Herstellung von Sägen und von Maschinenwerkzeugen für die Holzbearbeitung
Asendia Germany GmbH
Redcarstraße 3, 53842 Troisdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Berger seit 4.3.2026 | Geschäftsführer |
Matthieu Jacques Roger Martin seit 24.6.2025 | Geschäftsführer |
Michael Spahn seit 23.3.2022 | Prokura |
Thomas Wittenburg seit 10.12.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Asendia Holding AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Asendia Germany GmbHTroisdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Grundsätze Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften Der Jahresabschluss wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber 2022 unverändert beibehalten worden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Entstehungszeitpunkt mit dem Devisenkassamittelkurs oder dem tatsächlich angefallenen Wechselkurs umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Anwachsung der Asendia Operations GmbH & Co. KG auf die Asendia Germany GmbH sowie Verschmelzung der Asendia Operations Verwaltungs-GmbH auf die Asendia Germany GmbH Zum 1. Januar 2023 ist die Asendia Operations Verwaltungs-GmbH, Rodgau, als Komplementärin aus der Asendia Operations GmbH & Co. KG, Rodgau, ausgetreten. Mit diesem Ausscheiden ist das Nettovermögen der Asendia Operations GmbH & Co. KG der Asendia Germany GmbH als alleiniger Gesellschafterin angewachsen. Im nächsten Schritt wurde die Asendia Operations Verwaltungs-GmbH auf die Asendia Germany GmbH verschmolzen. Die Auswirkungen der Anwachsung und der Verschmelzung zum 1. Januar 2023 auf der Aktivseite sind folgende: Zugang Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 142 im Nettobuchwert, Abgang Finanzanlagevermögen TEUR 866, Zugang Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten TEUR 1.963, davon TEUR 1.097 Kasse und Guthaben bei Kreditinstituten und TEUR 717 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Auf der Passivseite sind die Rückstellungen um TEUR 646 und Verbindlichkeiten um TEUR 25 angestiegen. Durch die Anwachsung und Verschmelzung ist ein Gewinn von TEUR 568 entstanden, der in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wird. Im Jahr 2022 betrug der Umsatz von Asendia Operations TEUR 3.955, einschließlich TEUR 1.832 aus dem Umsatz mit Asendia Germany, bei einem Nettoverlust von TEUR 80. Aufgrund der Anwachsung und Verschmelzung ist die Gewinn- und Verlustrechnung für 2023 nur eingeschränkt mit der des Jahres 2022 vergleichbar. Angaben zur Bilanzierung und zur Bewertung Anlagevermögen Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Die Abschreibungen auf Software und Lizenzen erfolgen linear über ein bis drei Jahre. Das Gebäude wird linear über 33 Jahre abgeschrieben. Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear zwischen ein und 20 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert über EUR 250,00 und bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 250,00 werden nicht aktiviert. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. Sie sind im Rahmen des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Finanzanlagen im Jahr 2023 betreffen die Beteiligung an der P2 Die Zweite Post GmbH & Co. KG, Mörfelden-Walldorf, mit einem Beteiligungsbuchwert von TEUR 23. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind (wie im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 830 (i. Vj. TEUR 525). Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für ausstehende Abrechnungen und Mitarbeitervergütungen gebildet worden. Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 10.756 (i. Vj. TEUR 12.510). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen nicht aus der Bilanz ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 433. Miet- und Leasingverträge wurden aus wirtschaftlichen Gründen abgeschlossen. Risiken liegen in den tatsächlichen oder potenziellen Abflüssen liquider Mittel; Vorteile in der (Weiter-)Nutzung der Vertragsgegenstände. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Gesellschaft erzielte Umsatzerlöse in Paketlösungen für den internationalen Verkauf im Bereich eCommerce (TEUR 62.120) sowie internationale Postlösungen für Marketingpost, Geschäftspost und Publikationen (TEUR 45.732). Diese Umsatzerlöse wurden geographisch mit den Hauptkunden in den Destinationen Deutschland (TEUR 69.383), andere EU-Länder (TEUR 33.811), übrige europäische Länder (TEUR 3.887) und außereuropäische Länder (TEUR 770) erzielt. Der Umsatz betrug TEUR 107.852, was einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 6.825 entspricht. Unter Einbeziehung der zum 1. Januar 2023 angewachsenen Asendia Operations KG ergaben sich im Jahr 2022 Umsätze von TEUR 116.800, was einem Rückgang von TEUR 8.948 entspricht. Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 72 (i. Vj. TEUR 2). Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 1.083, davon TEUR 713 aus der Auflösung von Rückstellungen für Personal. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten dagegen keine wesentlichen periodenfremden Posten. Sonstige Angaben Firma, Sitz und Handelsregister Die Asendia Germany GmbH hat ihren Firmensitz in der Redcarstraße 3 in 53842 Troisdorf, Deutschland, und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegburg unter HRB 9578 eingetragen. Stammkapital Das Stammkapital beträgt EUR 400.000,00. Kapitalrücklage Im Rahmen der Verschmelzung der La Poste Deutschland GmbH auf die Asendia Germany GmbH entstand ein das gezeichnete Kapital übersteigender Betrag in Höhe des Gewinnvortrags der La Poste Deutschland GmbH von TEUR 2.839. Aus der Kapitalrücklage der Gesellschaft wurden in 2019 Dividenden in Höhe von TEUR 321 an die alleinige Gesellschafterin für das Jahr 2018 ausgeschüttet. Zum 31. Dezember 2023 betragen die Kapitalrücklagen der Gesellschaft unverändert zum Vorjahr TEUR 2.518. Gesellschafter Die zu 100 % beteiligte Gesellschafterin ist die Asendia Holding AG, Bern/Schweiz. Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten der Geschäftsführung an:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Personal Im Jahr 2023 waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 170 Festangestellte und 0,81 Aushilfen beschäftigt. Vereinfachungsregel § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB Hinsichtlich der sonstigen im Geschäftsjahr bestehenden Beteiligung wurde von der Vereinfachungsregel des § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB Gebrauch gemacht. Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Wirtschaftsprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB beträgt TEUR 31 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der La Poste S.A., Paris/Frankreich, einbezogen. Der Konzernabschluss wird am Sitz dieser Gesellschaft offengelegt. Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesDie Geschäftsführung beabsichtigt der Gesellschafterversammlung vorzuschlagen, den Bilanzgewinn per 31. Dezember 2023 an die alleinige Gesellschafterin auszuschütten. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ereigneten sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres mit folgender Ausnahme nicht: Im März 2024 hat einer der Top-10-Kunden von Asendia Germany GmbH im Bereich Marketing- Mail in Frankreich Insolvenz angemeldet, nachdem bereits 2023 ein Rückgang der Volumina zu verzeichnen war.
Troisdorf, den 16. Juli 2024 Asendia Germany GmbH, Troisdorf Xavier Goddaer Oliver Schleiss Mike Höhner Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die Asendia Germany GmbH, Troisdorf, ist eine 100%ige Tochter der Asendia Holding AG, welche zu 40 % der Schweizerischen Post und zu 60 % der französischen La Poste gehört. Im Juli 2012 sind die La Poste, Paris/Frankreich, und die Schweizerische Post, Bern/Schweiz, eine Partnerschaft unter dem Namen Asendia AG, Bern/Schweiz, eingegangen. Die beiden europäischen Postdienstleister ergänzen sich bei ihren internationalen Mail- und Paketaktivitäten, geographisch wie auch bei der Produktpalette. Die Gesellschaft war zunächst als Joint Venture angelegt. Im Jahr 2018 hat La Poste ihre Beteiligung aufgestockt und die Anteilsmehrheit (60 %) bekommen. Die Geschäftstätigkeit der Asendia Germany GmbH umfasst insbesondere die internationale Distribution von Post-, Brief- und Paketsendungen für Dritte. Im Fokus stehen spezialisierte Paketlösungen für den internationalen Verkauf im Bereich eCommerce sowie internationale Postlösungen für Marketingpost, Geschäftspost und Publikationen. Durch die beiden Gesellschafter sind die beiden Destinationen der Heimatmärkte, Schweiz und Frankreich, sehr bedeutsam. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Troisdorf und betreibt Verkaufsbüros in Ludwigsburg und Hamburg sowie ein Verkaufsbüro und eine Betriebsstätte in Rodgau. Zum 1. Januar 2023 ist das Nettovermögen der Asendia Operations GmbH & Co. KG auf die Asendia Germany GmbH, als alleinige Gesellschafterin, durch Anwachsung übergegangen. Mit diesem Übergang wurde das bisherige Dienstleistungsgeschäft für die Konzerngesellschaften der Asendia Gruppe überwiegend in Deutschland in die Asendia Germany GmbH integriert. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war von einer politischen und wirtschaftlichen Situation geprägt, die immer komplexer wurde (Kriege in der Ukraine und in Israel, extreme Preisschwankungen, hohe Energiekosten, usw.). Die deutsche Wirtschaft spürte die erheblichen Auswirkungen der Inflation, die auf 5,9 % anstieg, und die die Betriebskosten, besonders im Logistiksektor, unter Druck setzte. Die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde führte zu finanziellen Belastungen, die die Gewinnmargen der Logistikunternehmen verringerten. Angesichts der Preisanstiege orientierten sich europäische Verbraucher zunehmend an günstigeren, in Asien hergestellten Produkten, was den Wettbewerb auf dem Markt verstärkte. Gleichzeitig verzeichnete das Jahr einen bemerkenswerten Rückgang im Volumen des traditionellen Briefverkehrs, der teilweise durch Wachstum im eCommerce-Sektor ausgeglichen wurde, was neue Möglichkeiten trotz wirtschaftlicher Herausforderungen bot. Paketmärkte entwickeln sich, getrieben durch intensiven Wettbewerb und Internationalisierung, weiterhin positiv und können gute Wachstumsraten vorweisen. Die Entwicklung im eCommerce konnte jedoch die zunehmenden Liquiditätsprobleme der Unternehmen nicht verhindern, und die Zahl der Insolvenzen stieg im Jahr 2023. Geschäftsverlauf Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei Umsatz und Ergebnis nach Steuern die bedeutsamsten für die interne Steuerung verwendeten Leistungsindikatoren darstellen. Aufgrund der Anwachsung und Verschmelzung sind die Zahlen für 2023 nur eingeschränkt mit denen des Jahres 2022 vergleichbar. Die Spalte "2022 adj" in der untenstehenden Tabelle zeigt die Schlüsselindikatoren 2022 unter Einbeziehung der Konsolidierung der Zahlen von Asendia Germany GmbH und Asendia Operations KG:
Die aus der Veränderung des Konsolidierungskreises bei der Asendia Germany GmbH resultierenden Effekte werden unten erwähnt, wenn sie signifikant sind. Der Umsatz ist zwischen 2023 und 2022 um TEUR 6.825 (-6 %) gefallen. Dieser Rückgang wird noch deutlicher, wenn man die Zahlen im angepassten Bereich "2022 adj" vergleicht, mit einem Rückgang von 8.949 TEUR. Der wesentliche Teil des Rückgangs ist auf Mailprodukte zurückzuführen (-18,4 %) aufgrund des Rückgangs eines wichtigen Kunden im Marketing-Mail. Die Volumensteigerung im eCommerce Bereich konnte wie im Vorjahr fortgeführt werden (+2,2 %), blieb aber hinter den Prognosen zurück. Der in 2023 generierte Umsatz lag unter den Erwartungen. Ertragslage Die Asendia Germany GmbH erzielte 2023 mit den zehn größten Kunden ca. 39 % des Umsatzes. Der Gesamtbestand an Kunden betrug zum 31. Dezember 2023 ca. 925 Kunden. Der Rohertrag beträgt TEUR 18.838 im Jahr 2023, TEUR 1.905 weniger als im Jahr 2022 adj., was auf den Rückgang des Umsatzes und höhere Gesamtkosten zurückzuführen ist. Das Ergebnis nach Steuern sank um TEUR 1.354, was auf die kombinierte Wirkung eines geringeren Volumens und eines allgemeinen Anstiegs aller Kosten (Transport, Vertrieb, Personal, etc.) zurückzuführen ist. Das Ergebnis nach Steuern enthält darüber hinaus einen positiven Effekt in Höhe von TEUR 568 aus der Anwachsung der Asendia Operations KG zum 1. Januar 2023. Mit dem Umsatz von TEUR 107.851 wurde ein EBIT von TEUR 2.817 (i. Vj. TEUR 5.384) erwirtschaftet, was einer EBIT-Marge von 2,6 % (i. Vj. 4,7 %) entspricht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.566, was unter anderem auf die Übertragung der Aktivitäten der Asendia Operations KG zurückzuführen ist. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand zu Umsatzerlösen) liegt bei rund 8,9 % (i. Vj. 5,4 % und 8,2 % im Jahr 2022 adj). Die Asendia Germany GmbH beschäftigte am 31. Dezember 2023 insgesamt 171 (i. Vj. 94 und 168 im Jahr 2022 adj) Festangestellte und 3 Aushilfen (i. Vj. keine und drei im Jahr 2022 adj). Insgesamt wurde das Jahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.202 (i. Vj. TEUR 3.556 und TEUR 3.475 im Jahr 2022 adj) abgeschlossen. Vermögens- und Finanzlage Aufgrund der Anwachsung und Verschmelzung sind die Zahlen für 2023 nur eingeschränkt mit denen des Jahres 2022 vergleichbar. Die Bilanzsumme beträgt TEUR 25.693 (i. Vj. TEUR 28.873). Auf der Aktivseite war ein Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 798 auf TEUR 15.032 zu verzeichnen. Der Rückgang der Forderungen erklärt sich zum Teil durch die Zahlung alter Rechnungen eines Kunden aus dem Segment Marketing-Mail und geringere Volumina im vierten Quartal. Auf der Passivseite sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 699 auf TEUR 3.978 und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 1.754 auf TEUR 10.755. Dagegen gab es einen Anstieg der sonstigen Rückstellungen um TEUR 1.583 auf TEUR 4.226. Dies ist auf einen höheren Betrag an noch nicht erhaltenen Rechnungen zum Bilanzstichtag zurückzuführen. Die Steuerrückstellungen verminderten sich um TEUR 586 auf TEUR 774. Aufgrund des hohen Bestandes an liquiden Mitteln in Verbindung mit der Einbeziehung der Gesellschaft in die Finanzierung der Konzernmuttergesellschaft bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Banken. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Kundenentwicklung bereits bestehender Kunden war stabil und konnte vor allem im eCommerce Bereich weiterhin wachsen. Die Wachstumssteigerung konnte allerdings durch die Neukundengewinnung erzielt werden. Dies betrifft sowohl Neukunden im eCommerce wie auch im klassischen Briefversandbereich. Die geopolitische Lage und die Inflation haben sich auf das Verbraucherverhalten negativ ausgewirkt. Die Erhöhung des Mindestlohns setzt die Margen unter Druck und beeinträchtigt unseren Gewinn. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Das Risikomanagement ist daher ein integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und unternehmerischen Entscheidungen. Es stützt sich auf das in der Asendia Group eingesetzte Planungs-, Berichts- und Informationssystem. Mithilfe dieses Risikomanagementsystems werden die bestehenden und künftigen Risiken analysiert und bewertet. Für identifizierte Risiken werden geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet und überwacht. Das Risikomanagementsystem ist eng mit dem Controlling System und der strategischen Planung verbunden. Im Folgenden sind die Chancen und Risiken in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für das Unternehmen dargestellt. Die Chancen von Asendia Germany GmbH liegen vor allem in der Entwicklung und dem Wachstum in weitere Destinationen. Zusätzlich zu den Hauptdestinationen Frankreich und Schweiz sollen vor allem weitere Destinationen in Europa entwickelt werden. Zudem wurden neue Lösungen im E-Commerce Bereich bezüglich Retourenlösungen angekündigt. Es wird erwartet, dass der Endkunde mehr Bestellungen tätigen wird, wenn einfachere Lösungen bezüglich der Retouren zur Verfügung gestellt werden. Die Risiken werden in erster Linie durch den starken Wettbewerb und den daraus resultierenden zunehmenden Preisdruck bestimmt. Gleichzeitig steigen die Personalkosten, Energiepreise und somit auch die Transportkosten in Deutschland. Das allgemeine Risiko der fortschreitenden Digitalisierung des klassischen Briefversands kann bei der Asendia Germany zum Verlust von Kunden führen. Wir steuern mit Ausweitung des Paketgeschäfts und dem Wachstum in weitere Destinationen dem Risiko entgegen. Um das Risiko der Insolvenz oder des Konkurses ihrer Kunden zu steuern, hat Asendia Germany GmbH die bereits bestehenden Finanzkontrollen verstärkt: Detaillierte Kreditanalyse neuer Kunden, Überwachung ihrer finanziellen Leistung, Einführung strenger Zahlungsbedingungen und detaillierte Überwachung der Kundenforderungen und Mahnsystem. Prognosebericht Die Marktpositionierung im Bereich eCommerce befindet sich weiterhin im Ausbau. Wir erwarten für das Jahr 2024 eine Umsatzsteigerung von 4 % bis 5 % gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Volumensteigerung von bestehenden Kunden und der Gewinnung von Neukunden im eCommerce Bereich. Dagegen erwarten wir einen größeren Rückgang im Mail Bereich aufgrund der digitalisierten Kommunikation. Das Ergebnis nach Steuern wird sich durch die steigenden Kosten, trotz des zusätzlichen Umsatzes, deutlich verschlechtern. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes sind der Geschäftsleitung keine wesentlichen Unsicherheiten bekannt, die die Fortführungsfähigkeit des Unternehmens infrage stellen.
Troisdorf, den 16. Juli 2024 Asendia Germany GmbH, Troisdorf Xavier Goddaer Oliver Schleiss Mike Höhner Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Asendia Germany GmbH, Troisdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Asendia Germany GmbH, Troisdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Asendia Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 17. Juli 2024 KPMG
AG
Andreas Obergarz, Wirtschaftsprüfer Michael Gall, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 17.07.2024. Beschluss der Gesellschafterversammlung über die Ergebnisverwendung vom 17.07.2024In der Gesellschafterversammlung vom 17.07.2024 wurde folgende Ergebnisverwendung beschlossen: Aus dem Bilanzgewinn der Gesellschaft per 31.12.2023 in Höhe von EUR 2.202.199,69 und aus den Kapitalrücklagen der Gesellschaft per 31.12.2023 in Höhe von EUR 2.517.881,37 werden Dividenden in Höhe von insgesamt EUR 4.000.000,00 an die alleinige Gesellschafterin ausgeschüttet. |
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