Rhenus Immobilien Gelsenkirchen GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan-Dirk Groenewold seit 17.1.2024 | Geschäftsführer |
Sylvia Pflüger seit 17.10.2022 | Prokura |
Michael Pollok seit 30.8.2021 | Prokura |
Jochem Schmidt seit 14.5.2020 | Prokura |
Frank Müller seit 8.11.2017 | Prokura |
Heinz Ulrich Walter Schröder seit 10.7.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Rhenus AG & Co. KG HolzwickedeEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LOXX Logistics GmbHGelsenkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LOXX Logistics GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LOXX Logistics GmbH, Gelsenkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LOXX Logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 9. Dezember 2022 Ernst
& Young GmbH
Koopmann, Wirtschaftsprüfer Jarosch, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2021LOXX Logistics GmbH, GelsenkirchenRegistergericht GelsenkirchenHandelsregister-Nummer HRB 3007I. GRUNDLAGEN Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt. II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEISMETHODEN Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Folgende Abweichungen von in Vorperioden praktizierten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr vorgenommen:
Der Ausweiswechsel wurde zur verbesserten Darstellung der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage vorgenommen. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind ansonsten jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht. Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 800 € werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt. Bei Zugängen bis zum Wirtschaftsjahr 2020 wurde für Anschaffungen mit einem Wert zwischen 250 € und 1.000 € entsprechend der steuerlichen Vereinfachungsregel ein Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben. Der zum 1.1.2021 noch bestehende Sammelposten von 23.220,00 € wird weiter in dieser Form planmäßig abgeschrieben. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusätzlich eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Wenn die zivilrechtlichen Voraussetzungen für das Bestehen der Aufrechnungslage gegeben sind, werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit Verbindlichkeiten gegenüber demselben Unternehmen miteinander verrechnet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Passiva: Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Wertansätze der Haftungsverhältnisse entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen: Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 68.853,32 € (Vorjahr: 1.455,44 €). Die Forderungen gegen Gesellschafter unter den sonstigen Vermögensgegenständen betragen 2.224.905,23 € (Vorjahr: 0,00 €), sie beruhen auf einem Cash-Pooling-Verfahren. Eigenkapital: Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 180.000 €. Kapitalrücklage: Die ausgewiesene Kapitalrücklage von 367.804,07 € entstand durch den Übergang des Vermögens der LOXX Logistik und Spedition GmbH auf die LOXX Logistics GmbH, ohne das neue Stammkapitalanteile ausgegeben wurden (Verschmelzungsgewinn). Sonstige Rückstellungen: Die Bildung der sonstigen Rückstellungen erfolgte vor allem für Urlaubslöhne und andere Gehaltskosten, Vorfrachten und Abschluss- und Prüfungskosten. Verbindlichkeiten: Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 381.735,94 € (Vorjahr: 1.420.367,80 €). Weitere Angaben zur Bilanz: Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 1.200.413,69 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Sonstige betriebliche Aufwendungen: Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten auch die sonstigen Steuern von 3.410,95 € (Vorjahr: 2.186,55 €). V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES Der am 24. Februar 2022 begonnene Ukrainekrieg führt zwar zu einem deutlichen Rückgang der Sendungen in die beiden Länder, Russland und Ukraine. Dies hat jedoch bisher keine negativen Auswirkungen auf das Gesamtergebnis. Einerseits dank geringem Anteil am Gesamtvolumen, andererseits durch getroffene Gegenmaßnahmen. So konnten Mitarbeiter aus der Abteilung GUS erfolgreich in andere Abteilungen versetzt und bestehende freie Arbeitsplätze besetzt werden. Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. VI. ERGÄNZENDE ANGABEN Arbeitnehmerzahlen: Im Jahr 2021 waren durchschnittlich 152 (Vorjahr: 155) kaufmännische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Haftungsverhältnisse: Ein Bankguthaben in Höhe von 72.328,81 € ist zur Besicherung von Bürgschaften der Sparkasse Gelsenkirchen verpfändet. Der unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Betrag für Anteile an einem Investmentfond in Höhe von 115.927,30 € dient der Insolvenzsicherung von Altersteilzeitvereinbarungen und ist an den betr. Arbeitnehmer verpfändet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Zum 31. Dezember 2021 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag über die Geschäftsräume in Gelsenkirchen in Höhe von rd. 414.713 € jährlich. Der Mietvertrag ist mit einer Frist von 6 Monaten jeweils zum 31. August eines Jahres kündbar. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen: Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die LOXX Logistics GmbH Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen. Dazu gehören auch verbundene und assoziierte Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden keine, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte getätigt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers: Das im Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen im abgeschlossenen Geschäftsjahr beträgt 32.500 €. VII. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN Mitgliedschaft im Konzern: Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Rhenus SE & Co. KG mit Sitz in Holzwickede, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. Angaben zu Gesellschaftsorganen: Der Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehören an: Alexander Brockt, Speditionskaufmann, Essen Ulrich Schröder, Speditionskaufmann, Duisburg Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und des Aufsichtsrates wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Gelsenkirchen, den 25. November 2022 LOXX Logistics GmbH Alexander Brockt, Geschäftsführer Ulrich Schröder, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.20211. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die LOXX Logistics GmbH war als internationale Spedition traditionell über viele Jahre im Fahrtgebiet Osteuropa, einschließlich asiatischer Gebiete Russlands und angrenzender Staaten und in Südosteuropa, einschließlich der asiatischen Gebiete der Türkei und dem Iran tätig. Durch die Verschmelzung der Schwestergesellschaft LOXX Logistik und Spedition GmbH auf die LOXX Logistics GmbH zum 1. Januar 2017 ergab sich eine wesentliche Veränderung und Erweiterung der Geschäftstätigkeit und die Fahrtgebiete der Gesellschaft wurden auf den gesamten nord-, west- und südeuropäischen Raum, einschließlich nationaler Verkehre, ausgeweitet. Wie bisher besitzt die Gesellschaft keine eigenen Kraftfahrzeuge für den Güterverkehr, sondern arbeitet überwiegend langfristig mit Frachtführern aus den genannten Fahrtgebieten zusammen. Durch am 22. Dezember 2020 abgeschlossene Verträge wurde die LOXX Logistics GmbH zugleich mit anderen Tochtergesellschaften der LOXX Holding GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2021 veräußert. Nach Zustimmung der Kartellbehörden fand der rechtliche Übergang am 8. März 2021 statt. Da durch diese Verträge der Konzernverbund der LOXX-Gruppe zum 1. Januar 2021 aufgelöst wurde, wurde auch die Wirksamkeit des mit der LOXX Holding GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ab diesem Zeitpunkt aufgehoben. Die Auftraggeber kommen zum größten Teil aus dem Inland, aber durch Zusammenarbeit mit Partnerspeditionen im europäischen Raum werden auch von dort Transporte in die Fahrtgebiete der LOXX Logistics GmbH durchgeführt. Schwerpunkte in der Umsatzerzielung bilden neben dem EU-Raum auch Russland mit den asiatischen Gebieten, Kasachstan und die Türkei. Weitere Zusammenarbeit besteht mit den anderen Unternehmen der ehemaligen LOXX Gruppe im Raum Stuttgart, in Warschau, Poznan und in Katowice. Verstärkt wurde im Wirtschaftsjahr 2021 die Zusammenarbeit mit Gesellschaften der Rhenus Gruppe. Das Stammkapital der Gesellschaft wurde seinerzeit durch die Verschmelzung nicht erhöht, sondern beträgt weiterhin 180.000 Euro und stand zu 100 % im Eigentum der LOXX Holding GmbH, die zuvor auch alleinige Eigentümerin der verschmolzenen LOXX Logistik und Spedition GmbH war. Das Eigenkapital der LOXX Logistik und Spedition GmbH in Höhe von rd. 368.000 Euro wurde einer Kapitalrücklage der LOXX Logistics GmbH zugeführt. 2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft war, wie schon oben ausgeführt, bis Mitte des Jahres 2017 überwiegend im osteuropäischen Raum für inländische Auftraggeber tätig. Durch die Aufnahme der Schwestergesellschaft in die Organisation der LOXX Logistics GmbH wurde die Tätigkeit auf alle anderen europäischen Gebiete und um nationale Verkehre erweitert. Die Integration der Mitarbeiter, der Systeme und der Fahrtgebiete in die Organisation der LOXX Logistics GmbH ist ohne größere Probleme gelungen und im Laufe des Jahres 2018 abgeschlossen worden. Zum 1. November 2018 wurde die Organisation auf eine neue Speditions-Software umgestellt, was erhebliche Anstrengungen, vor allem auch personell, in der Vorbereitungszeit und in der Zeit nach der Umstellung erforderlich machte und zumindest in der Abschreibungsphase zu erhöhten Kosten im EDV-Bereich geführt hat. Der Umsatz hat sich in 2021 um rd. 7,3 Millionen Euro erhöht, damit ist die Umsatzverringerung des Vorjahres um 3,3 Millionen Euro, die neben einem allgemeinen Rückgang der Exporte auch auf die Coronapandemie zurückzuführen war, mehr als gutgemacht. Der Brutto-Speditionsnutzen (BSN) ist gegenüber dem Vorjahr vor allem resultierend aus dem gestiegenen Umsatz um rd. 7 % gestiegen. Der Rohertrag in Relation zum Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr von 18,35 % auf 17,79 % leicht verringert. Zusammen mit der Verringerung der sonstigen betrieblichen Erträge um rd. 478.000 Euro und dem Anstieg der Personalkosten um rd. 484.000 Euro, hat den um rd. 904.000 Euro verbesserten BSN zu einem nur leicht verringerten in Prozenten vom Umsatz gemessenen Betriebsergebnis von 2,3 % vom Umsatz (Vorjahr 2,5 %) geführt. Effektiv erhöhte sich der Jahresüberschuss vor Ertragssteuern von rd.1.749.000 Euro in 2020 auf rd. 1.775.000 Euro in 2021. 3. Ertragslage Das Rohergebnis beträgt im Berichtsjahr 14.120 TEUR (Vorjahr 13.695 TEUR), der sog. BSN (= Bruttospeditionsnutzen - Erlöse abzgl. Vorkosten ohne die sonstigen Erträge) stieg von 12.895 TEUR in 2020 auf 13.799 TEUR, in Prozenten vom Umsatz bedeutet dies eine leichte Verminderung von 18,35 % auf 17,79 %. Die Personalkosten betrugen im Berichtsjahr 8.292 TEUR (Vorjahr 7.808 TEUR), aus diesen Zahlen ergibt sich eine Steigerung um rd. 484 TEUR, bzw. um 6,20 %. Beim Vergleich der Zahlen ist zu beachten, dass der Aufwand des Jahres 2020 dabei um rd. 167.000 Euro an Erstattungen für Kurzarbeitergeld und aufgrund des Infektionsschutzgesetzes reduziert wurde. Zum Jahresende 2021 waren 9 Mitarbeiter mehr als zum Jahresende 2020 beschäftigt, was überwiegend auf die Übernahme von Personal aus der LOXX Holding GmbH zurückzuführen ist. Auf die durch die Einführung neuer Software erhöhten EDV-Kosten wurde bereits hingewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die sich vor allem aus Raum-, Verwaltungs- und Vertriebskosten zusammensetzen, haben sich insgesamt gegenüber dem Vorjahr um rd. 111 TEUR vermindert. Die Abschreibungen betragen im Berichtsjahr 117 TEUR (Vorjahr 91 TEUR). Das Finanzergebnis hat im Berichtsjahr und hatte auch im Vorjahr keine wesentliche Bedeutung. Nach Abzug der Ertragssteuern von rd. 575 TEUR verbleibt in 2021 ein Jahresüberschuss von 1.200.413,69 Euro. Im Vorjahr wurden aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der LOXX Holding GmbH 1.748.702,17 Euro als Gewinn abgeführt, die ertragsabhängigen Steuern fielen in der Holding an. 4. Finanz- und Vermögenslage Das Anlagevermögen ist konstant geblieben (251 TEUR; Vorjahr 253 TEUR). Nach dem Wegfall des Ergebnisabführungsvertrages mit der früheren Muttergesellschaft erhöht sich das Eigenkapital um den Jahresüberschuss von 1.200 TEUR auf 2.810 TEUR (Vorjahr 1.610 TEUR). In Prozenten sind dies 21,35 % der Bilanzsumme (Vorjahr 15,05 %). Das kurzfristige Fremdkapital ist bei den Rückstellungen für Vorfrachten gestiegen auf 1.870 TEUR (Vorjahr 527 TEUR). Aufgrund des Wegfalls der ertragssteuerlichen Organschaft mit der LOXX Holding GmbH sind auf Ebene der Gesellschaft Aufwendungen für Ertragssteuern entstanden. Zum 31. Dezember 2021 wurden erstmalig Steuerrückstellungen in Höhe von 343 TEUR gebildet. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sanken hingegen auf 4.330 TEUR (Vorjahr 6.264 TEUR). Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonto beglichen und Forderungen regelmäßig innerhalb der festgelegten Zahlungsziele vereinnahmt. Zum Jahresende 2021 verfügte die Gesellschaft einschließlich Forderungen an den Gesellschafter aus einem Cash-Pooling-Verfahren über liquide Mittel von zusammen rd. 2.671 TEUR (Vorjahr rd. 1.617 TEUR). 5. Mitarbeiter Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich 152 kaufmännische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in 2020 waren es 155 Mitarbeiter. Zusätzlich wird eine Reihe von Ausbildungsplätzen bereitgehalten, die aber zentral von der LOXX Holding GmbH besetzt werden, da die Auszubildenden auch in anderen Unternehmen der ehemaligen Tochtergesellschaften tätig werden. 6. Chancen und Risiken Für das international überwiegend im ost-, süd- und westeuropäischen Raum tätige Unternehmen LOXX Logistics GmbH bestehen sowohl gesamtwirtschaftliche als auch branchenbezogene Risiken. Die Entwicklung des europäischen Handels nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Pandemie-Entwicklung hat maßgebliche Bedeutung für die Nachfrage nach den logistischen Dienstleistungen der Gesellschaft. Ein Rückgang der Exporte deutscher Unternehmen würde zu einem geringeren Auftragsvolumen und zu Umsatz- und Gewinneinbußen führen. Zudem kann durch politische Einflüsse der Export oder Import aus bzw. in bestimmte Fahrtgebiete wie Russland oder der Türkei nachlassen. Die Gesellschaft ist sich der hier bestehenden Risiken bewusst und beobachtet die Entwicklung, um zeitgerecht notwendige Anpassungsmaßnahmen ergreifen zu können. Die Gesellschaft baut auch die Systeme der Forderungssicherung beständig aus. Die Akquisition neuer Kundenbeziehungen gehört genauso zu den vorrangigen Zielen der Geschäftspolitik wie die Pflege einer hohen Kundenbindung. Ebenso ist die Bindung der eingesetzten Frachtführer an die Berichtsfirma ein wichtiges Ziel der Geschäftsleitung, um sicherstellen zu können, dass jederzeit ausreichend Frachtraum zur Verfügung steht, um die erhaltenen Aufträge durchführen zu können. Der Ausbau der Verbindungen in den osteuropäischen und asiatischen Raum, soweit er über Straße und Schiene zu erreichen ist, wird wie in der Vergangenheit forciert, um den Kunden der Gesellschaft einen verbesserten Service und ein breiter aufgestelltes Portfolio bieten zu können. Das gilt gleichermaßen auch für die hinzugekommenen Fahrtgebiete im übrigen Europa. Die nationalen Verkehre werden überwiegend durch Zusammenarbeit mit Speditionskooperationen bedient. Die im internationalen Verkehr tätige LOXX Logistics GmbH konnte an den Wachstumsraten des Warenaustausches partizipieren, das hat sich in den letzten Jahren von Jahr zu Jahr stabilisiert und führte zu einem in der Vergangenheit nicht unerheblichen Umsatzzuwachs, der allerdings schon 2018 zum Stillstand gekommen war, was auch auf die Bereinigung der Kundenstruktur und den Verzicht auf zu wenig Deckungsbeitrag bringenden Umsatz zurückzuführen war. Schon im Geschäftsjahr 2019 hatte sich der Umsatz um relevante 4,5 % vermindert und diese Entwicklung hat sich in 2020 auch durch die Rückwirkung der Pandemie mit weiteren fast 4,5 % fortgesetzt, während im Berichtsjahr der Umsatz wieder um relevante 10,33 % gesteigert werden konnte. Wirtschaftssanktionen oder gar ein Handelsembargo allerdings bedeutet den Rückgang oder gar den Ausfall dieser Transportmärkte. Die weitere Entwicklung wird also auch von den politischen Entscheidungsträgern in West und Ost beeinflusst sein. Schon im Jahr 2017 zeigte sich vor allem auch aufgrund der sinkenden Finanzkraft Russlands ein signifikanter Umsatzrückgang in dieser Region, der jedoch durch verstärkte Aktivitäten in anderen Regionen, insbesondere in den EU-Mitgliedsländern, aufgefangen wird. Im Geschäftsjahr 2019 hatte sich die Gesellschaft die Verstärkung der Transporte in und aus den Gebieten der sog. Maghreb-Staaten vorgenommen, dieser Prozess ist weiter im Aufbau befindlich. Die positive Entwicklung im Bereich der See- und Luftfracht fordert den weiteren Ausbau dieses Bereichs, um insbesondere, aber nicht nur, der mittelständischen Kundschaft ein umfassendes Produktportfolio anzubieten. Erfreulicherweise waren die Forderungsausfälle im Berichtsjahr in einem vertretbaren Umfang. Dieses ist u.a. durch ein aktives Forderungsmanagement, das auch im Jahr 2022 zur Sicherung der Einnahmen weiter ausgebaut wird, erfolgt. 7. Prognose Aufgrund der bisher positiven Entwicklung des Unternehmens während der Corona-Pandemie, des Krieges in der Ukraine, Streiks u.a. in Spanien und des EU Mobilitätspaket II geht die Loxx Logistics GmbH gestärkt hervor und rechnet für 2022 weiter mit einem positiven Wachstum. Die Liquiditätslage ist weiterhin gut, die Gesellschaft war und ist immer in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Gelsenkirchen, den 25. November 2022 Alexander Brockt, Geschäftsführer Ulrich Schröder, Geschäftsführer |
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