 10.312 T€).

Insgesamt verfügt die BELKAW über eine solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

4. Tätigkeitsbereiche im Sinne von § 6b Abs. 3 EnWG

Gemäß § 6b Abs. 3 EnWG haben Unternehmen, die i. S. v. § 3 Nr. 38 EnWG zu einem vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen verbunden sind, mit der Erstellung des Jahresabschlusses für jeden der in § 6b Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 - 7 EnWG genannten Tätigkeitsbereiche jeweils eine nach den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entsprechende Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen.

Bei der BELKAW sind folgende Tätigkeitsbereiche im Sinne von § 6b Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 - 7 EnWG zu unterscheiden:

1. Elektrizitätsverteilung

Unter der Elektrizitätsverteilung werden im Berichtsjahr aufgrund der Übertragung der Netzbetreiberfunktion auf die Rheinische NETZGesellschaft mbH, Köln (RNG), zum 1. Januar 2006, die aus der wirtschaftlichen Nutzung des Eigentumsrechts an Elektrizitätsversorgungsnetzen resultierenden Geschäftsvorfälle zusammengefasst.

2. Gasverteilung

Unter der Gasverteilung werden im Berichtsjahr aufgrund der Übertragung der Netzbetreiberfunktion auf die RNG zum 1. Januar 2006, die aus der wirtschaftlichen Nutzung des Eigentumsrechts an Gasversorgungsnetzen resultierenden Geschäftsvorfälle zusammengefasst.

Die im Zusammenhang mit der Netzbetreiberfunktion im engeren Sinne stehenden Geschäftsvorfälle sowohl im Strom- als auch im Gasbereich werden bei der RNG ausgewiesen.

5. Öffentliche Zwecksetzung bzw. -erreichung (Berichterstattung gemäß § 108 Abs. 3 Nr. 2 GO NRW)

Der öffentliche Zweck der Gesellschaft besteht in der Versorgung der Bevölkerung mit Elektrizität, Erdgas, Wasser, Wärme und in der Übernahme anderer versorgungswirtschaftlicher Betätigungen.

6. Chancen- und Risikobericht

Unternehmerisches Handeln ist stets mit Chancen und Risiken verbunden. Aufgabe des Risikomanagements ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und systematisch zu erfassen, zu bewerten und Maßnahmen zu ihrer Steuerung zwecks Vermeidung bzw. Minimierung zu ergreifen.

Die BELKAW befindet sich in 2023/2024 auf einem strategischen und operativen Transformationsprozess. Ziel ist es die BELKAW25 in der Variante "Kundennahe Eigenleistung" umzusetzen. Die Eigenständigkeit der BELKAW25 bietet die Möglichkeit den lokalen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen spezifischer und flexibler gerecht zu werden. Neben dem naheliegenden Thema "Lokale Marke" und den damit verbundenen Aufgaben und Dienstleistungen bieten veränderte Produktportfolios im Bereich Commodity und Non-Commodity nachhaltige Chancen. Hierzu gehören Leistungen aus dem Bereich EDL und Erneuerbare Energie.

Das Risikomanagement der BELKAW ist in das Risikomanagement der RheinEnergie AG integriert und erfolgt auf Basis der entsprechenden Richtlinie der RheinEnergie AG, die auch für die BELKAW Gültigkeit hat. Es regelt Zuständigkeiten, Analyse- und Bewertungsverfahren sowie Risikokennziffern. Alle diesbezüglichen Prozesse sind in dieser Risikorichtlinie festgehalten. Auf dieser Basis wird unter Berücksichtigung bestimmter Schwellenwerte regelmäßig über Veränderungen von Risiken berichtet. Bei erstmaligem Eintritt eines monetär bedeutsamen Risikos erfolgt der Bericht unmittelbar. Die Einstufung der Risiken erfolgt gemäß einer Risikomatrix nach dem Verhältnis von möglicher Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit. Diese Risiken werden kontinuierlich überwacht.

Die BELKAW ist einer Vielzahl von branchentypischen Risiken ausgesetzt. Es handelt sich um rechtliche und finanzwirtschaftliche Risiken, Risiken aus dem Wettbewerb sowie aus der Beschaffung.

Als wesentliche Risiken sind neben den rechtlichen Rahmenbedingungen ebenso Risiken aufgrund von anhaltend volatilen Strom- und Gasmärkte (Beschaffung) zu benennen. Die sich daraus ergebenen Preisstellungen führen zu einem temporären Risiko, welches sich umgehend auf den Kundenbestand bzw. Kundenverluste auswirkt.

Von mittlerer Bedeutung sind die finanzwirtschaftlichen Risiken, die typischerweise aufgrund möglicher Forderungsausfälle enthalten.

Im Jahresabschluss 2023 sind erhebliche Drohverlustrückstellungen für das Geschäftsjahr 2024 berücksichtigt. Die bereits beschriebene Beschaffungssituation wirkt erheblich auch in das Geschäftsjahr 2024.

In der Gesamtbewertung lassen sich unter Berücksichtigung der gegebenen Gegensteuerungs- und Minimierungsmaßnahmen keine bestandsgefährdenden Risiken feststellen.

7. Prognosebericht

Aktuell ist die Prognose der energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen (u.a. geopolitische Einflüsse auf die Beschaffungssituation) außerordentlich schwierig. Bei einer typischen ("normalen") Marktentwicklung sollten sich im zweiten Halbjahr 2024 die Beschaffungs- und Endkundenpreise wieder stabilisieren. Folge wäre eine deutliche Reduzierung von Kundenverlusten bzw. eine Stabilisierung des Kundenbestandes.

Die BELKAW geht davon aus, dass im Jahr 2024 ein sinkender Umsatz (ohne Strom- und Erdgassteuer) von 226.658 T€ und ein gegenüber dem Berichtsjahr steigendes Ergebnis vor Steuern in einer Größenordnung von 14.980 T€ erzielt werden. Geplant ist ein Stromabsatz in Höhe von 303 GWh, ein Gasabsatz von 770 GWh, ein Wasserabsatz von 6,4 Mio. m3 und ein Wärmeabsatz von 42 GWh.

Dieser Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der BELKAW beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen werden. Aufgrund von Ungewissheiten hinsichtlich der wirtschaftlichen, regulatorischen, technischen und wettbewerbsbezogenen Entwicklung können jedoch Abweichungen auftreten.

Insgesamt bewertet die Geschäftsführung die Entwicklung der Gesellschaft unter den beschriebenen Rahmenbedingungen als positiv.

 

Bergisch Gladbach, den 22. März 2024

Die Geschäftsführung

Harry Gersabeck

Manfred Habrunner

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Anhang 31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen (1)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 328.615,84 327.365,45
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.437.433,78 3.046.792,22
2.766.049,62 3.374.157,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.048.275,91 5.180.614,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 97.460.124,73 93.130.864,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 625.369,56 667.590,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.671.953,43 3.591.327,70
105.805.723,63 102.570.397,34
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 530.700,00 667.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.250.000,00 3.050.000,00
3. Beteiligungen 234.043,83 234.043,83
4. Sonstige Ausleihungen 176.402,15 187.867,38
3.191.145,98 4.138.911,21
111.762.919,23 110.083.466,22
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte (2)
1. Emissionsberechtigungen 4.216.980,00 2.870.820,00
2. Unfertige Leistungen 0,00 25.216,04
4.216.980,00 2.896.036,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.692.899,42 8.386.700,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.604.502,76 12.144.550,47
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 113.272,65 96.873,47
4. Sonstige Vermögensgegenstände 5.946.000,00 1.381.240,71
25.356.674,83 22.009.365,18
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 661.855,54 728.298,78
30.235.510,37 25.633.700,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten (4) 634.156,76 1.219.197,64
142.632.586,36 136.936.363,86

PASSIVA

Anhang 31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital (5)
I. Gezeichnetes Kapital 22.892.670,00 22.892.670,00
Nennbetrag eigener Anteil -50,00 -50,00
Ausgegebenes Kapital 22.892.620,00 22.892.620,00
II. Kapitalrücklage 18.511.816,55 18.511.816,55
III. Andere Gewinnrücklagen 4.761.217,92 4.761.217,92
IV. Bilanzgewinn 1.747.025,85 10.312.288,44
47.912.680,32 56.477.942,91
B. Sonderposten (6) 1.652.014,24 1.759.612,54
C. Rückstellungen (7)
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.348.830,00 5.461.317,00
2. Steuerrückstellungen 127.000,00 479.908,42
3. Sonstige Rückstellungen 18.261.562,69 10.306.175,04
23.737.392,69 16.247.400,46
D. Verbindlichkeiten (8)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.125.605,50 14.625.605,50
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 386.613,07 45.573,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 137.563,50 39.168,91
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.844.004,81 4.690.149,47
5. Sonstige Verbindlichkeiten 30.252.741,17 33.645.575,28
59.746.528,05 53.046.072,16
E. Rechnungsabgrenzungsposten (9) 9.583.971,06 9.405.335,79
142.632.586,36 136.936.363,86

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anhang 2023
2022
1. Umsatzerlöse (11)
a) Energie- und Wasserabgabe 253.380.340,74 189.550.414,38
b) Strom- und Energiesteuer -10.053.425,75 -12.539.442,28
Energie- und Wasserabgabe ohne Strom- und Energiesteuer 243.326.914,99 177.010.972,10
c) Pachterlöse, Installationen, Dienstleistungen und andere Leistungen 22.383.324,98 21.048.682,07
265.710.239,97 198.059.654,17
2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen -25.216,04 25.216,04
3. Sonstige betriebliche Erträge (12) 16.687.559,86 10.602.591,81
4. Materialaufwand (13)
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -184.894.646,21 -104.575.539,85
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -52.788.415,95 -50.741.468,40
-237.683.062,16 -155.317.008,25
5. Personalaufwand (14)
a) Gehälter -150.999,96 -162.374,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung -241.173,84 € (Vorjahr: -76.670,29 €) -272.993,97 -104.627,75
-423.993,93 -267.002,15
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (15) -9.722.480,24 -7.662.494,68
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (16) -21.200.985,33 -22.843.826,94
8. Erträge aus Beteiligungen (17) 518.577,06 305.560,98
- davon aus verbundenen Unternehmen 325.630,59 € (Vorjahr: 173.262,45 €)
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (17) 155.345,88 62.368,05
- davon aus verbundenen Unternehmen 152.135,07 € (Vorjahr: 49.314,97 €)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (17) 496.010,13 58.908,83
- davon aus verbundenen Unternehmen 475.138,40 € (Vorjahr: 31.840,06 €)
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen (17) -136.300,00 0,00
12. Aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen übernommene Verluste (17) -5.327.876,42 -4.249.927,77
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (17) -2.331.889,79 -2.454.322,11
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen -105.235,00 € (Vorjahr: -109.762,00 €)
- davon an verbundene Unternehmen -82.145,32 € (Vorjahr: -7.170,74 €)
14. Ergebnis vor Steuern 6.715.928,99 16.319.717,98
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (18) -4.968.903,14 -6.007.429,54
16. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss = Bilanzgewinn 1.747.025,85 10.312.288,44

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Angaben zur Form und Darstellung

Der Sitz der BELKAW GmbH ist Bergisch Gladbach. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 45520 im Handelsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen.

An der BELKAW GmbH sind die RheinEnergie AG, Köln, mit 50,1 % und die Bädergesellschaft der Stadt Bergisch Gladbach mbH, Bergisch Gladbach, mit 49,9 % beteiligt. Darüber hinaus sind die Kommunen Burscheid, Kürten, Leichlingen, Lindlar und Odenthal als stille Gesellschafter an der BELKAW GmbH beteiligt.

Der Abschluss wird gemäß § 18 des Gesellschaftsvertrages nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes unter Berücksichtigung der ergänzenden Regelungen des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) aufgestellt.

Gemäß § 6b Abs. 3 EnWG stellt die BELKAW GmbH mit dem Jahresabschluss für jeden der in § 6b Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 - 7 EnWG genannten Tätigkeitsbereiche jeweils eine den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entsprechende Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung auf.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Der Jahresabschluss wird in Euro und Cent aufgestellt; die Beträge im Anhang werden überwiegend in Tausend Euro (T€) angegeben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten erfasst und werden planmäßig linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Der durch die Übernahme der Gassparte der Stadtwerke Burscheid GmbH entstandene Firmenwert wird, aufgrund der erwarteten Kundenbindung, über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen oder dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten; Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Investitionsförderungen mindern unmittelbar die Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Bis zum 31. Dezember 2007 erfolgte, soweit steuerlich zulässig, die Abschreibung nach der degressiven Methode mit Übergang zur linearen Abschreibung, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Ab dem 1. Januar 2008 werden Zugänge grundsätzlich nur noch linear abgeschrieben.

Die den planmäßigen Abschreibungen zugrunde gelegten Nutzungsdauern richten sich im Wesentlichen nach den allgemeinen sowie für die Energiewirtschaft anzuwendenden amtlichen Abschreibungstabellen. Die Nutzungsdauern der wichtigsten Anlagengüter betragen:

Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 10
Gebäude 33,3
Außenanlagen 15 bis 19
Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 15 bis 20
Umspannungs- und Speicheranlagen 20
Leitungsnetze 25 bis 40

Seit dem 1. Januar 2018 gelten die Wertgrenzen von 250 € bis 1.000 €. Von den jährlichen Sammelposten werden pauschalierend jeweils 20 % im Jahr, für dessen Zugänge der Sammelposten gebildet wurde, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 250 € werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst und voll abgeschrieben.

Für Strom und Gas wurden die Investitionszuwendungen von 2003 bis 2006 aktivisch verrechnet und über die Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände aufgelöst und mit den planmäßigen Abschreibungen verrechnet. Im Anlagenspiegel werden die ungekürzten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und die kumulierten Investitionszuwendungen ausgewiesen. Seit dem 1. Januar 2007 werden die von der Rheinische NETZGesellschaft mbH erhobenen Baukostenzuschüsse, die an die BELKAW GmbH als Pachtvorauszahlung weitergeleitet werden, als passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und über einen Zeitraum von 20 Jahren ergebniswirksam aufgelöst.

Investitionszuwendungen für Wasser, Wärme und öffentliche Beleuchtung wurden von 2003 bis 2017 aktivisch verrechnet und über die Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände aufgelöst und mit den planmäßigen Abschreibungen verrechnet. Im Anlagenspiegel werden die ungekürzten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und die kumulierten Investitionszuwendungen ausgewiesen. Seit dem 1. Januar 2018 werden die Investitionszuwendungen für Wasser, Wärme und öffentliche Beleuchtung sowie die von der Stadtwerke Burscheid GmbH übernommenen Investitionszuwendungen der Gassparte als Investitionszuschüsse im Sonderposten ausgewiesen und über die Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände aufgelöst.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder bei dauerhafter Wertminderung zu dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Sofern Ausleihungen unverzinslich oder niedrig verzinslich sind, werden sie zum Barwert ausgewiesen.

Vorräte werden zu den durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Innerhalb der Forderungen aus Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserlieferungen sind erhaltene Netto-Abschlagszahlungen auf den abgegrenzten, noch nicht abgelesenen Verbrauch verrechnet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben oder Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; sie werden mit dem Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) gebildet. Der von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Absatz 2 Satz 2 HGB), wurde auf den Dezember extrapoliert. Der Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,79 %) und wird zur Abzinsung verwendet. Im Rahmen weiterer Annahmen werden jährliche Rentensteigerungen von 2,5 % für Pensionsrückstellungen bzw. 2,0 % für Energierabatte berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Absatz 6 HGB beträgt 27 T€ (Vorjahr: 164 T€).

Rückstellungen für Beihilfeverpflichtungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) gebildet. Der von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Absatz 2 Satz 2 HGB), wurde auf den Dezember extrapoliert. Der Zinssatz beträgt 1,75 % (Vorjahr: 1,45 %) und wird zur Abzinsung verwendet. Im Rahmen weiterer Annahmen werden jährliche Rentensteigerungen von 2,5 % berücksichtigt.

Steuerrückstellungen werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Bei den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften angemessen und ausreichend berücksichtigt. Sie werden in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vom Zeitpunkt der voraussichtlichen Inanspruchnahme auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Es wurde eine Bewirtschaftungsstrategie festgelegt, dass im Bereich Sondervertragskunden nur zeitgleich geschlossene Energiebeschaffungs- und Energieabsatzverträge mit gleichem Mengenvolumen mit einem Mindestdeckungsbeitrag zulässig sind. Im Bereich der Privat- und Gewerbekunden wird die Energie überwiegend tranchiert beschafft, so dass die Bewertung von schwebenden Geschäften für Bezugsverträge der tranchierten Beschaffung unter Berücksichtigung der Absatzverträge für Privat- und Gewerbekunden auf Portfolioebene erfolgt. Die Bewertung der übrigen Energiebeschaffungsverträge erfolgt auf Basis der einzelnen wirtschaftlich zusammenhängenden Bezugs- und Absatzverträge.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz dargestellten Anlageposten und ihre Entwicklung im Jahr 2023 ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

Der Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023 ist nachstehend aufgeführt:

Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
T€
Ergebnis
T€
Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH, Bergisch Gladbach (1) 100 25 -3.295
Bäderbetriebsgesellschaft Burscheid mbH, Burscheid (1) 100 25 -2.033
Biogas Pool 2 für Stadtwerke GmbH & Co. KG, Unna (2) 7,34 3.187 2.165
Erdgasversorgung Oberleichlingen GmbH, Leichlingen 50 1.726 261
Windpark Heckelberg-Breydin GmbH & Co. KG, Köln 7,5 3.897 1.582

(1) Ergebnis vor Ergebnisabführung

(2) Angaben betreffen das Jahr 2022

(2) Vorräte

Der Posten Vorräte enthält die für das Geschäftsjahr erworbenen Zertifikate nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz, die für die Umsatzgeschäfte der Kunden zu beschaffen waren und im Folgejahr an die zuständige Behörde abzugeben sind.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist auch der abgegrenzte Verbrauch (welcher im rollierenden Verfahren hochgerechnet wurde) zwischen Ablese- und Bilanzstichtag mit 128.694 T€ (Vorjahr: 99.247 T€) enthalten. Die erhaltenen Netto-Abschlagszahlungen in Höhe von 125.815 T€ (Vorjahr: 101.341 T€) werden saldiert.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.605 T€ (Vorjahr: 12.145 T€) bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Rheinische NETZGesellschaft mbH mit 2.287 T€ (Vorjahr: 2.329 T€).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Berichtsjahr im Wesentlichen Forderungen aus Konzessionsabgaben gegen Kommunen.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

(4) Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft insbesondere den Kauf von RECS - Zertifikaten für Folgejahre 492 T€ (Vorjahr: 1.018 T€) sowie einen Kooperations- und Werbevertrag 125 T€ (Vorjahr: 150 T€).

(5) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 22.893 T€.

Im Zuge der Übernahme der Gassparte der Stadtwerke Burscheid GmbH zum 1. Januar 2018 wurde ein weiterer Geschäftsanteil in Höhe von 50 € an die Stadtwerke Burscheid GmbH ausgegeben. Durch die Einräumung einer weiteren stillen Beteiligung, wurde der Geschäftsanteil an die BELKAW GmbH zurück übertragen, sodass diese einen eigenen Anteil von 50 € hält.

Die Kapitalrücklage enthält Zuzahlungen der Gesellschafter im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB und beträgt unverändert 18.512 T€.

(6) Sonderposten

Der Sonderposten beinhaltet Investitionszuwendungen in Höhe von 1.652 T€ (Vorjahr: 1.760 T€).

(7) Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen Pensions- und Deputatverpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen betreffen Körperschaft- und Gewerbesteuer.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Rechnungen aus Energiebezug, für Zertifikate nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, potenzielle Verpflichtungen aus Erlösschmälerungen sowie Beihilfeverpflichtungen.

(8) Verbindlichkeiten

Übersicht über die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023

Gesamt Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
T€
bis 1 Jahr
T€
über 1 Jahr
T€
davon über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.125 1.500 11.625 5.250
(Vorjahr) (14.626) 1.876 12.750 6.750
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 387 387 0 0
(Vorjahr) (45) (45) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 138 138 0 0
(Vorjahr) (39) (39) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.844 15.844 0 0
(Vorjahr) (4.690) (4.690) (0) (0)
SonstigeVerbindlichkeiten 30.252 6.564 23.688 21.251
(Vorjahr) (33.646) (9.348) (24.298) (21.861)
davon aus Steuern 13 13 0 0
(Vorjahr) (1.429) (1.429) (0) (0)
Gesamt 59.746 24.433 35.313 26.501
(Vorjahr) (53.046) (15.998) (37.048) (28.611)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH und der Bäderbetriebsgesellschaft Burscheid mbH aus Verlustübernahme sowie aus dem Cash-Pool gegenüber der SWK.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen die Einlagen und Zinsansprüche der stillen Gesellschafter, Verbindlichkeiten aus Strom- und Energiesteuer sowie kreditorische Debitoren enthalten.

(9) Rechnungsabgrenzungsposten

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Anschlusskostenbeiträge Strom 6.905 6.600
Anschlusskostenbeiträge Erdgas 2.672 2.798
Sonstige 7 7
Gesamt 9.584 9.405

Im Rahmen eines mit der RheinEnergie AG geschlossenen Schuldbeitritts (siehe auch Textziffer 19) werden die jährlich vereinnahmten Anschlusskostenbeiträge und Baukostenzuschüsse unmittelbar an die BELKAW GmbH weitergeleitet.

(10) Latente Steuern

Aus den unterschiedlichen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ergeben sich aus dem Aktivüberhang aktive latente Steuern in Höhe von 4.760 T€.

Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz resultieren im Wesentlichen aus Unterschieden zwischen Abschreibungen auf Sachanlagen und abweichenden Bewertungsansätzen zu Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen.

Der Bewertung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 32,45 % zu Grunde.

Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(11) Umsatzerlöse

2023
T€
2022
T€
Strom einschließlich Stromsteuer 125.749 108.738
Stromsteuer -5.867 -8.492
Strom ohne Stromsteuer 119.882 100.246
Erdgas einschließlich Energiesteuer 106.273 61.482
Energiesteuer -4.187 -4.047
Erdgas ohne Energiesteuer 102.086 57.434
Wasser 14.921 15.075
Wärme 6.437 4.256
Umsatzerlöse aus Energie- und Wasserabgabe 243.326 177.011
Netz-Pachterlöse 15.144 15.062
Installationen, Mieten und Pachten, Dienstleistungen und andere Leistungen 7.139 5.906
Auflösung Ertragszuschüsse 101 81
Sonstige Umsatzerlöse 22.384 21.049
Umsatzerlöse ohne Strom- und Energiesteuer 265.710 198.060

In den Umsatzerlösen ohne Strom- und Energiesteuer sind -2.354 T€ periodenfremde Umsatzerlöse (Vorjahr: -2.814 T€) enthalten.

(12) Sonstige betriebliche Erträge

2023
T€
2022
T€
Konzessionsabgaben 7.062 7.639
Auflösung von Rückstellungen 310 290
Übrige betriebliche Erträge 9.316 2.674
Gesamt 16.688 10.603

Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betrifft die Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten/Rechtsstreitigkeiten.

In den übrigen betrieblichen Erträgen ist im Wesentlichen ein Optimierungsbonus von der RheinEnergie Trading GmbH aus der gemeinsamen Bewirtschaftung und Optimierung der Strom- und Erdgasbezugsportfolien der Partnerunternehmen enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Effekte in Höhe von 284 T€ (Vorjahr: 313 T€) enthalten. Im Geschäftsjahr resultiert der Ertrag im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 310 T€ sowie einer Versicherungsgutschrift In Höhe von 100 T€. Dem gegenüber stehen negative Erträge aus den periodenfremden Konzessionsabgaben und dem Gemeinderabatt Gas und Strom in Höhe von 141 T€.

(13) Materialaufwand

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren beinhalten im Wesentlichen die Strom-, Erdgas- und Wasserbezüge sowie die Kosten der sonstigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten unter anderem Netznutzungsentgelte sowie Fremdleistungen aus der technischen Betriebsführung durch die RheinEnergie AG.

Der Materialaufwand enthält aufwandsmindernde periodenfremde Effekte in Höhe von -2.347 T€(Vorjahr: -1.470 T€).

(14) Personalaufwand

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr keine eigenen Mitarbeiter angestellt. Die Gehälter betreffen die Bezüge eines Geschäftsführers.

Die Position Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung resultiert im Wesentlichen aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer.

(15) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betragen 9.722 T€ (Vorjahr: 7.662 T€). Im Berichtsjahr ist in den Abschreibungen ist eine außerplanmäßige Abschreibung auf EDL-Anlagen in Höhe von 590 T€ enthalten, die notwendig wurde, da die Anlagen als nicht mehr werthaltig bewertet wurden.

(16) Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023
T€
2022
T€
Konzessionsabgaben 9.308 9.722
Kaufmännische Geschäftsbesorgung 7.338 7.222
Wertberichtigungen auf Forderungen 1.129 1.065
Sonstige Steuern 418 382
Übrige betriebliche Aufwendungen 3.008 4.453
Gesamt 21.201 22.844

Die ausgewiesenen Konzessionsabgaben entsprechen den vertraglichen Regelungen mit den Gebietskörperschaften.

Die kaufmännische Geschäftsbesorgung umfasst die vollumfängliche Erbringung der kaufmännischen Dienstleistungen durch die Gesellschafterin RheinEnergie AG.

Die sonstigen Steuern betreffen im Wesentlichen Grundsteuer, Kraftfahrzeugsteuer sowie Strom- und Energiesteuer auf den Eigenverbrauch.

Der Posten übrige betriebliche Aufwendungen beinhaltet im Wesentlichen die Zuführung zu einer Drohverlustrückstellung sowie Aufwendungen für Werbemaßnahmen, Gebäudeaufwendungen und Beiträge für Versicherungen.

In der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen sind periodenfremde Effekte in Höhe von 91 T€ (Vorjahr: -163 T€) enthalten.

(17) Finanzergebnis

2023
T€
2022
T€
Erträge aus Beteiligungen 519 306
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 155 62
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 496 59
Abschreibungen auf Finanzanlagen -136 0
Aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen übernommene Verluste -5.328 -4.250
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.332 -2.454
Gesamt -6.626 -6.277

Die Position Aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen übernommene Verluste beinhaltet die Verlustübernahme von der Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH und der Bäderbetriebsgesellschaft Burscheid mbH.

In den Zinsaufwendungen sind im Wesentlichen die Vergütungen der Stillen Gesellschafter enthalten.

(18) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen 4.969 T€ (Vorjahr: 6.007 T€). Hierin sind periodenfremde Effekte in Höhe von 49 T€ (Vorjahr: 41 T€) enthalten.

Sonstige Angaben

(19) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Der Gesamtbetrag der im Folgenden dargestellten sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 137.539 T€.

Aus den Bezugsverträgen für Strom und Erdgas mit der RheinEnergie Trading GmbH bestehen finanzielle Verpflichtungen für die Jahre 2024 bis 2025 in Höhe von 119.961 T€.

Aus Dienstleistungs- und Betriebsführungsverträgen sowie aus dem Bezugsvertrag für Wasser mit der RheinEnergie AG bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 17.578 T€ für das Jahr 2024. Bei einer Fortführung der abgeschlossenen Verträge entstehen in den Folgejahren finanzielle Verpflichtungen in ähnlicher Größenordnung.

Die BELKAW GmbH ist mit Wirkung zum 1. Januar 2020 den bestehenden und künftig entstehenden Verpflichtungen der RheinEnergie AG aus dem Schuldbeitritt mit Erfüllungsübernahme gegenüber der Rheinische NETZGesellschaft mbH betreffend die Netzanschlussverhältnisse (Herstellung und dauerhafter Betrieb des Hausanschlusses / dauerhafte Bereitstellung der Anschlussleistung) für die Erstellung oder Erweiterung von Strom- und Gasanschlüssen, die sich im Eigentum der Beitretenden befinden, als weitere Schuldnerin bei mit der Wirkung, dass die Schuldnerin und die Beitretende den Gläubigern hinsichtlich der Befriedigung ihrer Forderungen unter Beachtung der entflechtungsrechtlichen Vorgaben nach §§ 6 ff. EnWG unmittelbar als Gesamtschuldner haften, beigetreten. Die Verpflichtungen umfassen auch die Instandhaltung und Wartung der Netzanlagen, die im Zusammenhang mit den Netzanschlussverhältnissen stehen. Aus dem Schuldbeitritt besteht eine Haftung in Höhe von 9.577 T€ (Vorjahr: 9.399 T€).

(20) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.

(21) Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Zum 31. Dezember 2023 sind an der BELKAW GmbH die RheinEnergie AG, Köln, mit 50,1 % und die Bädergesellschaft der Stadt Bergisch Gladbach mbH, Bergisch Gladbach, mit 49,9 % beteiligt. Der befreiende Konzernabschluss nach § 291 HGB und der Konzernlagebericht werden von der Stadtwerke Köln GmbH (kleinster und größter Konsolidierungskreis) aufgestellt, dem Betreiber des Unternehmensregisters elektronisch eingereicht und von diesem bekannt gemacht.

(22) Nahestehende Unternehmen und Personen

Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben im Geschäftsjahr 2023 nicht stattgefunden.

(23) Veröffentlichung

Der Jahresabschluss der BELKAW GmbH wird dem Betreiber des Unternehmensregisters elektronisch eingereicht und von diesem bekannt gemacht.

(24) Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers KPMG AG, Köln, beträgt 62 T€. Es beinhaltet die Leistungen für die Abschlussprüfung in Höhe von 50 T€ und sonstige Leistungen in Höhe von 12 T€.

(25) Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 EnWG

Geschäfte größeren Umfangs im Sinne der vorstehenden gesetzlichen Regelung wurden mit der RheinEnergie AG getätigt. Es handelt sich hierbei um:

RheinEnergie AG T€
Vermietung und Verpachtung 16.969
technische Betriebsführung -23.352
kaufmännische Geschäftsbesorgung -7.338

(26) Tätigkeitsbereiche im Sinne von § 6b Abs. 3 EnWG

Nach § 6b Abs. 3 EnWG werden in der Rechnungslegung für die Tätigkeitsbereiche Elektrizitäts- und Gasverteilung Abschlüsse erstellt.

(27) Organe der Gesellschaft

Die Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung, die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat.

Geschäftsführung

Manfred Habrunner

Harry Gersabeck

Die Gesamtvergütung für Herrn Habrunner beträgt im Geschäftsjahr 151 T€ und setzt sich aus Gehaltszahlungen (110 T€), Entgeltumwandlungen (20 T€) sowie Tantiemeansprüchen (21 T€) zusammen. Der Geschäftsführer Harry Gersabeck hat keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Für den Fall einer vorzeitigen Beendigung der Tätigkeiten von Herrn Habrunner sowie für den Fall der regulären Beendigung bestehen keine Ansprüche auf Leistungen.

Leistungen, die dem einzelnen Geschäftsführer von einem Dritten im Hinblick auf seine Tätigkeit zugesagt oder im Berichtsjahr gewährt wurden, beziehen sich ausschließlich auf Aufsichtsratsmandate.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführungen und deren Hinterbliebenen betragen zum 31. Dezember 2023 4.838 T€. Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebenen wurden im Berichtsjahr für Pensionen und Beihilfen 413 T€ gezahlt.

Aufsichtsrat

Theresia Meinhardt Kulturmanagerin/Softwaresupport Orchesterverwaltung OPAS GmbH Vorsitzende
Birgit Lichtenstein Mitglied des Vorstandes der RheinEnergie AG Stellv. Vorsitzende
Dr. Friedrich Bacmeister Rechtsanwalt, Steuerberater
Achim Biergans Bereichsleiter Technischer Netzservice der RheinEnergie AG bis 31.03.2023
Dr. Alexander Simon Engel Zahnarzt/Oralchirurg seit 01.11.2023
Susanne Fabry Mitglied des Vorstandes der RheinEnergie AG bis 31.03.2023
Andreas Feicht Vorsitzender des Vorstandesder RheinEnergie AG
Dr.-Ing. Ulrich Groß Technischer Geschäftsführer Rheinische NETZGesellschaft mbH
Hans Josef Haasbach Rechtsanwalt Malteser Bundeszentrale
Harald Henkel Leiter Controlling der Bong GmbH
Jörg Krell Unternehmensberater JKrell Management Beratung bis 17.06.2023
Corvin Kochan Student der Rechtswissenschaften seit 01.11.2023
Robert Lennerts Bürgermeister der Gemeinde Odenthal bis 15.11.2023
Jan Patrick Linossier Bereichsleiter Technischer Netzservice der RheinEnergie AG seit 01.04.2023
Dr. Michael Metten Geschäftsführender Gesellschafter Metten Stein+Design
Detlef Oberjat Bereichsleiter Logistik und Einkauf der RheinEnergie AG
Wolfgang Paul Bereichsleiter Finanzen der RheinEnergie AG seit 01.06.2023
Jörg Peine Bereichsleiter Geschäftskunden der RheinEnergie AG seit 01.04.2023
Arndt Robbe Geschäftsführer der RheinEnergie Trading GmbH
Frank Steffes Bürgermeister der Stadt Leichlingen seit 15.11.2023
Frank Stein Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach
Achim Südmeier Mitglied des Vorstandes der RheinEnergie AG bis 31.03.2023
Klaus W. Waldschmidt Rechtsanwalt in eigener Kanzlei
Michael Zalfen Kfm. Angestellter Kann GmbH Baustoffwerke Bendorf bis 07.04.2023

(28) Gesamtbezüge des Aufsichtsrates

An die ehemaligen und derzeitigen Mitglieder des Aufsichtsrates wurden im Jahr 2023 insgesamt 67,72 T€ aufgewendet. Auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder verteilen sich die Gesamtbezüge wie folgt:

Mitglied des Aufsichtsrates T€
Theresia Meinhardt, Vorsitzende 7,60
Birgit Lichtenstein, stellv. Vorsitzende 5,70
Dr. Friedrich Bacmeister 3,80
Achim Biergans 0,86
Dr. Alexander Simon Engel 0,74
Susanne Fabry 0,86
Andreas Feicht 3,65
Dr.-Ing. Ulrich Groß 3,80
Hans-Josef Haasbach 3,80
Harald Henkel 3,80
Corvin Kochan 0,59
Jörg Krell 1,61
Robert Lennerts 3,06
Jan Patrick Linossier 2,94
Dr. Michael Metten 3,80
Detlef Oberjat 3,80
Wolfgang Paul 0,73
Jörg Peine 2,94
Arndt Robbe 3,80
Frank Steffes 0,45
Frank Stein 3,80
Achim Südmeier 0,86
Klaus W. Waldschmidt 3,80
Michael Zalfen 0,93
Gesamt 67,72

(29) Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt dem Aufsichtsrat vor, der Gesellschafterversammlung zu empfehlen, den Jahresüberschuss Höhe von 1.747.025,85 € an die Gesellschafter auszuschütten.

 

Bergisch Gladbach, den 22. März 2024

Die Geschäftsführung

Harry Gersabeck

Manfred Habrunner

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.528.734,03 33.907,45 0,00 0,00 4.562.641,48
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.093.584,42 0,00 0,00 0,00 6.093.584,42
10.622.318,45 33.907,45 0,00 0,00 10.656.225,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.632.040,25 0,00 0,00 8.420,98 26.623.619,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 461.595.531,44 11.945.917,43 2.813.627,97 11.130.302,99 465.224.773,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.545.677,80 44.501,60 0,00 595.745,64 2.994.433,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.591.327,70 1.903.148,20 -2.813.627,97 8.894,50 2.671.953,43
495.364.577,19 13.893.567,23 0,00 11.743.364,11 497.514.780,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 942.732,59 0,00 0,00 0,00 942.732,59
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.050.000,00 2.700.000,00 0,00 3.500.000,00 2.250.000,00
3. Beteiligungen 234.043,83 0,00 0,00 0,00 234.043,83
4. Sonstige Ausleihungen 688.620,74 0,00 0,00 22.457,50 666.163,24
4.915.397,16 2.700.000,00 0,00 3.522.457,50 4.092.939,66
510.902.292,80 16.627.474,68 0,00 15.265.821,61 512.263.945,87
Abschreibungen
Kumulierte Investitionszuwendungen
01.01.2023
Abschreibungen des laufenden Jahres
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.201.368,58 32.657,06
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 3.046.792,20 609.358,44
0,00 7.248.160,78 642.015,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 21.451.425,76 132.338,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.390.210,26 356.142.641,97 8.861.403,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.878.087,49 86.722,35
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
11.390.210,26 380.472.155,22 9.080.464,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 275.732,59 136.300,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 500.753,36 0,00
0,00 776.485,95 136.300,00
11.390.210,26 388.496.801,95 9.858.780,24
Abschreibungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.234.025,64
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 3.656.150,64
0,00 7.890.176,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.420,98 21.575.343,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.629.606,92 356.374.438,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 595.745,64 2.369.064,20
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
9.233.773,54 380.318.846,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 412.032,59
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 10.992,27 489.761,09
10.992,27 901.793,68
9.244.765,81 389.110.816,38
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 328.615,84 327.365,45
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.437.433,78 3.046.792,22
2.766.049,62 3.374.157,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.048.275,91 5.180.614,49
2. Technische Anlagen und Maschinen 97.460.124,73 93.130.864,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 625.369,56 667.590,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.671.953,43 3.591.327,70
105.805.723,63 102.570.397,34
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 530.700,00 667.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.250.000,00 3.050.000,00
3. Beteiligungen 234.043,83 234.043,83
4. Sonstige Ausleihungen 176.402,15 187.867,38
3.191.145,98 4.138.911,21
111.762.919,23 110.083.466,22

Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Bilanz für die Elektrizitätsverteilung zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 225.559 243.656
II. Sachanlagen 58.096.656 53.561.214
III. Finanzanlagen 1.120 1.519
58.323.335 53.806.389
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 114.782 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.330 593.975
3. Sonstige Vermögensgegenstände 256.657 71.825
382.769 665.800
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 28.460 37.871
411.229 703.671
58.734.564 54.510.060

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
Zugeordnetes Eigenkapital 32.545.701 27.297.024
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.936.508 2.850.807
2. Steuerrückstellungen 43.180 124.776
3. Sonstige Rückstellungen 109.434 110.351
3.089.122 3.085.935
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.205.651 7.634.281
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 16.624 2.370
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.915 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 452.194 22.892
5. Sonstige Verbindlichkeiten 8.514.341 9.867.369
16.194.725 17.526.912
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.905.017 6.600.189
58.734.564 54.510.060

Gewinn- und Verlustrechnung für die Elektrizitätsverteilung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 9.148.236 9.046.937
2. Sonstige betriebliche Erträge 8.222.358 7.236.365
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe und für bezogene Waren 440.286 200.850
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 278.403 121.169
718.689 322.019
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.493 8.443
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 11.739 5.441
davon für Altersversorgung 10.370 3.987
18.232 13.884
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.572.228 3.323.761
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.182.654 7.498.697
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 138 678
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.433 1.656
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 921.972 882.471
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen 55.304 57.291
davon an verbundene Unternehmen 3.532 373
10. Ergebnis vor Steuern 4.977.390 4.244.804
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.690.891 1.562.549
12. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 3.286.499 2.682.255
13. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0 0
14. Bilanzgewinn 3.286.499 2.682.255

Entwicklung des Tätigkeiten-Anlagevermögens für die Elektrizitätsverteilung im Geschäftsjahr 2023 Stromverteilung

der BELKAW GmbH, Bergisch Gladbach

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen / Umgliederungen
Abgänge
31.12.2023
Kumulierte Investitionszuwendungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.189.029 0 0 0 3.189.029 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 0 0 0,00
3.189.029 0 0 0 3.189.029 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.003.590 0 0 8.421 7.995.169 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 199.521.910 6.424.947 2.192.451 2.477.170 205.662.139 4.068.915
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 305.744 0 0 227.148 78.596 0
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.907.999 1.713.443 -2.235.537 0 2.385.905 0
210.739.244 8.138.390 -43.086 2.712.739 216.121.809 4.068.915
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 2.415 0 -418 262 1.735 0
2.415 0 -418 262 1.735 0
213.930.688 8.138.390 -43.504 2.713.001 219.312.573 4.068.915
Abschreibungen
01.01.2023
Abschreibungen durch Einbringung
Abschreibungen des laufenden Jahres
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.945.374 18.096 0 0 2.963.470
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0 0 0
2.945.374 0 18.096 0 0 2.963.470
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.123.029 0 48.963 0 8.421 6.163.571
2. Technische Anlagen und Maschinen 146.676.230 0 3.505.169 0 2.467.327 147.714.072
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 305.744 0 0 0 227.148 78.596
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
153.105.002 0 3.554.132 0 2.702.896 153.956.238
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 896 0 0 -155 127 615
896 0 0 -155 127 615
156.051.272 0 3.572.228 -155 2.703.023 156.920.323
Buchwerte 31.12.2023
Buchwerte 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 225.559 243.656
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
225.559 243.656
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.831.599 1.880.562
2. Technische Anlagen und Maschinen 53.879.152 48.772.653
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.385.905 2.907.999
58.096.656 53.561.214
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 1.120 1.519
1.120 1.519
58.323.335 53.806.389

Bilanz für die Gasverteilung zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 37.207 40.135
II. Sachanlagen 26.293.371 26.824.602
III. Finanzanlagen 261 526
26.330.839 26.865.263
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26.693 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.635 205.607
3. Sonstige Vermögensgegenstände 725.378 24.862
754.706 230.469
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.619 13.109
761.325 243.578
27.092.164 27.108.841

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
Zugeordnetes Eigenkapital 14.790.672 13.584.534
B. Sonderposten 309.369 328.733
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.331.859 1.430.865
2. Steuerrückstellungen 27.813 99.821
3. Sonstige Rückstellungen 48.981 54.893
1.408.653 1.585.579
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.268.131 3.831.761
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.866 820
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.376 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 105.161 7.924
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.533.086 4.970.989
7.911.620 8.811.494
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.671.850 2.798.501
27.092.164 27.108.841

Gewinn- und Verlustrechnung für die Gasverteilung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 6.014.212 6.034.018
2. Sonstige betriebliche Erträge 904.012 1.027.806
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe und für bezogene Waren 30.190 23.055
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 110.867 59.579
141.057 82.634
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.510 2.923
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.730 1.883
davon für Altersversorgung 2.412 1.380
4.240 4.806
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.855.968 1.795.983
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.257.069 1.321.047
7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 32 235
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.752 574
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 461.041 467.863
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen 25.083 28.755
davon an verbundene Unternehmen 821 129
10. Ergebnis vor Steuern 3.203.633 3.390.300
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.088.320 1.247.999
12. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 2.115.313 2.142.301
13. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0 0
14. Bilanzgewinn 2.115.313 2.142.301

Entwicklung des Tätigkeiten-Anlagevermögens für die Gasverteilung der BELKAW GmbH, Bergisch Gladbach im Geschäftsjahr 2023 Gasverteilung

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen / Umgliederungen
Abgänge
31.12.2023
Kumulierte Investitionszuwendungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.179.077 0 0 0 1.179.077 0
1.179.077 0 0 0 1.179.077 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 549.481 0 0 0 549.481 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 139.260.042 1.320.692 144.484 18.375 140.706.843 1.452.875
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.890 0 0 104.772 7.118 0
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 178.714 14.864 -144.484 8.895 40.200 0
140.100.127 1.335.556 0 132.041 141.303.642 1.452.875
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 836 0 -372 61 403 0
836 0 -372 61 403 0
141.280.041 1.335.556 -372 132.102 142.483.123 1.452.875
Abschreibungen
01.01.2023
Abschreibungen des laufenden Jahres
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.138.943 2.928 0 0 1.141.870
1.138.943 2.928 0 0 1.141.870
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 350.571 2.108 0 0 352.678
2. Technische Anlagen und Maschinen 111.362.085 1.850.161 0 13.524 113.198.723
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.994 772 0 104.772 5.994
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
111.822.650 1.853.041 0 118.296 113.557.395
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 310 0 -138 29 143
310 0 -138 29 143
112.961.903 1.855.968 -138 118.325 114.699.408
Buchwerte 31.12.2023
Buchwerte 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.207 40.135
37.207 40.135
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 196.803 198.911
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.055.245 26.445.082
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.123 1.895
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.200 178.714
26.293.372 26.824.602
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 260 526
260 526
26.330.839 26.865.263

Ergänzende Angaben zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG

1. Vorbemerkung

Gemäß § 6b Abs. 3 EnWG haben Unternehmen, die i. S. v. § 3 Nr. 38 EnWG zu einem vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen verbunden sind, mit der Erstellung des Jahresabschlusses für jeden der in § 6b Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 - 6 EnWG genannten Tätigkeitsbereiche jeweils eine den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entsprechende Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen. Gemäß § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG sind dabei die Regeln der Zuordnung der Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie der Erträge und Aufwendungen einschließlich der angewandten Abschreibungsmethoden anzugeben.

Bei der BELKAW sind folgende Tätigkeitsbereiche im Sinne von § 6b Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 - 6 EnWG zu unterscheiden:

1. Elektrizitätsverteilung

Unter der Elektrizitätsverteilung werden im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der Übertragung der Netzbetreiberfunktion auf die Rheinische NETZGesellschaft mbH, Köln (RNG), zum 1. Januar 2006 die aus der wirtschaftlichen Nutzung des Eigentumsrechts an Elektrizitätsversorgungsnetzen resultierenden Geschäftsvorfälle zusammengefasst.

2. Gasverteilung

Unter der Gasverteilung werden im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der Übertragung der Netzbetreiberfunktion auf die RNG zum 1. Januar 2006 die aus der wirtschaftlichen Nutzung des Eigentumsrechts an Gasversorgungsnetzen resultierenden Geschäftsvorfälle zusammengefasst.

Die im Zusammenhang mit der Netzbetreiberfunktion im engeren Sinne (DSO Distribution System Operator) stehenden Geschäftsvorfälle sowohl im Strom- als auch im Gasbereich werden für das Geschäftsjahr 2023 bei der RNG bilanziert.

Der Stetigkeitsgrundsatz im Sinne von § 6b Abs. 5 Satz 2 EnWG wurde im Berichtsjahr gewahrt.

Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen auftreten.

2. Pflichtangaben gemäß § 268 HGB

Anlagenspiegel (§ 284 Abs. 3 HGB)

Für die Tätigkeitsbereiche Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung wurde je ein Anlagenspiegel erstellt und dem Jahresabschluss als Anlage beigefügt.

Mitzugehörigkeit von Lieferungen und Leistungen bei Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.333.297 € enthalten, davon entfallen 2.001 € auf die Stromverteilung und 465 € auf die Gasverteilung.

Es sind keine Lieferungen und Leistungen in den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen vorhanden.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Absatz 6 HGB beträgt 27.225 € (Vorjahr: 163.883 €), davon entfallen 14.947 € (Vorjahr: 85.547 €) auf die Stromverteilung und 6.779 € (Vorjahr: 42.937 €) auf die Gasverteilung.

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten

Mit Ausnahme der Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen die in den Tätigkeitsbereichen ausgewiesenen Verbindlichkeiten wie im Vorjahr nur Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Sonstigen Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 erstrecken sich über die verschiedenen Restlaufzeiten wie folgt:

2023 davon mit einer Restlaufzeit davon aus Steuern
Gesamt
bis 1 Jahr
über 1 Jahre
davon über 5 Jahre
bis 1 Jahr
Sonstige Verbindlichkeiten 30.252.741 6.563.892 23.688.849 21.251.416 13.691
(Vorjahr) (33.645.575) (9.347.367) (24.298.208) (21.860.774) (1.428.805)
davon Elektrizitätsverteilung 8.514.341 234.444 8.279.897 7.427.948 589
(Vorjahr) (9.867.369) (1.411.593) (8.455.776) (7.607.549) (596.376)
davon Gasverteilung 4.533.086 107.624 4.425.462 3.970.110 137
(Vorjahr) (4.970.989) (451.522) (4.519.467) (4.066.104) (15.806)
davon andere Tätigkeiten 17.205.314 6.221.824 10.983.490 9.853.358 12.965
(Vorjahr) (18.807.217) (7.484.252) (11.322.965) (10.187.121) (816.623)

Die Verbindlichkeiten enthalten gemäß § 268 Abs. 5 Satz 3 HGB keine Verbindlichkeiten, die erst nach dem Stichtag rechtlich entstehen.

Aufgliederung der Haftungsverhältnisse (§ 268 Abs. 7 HGB)

Die BELKAW GmbH ist mit Wirkung zum 1. Januar 2020 den bestehenden und künftig entstehenden Verpflichtungen der RheinEnergie AG aus dem Schuldbeitritt mit Erfüllungsübernahme gegenüber der Rheinische NETZGesellschaft mbH eingetreten. Für ausführliche Erläuterungen verweisen wir auf den Anhang als Bestandteil des Jahresabschlusses der BELKAW (Textziffer 19). Aus dem Schuldbeitritt besteht insgesamt eine Haftung in Höhe von 9.576.866 €, davon trägt die Stromverteilung 6.905.016 € und die Gasverteilung 2.671.849 €.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Pflichtangaben in den Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG die Regeln/ Methoden (Direktzuordnung oder Schlüsselung) einschließlich Abschreibungsmethoden, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den Konten zugewiesen werden.

Zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf die ausführlichen Erläuterungen im Anhang als Bestandteil des Jahresabschlusses der BELKAW.

Zuordnungsregeln

Im Regelfall erfolgte in den Tätigkeiten-Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen eine direkte Zuordnung zu den Unternehmenstätigkeiten. In den Fällen, in denen dies nicht möglich ist oder aufgrund unverhältnismäßig hohen Aufwands nicht vertretbar erschien, wurde eine Zuordnung durch Schlüssel auf der Basis sachgerechter Bezugsgrößen vorgenommen.

Hierbei wurden im Wesentlichen folgende Schlüssel angewandt:

Anlagevermögenschlüssel

Umsatzerlösschlüssel

Verzinsungsschlüssel

Ergebnisschlüssel vor Ertragsteuern

Für die Schlüsselungen wurden folgende Verteilungsgrößen herangezogen, die sich wie folgt darstellen:

2023 Elektrizitätsverteilung Gasverteilung Übrige Tätigkeiten Gesamt
Anlagevermögenschlüssel 54,90% 24,90% 20,20% 100,00%
Umsatzerlösschlüssel 4,30% 1,00% 94,70% 100,00%
Verzinsungsschlüssel 34,80% 18,60% 46,60% 100,00%
Ergebnisschlüssel vor Ertragsteuern 34,00% 21,90% 44,10% 100,00%

4. Erläuterungen zur Tätigkeiten-Bilanz

Aktiva

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden über die in SAP hinterlegten Geschäftsbereiche ausschließlich direkt zugeordnet. Eine Schlüsselung von Anlagegegenständen wurde im Berichtsjahr nicht vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zum Teil direkt zugeordnet. Verbleibende Beträge wurden über den Umsatzerlösschlüssel verteilt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden - soweit möglich - den jeweiligen Tätigkeiten zugeordnet. Verbleibende Beträge wurden über den Umsatzerlösschlüssel verteilt.

Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen und sonstige Forderungen wurden über den Umsatzerlösschlüssel verteilt.

Forderungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr sind gem. § 268 Abs. 4 Satz 1 HGB nicht im Umlaufvermögen enthalten.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden über den Umsatzerlösschlüssel verteilt.

Passiva

Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde den Tätigkeitsbereichen Strom- und Gasverteilung nach Maßgabe des langfristigen Finanzierungsbedarfs der für den Betrieb vorgehaltenen Vermögensgegenstände als zugeordnetes Eigenkapital dargestellt.

Die Sonderposten (Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen) wurden direkt zugeordnet.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind im Berichtsjahr ausschließlich über den Anlagevermögenschlüssel auf die Tätigkeiten verteilt worden. Hierdurch werden die Pensionsrückstellungen - entsprechend ihrem langfristigen Finanzierungscharakter - auch den Verteilungstätigkeiten in angemessenem Umfang zugeordnet.

Die Steuerrückstellungen sind im Berichtsjahr ausschließlich über den Ergebnisschlüssel vor Ertragsteuern auf die Tätigkeiten verteilt worden.

Die sonstigen Rückstellungen konnten den jeweiligen Tätigkeiten hauptsächlich direkt zugeordnet werden. Wo dies nicht möglich war, erfolgte die Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten über den Anlagevermögenschlüssel und den Umsatzerlösschlüssel.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen in Wesentlichen das Darlehen für Investitionen und sind über den Anlagevermögenschlüssel verteilt worden.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind im Berichtsjahr ausschließlich über den Umsatzerlösschlüssel auf die Tätigkeiten verteilt worden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden soweit möglich direkt zugeordnet. Wo dies nicht möglich war, erfolgte die Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten über den Umsatzerlösschlüssel.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden über den Umsatzerlösschlüssel verteilt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen die Anteile der stillen Gesellschafter und deren Verzinsungsanspruch, Steuerverbindlichkeiten und Überzahlungen von Kunden. Soweit diese Verbindlichkeiten nicht direkt den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet werden konnten, wurden Sie mit dem Verzinsungsschlüssel und dem Umsatzerlösschlüssel verteilt. Die der Strom- und Gasverteilung zugeordneten Einlagen der stillen Gesellschafter wurden im Vergleich zum Vorjahr unverändert fortgeführt.

Sämtliche Aktiva und Passiva konnten den Tätigkeitsbereichen Strom- und Gasverteilung nach den vorstehend genannten Regeln zugeordnet werden. Die Bildung eines Kapitalausgleichspostens war nicht erforderlich.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnungen für die Tätigkeitsbereiche

Zur Darstellung interner Leistungsbeziehungen zwischen den Tätigkeiten hat die BELKAW die Bruttodarstellung gewählt. Bei der Bruttodarstellung werden die Gesamterträge oder Gesamtaufwendungen aufgrund des sachlichen Bezugs bestimmten Tätigkeiten zugeordnet. Die tatsächliche wirtschaftliche Belastung der jeweiligen Tätigkeit wird bei der Bruttodarstellung durch Interne Leistungsverrechnungen zwischen den Tätigkeiten nachvollzogen.

Die Zuordnung der Kosten und Erlöse erfolgt dabei grundsätzlich über durch die direkt auf die Kostenstellen gebuchten Geschäftsvorfälle. Damit können Umsatzerlöse und die Sonstigen betrieblichen Erträge nahezu vollständig und die Aufwendungen weitgehend direkt den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet werden.

Die nachstehenden Erläuterungen konzentrieren sich daher auf die Beschreibung der Posten innerhalb der Tätigkeiten-Gewinn- und Verlustrechnungen der Elektrizitäts- und Gasverteilung.

Umsatzerlöse

Die Leistungsbeziehungen zwischen den einzelnen Tätigkeitsbereichen betreffen im Wesentlichen die innerbetriebliche Lieferung von Strom, Gas, Wasser und Wärme. Die Energielieferungen wurden zu Marktpreisen bewertet.

Sonstige betrieblichen Erträge

Die Sonstigen betrieblichen Erträge wurden weitgehend direkt den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet. Verbleibende Beträge wurden über den Umsatzerlösschlüssel und den Anlagevermögenschlüssel verteilt.

Materialaufwand

Die innerbetrieblichen Leistungsbeziehungen zwischen den einzelnen Tätigkeitsbereichen wurden aufwandsseitig unter den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe und für bezogene Waren ausgewiesen.

Soweit einzelne Posten im Materialaufwand zu schlüsseln waren, kam der Umsatzerlösschlüssel oder Anlagevermögenschlüssel zur Anwendung.

Personalaufwand

Der Personalaufwand wurde nach dem Umsatzerlösschlüssel auf die Tätigkeiten verteilt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betriebliche Aufwendungen wurden weitgehend direkt den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet. Verbleibende Beträge wurden über den Umsatzerlösschlüssel und den Anlagevermögenschlüssel verteilt.

Aufgrund von Ergebnisabführungsverträgen übernommene Verluste wurden direkt zugeordnet.

Finanzergebnis

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten die Verzinsung der Anteile der stillen Gesellschafter. Diese wurden analog der korrespondierenden Verbindlichkeiten (siehe Erläuterungen zur Tätigkeiten-Bilanz: Verbindlichkeiten) zugeordnet. Der Zinsaufwand für das Darlehen wurde mit dem Anlagevermögenschlüssel verteilt. Die übrigen Posten des Finanzergebnisses wurden - soweit sie nicht direkt den Tätigkeiten zugeordnet werden konnten - nach dem Umsatzerlösschlüssel verteilt.

Ertragsteuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wurden für das laufende Geschäftsjahr im Verhältnis zum Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf die Tätigkeiten verteilt. Negative Ergebnisse einer Tätigkeit führen nicht zu einer Gutschrift.

 

Bergisch Gladbach, den 22. März 2024

Die Geschäftsführung

Harry Gersabeck

Manfred Habrunner

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BELKAW GmbH, Bergisch Gladbach

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BELKAW GmbH, Bergisch Gladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BELKAW GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die Geschäftsführung ist auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet hat, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der Geschäftsführung für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die Geschäftsführung ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten hat und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Köln, den 26. April 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Winkeler, Wirtschaftsprüfer

Schier, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 23. Mai 2024 festgestellt.

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