Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 702060
Eingetragen
3.4.2007
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenGüterbeförderung im StraßenverkehrGüterbeförderung in der Binnenschifffahrt
Gegenstand
Die Durchführung von Transporten im gewerblichen Güternahverkehr und Güterfernverkehr sowie im internationalen Güterkraftverkehr, LKW-Vermietung und Logistik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Erdem Arin
seit 3.4.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Seher Arin
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Seher Arin
Neureuter Hauptstr. 71, 76149 Karlsruhe
155.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ARIN Transporte GmbH

Linkenheim-Hochstetten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

- ARIN Transporte GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die ARIN Transporte GmbH ist ein etabliertes Transportunternehmen mit Sitz in Linkenheim-Hochstetten und gehört zu den führenden Anbietern im Raum Baden-Württemberg. Unser Kerngeschäft liegt in der Bereitstellung von Transportdienstleistungen für Großkunden wie DHL, Hellmann, Emons u.a. Wir agieren als Full-Service-Dienstleister mit einem eigenen Fuhrpark, qualifizierten Fahrern sowie einer hauseigenen Werkstatt zur Instandhaltung unserer Fahrzeuge.

1.2 Ziele und Strategien

Unsere Strategie basiert auf langfristigen Partnerschaften mit unseren Kunden, einem hohen Servicegrad sowie regionaler Marktstärke. Wir setzen auf direkte Kommunikation mit Standortverantwortlichen, um individuelle Lösungen schnell und effizient umzusetzen. Die Dienstleistungen erfolgen auf Tagespauschalen-Basis, wodurch unsere Kunden Planungssicherheit erhalten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

2.1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Trotz eines wirtschaftlich herausfordernden Umfelds im Jahr 2023, insbesondere durch gestiegene Energie- und Lohnkosten sowie anhaltende geopolitische Unsicherheiten, konnte sich die Transportbranche stabil halten. Die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen blieb konstant hoch, insbesondere im industriellen Sektor.

2.1.2 Unternehmensentwicklung

Gemäß den Angaben im Lagebericht 2022 hatten wir für 2023 einen Umsatz und ein Jahresergebnis auf dem Niveau des Jahres 2022 erwartet. Im Ist 2023 konnte der Umsatz gegenüber 2022 wesentlich gesteigert werden und auch der Jahresüberschuss liegt um TEUR 32 über dem des Vorjahres, so dass unsere Erwartungen übertroffen wurden und wir insgesamt mit dem Geschäftsverlauf 2023 und dem erzielten Ergebnis zufrieden sind.

2.2 Darstellung der Lage der Gesellschaft

Im Anhang geben wir an, dass in 2023 gegenüber 2022 in der Bilanz zwei und in der Gewinn- und Verlustrechnung eine Ausweisänderung vorgenommen wurden. In der nachfolgenden Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben wir diese Änderungen für 2022 berücksichtigt, so dass diese vergleichbar mit den Werten aus 2023 sind. Insofern gibt es Abweichungen gegenüber dem Ausweis in der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung 2022.

2.2.1 Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 605 (7,3 %) verbessert. Die Verbesserung resultiert aus der Erhöhung der Umsatzerlöse um 7,0 % sowie der sonstigen betrieblichen Erträge um 17,8 %, denen der Anstieg der Materialaufwendungen um 7,1 % gegenübersteht. Allerdings hat allein die Zunahme der Umsatzerlöse in absoluten Werten die Steigerung der Materialaufwendungen überkompensiert und ist somit maßgeblich für die Ergebnisverbesserung.

Ergebnismindernd hat sich der Anstieg der Personalaufwendungen (TEUR 149), der Abschreibungen (TEUR 16), der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 145), des negativen Zinsergebnisses (TEUR 19), der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (TEUR 199) und der sonstigen Steuern (TEUR 45) ausgewirkt.

Insgesamt ergibt sich aus den vorstehenden Effekten eine Ergebnisverbesserung von TEUR 32, so dass ein Jahresüberschuss von TEUR 264 erzielt wurde.

Bezüglich dem Jahresergebnis 2023 sind zwei besondere Effekte zu beachten. Zum einen ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen ein Tilgungszuschuss von TEUR 100 als außergewöhnlicher Ertrag und zum anderen sind in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag periodenfremde Aufwendungen aus Steuernachzahlungen aufgrund einer steuerlichen Außenprüfung von TEUR 131 enthalten. Rechnet man diese beiden Effekte heraus, dann ergibt sich ein bereinigter Gewinn von TEUR 295 der um TEUR 63 über dem Jahresüberschuss 2022 liegt.

2.2.2 Finanzlage

Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit erfolgt durch das Eigenkapital, dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie durch Bankdarlehen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 1.857 (Vorjahr: TEUR 2.086) haben sich insgesamt um TEUR 229 gegenüber dem Vorjahr vermindert. Dabei stehen der Aufnahme eines neuen Darlehens von TEUR 1.000 die Tilgungsleistungen sowie die Sondertilgung durch einen Tilgungszuschuss von TEUR 100 gegenüber. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 1.857 haben TEUR 471 eine Restlaufzeit bis ein Jahr, TEUR 1.238 eine Restlaufzeit von zwei bis fünf Jahren und TEUR 148 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Ins Anlagevermögen wurden in 2023 TEUR 835 investiert. Davon entfallen TEUR 746 auf LKW.

Der positive Finanzmittelfonds besteht aus den flüssigen Mitteln von TEUR 1.233 (Vorjahr: TEUR 688) und hat sich um TEUR 545 gegenüber dem Vorjahr verbessert.

2.2.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 490 und das Eigenkapital um TEUR 264 erhöht, so dass sich die Eigenkapitalquote um 1,5 %-Punkte auf 35,1 % verbessert hat.

Der Anstieg des Gesamtvermögens resultiert hauptsächlich aus der Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 208), der Forderungen an Gesellschafter (TEUR 217) und der flüssigen Mittel (TEUR 545), denen die Abnahmen des Anlagevermögens (TEUR 226) sowie der sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 263) gegenüberstehen.

Die Erhöhung des Gesamtkapitals ergibt sich im Wesentlichen aus dem Anstieg des Eigenkapitals (TEUR 264), der Rückstellungen (TEUR 470) und der sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 265). Gegenläufig waren die Verminderungen bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 229) und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 280).

2.2.4 Gesamtaussage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der ARIN Transporte GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 positiv entwickelt. Trotz erhöhter Material- und Lohnkosten konnte durch operative Effizienz und gezieltes Kostenmanagement ein zufriedenstellendes Jahresergebnis erzielt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die negativen Sondereffekte höher als die positiven waren, so dass das bereinigte Ergebnis um 27,2 % statt 13,8 % über dem Jahresüberschuss des Vorjahres liegt.

Aufgrund unserer Finanzierungsstrategie waren wir jederzeit in der Lage, unsere finanziellen Verpflichtungen zeitnah und vollumfänglich erfüllen zu können.

3. Zukunftsorientierte Angaben

3.1 Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einer weiterhin stabilen Nachfrage im Logistiksektor gerechnet. Die aktuelle Planung sieht einen Umsatz auf Vorjahresniveau bei leicht steigenden Betriebskosten vor.

Auf Basis der vorläufigen betriebswirtschaftlichen Auswertung zum 31. Dezember 2024 ergibt sich derzeit ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 968, was gegenüber dem Vorjahreswert eine Steigerung um TEUR 325 bedeutet. Es ist jedoch zu beachten, dass in der BWA noch nicht alle buchhalterischen Abschlussmaßnahmen (z. B. Rückstellungen, Abschreibungen, Erlösabgrenzungen) enthalten sind. Daher rechnen wir mit noch geringfügigen Anpassungen durch das Steuerbüro.Unter Berücksichtigung der noch ausstehenden Abschlussbuchungen sowie einzelner positiver Sondereffekte erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen Jahresüberschuss im Bereich von TEUR 400 bis 600.

Zu den Sondereffekten zählen insbesondere eine verbesserte Auslastung durch optimierte Tourenplanung sowie erfolgreich umgesetzte Nachverhandlungen bei Vergütungssätzen mit Bestandskunden.

Im laufenden Jahr 2025 können wir eventuell mit einem möglichen zusätzlichen Ertragsschub rechnen, sofern der neue Süd-Hub unseres Großkunden Raben-Gruppe im Raum Baden-Baden wie geplant in Betrieb genommen wird. Dieser Standort könnte in der Folge zu einer signifikanten Umsatz- und Ergebnissteigerung führen.

Unsere Ergebniserwartung basiert im Übrigen auf einem gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabilen Auftrags- und Umsatzniveau mit leicht positiver Tendenz. Belastend wirken sich im laufenden Geschäftsjahr vor allem steigende Personalkosten infolge tariflicher Anpassungen sowie erhöhte Reparatur- und Instandhaltungskosten aus. Letztere sind insbesondere auf eine gestiegene Zahl von Schadensfällen zurückzuführen, die sich aus der Einarbeitung neuer ausländischer Fahrer ergeben haben. Einmalige Erträge wie der Tilgungszuschuss aus dem Vorjahr sind in der Planung für 2024 nicht enthalten.

3.2 Chancen- und Risikobericht

Unser Geschäftsmodell beruht auf der Bereitstellung kompletter Transporteinheiten, also Fahrzeugen inklusive qualifiziertem Fahrpersonal. Zwei zentrale Risikobereiche lassen sich identifizieren: unsere Kunden und unsere Fahrer.

Im Kundensegment bestehen Risiken durch eine sich abschwächende Konjunktur, insbesondere bei großen Industrieunternehmen mit Verbindungen zur Automobilbranche. Produktionsverlagerungen ins Ausland oder ein Rückgang im Auftragsvolumen könnten sich negativ auf unsere Auslastung auswirken.

Bonitätsrisiken schätzen wir derzeit als gering ein, da wir hauptsächlich mit großen und etablierten Konzernen arbeiten. Dennoch werden Neukunden hinsichtlich ihrer Bonität sorgfältig geprüft.

Ein weiterer Risikofaktor liegt im Bereich Kraftstoffpreise. Im Gegensatz zu klassischen Speditionen haben wir in unseren Verträgen keine festen Dieselpreisgleitklauseln. Wir versuchen, diese Kostensteigerungen durch operative Effizienz sowie mittelfristige Verhandlungen mit unseren Kunden abzufangen.

Auf der Personalebene liegt eine Herausforderung in der Gewinnung und Bindung qualifizierter Fahrer. Hier begegnen wir der Fluktuation durch überdurchschnittliche Bezahlung, moderne Fahrzeuge, langfristige Tourenplanung und ein stabiles Betriebsklima. Derzeit liegt unsere Fluktuationsquote im Branchenschnitt, mit positiver Tendenz durch verbesserte Personalbindung.

Chancen ergeben sich aus dem weiteren Ausbau bestehender Kundenbeziehungen, unserer regionalen Marktführerstellung und der allgemeinen Nachfrage im Transportsektor. Wir beobachten kontinuierlich den Markt, um flexibel auf neue Chancen reagieren zu können.

3.3 Abschließende Beurteilung

Trotz der vorstehend aufgeführten Risiken ist der Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährdet.

Wir können aber aufgrund der bestehenden weltweiten Krisen, der sich ändernden Politik der USA mit Strafzöllen sowie der wirtschaftlichen Lage in Deutschland nicht ausschließen, dass diese sich negativ auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken werden.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir jedoch insgesamt wieder einen Gewinn, der deutlich über dem Niveau der letzten beiden Jahre liegen wird.

 

Linkenheim-Hochstetten, den 31. März 2025

ARIN Transporte GmbH

Erdem Arin, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.874.757,00 2.100.656,00
I. Sachanlagen 1.874.257,00 2.100.156,00
1. technische Anlagen und Maschinen 21.896,00 25.130,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.852.361,00 2.075.026,00
II. Finanzanlagen 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 4.457.462,03 3.757.444,57
I. Vorräte 23.508,84 30.689,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.200.376,89 3.039.035,16
1. Forderungen gegen Gesellschafter 412.040,13 195.762,26
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.788.336,76 2.843.272,90
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 601.629,23 236.580,65
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.233.576,30 687.720,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 98.729,84 83.362,95
davon Disagio 10.000,00
Summe Aktiva 6.430.948,87 5.941.463,52

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.259.701,99 1.993.573,24
I. Gezeichnetes Kapital 155.000,00 155.000,00
II. Kapitalrücklage 2.254,98
III. Gewinn-/Verlustvortrag 1.606.750,45
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 231.822,79
V. Bilanzgewinn 2.102.447,01
davon Gewinnvortrag 1.838.573,24
B. andere Sonderposten 0,00 2.254,98
C. Rückstellungen 920.655,30 451.421,95
D. Verbindlichkeiten 3.249.401,58 3.493.023,35
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.857.540,80 1.757.664,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 11.132,32
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.857.540,80 1.746.532,46
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.391.860,78 1.735.358,57
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.391.860,78 1.735.358,57
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.190,00 1.190,00
Summe Passiva 6.430.948,87 5.941.463,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.943.896,22 8.632.003,41
2. Personalaufwand 5.792.891,96 5.643.853,19
a) Löhne und Gehälter 4.797.119,03 4.670.740,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 995.772,93 973.112,84
davon für Altersversorgung 1.899,84 1.737,96
3. Abschreibungen 936.710,51 965.100,38
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 931.133,82 915.100,38
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 5.576,69 50.000,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.502.060,65 1.606.577,36
5. Erträge aus Beteiligungen 11,05
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.533,41 3.704,01
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 82.255,06 53.680,19
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 291.603,48 92.870,31
9. Ergebnis nach Steuern 350.907,97 273.637,04
10. sonstige Steuern 87.034,20 41.814,25
11. Jahresüberschuss 263.873,77 231.822,79
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.838.573,24
13. Bilanzgewinn 2.102.447,01

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die ARIN Transporte GmbH hat ihren Sitz in Linkenheim-Hochstetten. Sie ist im Handelsregister des Registergerichts Mannheim unter der Registernummer HRB 702060 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden angewendet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Soweit ein Wahlrecht für die Darstellung gesetzlich bestimmter Sachverhalte in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang besteht, erfolgen die Angaben in der Regel im Anhang.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,-- wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Dabei wurde unterstellt, dass im Jahr der Abschreibung auch der Abgang erfolgt.

Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Genossenschaftsanteile wurden mit ihren Anschaffungskosten ausgewiesen.

Bei den Vorräten handelt es sich ausschließlich um Ersatzteile für die LKW, die mit ihren Anschaffungskosten angesetzt wurden.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel wurden zum Nominalwert und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten nur transitorische Werte im engeren Sinne.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, so dass eine Abzinsung nicht vorzunehmen war.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Angaben zur Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr

In 2023 wurden in der Bilanz auf der Passivseite zwei Ausweisänderungen gegenüber dem Vorjahr vorgenommen. Beim Sonderposten handelt es sich um ein Agio aus einer Sachkapitalerhöhung. Das Agio wurde in 2023 in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB umgegliedert. In den sonstigen Verbindlichkeiten waren in 2022 Verbindlichkeiten aus Darlehen zur Finanzierung der Anschaffung von LKW enthalten. Diese wurden in 2023 den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zugeordnet.

Damit der Bilanzausweis des Jahres 2022 mit dem aus 2023 vergleichbar wird, müssen für 2022 folgende Umgliederungen vorgenommen werden:

31.12.2022 bisher
TEUR
Umbliederung
TEUR
31.12.2022 neu
TEUR
Eigenkapital (Kapitalrückl.) 0 2 2
Sonderposten 2 -2 0
Verbindl. ggü. Kreditinst. 1.758 328 2.086
sonstige Verbindl. 617 -328 289

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Vorjahr Kosten für die Reinigung von Fahrzeugen unter Raumkosten (sonstige betriebliche Aufwendungen) ausgewiesen, die in 2023 den Aufwendungen für bezogenen Leistungen zugeordnet wurden. Da die bezogenen Leistungen als Teil der Materialaufwendungen Bestandteil des Rohergebnisses sind, wirkt sich die Änderung entsprechend auf dieses aus.

Damit der Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2022 mit dem aus 2023 vergleichbar wird, müssen folgende Umgliederungen vorgenommen werden:

2022 bisher
TEUR
Umgliederung
TEUR
2022 neu
TEUR
Rohergebnis 8.632 -293 8.339
sonstige betriebliche Aufwendungen -1.656 293 -1.363

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Bruttoanlagenspiegel:

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der Bestandteil des Anhangs ist und als Anlage beigefügt wird.

Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus dem Verrechnungsverkehr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von TEUR 36 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. Alle übrigen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 0) enthalten.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Reparaturaufw. für Leasingfahrzeuge 315 150
Resturlaubstage 172 136
Versicherungszahlungen 147 0
Rückgabeverpfl. für Paletten u. Gitterboxen 114 34
übrige 37 91
Summe 785 411

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 471 (Vorjahr TEUR 532) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, TEUR 1.238 (Vorjahr TEUR 617) eine Restlaufzeit von 2 - 5 Jahren und TEUR 148 (Vorjahr TEUR 609) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Hinterlegung von KfZ-Briefen bei den jeweiligen Finanzdienstleistungsinstituten sowie durch private Bürgschaften gesichert.

Alle übrigen Verbindlichkeiten von TEUR 1.392 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Im Vorjahr waren in den sonstigen Verbindlichkeiten Bankdarlehen aus der Finanzierung von LKW von TEUR 456 mit einer Restlaufzeit von 2 - 5 Jahre enthalten. Alle übrigen Verbindlichkeiten aus 2022 von TEUR 1.811 hatten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 295 (Vorjahr TEUR 218) sowie aus der sozialen Sicherheit von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 0).

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge aus einem Tilgungszuschuss gemäß der BKR-Bundesregelung "Kleinbeihilfen 2022" von TEUR 100 (Vorjahr TEUR 0) enthalten.

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für die Altersversorgung von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2) enthalten.

In den Zinserträgen sind solche von Gesellschaftern von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 1) enthalten.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt insgesamt TEUR 1.611 (im Vorjahr: TEUR 795) Die Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen, sie haben eine maximale Laufzeit bis zum Jahr 2028

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich ohne den Geschäftsführer 151 Arbeitnehmer (Vorjahr 159) beschäftigt, davon in der Verwaltung 10 Mitarbeiter (Vorjahr 10), Fahrpersonal 132 Mitarbeiter (Vorjahr 139), Aushilfen 9 Mitarbeiter (Vorjahr 10).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Erdem Arin, Karlsruhe, Kaufmann, als alleiniger Geschäftsführer geführt.

Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs.4 HGB verzichtet.

Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von TEUR 264 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse von besonderer Bedeutung, über die hier nach § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

 

Linkenheim-Hochstetten, den 31. März 2025

ARIN Transporte GmbH

Erdem Arin, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 34.090,80
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.782.060,39 835.338,82 476.161,79
Summe Sachanlagen 7.816.151,19 835.338,82 476.161,79
II. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 500,00
Summe Finanzanlagen 500,00
Summe Anlagevermögen 7.816.651,19 835.338,82 476.161,79
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 34.090,80
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.141.237,42
Summe Sachanlagen 8.175.328,22
II. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 500,00
Summe Finanzanlagen 500,00
Summe Anlagevermögen 8.175.828,22
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 8.960,80 3.234,00 12.194,80
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.707.034,39 927.899,82 346.057,79 6.288.876,42
Summe Sachanlagen 5.715.995,19 931.133,82 346.057,79 6.301.071,22
II. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.715.995,19 931.133,82 346.057,79 6.301.071,22
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 21.896,00 25.130,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.852.361,00 2.075.026,00
Summe Sachanlagen 1.874.257,00 2.100.156,00
II. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
Summe Finanzanlagen 500,00 500,00
Summe Anlagevermögen 1.874.757,00 2.100.656,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bescheinigung

Der zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ARIN Transporte GmbH, Linkenheim-Hochstetten:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ARIN Transporte GmbH, Linkenheim-Hochstetten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ARIN Transporte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörenden Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Walldorf, den 31. März 2025

T2PS Audit GmbH
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