Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 4100
Eingetragen
31.1.1992
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens und Zweck der Gesellschaft ist die Vertretung der Firma Mercedes-Benz AG beim Handel von Neu- und Gebrauchtwagen für eigene und fremde Rechnung und der Betrieb einer Kfz.-Reparaturwerkstatt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Oppel GmbH

Aue-Bad Schlema

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Allgemein

Unsere Hauptgeschäftstätigkeit lag seit 01.01.2021 im Vertrieb und Service der Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat, Fiat Professional, Jeep und Peugeot. Weiterhin gehörte zu unserem Geschäftsbetrieb der Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen sowie die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften. Zum 30. Juni 2023 wurde der operative Geschäftsbetrieb eingestellt und die Geschäftsaktivitäten Plauen und Zwickau veräußert. Die Betriebsstätte Ellefeld wird in 2024 ebenfalls veräußert.

1.2 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Jahr 2023 war geprägt von einer bemerkenswerten Erholung der globalen und nationalen Wirtschaft. Nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre, insbesondere durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und die geopolitischen Spannungen, zeigte die Weltwirtschaft eine robuste Wachstumsdynamik. Deutschland konnte ein solides Wirtschaftswachstum verzeichnen, getrieben durch eine steigende Binnennachfrage, den Aufschwung im Dienstleistungssektor und eine stärkere Exportleistung.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands wuchs im Jahr 2023 um 2,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese positive Entwicklung wurde durch eine gestiegene industrielle Produktion, eine hohe Nachfrage nach deutschen Exportgütern und eine stabile Beschäftigungslage unterstützt. Die Inflationsrate blieb zwar auf einem erhöhten Niveau, jedoch konnte durch gezielte Maßnahmen der Europäischen Zentralbank und die Stabilisierung der Lieferketten eine schrittweise Entspannung beobachtet werden. Die Arbeitslosenquote sank weiter und erreichte nahezu Vorkrisenniveau,

Entwicklung der Automobilbranche

Die Automobilbranche stand 2023 vor bedeutenden Veränderungen und Herausforderungen. Nach den pandemiebedingten Produktionsausfällen und Lieferengpässen der vergangenen Jahre konnten die Produktionskapazitäten sukzessive wiederhergestellt werden. Besonders hervorzuheben ist der beschleunigte Wandel hin zur Elektromobilität, der durch staatliche Förderprogramme und eine zunehmende Akzeptanz seitens der Verbraucher weiter an Fahrt gewann.

Die Anzahl der Neuzulassungen von Fahrzeugen in Deutschland erreichte im Jahr 2023 insgesamt 3,4 Millionen Einheiten, was einem Anstieg von 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Absatz von Elektrofahrzeugen und Hybridmodellen erreichte neue Höchststände, mit einem Wachstum von 30 % im Vergleich zu 2022, während der Markt für konventionelle Verbrennungsmotoren rückläufig war. Dies spiegelte sich auch in den Investitionen der Automobilhersteller wider, die verstärkt in die Entwicklung und Produktion von emissionsfreien Antrieben und innovativen Mobilitätslösungen investierten.

1.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der wirtschaftliche Gesamtumsatz betrug im Jahr 2023 18.845 TEUR gegenüber 31.447 TEUR im Vorjahr. Der operative Betrieb der Oppel GmbH wurde zum 30.06.23 eingestellt und die Betriebsstätten an Käufer übergeben. Aue wurde an die Firma LUEG Zwickau veräußert und der Standort Plauen an Auto Exner, Oelsnitz.

Im Wesentlichen kommt der entstandene Verlust über folgende Bereiche zustande:

Verkauf Ersatzteile: Ersatzteile der Marke Mercedes-Benz wurden zu einem wesentlichen Abschlag an Mercedes-Benz bzw. an Lueg übergeben. Die Ersatzteile der Stellantis-Marken (FCA, PSA) wurden komplett abgeschrieben. Hierdurch entstand ein Verlust von ca. 100.000 Euro insgesamt

Verkauf von Gebrauchtwagen: die Gebrauchtwagen der verschieden Marken wurden an die jeweiligen Käufer der Betrieb zu einem begutachteten Händlereinkaufspreis abgegeben. Auch dies verursachte einen Verlust von ca. 200.000 Euro

Personalkosten: durch die Käufer nicht übernommene Mitarbeiter wurden mit den jeweiligen Abfindungen ausgezahlt. Dies verursachte Kosten von ca. 600.000 Euro.

Sonstige Abschreibungen: noch aktivierte Vermögensgegenstände (wie z.B. Geschäfts-ausstattung) wurden zum Jahresende abgeschrieben.

Verlust 1. Halbjahr: im 1. Halbjahr entstand noch ein operativer Verlust von ca. 550.000 Euro.

1.4 Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Aufgrund des Verkaufs wurden keine weiteren Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen gemacht.

1.5 Personal

Zum 31. Dezember 2023 waren keine Mitarbeiter mehr beschäftigt.

1.6 Ertragslage

Der Verlust des Jahres 2023 entstand aufgrund des Verkaufs und ist somit einmalig. Es befinden sich noch einige Gebrauchtwagen und Vorführwagen im Bestand, die im Jahr 2024 noch abverkauft werden müssen. Außerdem sind für den übergebenen Fahrzeugvorlauf Neuwagenbestellungen an die Firma Auto Exner noch von dort Provisionen zu zahlen. Diese werden wahrscheinlich bis 30.06.2024 endabgerechnet.

1.7 Vermögens- und Finanzlage

Der nicht gedeckte Fehlbetrag von 877.303 Euro wird von der Oppel Holding GmbH & Co KG übernommen.

2. Ausblick, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Im Jahr 2024 werden die restlichen Fahrzeuge verkauft und die jeweiligen Forderungen noch eingetrieben. Einen weiteren Geschäftsverlauf wird es sonst nicht geben.

Die Betriebsstätte in Ellefeld wird in 2024 noch verkauft und damit werden dann die restlichen technischen Anlagen, Maschinen und die Geschäftsausstattung verkauft.

3. Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente

Am Bilanzstichtag bestehende Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

 

Aue-Bad Schlema, den 4. Juni 2024

gez. Susanne Oppel, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 109.891,00
II. Sachanlagen 204.661,99 204.661,99 3.325.325,79
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 27.405,39 5.838.217,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 279.794,82 2.216.601,42
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 315.627,24 622.827,45 738.274,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 127.745,96
D. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Fehlbetrag 877.303,79 0,00
Summe 1.704.793,23 12.356.055,87

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.200.000,00 1.200.000,00
II. Gewinnrücklagen 149.810,57 149.810,57
III. Verlust (-) / Gewinnvortrag -769.189,19 49.702,45
IV. Jahresfehlbetrag (-) -1.457.925,17 -818.891,64
V. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Fehlbetrag 877.303,79 0,00
B. Rückstellungen 92.000,00 288.678,90
C. Verbindlichkeiten 1.612.793,23 11.461.656,98
- davon aus Steuern Euro 1.093,44 (Euro 60.709,79)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 0,00 (Euro 27.270,28)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 25.098,61
Summe 1.704.793,23 12.356.055,87

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023-31.12.2023 01.01.2022-31.12.2022
1. Rohertrag 5.105.511,16 9.342.995,32
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.554.800,23 -4.423.298,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -470.819,29 -3.025.619,52 -981.708,57 -5.405.006,73
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -121.336,28 -373.237,19
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen überschreiten -40.964,00 -162.300,28 0,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.129.184,12 -4.195.128,43
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.919,95 2.908,40
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -244.189,36 -174.388,71
8. Ergebnis nach Steuern -1.447.862,17 -801.857,34
9. Sonstige Steuern -10.063,00 -17.034,30
10. Jahresfehlbetrag (-) -1.457.925,17 -818.891,64

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma Oppel GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht Oppel GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Aue
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Chemnitz
Registernummer: B 4100

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis Euro 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen, die in der Bilanz mit Euro 105.839,41 ausgewiesen sind, enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 26.493,15.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die in der Bilanz mit Euro 1.565.062,97 ausgewiesen sind, enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 27.832,75.

3.2 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung, sowie die kumulierten Abschreibungen zu Beginn und Ende des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

3.3 Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 97.646,26 (Vorjahr: Euro 54.120,95).

3.4 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022
Euro Euro
Personalverpflichtungen 40.000,00 69.553,79
ausstehende Rechnungen 14.000,00 36.545,34
sonstige Rückstellungen 38.000,00 182.579,77
Sonstige Rückstellungen 92.000,00 288.678,90

3.5 Angabe zu Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
31.12.2022 TEuro TEuro TEuro TEuro
gegenüber Kreditinstituten 17,2 17,2 0,0 0,0
Vorjahr 9.057,5 9.057,5 0,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Vorjahr 2,1 2,1 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 21,7 21,7 0,0 0,0
Vorjahr 1.006,4 1.006,4 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 1.565,1 1.565,1 0,0 0,0
Vorjahr 613,0 613,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 8,8 8,8 0,0 0,0
Vorjahr 782,7 782,7 0,0 0,0
Summe 1.612,8 1.612,8 0,0 0,0
Summe Vorjahr 11.461,7 11.461,7 0,0 0,0

3.6 Betrag der Sicherungsrechte zu den Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 17.196,36

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Negativerklärung bezüglich des gesamten Fahrzeugbestandes, der Ersatzteile sowie der Debitoren.

3.7 Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 1.538.942,44 (Vorjahr: Euro 564.589,15).

3.8 Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 1.093,44 (Vorjahr: Euro 60.709,79) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 27.270,28)

4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

4.1 Erläuterungen zu Personalaufwendungen

Die Personalaufwendungen enthalten in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 4.064,00) Aufwendungen für die Altersvorsorge.

5. Sonstige Angaben

5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 24
Angestellte 32

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 56 (Vorjahr 119).

5.2 Namen der Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Firma Oppel GmbH durch:

Frau Susanne Oppel, Bachelor of Business Administration.

5.3 Vergütungen der Geschäftsführer

Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 in Verbindung mit § 285 Nr. 9 a HGB wird Gebrauch gemacht.

5.4 Konzernzugehörigkeit

Die Oppel GmbH wurde in den Konzernabschluss der Oppel Holding GmbH & Co. KG, Ansbach, einbezogen.

Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

5.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung

Die Gesellschaft hat Ihre operative Tätigkeit an allen Standorten im ersten Halbjahr 2023 eingestellt. Der Geschäftsbetrieb an den Standorten Aue und Plauen wurde mit Wirkung zum 30.06.2023 an Mitbewerber veräußert.

5.6 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung legt über die Ergebnisverwendung einen gesonderten Beschluss vor.

5.7 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Aue-Bad Schlema, den 3. Juni 2024

gez. Susanne Oppel, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 327.771,99 0,00 0,00 327.771,99 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 151.366,05 0,00 0,00 149.909,48 1.456,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.198.455,95 185.623,55 0,00 2.361.894,74 22.184,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.691.932,30 21.656,23 0,00 1.622.873,25 90.715,28
4. Geschäftswagen 118.996,52 0,00 0,00 116.496,52 2.500,00
5. Vorführwagen 2.969.323,43 148.551,49 0,00 2.969.323,43 148.551,49
7.130.074,25 355.831,27 0,00 7.220.497,42 265.408,10
7.457.846,24 355.831,27 0,00 7.548.269,41 265.408,10
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Umbuchung Abgang Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 217.880,99 27.157,00 0,00 245.037,99 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 129.034,05 2.214,00 0,00 129.792,48 1.455,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.921.199,95 36.666,55 0,00 1.952.853,74 5.012,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.436.764,30 32.750,23 0,00 1.435.750,25 33.764,28
4. Geschäftswagen 111.081,52 4.534,00 0,00 113.116,52 2.499,00
5. Vorführwagen 206.668,64 18.014,50 0,00 206.668,64 18.014,50
3.804.748,46 94.179,28 0,00 3.838.181,63 60.746,11
4.022.629,45 121.336,28 0,00 4.083.219,62 60.746,11
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 109.891,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 22.332,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.172,00 277.256,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.951,00 255.168,00
4. Geschäftswagen 1,00 7.915,00
5. Vorführwagen 130.536,99 2.762.654,79
204.661,99 3.325.325,79
204.661,99 3.435.216,79

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Oppel GmbH, Aue, mit einer Bilanzsumme von Euro 1.704.793,23 und einem Jahresfehlbetrag von Euro 1.457.925,17 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Oppel GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Oppel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Oppel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schwäbisch Gmünd, den 6. Juni 2024

ALP Lutz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. oec. Heinz Lutz, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile

Hinweis nach § 328 HGB:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 12. Juni 2024 festgestellt.

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