Kochler Immobilien Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christina Kochler seit 15.8.2023 | Geschäftsführer |
Arne Kochler seit 15.8.2023 | Geschäftsführer |
Manfred Ernst Kochler seit 15.8.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kochler Group GmbH (vormals: Kochler Group GmbH & Co. KG)FeuchtwangenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Kochler Group GmbH ist eine familiengeführte mittelständische Unternehmensgruppe mit Sitz in Feuchtwangen, weiteren Standorten in Deutschland, der Schweiz, Polen, Tschechien und China. Zur Gruppe gehören die Segmente: - Handwerk Direkt: Unternehmen die sich mit der Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von bautechnischen und bauchemischen Produkten für den gewerblichen Handwerker beschäftigen. - B2C-Online: Unternehmen das innovative Produkte entwickelt, herstellt und vertreibt für den Endverbraucher - Innovative Produkte und Malerwerkzeuge: Unternehmen die innovative Produkte insb. Insektenschutzsysteme entwickeln, herstellen und vertreiben für Discounter, Baumärkte und andere Handelsunternehmen - Immobiliengesellschaft: Immobilienentwicklung, -vermietung und -verwaltung von nachhaltigen und werthaltigen Verwaltungsgebäuden sowie Logistik-/Produktionshallen, welche von der Unternehmensgruppe weitestgehend selbst genutzt werden. Hinter der Unternehmensgruppe stehen Innovation, Spezialisierung sowie der Fokus auf Kundennähe. Die Kochler Unternehmensgruppe ist darauf ausgerichtet den sich schnell wandelnden Kundenwünschen zielgerichtet und schnell anzupassen. Der Vertrieb des Produktportfolios erfolgt national als auch international. Der Konzern ist zum 01.01.2023 durch die Einbringung der mehrheitsvermittelnden Anteile an der Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH sowie Anteile an einer Immobiliengesellschaft entstanden. Da der operative Bereich des Konzerns ausschließlich in der Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH enthalten war, wird für Zwecke des Vergleichs mit dem Vorjahr in Bezug auf die Gewinn- und Verlustrechnung auf den Konzernabschluss der Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH zum 31.12.2022 abgestellt. 2. Forschung und Entwicklung Innovationen sehen wir als Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Durch innovative Vertriebskonzepte, Produktionsverfahren sowie innovative Produkte sichern wir uns einen starken Platz im Wettbewerb und bieten unseren Kunden gleichzeitig einen Mehrwert. Zum 31.12.2023 halten wir in der Kochler Gruppe 307 Schutzrechte und Patente/ Patentanmeldungen. Unsere Patentabteilung wird zentral gemanagt. Zusätzliche Unterstützung erhalten wir durch ein Team von spezialisierten Fachanwälten. Die innovative Grundeinstellung und Arbeitsatmosphäre in der Unternehmensgruppe werden durch die Geschäftsleitung gefördert. Die Innovationspipeline ist gut gefüllt und sorgt dafür, dass wir für unsere Kunden den Mehrwert von Morgen generieren können. Dadurch erreichen wir eine hohe Kundenbindung mit entsprechender Umsatzentwicklung. In die Entwicklung investieren wir kontinuierlich. Im Geschäftsjahr 2023 wurde erneut ein (niedriger) siebenstelliger Betrag investiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Berichtsjahr 2023 war von einem angespannten wirtschaftlichen und politischen Umfeld geprägt, mit mehreren geopolitischen Krisen. Die Weltwirtschaft BIP-Wachstum lag gerade einmal bei 2,7 %, bei einer Inflationsrate von 5,3 %. Die hohe Inflation führt allgemein zu einer restriktiven Geldpolitik. Während im Euro-Raum ein leichtes BIP-Wachstum mit + 0,6 % verzeichnet wurde, sank das BIP in Deutschland um - 0,2 %. Die hohe Energiepreise und steigenden Zinsen belasten die Konjunktur, die Bauinvestitionen gingen mit -2,7 % zurück, der private Konsum - 0,7 %. Die Rahmenbedingungen für Unternehmen sind vielschichtigen und ändern sich kontinuierlich. Nachdem durch die wirtschaftliche Abkühlung der Druck auf die Lieferkette im Laufe des Jahres nachgelassen hat, sind die Frachtkosten und Lieferzeiten mit Angriff der Huthi-Miliz auf Handelsschiffe im Roten Meer wieder deutlich angestiegen. In diesem gesamtwirtschaftlichen Umfeld konnte sich die Kochler-Unternehmensgruppe behaupten, auch aufgrund hoher Lieferfähigkeit und den Vertriebskanälen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Kochler-Unternehmensgruppe kann in Anbetracht der vielfältigen Herausforderungen auf ein zufriedenstellendes Jahr 2023 zurückblicken. Im Kerngeschäft sank der Umsatz um - 0,7 %. Im projektorientierten Geschäft mussten deutliche Umsatzrückgänge gemanagt werden, welche aufgrund der Überdispositionen unserer Kunden im Vorjahr absehbar waren. Die Investitionen in die Zukunft, insbesondere Mitarbeiter, Infrastruktur, strategische Lagerhaltung und die Digitalisierung werden zielgerichtet vorangetrieben, um die positive Entwicklung und das Geschäftsmodell nachhaltig abzusichern. Die Erwartungen an den Geschäftsverlauf waren durch Unsicherheit im Zusammenhang mit den geopolitischen Krisen geprägt, mit Folgeauswirkungen auf die Rohstoffbeschaffung, Lieferketten und Frachtkosten sowie nachfragehemmende Entwicklungen. Die Geschäftsentwicklung wurde von der Geschäftsführung weitestgehend richtig prognostiziert. Trotz schwierigem Marktumfeld mit Umsatzverlusten konnte das Betriebsergebnis auf dem guten Niveau gehalten werden. Die Umsatzrentabilität jedoch ist leicht gesunken, wohingegen im Vorjahr ein leichter Anstieg prognostiziert wurde. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass aufgrund des veränderten Konsolidierungskreises der Abgleich der tatsächlichen Entwicklung mit einer auf einer anderen Grundlage getroffenen Prognose nur eingeschränkt möglich ist. Wesentliche Garanten für den Gruppenerfolg waren die schnellen und konsequenten Umsetzungen von Managemententscheidungen, engagierte und flexible Mitarbeiter, unsere innovativen Produkte und Vertriebsstrukturen sowie eine hohe Lieferfähigkeit. a) Ertragslage
Umsatzerlöse von T€ 141.177 wurden im Berichtsjahr erwirtschaftet. Durch die kontinuierlichen Weiterentwicklungen speziell unserer Wachstumssegmente Handwerk Direkt und B2C-Online, konnten wir nur mit geringem marktkonformem Umsatzrückgang das Jahr abschließen. Das Projektgeschäft mit Baumärkten und Discountern litt durch die schwache Konsumnachfrage und Überdisposition unserer Kunden im Vorjahr, ein deutlicher zweistelliger Umsatzrückgang musste gemanagt werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen bei T€ 1.295. Wesentliche Sondereffekte waren nicht enthalten, so dass grds. davon auszugehen ist auch in folgenden Perioden ohne Sondereffekte ein ähnliches Niveau aufzuweisen. Der Materialaufwand ist aufgrund der Umsatzentwicklung gesunken auf T€ 69.682. Aufgrund eines Anstiegs der Mitarbeiterzahl hat sich der Personalaufwand auf T€ 26.978 erhöht. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betragen T€ 4.685. Eine Vergleichbarkeit mit dem Konzernabschluss der Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH zum 31.12.2022 ist an dieser Stelle aufgrund des geänderten Konsolidierungskreises nicht sachgerecht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sinken sich auf T€ 28.372. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die unter den Abschreibungen dargestellten Gründen zurückzuführen. Das Zinsergebnis liegt bei - T€ 1.099 gegenüber + TEUR 51 im Vorjahr, wesentlicher Treiber ist das stark gestiegene Zinsniveau und der geänderte Konsolidierungskreis. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Konzernjahresüberschuss im Verhältnis zu den Umsatzerlösen und beträgt im Berichtsjahr 5,9 %. Die Kennzahl hat sich insbesondere aufgrund der auf Wachstum ausgerichteten Personaleinstellungen, hohen Abschreibungen durch Investitionen in Infrastruktur als auch Kostensteigerungen in der Logistik wieder normalisiert. Den Cash Flow berechnen wir gemäß DRS 21 nach der indirekten Methode. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 27.222. Die Veränderung liegt hauptsächlich an der strategischen Investition in den Lageraufbau in den vorigen Geschäftsjahren, welche durch verbesserte Situation bei den globalen Lieferketten wieder teilweise rückgängig gemacht werden konnte. Das Steuerergebnis liegt unter dem Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis liegt aus unserer Sicht auf einem guten Niveau. Da die Unternehmensgruppe sich perspektivisch auf Wachstum ausrichtet, führt der aktuelle Umsatzrückgang zu einem Rückgang des Jahresergebnis. Einflussfaktoren sind im Wesentlichen die Mitarbeitereinstellungen und Investitionen in Infrastruktur und Digitalisierung, welche sich im Rahmen der Baukrise negativ auf die Umsatzrentabilität auswirken. b) Finanzlage Unsere Kapitalstruktur bietet ein stabiles Fundament für die neu ausgerichtete Unternehmensgruppe. Dies ist das Resultat der jahrelangen stabilen Ertragslage und zurückhaltenden Ausschüttungspolitik. Die Eigenkapitalquote liegt bei 39,9 % und legt den Grundstein für den zukünftigen Geschäftserfolg. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 46,4 % der Bilanzsumme aus. Finanziert wurden im wesentlichen Grundstücke und Gebäude. Im Berichtsjahr wurden Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über T€ 14.139 aufgenommen, getilgt wurde im Umfang von T€ 5.273. Die restliche Veränderung ist auf die leicht erhöhte Inanspruchnahme der Kontokorrentverbindlichkeiten zurückzuführen. Langfristige Investitionen sind durch unser Eigenkapital und langfristige Darlehen gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen, die Vorräte und die liquiden Mittel übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. c) Vermögenslage
Die immateriellen Vermögensgegenstände haben sich durch Investitionen in Web Shops und Konfiguratoren auf T€ 2.606 erhöht. Das Sachanlagevermögen liegt bei T€ 58.995. Die Finanzanlagen sind auf T€ 1.881 gesunken, was im Wesentlichen an Rückzahlungen der Ausleihungen liegt. Die Vorräte wurden gesenkt auf T€ 52.413. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen stabil bei T€ 6.350. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich für stabil. 3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Die Kundenzufriedenheit stellt für uns einen der wichtigsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren dar. Zu einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Um das positive Feedback und die Kundenzufriedenheit auch künftig zu gewährleisten, setzen wir auf Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität. Des Weiteren legen wir großen Wert auf die Belange der Mitarbeiter. Aus unserer Sicht ermöglichen wir unseren Mitarbeitern in allen Betrieben eine moderne und innovationsfördernde Arbeitsatmosphäre, welche der gesamten Unternehmensgruppe in Form einer äußerst hohen Mitarbeitertreue dient. Die Innovationen sind ein Grundpfeiler unserer Konzernstrategie und werden von uns definiert als neue Lösungen, die einen Mehrwert für unsere Kunden schaffen. Diese Innovationsmentalität leben unsere Mitarbeiter und erhalten den notwendigen Freiraum für kreatives Denken. Sie werden gezielt durch die jeweiligen Geschäftsführer und Geschäftsfeldentwickler unterstützt. Umweltverträgliches und verantwortungsvolles Wirtschaften ist in unserer Unternehmensphilosophie fest verankert. Mit verschiedenen ökologischen Maßnahmen innerhalb der Firmengruppe leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Seit Anfang 2020 ist die Gruppe ein zertifiziertes klimaneutrales Unternehmen. 4. Gesamtaussage Insgesamt sehen wir den Konzern in einer stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und sind sowohl mit der Umsatz- als auch Ergebnisentwicklung zufrieden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei quasi allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. III. Prognosebericht Die nachstehenden Einschätzungen enthalten Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen. Sie stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen werden. Sollten die der Prognose zugrunde liegenden Annahmen nicht oder Risiken eintreffen (wir verweisen auf den Risikobericht), können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse abweichen. Lt. aktueller Prognosen des ifo-Instituts wird für das Jahr 2024 lediglich eine Stagnation des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts für Deutschland erwartet. Aus unserer Sicht wird mit einer deutlichen europaweiten Konzentration auf wenige Mitbewerber zu rechnen sein. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Veränderungen in der Geschäftspolitik geplant. Unser Geschäftsmodell zeigt sich bis dato krisenresistent, aufgrund der Vertriebsstrukturen, unserem Produktportfolio und der hohen Lieferfähigkeit sind wir gefestigt in unseren Kundenverbindungen. Die Situation bei der Rohstoffbeschaffung und Lieferketten hat sich verbessert, die Frachtkosten bleiben volatil. Die Herausforderungen liegen wie im Vorjahr bei nachfragehemmenden Entwicklungen, welche durch den Ukrainekrieg und einhergehenden Sanktionen verstärkt wurden (hohe Inflation, Zinssteigerung bei Investitionskrediten, Einbruch der Baugenehmigungen, Verunsicherung durch politische Entscheidungen). In den kommenden Monaten dürften die Kaufkraftverluste der Konsumenten dank stärker steigenden Löhnen und sinkenden Inflationsraten nachlassen. In diesen volatilen Zeiten ist die weitere Geschäftsentwicklung allerdings nur schwer prognostizierbar. Wir gehen trotz allen Widrigkeiten von einem zufriedenstellenden Geschäftsverlauf in 2024 aus. Wir erwarten trotz leicht sinkender Umsätze speziell im Segment Handwerk Direkt, dass die Umsatzrentabilität nur moderat durch inflationsbedingte Mehrkosten sinkt und ein Betriebsergebnis auf leicht niedrigerem, aber dennoch gutem Niveau gehalten werden kann. Nachhaltige Investitionen in unsere Mitarbeiter, insbesondere die digitale Infrastruktur und strategische Lagerhaltung werden als zentraler Faktor unserer Geschäftsstrategie gesehen, um gesundes und erfolgreiches Wachstum der Unternehmensgruppe in der Zukunft zu ermöglichen. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV. Chancen- und Risikobericht Die Unternehmensgruppe ist am Markt gut etabliert und konnte ihre Wettbewerbsposition behaupten. Als Wettbewerber treten für unsere Gruppe vor allem global agierende Großunternehmen auf, welche den Markt durch steigende Integration und Wirtschaftlichkeit beeinflussen. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und Verlässlichkeit sowie durch die kontinuierliche Verbesserung und Digitalisierung der Prozesse und Arbeitsschritte in allen Konzernunternehmen. Unsere starke Rolle werden wir auch in Zukunft durch Neuentwicklungen und Patente absichern. Durch den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine am 24. Februar 2022 und die im Anschluss gegen Russland verhängten Sanktionen wird die Entwicklung der Weltwirtschaft negativ beeinflusst. Weitere internationale Krisenherde bestehen. Die noch zum Jahreswechsel 22/23 erwartete positive Entwicklung wurde gedämpft, die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen zur Eintrübung der Konsumlaune. Die massiv angestiegenen Kreditzinsen und Baustoffpreis belasten die Baubranche nachhaltig und somit unsere Hauptabsatzmärkte. Konjunkturelle Risiken sind mehr denn je gegeben. Unsere Strategie ist die damit verbundenen Fremdwährungs- und Zinsänderungsrisiken durch Derivate und Festzinsdarlehen abzusichern. Risiken der künftigen Entwicklungen sehen wir auch in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld mit sinkenden Verkaufspreisen, dem Fachkräftemangel, steigende Forderungsausfälle durch Insolvenzen, weshalb Umsatz- und Profitabilitätsziele in den kommenden Geschäftsjahren möglicherweise nicht erreicht werden können. Risiken aus dem Einsatz von IT begegnen wir durch den Einsatz fortschrittlicher Systeme und Prozesse. Die Kochler-Unternehmensgruppe ist auf qualifizierte, engagierte und leistungsfähige Mitarbeitende angewiesen. Wir versuchen daher unseren Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld zu offerieren, welches beste Leistung ermöglicht. Unsere Attraktivität als Arbeitgeber fördern wir durch Instrumente zur Vereinbarkeit von Berufs-, Privat- und Familienleben sowie umfangreichen Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir trotz von Unsicherheit geprägten Zeiten keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.
Feuchtwangen, den 20. September 2024 gez. Manfred Kochler gez. Christina Kochler gez. Arne Kochler BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben Die Kochler Group mbH hat ihren Sitz in Feuchtwangen und wird unter HRB 8194 beim Amtsgericht Ansbach geführt. Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Stichtag des Konzernabschlusses ist der 31. Dezember 2023. Dieser Stichtag ist zugleich der Bilanzstichtag aller einbezogenen Unternehmen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind bei den in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenständen und Schulden nach einheitlichen Grundsätzen im Vergleich zum Vorjahr beibehalten worden. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Die Darstellung in diesem Anhang erfolgt in T€, basierend auf den kaufmännischen Rundungsregeln. Durch die zukunftsgerichtete Neustrukturierung der Unternehmensgruppe mit geänderten Gesellschafterverhältnissen entsteht im Geschäftsjahr 2023 ein neuer Konzern mit der Konzernmutter Kochler Group GmbH. Der bisherige Konzern Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH wird erstkonsolidiert sowie die Immobiliengesellschaften. II. Konsolidierungsgrundsätze Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss wurden neben dem Konzernmutterunternehmen, der Kochler Group mbH, Feuchtwangen, folgende Tochterunternehmen einbezogen:
Die oben aufgeführten Gesellschaften werden aufgrund der dem Konzern zustehenden Mehrheit der Stimmrechte nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung gem. §§ 300 - 309 HGB in den Konzernabschluss einbezogen. Folgende Gesellschaften sind als Beteiligungen in dem Konzernabschluss ausgewiesen:
* Die Finanzkennzahlen entsprechen dem vorl. Abschluss des Geschäftsjahres 2023. ** Nomizz GmbH wurde im Geschäftsjahr 2021 gegründet. Die Finanzkennzahlen entsprechen dem finalen Abschluss des Geschäftsjahres 2022. Da sich der Geschäftserfolg nicht eingestellt hat, wird das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 liquidiert. Die Beteiligung wurde auf einen symbolischen Euro abgeschrieben. Angabe der Befreiung der Tochterunternehmen Folgende Tochtergesellschaften machen im Geschäftsjahr 2023 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB zur Offenlegung des Jahresabschlusses und Aufstellungserleichterungen Gebrauch: Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH, Feuchtwangen, MACS HOLDING GmbH, Feuchtwangen, Alfa GmbH, Ellwangen, die blizz-z Handwerk Direkt GmbH, Feuchtwangen, die craftego GmbH, Feuchtwangen, die D-TACK GmbH, Hüttlingen, die HausFux GmbH, Feuchtwangen, die easy life GmbH, Schillingsfürst, die empasa GmbH, Burgoberbach, die hecht international GmbH, Burgoberbach, die IPS GmbH, Selb, die mako GmbH, Burk, die Kochler Immobilien GmbH & Co. KG, Feuchtwangen, die Kochler Immobilien Verwaltungs GmbH, Feuchtwangen. Konsolidierungsmethoden Die Jahresabschlüsse sämtlicher einbezogener Unternehmen sind einheitlich nach den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung folgt der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten für die Anteile des Tochterunternehmens mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Zeitwert des Eigenkapitals zum Zeitpunkt des Erwerbs gemäß § 301 Abs. 1 HGB (Neubewertungsmethode). Die nicht dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sind innerhalb des Eigenkapitals im Posten „Nicht beherrschende Anteile“ ausgewiesen. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegenseitig verrechnet. Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge, Materialaufwand, sonstige betriebliche Aufwendungen, Zinsaufwendungen und Zinserträge sowie Aufwendungen und Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen gemäß § 305 Abs. 1 HGB verrechnet. Währungsumrechnung Die Vermögensgegenstände und Schulden in der Bilanz sowie die Aufwendungen und Erträge der Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaften, die ihren Sitz außerhalb des Euro-Währungsgebietes haben, werden entsprechend § 308a HGB nach dem modifizierten Stichtagskursverfahren des Geschäftsjahres umgerechnet. Dabei werden die Vermögensgegenstände und Schulden der Bilanz zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag und die Aufwendungen und Erträge aus der Gewinn- und Verlustrechnung zum Durchschnittskurs des Geschäftsjahres umgerechnet. Der Umrechnung des Eigenkapitals werden die historischen Mittelkurse zum Stichtag der Erstkonsolidierung zugrunde gelegt. Die Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung im Rahmen der Kapitalkonsolidierung und der Schuldenkonsolidierung werden erfolgsneutral unter dem Posten „Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung“ im Eigenkapital erfasst. Umrechnungsdifferenzen aus der Währungsumrechnung im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sowie erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 Euro wurden im Erwerbsjahr als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit der niedrigere beizulegende Wert unter den Anschaffungskosten liegt, wird dieser angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Herstellungskosten beinhalten auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Konzerneigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen betreffen Pensionszusagen an die Geschäftsführung. Sie wurden mittels versicherungsmathematischer Grundsätze unter Anwendung der PUC-Methode berechnet. Der Ermittlung liegen ein Rechnungszinsfuß von 1,78% (Vj. 1,87 %) sowie die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zu Grunde. Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern ergeben sich aus der zum Steuerrecht abweichenden Bewertung der Pensionsrückstellung. In Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB werden die hieraus resultierenden aktiven latenten Steuern auf Einzelabschlussebene nicht aktiviert. Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB ergeben sich nicht. IV. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzern-Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die sonstigen Ausleihungen beinhalten keine Gesellschafterdarlehen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Steuern in Höhe von T€ 1.967 enthalten. Als Gezeichnetes Kapital ist das Stammkapital der Muttergesellschaft ausgewiesen. Es entspricht der Eintragung im Handelsregister. Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich ein Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 585. Der Unterschiedsbetrag von Pensionsrückstellungen mittels 10-Jahres-Durchschnittszinssatz und den Pensionsrückstellungen mittels 7-Jahres-Durchschnittszinssatz in dessen Höhe eine Ausschüttungssperre besteht, beträgt T€ 5. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten T€ 1.047, für Abschluss- und Prüfungskosten T€ 200 und Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht T€ 44. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen i.H.v. T€ 2.003 enthalten. Es handelt sich hierbei um sonstige Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen kreditorische Debitoren T€ 2.686, Verbindlichkeiten aus Mietleasing T€ 1.705, sowie Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 2.408. Die Besicherung der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Grundschulden und selbstschuldnerische Bürgschaften. Die gesicherten Bankverbindlichkeiten valutieren zum 31.12.2023 in Höhe von T€ 52.109
Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen überwiegend Handelsumsätze mit Konsumgütern. Sie wurden mit ca. 80% im Inland und mit 20% im Ausland, überwiegend Europa, erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen periodenbezogenen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus KFZ- und Firmenradüberlassung T€ 427, Erträge aus Versicherungsleistungen T€ 173 Anlagenabgängen T€ 152, Kursgewinnen T€ 50, aus, Erstattungen aus dem Aufwendungsausgleichsgesetz T€ 114 sowie Erträge aus Photovoltaikanlagen T€ 93. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 71 aus der Herabsetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, Auflösungen von Rückstellungen sowie Erträge aus ausgebuchten Forderungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen periodenbezogenen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe T€ 13.676, Werbe- und Reisekosten T€ 6.460 sowie Raumkosten T€ 1.367 und EDV-Kosten T€ 919. Ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 260. Es handelt sich im Wesentlichen um Forderungsverluste und Einstellungen in die Einzelwertberichtigung. V. Sonstige Angaben Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Mitglieder des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens: Herr Manfred Kochler, Kaufmann Frau Christina Kochler, Diplom Betriebswirtin (FH) Herr Arne Kochler, Diplom-Betriebswirt (Universität) Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB analog wird Gebrauch gemacht. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Konditionen lagen nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden für die Restlaufzeit Leasingverpflichtungen für Kraftfahrzeuge, Fahrräder, Maschinen und EDV über insgesamt T€ 3.070. Die künftigen jährlichen Belastungen aus Verpflichtungen bestehender Mietverhältnisse betragen zum Stichtag 31.12.2023 T€ 255 und haben eine Restlaufzeit von ein bis zehn Jahren. Weitere Verpflichtungen bestehen in nicht bedeutender Höhe, auf eine Auflistung wird aus diesem Grunde verzichtet. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für die Konzernabschlussprüfung beträgt T€ 53 Mitarbeiter Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Konzern beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug damit 627. Derivate Finanzinstrumente Zur Absicherung künftiger Währungsrisiken wurden Devisentermin- und Optionsgeschäfte abgeschlossen, zum Bilanzstichtag in Höhe von TUSD 3.425, TJPY 43.000 und TCNY 47.870. Die Absicherung beziehen sich auf ausgehende USD/JPY/CNY-Zahlungen für künftige Lieferungen, vornehmlich aus Asien und bilden demnach eine Bewertungseinheit. Die Messung der Wirksamkeit erfolgt über die Critical Term Match-Methode. Zum Bilanzstichtag ergeben sich aus den abgeschlossenen Devisenabsicherungen positive Marktwerte i.H.v. T€ 19 und negative Marktwerte i.H.v. T€ 190. Zudem wurden zur Absicherung künftiger Zinsrisiken Zinsswaps abgeschlossen, zum Bilanzstichtag i.H.v. von T€ 4.464. Die Absicherung bezieht sich auf die Sockelinanspruchnahme der Betriebsmittellinie und bildet demnach eine Bewertungseinheit, zum Bilanzstichtag mit negativem Marktwert i.H.v. T€ 18. VI. Angaben zur Kapitalflussrechnung Die Konzernkapitalflussrechnung ist angelehnt an den Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 des Deutschen Rechnungslegungsstandards Committee (DRSC) und dient der Darstellung der Entwicklung der Liquidität und Finanzkraft des Konzerns. Dabei werden die Zahlungsströme nach den Cashflows der laufenden Geschäftstätigkeit sowie aus der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit gesondert dargestellt. Der Finanzmittelfonds der Konzernkapitalflussrechnung entspricht den Bilanzposten „Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten“ und dem Teil der „Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten“, welcher die „Kontokorrentinanspruchnahme“ betrifft.
VII. Angaben und Erläuterungen zum Konzerneigenkapital Die Darstellung des Konzerneigenkapitalspiegels ist angelehnt an den Deutschen Rechnunglegungs Standard Nr. 22 des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC). Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital unterliegt einer Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 5. VIII. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine-Kriegs wird auf die Darstellungen im Lagebericht verwiesen. IX. Ergebnisverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDie gesetzlichen Vertreter des Mutterunternehmens schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn bei der Muttergesellschaft von T€ 7.676 auf neue Rechnung vorzutragen.
Feuchtwangen, den 20. September 2024 Manfred Kochler Christina Kochler Arne Kochler
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kochler Group GmbH, Feuchtwangen: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Kochler Group GmbH, Feuchtwangen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Kochler Group GmbH, Feuchtwangen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ansbach, den 20. September 2024 Rödl & Partner GmbH Prof. Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer Appel, Wirtschaftsprüfer |
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