Stammdaten

Register
Amtsgericht Ansbach HRB 8194
Eingetragen
15.8.2023
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt: Die Begründung oder der Erwerb, das Halten, Verwalten und die Veräußerung von unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungen im In- und Ausland an Unternehmen jeglicher Art sowie die Erbringung von Dienstleistungen für diese Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christina Kochler
seit 15.8.2023
Geschäftsführer
Arne Kochler
seit 15.8.2023
Geschäftsführer
Manfred Ernst Kochler
seit 15.8.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Christina Kochler
Dinkelsbühl
108.500 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kochler Group GmbH (vormals: Kochler Group GmbH & Co. KG)

Feuchtwangen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Kochler Group GmbH ist eine familiengeführte mittelständische Unternehmensgruppe mit Sitz in Feuchtwangen, weiteren Standorten in Deutschland, der Schweiz, Polen, Tschechien und China.

Zur Gruppe gehören die Segmente:

- Handwerk Direkt: Unternehmen die sich mit der Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von bautechnischen und bauchemischen Produkten für den gewerblichen Handwerker beschäftigen.

- B2C-Online: Unternehmen das innovative Produkte entwickelt, herstellt und vertreibt für den Endverbraucher

- Innovative Produkte und Malerwerkzeuge: Unternehmen die innovative Produkte insb. Insektenschutzsysteme entwickeln, herstellen und vertreiben für Discounter, Baumärkte und andere Handelsunternehmen

- Immobiliengesellschaft: Immobilienentwicklung, -vermietung und -verwaltung von nachhaltigen und werthaltigen Verwaltungsgebäuden sowie Logistik-/Produktionshallen, welche von der Unternehmensgruppe weitestgehend selbst genutzt werden.

Hinter der Unternehmensgruppe stehen Innovation, Spezialisierung sowie der Fokus auf Kundennähe. Die Kochler Unternehmensgruppe ist darauf ausgerichtet den sich schnell wandelnden Kundenwünschen zielgerichtet und schnell anzupassen.

Der Vertrieb des Produktportfolios erfolgt national als auch international.

Der Konzern ist zum 01.01.2023 durch die Einbringung der mehrheitsvermittelnden Anteile an der Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH sowie Anteile an einer Immobiliengesellschaft entstanden. Da der operative Bereich des Konzerns ausschließlich in der Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH enthalten war, wird für Zwecke des Vergleichs mit dem Vorjahr in Bezug auf die Gewinn- und Verlustrechnung auf den Konzernabschluss der Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH zum 31.12.2022 abgestellt.

2. Forschung und Entwicklung

Innovationen sehen wir als Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Durch innovative Vertriebskonzepte, Produktionsverfahren sowie innovative Produkte sichern wir uns einen starken Platz im Wettbewerb und bieten unseren Kunden gleichzeitig einen Mehrwert.

Zum 31.12.2023 halten wir in der Kochler Gruppe 307 Schutzrechte und Patente/ Patentanmeldungen. Unsere Patentabteilung wird zentral gemanagt. Zusätzliche Unterstützung erhalten wir durch ein Team von spezialisierten Fachanwälten.

Die innovative Grundeinstellung und Arbeitsatmosphäre in der Unternehmensgruppe werden durch die Geschäftsleitung gefördert. Die Innovationspipeline ist gut gefüllt und sorgt dafür, dass wir für unsere Kunden den Mehrwert von Morgen generieren können. Dadurch erreichen wir eine hohe Kundenbindung mit entsprechender Umsatzentwicklung.

In die Entwicklung investieren wir kontinuierlich. Im Geschäftsjahr 2023 wurde erneut ein (niedriger) siebenstelliger Betrag investiert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Berichtsjahr 2023 war von einem angespannten wirtschaftlichen und politischen Umfeld geprägt, mit mehreren geopolitischen Krisen. Die Weltwirtschaft BIP-Wachstum lag gerade einmal bei 2,7 %, bei einer Inflationsrate von 5,3 %. Die hohe Inflation führt allgemein zu einer restriktiven Geldpolitik.

Während im Euro-Raum ein leichtes BIP-Wachstum mit + 0,6 % verzeichnet wurde, sank das BIP in Deutschland um - 0,2 %. Die hohe Energiepreise und steigenden Zinsen belasten die Konjunktur, die Bauinvestitionen gingen mit -2,7 % zurück, der private Konsum - 0,7 %.

Die Rahmenbedingungen für Unternehmen sind vielschichtigen und ändern sich kontinuierlich. Nachdem durch die wirtschaftliche Abkühlung der Druck auf die Lieferkette im Laufe des Jahres nachgelassen hat, sind die Frachtkosten und Lieferzeiten mit Angriff der Huthi-Miliz auf Handelsschiffe im Roten Meer wieder deutlich angestiegen.

In diesem gesamtwirtschaftlichen Umfeld konnte sich die Kochler-Unternehmensgruppe behaupten, auch aufgrund hoher Lieferfähigkeit und den Vertriebskanälen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Kochler-Unternehmensgruppe kann in Anbetracht der vielfältigen Herausforderungen auf ein zufriedenstellendes Jahr 2023 zurückblicken. Im Kerngeschäft sank der Umsatz um - 0,7 %. Im projektorientierten Geschäft mussten deutliche Umsatzrückgänge gemanagt werden, welche aufgrund der Überdispositionen unserer Kunden im Vorjahr absehbar waren.

Die Investitionen in die Zukunft, insbesondere Mitarbeiter, Infrastruktur, strategische Lagerhaltung und die Digitalisierung werden zielgerichtet vorangetrieben, um die positive Entwicklung und das Geschäftsmodell nachhaltig abzusichern.

Die Erwartungen an den Geschäftsverlauf waren durch Unsicherheit im Zusammenhang mit den geopolitischen Krisen geprägt, mit Folgeauswirkungen auf die Rohstoffbeschaffung, Lieferketten und Frachtkosten sowie nachfragehemmende Entwicklungen. Die Geschäftsentwicklung wurde von der Geschäftsführung weitestgehend richtig prognostiziert. Trotz schwierigem Marktumfeld mit Umsatzverlusten konnte das Betriebsergebnis auf dem guten Niveau gehalten werden. Die Umsatzrentabilität jedoch ist leicht gesunken, wohingegen im Vorjahr ein leichter Anstieg prognostiziert wurde. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass aufgrund des veränderten Konsolidierungskreises der Abgleich der tatsächlichen Entwicklung mit einer auf einer anderen Grundlage getroffenen Prognose nur eingeschränkt möglich ist.

Wesentliche Garanten für den Gruppenerfolg waren die schnellen und konsequenten Umsetzungen von Managemententscheidungen, engagierte und flexible Mitarbeiter, unsere innovativen Produkte und Vertriebsstrukturen sowie eine hohe Lieferfähigkeit.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
T€
Betriebsergebnis 12.798
Zinsergebnis -1.099
Steuerergebnis -3.407
Jahresergebnis 8.292

Umsatzerlöse von T€ 141.177 wurden im Berichtsjahr erwirtschaftet. Durch die kontinuierlichen Weiterentwicklungen speziell unserer Wachstumssegmente Handwerk Direkt und B2C-Online, konnten wir nur mit geringem marktkonformem Umsatzrückgang das Jahr abschließen. Das Projektgeschäft mit Baumärkten und Discountern litt durch die schwache Konsumnachfrage und Überdisposition unserer Kunden im Vorjahr, ein deutlicher zweistelliger Umsatzrückgang musste gemanagt werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen bei T€ 1.295. Wesentliche Sondereffekte waren nicht enthalten, so dass grds. davon auszugehen ist auch in folgenden Perioden ohne Sondereffekte ein ähnliches Niveau aufzuweisen.

Der Materialaufwand ist aufgrund der Umsatzentwicklung gesunken auf T€ 69.682.

Aufgrund eines Anstiegs der Mitarbeiterzahl hat sich der Personalaufwand auf T€ 26.978 erhöht.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betragen T€ 4.685. Eine Vergleichbarkeit mit dem Konzernabschluss der Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH zum 31.12.2022 ist an dieser Stelle aufgrund des geänderten Konsolidierungskreises nicht sachgerecht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sinken sich auf T€ 28.372. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die unter den Abschreibungen dargestellten Gründen zurückzuführen.

Das Zinsergebnis liegt bei - T€ 1.099 gegenüber + TEUR 51 im Vorjahr, wesentlicher Treiber ist das stark gestiegene Zinsniveau und der geänderte Konsolidierungskreis.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Konzernjahresüberschuss im Verhältnis zu den Umsatzerlösen und beträgt im Berichtsjahr 5,9 %. Die Kennzahl hat sich insbesondere aufgrund der auf Wachstum ausgerichteten Personaleinstellungen, hohen Abschreibungen durch Investitionen in Infrastruktur als auch Kostensteigerungen in der Logistik wieder normalisiert.

Den Cash Flow berechnen wir gemäß DRS 21 nach der indirekten Methode. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 27.222. Die Veränderung liegt hauptsächlich an der strategischen Investition in den Lageraufbau in den vorigen Geschäftsjahren, welche durch verbesserte Situation bei den globalen Lieferketten wieder teilweise rückgängig gemacht werden konnte.

Das Steuerergebnis liegt unter dem Vorjahresniveau.

Das Jahresergebnis liegt aus unserer Sicht auf einem guten Niveau. Da die Unternehmensgruppe sich perspektivisch auf Wachstum ausrichtet, führt der aktuelle Umsatzrückgang zu einem Rückgang des Jahresergebnis. Einflussfaktoren sind im Wesentlichen die Mitarbeitereinstellungen und Investitionen in Infrastruktur und Digitalisierung, welche sich im Rahmen der Baukrise negativ auf die Umsatzrentabilität auswirken.

b) Finanzlage

Unsere Kapitalstruktur bietet ein stabiles Fundament für die neu ausgerichtete Unternehmensgruppe. Dies ist das Resultat der jahrelangen stabilen Ertragslage und zurückhaltenden Ausschüttungspolitik. Die Eigenkapitalquote liegt bei 39,9 % und legt den Grundstein für den zukünftigen Geschäftserfolg.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 46,4 % der Bilanzsumme aus. Finanziert wurden im wesentlichen Grundstücke und Gebäude. Im Berichtsjahr wurden Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über T€ 14.139 aufgenommen, getilgt wurde im Umfang von T€ 5.273. Die restliche Veränderung ist auf die leicht erhöhte Inanspruchnahme der Kontokorrentverbindlichkeiten zurückzuführen.

Langfristige Investitionen sind durch unser Eigenkapital und langfristige Darlehen gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen, die Vorräte und die liquiden Mittel übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Aktiva Geschäftsjahr
T€
Anlagevermögen 63.482
Kurzfristige Vermögenswerte 61.983
Liquide Mittel 6.489
Rechnungsabgrenzungsposten 408
Passiva
Eigenkapital 52.776
Langfristiges Fremdkapital 18.581
Mittelfristiges Fremdkapital 26.492
Kurzfristiges Fremdkapital 34.459
Rechnungsabgrenzungsposten 54
Bilanzsumme 132.362

Die immateriellen Vermögensgegenstände haben sich durch Investitionen in Web Shops und Konfiguratoren auf T€ 2.606 erhöht. Das Sachanlagevermögen liegt bei T€ 58.995. Die Finanzanlagen sind auf T€ 1.881 gesunken, was im Wesentlichen an Rückzahlungen der Ausleihungen liegt.

Die Vorräte wurden gesenkt auf T€ 52.413.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen stabil bei T€ 6.350.

Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich für stabil.

3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Kunden

Mitarbeiter

Innovationen

Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Die Kundenzufriedenheit stellt für uns einen der wichtigsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren dar. Zu einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Um das positive Feedback und die Kundenzufriedenheit auch künftig zu gewährleisten, setzen wir auf Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität.

Des Weiteren legen wir großen Wert auf die Belange der Mitarbeiter. Aus unserer Sicht ermöglichen wir unseren Mitarbeitern in allen Betrieben eine moderne und innovationsfördernde Arbeitsatmosphäre, welche der gesamten Unternehmensgruppe in Form einer äußerst hohen Mitarbeitertreue dient.

Die Innovationen sind ein Grundpfeiler unserer Konzernstrategie und werden von uns definiert als neue Lösungen, die einen Mehrwert für unsere Kunden schaffen. Diese Innovationsmentalität leben unsere Mitarbeiter und erhalten den notwendigen Freiraum für kreatives Denken. Sie werden gezielt durch die jeweiligen Geschäftsführer und Geschäftsfeldentwickler unterstützt.

Umweltverträgliches und verantwortungsvolles Wirtschaften ist in unserer Unternehmensphilosophie fest verankert. Mit verschiedenen ökologischen Maßnahmen innerhalb der Firmengruppe leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Seit Anfang 2020 ist die Gruppe ein zertifiziertes klimaneutrales Unternehmen.

4. Gesamtaussage

Insgesamt sehen wir den Konzern in einer stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und sind sowohl mit der Umsatz- als auch Ergebnisentwicklung zufrieden.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei quasi allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt.

III. Prognosebericht

Die nachstehenden Einschätzungen enthalten Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen. Sie stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen werden. Sollten die der Prognose zugrunde liegenden Annahmen nicht oder Risiken eintreffen (wir verweisen auf den Risikobericht), können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse abweichen.

Lt. aktueller Prognosen des ifo-Instituts wird für das Jahr 2024 lediglich eine Stagnation des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts für Deutschland erwartet.

Aus unserer Sicht wird mit einer deutlichen europaweiten Konzentration auf wenige Mitbewerber zu rechnen sein. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Veränderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Unser Geschäftsmodell zeigt sich bis dato krisenresistent, aufgrund der Vertriebsstrukturen, unserem Produktportfolio und der hohen Lieferfähigkeit sind wir gefestigt in unseren Kundenverbindungen. Die Situation bei der Rohstoffbeschaffung und Lieferketten hat sich verbessert, die Frachtkosten bleiben volatil. Die Herausforderungen liegen wie im Vorjahr bei nachfragehemmenden Entwicklungen, welche durch den Ukrainekrieg und einhergehenden Sanktionen verstärkt wurden (hohe Inflation, Zinssteigerung bei Investitionskrediten, Einbruch der Baugenehmigungen, Verunsicherung durch politische Entscheidungen). In den kommenden Monaten dürften die Kaufkraftverluste der Konsumenten dank stärker steigenden Löhnen und sinkenden Inflationsraten nachlassen. In diesen volatilen Zeiten ist die weitere Geschäftsentwicklung allerdings nur schwer prognostizierbar.

Wir gehen trotz allen Widrigkeiten von einem zufriedenstellenden Geschäftsverlauf in 2024 aus. Wir erwarten trotz leicht sinkender Umsätze speziell im Segment Handwerk Direkt, dass die Umsatzrentabilität nur moderat durch inflationsbedingte Mehrkosten sinkt und ein Betriebsergebnis auf leicht niedrigerem, aber dennoch gutem Niveau gehalten werden kann. Nachhaltige Investitionen in unsere Mitarbeiter, insbesondere die digitale Infrastruktur und strategische Lagerhaltung werden als zentraler Faktor unserer Geschäftsstrategie gesehen, um gesundes und erfolgreiches Wachstum der Unternehmensgruppe in der Zukunft zu ermöglichen.

Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Unternehmensgruppe ist am Markt gut etabliert und konnte ihre Wettbewerbsposition behaupten. Als Wettbewerber treten für unsere Gruppe vor allem global agierende Großunternehmen auf, welche den Markt durch steigende Integration und Wirtschaftlichkeit beeinflussen. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und Verlässlichkeit sowie durch die kontinuierliche Verbesserung und Digitalisierung der Prozesse und Arbeitsschritte in allen Konzernunternehmen.

Unsere starke Rolle werden wir auch in Zukunft durch Neuentwicklungen und Patente absichern.

Durch den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine am 24. Februar 2022 und die im Anschluss gegen Russland verhängten Sanktionen wird die Entwicklung der Weltwirtschaft negativ beeinflusst. Weitere internationale Krisenherde bestehen. Die noch zum Jahreswechsel 22/23 erwartete positive Entwicklung wurde gedämpft, die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen zur Eintrübung der Konsumlaune. Die massiv angestiegenen Kreditzinsen und Baustoffpreis belasten die Baubranche nachhaltig und somit unsere Hauptabsatzmärkte.

Konjunkturelle Risiken sind mehr denn je gegeben. Unsere Strategie ist die damit verbundenen Fremdwährungs- und Zinsänderungsrisiken durch Derivate und Festzinsdarlehen abzusichern. Risiken der künftigen Entwicklungen sehen wir auch in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld mit sinkenden Verkaufspreisen, dem Fachkräftemangel, steigende Forderungsausfälle durch Insolvenzen, weshalb Umsatz- und Profitabilitätsziele in den kommenden Geschäftsjahren möglicherweise nicht erreicht werden können.

Risiken aus dem Einsatz von IT begegnen wir durch den Einsatz fortschrittlicher Systeme und Prozesse.

Die Kochler-Unternehmensgruppe ist auf qualifizierte, engagierte und leistungsfähige Mitarbeitende angewiesen. Wir versuchen daher unseren Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld zu offerieren, welches beste Leistung ermöglicht. Unsere Attraktivität als Arbeitgeber fördern wir durch Instrumente zur Vereinbarkeit von Berufs-, Privat- und Familienleben sowie umfangreichen Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir trotz von Unsicherheit geprägten Zeiten keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Feuchtwangen, den 20. September 2024

gez. Manfred Kochler

gez. Christina Kochler

gez. Arne Kochler

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
01.01.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 63.482.428,95 64.167.412,56
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.606.178,61 2.278.750,22
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.114.541,43 1.850.590,99
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.003,00 5.678,00
3. Geleistete Anzahlungen 486.634,18 422.481,23
II. Sachanlagen 58.994.764,09 58.563.861,59
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.796.947,87 45.348.846,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.155.030,00 2.597.818,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.727.609,70 6.005.212,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.315.176,52 4.611.983,68
III. Finanzanlagen 1.881.486,25 3.324.800,75
1. Beteiligungen 1.876.436,25 2.045.500,75
2. Sonstige Ausleihungen 5.050,00 1.279.300,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 68.471.987,32 75.975.374,14
I. Vorräte 52.412.594,12 61.090.491,11
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.505.063,40 1.979.996,34
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 48.899.707,46 58.407.627,72
3. Geleistete Anzahlungen 2.007.823,26 702.867,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.570.825,26 11.896.955,04
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.350.012,09 6.136.458,35
2. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 0,00 97.828,36
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.220.813,17 5.662.668,33
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.488.567,94 2.987.927,99
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 407.937,58 400.704,70
132.362.353,85 140.543.491,40

PASSIVA

31.12.2023
EUR
01.01.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 52.776.405,12 45.684.225,57
I. Gezeichnetes Kapital 98.500,00 98.500,00
II. Kapitalrücklage 6.189.355,57 6.189.355,57
III. Gewinnrücklagen 31.887.493,48 32.195.998,40
IV. Konzernbilanzgewinn 8.063.588,39 0,00
V. Nicht beherrschende Anteile 6.404.581,01 7.200.371,60
VI. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 132.886,67 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.187.855,01 3.958.538,37
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 585.182,00 608.625,00
2. Steuerrückstellungen 1.073.801,00 1.535.916,13
3. Sonstige Rückstellungen 1.528.872,01 1.813.997,24
C. VERBINDLICHKEITEN 76.343.851,38 90.818.440,56
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 61.431.895,09 50.422.241,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 21.393,21 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.790.914,62 5.521.934,49
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 22.616,22
5. Sonstige Verbindlichkeiten 10.099.648,46 34.851.648,85
- davon aus Steuern: EUR 2.408.176,22 (01.01.2023: EUR 331.815,02)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 12.048,59 (01.01.2023: EUR 8.517,91)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 54.242,34 82.286,90
132.362.353,85 140.543.491,40

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
1. Umsatzerlöse 141.177.322,91
2. Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen -20.186,24
3. Gesamtleistung 141.157.136,67
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.295.063,63
5. Materialaufwand -69.681.544,43
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -69.148.071,66
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -533.472,77
6. Personalaufwand -26.978.247,02
a) Löhne und Gehälter -21.796.541,37
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.181.705,65
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.684.754,29
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -28.371.825,67
9. Betriebsergebnis 12.735.828,89
10. Erträge aus Beteiligungen 231.354,21
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 162.437,77
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -169.064,50
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.261.759,53
- davon aus Abzinsung: EUR 11.076,98 (Vorjahr: EUR 11.097,13)
14. Finanzergebnis -1.037.032,05
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.318.122,72
16. Ergebnis nach Steuern 8.380.674,12
17. Sonstige Steuern -88.533,92
18. Konzernjahresüberschuss 8.292.140,20
19. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn -228.551,81
20. Konzernbilanzgewinn 8.063.588,39

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Kochler Group mbH hat ihren Sitz in Feuchtwangen und wird unter HRB 8194 beim Amtsgericht Ansbach geführt.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Stichtag des Konzernabschlusses ist der 31. Dezember 2023. Dieser Stichtag ist zugleich der Bilanzstichtag aller einbezogenen Unternehmen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind bei den in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenständen und Schulden nach einheitlichen Grundsätzen im Vergleich zum Vorjahr beibehalten worden.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Die Darstellung in diesem Anhang erfolgt in T€, basierend auf den kaufmännischen Rundungsregeln.

Durch die zukunftsgerichtete Neustrukturierung der Unternehmensgruppe mit geänderten Gesellschafterverhältnissen entsteht im Geschäftsjahr 2023 ein neuer Konzern mit der Konzernmutter Kochler Group GmbH. Der bisherige Konzern Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH wird erstkonsolidiert sowie die Immobiliengesellschaften.

II. Konsolidierungsgrundsätze

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden neben dem Konzernmutterunternehmen, der Kochler Group mbH, Feuchtwangen, folgende Tochterunternehmen einbezogen:

Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil
%
Kapitalanteil
T€
Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH Feuchtwangen 93 26
MACS HOLDING GmbH Feuchtwangen 100 25
Handwerk Direkt
Alfa GmbH Ellwangen 100 25
blizz-z Handwerk Direkt GmbH Feuchtwangen 100 25
blizz-z Schweiz AG Ramsen, Schweiz 100 46
craftego GmbH Feuchtwangen 100 25
D-TACK GmbH Hüttlingen 100 25,6
HausFux GmbH Feuchtwangen 100 25
Handel innovativer Produkte
easy life GmbH Schillingsfürst 100 25
empasa GmbH Burgoberbach 100 25
hecht international GmbH Burgoberbach 100 25
IPS GmbH Selb 100 25
mako GmbH Burk 94,9 25,6
Immobiliengesellschaften
Kochler Immobilien GmbH & Co. KG Feuchtwangen 89,9 9,0
Kochler Immobilien Verwaltungs GmbH Feuchtwangen 100 25
Auslandsgesellschaften (außerhalb D-A-CH Region)
Haike Building Materials Co., Ltd. Hengshui, China 100 450
mako color s.r.o. Ledce, Tschechien 47,50 7,4
MAKO POLSKA Sp. z.o.o. Krakau, Polen 28,34 33,0

Die oben aufgeführten Gesellschaften werden aufgrund der dem Konzern zustehenden Mehrheit der Stimmrechte nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung gem. §§ 300 - 309 HGB in den Konzernabschluss einbezogen.

Folgende Gesellschaften sind als Beteiligungen in dem Konzernabschluss ausgewiesen:

Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil
%
Eigenkapital
T€
Ergebnis
T€
Hebei Charlotte Enterprise Co., Ltd.* Shijiazhuang, China 20 7.583 1.154
Nomizz GmbH Feuchtwangen 20 9 -1

* Die Finanzkennzahlen entsprechen dem vorl. Abschluss des Geschäftsjahres 2023.

** Nomizz GmbH wurde im Geschäftsjahr 2021 gegründet. Die Finanzkennzahlen entsprechen dem finalen Abschluss des Geschäftsjahres 2022. Da sich der Geschäftserfolg nicht eingestellt hat, wird das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 liquidiert. Die Beteiligung wurde auf einen symbolischen Euro abgeschrieben.

Angabe der Befreiung der Tochterunternehmen

Folgende Tochtergesellschaften machen im Geschäftsjahr 2023 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB zur Offenlegung des Jahresabschlusses und Aufstellungserleichterungen Gebrauch: Kochler Beteiligungsgesellschaft mbH, Feuchtwangen, MACS HOLDING GmbH, Feuchtwangen, Alfa GmbH, Ellwangen, die blizz-z Handwerk Direkt GmbH, Feuchtwangen, die craftego GmbH, Feuchtwangen, die D-TACK GmbH, Hüttlingen, die HausFux GmbH, Feuchtwangen, die easy life GmbH, Schillingsfürst, die empasa GmbH, Burgoberbach, die hecht international GmbH, Burgoberbach, die IPS GmbH, Selb, die mako GmbH, Burk, die Kochler Immobilien GmbH & Co. KG, Feuchtwangen, die Kochler Immobilien Verwaltungs GmbH, Feuchtwangen.

Konsolidierungsmethoden

Die Jahresabschlüsse sämtlicher einbezogener Unternehmen sind einheitlich nach den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung folgt der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten für die Anteile des Tochterunternehmens mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Zeitwert des Eigenkapitals zum Zeitpunkt des Erwerbs gemäß § 301 Abs. 1 HGB (Neubewertungsmethode).

Die nicht dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sind innerhalb des Eigenkapitals im Posten „Nicht beherrschende Anteile“ ausgewiesen.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegenseitig verrechnet.

Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge, Materialaufwand, sonstige betriebliche Aufwendungen, Zinsaufwendungen und Zinserträge sowie Aufwendungen und Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen gemäß § 305 Abs. 1 HGB verrechnet.

Währungsumrechnung

Die Vermögensgegenstände und Schulden in der Bilanz sowie die Aufwendungen und Erträge der Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaften, die ihren Sitz außerhalb des Euro-Währungsgebietes haben, werden entsprechend § 308a HGB nach dem modifizierten Stichtagskursverfahren des Geschäftsjahres umgerechnet. Dabei werden die Vermögensgegenstände und Schulden der Bilanz zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag und die Aufwendungen und Erträge aus der Gewinn- und Verlustrechnung zum Durchschnittskurs des Geschäftsjahres umgerechnet. Der Umrechnung des Eigenkapitals werden die historischen Mittelkurse zum Stichtag der Erstkonsolidierung zugrunde gelegt.

Die Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung im Rahmen der Kapitalkonsolidierung und der Schuldenkonsolidierung werden erfolgsneutral unter dem Posten „Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung“ im Eigenkapital erfasst.

Umrechnungsdifferenzen aus der Währungsumrechnung im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sowie erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 Euro wurden im Erwerbsjahr als Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit der niedrigere beizulegende Wert unter den Anschaffungskosten liegt, wird dieser angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Herstellungskosten beinhalten auch angemessene Teile der Gemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Konzerneigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen betreffen Pensionszusagen an die Geschäftsführung. Sie wurden mittels versicherungsmathematischer Grundsätze unter Anwendung der PUC-Methode berechnet. Der Ermittlung liegen ein Rechnungszinsfuß von 1,78% (Vj. 1,87 %) sowie die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zu Grunde. Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern ergeben sich aus der zum Steuerrecht abweichenden Bewertung der Pensionsrückstellung. In Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB werden die hieraus resultierenden aktiven latenten Steuern auf Einzelabschlussebene nicht aktiviert.

Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB ergeben sich nicht.

IV. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzern-Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Die sonstigen Ausleihungen beinhalten keine Gesellschafterdarlehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Steuern in Höhe von T€ 1.967 enthalten.

Als Gezeichnetes Kapital ist das Stammkapital der Muttergesellschaft ausgewiesen. Es entspricht der Eintragung im Handelsregister.

Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich ein Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 585. Der Unterschiedsbetrag von Pensionsrückstellungen mittels 10-Jahres-Durchschnittszinssatz und den Pensionsrückstellungen mittels 7-Jahres-Durchschnittszinssatz in dessen Höhe eine Ausschüttungssperre besteht, beträgt T€ 5.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten T€ 1.047, für Abschluss- und Prüfungskosten T€ 200 und Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht T€ 44.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen i.H.v. T€ 2.003 enthalten. Es handelt sich hierbei um sonstige Verbindlichkeiten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen kreditorische Debitoren T€ 2.686, Verbindlichkeiten aus Mietleasing T€ 1.705, sowie Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 2.408.

Die Besicherung der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Grundschulden und selbstschuldnerische Bürgschaften. Die gesicherten Bankverbindlichkeiten valutieren zum 31.12.2023 in Höhe von T€ 52.109

Verbindlichkeiten Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit 1-5 Jahre
T€
Restlaufzeit > 5 Jahre
T€
Gesamt- Verbindlichkeiten
T€
Gegenüber Kreditinstituten 16.359 26.492 18.581 61.432
erhaltene Anzahlungen 21 0 0 21
Aus Lieferungen und Leistungen 4.791 0 0 4.791
Sonstige Verbindlichkeiten 10.100 0 0 10.100
Summe 31.271 26.492 18.581 76.344

Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen überwiegend Handelsumsätze mit Konsumgütern. Sie wurden mit ca. 80% im Inland und mit 20% im Ausland, überwiegend Europa, erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen periodenbezogenen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus KFZ- und Firmenradüberlassung T€ 427, Erträge aus Versicherungsleistungen T€ 173 Anlagenabgängen T€ 152, Kursgewinnen T€ 50, aus, Erstattungen aus dem Aufwendungsausgleichsgesetz T€ 114 sowie Erträge aus Photovoltaikanlagen T€ 93.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 71 aus der Herabsetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, Auflösungen von Rückstellungen sowie Erträge aus ausgebuchten Forderungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen periodenbezogenen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe T€ 13.676, Werbe- und Reisekosten T€ 6.460 sowie Raumkosten T€ 1.367 und EDV-Kosten T€ 919.

Ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 260. Es handelt sich im Wesentlichen um Forderungsverluste und Einstellungen in die Einzelwertberichtigung.

V. Sonstige Angaben

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens:

Herr Manfred Kochler, Kaufmann

Frau Christina Kochler, Diplom Betriebswirtin (FH)

Herr Arne Kochler, Diplom-Betriebswirt (Universität)

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB analog wird Gebrauch gemacht.

Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Konditionen lagen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden für die Restlaufzeit Leasingverpflichtungen für Kraftfahrzeuge, Fahrräder, Maschinen und EDV über insgesamt T€ 3.070.

Die künftigen jährlichen Belastungen aus Verpflichtungen bestehender Mietverhältnisse betragen zum Stichtag 31.12.2023 T€ 255 und haben eine Restlaufzeit von ein bis zehn Jahren.

Weitere Verpflichtungen bestehen in nicht bedeutender Höhe, auf eine Auflistung wird aus diesem Grunde verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für die Konzernabschlussprüfung beträgt T€ 53

Mitarbeiter

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Konzern beschäftigt:

Arbeiter 224
Angestellte 403

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug damit 627.

Derivate Finanzinstrumente

Zur Absicherung künftiger Währungsrisiken wurden Devisentermin- und Optionsgeschäfte abgeschlossen, zum Bilanzstichtag in Höhe von TUSD 3.425, TJPY 43.000 und TCNY 47.870. Die Absicherung beziehen sich auf ausgehende USD/JPY/CNY-Zahlungen für künftige Lieferungen, vornehmlich aus Asien und bilden demnach eine Bewertungseinheit. Die Messung der Wirksamkeit erfolgt über die Critical Term Match-Methode. Zum Bilanzstichtag ergeben sich aus den abgeschlossenen Devisenabsicherungen positive Marktwerte i.H.v. T€ 19 und negative Marktwerte i.H.v. T€ 190.

Zudem wurden zur Absicherung künftiger Zinsrisiken Zinsswaps abgeschlossen, zum Bilanzstichtag i.H.v. von T€ 4.464. Die Absicherung bezieht sich auf die Sockelinanspruchnahme der Betriebsmittellinie und bildet demnach eine Bewertungseinheit, zum Bilanzstichtag mit negativem Marktwert i.H.v. T€ 18.

VI. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Die Konzernkapitalflussrechnung ist angelehnt an den Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 des Deutschen Rechnungslegungsstandards Committee (DRSC) und dient der Darstellung der Entwicklung der Liquidität und Finanzkraft des Konzerns. Dabei werden die Zahlungsströme nach den Cashflows der laufenden Geschäftstätigkeit sowie aus der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit gesondert dargestellt.

Der Finanzmittelfonds der Konzernkapitalflussrechnung entspricht den Bilanzposten „Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten“ und dem Teil der „Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten“, welcher die „Kontokorrentinanspruchnahme“ betrifft.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.489
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - Kontokorrent 9.324
= Finanzmittelfonds (2.835)

VII. Angaben und Erläuterungen zum Konzerneigenkapital

Die Darstellung des Konzerneigenkapitalspiegels ist angelehnt an den Deutschen Rechnunglegungs Standard Nr. 22 des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC).

Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital unterliegt einer Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 5.

VIII. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine-Kriegs wird auf die Darstellungen im Lagebericht verwiesen.

IX. Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Die gesetzlichen Vertreter des Mutterunternehmens schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn bei der Muttergesellschaft von T€ 7.676 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Feuchtwangen, den 20. September 2024

Manfred Kochler

Christina Kochler

Arne Kochler

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023
EUR
Umbuchungen
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Währungs Differenzen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.198.078,49 596.163,19 652.684,91 -1.032.855,97 0,00 6.414.070,62
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.083,44 0,00 0,00 0,00 0,00 17.083,44
3. Geleistete Anzahlungen 422.481,23 -596.163,19 1.025.148,07 -364.831,93 0,00 486.634,18
6.637.643,16 0,00 1.677.832,98 -1.397.687,90 0,00 6.917.788,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 53.777.874,37 4.237.605,66 1.037.609,47 -297.497,38 0,00 58.755.592,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.554.206,34 873.092,85 202.838,83 -93.360,20 0,00 5.536.777,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.095.718,47 400.222,88 1.250.735,39 -680.377,29 0,00 16.066.299,45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.611.983,68 -5.510.921,39 2.299.285,86 -85.171,63 0,00 1.315.176,52
78.039.782,86 0,00 4.790.469,55 -1.156.406,50 0,00 81.673.845,91
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.045.500,75 0,00 0,00 0,00 0,00 2.045.500,75
2. Sonstige Ausleihungen 1.279.300,00 0,00 4.750,00 -1.279.000,00 0,00 5.050,00
3.324.800,75 0,00 4.750,00 -1.279.000,00 0,00 2.050.550,75
88.002.226,77 0,00 6.473.052,53 -3.833.094,40 0,00 90.642.184,90
Abschreibungen
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.347.487,50 981.861,87 -1.029.820,18 4.299.529,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 11.405,44 675,00 0,00 12.080,44
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.358.892,94 982.536,87 -1.029.820,18 4.311.609,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.429.027,99 1.529.616,26 0,00 9.958.644,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.956.387,47 481.375,01 -56.014,66 2.381.747,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.090.505,81 1.691.226,15 -443.042,21 10.338.689,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
19.475.921,27 3.702.217,42 -499.056,87 22.679.081,82
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 169.064,50 0,00 169.064,50
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 169.064,50 0,00 169.064,50
23.834.814,21 4.853.818,79 -1.528.877,05 27.159.755,95
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 01.01.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.114.541,43 1.850.590,99
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.003,00 5.678,00
3. Geleistete Anzahlungen 486.634,18 422.481,23
2.606.178,61 2.278.750,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.796.947,87 45.348.846,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.155.030,00 2.597.818,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.727.609,70 6.005.212,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.315.176,52 4.611.983,68
58.994.764,09 58.563.861,59
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.876.436,25 2.045.500,75
2. Sonstige Ausleihungen 5.050,00 1.279.300,00
1.881.486,25 3.324.800,75
63.482.428,95 64.167.412,56

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

TEUR 2023
1. Periodenergebnis 8.292
2. + Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens (Saldo) 4.854
3. - Abnahme der Rückstellungen (309)
4. + Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzeriungstätigkeit zuzuordnen sind 10.997
5. + Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.029
6. - Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (47)
7. + Zinsaufwendungen/Zinserträge 1099
8 - Sonstige Beteiligungserträge (231)
9. + Ertragsteueraufwand 3.318
10. - Ertragsteuerzahlungen (3.780)
11. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 10) 27.222
12. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 3
13. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen (1.313)
14. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 200
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (4.790)
16. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis (28.554)
17. + Einzahlungen aus Zinsen und Dividenden 394
18. Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 12 bis 17) (34.060)
19. + Einzahlungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 350
20. + Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 14.139
21. - Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten (5.273)
22. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter (151)
23 - Gezahlte Zinsen (1.262)
24. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 19 bis 23) 7.803
25. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 11, 18, 24) 965
26. - Finanzmittelfonds am Anfang der Periode (3.800)
27. Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 25 und 26) (2.835)

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
Stammkapital Kapitalrücklage gesetzliche Rücklage andere Gewinnrücklagen Summe
01.01.2023 98.500,00 6.189.355,57 0 32.195.998,40 32.195.998,40
Einstellung in Rücklagen 0,00
Ausschüttung 0,00
Währungsumrechnung 0,00
Sonstige Veränderungen -308.504,92 -308.504,92
Änderung des Konsolidierunskreises 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00
31.12.2023 98.500,00 6.189.355,57 0 31.887.493,48 31.887.493,48
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitladifferenz aus Währungsumrechnung Konzernbilanzgewinn Summe
01.01.2023 0,00 0,00 38.483.853,97
Einstellung in Rücklagen 0,00
Ausschüttung -0,00
Währungsumrechnung 132.886,67 132.886,67
Sonstige Veränderungen -308.504,92
Änderung des Konsolidierunskreises 0,00
Konzernjahresüberschuss 8.063.588,39 8.063.588,39
31.12.2023 132.886,67 8.063.588,39 46.371.824,11
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnungen Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne / Verluste
01.01.2023 7.200.371,60 0,00 0,00
Einstellung in Rücklagen
Ausschüttung -1.027.970,28
Währungsumrechnung 3.627,88
Sonstige Veränderungen
Änderung des Konsolidierunskreises
Konzernjahresüberschuss 228.551,81
31.12.2023 6.172.401,32 3.627,88 228.551,81
Summe Summe Konzerneigenkapital
01.01.2023 7.200.371,60 45.684.225,57
Einstellung in Rücklagen 0,00 0,00
Ausschüttung -1.027.970,28 -1.027.970,28
Währungsumrechnung 3.627,88 136.514,55
Sonstige Veränderungen -308.504,92
Änderung des Konsolidierunskreises 0,00
Konzernjahresüberschuss 228.551,81 8.292.140,20
31.12.2023 6.404.581,01 52.776.405,12

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kochler Group GmbH, Feuchtwangen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Kochler Group GmbH, Feuchtwangen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Kochler Group GmbH, Feuchtwangen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ansbach, den 20. September 2024

Rödl & Partner GmbH
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