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WengertCollection GmbH & Co. KGPforzheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2010A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Personengesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB i. V. m. § 264a HGB. Die Gesellschaft nimmt die für kleine Gesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch. Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Dabei wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen, da die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist. Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen und die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. Der Bilanzansatz für die in den Vorräten enthaltenen Faconwerte wird nach der retrograden Bewertungsmethode ermittelt. Ausgehend vom Verkaufspreis werden der Gewinnaufschlag sowie die Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen. In den Vorräten ist Silber enthalten, das als Sachwertdarlehen entgeltlich überlassen wird. Die Gesellschaft ist verpflichtet, die Metallmengen in gleicher Art und Güte zum vereinbarten Fälligkeitszeitpunkt zurückzugeben. Die Darlehensverbindlichkeiten (vgl. "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen") sind grundsätzlich nach dem Imparitätsprinzip mit dem Nominalwert zum Zeichnungszeitpunkt zu passivieren. Da die geliehene Silbermenge jedoch permanent dem Produktionsprozess der Gesellschaft zur Verfügung steht, ist der aus der "Silber-Leihe" resultierende Bestand an Silber zum Bilanzstichtag mit dem ursprünglichen Nominalwert - und nicht nach dem strengeren Niederstwertprinzip - zu aktivieren (analoge Behandlung wie bei Deckungsgeschäften bei der Fremdwährungsumrechnung). Der Ausweis der entsprechenden Verbindlichkeit erfolgt in gleicher Höhe. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. C. Angaben zu einzelnen Posten der BilanzUmlaufvermögen Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter von € 323.765,06 (Vorjahr: € 241.820,46) ausgewiesen. Eigenkapital Zum 31. Dezember 2010 besteht ein nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil Kommanditisten in Höhe von € 293.552,51, der entsprechend § 268 Abs. 3 HGB auf der Aktivseite ausgewiesen ist. Der aktivische Ausweis "Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil Kommanditisten" ist gleichzusetzen mit der bilanziellen Überschuldung, nicht jedoch mit der Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechts. Wir gehen davon aus, dass die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist. Darüber hinaus wurden durch einzelne Gesellschafter und fremde Gläubiger Rangrücktritte erklärt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von € 993.548,59 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von € 83.100,00 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt T€ 459 durch Sicherungsübereignung und Sicherungsabtretung von Forderungen besichert. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 0,00 (Vorjahr: € 8.965,97) enthalten. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 9.881,72 (Vorjahr: € 9.532,11) ausgewiesen. D. Sonstige AngabenGeschäftsführung Die Geschäftsführung wird von der Komplementärin, der WengertCollection Verwaltungs-GmbH, ausgeübt. Geschäftsführer der Komplementärin waren im Geschäftsjahr 2010 Geschäftsführer
Anteilsbesitz An folgenden Unternehmen werden mindestens 20 % der Anteile gehalten:
Die Angaben zur Ars Vivendi GmbH, Pforzheim betreffen den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009. Konzernverhältnisse Die Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts unterbleibt, weil die Gesellschaft als Mutterunternehmen von der größenabhängigen Befreiungsmöglichkeit gemäß § 293 HGB Gebrauch macht. Persönlich haftender Gesellschafter Persönlich haftender Gesellschafter mit einem gezeichneten Kapital von € 25.000,00 ist die WengertCollection Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Pforzheim.
Pforzheim, 11. März 2011 Florian Kollmar, Geschäftsführer Uwe Pick, Geschäftsführer Bemerkung zur JahresabschlussfeststellungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der WengertCollection GmbH & Co. KG, Pforzheim wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 16. März 2011 festgestellt. |
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