VOLKSBANK ESSLINGEN EGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart GnR 210006
Eingetragen
17.5.1926
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit SonderaufgabenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: die Durchführung von banküblichen und ergänzenden Geschäften, insbesondere a) die Pflege des Spargedankens, vor allem durch Annahme von Spareinlagen; b) die Annahme von sonstigen Einlagen; c) die Gewährung von Krediten aller Art; d) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen sowie die Durchführung von Treuhandgeschäften; e) die Durchführung des Zahlungsverkehrs; f) die Durchführung des Auslandsgeschäfts einschließlich des An- und Verkaufs von Devisen und Sorten; g) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung und Vermögensverwaltung; h) der Erwerb und die Veräußerung sowie die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten; i) die Vermittlung oder der Verkauf von Bausparverträgen, Immobilien, Reisen und Versicherungen

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Konzern- und Jahresabschlüsse

VOLKSBANK ESSLINGEN EG

Esslingen am Neckar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften

Konjunktur in Deutschland

Die deutsche Wirtschaft setzte im Jahr 2018 ihren Aufschwung fort. Allerdings fiel der Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts gegenüber dem Vorjahr mit 1,5 Prozent merklich schwächer aus als 2017 (+2,2 Prozent). Dennoch wurde das Wirtschaftswachstum hierzulande nur wenig durch die Handelskonflikte beeinträchtigt, nicht zuletzt, weil die Binnennachfrage weiterhin robust expandierte.

Der Privatkonsum wurde erneut ausgeweitet (+1 Prozent), begünstigt durch die nach wie vor solide Arbeitsmarktentwicklung und die vielfach kräftigen Lohnzuwächse.

Angesichts der gestiegenen Auslastung der Produktionskapazitäten und der noch immer ausgesprochen günstigen Finanzierungsbedingungen legten die Investitionen in Maschinen, Fahrzeuge und Geräte sogar etwas stärker zu als im Vorjahr (+4,5 Prozent). Bei den Bauinvestitionen hielt das Wachstum ebenfalls unvermindert an (+3,0 Prozent).

Im Zuge der weniger schwungvollen Entwicklung des Welthandels und der zunehmenden protektionistischen Tendenzen verlor der grenzüberschreitende Handel der deutschen Wirtschaft an Fahrt. Da der Anstieg der Importe den Exportzuwachs erheblich übertraf, verminderte der Außenhandel als Ganzes den BIP-Zuwachs rechnerisch um 0,2 Prozentpunkte.

Finanzmärkte

Nach einem zunächst aussichtsreichen Start in das Jahr 2018 mehrten sich im Jahresverlauf die Risiken für die Kapitalmärkte. Geopolitische Risiken überkompensierten das positive Momentum. Ein wesentlicher Herd für Unsicherheit war die US-Handelspolitik. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte spitzte sich der Handelskonflikt mit China zu. Dies, aber auch eine hohe Verschuldung bei den Unternehmen in China, belastete das Wachstum in der Volksrepublik. Hinzu kamen weitere Schwellenländer mit reduziertem Wirtschaftswachstum, was entsprechende Auswirkungen auf den globalen Handel hatte. Neben dem sich abkühlenden Welthandel nahmen weitere politische Risiken die Kapitalmärkte in ihren Bann. Die letzten Hoffnungen auf einen geregelten Brexit wurden von den Marktteilnehmern zum Jahresende weitestgehend begraben.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zum Jahresende 2018 das Ankaufprogramm für Anleihen beendet - die ultra-lockere Geldpolitik somit gedrosselt. Die Leitzinsen beließen die europäischen Notenbanker jedoch unverändert auf historisch niedrigem Niveau.

Die Renditen von 10-jährigen Bundesanleihen sind im Februar 2018, einhergehend mit den positiven Konjunkturerwartungen, zunächst deutlich auf rund 0,76 Prozent gestiegen. Im Laufe des Jahres entwickelten sich die Renditen volatil und waren ein Gradmesser für die Risiken der Geopolitik. Die 10-jährigen Bundesanleihen rentierten zum Jahresende mit 0,25 Prozent auf dem Niveau von Mitte 2017.

Der Euro hat im Laufe des Jahres 2018 deutlich abgewertet. Im Verlauf des Jahres profitierte der Greenback von steigenden Zinserwartungen für den US-Währungsraum. Der US-Dollar erreichte im November gegenüber dem Euro seinen Jahreshöchstkurs bei rund 1,12 Dollar. Schwächere US-Konjunkturindikatoren und Signale der US-Notenbank, den Zinsanstieg bedächtiger zu vollziehen, brachten den Aufstieg des US-Dollars im Jahr 2018 zum Erliegen. Gegenüber dem Euro beendete die US-Währung das Jahr 2018 mit einem Kurs von rund 1,15 Dollar pro Euro.

Entwicklung in der Region

Laut dem Konjunkturbericht der IHK für die Region Stuttgart erweist sich die regionale Konjunktur, trotz der bereits im vergangenen Herbst einsetzenden Abschwächung der Nachfragedynamik, als sehr robust. Entsprechend hat die Zufriedenheit der Unternehmen mit dem Verlauf der Geschäfte im Vergleich zum Herbst letzten Jahres zugenommen. Außer im Handel ist die Zufriedenheit mit dem Geschäftsverlauf in allen Branchen etwas gestiegen und befindet sich mit einem Anteil von 59 Prozent Unternehmen die sich in einer guten geschäftlichen Lage befinden auf dem zweithöchsten jemals in der IHK-Konjunkturumfrage gemessenen Wert. Von Euphorie ist jedoch kaum etwas zu spüren.

Dies liegt auch daran, dass die Unternehmen und Branchen, deren Geschäfte besonders gut laufen, jedoch zunehmend an Kapazitätsgrenzen stoßen. Diese Grenzen hinauszuschieben scheitert häufig an den wachsenden Personalengpässen.

Geschäftsentwicklung der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Jahr 2018

Die 171 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg (im Vorjahr 180) konnten die stabile konjunkturelle Lage in Deutschland nutzen und ihre positive Geschäftsentwicklung der letzten Jahre fortsetzen. Genossenschaftsbanken haben die Besonderheit, dass viele Ihrer Kunden auch Mitglieder und damit Teilhaber der Bank sind. Sie können entsprechend mitbestimmen und vom Geschäftserfolg profitieren.

Die Bilanzsumme aller Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg erhöhte sich im Jahr 2018 um 4,5 Prozent auf 165,2 Milliarden Euro. Die Kundenforderungen kletterten um 6,1 Prozent und damit zum ersten Mal über die 100-Milliarden-Euro-Marke auf 102,2 Milliarden Euro. Bei den Kundeneinlagen betrug das Wachstum 5,4 Prozent auf 125,6 Milliarden Euro.

Das stabile und solide Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften wird auch von neuen Kunden und Mitgliedern stark nachgefragt. Landesweit zählen die Volksbanken und Raiffeisenbanken 3,77 Millionen Personen zu ihren Mitgliedern. Dies sind 19.000 Mitglieder mehr als im Vorjahr.

2. Entwicklung der Volksbank Esslingen eG

2018 war für die Volksbank Esslingen eG ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr. Weiterhin sorgen das andauernde Niedrigzinsumfeld und die erneut gestiegenen aufsichtsrechtlichen Vorgaben bzw. Regulatorik (z.B. MIFID II) für Belastungen und Herausforderungen, nicht nur für unser Haus, sondern für das gesamte Kreditgewerbe.

Ein starker Wettbewerb unter den Finanzdienstleistern wird flankiert durch die fortschreitende Digitalisierung, die hohe Investitionen in die Weiterentwicklung der Prozesse und in die IT-Systeme erfordert. Unter diesen Bedingungen sind wir erfreut, dass wir die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzten konnten und wiederum ein zufriedenstellendes Betriebsergebnis erzielt haben.

Unser Geschäftsgebiet als Wohn- und Wirtschaftsstandort ist sowohl für unsere Privat- als auch unsere Firmenkunden attraktiv und weiterhin gefragt. Dabei steht die Qualität unserer ganzheitlichen Beratung rund um die Bankgeschäfte vor Wachstum um jeden Preis.

Da sich auch die Bewertungsaufwendungen sowohl bei der Bewertung von Forderungen als auch bei den Eigenanlagen auf niedrigem Niveau bewegten, konnten wir unsere Eigenmittel angemessen weiter stärken.

Berichtsjahr 2017 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Bilanzsumme 1.595.538 1.480.269 115.269 7,8
Außerbilanzielle Geschäfte *) 273.739 264.164 9.575 3,6

* ) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte.

Unsere Bilanzsumme erhöhte sich um rund 115 Millionen Euro oder umgerechnet 7,8 Prozent. Der Anstieg lag über unseren Planungen. Das Wachstum resultiert nahezu ausschließlich aus deutlichen Zuwächsen im Kundenkredit- bzw. Einlagengeschäft.

Im außerbilanziellen Geschäft ergibt sich per Saldo eine Erhöhung von 3,6 Prozent. Rückgänge im Bereich der Eventualverbindlichkeiten und im Bereich der Kreditzusagen aus noch nicht ausbezahlten Krediten stehen Erhöhungen von Derivateverbindlichkeiten gegenüber. Diese haben wir ausschließlich zur Absicherung unseres Zinsbuches gegen Zinsänderungsrisiken abgeschlossen.

Aktivgeschäft Berichtsjahr 2017 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Kundenforderungen 1.132.769 1.048.139 84.630 8,1
Wertpapieranlagen 306.898 294.123 12.775 4,3
Forderungen an Kreditinstitute 26.084 25.703 381 1,5

Bei den Kundenforderungen ergibt sich erfreulicherweise ein Zuwachs von 8,1 Prozent oder umgerechnet rund 85 Millionen Euro. Dies liegt deutlich über unserer letztjährigen Prognose von 2 Prozent. Erneut konnten wir von einem prosperierenden Markt bei der Nachfrage nach privaten Wohnraumfinanzierungen und unserer guten Marktstellung in diesem Segment profitieren.

Die vorhandenen Überschüsse aus den Kundeneinlagen im Vergleich zu den vergebenen Krediten legen wir vorsichtig bzw. risikobewusst am Kapitalmarkt an. Dies führte zu einem Zuwachs bei den eigenen Wertpapieranlagen von rund 12,8 Millionen Euro. Die erworbenen Titel sind, wie das Gesamtdepot, von guter Bonität. Zudem achten wir bei diesen Anlagen darauf, dass sie sich als Sicherheit für Offenmarktgeschäfte der EZB eignen, um im Bedarfsfall auf dieser Grundlage auf Refinanzierungsmittel zurückgreifen zu können.

Unsere Forderungen an Kreditinstitute haben sich im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich verändert. Dort sind im Wesentlichen unsere täglich fälligen Forderungen gegenüber der DZ BANK AG und Guthaben aus Bausparverträgen bei unserem Verbundpartner, der Bausparkasse Schwäbisch Hall, enthalten.

Passivgeschäft Berichtsjahr 2017 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 175.019 176.586 -1.567 -0,9
Spareinlagen 311.244 303.804 7.440 2,4
andere Einlagen 907.528 820.033 87.495 10,7
verbriefte Verbindlichkeiten 804 2.537 -1.733 -68,3
Nachrangige Verbindlichkeiten 0 977 -977 -100,0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bewegen sich auf Vorjahresniveau und beinhalten überwiegend aufgenommene Gelder für die Förderkredite unserer Kunden sowie Mittel aus der langfristigen Refinanzierung der Europäischen Zentralbank.

Im Einlagenbereich erzielten wir insgesamt einen Zuwachs von 8,3 Prozent. Die Vorjahresprognose von 2 Prozent Wachstum wurde damit deutlich übertroffen. Der gesamte bilanzielle Kundeneinlagenbestand beträgt nunmehr über 1,2 Mrd. Euro. Erfreulich ist, dass wir damit unser Aktivwachstum nahezu ausschließlich über Kundeneinlagen refinanzieren können.

Mit unserer umfangreichen Produktpalette konnten wir unseren Mitgliedern und Kunden jederzeit die passgenaue Anlageform anbieten. Dabei achten wir stets auf eine bedarfsgerechte Beratung.

Die Spareinlagen erhöhten sich um 2,4 Prozent und die anderen Einlagen um stattliche 10,7 Prozent. Zum Ende des Geschäftsjahres sind stichtagsbedingt rund 50 Mio. Termingelder von Großanlegern enthalten.

Die verbrieften Verbindlichkeiten, unsere eigenen Inhaberschuldverschreibungen, werden durch Endfälligkeit weiter zurückgeführt.

Nachrangige Verbindlichkeiten sind per Jahresende 2018 nicht mehr im Bestand.

Dienstleistungsgeschäft Berichtsjahr 2017 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften 3.226 3.562 -336 -9,4
Vermittlungserträge 2.902 2.989 -87 -2,9
Erträge aus Zahlungsverkehr 4.500 4.514 -14 -0,3

Die gestiegene Unsicherheit am Aktienmarkt und an den Kapitalmärkten, insbesondere aufgrund der Brexit-Verhandlungen sowie der Handelskonflikte zwischen den USA und Europa sowie USA und China haben zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Anlageentscheidungen unserer Kunden im Wertpapiergeschäft geführt. Dadurch konnten wir das hohe Vorjahresniveau bei den Erträgen aus dem Wertpapier- und Depotgeschäft nicht halten. Insgesamt ergibt sich ein Rückgang um 9,4 Prozent.

Bei den Vermittlungserträgen haben wir viele Vertriebsziele erreicht, einige auch nicht. So sind wir z.B. insgesamt mit der Entwicklung im Versicherungssegment nicht zufrieden.

Positiv hervorzuheben ist weiterhin das starke Immobiliengeschäft der Volksbank Esslingen eG. Hier gelingt es uns weiterhin unsere Stärken wie Marktkenntnis, Zuverlässigkeit und Qualität unserer Beratung zu nutzen und ein gefragter Partner unserer Mitglieder und Kunden zu sein. Die Erträge im Bereich der Immobilienvermittlung konnten im Vorjahresvergleich um ca. 17 Prozent gesteigert werden und bewegen sich jetzt deutlich über 1,1 Millionen Euro.

Auch mit der Ertragssteigerung beim Geschäft mit der Vermittlung von Edelmetallen, insbesondere Gold, sind wir zufrieden.

Im Vermittlungsgeschäft mit Versicherungslösungen unseres Verbundpartners R+V gab es im Vergleich zum höheren Vorjahresniveau Ertragsrückgänge, insbesondere im Lebensversicherungsbereich. Gründe hierfür liegen unseres Erachtens in der aktuell gesunkenen Attraktivität des Produkts an sich. Hingegen konnten wir im Sachversicherungsgeschäft deutliche Zuwächse erzielen.

Die Erträge aus dem Zahlungsverkehr konnten nach einem starken Anstieg im Vorjahr auf diesem Niveau stabilisiert werden. Hierzu hat insbesondere die Erhöhung der Erträge aus dem Kreditkartengeschäft beigetragenen.

Investitionen

Kontinuität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit bestimmen weiterhin unser Investitionsverhalten. Neben laufenden Instandhaltungsinvestitionen in unseren Bankstellen haben wir im vergangenen Jahr unsere Filiale in Esslingen-Mettingen neu gestaltet. Dies ist ein deutliches Zeichen, dass wir neben allen technischen Innovationen und Serviceleistungen, auch zukünftig von einer Beratung und Betreuung unserer Kunden über den Standort "Filiale" überzeugt sind.

Des Weiteren achten wir stets auf die Aktualität unserer Technik und EDV und haben deshalb schwerpunktmäßig in unsere IT-Infrastruktur und Sicherheitstechnik investiert.

Personal- und Sozialbereich

Eine sehr hochwertige Beratung, die sich am Bedarf unserer Kunden orientiert und gleichzeitig den aktuellen rechtlichen und fachlichen Anforderungen entspricht, ist für unsere Mitarbeiter selbstverständlicher Alltag. Um auch weiterhin "zu den Besten" zu gehören, ist eine umfangreiche Fort- und Weiterbildung wichtig.

245 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich jeden Tag für die Ziele und Wünsche unsere Kunden und Mitglieder ein.

Auf der Basis unserer langjährig guten Erfahrungen setzen wir auch in Zukunft auf die Gewinnung neuer Mitarbeiter, in dem wir selbst hochwertig ausbilden.14 Auszubildende absolvierten in 2018 ihre Ausbildung in der Volksbank Esslingen eG. Systematisch durchlaufen sie alle relevanten Bereiche der Bank. So erhalten sie eine breite Basis, auf der sie später eine nachhaltige Karriere in unserem Hause aufbauen und sich flexibel auf die komplexen Anforderungen im digitalen Bankenumfeld vorbereiten können.

Aber nicht nur unsere Auszubildenden genießen eine umfassende Ausbildung. So haben sich alle unsere Mitarbeiter in 20 kleinen Arbeitsgruppen intensiv mit dem Thema "Digitalisierung" beschäftigt. Die Themen umfassten sowohl eine Wiederholung der Basisfunktionen im Online-Banking, über die Nutzung von Kwitt und Scan to Bank, bis hin zur Online-Identifikation über VR-Video-Ident.

Der Anteil unserer Teilzeitmitarbeiter ist weiter leicht angestiegen und liegt jetzt bei 26 Prozent. So arbeitet heute jede zweite Frau in der Volksbank Esslingen eG inzwischen in Teilzeit. Auch weiterhin befinden wir uns in einem fast ausgeglichenen Geschlechterverhältnis. 52 Prozent unserer Mitarbeiter sind weiblich, 48 Prozent sind männlich. Die Kündigungsrate ist u.a. auch aufgrund neuer, branchenfremder Alternativen am Arbeitsmarkt für Bankkaufleute um 2 Prozentpunkte auf 9,7 Prozent angestiegen, während die Krankheitsquote seit Jahren stabil bei rund 4 Prozent liegt.

Der Anteil von Frauen in Führungspositionen beträgt rund 23 Prozent in der ersten und 33 Prozent in der zweiten Führungsebene. Das Durchschnittsalter unserer Mitarbeiter beträgt 44 Jahre, die Betriebszugehörigkeit beträgt im Schnitt 19 Jahre. In unserer demographischen Entwicklung zeigt sich eine ansteigende Anzahl mit Mitarbeitern in rentennahen Jahrgängen, so dass sich schon heute interessante Karrierechancen für unsere jüngeren Mitarbeiter öffnen.

II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Volksbank Esslingen eG

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

In unserer Unternehmensstrategie haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder und Kunden ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung in allen Fragen zu Finanzierungen und Vermögensanlagen sowie Zahlungsverkehrsleistungen sicherstellt.

Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts.

Die Risikostrategie unseres Hauses beruht auf einer kontinuierlichen Identifikation, Messung und Überwachung der Risiken aus allen wesentlichen Geschäftsaktivitäten.

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Der erfolgreiche Umgang mit Risiken basiert auf der Zielsetzung, über ein professionelles Risikomanagement eine ausgewogene Balance von Ertrag und Risiko zu erreichen. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand. Anpassungen an neue Erkenntnisse, verbesserte Methoden und gesetzliche Anforderungen werden regelmäßig vorgenommen.

Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt.

Unser umfassender Steuerungsansatz erlaubt sowohl die frühzeitige Identifikation von Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage haben können, als auch die frühzeitige Einleitung von entsprechenden Gegenmaßnahmen.

Ausgangspunkt für die Risikosteuerung ist die Risikotragfähigkeit. Die Risikotragfähigkeit ist gegeben, wenn die wesentlichen Risiken durch das Risikodeckungspotenzial laufend gedeckt sind. Die Berechnung erfolgt GuV-orientiert für 12 Monate rollierend nach dem Going-Concern-Ansatz. Das Risikodeckungspotenzial wird nach Berücksichtigung verschiedener Abzugsposten in Form von Limiten bzw. Budgets für die einzelnen Risikoarten zur Verfügung gestellt.

Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken und operationellen Risiken, wobei die Adressenausfallrisiken einen Schwerpunkt bilden.

Beim Management der Adressenausfallrisiken, d. h. der Steuerung und Kontrolle gemäß der Strategie des Vorstandes, arbeiten die Bereiche Qualitätssicherung Kredit und Gesamtbanksteuerung eng zusammen. Eine spezielle Kundenbetreuungsgruppe nimmt die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten vor. Für ausfallgefährdete Kredite ist angemessene Risikovorsorge getroffen. Bei unseren direkten Eigenanlagen setzen wir grundsätzlich auf gute Bonitäten.

Unter Marktpreisrisiko verstehen wir die Gefahr eines Verlustes, der aufgrund nachteiliger Entwicklung der Geld- und Kapitalmärkte oder preisbeeinflussender Parameter eintreten kann. Für die Steuerung der Marktpreisrisiken im Rahmen der Vorgaben des Vorstands ist der Bereich Gesamtbanksteuerung verantwortlich. Als Bank sind wir aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen aktiven und passiven Festzinspositionen dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Wir messen das Zinsänderungsrisiko GuV-orientiert. Die Auswirkungen verschiedener Zinsszenarien auf den Zinsüberschuss werden berechnet. Auch der mögliche Ab- oder Zuschreibungsbedarf bei unseren Eigenanlagen wird für verschiedene Zinsszenarien unterjährig ermittelt. Der Vorstand hat in Abhängigkeit von der Risikotragfähigkeit das Marktpreisrisiko auf ein vertretbares Maß begrenzt.

Um ergänzende Informationen zur Steuerung des Marktpreisrisikos zu erhalten, setzen wir außerdem die Barwertmethode ein. Auf Basis historischer Zinsentwicklungen wird der mögliche Barwertverlust innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr bei einem Konfidenzniveau von 99 Prozent ermittelt und das Risiko-Ertragsverhältnis beurteilt.

Die barwertige Überprüfung der verlustfreien Bewertung des Zinsbuchs ergab keinen Rückstellungsbedarf.

Wir rechnen für 2019 mit einem volatil leicht ansteigenden Zinsniveau. Unser Zinsüberschuss wird sich 2019 leicht reduzieren. Bei einem sehr stark ansteigenden Zinsniveau wird der Zinsüberschuss 2019 zurückgehen, zusätzlich würden sich Abschreibungen des Wertpapierbestands auf unser Ergebnis negativ auswirken.

Gemäß der bankenaufsichtsrechtlichen Definition verstehen wir unter operationellem Risiko die Gefahr von unmittelbaren oder mittelbaren Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder von externen Ereignissen eintreten. Abhängig von der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Schadenshöhe wurden für jede Risikokategorie Maßnahmen festgelegt. Eingetretene Schäden werden in einer Schadensdatenbank katalogisiert und betragsmäßig erfasst. Zur Abschätzung des Risikopotenzials aus operationellen Risiken wird im Rahmen eines jährlichen Risikoworkshops ein Self-Assessment durchgeführt. Hierbei werden mögliche Risiken präindikativ und qualitativ identifiziert, deren Eintrittswahrscheinlichkeit geschätzt und die mögliche Schadenshöhe bewertet.

Durch die Einbindung in den genossenschaftlichen Finanzverbund sind unsere Liquiditätsrisiken überschaubar. Zusätzlich stehen uns Refinanzierungsmöglichkeiten beim Eurosystem sowie durch echte Wertpapierpensionsgeschäfte mit anderen Banken zur Verfügung. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr stets gegeben. Die zur Liquiditätsrisikomessung vorgegebene Liquiditätsdeckungsquote nach CRR IV haben wir jederzeit erfüllt. Die Mindestreservebestimmungen der Europäischen Zentralbank haben wir stets eingehalten.

Für alle wesentlichen Risikoarten wurden von uns Stresstests durchgeführt. Die hierbei ermittelten Risiken können mit dem vorhandenen Risikodeckungspotenzial abgeschirmt werden. Bei den Liquiditätsrisiken simulieren wir zusätzlich zur Liquiditätsdeckungsquote nach CRR IV außergewöhnliche Liquiditätsabflüsse. Diese können durch Liquiditätszuflüsse aufgrund verschiedener Maßnahmen abgedeckt werden. Auch die Simulation eines schweren konjunkturellen Abschwungs zeigte, dass die Auswirkung auf die wesentlichen Risikoarten keine Gefährdung der Bank nach sich zieht. Die Untersuchung der Ergebnisse des inversen Stresstests ergab, dass der Eintritt dieses Szenarios sehr unwahrscheinlich ist. Die Risikotreiber werden regelmäßig analysiert.

Wir sehen deshalb auch weiterhin keine Anzeichen für eine Beeinträchtigung der Finanz- und Liquiditätslage der Volksbank Esslingen eG.

2. Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

Berichtsjahr 2017 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Eigenkapital laut Bilanz 1) 175.103 153.764 21.339 13,9
Eigenmittel (Art. 72 CRR) 181.253 177.907 3.346 1,9
Harte Kernkapitalquote 11,8 % 11,6 %    
Kernkapitalquote 11,8 % 11,6 %    
Gesamtkapitalquote 14,1 % 14,3 %    

1) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten), 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital).

Der Anstieg unseres Eigenkapitals um 21,3 Millionen Euro oder umgerechnet 13,9 Prozent resultiert neben der Dotierung aus Ertragsüberschüssen 2018, auch aus der Umwidmung von internen Reserven in den Fonds für allgemeine Bankrisiken. Dadurch stärken wir unsere Eigenkapitalausstattung im Hinblick auf gestiegene regulatorische Anforderungen.

Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen der CRR wurden von uns im Geschäftsjahr 2018 deutlich eingehalten.

Unter Berücksichtigung der vorgesehenen Zuführung zu den Rücklagen, die noch der Zustimmung der Vertreterversammlung bedarf, konnten wir unsere aufsichtsrechtlichen Eigenmittel um 1,9 Prozent erhöhen. Unsere Kapitalquoten bewegen sich trotz des gestiegenen Kreditvolumens auf Vorjahresniveau und liegen weit über den gesetzlich notwendigen Kapitalanforderungen.

Unsere gute Eigenkapitalausstattung ist Garant für die Stabilität der Volksbank Esslingen eG und erlaubt ein stetiges Geschäftswachstum gemäß unserer Planung in den nächsten Jahren.

Eine permanente Stärkung der Eigenmittelausstattung bleibt nach wie vor ein wesentliches Ziel unserer Geschäftspolitik.

Kundenforderungen

Unserem Geschäftsmodell als regionale Volksbank entsprechend investieren wir die Kundeneinlagen vorwiegend im Kundenkreditgeschäft. Deshalb stellt die Position Kundenforderungen mit 71,0 Prozent oder 1,13 Milliarden Euro das wichtigste Bilanzaktivum dar. Die Zuwächse betreffen überwiegend, wie schon erwähnt, Ausleihungen im Privatkundengeschäft zur Finanzierung von Wohnimmobilien.

Die Relation zwischen privaten und gewerblichen Finanzierungen liegt bei etwa 55 Prozent zu 45 Prozent.

Branchenschwerpunkte im gewerblichen Kreditbereich bestehen nicht, was zur Minderung des Kreditausfallrisikos beiträgt. Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen.

Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditgrenzen der CRR wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten.

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2018 wieder mit der erforderlichen Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzelwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Daneben bestehen Vorsorgereserven nach § 340f HGB und ein Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB.

Wertpapieranlagen

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:

Wertpapieranlagen Berichtsjahr 2017 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 24.253 24.392 -139 -0,6
Liquiditätsreserve 282.644 269.731 12.913 4,8

Zum Bilanzstichtag beträgt der Strukturwert unserer eigenen Wertpapieranlagen 19,2 Prozent (Vorjahr 19,9 Prozent). Die Anlage freier liquider Mittel in Wertpapieren erfolgt im Rahmen der Bilanzstruktursteuerung unter Einbeziehung unserer Zinsprognose und der aktuellen Marktsituation. Dabei achten wir stets auf die gute Bonität der Emittenten. Unsere verzinslichen Wertpapiere sind überwiegend im Investment Grade.

Im Anlagevermögen halten wir überwiegend Immobilienfonds mit langfristigem Anlagehorizont. Insgesamt bewegt sich das Volumen im Anlagevermögen auf dem Vorjahresniveau.

Die Zunahme in der Liquiditätsreserve um 4,8 Prozent ergibt sich im Wesentlichen aus Maßnahmen der LCR-Steuerung.

Unser kompletter Wertpapierbestand, auch der des Anlagevermögens, ist nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. In unserem Wertpapierdepot sind weiterhin stille Reserven enthalten.

Unser Wertpapierportfolio besteht zum Bilanzstichtag zu 74,3 Prozent aus festverzinslichen bzw. variabel verzinslichen Papieren und 25,7 Prozent entfallen auf Anteile an Spezial- bzw. Investmentfonds sowie Aktien.

Derivatgeschäfte

Zur Absicherung des allgemeinen und besonderen Zinsänderungsrisikos bzw. zur Steuerung des Zinsüberschusses haben wir Derivatgeschäfte mit unserer Zentralbank (DZ BANK AG Frankfurt) abgeschlossen. Sämtliche Geschäfte werden in das Risikomanagement und Risikocontrollingsystem einbezogen und überwacht. Derivative Kundengeschäfte wurden durch unsere Zentralbank direkt vermittelt, der Umfang ist überschaubar.

Währungsrisiko

Das Währungsrisiko ist bei dem Umfang der getätigten Geschäfte von untergeordneter Bedeutung.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Die Volksbank Esslingen eG ist der Sicherungseinrichtung (Garantieverbund des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.) angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund und durch Abgabe einer Garantieerklärung haben wir eine Garantieverpflichtung gegenüber dem BVR übernommen. Um den gesetzlichen Anforderungen bei der Einlagensicherung zu entsprechen, haben wir zudem eine Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem gegenüber der BVR Institutssicherungs GmbH abgegeben.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsfähigkeit unserer Bank war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gegeben. Die seit 2018 zu 100 Prozent einzuhaltende Liquiditätskennzahl LCR (Liquidity Coverage Ratio) haben wir durch unsere sorgfältige Liquiditätsplanung und -steuerung stets eingehalten.

Zu der guten Liquiditätsausstattung der Volksbank Esslingen eG tragen insbesondere zinsgünstige Refinanzierungsgeschäfte in Form von Tages- und Termingeldaufnahmen sowie die beiden 2016 und 2017 abgeschlossenen Refinanzierungsgeschäfte der Europäischen Zentralbank (GLRG) mit Laufzeiten bis 2020 bzw. 2021 bei.

Die Kennzahl NSFR (Net Stable Funding Ratio) für die längerfristige Liquiditätsbetrachtung - bisher nur als Beobachtungsgröße, perspektivisch jedoch mit Einhaltungspflicht zu melden - wird von uns bereits ebenfalls deutlich eingehalten. Dies zeigen intern durchgeführte Proberechnungen.

Aufgrund unserer Liquiditätslage und -steuerung sowie der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund gehen wir auch in den kommenden Jahren von keiner Beeinträchtigung der Zahlungsbereitschaft aus.

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Erfolgskomponenten Berichtsjahr 2017 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Zinsüberschuss 1) 33.789 29.889 3.900 13,0
Provisionsüberschuss 2) 10.029 10.530 -501 -4,8
Verwaltungsaufwendungen 24.245 24.237 8 0,0
a) Personalaufwendungen 16.071 15.982 89 0,6
b) andere Verwaltungsaufwendungen 8.174 8.255 -81 -1,0
Betriebsergebnis vor Bewertung 3) 17.984 16.046 1.938 12,1
Bewertungsergebnis 4) 13.107 -2.762 15.869 -574,5
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 31.091 13.284 17.807 134,0
Steueraufwand 7.693 5.453 2.240 41,1
Einstellungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken 20.575 5.000 15.575 311,5
Jahresüberschuss 2.824 2.831 -7 -0,2

1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3

2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6

3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12

4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16

Die Entwicklung des Zinsüberschusses ist weiterhin geprägt durch die Niedrigzinsphase. Grundsätzlich reduziert sich die Zinsertragsseite durch ablaufende Festzinsvereinbarungen im Kreditbereich und durch Endfälligkeiten beim eigenen Wertpapierdepot.

Der Zinsüberschuss im laufenden Geschäftsjahr enthält Sondereffekte, die zu einer Steigerung des Zinsüberschusses in Höhe von 3,9 Millionen Euro geführt haben. Ein Vergleich zum Vorjahr ist somit nur bedingt möglich. Die Sondereffekte erläutern wir nachfolgend.

Wie geplant haben wir im laufenden Jahr ordentliche Erträge aus unserem Spezialfonds in Höhe von 1,2 Millionen Euro ausgeschüttet - die Vorjahreserträge wurden im Fonds thesauriert und sind somit im Zinsergebnis des vergangenen Geschäftsjahres nicht enthalten.

Im Bereich der Zinsaufwendungen des laufenden Jahres sind zugesagte Prämien in Höhe von 738 TEUR aus GLRG-Geschäften der Europäischen Zentralbank enthalten, die den Zinsaufwand entsprechend reduziert haben. Diese Prämien waren gekoppelt an bestimmte Kreditwachstumskriterien, die wir den Vorgaben entsprechend erfüllt haben.

Zudem war im Zinsaufwand des Vorjahres ein Sondereffekt in Höhe von 2,9 Millionen Euro aus der vorzeitigen Schließung von Zinsswaps enthalten.

Unser Provisionsüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 500 TEUR reduziert - in unserer Prognose vom letzten Jahr sind wir von einem gleichbleibenden Provisionsüberschuss ausgegangen.

Gute Steigerungsraten im Immobilien- und Zahlungsverkehrsbereich konnten die Rückgänge im Wertpapiervermittlungsgeschäft und bei der Vermittlung von Lebensversicherungen nicht komplett kompensieren. Im Wertpapierbereich liegen die Gründe unseres Erachtens in einem insgesamt von Unsicherheiten geprägten Börsenumfeld und einem schwierigen letzten Quartal 2018. Den Rückgang bei den Erträgen aus der Vermittlung von Lebensversicherungsprodukten führen wir in erster Linie auf die immer weiter sinkenden Renditen im Niedrigzinsumfeld bei diesen Produkten zurück.

Unsere Verwaltungsaufwendungen bestehend aus den Sach- und Personalkosten bewegen sich in Summe auf dem Vorjahresniveau. In unserer letztjährigen Prognose hatten wir eine Steigerung von 3 Prozent unterstellt. Die Zahlen bestätigen, dass unsere Maßnahmen zum konsequenten Kostenmanagement und unsere Prozessoptimierungen weiter greifen.

Weiterhin haben wir für unsere Kundenforderungen nach kaufmännischer Vorsicht ausreichend Risikovorsorge gebildet und unsere Wertpapiere nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die Risikolage im laufenden Jahr in diesem Bewertungsbereich war wie im Vorjahr entspannt. Das positive Bewertungsergebnis ergibt sich im Wesentlichen aus der Umwidmung von internen Vorsorgereserven (sog. 340f HGB Reserven) in Höhe von 13,0 Millionen EUR in offene Reserven (sog. 340g HGB Reserven). Wir haben uns für diese strategische Maßnahme entschieden, da die offenen Reserven eine komplette Anrechnung bei der aufsichtsrechtlichen Ermittlung unserer Eigenmittel erfahren. Damit tragen wir den weiter erhöhten Anforderungen an die Eigenmittelausstattung (z.B. SREP-Zuschlag) der Kreditinstitute Rechnung.

Die Veränderung im Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich zum Großteil aus oben genannter Maßnahme. Zudem zeigt sich hier der höhere Zinsüberschuss - wie oben erläutert.

Der Steueraufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 2,2 Millionen EUR höher ausgefallen. Dies resultiert aus einer Steuernachzahlung auf Grund der Ergebnisse einer steuerlichen Betriebsprüfung für die Veranlagungsjahre 2013 bis 2016.

Insgesamt bewegt sich der Jahresüberschuss auf dem Vorjahresniveau. Wir werden der Vertreterversammlung vorschlagen diesen zur Zahlung einer Dividende von 4,0 Prozent an unsere Mitglieder und zur Dotierung unserer gesetzlichen bzw. anderen Ergebnisrücklagen zu verwenden.

Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern/Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,18 Prozent (Vorjahr 0,19 Prozent).

5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Volksbank Esslingen eG ist geordnet. Eine Refinanzierung der Kundenforderungen durch entsprechende Kundeneinlagen ist gegeben. Die bankaufsichtlichen Vorgaben wurden im Geschäftsjahr stets eingehalten. Für erkennbare Risiken aus dem Kreditgeschäft wurde durch Bildung von Wertberichtigungen und Rückstellungen ausreichend Vorsorge getroffen.

Trotz der geschilderten weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen konnten wir im laufenden Geschäftsjahr ein zufriedenstellendes Betriebsergebnis erzielen. Um für die großen Herausforderungen in der Zukunft gerüstet zu sein, ist unsere langfristig ausgerichtete Geschäftspolitik und unser Strategieentwicklungsprozess "STEP 2022+" die Grundlage unseres Handelns. Dabei steht die persönliche, vertrauensvolle Bindung zu unseren Mitgliedern, Kunden und Geschäftspartnern im Vordergrund.

Das erwirtschaftete Betriebsergebnis ermöglicht uns auch in diesem Jahr eine angemessene Dividendenausschüttung an unsere Mitglieder sowie eine Stärkung der Rücklagen und internen Reserven.

In den nächsten Geschäftsjahren wird sich der Zinsüberschuss aufgrund des niedrigen Zinsniveaus weiter verringern und zu insgesamt reduzierten Betriebsergebnissen führen.

III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Unser Prognosebericht enthält die die Zukunft betreffenden Erwartungen und Prognosen. Diese Aussagen beruhen auf Planannahmen und Schätzungen. Deshalb können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von den zurzeit prognostizierten abweichen. Derartige Abweichungen können z.B. durch Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage oder durch unvorhergesehene Entwicklungen an den Kapitalmärkten zustande kommen.

Die weitere Entwicklung des Finanzsektors und damit auch das geschäftliche Umfeld der Volksbank Esslingen eG wird in den nächsten beiden Geschäftsjahren entscheidend von der weltwirtschaftlichen Entwicklung und dem wirtschaftlichen Trend in der Eurozone und Deutschland beeinflusst.

Im aktuellen Jahreswirtschaftsbericht für 2019 geht die Bundesregierung von einer Eintrübung der Konjunktur aus. Die Bundesregierung erwartet für das laufende Jahr nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,0 Prozent (2018 1,5 Prozent). Für den Arbeitsmarkt rechnet die Bundesregierung mit einem weiteren Absinken der Arbeitslosenquote auf 4,9 Prozent (2018 5,2 Prozent). Ein Risiko für eine offene und auf den freien Welthandel angewiesene Volkswirtschaft stellen insbesondere protektionistische Tendenzen dar, heißt es im Bericht weiter.

Für die Eurozone geht die EZB für 2019 von einer Wachstumsrate von 1,1 Prozent aus, während für 2020 mit einem Anstieg auf 1,6 Prozent zu rechnen ist. Die Inflationsrate wird für 2019 mit 1,2 Prozent und in 2020 mit 1,5 Prozent erwartet.

Europa steht in den nächsten Jahren nach unserer Einschätzung vor großen Herausforderungen, insbesondere mit Blick auf das institutionelle Gefüge der Wirtschafts- und Währungsunion. Auch die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum durch das ungeklärte Ausscheiden Großbritanniens aus der EU und die schwelenden Handelsstreitigkeiten zwischen der USA und China bzw. Europa sind schwer abschätzbar.

Für unsere Planung gehen wir von einer soliden Konjunktur in Deutschland, keiner Eskalation der Staatsschuldenkrise in Europa und keiner weiteren Zunahme von geopolitischen Konflikten aus.

Insgesamt ist im geschilderten Umfeld die Abgabe einer validen Prognose über die künftige Entwicklung der Volksbank Esslingen eG mit Unwägbarkeiten verbunden.

Die deutsche und europäische Finanzbranche erlebt derzeit massive Veränderungen und steht zukünftig vor großen Herausforderungen. Beispielhaft seien hier genannt: Veränderungen der Zugangswege unserer Kunden durch zunehmende Digitalisierung, Fortbestehen der Niedrigzinsphase und höhere Eigenkapitalanforderungen. Die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen seitens des Gesetzgebers erhöhen zudem die Komplexität des Meldewesens und der Banksteuerung.

Dies wussten wir und haben darum mit unserem Strategieentwicklungsprozess STEP2022+ nicht nur offensiv reagiert, sondern wollen die Zukunft der Volksbank Esslingen eG aktiv gestalten.

Mit unserem ganzheitlichen Beratungsansatz wollen wir unseren Mitgliedern und Kunden zeigen, dass wir ihnen mit hoher Qualität und fairen Preisen zu ihrem finanziellen Erfolg verhelfen können.

Die digitale Revolution hat die Finanzbranche, wie schon erwähnt, erfasst und stellt uns als "Bank vor Ort" vor neue Herausforderungen. Wir sind von unserer Omnikanalstrategie überzeugt. Über 80 digitale Services rund ums Konto ergänzen unser breites und modernes Filialnetz und die persönliche Beratung.

Im Kreditgeschäft planen wir in den beiden nächsten Geschäftsjahren mit moderaten Steigerungsraten von jeweils 3 Prozent. Wir setzen hierbei eindeutig auf qualitatives Wachstum.

Mit unserem Kreditgeschäft wollen wir weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung in der Region stärken. Wir erwarten erneut eine gute Nachfrage nach privaten Wohnraumfinanzierungen. Unsere neue Firmenkundenkonzeption "Firmenkunden Plus" - ein einheitlich strukturiertes Beratungsvorgehen mit technischer Unterstützung - wird uns auch im gewerblichen Kundengeschäft zu einer noch breiteren Abdeckung der Kundenbedürfnisse führen.

Im Einlagengeschäft erwarten wir für 2019 und 2020 moderate Steigerungsraten von jeweils 2 Prozent. Eine unveränderte Situation bei den verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte unterstellt, bildet die Basis für eine weiterhin hohe Sparneigung unserer Mitglieder und Kunden trotz niedriger Marktzinsen. Der Wettbewerb um insbesondere kurzfristige Einlagen wird von uns unverändert hoch eingeschätzt. Steigenden Beratungs- und Anlagebedarf bei unseren Kunden sehen wir als Chance für unser Institut.

Die erwartete Ergebnisentwicklung in den nächsten beiden Geschäftsjahren wird maßgeblich vom erzielten Zinsüberschuss beeinflusst. Wir rechnen für 2019 bzw. 2020 mit leicht steigenden Zinsen am Kapitalmarkt, gehen aber noch von einem Fortbestehen der Niedrigzinsphase aus.

Unser Zinsüberschuss wird sich tendenziell reduzieren. Für die nächsten beiden Geschäftsjahre rechnen wir mit einem Zinsüberschuss in der Größenordnung von jeweils 32,7 Millionen Euro (2018 33,8 Millionen Euro). In beiden Geschäftsjahren haben wir Ausschüttungen der ordentlichen Erträge aus unserem Spezialfonds geplant.

Neben dem bilanziellen Einlagengeschäft steht die prosperierende Entwicklung des außerbilanziellen Kundengeschäfts unter Einbeziehung unserer kompetenten und leistungsfähigen Verbundpartner im Fokus der Planung. Dabei wollen wir Themen rund um die Vorsorgeberatung oder regelmäßiges Sparen über Investmentfonds weiter forcieren. Unsere Provisionsergebnisse erwarten wir in den nächsten beiden Geschäftsjahren insgesamt stabil auf dem Niveau des abgelaufenen Jahres.

Ein Schwerpunkt in der Kundenbetreuung wird hier das Geschäftsfeld Private Banking einnehmen, in dem wir Kernthemen wie generationenübergreifende Beratung und strategische Vermögensplanung für unsere Kunden in den Vordergrund stellen. Wir setzen dabei auf eine Diversifizierung der Vermögensstruktur z.B. durch Edelmetalle als Beimischung im Anlageportfolio.

Bei unseren Verwaltungsaufwendungen, bestehend aus den Sach- und Personalkosten, rechnen wir bis Ende 2020, bedingt durch allgemeine Preissteigerungen, mit Erhöhungen von rund 4 Prozent.

Die Digitalisierung führt zu einem geänderten Kundenverhalten und stellt damit neue Anforderungen an unsere Prozesse und Organisationsabläufe. Dies erfordert entsprechende Investitionen im Vorfeld. Mittelfristig sehen wir mit Hilfe der Digitalisierung Chancen, unsere Prozesse schneller, schlanker und einfacher zu gestalten um damit die Wettbewerbsfähigkeit unserer Bank zu sichern.

Um die Personalkosten in den nächsten Jahren möglichst stabil zu halten, wollen wir Möglichkeiten, die sich aus der natürlichen Fluktuation zur Verringerung der Mitarbeiterkapazität ergeben, weiterhin konsequent nutzen.

Dabei werden wir auch weiterhin in die Ausbildung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter investieren und der Personalentwicklung bzw. Personalbindung hohen Stellenwert beimessen.

Soweit dies heute schon erkennbar ist, dürfte sich die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft in den Geschäftsjahren 2019 und 2020 weiterhin auf vertretbarem Niveau bewegen.

Sollte sich die Konjunktur schlechter entwickeln als prognostiziert, könnte sich der Risikoaufwand für das Kreditgeschäft im Vergleich zum laufenden Geschäftsjahr erhöhen. Durch die bestehenden Einzelwertberichtigungen, Vorsorgereserven und den Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB sind diese Risiken gut abgedeckt, sodass keine zusätzlichen wesentlichen Auswirkungen auf die Ertragslage zu erwarten sind.

Bei der Bewertung unserer Eigenanlagen in Wertpapieren könnte sich ein höherer Abschreibungsbedarf ergeben, wenn die Zinsen, entgegen unserer Erwartungen, stark ansteigen oder die Staatsschuldenkrise in Europa eskaliert. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Szenarien sehen wir aktuell als gering an.

Für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 gehen wir zusammenfassend von einer grundsätzlich positiven Geschäftsentwicklung aus. Unser Betriebsergebnis vor Bewertung erwarten wir in beiden Geschäftsjahren zwischen 0,87 und 0,95 Prozent des durchschnittlichen Bilanzvolumens und damit etwas unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres.

Risiken sehen wir bei einer möglichen Verschärfung der Staatsschuldenkrise, beispielsweise durch die Zahlungsunfähigkeit eines oder gar mehrerer Euroländer. Zusätzliche Belastungen könnten sich ergeben, wenn sich die Wirtschaftsdynamik weltweit oder europäisch stärker abflacht als angenommen. Hiervon wäre Deutschland, unsere Wirtschaftsregion in besonderem Maße, aufgrund ihrer Exportabhängigkeit betroffen. Die geschilderten Problemfelder würden sich negativ auf das operative Ergebnis und das Bewertungsergebnis unserer Bank auswirken.

Positive Effekte für eine bessere Ertragslage sehen wir bei einer sehr guten Konjunkturentwicklung und einer nachhaltigen Stabilität sowohl bei der Gemeinschaftswährung als auch bei den Staatshaushalten. Eine über den Erwartungen liegende konjunkturelle Belebung könnte sich positiv auf den privaten Konsum, die Arbeitslosenquote, stabile Einkommen und auf die Investitionen auswirken. Die dann zunehmende Vermögensbildung hätte positiven Einfluss auf unsere Einlagen und auch auf unser Wertpapiervermittlungsgeschäft. Weiterhin niedrige Zinsen am kurzen Ende bei gleichzeitig deutlich steilerer Zinsstrukturkurve könnten sich ebenfalls positiv auf die Ertragslage auswirken.

Zusammenfassend sehen wir keine rechtlichen sowie wirtschaftlichen Risiken, die den Fortbestand unserer Bank gefährden. Die Chance für die Volksbank Esslingen eG, auch in Zukunft erfolgreich zu sein, ergibt sich aus unserer regionalen Verwurzelung und der engen und vertrauensvollen Geschäftsbeziehung zu unseren Mitgliedern und Kunden.

 

Esslingen, 12. März 2019

Volksbank Esslingen eG

Der Vorstand

Heinz Fohrer

Markus Schaaf

1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2018

Volksbank Esslingen eG, Esslingen

Genossenschaftsregisternummer 210006 beim Amtsgericht Stuttgart

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Barreserve          
a) Kassenbestand     6.236.462,28   6.622
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken     28.560.053,34   8.464
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 28.560.053,34       (8.464)
c) Guthaben bei Postgiroämtern     0,00 34.796.515,62 0
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind          
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen     0,00   0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00       (0)
b) Wechsel     0,00 0,00 0
3. Forderungen an Kreditinstitute          
a) täglich fällig     10.331.925,48   10.106
b) andere Forderungen     15.751.866,74 26.083.792,22 15.596
4. Forderungen an Kunden       1.132.769.393,96 1.048.139
darunter:          
durch Grundpfandrechte gesichert 115.698.386,00       (83.821)
Kommunalkredite 3.392.756,29       (4.641)
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere          
a) Geldmarktpapiere          
aa) von öffentlichen Emittenten   0,00     0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
ab) von anderen Emittenten   4.995.140,22 4.995.140,22   5.000
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen          
ba) von öffentlichen Emittenten   25.354.395,03     25.535
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 25.354.395,03       (25.535)
bb) von anderen Emittenten   197.639.444,97 222.993.840,00   186.982
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 156.477.794,66       (149.313)
c) eigene Schuldverschreibungen     0,00 227.988.980,22 0
Nennbetrag 0,00       (0)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere       78.908.892,18 76.606
6a. Handelsbestand       0,00 0
7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften          
a) Beteiligungen     36.762.596,54   37.092
darunter:          
an Kreditinstituten 0,00       (283)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften     6.337.730,00 43.100.326,54 6.338
darunter:          
bei Kreditgenossenschaften 6.300.000,00       (6.300)
bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen       0,00 0
darunter:          
an Kreditinstituten 0,00       (0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
9. Treuhandvermögen       135.878,01 157
darunter: Treuhandkredite 2.918,55       (4)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch       0,00 0
11. Immaterielle Anlagewerte          
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte     0,00   0
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten     8.073,00   16
c) Geschäfts- oder Firmenwert     0,00   0
d) geleistete Anzahlungen     0,00 8.073,00 0
12. Sachanlagen       10.226.645,78 10.190
13. Sonstige Vermögensgegenstände       41.515.201,49 43.422
14. Rechnungsabgrenzungsposten       4.652,24 2
Summe der Aktiva       1.595.538.351,26 1.480.269

Passivseite

         
  Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten          
a) täglich fällig     30.578,45   4
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist     174.987.948,74 175.018.527,19 176.582
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden          
a) Spareinlagen          
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten   296.713.910,06     286.633
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten   14.529.971,64 311.243.881,70   17.171
b) andere Verbindlichkeiten          
ba) täglich fällig   804.844.863,93     787.990
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   102.683.035,26 907.527.899,19 1.218.771.780,89 32.043
3. Verbriefte Verbindlichkeiten          
a) begebene Schuldverschreibungen     803.726,03   2.537
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten     0,00 803.726,03 0
darunter:          
Geldmarktpapiere 0,00       (0)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00       (0)
3a. Handelsbestand       0,00 0
4. Treuhandverbindlichkeiten       135.878,01 157
darunter: Treuhandkredite 2.918,55       (4)
5. Sonstige Verbindlichkeiten       1.358.836,02 1.509
6. Rechnungsabgrenzungsposten       81.727,29 160
6a. Passive latente Steuern       0,00 0
7. Rückstellungen          
a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen     16.915.270,95   16.080
b) Steuerrückstellungen     3.435.634,42   1.079
c) andere Rückstellungen     3.913.839,15 24.264.744,52 4.558
8. [gestrichen]       0,00 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten       0,00 977
10. Genussrechtskapital       0,00 0
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00       (0)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken       88.000.000,00 67.425
darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00       (0)
12. Eigenkapital          
a) Gezeichnetes Kapital     20.778.276,45   21.029
b) Kapitalrücklage     0,00   0
c) Ergebnisrücklagen          
ca) gesetzliche Rücklage   30.000.000,00     29.000
cb) andere Ergebnisrücklagen   33.500.000,00 63.500.000,00   32.500
d) Bilanzgewinn     2.824.854,86 87.103.131,31 2.833
Summe der Passiva       1.595.538.351,26 1.480.269
Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Eventualverbindlichkeiten          
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln   0,00     0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen   49.575.724,22     57.575
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten   0,00 49.575.724,22   0
2. Andere Verpflichtungen          
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften   0,00     0
b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen   0,00     0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen   85.863.295,75 85.863.295,75   88.290
darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00       (0)

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus          
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften   29.718.523,86     31.694
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen   2.884.894,33 32.603.418,19   2.827
2. Zinsaufwendungen     1.622.502,55 30.980.915,64 6.428
3. Laufende Erträge aus          
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren     1.770.745,40   766
b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften     1.037.382,61   1.030
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen     0,00 2.808.128,01 0
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen       0,00 0
5. Provisionserträge     11.676.582,56   12.168
6. Provisionsaufwendungen     1.647.298,89 10.029.283,67 1.639
7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands       0,00 90
8. Sonstige betriebliche Erträge       1.850.695,35 2.412
9. [gestrichen]       0,00 0
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen          
a) Personalaufwand          
aa) Löhne und Gehälter   13.154.982,90     13.240
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung   2.915.522,17 16.070.505,07   2.742
darunter: für Altersversorgung 558.844,12       (354)
b) andere Verwaltungsaufwendungen     8.174.455,36 24.244.960,43 8.255
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen       1.129.190,45 1.102
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen       2.310.773,80 1.507
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft     0,00   2.762
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft     12.987.151,53 12.987.151,53 0
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere     0,00   0
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren     119.973,98 119.973,98 0
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme       0,00 28
18. [gestrichen]       0,00 0
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit       31.091.223,50 13.284
20. Außerordentliche Erträge     0,00   0
21. Außerordentliche Aufwendungen     0,00   0
22. Außerordentliches Ergebnis       0,00 (0)
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     7.606.982,94   5.383
darunter: latente Steuern 0,00       (0)
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen     85.570,08 7.692.553,02 70
24a. Aufwendungen aus der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken       20.575.000,00 5.000
25. Jahresüberschuss       2.823.670,48 2.831
26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr       1.184,38 2
        2.824.854,86 2.833
27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen          
a) aus der gesetzlichen Rücklage     0,00   0
b) aus anderen Ergebnisrücklagen     0,00 0,00 0
        2.824.854,86 2.833
28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen          
a) in die gesetzliche Rücklage     0,00   0
b) in andere Ergebnisrücklagen     0,00 0,00 0
29. Bilanzgewinn       2.824.854,86 2.833

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2018

A. Allgemeine Angaben

Die Volksbank Esslingen eG mit Sitz in Esslingen ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Genossenschaftsregisternummer 210006 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der § 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB).

Barreserve

Die auf EUR lautende Barreserve wurde mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag.

Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden

Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zinsanteilig, aufgelöst.

Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet.

Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken haben wir durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen abgedeckt. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Das Wahlrecht gemäß § 340f HGB Abs. 3 HGB wurde in Anspruch genommen.

Wertpapiere

Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sowie die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen.

Sofern bei einzelnen Wertpapieren aufgrund der Nachrangigkeit kein verlässlicher Börsen- oder Marktpreis vorlag, wurde der beizulegende Wert anhand eines Bewertungsmodells ermittelt. Dabei wurden die künftigen Zins- und Tilgungszahlungen prognostiziert und mit risiko- und laufzeitadäquaten Zinssätzen auf ihren derzeitigen Barwert abgezinst (Discounted Cashflow-Verfahren).

Da die Wertpapiere im Girosammeldepot verwahrt sind, werden die Anschaffungskosten bei gleicher Wertpapiergattung nach der Durchschnittsmethode ermittelt.

Derivative Finanzinstrumente

Dienen derivative Finanzinstrumente (Swap-, Termin-, Optionsgeschäfte) im Nichthandelsbestand der Absicherung von Vermögensgegenständen, Schulden, schwebenden Geschäften oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen, werden Bewertungseinheiten gebildet, sofern hierfür die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt nach den Vorschriften von § 254 HGB. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der Bewertungseinheiten wird die Einfrierungsmethode angewandt.

Die nachfolgende Tabelle weist für jede Art von Grundgeschäften das Volumen der in Bewertungseinheiten einbezogenen Grundgeschäfte aus:

Angaben zu Bewertungseinheiten gemäß § 285 Nr. 23a HGB

Grundgeschäfte Buchwerte/Volumina
(in EUR)
Vermögensgegenstände 64.777.440

Bei den Grundgeschäften wurde ausschließlich das Zinsrisiko abgesichert.

Bei den gebildeten Bewertungseinheiten handelt es sich um perfekte Micro-Hedges. Grundgeschäfte und Sicherungsinstrumente stimmen jeweils in allen relevanten Ausstattungsmerkmalen überein ("Critical Term Match"). Daher haben sich die gegenläufigen Wertänderungen in Bezug auf das abgesicherte Risiko am Bilanzstichtag vollständig ausgeglichen. Der Gesamtbetrag der sich ausgleichenden Wertänderungen aus allen Bewertungseinheiten beläuft sich auf TEUR 4.633.

Aufgrund der übereinstimmenden relevanten Ausstattungsmerkmale erwarten wir auch künftig für die festgelegte Dauer der Sicherungsbeziehung einen vollständigen Ausgleich der gegenläufigen Wertänderungen in Bezug auf das abgesicherte Risiko.

Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs, einschließlich der zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv/Passiv-Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate, werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 (n. F.) verlustfrei bewertet. Hierzu werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Differenzbetrag die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum Bilanzstichtag 31.12.2018 war keine Rückstellung zu bilden.

Strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten der zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet.

Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Treuhandvermögen

Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. zum Kurswert.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientieren, zugrunde. Steuerrechtliche Abschreibungen nach § 6b EStG wurden beibehalten.

Die angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert bis zu EUR 250 wurden in voller Höhe als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Sie wurden in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut über EUR 250, aber nicht über EUR 800 lagen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte nach den Grundsätzen des strengen Niederstwertprinzips.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Unterschiedsbeträge zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag wurden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt.

Aktive latente Steuern

Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen zeitliche oder quasi-permanente Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen.

Ein Überhang an aktiven latenten Steuern wird bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D.).

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Vermögensgegenstände, die die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, wurden mit den Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen verrechnet. Das Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 1.086.292 (Anschaffungskosten in Höhe von EUR 1.079.237) wurde mit dem Erfüllungsbetrag der Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von EUR 1.086.292 saldiert.

Verbindlichkeiten

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.

Treuhandverbindlichkeiten

Die Bewertung der Treuhandverbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag, der mit dem Nennwert der Verpflichtung übereinstimmt bzw. mit dem Kurswert.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst.

Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der Heubeck-Richttafeln RT 2018 G zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften und Altersteilzeitrückstellungen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert.

Für die Pensionsrückstellungen wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,00 % und eine Rentendynamik in Höhe von 2,00 % zugrunde gelegt.

Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 3,20 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (im Vorjahr 3,68 %) auf Basis des von der Deutschen Bundesbank per 31.12.2018 ermittelten Zinssatzes. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV).

Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die erstmalige Einbuchung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgte mit dem abgezinsten Betrag (Nettomethode).

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet.

Die sich aus der Währungsumrechnung ergebenden Aufwendungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung (Posten 6) berücksichtigt.

Soweit die Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr betrug oder die Anforderungen an eine besondere Deckung vorlagen, wurden Erträge aus der Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung (Posten 5) vereinnahmt.

Als besonders gedeckt werden gegenläufige Fremdwährungspositionen angesehen, soweit sie sich betragsmäßig entsprechen.

Die Ergebnisse aus der Währungsumrechnung werden bei dem GuV-Posten berücksichtigt, bei dem die sonstigen Bewertungsergebnisse des umgerechneten Bilanzpostens oder Geschäfts ausgewiesen werden.

Angaben zur Behandlung von negativen Zinsen

Negative Zinsen auf finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Verbindlichkeiten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung bei den betreffenden Zinserträgen bzw. Zinsaufwendungen in Abzug gebracht.

Verwendung des Jahresergebnisses

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2018

Anschaffungs- / Herstellungskosten zu Beginn des Zugang (a) Zuschreibungen (b) Umbuchungen (a) Abgänge (b) Anschaffungs- / Herstellungskosten am Ende des
Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr Geschäftsjahres
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Anlagenwerte        
a) Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b)  
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 344.875,93 2.505,39 (a) 0,00 (a) 343.524,32
    0,00 (b) 3.857,00 (b)  
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b)  
d) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b)  
Sachanlagen        
a) Grundstücke und Gebäude 24.339.126,85 674.204,24 (a) 0,00 (a) 24.256.247,61
    0,00 (b) 757.083,48 (b)  
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.177.652,70 543.242,48 (a) 0,00 (a) 6.902.553,83
    0,00 (b) 818.341,35 (b)  
Summe a 31.861.655,48 1.219.952,11 (a) 0,00 (a) 31.502.325,76
    0,00 (b) 1.579.281,83 (b)  
Änderungen der gesamten Abschreibungen im Zusammenhang mit
Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr (a) Zuschreibungen Geschäftsjahr (b)
EUR
Zugängen (a) Zuschreibungen (b)
EUR
Umbuchungen (a) Abgänge (b)
EUR
Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR
Buchwerte Bilanzstichtag
EUR
Immaterielle Anlagenwerte            
a) Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 0,00 (b)    
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 329.132,93 10.175,39 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 335.451,32 8.073,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 3.857,00 (b)    
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 0,00 (b)    
d) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 0,00 (b)    
Sachanlagen            
a) Grundstücke und Gebäude 15.638.271,26 654.323,61 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 15.595.611,83 8.660.635,78
    0,00 (b) 0,00 (b) 696.983,04 (b)    
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.688.397,70 464.691,45 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 5.336.543,83 1.566.010,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 816.545,32 (b)    
Summe a 21.655.801,89 1.129.190,45 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 21.267.606,98 10.234.718,78
    0,00 (b) 0,00 (b) 1.517.385,36 (b)    
Anschaffungskosten zu Beginn des Geschäftsjahres
EUR
Veränderungen (saldiert)
EUR
Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR
Wertpapiere des Anlagevermögens 24.392.227,76 -138.827,76 24.253.400,00
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 43.429.767,69 -329.441,15 43.100.326,54
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe b 67.821.995,45 -468.268,91 67.353.726,54
Summe a und b 99.683.650,93   77.588.445,32

D. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 10.103.671 Forderungen an die genossenschaftliche Zentralbank enthalten.

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 33.809.820 fällig.

In folgenden Posten sind enthalten:

börsenfähig davon:
EUR börsennotiert
EUR
nicht börsennotiert
EUR
nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere
EUR
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 227.988.980 209.610.641 18.378.340 0
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) 19.865.880 2.412.480 17.453.400 0

Forderungen an Beteiligungsunternehmen

In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an Beteiligungsunternehmen sind:

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Forderungen an Kreditinstitute (A 3) 0 15.687.739

Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10 Prozent aufgegliedert nach Anlagezielen

Wir halten folgende Anteile an Sondervermögen im Sinn des § 1 Abs. 10 KAGB oder Anlageaktien an Investmentaktiengesellschaften mit veränderlichem Kapital im Sinn der §§ 108 bis 123 KAGB oder vergleichbaren EU- bzw. sonstigen ausländischen Investmentvermögen im Posten Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere mit Anteilsquoten von mehr als 10 %. Das Fondsvermögen wird vorrangig in verzinslichen Wertpapieren weltweiter Emittenten angelegt. Der Schwerpunkt liegt hierbei in europäischen Emittenten mit guter Bonität. Des Weiteren werden Aktien, Währungen und andere Assetklassen dem Portfolio beigemischt. Das Fondsvermögen beträgt zum Jahresende EUR 72.002.400. Die einzelnen Assetklassen gliedern sich wie folgt:

Wert der Anteile i. S. §§ 168, 278 KAGB, § 36 InvG a. F. bzw. vergleichbarer ausländischer Vorschriften (Zeitwert)
EUR
1. Renten 49.180.618
2. Aktien 17.782.291
3. Investmentanteile 3.407.234
4. Rohstoffe 969.420
5. Bankguthaben 662.837

Der Zeitwert des Fondsvermögens liegt EUR 13.959.388 über dem Buchwert. Beschränkungen in der täglichen Rückgabemöglichkeit bestehen für ein Volumen in Höhe von EUR 1.009.541.

Im laufenden Geschäftsjahr erfolgte eine Ausschüttung in Höhe von EUR 1.199.000 aus den ordentlichen Erträgen.

Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen

Wir halten an folgenden Unternehmen Beteiligungen von nicht untergeordneter Bedeutung:

Anteil am Gesellschafts- Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses
Name und Sitz kapital
%
Jahr TEUR Jahr TEUR
a) Zweite DZ Beteiligungs-GmbH & Co. KG Baden-Württemberg, Stuttgart 1,19 2017/2018 2.463.018 2017/2018 55.281
b) DZ-Beteiligungs GmbH & Co. KG Baden-Württemberg, Stuttgart 0,12 2017/2018 3.141.132 2017/2018 85.679

Über die unter den Buchstaben a) und b) aufgeführten Beteiligungen halten wir ausschließlich unsere Verbundbeteiligung an der DZ BANK AG, Frankfurt.

Auf die Angabe zu den restlichen Beteiligungen haben wir verzichtet, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank von untergeordneter Bedeutung gemäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB sind.

Treuhandvermögen

Im Bilanzposten "Treuhandvermögen" sind im eigenen Namen, aber für fremde Rechnung gehaltene Vermögensgegenstände ausgewiesen, die wie folgt aufzugliedern sind: Treuhandkredite EUR 2.919, im Rahmen von Verträgen zugunsten Dritter treuhänderisch übertragene Depotwerte EUR 132.959.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 5.201.696 und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von EUR 1.566.010 enthalten.

Sonstige Vermögensgegenstände

In dem Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" ist folgender wesentlicher Einzelbetrag enthalten:

31.12.2018
EUR
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen 38.545.856

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Erfüllungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0 (Vorjahr EUR 214) enthalten.

Nachrangige Vermögensgegenstände

In dem folgenden Posten sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:

Posten Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
5 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 5.800.000 5.800.000

Fremdwährungsposten

In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 3.603.921 enthalten.

Restlaufzeitspiegel für Forderungen

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Forderungen an Kunden (A 4) 59.575.284 78.238.740 306.956.807 687.669.262

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Restlaufzeitenspiegel für Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) 2.197.929 7.156.095 107.679.039 56.509.231
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) 906.720 12.275.087 1.148.020 200.144
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) 77.117.535 20.486.595 5.036.530 61.030

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 95.107.965 Verbindlichkeiten gegenüber der genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.

Begebene Schuldverschreibungen

Von den begebenen Schuldverschreibungen (P 3a) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr EUR 800.000 fällig.

Treuhandverbindlichkeiten

Im Bilanzposten "Treuhandverbindlichkeiten" sind im eigenen Namen, aber für fremde Rechnung gehaltene Schulden ausgewiesen, die wie folgt aufzugliedern sind: Treuhandkredite EUR 2.919, im Rahmen von Verträgen zugunsten Dritter treuhänderisch übertragene Depotwerte EUR 132.959.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 75.091 (Vorjahr EUR 147.615) enthalten.

Passive latente Steuern

Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde.

Passive Steuerlatenzen sind in geringem Umfang im Bilanzposten Aktiva 12 "Sachanlagen" enthalten. Diese wurden jedoch durch aktive Steuerlatenzen, die sich vorrangig in den Bilanzposten Aktiva 4 "Forderungen an Kunden", Aktiva 6 "Aktien und andere nicht verzinsliche Wertpapiere" und Passiva 7 "Rückstellungen" befinden, deutlich überkompensiert.

Nachrangige Verbindlichkeiten

Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 17.286 an.

Durch Endfälligkeiten im Laufe des Geschäftsjahres sind zum Bilanzstichtag keine nachrangigen Verbindlichkeiten mehr im Bestand.

Eigenkapital

Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

EUR
Geschäftsguthaben      
a) der verbleibenden Mitglieder     20.279.226
b) der ausscheidenden Mitglieder     494.400
c) aus gekündigten Geschäftsanteilen     4.650
Rückständige fällige Pflichteinzahlungen auf Geschäftsanteile EUR 24  

Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:

Gesetzliche Rücklage
EUR
andere Ergebnisrücklagen
EUR
Stand 01.01.2018 29.000.000 32.500.000
Einstellungen    
- aus Bilanzgewinn des Vorjahres 1.000.000 1.000.000
Stand 31.12.2018 30.000.000 33.500.000

Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen

Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten.

Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen überwiegend Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden.

Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen wird.

Durch Übertragung von Vermögensgegenstände gesicherte Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:

Passivposten Gesamtbetrag der als Sicherheit übertragenen Vermögenswerte
in EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 173.542.862

Fremdwährungsposten

In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 19.757.074 enthalten.

Termingeschäfte und derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Derivatgeschäfte des Nichthandelsbestands in Form von Zinsswaps. Sie dienen ausschließlich der Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken.

In der nachfolgenden Tabelle sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäfte des Nichthandelsbestands, die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt waren, zusammengefasst (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB). Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge dargestellt. Die beizulegenden Zeitwerte werden ohne rechnerisch angefallene Zinsen angegeben ("clean prices"). Die Adressenrisiken sind als risikogewichtete Positionsbeträge entsprechend den aufsichtsrechtlichen Eigenmittelvorschriften angegeben.

(Angaben in TEUR):

Nominalbetrag Restlaufzeit beizulegender Zeitwert Adressenrisiko
<= 1 Jahr 1-5 Jahre >5 Jahre Summe
Zinsbezogene Geschäfte            
OTC-Produkte            
- Zins-Swap (gleiche Währung) 13.000 28.000 97.300 138.300 -6.256 0

Zinsswaps über nominal 76,3 Mio. EUR dienen zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken bei langfristigen Kundenforderungen und Kundenverbindlichkeiten. Sie stellen Sicherungsinstrumente in der Aktiv / Passiv Steuerung dar. Zinsswaps über nominal 62,0 Mio. EUR dienen zur Absicherung von Zinsrisiken der eigenen Wertpapieranlagen (Aktiva 5). Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt nach den Vorschriften des § 254 HGB. Bei den gebildeten Bewertungseinheiten handelt es sich ausschließlich um perfekte Micro-Hedges. Für das spreadinduzierte, nicht abgesicherte Risiko waren bei den eigenen Wertpapieranlagen (Aktiva 5) Abschreibungen In Höhe von EUR 98.560 erforderlich.

Darüber hinaus sind einheitlich zu bilanzierende strukturierte Produkte im eigenen Wertpapierbestand (Aktiva 5). Sie beinhalten neben dem Basisinstrument noch Zinsbegrenzungsvereinbarungen sowie Kündigungsrechte des Emittenten.

Zinsswaps des Nichthandelsbestandes werden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet. Hierbei werden die Zahlungsströme (Cashflows) mit dem risiko- und laufzeitadäquaten Marktzins diskontiert.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinserträge und Zinsaufwendungen

Negative Zinsen aus Aktivgeschäften sind in den Zinserträgen in Höhe von EUR 10.217 (Reduktion des Zinsertrags) bzw. in den Zinsaufwendungen aus Passivgeschäften in Höhe von EUR 902.231 (Reduktion des Zinsaufwands) enthalten. Davon betreffen EUR 738.389 Zinsermäßigungen ("Prämie") bei der zweiten Serie gezielter längerfristiger Refinanzierungsgeschäfte (GLRG II) der Europäischen Zentralbank.

Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um EUR 2.577 (Vorjahr EUR 6.375) vermindert. Zudem sind in den Zinsaufwendungen EUR 170.570 Negativzinsen aus Swapzahlungsverpflichtungen enthalten.

Provisionserträge

Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung von Wertpapieren betragen EUR 3.225.779,26 (Vorjahr EUR 3.562.259), für die Vermittlung von Versicherungen EUR 880.036 (Vorjahr EUR 1.071.470) und für die Vermittlung von Immobilien EUR 1.117.292 (Vorjahr EUR 952.601).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit EUR 488.207 Auflösungen von Rückstellungen, mit EUR 660.143 (Vorjahr EUR 665.700) Mieterträge und mit EUR 477.187 Erträge aus dem Verkauf von Sachanlagen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstige betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 1.598.823 (Vorjahr EUR 1.294.613) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 1.648.911 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 2.496.755 enthalten.

Hiervon entfallen auf:

lfd. Posten der GuV - Art Betrag Aufwand
EUR
Betrag Ertrag
EUR
23 - Steuernachzahlungen aus Vorjahren 2.323.375 0
8- Auflösung von sonstigen Rückstellungen 0 488.207
8- Steuererstattungen aus Vorjahren 0 489.296

F. Sonstige Angaben

Vorstand und Aufsichtsrat

Die früheren Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebenen erhielten EUR 600.975.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen EUR 69.650.

Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2018 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 6.979.833. Bei einer Berechnung nach versicherungsmathematischem Grundsätzen gemäß § 6a EStG ergibt sich zum so ermittelten Barwert ein Minderbetrag von EUR 2.004.613.

Die Forderungen an und Verpflichtungen aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 3.980 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 3.804.991.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der aus der Neuregelung zur Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt EUR 2.088.942.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 4.464.664.

Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen.

Personalstatistik

Die Zahl der 2018 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Prokuristen 11 0
Sonstige kaufmännische Mitarbeiter 157 63
  168 63

Außerdem wurden durchschnittlich 14 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr

Nachfolgende Tabelle zeigt die Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr:

Anzahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen
EUR
Anfang 2018 33.547 408.083 20.404.150
Zugang 2018 1.220 7.809 390.450
Abgang 2018 887 10.307 515.350
Ende 2018 33.880 405.585 20.279.250
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermindert um EUR 124.899
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermindert um EUR 124.900
Höhe des Geschäftsanteils EUR 50
Höhe der Haftsumme je Anteil EUR 50

Besondere Offenlegungspflichten

Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen, die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen.

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes

Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V.

Am Rüppurrer Schloss 40

76199 Karlsruhe

Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf

Fohrer, Heinz, Geschäftsleiter

Schaaf, Markus, Geschäftsleiter

Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf

Roos, Dieter, - Vorsitzender - , Steuerberater, selbständig

Bayer, Jochen, - stellvertretender Vorsitzender - , Geschäftsführer, E. Bayer Baustoffwerke GmbH & Co. KG

Zeller, Birgit, - stellvertretende Vorsitzende - , Bürokauffrau, Zeller Gebäudetechnik GmbH & Co. KG

Baur, Christopher, Geschäftsführender Gesellschafter KESSLER Sekt GmbH & Co. KG

Bolay, Christof, Oberbürgermeister Stadt Ostfildern

Eberspächer, Stefan, Kaufmännischer Leiter, Robugen GmbH

Hofmann, Niko, Partner, Horvath & Partner GmbH

Postic, Elvira, Geschäftsführende Gesellschafterin, Wilhelm Weber GmbH & Co. KG

Würschum, Volker, Geschäftsführer, Würschum GmbH

Angaben gemäß § 340a Abs. 4 HGB

In den gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien der nachfolgenden Unternehmen nehmen Vorstandsmitglieder oder Mitarbeiter unserer Bank Mandate wahr:

Name und Sitz Anzahl der Mandate
FAG Beteiligungs-GmbH & Co. KG Baden Württemberg, Stuttgart 1
BürgerEnergie Ostfildern eG, Ostfildern 1

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 2.823.670,48 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 1.184,38 (Bilanzgewinn von EUR 2.824.854,86) - wie folgt zu verwenden:

EUR
Ausschüttung einer Dividende von 4,00 % 823.989,25
Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen  
a) Gesetzliche Rücklage 1.000.000,00
b) Andere Ergebnisrücklagen 1.000.000,00
Vortrag auf neue Rechnung 865,61
  2.824.854,86

 

Esslingen, 18. Februar 2019

Volksbank Esslingen eG

Der Vorstand

Heinz Fohrer

Markus Schaaf

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Volksbank Esslingen eG, Esslingen

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Volksbank Esslingen eG, Esslingen (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i. V. m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Nachfolgend stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar:

a) Sachverhalt und Problemstellung

Die Forderungen an Kunden, saldiert mit den gebildeten Risikovorsorgen, belaufen sich auf 1.132,8 Mio. EUR. Dies entspricht 71,0 % der Bilanzsumme. Zudem bestehen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 49,6 Mio. EUR und andere Verpflichtungen in Höhe von 85,9 Mio. EUR.

Die Identifizierung von Wertminderungen und die Ermittlung von Einzelwertberichtigungen sowie die Bemessung von Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten unterliegen wesentlichen Schätzungsunsicherheiten und Ermessensspielräumen. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass Wertberichtigungsbedarf nicht rechtzeitig identifiziert wird bzw. die Höhe der Wertberichtigung von der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der jeweiligen Kreditnehmer sowie von der Bewertung der Kreditsicherheiten beeinflusst wird. Daher ist die zutreffende Bewertung der Kundenforderungen für den Jahresabschluss und insbesondere die Ertragslage von entscheidender Bedeutung und stellt nach unserer Einschätzung einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar.

b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

Wir haben zunächst beurteilt, ob die Systeme bzw. Prozesse der Bank derart ausgestaltet sind, dass akute Risiken mit hinreichender Sicherheit rechtzeitig erkannt werden und gegebenenfalls eine Risikovorsorge in ausreichendem Umfang gebildet wird. Unsere Prüfungshandlungen umfassten die für die Bewertung der Kundenforderungen relevanten Bereiche.

In Folge haben wir uns von der Funktionsfähigkeit der Regelungen bzw. Prozesse überzeugt. Hierbei stellen wir auf die eingerichteten relevanten Kontrollen der Bank ab.

Des Weiteren haben wir analytische Prüfungshandlungen durchgeführt. Dabei wurde der Datenbestand der Bank in Hinblick auf vordefinierte Prüfkriterien ausgewertet. In diesem Zuge wurden neben den Ratingeinstufungen insbesondere die Höhe der ungesicherten Kreditteile, die Gesamtzusage sowie die Kontokorrentüberziehungen berücksichtigt.

Hierauf aufbauend haben wir bewusst ausgewählte Kreditengagements hinsichtlich der Notwendigkeit und - soweit erforderlich - der Angemessenheit einer Risikovorsorge einer Einzelfallprüfung unterzogen.

c) Verweis auf weitergehende Informationen

Weitere Angaben der Bank zur Bilanzierung und Bewertung von Forderungen im Kreditgeschäft sind im Anhang im Abschnitt Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden enthalten.

Im Lagebericht sind Ausführungen zu den Kreditstrukturen sowie zum Verfahren der Risikoerkennung enthalten.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen umfassen die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitere Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses und Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Diese werden uns voraussichtlich nach dem Datum dieses Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellt.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

- wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat/Prüfungsausschuss/ nach Artikel 11 EU-APrVO i. V. m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Genossenschaft angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Genossenschaft bzw. für die von dieser beherrschten Unternehmen erbracht:

- Sonstige separate Bestätigungsleistungen an die Bankenaufsicht bzw. die Deutsche Bundesbank

- Sonstige separate Bestätigungsleistungen im genossenschaftl. Finanzverbund

- Prüfung des Depot- und Wertpapierdienstleistungsgeschäftes nach § 89 Abs. 1 Satz 1 und 2 WpHG

- Einreichung elektronischer Bundesanzeiger

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Manfred Führinger.

 

Stuttgart, 9. Mai 2019

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V.

Manfred Führinger, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Der vorliegende Jahresabschluss 2018 mit Lagebericht wird vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e. V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2018 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Am Schluss der Vertreterversammlung am 20. Mai 2019 endet, gemäß § 24 Abs. 3 Satz 2 der Satzung, die Amtszeit als Mitglied des Aufsichtsrates für Herrn Stefan Eberspächer, Herrn Niko Hofmann und Herrn Volker Würschum. Die ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder stellen sich für eine Wiederwahl zur Verfügung. Die Wiederwahl ist zulässig. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung die Wiederwahl zur Gewährleistung der Kontinuität im Aufsichtsratsgremium

Für die im vergangenen Geschäftsjahr erbrachten Leistungen und die engagierte Arbeit bedankt sich der Aufsichtsrat an dieser Stelle beim Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volksbank Esslingen.

 

Esslingen, im März 2019

Der Aufsichtsrat

Dieter Roos, Vorsitzender

Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2018

("Länderspezifische Berichterstattung")

Die Volksbank Esslingen eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Volksbank Esslingen eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren.

Die Volksbank Esslingen eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Erträge aus Gewinngemeinschaften etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2018 TEUR 45.669.

Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 199,3.

Der Gewinn vor Steuern beträgt TEUR 31.091.

Die Steuern auf Gewinn betragen TEUR 7.607 und betreffen laufende Steuern.

Die Volksbank Esslingen eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten.

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung

Die Vertreterversammlung vom 20.05.2019 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2018 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 2.823.670,48 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 1.184,38 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.