Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 24939
Vorher
Medizinisches Versorgungszentrum am St. Josefs-Hospital Wiesbaden GmbH
Eingetragen
16.6.2010
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenArztpraxen für AllgemeinmedizinErbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Gegenstand
Zweck des Unternehmens ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege sowie die Förderung von Einrichtungen der Wohlfahrtspflege zur Behandlung und medizinischen Versorgung von hilfsbedürftigen Personen im Rahmen einer möglichst optimalen ambulanten Versorgung der Bevölkerung. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch den Betrieb Medizinischer Versorgungszentren im Sinne des § 95 SGB V, wie sie in dem nachfolgenden Absatz näher beschrieben sind. Gegenstand des Unternehmens ist die Gründung und der Betrieb medizinischer Versorgungszentren (MVZ) im Sinne von § 95 SGB V zur Erbringung aller hiernach zulässigen ärztlichen und nicht-ärztlichen Leistungen und aller hiermit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten, insbesondere zur Sicherstellung der vertragsärztlichen ambulanten Versorgung sowie zur Ausübung sonstiger ärztlicher Tätigkeiten unter Berücksichtigung des ärztlichen Berufsrechts, vertragsärztlicher Vorschriften und des Grundsatzes der freien Arztwahl. Weitere Versorgungsformen stehen der Gesellschaft offen, soweit sie rechtlich zulässig sind. Die Gesellschaft darf ferner alle sonstigen Geschäfte betreiben, die ihrem Hauptzweck zu dienen geeignet sind. Weiter wird der Satzungszweck verwirklicht durch die Einbeziehung oder die Erbringung von Kooperationsleistungen (§ 57 Abs. 3 AO) im Wege eines planmäßigen Zusammenwirkens mit anderen steuerbegünstigten Körperschaften; das sind solche Gesellschaften im Unternehmensverbund der St. Josefs-Hospital Wiesbaden Stiftung (sog. JoHo-Verbund). Bei den einbezogenen Kooperationsleistungen von anderen steuerbegünstigten Körperschaften handelt es sich um medizinische und infrastrukturelle und sonstige Leistungen, die der Verwirklichung der in den vorangehenden Absätzen 1 bis 4 beschriebenen Zwecksetzung dienen. lnsbesondere handelt es sich dabei um - Overhead-Leistungen wie Management-Leistungen, Personalwesen, Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, rechtliche Beratung, - Vertragsmanagement; - pflegerische Leistungen; - Hygiene-Dienstleistungen; - Versorgung mit räumlicher sowie technischer und medizinischer lnfrastruktur; - Betriebs-und Gebäudemanagement; - Unternehmenskommunikation; - Archivdienstleistungen; - Qualitäts-und Risikomanagement; - lT-Dienstleistungen und -lnfrastruktur; - Wirtschaftsdienste (insbesondere Lagertätigkeiten, Einkauf, Glas- und Unterhaltsreinigung, Wäschereinigung). Bei den zu erbringenden Kooperationsleistungen handelt es sich um Leistungen, die der Zweckverwirklichung der jeweiligen leistungsbeziehenden Gesellschaft aus dem JoHo-Verbund dienen. lnsbesondere handelt es sich dabei um - ärztliche Leistungen, z.B. anästhesiologische Leistungen; - pflegerische Leistungen; - begleitende organisatorische Leistungen, wie etwa Planungs- und Koordinationsleistungen im Bereich des ambulanten Operierens (AOP); - Leistungen medizinisch-technischer Fachkräfte (wie z.B. MTA, MTRA).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Birgit Baller
seit 16.10.2025
Prokura
Arne Nils Evers
seit 16.10.2025
Prokura
Prokura
Martin Bosch
seit 9.1.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
St. Josefs-Hospital Wiesbaden Stiftung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Medizinisches Versorgungszentrum am St. Josefs-Hospital Wiesbaden GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023
EURO
31.12.2022
EURO
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände und
dafür geleistete Anzahlungen 1.979.975,00 4.760,00
II. Sachanlagen:
Einrichtungen und Ausstattungen 292.779,00 132.105,00
2.272.754,00 136.865,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 320.196,29 74.502,39
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 250.293,10 993.981,93
III. ARAP 5.012,16
C. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 725.904,98 360.529,43
Summe Aktiva 3.574.160,53 1.565.878,75

Passiva

31.12.2023
EURO
31.12.2022
EURO
A. Eigenkapital:
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag -385.529,43 -422.984,08
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -365.375,55 37.454,65
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 725.904,98 360.529,43
0,00 0,00
B. Rückstellungen:
Sonstige Rückstellungen 13.504,45 805,00
C. Verbindlichkeiten:
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.332,93 5.787,20
2. Verbindlichkeiten gegenüber Trägereinrichtungen 3.534.472,88 1.560.586,87
3. Sonstige Verbindlichkeiten -4.149,73 -1.300,32
3.560.656,08 1.565.073,75
Summe Passiva 3.574.160,53 1.565.878,75

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Das Medizinische Versorgungszentrum am St. Josefs-Hospital Wiesbaden GmbH hat ihren Sitz in Wiesbaden und ist eingetragen in das Handelsregister B beim Amtsgericht Wiesbaden unter der Nummer 24939.

Die steuerbegünstigten Zweckbetriebe sind von der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer befreit. Nicht befreit sind die steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt hinsichtlich der Bilanzsumme, der Umsatzerlöse und der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer die Merkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Bei der Bewertung wurde von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Diese Annahme basiert auf der auch für die Zukunft geplanten Unterstützung durch die St. Josef Hospital Wiesbaden GmbH.

Aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG haben sich keine Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung ergeben.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter (GWG), deren Anschaffungskosten- und Herstellungskosten zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR lagen, wurden im Jahr des Zugangs voll aktiviert und werden über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen auf den (dauerhaft) niedrigeren beizulegenden Wert. Sofern die Gründe für die Wertminderung zwischenzeitlich ganz oder teilweise entfallen sind, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten.

Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen sind einzelwertberichtigt. Für das in den Forderungen enthaltene allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten sämtliche zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Diese sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert.

3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagennachweis, erweitert um immaterielle Vermögensgegenstände und Finanzanlagen, dargestellt, der diesem Anhang abschließend beigefügt ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben sämtlich eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

4. Sonstige Angaben

Leitungs- und Aufsichtsorgane

Organe der Gesellschaft sind:

die Gesellschafterversammlung,

die Geschäftsführung.

Sicherheiten

Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit zur Vermeidung eines künftigen Insolvenzantrages der Gesellschaft ist diese auf die hinreichende Liquiditätsunterstützung Dritter angewiesen. Nach der mit Datum vom 21. Januar 2014 erstmals abgeschlossenen Patronatserklärung verpflichtet sich die St. Josefs-Hospital GmbH gegenüber der Gesellschaft auch weiterhin, während des Zeitraums ab Unterzeichnung dieser Erklärung bis zum 31. Dezember 2023 diese zu leisten und finanziell bis zu einem Höchstbetrag in Höhe von 800.000,00 EUR auszustatten, dass diese jederzeit in der Lage ist, ihre Verpflichtungen gegenüber Gläubigern fristgerecht zu erfüllen.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist ein 100 %-Tochterunternehmen der St. Josefs-Hospital Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, und wird als solche in den Konzernabschluss der St. Josefs-Hospital Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, zum 31. Dezember 2023 einbezogen.

 

Wiesbaden, den 31.03.2024

Martin Bosch, Geschäftsführer

Dr. Thomas Schneider, Geschäftsführer

Thomas Reckmeyer, Geschäftsführer

Feststellung Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde am 14.05.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
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