Deutsche Post InHaus Services GmbH
Selbe AdressePostdienste von Universaldienstleistungsanbietern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eduard Zvinchuk seit 24.11.2025 | Geschäftsführer |
Anne Katrin Möhl seit 22.5.2025 | Prokura |
Marcel Henkel seit 10.2.2025 | Geschäftsführer |
Wolfgang Eckert seit 10.2.2025 | Prokura |
Ulrike Baum seit 28.1.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deutsche Post Com GmbHBonnJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007Inhaltsverzeichnis Lagebericht 2007 Jahresabschluss
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Lagebericht 2007A. Darstellung des GeschäftsverlaufsAllgemeines Die Deutsche Post Com GmbH (DP Com) ist eine 100%-Tochter der Deutsche Post Beteiligungen Holding GmbH, Bonn, es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Deutsche Post Beteiligungen Holding GmbH, Bonn, mit Datum vom 05. Juli 2007. Gegenstand des Unternehmens ist die Konzeption, Entwicklung und Bereitstellung von elektronischen Geschäftsabwicklungen zwischen Geschäftskunden, der Betrieb dieser Systeme sowie ihr Vertrieb im Markt. Weiterer Gegenstand ist die Entwicklung, die Wartung und der Betrieb von Systemen und Software-Lizenzen und Hardware innerhalb der DPAG und im Markt. Darüber hinaus werden Beratungsleistungen zu diesen Diensten und Systemen erbracht. Entwicklung von Branchen und Gesamtwirtschaft Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wuchs die deutsche Gesamtwirtschaft, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, im Berichtsjahr um 2,5 % gegenüber 2006. Wie auch in den Vorjahren konnte die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft, die 27 % ihrer Dienstleistungen im Konzern der DPAG absetzt, vorangetrieben werden. Der konzernexterne Umsatz wurde zum überwiegenden Teil durch branchenübergreifende Marketing Services sowie mit Customer Services und Document Services für die Energieversorgungsbranche erwirtschaftet und hat sich erfreulich entwickelt. Beschaffung In Zusammenarbeit mit dem Konzerneinkauf der DPAG werden Fremdleistungen innerhalb von konzernweiten Rahmenverträgen beschafft. Investitionen Im Geschäftsjahr 2007 wurden insgesamt T€ 1.428 investiert. Hierbei handelte es sich im Wesentlichen um Investitionen in Produktions-, Entwicklungs- und Testumgebungen. Aus diesen Investitionen werden positive Impulse für die weitere Entwicklung der Gesellschaft in den kommenden Jahren erwartet. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Deutsche Post Com GmbH betätigte sich nicht eigenständig am Finanzmarkt. Sie ist vielmehr in das Konzern-Cash-Management-System der DPAG eingebunden. Damit ist die jederzeitige Liquidität der Gesellschaft gewährleistet. Personal- und Sozialbereich, Angaben zur Arbeitnehmerschaft Der Krankenstand blieb mit 2 % gegenüber dem Vorjahr unverändert niedrig, die Mitarbeiterfluktuation bewegte sich - bereinigt um Betriebsübergänge - ebenfalls auf Vorjahresniveau. Umweltschutz Die Deutsche Post Com GmbH stellt sich ihrer Verantwortung für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung. Wir setzen uns das Ziel, unsere Umweltleistungen zu verbessern, die Ressourceneffizienz zu steigern und ökonomische, soziale sowie ökologische Aspekte bei unserem wirtschaftlichen Handeln gleichermaßen zu berücksichtigen. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Zum 01. April 2007 wurden 16 Mitarbeiter im Rahmen einer Neuorganisation von der Deutsche Post Consult GmbH auf die Deutsche Post Com GmbH übertragen. Am 12. Juni 2007 wurde Herr Stefan Pleschke zum kaufmännischen Geschäftsführer bestellt. Zum 02. Juli 2007 wurden am Standort Einbeck die Bereiche Dialog-Administration und Dialog-Abwicklung mit insgesamt 52 Mitarbeitern auf die Deutsche Post PrintProduction GmbH übertragen. Per Gesellschafterbeschluss vom 16. Oktober 2007 wurde Herr Stefan Pleschke als kaufmännischer Geschäftsführer zum 31. Oktober 2007 abberufen und Herr Christoph Post als neuer kaufmännischer Geschäftsführer bestellt. B. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageDer im Geschäftsjahr 2007 erzielte Umsatz in Höhe von 40,3 Mio. € (Vorjahr 33,4 Mio. €) wurde im Wesentlichen mit Marketing Services (17,5 Mio. €; Vorjahr 15,7 Mio. €), Customer Services und Document Services (10,9 Mio. €; Vorjahr 6,2 Mio. €), den Dienstleistungen des Standorts Einbeck (3,5 Mio. €; Vorjahr 4,8 Mio. €), dem Management und dem Betrieb des Trustcenters Signtrust im Auftrag der DPAG (3,2 Mio. €; Vorjahr 3,1 Mio. €) sowie Financial Services (1,9 Mio. €; Vorjahr 1,8 Mio. €) erbracht. Die Umsatzerwartungen für 2007 wurden um 11 % übertroffen. Der Umsatz mit Customer Services und Document Services wuchs im Geschäftsjahr um 76 %. Haupttreiber für diesen Umsatzanstieg waren Druckdienstleistungen sowie Informationsmanagementleistungen. Der Umsatz der Marketing Services stieg aufgrund einer verbreiterten Kundenbasis gegenüber dem Vorjahr um 11 % an. Vom Gesamtumsatz entfielen T€ 29.424 oder 73 % (Vorjahr T€ 21.982 oder 66 %) auf konzernexterne Umsätze, die damit um 34 % gegenüber dem Vorjahr stiegen. Der konzernexterne Umsatz je im operativen Geschäft eingesetztem Mitarbeiter wuchs damit um 2 % auf 308 T€/Mitarbeiter. Die konzerninternen Umsätze sind um 7 % gesunken. Auf der Aufwandsseite spiegelte sich der Zuwachs im Geschäftsvolumen nur unterproportional wieder: Der Anteil der Materialaufwendungen an den Umsatzerlösen verringerte sich von 63,5 % auf 62,8 %, beim Personalaufwand war sogar ein Rückgang von 27,1 % auf 24,5 % der Umsätze zu verzeichnen. Das EBIT wuchs insgesamt um 70 % auf T€ 2.614 und übertraf damit die Planung um 4 %. Wesentliche Sondereffekte ergaben sich in 2007 aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 153 sowie aus Abschreibungen von Forderungen von T€ 399. Das sich nach Abzug des Finanzergebnisses (T€ -204) ergebende Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (T€ 2.410) wurde aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags an die DPAG abgeführt. Die Bilanzsumme der DP Com erhöhte sich im Berichtsjahr um T€ 4.935 auf T€ 14.921, was im Wesentlichen auf den gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen beruht. Die Eigenkapitalquote verringerte sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 11,3 % auf 7,5 %. Die Finanzlage wird wesentlich durch die Teilnahme am Cash-Management der DPAG beeinflusst. C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie Gesellschaft ist als Tochtergesellschaft in den Konzern der DPAG fest eingebunden. Mit der Deutsche Post Beteiligungen Holding GmbH besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag; darüber hinaus nimmt die Gesellschaft am Cash-Management-System des DPAG Konzerns teil. Wesentliche Risiken, die sich kurz- und mittelfristig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ auswirken können, sind zum Berichtszeitpunkt nicht erkennbar. Anhaltspunkte für eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft bestehen weder in wirtschaftlicher noch in rechtlicher Hinsicht. Die Marktumsatzplanungen der Gesellschaft basieren auf der Annahme, dass sich die positive Umsatzentwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen wird. Seit Markteintritt hat sich die Anzahl der produktiven Kunden stetig erhöht. Das Diensteportfolio der Gesellschaft soll auch in Zukunft weiter zu einem breiten Angebot von skalierbaren Mehrwertleistungen ausgebaut werden. Das Projektgeschäftsfeld Signtrust ist abhängig von den strategischen Entscheidungen der DPAG, welche sich nach den zukünftigen Marktentwicklungen richten. Es wird mit einem deutlichen Anstieg der externen Umsätze gerechnet. D. Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGBVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es ist beabsichtigt, die am Standort Einbeck verbliebenen Mitarbeiter der DP Com im Laufe des Geschäftsjahres 2008 in eine andere Tochtergesellschaft der DPAG zu übertragen. Voraussichtliche Entwicklung Angesichts einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geht die Geschäftsführung auch weiterhin von zufrieden stellenden Rahmenbedingungen für die Gesellschaft aus. Auch für die Geschäftsjahre 2008 und 2009 wird mit positiven Ergebnissen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gerechnet.
Bonn, den 27. Mai 2008 Ralph Klin, Geschäftsführer Bernd Kierdorf, Geschäftsführer Christoph Post, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007
Entwicklung des Anlagevermögens 2007Deutsche Post Com GmbH, Bonn
Anhang zum 31. Dezember 20071. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Deutschen Post Com GmbH, Bonn, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend hierzu waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Das Geschäftsjahr ist gleich dem Kalenderjahr. Alleinige Gesellschafterin der Deutsche Post Com GmbH ist die Deutsche Post Beteiligungen Holding GmbH, Bonn. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften nach der linearen Methode vorgenommen. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagengegenstände bis zum Wert von EUR 410,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Forderungen wurden grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag bewertet. Unter Berücksichtigung erfahrungsgemäßer Forderungsausfälle wurde eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen mit einer Quote von 3 % (Inland) bzw. 3 % (Ausland, Vorjahr 5 %) vorgenommen. Zweifelhafte Forderungen wurden mit ihrem wahrscheinlichen Wert bilanziert, uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung oder der niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden über ihre Laufzeit aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Betrag angesetzt, der bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die Verpflichtungen nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag zu erfüllen. Die bilanzierten Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Grundsätzliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr in der Ausübung von Bewertungswahlrechten sind nicht zu verzeichnen. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt (siehe Anlage zum Anhang). Zugänge an geringwertigen Anlagegegenständen mit einem Anschaffungswert von insgesamt TEUR 35 wurden in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt. Umlaufvermögen Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 2.131 (Vorjahr TEUR 1.825) bestehen TEUR 1.998 (Vorjahr TEUR 1.758) gegen die Deutsche Post AG. Sie betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 351 (Vorjahr TEUR 245) wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die erst im Folgejahr als Aufwand zu berücksichtigen sind. Hierbei handelt es sich insbesondere um Wartungsverträge für Hard- und Software. Eigenkapital Das Eigenkapital von TEUR 1.126 (Vorjahr TEUR 1.125) setzt sich wie folgt zusammen:
Mit Beschluss vom 6. März 2007 hat die Gesellschafterversammlung eine Erhöhung des Stammkapitals von EUR 102.258,38 auf EUR 103.000,00 beschlossen. Eine entsprechende Eintragung im Handelsregister ist erfolgt. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin Deutsche Post Beteiligungen GmbH blieb das Eigenkapital im Übrigen unverändert. Rückstellungen Die Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Tantiemen (TEUR 1.392; Vorjahr TEUR 988), ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 242; Vorjahr TEUR 356), Urlaubsansprüche (TEUR 205; Vorjahr TEUR 177), Steuern aus Vorjahren (TEUR 106; Vorjahr TEUR 0) sowie Jubiläumsverpflichtungen (TEUR 60; Vorjahr TEUR 55). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 10.439 (Vorjahr TEUR 5.895) entfallen TEUR 9.195 (Vorjahr TEUR 5.584) auf die Deutsche Post AG, Bonn. Von den Verbindlichkeiten gegenüber der Deutsche Post AG, Bonn, entfallen TEUR 6.126 (Vorjahr TEUR 5.584) auf Mittelaufnahmen im Rahmen des Konzern-Cash-Poolings, an dem die Deutsche Post Com GmbH, Bonn, teilnimmt. Weiterhin sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.488 (Vorjahr TEUR 612) enthalten, davon TEUR 320 (Vorjahr TEUR 302) gegenüber der Deutsche Post AG, Bonn, eine Umsatzsteuerverbindlichkeit in Höhe von TEUR 339 gegenüber der Deutsche Post AG, Bonn, (Vorjahr TEUR 100) sowie die Ergebnisabführung an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.410 (Vorjahr TEUR 341). Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten:
Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 10.849 (Vorjahr TEUR 11.380) auf Umsätze mit verbundenen Unternehmen. Die Umsätze mit verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Betrieb der Mailingfactory, der Überlassung von Personal der ehemaligen Merkur Mitarbeiter an die Deutsche Post AG, Bonn, sowie aus dem Betrieb der Signtrust. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 337 (Vorjahr TEUR 478) Kostenerstattungen von der DPAG sowie mit TEUR 179 (Vorjahr TEUR 301) Erträge aus dem Geschäftsfeld Forderungsmanagement. Weiterhin sind hierin periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 153 (Vorjahr TEUR 471) sowie weitere periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen von TEUR 43 (Vorjahr TEUR 56) enthalten. Materialaufwand Der Materialaufwand betrifft Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Handelsware von TEUR 7.883 (Vorjahr TEUR 6.017) und Aufwendungen für bezogene Leistungen von TEUR 17.418 (Vorjahr TEUR 15.174). Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Gehälter von TEUR 8.494 (Vorjahr TEUR 7.666) sowie Sozialabgaben von TEUR 1.378 (Vorjahr TEUR 1.358) enthalten. Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind im Geschäftsjahr 2007 mit TEUR 781 planmäßig vorgenommen worden. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind u.a. Raumkosten (TEUR 837; Vorjahr TEUR 806), Aufwendungen aus Abschreibungen des Umlaufvermögens (TEUR 399; Vorjahr TEUR 396), Reise- und Fortbildungskosten (TEUR 233; Vorjahr TEUR 300), Beratungs- und Prüfungskosten (TEUR 141; Vorjahr TEUR 147), Aufwendungen für die Markt- und Mitarbeiterkommunikation (TEUR 51; Vorjahr TEUR 110) sowie Aufwendungen für sonstige Mieten und ähnliche Aufwendungen (TEUR 90, Vorjahr TEUR 78) und Aufwendungen für Telekommunikation (TEUR 69, Vorjahr TEUR 57) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Lieferungen und Leistungen des Vorjahres von TEUR 102 (Vorjahr TEUR 110) enthalten. Finanzergebnis Das negative Finanzergebnis von TEUR -204 (Vorjahr TEUR -141) resultiert im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen aus der Teilnahme am Cash-Management-Verfahren der Deutsche Post AG. Steuern Für Zwecke der Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer gehört die Deutsche Post Com GmbH zum Organkreis der Deutsche Post AG, Bonn. 4. Ergänzende AngabenDer Jahresabschluss der Deutsche Post Com GmbH wird in den Konzernabschluss der Deutsche Post AG, Bonn, einbezogen. Der Konzernabschluss der Deutsche Post AG, Bonn, wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Im Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:
Die Bezüge der Geschäftsführer werden von der DPAG getragen. Der Gesellschafterausschuss setzte sich wie folgt zusammen:
Mit Gültigkeit des neu verfassten Gesellschaftervertrages zum 6. März 2007 wurde der Gesellschafterausschuss aufgelöst. Die Mitglieder des Gesellschafterausschusses haben im Geschäftsjahr für ihre Tätigkeit keine Vergütung erhalten. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2007 durchschnittlich 141 Mitarbeiter. 5. Ergebnisabführungs- und BeherrschungsvertragAm 19. Juli 2007 wurde zwischen der Deutsche Post Beteiligungen GmbH und der Deutsche Post Com GmbH ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag mit wirtschaftlicher Rückwirkung für die Zeit ab 1. Januar 2007 abgeschlossen. Das im Geschäftsjahr erwirtschaftete Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 2.410 wurde in voller Höhe an die DPBH abgeführt.
Bonn, den 27. Mai 2008 Ralph Klin, Geschäftsführer Bernd Kierdorf, Geschäftsführer Christoph Post, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deutsche Post Com GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 27. Mai 2008 PricewaterhouseCoopers
Klaus Leifels, Wirtschaftsprüfer ppa. Regine Herzog, Wirtschaftsprüferin |
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