Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 106448
Vorher
WassergeselIschaft Börde-Westfläming mbH WBW
Eingetragen
21.12.1993
Branche
BeteiligungsgesellschaftenWassergewinnung mit Fremdbezug zur VerteilungManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
gemeinsame und mehrörtliche Erledigung für die Aufgabenträger der Trinkwasserversorgung im Sinne von § 146 Abs. 1 Wassergesetz für das Land Sachsen-Anhalt (WG-LSA) in Verbindung mit § 116 Abs. 1, Abs. 4 der Gemeindeordnung für das Land Sachsen-Anhalt (GO-LSA) entsprechend der Grundsätze über die interkommunale Zusammenarbeit in den Gebieten des Gesellschafterkreises sowie die Durchführung von mit der Ableitung und Klärung von Abwässern zusammenhängenden Aufgaben in der Rechtsform des Privatrechts. Die Gesellschaft nimmt dabei für ihre Gesellschafter in deren jeweiligen Gebieten und im Gesamtgebiet die für die Erledigung verbundenen öffentlichen Aufgaben und Tätigkeiten wahr. In Ausnahmefällen umfasst der Unternehmensgegenstand der Gesellschaft auch Dienstleistungsaufgaben in untergeordnetem Maße für kommunale Dritte. Die Gesellschafter bzw. die Gesellschaft beachten jedoch zwingend, dass die vom europäischen Gerichtshof entwickelten Grundsätze zu den Voraussetzungen eines Inhouse-Geschäftes insbesondere bezüglich des Kontroll- und Wesentlichkeitskriteriums nicht verletzt werden. Ein hiervon abweichender und dennoch rechtlich zulässiger Ausnahmefall setzt eine vorhergehende Prüfung und die Zustimmung der Gesellschafterversammlung gemäß § 11 Abs. 2 dieses Statuts voraus.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kathrin Kusch
seit 13.1.2022
Prokura
Claudia Neumann
seit 6.4.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (8)

NameAnteil
Wasserverband Haldensleben
26.31%
Wasserversorgungsverband Im Burger Land
23.02%
Stadt Zerbst/Anhalt
20.64%
Abwasser- und Wasserzweckverband Elbe-Fläming
13.28%
Trink- und Abwasserzweckverband Ehlegrund
8.20%

Gesellschafter
Beta

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 8 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wasserverband Haldensleben
Germany
280.000 €
26.31%
Wasserversorgungsverband Im Burger Land
Germany
245.000 €
23.02%
Stadt Zerbst/Anhalt
Germany
219.654 €
20.64%
Abwasser- und Wasserzweckverband Elbe-Fläming
Germany
141.346 €
13.28%
Trink- und Abwasserzweckverband Ehlegrund
Germany
87.270 €
8.20%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heidewasser GmbH

Magdeburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist die gemeinsame und mehrörtliche Erledigung für die Aufgabenträger der Trinkwasserversorgung im Sinne des § 146 Abs. 1 Wassergesetz für das Land Sachsen-Anhalt (WG-LSA) in Verbindung mit § 118 des Kommunalverfassungsgesetzes (KVG LSA) entsprechend der Grundsätze über die kommunale Zusammenarbeit in den Gebieten des Gesellschafterkreises sowie die Durchführung von mit der Ableitung und Klärung von Abwässern zusammenhängenden Aufgaben in der Rechtsform des Privatrechts. Die Gesellschaft nimmt dabei für ihre Gesellschafter in deren jeweiligen Gebieten und im Gesamtgebiet die für die Erledigung der verbundenen öffentlichen Aufgaben und Tätigkeiten wahr. In Ausnahmefällen umfasst der Unternehmensgegenstand der Gesellschaft auch Dienstleistungsaufgaben in untergeordnetem Maße für kommunale Dritte.

Die Gesellschaft wird regional, d.h. im Hoheitsgebiet der Gesellschafter, tätig.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Geschäftsverlauf

Die Heidewasser GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 ihre kontinuierliche Entwicklung sowohl im Hauptgeschäftsfeld Wasser als auch im Dienstleistungsbereich fortgesetzt.

Die Versorgungssicherheit unserer Kunden war das ganze Jahr über gewährleistet. Ein leichter Einwohnerrückgang war im Versorgungsgebiet der Heidewasser GmbH zu verzeichnen. Die Anzahl der Neukunden ist nach wie vor steigend und die gemeldeten Einwohner pro Hausanschluss nahmen leicht ab.

Die im Geschäftsjahr 2020 begonnene Einführung der ERP/DMS Systeme "msu.wasser" und "Winyard" wurde in den ersten acht Monaten des Jahres fortgeführt und im September 2023 beendet. Somit steht der Heidewasser GmbH nun ein passgenaues, integriertes ERP-System zur Verfügung.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden zum Bezugspreis von 0,692 €/m 3 (i.Vj. 0,692 EUR/m 3 ) (Netto) vom 01.01.2023 bis 30.06.2023 und ab dem 01.07.2023 zum Bezugspreis von 0,792 €/m 3 (Netto), einschließlich dem zu zahlenden Wasserentnahmeentgelt, von der Trinkwasser Magdeburg GmbH (TWM), 4.733.653 m 3 i. (Vj. 4.825.438 m 3 ) Trinkwasser eingekauft. Darüber hinaus wurden 620.767 m 3 (i.Vj. 633.096 m 3 ) über das eigene Wasserwerk Oranienbaum erzeugt. Für die Wassererzeugung durch das Wasserwerk Oranienbaum wurde eine Rückstellung für das zu zahlende Wasserentnahmeentgelt gebildet.

Der Wasserbezug von der TWM GmbH Magdeburg verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 91.785 m 3. Die absoluten Wasserverluste verringerten sich im Vergleich zum Jahr 2022 um 92.961 m 3 auf 523.592 m 3.

An die Kunden der Heidewasser GmbH wurden 4.830.828 m 3 Trinkwasser (Vorjahr 4.841.981 m 3 ) verkauft. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Jahr 2022 um 11.153 m 3. Der Mengenpreis mit 1,84 €/m 3 (brutto), als auch der Grundpreis mit 11,60 €/Monat (brutto Q34) wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht angepasst und konnten auf Vorjahresniveau gehalten werden.

Wesentlichen Einfluss auf den Wassereinkauf und den Wasserverkauf im Jahr 2023 hatte einerseits der milde Winter im 1. Quartal 2023 und die ausgebliebene Trockenperiode im Juli/August 2023. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der Wasserverkauf im Bereich der Monats- und Sondervertragskunden um 20.590 m 3 (2023: 1.008.186 m 3 , i.Vj .: 1.028.776 m 3 ).

Im Dienstleistungsbereich Schmutzwasserentsorgung erfolgte zum 01.01.2023 ein dritter Nachtrag zum, seit dem 01.01.2017, bestehenden Leistungsvertrag zwischen dem Abwasser- und Wasserweckverband Elbe-Fläming und der Heidewasser GmbH. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Leistungen vertragskonform erbracht und abgerechnet.

Die Leistungserbringung gegenüber dem Trink- und Abwasserzweckverband Ehlegrund erfolgte auf Grundlage der ab 01.01.2023 gültigen Leistungsverträge. Der Leistungsvertrag für den Bereich Trinkwasser verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn er nicht ein halbes Jahr vor Ablauf des jeweiligen Jahres gekündigt wird. Der Leistungsvertrag für den Bereich Schmutzwasser wurde auf die Dauer von 7 Jahren fest geschlossen. Er verlängert sich um weitere 6 Jahre, wenn er nicht ein Jahr vor Ablauf der 7-jährigen Laufzeit oder ein Jahr vor Ablauf des jeweiligen Verlängerungszeitraums gekündigt wird.

Zum 01.01.2022 wurde zwischen dem AZV Möckern und der Heidewasser GmbH ein neuer Leistungsvertrag zur Aufgabendurchführung der Abwasserbeseitigung geschlossen, dieser sieht eine feste Laufzeit von 12 Jahren vor. Die Leistungen wurden im Geschäftsjahr 2023 vertragskonform erbracht.

Die Gesellschafterversammlung der Heidewasser GmbH hat am 1. Dezember 2022 den Wirtschaftsplan für das Jahr 2023 beschlossen. Die Kreditermächtigung in Höhe von T-Euro 2.700 wurde zum Ende des Jahre 2023 in Höhe von T-Euro 2.100 in Anspruch genommen. Schwerpunkte der Investitionstätigkeiten waren im Jahr 2023 die Netzrehabilitation mit der Erneuerung der Trinkwasserleitungen in den Versorgungsgebieten der Heidewasser GmbH, die Herstellung neuer Trinkwasserhausanschlüsse, der Erwerb von Soft- und Hardware sowie der Grundstückserwerb und die Planungsleistungen für den Neubau der Verwaltung in Magdeburg, Herrenkrugstraße.

Die Liquidität der Gesellschaft war ganzjährig gegeben.

Das Jahresergebnis 2023 beträgt T-Euro 41 (i.Vj. T-Euro -424).

2.2. Entwicklung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

2.2.1. Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalverhältnisse der Heidewasser GmbH stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Vermögen 31.12.2023 31.12.2022
T-Euro % T-Euro %
Anlagevermögen 39.291 86,5% 38.327 87,5%
Umlaufvermögen 6.069 13,4% 5.435 12,4%
Rechnungsabgrenzungsposten 45 0,1% 17 0,0%
45.405 100,0% 43.779 100,0%

Das Anlagevermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T-Euro 964, hauptsächlich aufgrund des Grundstückskaufs für den Verwaltungsneubau in Magdeburg (T-Euro +480) und Zugängen im Bereich der technischen Anlagen für Versorgungsleitungen, Trinkwasserhausanschlüsse und Wasserzähler. Den Zugängen in Höhe von T-Euro 3.001 stehen Abgänge und Abschreibungen in Höhe von T-Euro 2.037 gegenüber. Das Anlagevermögen stellt somit einen Anteil von 86,5 % des Aktivvermögens der Gesellschaft dar.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inklusive der Forderungen gegen Gesellschafter reduzierten sich geringfügig per 31.12.2023 von T-Euro 1.945 auf T-Euro 1.935. Dies entspricht einer Reduzierung um T- Euro 10.

Die flüssigen Mittel erhöhten sich stichtagsbezogen per 31.12.2023 um T-Euro 636 auf T-Euro 4.007, auf Grund der im November 2023 erfolgten Neukreditaufnahme.

Der Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T-Euro 27 und beträgt T-Euro 45.

Das Eigenkapital stellt sich wie folgt dar:

T-Euro
Gezeichnetes Kapital 1.048
Kapitalrücklage 10.376
Gewinnrücklage 764
Bilanzgewinn 2.267
Eigenkapital 14.455

Das Eigenkapital verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um T-Euro 12.

Mit Beschluss HW-GV/370/2023 hat die Gesellschafterversammlung der Heidewasser GmbH eine Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 53.000 an die Gesellschafter für deren Aufwendungen im Jahr 2022 beschlossen. Die Auszahlung erfolgte in 2023.

Die Rückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T-Euro 161. Ausschlaggebend waren insbesondere die sonstigen Rückstellungen mit der Zuführung zur Kostenüberdeckungsrückstellung i.H.v. T-Euro 248.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um T-Euro 933. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weisen per 31. Dezember 2023 einen Stand in Höhe von T-Euro 18.372 aus.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe vom T-Euro 182, resultierend aus Verbindlichkeiten der Jahresverbrauchsabrechnung für den TAWZ Ehlegrund.

2.2.2. Ertragslage

2023 2022
T-Euro T-Euro
Umsatzerlöse 15.744 15.223
andere aktivierte Eigenleistungen 489 423
sonstige betriebliche Erträge 208 288
Betriebsleistung 16.441 15.934
Personalaufwand 6.601 6.579
Materialaufwand 5.874 5.924
Abschreibungen 1.998 1.940
sonstige betriebliche Aufwendungen 1.792 1.863
Betriebsaufwand 16.267 16.306
Betriebsergebnis 176 -372
Finanzergebnis -256 -148
neutrales Ergebnis 135 109
Steuern von Einkommen und Ertrag 14 13
Jahresergebnis 41 -424

Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 erhöhten sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um T-Euro 521 auf T-Euro 15.774. Ursächlich hierfür war die gegenüber dem Vorjahr verminderte Zuführung zur Rückstellung für Kostenüberdeckung i.H.v. T-Euro 248 (Vorjahr T-Euro 563), die Steigerung der Erlöse aus Dienstleistungsentgelten (T- Euro +90) sowie die um T-Euro 67 erhöhten Umsatzerlöse nach BilRUG. Steigerungen aus den Mengen- und Grundpreiserlösen waren i.H.v. T-Euro 40 zu verzeichnen.

Die Gesamterträge beliefen sich auf T-Euro 16.441 (Vorjahr T-Euro 15.934).

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um T-Euro 80. Die aktivierten Eigenleistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T-Euro 66.

Der Betriebsaufwand reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um T-Euro 39 auf T-Euro 16.267 (Vorjahr T-Euro 16.306).

Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber 2022 um T-Euro 22 auf T-Euro 6.601 (Vorjahr T-Euro 6.579).

Der Materialaufwand reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um T-Euro 50 auf T-Euro 5.874 (Vorjahr T-Euro 5.924).

Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T-Euro 58 auf T-Euro 1.998.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich ggü. dem Vorjahr um T-Euro 71 auf T-Euro 1.792 (Vorjahr T-Euro 1.863).

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 wurde ein um T-Euro 547 besseres Betriebsergebnis im Berichtsjahr (Bj: T- Euro 176, Vj. T-Euro -372) erzielt. Das Vorjahresergebnis war durch einen Sondereffekt bei den Zuführungen der Pensionsrückstellungen (T-Euro 622), bedingt durch den vorgenommenen Bewertungswechsel (IDW-Standard RH FAB 1.021), negativ beeinflusst.

Das Finanzergebnis fällt gegenüber dem Vorjahr aufgrund erhöhter Zinsaufwendungen für aufgenommene Kredite für Investitionen und Umschuldungen um T-Euro 108 negativer aus.

Das neutrale Ergebnis weist im Jahr 2023 T-Euro 135 (Vorjahr T-Euro 109) aus.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag liegen mit T-Euro 14 auf Vorjahresniveau (T-Euro 13).

Das Jahresergebnis wird mit T-Euro 41 ausgewiesen und hat sich ggü. dem Vorjahr um T-Euro 465 verbessert.

2.2.3 Finanzlage

2023 2022
T-Euro T-Euro
Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.380 2.502
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -2.982 -2.292
Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit 1.238 1.506
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 636 1.716
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.371 1.655
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.007 3.371

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit verzeichnet die Gesellschaft einen Mittelzufluss von T-Euro 2.380 (Vorjahr T-Euro 2.502). Unter Berücksichtigung des Mittelabflusses aus der Investitionstätigkeit von T-Euro 2.982 (Vorjahr T-Euro -2.292) und aus dem Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit von T-Euro 1.238 (Vorjahr T-Euro - 1.506) ergibt sich unter zusätzlicher Berücksichtigung des Jahresanfangsbestandes zum Bilanzstichtag ein Finanzmittelbestand von T-Euro 4.007 (Vorjahr T-Euro 3.371).

Der Zufluss aus vereinnahmten Zuwendungen und Zuschüssen wird unter der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Die Finanzlage der Heidewasser GmbH stellt sich als solide dar.

2.3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Weitere noch nicht genannte Leistungsindikatoren sind:

Finanzielle Leistungsindikatoren 2023 2022
Eigenkapitalrendite (%) 0,28 % -2,87 %
Eigenkapitalquote (%) 31,8 % 33,0 %
Fremdkapitalquote (%) 68,2 % 66,9 %
Nettoumlaufvermögen T-Euro 4.007 3.371
Nicht finanzielle Leistungsindikatoren 2023 2022
Wasserverluste (%) 9,8 % 11,3 %
Wasserverluste nach DVGW (m 3 /h je km) 0,043 0,051
Hausanschlüsse (Stck.) 36.158 36.010
Rohrnetzlänge (km) 1.925 1.919
Anzahl Tiefbrunnen (Stck.) 3 3
Anzahl Speicher- und Sammelbehälter (Stck.) 3 3
Mitarbeiterzahl (VbE) 97 94

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung

In der Gesellschafterversammlung am 23.06.2022 wurde der Beschluss gefasst, dass die Verwaltung des Unternehmens mit Beendigung des Mietvertrages in Magdeburg, An der Steinkuhle 2, zum Ende des Jahres 2025 in ein eigenes Funktionsgebäude auf einem zu erwerbenden Grundstück in Magdeburg in der Herrenkrugstraße 140a einzieht. Mit diesem Beschluss wurde die Standortfrage der Verwaltung der Heidewasser GmbH für die Zukunft geklärt. Im Januar 2023 wurde das ins Auge gefasste Grundstück erworben, die Bauplanungen begonnen und im Zeitraum von November 2023 bis März 2024 der Abriss des Bestandsgebäudes vorgenommen.

Am 18.07.2023 stellte sich die Heidewasser GmbH erfolgreich den Herausforderungen der Norm DIN EN ISO 9001:2015 zum Qualitätsmanagement-System, so dass mit dem durchgeführten Überwachungsauditaudit durch die Zertifizierungsgesellschaft ZER QMS das Zertifikat nach der DIN EN ISO 9001:2015 bestätigt werden konnte.

Im technischen Bereich wurde im Jahr 2023 die TVO-gerechte Trinkwasserversorgung sichergestellt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Netzrehabilitationsquote von 0,33% (Vj.: 0,51%) erzielt. Die Netzrehabilitation nimmt auch weiterhin einen großen Stellenwert im Unternehmen ein, wobei externe Einflüsse, geplante Investitions- /Instandhaltungsmaßnahmen, aufgrund von Verschiebungen oder gar Wegfall von Baumaßnahmen in Zusammenarbeit mit externen Partnern negativ beeinflussen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Sicherstellung des Wasserzählerwechsels, dieser wurde insbesondere durch sehr lange Lieferzeiten verzögert.

Eine abschließende Stellungnahme seitens des Landkreises Wittenberg zur Errichtung einer Deponie Klasse 1 in der Gemarkung Jüdenberg am Rande des Wasserschutzgebietes des Wasserwerkes Oranienbaum erfolgte im Jahr 2023 nicht.

Weiterhin wurden die Projektarbeiten zur Umstellung des ERP/DMS-Systems bis August 2023 fortgesetzt und im September 2023 endabgenommen. Die Geschäftsführung berichtet hierüber regelmäßig dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung.

Im Mai 2023 wurde in Zusammenarbeit mit einer Krankenkasse ein 2-jähriges Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung gestartet, welches von den Beschäftigten des Unternehmens aktiv angenommen wird.

Die aus dem Personalkonzept resultierenden Wiederbesetzungen von Stellen auf Grund des Renteneintritts oder weiterer Personalaustritte von Mitarbeitern konnte nahtlos mit qualifizierten Mitarbeitern erfolgen, so dass alle Stellen des Stellenplans besetzt sind, jedoch aufgrund von Teilzeittätigkeiten noch freie Vollbeschäftigteneinheiten (VbE) kumuliert vorhanden sind.

Im Dezember 2022 erfolgte mit Änderung des Gesellschaftervertrages die Aufnahme eines neuen Gesellschafters "Trink- und Abwasserzweckverband Wahlitz-Menz-Gübs" und in diesem Zusammenhang eine Erhöhung des Stammkapitals von T-Euro 1.038 auf T-Euro 1.048 (Stadt Gommern T-Euro 8, Trink- und Abwasserzweckverband Wahlitz-Menz-Gübs T-Euro 2).

Im Geschäftsjahr 2022 wurde durch die Heidewasser GmbH der Zusammenschluss des "Eigenbetriebs Wasser und Abwasser Gommern" der Stadt Gommern mit dem "Trink- und Abwasserzweckverband Wahlitz-Menz-Gübs" vorbereitet, welcher zum 01.01.2023 vollzogen wurde. Seit dem 01.01.2023 agiert dieser Zusammenschluss unter dem Namen "Trink- und Abwasserzweckverband Ehlegrund".

Die Heidewasser GmbH hat neben der Zuständigkeit für das Gebiet des ehemaligen Eigenbetriebes nun auch für die Ortsteile Menz und Wahlitz der Stadt Gommern sowie dem Ortsteil Gübs der Gemeinde Biederitz die Aufgabendurchführung der Trinkwasserversorgung übernommen. Die Aufgabenübertragung der Geschäftsbesorgung für den Teil Trinkwasser wurde mit dem "Trink- und Abwasserzweckverband Wahlitz-Menz-Gübs" am 27.09.2022 in einem Vertrag zur Betriebsführung ab dem 01.01.2023 geschlossen.

Für den Teil Schmutzwasser wurde mit dem "Trink- und Abwasserzweckverband Wahlitz-Menz-Gübs" ebenso am 27.09.2022 ein Betriebsführungsvertrag geschlossen, welcher die Beauftragung der Heidewasser GmbH mit der Durchführung der satzungsmäßigen und gesetzlichen Aufgaben zur Schmutzwasserbeseitigung ab dem 01.01.2023 regelt.

Am 28.11.2023 wurde die Heidewasser GmbH rückwirkend zum 01.01.2023 vom Trink- und Abwasserzweckverband Ehlegrund (bis 31.12.2022 Trink- und Abwasserzweckverband Wahlitz-Menz-Gübs) auch mit der Aufgabendurchführung der "Trinkwasserversorgung" im Zuständigkeitsbereich des ehemaligen Trink- und Abwasserzweckverbandes Wahlitz-Menz-Gübs vertraglich beauftragt, um den Betrieb und die Unterhaltung der technischen Anlagen ordnungsgemäß sicherzustellen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 2 Jahren.

Mit der Abwasserbehandlungsgesellschaft Coswig/Anhalt mbH wurde im Dezember 2023 eine vertragliche Regelung geschlossen, welche die Entleerung von biologischen Kleinkläranlagen und abflusslosen Sammelgruben im Verbandsgebiet des Abwasserverbandes Coswig/Anhalt und den Transport zur Kläranlage Coswig/Anhalt, durch die Heidewasser GmbH, beginnend ab dem 01.01.2024, regelt. Der Vertrag läuft zunächst für 1 Jahr.

Die Heidewasser GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen und betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsarbeit.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Mittelfristiges Unternehmensziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Ertragskraft des Unternehmens. Hierbei spielt die Konzentration auf die Effizienzsteigerung der Prozesse im Kerngeschäft Trinkwasser und im Dienstleistungssektor Schmutzwasserbeseitigung eine besondere Rolle.

Chancen ergeben sich somit für die Heidewasser GmbH insbesondere durch Projekte, mit denen Potenziale zur Prozessverbesserung sowie zur Effizienzsteigerung identifiziert und umgesetzt werden. Aufgrund des neuen ERP- und DMS-Systems können Effizienzpotentiale identifiziert und Veränderungen in der Arbeitsorganisation konsequent entwickelt werden. Die Implementierung von digitalen Prozessabläufen führt zu Innovationen und zum schnelleren Handeln.

Das Vorantreiben der Digitalisierung des Unternehmens spielt für die Heidewasser GmbH eine entscheidende Rolle, neben dem effizienteren Arbeiten in allen Unternehmensbereichen, insbesondere aber auch, um mit unseren Kunden*innen schneller in den direkten Dialog treten zu können, um somit auch die Bearbeitung von Geschäftsvorfällen effizienter zu gestalten und dadurch die Kundenzufriedenheit zu stärken.

Zur langfristigen Sicherung der Wasserversorgung gehört neben der Sicherung des vorhandenen Kundenstammes, unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung im Versorgungsgebiet auch die Entwicklung von Kooperationen.

Das Risikomanagement wird im Unternehmen über die fortlaufende 15-jährige Mittelfristplanung, der darauf abgestellten Jahresplanung und des laufenden Controllings unterstützt.

Für die Heidewasser GmbH ergeben sich aus der Analyse u. a. folgende Risikobereiche:

Das Einkaufsrisiko, insbesondere bei unseren Lieferanten HTI, wird weiterhin als gering eingeschätzt. Eine Erhöhung des Wasserbezugspreises der Trinkwasser Magdeburg GmbH wurde zum 1.7.2023 um 10 Ct/m 3 inklusive Wasserentgelt umgesetzt, weitere Erhöhungen sind zum Folgejahr angekündigt.

Die Preisentwicklung bei neu zu verhandelnden Rahmenverträgen für Bauleistungen wird als Risiko eingeschätzt. Hier kann über die bereits praktizierte Erhöhung der Eigenleistung mit eigenem Personal (Projekt Bautrupp) im Rohrleitungsbau gegengesteuert werden.

Die Forderungsentwicklung könnte als kritisch betrachtet werden, stellt aber kein erhöhtes Risiko dar. Mit moderaten Forderungsausfällen wird auch weiterhin gerechnet.

Die Auswirkungen auf die Liquidität kann zurzeit nicht eingeschätzt werden und bedarf einer kontinuierlichen Analyse und Überwachung in den nächsten Monaten, um zeitnah Maßnahmen zur Liquiditätssicherung einzusetzen.

Demografische Prozesse im Versorgungsgebiet und die hiermit verbundene Wasserbedarfsentwicklung,

Wasserverlustentwicklung,

Anschluss- und Benutzungstendenzen, insbesondere der Gewerbe-, Industrie- und Sondervertragskunden durch Alternativen über Eigenversorgungsanlagen,

Preisstabilität bzw. Preisentwicklung des Vorlieferanten,

Wettbewerbsfaktoren wie Preisentwicklung und Kostenentwicklung sowie Möglichkeiten der Geschäftsfelderweiterung, Einfluss Dritter im Wettbewerb,

Umsatzsteigerung und Verbesserung des Kostenmanagements,

langfristiges und kurzfristiges Zinsrisiko sowie

zukünftige Sicherstellung der Besetzung von freien Personalstellen mit ausgebildeten Fachkräften sowie Auszubildenden.

Die Heidewasser GmbH wird weiterhin Verbindungen zu Kooperationspartnern anstreben mit dem Ziel, Kosteneinsparungspotenziale zu erschließen und die Wettbewerbssituation zu sichern.

In der Gesamtbewertung lassen sich unter Berücksichtigung der vorhandenen implementierten Management- Instrumente keine bestandsgefährdenden Risiken feststellen.

Die Heidewasser GmbH geht für das Geschäftsjahr 2024 von einem gegenüber dem Vorjahr negativem Jahresergebnis aus.

 

Magdeburg, 10. Mai 2024

Claudia Neumann, Geschäftsführerin

Anhang für 2023

A. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Heidewasser GmbH (Amtsgericht Stendal, HRB 106448) zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung.

Es wurden die handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften infolge gesellschaftsvertraglicher Regelungen beachtet.

Von der Möglichkeit, Angaben statt in der Bilanz im Anhang zu zeigen, wurde weitgehend Gebrauch gemacht. Von der Möglichkeit, Angaben im Anhang zu unterlassen (§ 286 HGB) wurde bezüglich der Bezüge der Geschäftsführerin Gebrauch gemacht.

Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens- und Liquiditätslage (Bilanz) wurde das gesetzliche Gliederungsschema um die Posten Grunddienstbarkeiten, Forderungen gegen Gesellschafter, Sonderposten für Investitionszulagen, Empfangene Ertragszuschüsse sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert.

Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorjahresgrundsätzen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Hergestellte Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden auf Einzelkostenbasis zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge (Fertigungs-, Material- und Verwaltungsgemeinkosten), soweit diese für die Herstellung notwendig sind, bewertet. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Eigenleistungen beim Wasserzählereinbau wurden als aktivierte Eigenleistungen erfasst.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungswert EUR 800,00 nicht überschreitet, wurden im Geschäftsjahr 2023 voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über EUR 800,00 wurden gemäß AfA-Tabelle über die angegebene Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Abschreibungen wurden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden pro rata temporis abgeschrieben. Die Anlagenabgänge erfolgten zu vorgetragenen Restbuchwerten.

Die Vorräte beinhalten die Wasservorräte in den zwei Speicherbehältern des Wasserwerkes Oranienbaum zum Bilanzstichtag. Die Bewertung erfolgte zu Herstellungskosten.

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zum Nennwert. Bei zweifelhaften Forderungen wurden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Einzelwertberichtigungen wurden dabei berücksichtigt.

Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt.

Die liquiden Mittel enthalten Kassen- und Bankguthaben und sind zum Nominalwert bewertet.

Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben gebildet, die den Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Einzahlungen gebildet, die den Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Zum 31. Dezember 2023 ergaben sich aktive latente Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch.

Der Sonderposten für Investitionszulagen (zum Anlagevermögen) wurde nach Maßgabe der handelsrechtlichen Nutzungsdauer der damit mitfinanzierten Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst.

Die Empfangenen Ertragszuschüsse resultieren aus der Passivierung erhaltener Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskostenerstattungen. Die Auflösungen erfolgten ertragswirksam über die Nutzungsdauer der damit mitfinanzierten Vermögensgegenstände.

Die Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen und der Ausweis der Erträge/Verluste aus der Ab- und Aufzinsung erfolgt nach den Vorschriften des HGB. Als versicherungsmathematisches Verfahren wurde die "projected unit credit methode" angewandt. Dem Erfüllungsbetrag für die Pensionsverpflichtung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten der SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH vom 15. Januar 2024 zugrunde. Bei den Pensionszusagen, die unter den Anwendungsbereich des IDW Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 "Handelsrechtliche Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen" fallen, erfolgt die Bewertung mit einem faktorbasierten Bewertungsverfahren aus dem Ergebnisbericht der DAV "Aktuarielle Umsetzung des IDW Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 zur handelsrechtlichen Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen" vom 26. April 2022. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt für die Ermittlung der Ausschüttungssperre TEUR 17. Das handelsrechtliche Gesamtergebnis gemäß IDW Rechnungslegungshinweis FAB 1.021 mit Vorgabe Passivprimat ergab einen per 31. Dezember 2023 zu passivierenden Betrag in Höhe von TEUR 624.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Heidewasser GmbH kalkuliert ihre Wasserentgelte nach den Vorschriften des KAG LSA. Die derzeitige Kalkulationsperiode umfasst die Jahre 2022 bis 2024.

Aufgrund von Urteilen des BFH in 2013 ist klargestellt, dass die Entgeltüberdeckungen sowohl handels- als auch steuerrechtliche Pflichtrückstellungen sind. Ergänzend hierzu erging seitens des Landesverwaltungsamtes in 2014 noch einmal ein klarstellender Hinweis an alle Kommunen und kommunalen Unternehmen.

Im Zuge der Preiskalkulation des Wasserentgeltes für die Kalkulationsperiode der Geschäftsjahre 2022 bis 2024 ergab die Nachkalkulation für das Jahr 2021 eine Entgeltüberdeckung in Höhe von ca. TEUR 13. Diese begründet sich einerseits durch höhere Erlöse aus Wasserpreisen (TEUR 613), höhere Erlöse aus Grundpreisen (TEUR 69) und andererseits durch höhere Kosten (TEUR 669). Eine Zuführung zur Kostenüberdeckungsrückstellung erfolgte für 2021 nicht, da der Entgeltüberdeckung aus 2021 eine kumulierte Entgeltunterdeckung per 31. Dezember 2020 (TEUR 17) gegenüberstand. Somit ergab sich im Saldo der Jahre 2019 bis 2021 per 31. Dezember 2021 eine kumulierte Entgeltüber-/-unterdeckung in Höhe von ca. TEUR 0.

Die beschlossene Entgeltkalkulation 2022 bis 2024 weist somit keine Inanspruchnahme einer Kostenüberdeckungsrückstellung aus, da aus der Ermittlung der Nachkalkulation der vorhergehenden Kalkulationsperiode (2019 bis 2021) keine Entgeltüberdeckung kalkuliert wurde.

Die Nachkalkulation für das Geschäftsjahr 2023 ergab eine Zuführung zur Kostenüberdeckungsrückstellung in Höhe von TEUR 248.

C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Die zweifelhaften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag in einer Höhe von TEUR 17 (Vj. TEUR 33) einzelwertberichtigt. Pauschalwertberichtigungen (von rund 1 %) betragen zum Bilanzstichtag TEUR 18 (Vj. TEUR 23). Die Forderungen haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Forderungen aus der Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen geschlossener Dienstleistungsverträge für die kaufmännische und technische Betriebsführung. Die Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und gliedern sich wie folgt:

Gesellschafter Forderungen
EUR
Abwasser- und Wasserzweckverband Elbe-Fläming 267.244,87
TAWZ Ehlegrund 227.538,28
Abwasserzweckverband Möckern 46.628,75
Wasserverband Haldensleben 4.039,40
Stadt Zerbst/Anhalt 18.351,24
Stadt Gommern 20.494,58
584.297,12

Im Rechnungsabgrenzungsposten sind geleistete Vorauszahlungen (Leasingsonderzahlungen und für Software-Lizenzen) eingestellt.

Das Eigenkapital zeigt folgende Zusammensetzung und Entwicklung:

Stand 31.12.2022 Zuführung Entnahme Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Gezeichnetes Kapital 1.048.000,00 0,00 0,00 1.048.000,00
Kapitalrücklage 10.376.218,65 0,00 0,00 10.376.218,65
Gewinnrücklagen 764.117,93 0,00 0,00 764.117,93
Bilanzgewinn 2.278.732,51 40.750,93 53.000,00 2.266.483,44
Insgesamt 14.467.069,09 40.750,93 53.000,00 14.454.820,02

Die Geschäftsführung wird dem Aufsichtsrat empfehlen, der Gesellschafterversammlung vorzuschlagen, den Jahresgewinn in Höhe von TEUR 41 dem Bilanzgewinn zuzuführen.

Die Sonstigen Rückstellungen sind in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme gebildet und betreffen im Wesentlichen Urlaubsrückstellungen TEUR 15 (Vj. TEUR 40), Rückstellungen Wasserentnahmeentgelt für das Wasserwerk Oranienbaum TEUR 33 (Vj. TEUR 33), Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen TEUR 36 (Vj. TEUR 80), Kostenüberdeckungsrückstellung TEUR 811 (Vj. TEUR 563), Berufsgenossenschaft TEUR 40 (Vj. TEUR 39), sowie Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung TEUR 23 (Vj. TEUR 223).

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Fristigkeit und Zusammensetzung sind aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Es erfolgte keine Sicherung durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit Gesamt
bis zu einem Jahr von einem bis fünf Jahre von über fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.100.319,34 9.596.003,69 5.676.017,86 18.372.340,89
(im Vorjahr) (1.264.636,41) (7.176.269,38) (8.998.043,73) (17.438.949,52)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.200.814,26 10.483,43 0,00 1.211.297,69
(im Vorjahr) (893.258,12) (16.549,27) (0,00) (909.807,39)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 182.131,42 0,00 0,00 182.131,42
(im Vorjahr) (9.635,72) (0,00) (0,00) (9.635,72)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.100.231,58 0,00 0,00 1.100.231,58
(im Vorjahr) (1.110.334,52) (0,00) (0,00) (1.110.334,52)
Insgesamt 5.583.496,60 9.606.487,12 5.676.017,86 20.866.001,58
(im Vorjahr) (3.220.928,35) (7.192.818,65) (8.998.043,73) (19.411.790,73)

Für das Objekt Magdeburg, An der Steinkuhle 2, ist eine Bankbürgschaft bei der Deutschen Kreditbank AG Magdeburg in Höhe von TEUR 44,6 hinterlegt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 182. Diese betreffen insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber dem TAWZ Ehlegrund.

Wesentliche Voraussetzung für die Gewährung und Aufrechterhaltung der Kredite bei der Deutschen Kreditbank ist, dass die bestehende Vereinbarung zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung mit den Gesellschaftern bestehen bleibt bzw. für den Fall eines Vertragsablaufes verlängert wird. Dies entspricht der mit allen Banken vereinbarten einfachen Negativerklärung.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Sicherheitseinbehalte in Höhe von TEUR 190 enthalten.

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
EUR EUR
Umsatzerlöse Mengenpreis 8.033.120,34 8.001.840,77
Umsatzerlöse Grundpreis 4.916.342,22 4.907.459,09
Erlöse aus Dienstleistungen 2.209.916,69 2.120.267,66
Kostenüberdeckungsrückstellung -248.219,54 -563.098,00
Erlöse aus Auflösung passivierter Ertragszuschüsse 345.475,94 333.313,43
Übrige Umsatzerlöse (nach BilRUG) 487.611,38 422.901,76
Insgesamt 15.744.247,03 15.222.684,71

Unter den Erlösen aus Dienstleistungen werden die technischen und kaufmännischen Leistungen sowie die Leistungen zum Betrieb und zur Unterhaltung der Anlagen aus den Geschäftsbesorgungsverträgen erfasst. Sie betreffen im Wesentlichen den AWZ Elbe- Fläming, den AZV Möckern sowie den Trink- und Abwasserzweckverband Ehlegrund.

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind neutrale Erträge in Höhe von TEUR 217 (Vj. TEUR 272) enthalten und betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 136 (Vj. TEUR 178), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 26 (Vj. TEUR 33) sowie Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 19 (Vj. TEUR 29) und sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 26 (Vj. TEUR 22).

Im Geschäftsjahr fielen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 193 (Vj. TEUR 185) und auf Sachanlagen in Höhe von TEUR 1.767 (Vj. TEUR 1.729) an. In den Abschreibungen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. Die Vollabschreibungen auf Geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr 2023 erfolgten in Höhe von TEUR 38 (Vj. TEUR 26).

In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind neutrale Aufwendungen in Höhe von TEUR 82 (Vj. TEUR 163) enthalten und betreffen Buchverluste aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 39 (Vj. TEUR 121), Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 21) und Forderungsausbuchungen in Höhe von TEUR 26 (Vj. TEUR 12) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 12 (Vj. TEUR 9).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 38 Zinsen aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen.

Das vom Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar gemäß dem Ausweis der Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich wie folgt:

2023
EUR
Abschlussprüfungsleistungen 16.000,00
Andere Bestätigungsleistungen 0,00
Steuerberatungsleistungen 0,00
Sonstige Leistungen 0,00
Gesamt 16.000,00

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 491.

Diese resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Leasingverträgen.

Mitarbeiterzahlen im Jahresdurchschnitt 2023 2022
Personal Verwaltung 52 50
Personal gewerblicher Bereich 38 36
Auszubildende 7 8
97 94

Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat:

Herr Jens Hünerbein, Einheitsgemeinde Stadt Gommern, Bürgermeister (Aufsichtsratsvorsitzender)

Frau Anja Behr, Stadt Zerbst/Anhalt, Leiterin Amt für Steuern, Beiträge und Beteiligungen (stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende)

Herr Burkhard Kuthe, Vorsitzender der Verbandsversammlung des Wasserverbandes Haldensleben

Herr Arne Haberland, Gommern, Amtsleiter Haupt- und Ordnungsamt

Herr Hans-Jürgen Mewes, Rentner

Herr Holger Reck, Vorsitzender des Betriebsrates der Heidewasser GmbH

Gesellschafterversammlung:

Herr Thomas Schmette, Wasserverband Haldensleben, Verbandsgeschäftsführer (Vorsitzender der Gesellschafterversammlung)

Frau Annette Schulze, Einheitsgemeinde Stadt Gommern, Amtsleiterin Finanzverwaltung

Herr Andreas Dittmann, Stadt Zerbst/Anhalt, Bürgermeister (stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung)

Herr Andreas Dittmann, Abwasser- und Wasserzweckverband Elbe-Fläming, Verbandsgeschäftsführer

Frau Kerstin Reichert, Wasserzweckverband Oranienbaum - Wörlitz - Vockerode, Verbandsgeschäftsführerin

Frau Doreen Krüger, Wasserversorgungsverband "Im Burger Land", Verbandsgeschäftsführerin

Frau Doreen Krüger, Abwasserzweckverband Möckern, Verbandsgeschäftsführerin

Geschäftsführerin:

 

Frau Dipl.-Ing. (FH) Claudia Neumann.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Für die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden im Geschäftsjahr 2023 Vergütungen in Höhe von insgesamt TEUR 27 gezahlt.

Die WHO hat am 5. Mai 2023 den globalen Corona-Gesundheitsnotstand aufgehoben.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

 

Magdeburg, den 10. Mai 2024

Claudia Neumann, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.172.664,70 98.864,07 0,00 0,00 1.271.528,77
2. Grunddienstbarkeiten 585.294,69 3.072,86 0,00 0,00 588.367,55
1.757.959,39 101.936,93 0,00 0,00 1.859.896,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.853.256,24 0,00 0,00 479.827,15 5.333.083,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 76.815.440,41 1.494.842,70 118.617,28 164.670,12 78.356.335,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.054.608,89 633.873,39 412.520,82 0,00 6.275.961,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 322.130,41 770.141,17 23.337,35 -644.497,27 424.436,96
88.045.435,95 2.898.857,26 554.475,45 0,00 90.389.817,76
89.803.395,34 3.000.794,19 554.475,45 0,00 92.249.714,08
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 927.528,70 192.775,07 0,00 1.120.303,77
2. Grunddienstbarkeiten 0,00 0,00 0,00 0,00
927.528,70 192.775,07 0,00 1.120.303,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.504.966,45 158.400,00 0,00 1.663.366,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 44.928.886,47 1.109.949,47 109.652,87 45.929.183,07
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.114.583,14 536.993,35 405.833,56 4.245.742,93
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
50.548.436,06 1.805.342,82 515.486,43 51.838.292,45
51.475.964,76 1.998.117,89 515.486,43 52.958.596,22
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 151.225,00 245.136,00
2. Grunddienstbarkeiten 588.367,55 585.294,69
739.592,55 830.430,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.669.716,94 3.348.289,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.427.152,88 31.886.553,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.030.218,53 1.940.025,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 424.436,96 322.130,41
38.551.525,31 37.496.999,89
39.291.117,86 38.327.430,58

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 151.225,00 245.136,00
2. Grunddienstbarkeiten 588.367,55 585.294,69
739.592,55 830.430,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.669.716,94 3.348.289,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.427.152,88 31.886.553,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.030.218,53 1.940.025,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 424.436,96 322.130,41
38.551.525,31 37.496.999,89
39.291.117,86 38.327.430,58
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.250,00 3.250,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.350.884,47 1.393.147,46
2. Forderungen gegen Gesellschafter 584.297,12 552.016,37
3. Sonstige Vermögensgegenstände 123.904,73 115.076,51
2.059.086,32 2.060.240,34
III. Flüssige Mittel 4.006.962,30 3.371.440,32
45.360.416,48 43.762.361,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 44.597,41 17.168,57
45.405.013,89 43.779.529,81

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.048.000,00 1.048.000,00
II. Kapitalrücklage 10.376.218,65 10.376.218,65
III. Gewinnrücklagen 764.117,93 764.117,93
IV. Bilanzgewinn 2.266.483,44 2.278.732,51
14.454.820,02 14.467.069,09
B. Sonderposten für Investitionszulagen 54.748,52 59.582,79
C. Empfangene Ertragszuschüsse 8.242.760,68 8.158.782,73
D. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 624.409,00 588.850,00
2. Steuerrückstellungen 21.302,00 8.259,25
3. Sonstige Rückstellungen 1.137.582,77 1.024.869,51
1.783.293,77 1.621.978,76
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.372.340,89 17.438.949,52
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.211.297,69 909.807,39
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 182.131,42 9.635,72
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.100.231,58 1.110.334,52
davon aus Steuern EUR 63.888,99 (Vj. EUR 62.891,41)
20.866.001,58 19.468.727,15
F. Rechnungsabgrenzungsposten 3.389,32 3.389,29
45.405.013,89 43.779.529,81

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.744.247,03 15.222.684,71
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 488.876,22 423.088,85
3. Sonstige betriebliche Erträge 425.583,97 560.368,00
16.658.707,22 16.206.141,56
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -4.339.348,70 -4.145.012,79
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.778.861,27
5. Personalaufwand -1.535.272,13
a) Löhne und Gehälter -5.281.160,00 -4.712.625,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung -1.319.772,17 -1.866.679,40
davon für Altersversorgung EUR 310.259,19 (Vj. EUR 910.669,99)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.998.117,89 -1.939.580,93
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.854.290,42 -2.011.732,90
-16.327.961,31 -16.454.492,29
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.531,10 40.031,85
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -292.142,48 -187.622,53
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 37.725,00 (Vj. EUR 36.708,00)
-255.611,38 -147.590,68
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -13.752,67 -13.342,62
11. Ergebnis nach Steuern 61.381,86 -409.284,03
12. Sonstige Steuern -20.630,93 -14.304,19
13. Jahresüberschuss/ -fehlbetrag 40.750,93 -423.588,22
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.278.732,51 2.729.134,12
15. Einstellung in Gewinnrücklagen 0,00 26.186,61
16. Ausschüttung 53.000,00 53.000,00
17. Bilanzgewinn 2.266.483,44 2.278.732,51

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Heidewasser GmbH, Magdeburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heidewasser GmbH, Magdeburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heidewasser GmbH, Magdeburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 10. Mai 2024

eureos gmbh
wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jäkel, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2023 an die Gesellschafterversammlung

Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Aufsichtsrat von der Geschäftsführung regelmäßig schriftlich und mündlich über die Lage und Entwicklung des Unternehmens sowie über grundsätzliche und wichtige Geschäftsvorfälle unterrichtet.

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung überwacht und die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag übertragenen Entscheidungen in 2 Aufsichtsratssitzungen sowie einer Arbeitsberatung getroffen.

Schwerpunkt der Arbeit des Aufsichtsrates war die Beratung der Geschäftsführung zu den komplexen Fragestellungen der Gesellschaftererweiterung durch den TAWZ Ehlegrund (TAWZ) insbesondere die Durchführung der Vermögensübertragung nach § 20 Umwandlungssteuergesetz. Hierzu war die Beantragung einer verbindlichen Auskunft beim Finanzamt Genthin notwendig, um das Risiko der Steuerbelastung durch die Vermögensübertragung auszuschließen. Aus diesem Grund berichtete die Geschäftsführung regelmäßig zu den steuerrechtlichen Aspekten der notwendigen Vermögenseinbringung Trinkwasser durch den TAWZ. Der Aufsichtsratsvorsitzende brachte sich aktiv in die Abstimmungen und Verhandlungen zur Gesellschaftererweiterung mit ein.

Weitere Schwerpunkte der Arbeit des Aufsichtsrates waren die Unterstützung der Geschäftsführung beim Projektabschluss zur Einführung des ERP-Systems Navision, des Dokumentenmanagementsystems Winyard und des Aufbaus des neuen Geschäftsfeldes Abwasserservice. Weiterhin wurde die Planung des funktionalen Verwaltungsgebäudes in Magdeburg ebenfalls vom Aufsichtsrat begleitet. Die fortgeschriebene Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zur Errichtung des Verwaltungsgebäudes wurde durch die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat vorgestellt.

Darüber hinaus hat sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates außerhalb von Sitzungen von den Geschäftsführern des Unternehmens berichten lassen und in Gesprächen die Unternehmensstrategie und wichtige Angelegenheiten der Gesellschaft (Betriebsprüfung Finanzamt ) behandelt.

Die Geschäfte wurden mit der erforderlichen Sorgfalt unter Beachtung aller gesetzlichen Vorschriften durchgeführt.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Heidewasser GmbH für das Geschäftsjahr 2023 sind von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Eureos GmbH Steuerberatungsgesellschaft geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Die sorgfältige Prüfung des vorgelegten Jahresabschlusses und des Lageberichtes durch den Aufsichtsrat hat ebenfalls keine Beanstandungen ergeben. Das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers wurde vom Aufsichtsrat zustimmend, per Beschluss mit Empfehlung an die Gesellschafterversammlung, zur Kenntnis genommen.

Der Aufsichtsrat spricht der Geschäftsführung sowie den Mitarbeitern für die geleistete Arbeit im zurückliegenden Geschäftsjahr Dank und Anerkennung aus.

 

Magdeburg, August 2024

Jens Hünerbein, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Zusätzliche Angaben

Der Jahresabschluss der Heidewasser GmbH, Magdeburg, für das Geschäftsjahr 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 23.08.2024 festgestellt worden.

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