Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 111558
Vorher
piâbo medienmanagement GmbH
Eingetragen
29.1.2008
Branche
Public-Relations-BeratungVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenTätigkeiten von Werbeagenturen
Gegenstand
Das Betreiben einer PR-Agentur, insbesondere zu Werbung, Marketing, Veranstaltungsvorbereitung und -durchführung, Vermittlung von Künstlern, Veranstaltungsmoderation und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie allgemeine Medienberatung, Web-Design und journalistische Tätigkeit.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniela Harzer
seit 10.1.2024
Geschäftsführer
Tilo Bonow
seit 29.1.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bonow Ventures GmbH
Germany
50.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PIABO PR GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Rechtliche Informationen

Die PIABO PR GmbH wurde im Dezember 2007 gegründet und ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht. Sitz der Gesellschaft ist die Markgrafenstraße 36 in 10117 Berlin, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 111558 B. Im Geschäftsjahr 2023 haben sich weder gesellschaftsrechtliche Änderungen noch Veränderungen in der Geschäftsführung ergeben. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Geschäftstätigkeit

Die Kommunikationsagentur PIABO mit Hauptsitz in Berlin ist der führende europäische Full-Service-Partner der Digitalwirtschaft. PIABO erzielt international herausragende Sichtbarkeit für Unternehmen aus den Bereichen E-Commerce, Traveltech, Fintech, Foodtech, HR-Tech, Healthtech, Blockchain/Web3, Consumer Electronics, IoT, Artificial Intelligence, Cybersecurity, AR/VR, Deeptech, SaaS/Cloud und Greentech. Das Leistungsspektrum der multidisziplinären Beratungsteams umfasst Public Relations und Social Media sowie Markenstrategie, Content Marketing und Influencer-Programme. PIABO wird von Gründer und CEO, Tilo Bonow, und COO, Daniela Harzer, geführt und unterstützt als strategischer Partner seine Kund:innen seit 2007 aktiv beim Erreichen ihrer lokalen und globalen Wachstums- und Entwicklungsziele. Zum Kund:innen-Portfolio zählen u. a. GitHub, Google, Lieferando, Schwarz-Gruppe, Niu, Shopify und Withings.

3. Forschung und Entwicklung

Als Dienstleistungsunternehmen, das keine eigenen Produkte anbietet, hatte die PIABO PR GmbH im abgelaufenen Berichtsjahr keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung.

4. Mitarbeiter

Die Mitarbeiter sind für PIABO das bedeutendste Kapital und bilden eine wesentliche Grundlage für die Vision und den Erfolg des Unternehmens.

Zum Bilanzstichtag, den 31.12.2023 beschäftigte die PIABO PR GmbH insgesamt 101 Mitarbeiter. Dies bedeutet einen Rückgang von ca. 7 % gegenüber dem Vorjahr.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Kalenderjahr 2023 war geprägt von divergierenden wirtschaftlichen Entwicklungen in verschiedenen Regionen und einer deutlichen Abkühlung im Start Up- und Scale Up-Bereich.

Die US-Wirtschaft zeigte ein robustes Wachstum von 2,5%, was die Erwartungen übertraf. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg in allen vier Quartalen, mit einem besonders starken Anstieg von 4,9% im dritten Quartal. Diese Entwicklung wurde hauptsächlich durch robusten Konsum und steigende Exporte getrieben. Im Gegensatz dazu schrumpfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,3%. Die EU-Wirtschaft wuchs insgesamt um etwa 0,5%, wobei das Wachstum über das Jahr verteilt ungleichmäßig war. Diese Entwicklungen spiegelten die unterschiedlichen wirtschaftlichen Herausforderungen und Rahmenbedingungen in den jeweiligen Regionen wider.

Der globale und deutsche Venture-Capital-Markt kühlte sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich ab, blieb aber auf einem historisch soliden Niveau. In Deutschland schloss das Jahr 2023 mit einem Dealvolumen von 7,2 Milliarden Euro in 1.088 Finanzierungsrunden ab, was einen signifikanten Rückgang gegenüber den 10,5 Milliarden Euro in etwa 1.500 Runden im Jahr 2022 darstellt. Trotz des allgemeinen Rückgangs gab es einige bemerkenswerte Finanzierungsrunden, wie beispielsweise Aleph Alpha mit 500 Millionen US-Dollar und Enpal mit 430 Millionen Euro (Debt Funding).

Die unterschiedlichen Wirtschaftsentwicklungen in verschiedenen Regionen und die anhaltenden globalen Unsicherheiten erschweren es Unternehmen weiterhin, verlässliche Zukunftsprognosen zu erstellen. Die komplexen internationalen, wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen tragen zusätzlich zur Planungsunsicherheit bei. Insgesamt zeigt sich, dass sowohl die Gesamtwirtschaft als auch der Venture-Capital-Markt 2023 eine Konsolidierungsphase durchliefen. Während die USA eine überraschend starke wirtschaftliche Resilienz zeigte, kämpfte Deutschland mit wirtschaftlichen Herausforderungen. Der Venture-Capital-Markt passte sich an die veränderten Bedingungen an, bleibt aber weiterhin eine wichtige Säule bei der Finanzierung innovativer Unternehmen.

1. Geschäftsverlauf

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 stellte für PIABO eine Bewährungsprobe dar, in der das Unternehmen seine Resilienz inmitten der Turbulenzen der Startup- und Scale-up-Branche unter Beweis stellen konnte. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen durch Insolvenzen, Personalabbau und Restrukturierungen im eigenen Kundenportfolio gelang es PIABO, seine Position als führende europäische Kommunikationsagentur in der Digital- und Techbranche zu behaupten und den wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. Diese Leistung unterstreicht die Anpassungsfähigkeit und Stärke des Unternehmens in einem äußerst dynamischen Marktumfeld.

Die zentralen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, der Personalaufwand sowie das Jahresergebnis. Die PIABO PR GmbH konnte in dieser Hinsicht ein weiteres zufriedenstellendes Jahr verzeichnen. Die Umsatzerlöse sanken von 14.227 TEUR im Jahr 2022 auf 13.081 TEUR im Jahr 2023 (- 8%). Während sich vor allem das projektbezogene Einzelgeschäft auch in 2023 weiter positiv entwickelt hat, zeigte sich vor allem im monatlich wiederkehrenden Retainer-Geschäft ein angespanntes wirtschaftliches Umfeld. Insbesondere die erschwerte Planbarkeit zukünftiger Cashflows und Verzögerung von Finanzierungsrunden führte bei einigen Portfolio-Kunden zu konservativen Budgetallokation.

Der Personalaufwand sank von 7.688 TEUR im Vorjahr leicht um ca. 4% auf 7.422 TEUR im Jahr 2023. Zum Bilanzstichtag waren 101 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Jahresergebnis konnte mit 1.315 TEUR weiter auf deutlich profitablem Niveau gehalten werden (Vorjahr 2022: 2.212 TEUR).

2. Ertrags-/Finanz- und Vermögenslage

a) Ertragslage

Der Fokus zu einer datengetriebenen 360 Grad Kommunikationsberatung wurde auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 weiter vorangetrieben und führte zu einer herausragenden internationalen Sichtbarkeit unserer Kunden. PIABO setzte seine zukunftsweisende strategische Ausrichtung konsequent fort. Diese geht weit über die traditionelle Einordnung von Kunden in einzelne Geschäftsbereiche und die Beschränkung auf klassische PR-Maßnahmen hinaus. Stattdessen verfolgt PIABO einen ganzheitlichen Beratungsansatz mit starken Expertisen in verschiedenen Industriesektoren, Kommunikationsberatungsleistungen sowie integrierter datenbasierter Strategieberatung. Das durchweg positive Feedback seitens der Kunden hat der PIABO PR GmbH auch im Jahr 2023 einen starken und robusten Jahresüberschuss von 1.315 TEUR ermöglicht sowie Umsatzerlöse von 13.081 TEUR. Die Netto-Gewinnmarge konnte in diesem Zusammenhang trotz größeren Mitarbeiterwachstums und erschwerten makroökonomischen Verhältnissen im zweistelligen Prozentbereich hochgehalten werden (10%).

Die Kunden der Gesellschaft zeichnen sich durch eine hohe Produkt- und Branchendiversität im Digitalisierungs- und Technologiebereich aus. Während circa 73% der Honorarumsätze aus monatlich wiederkehrenden Retainer-Umsätzen stammen, steuerten die projektbasierten Umsätze insgesamt 27% zum Honorarertrag bei. Der größte Kunde trug weniger als 3% der gesamten Honorare.

b) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 30% auf 7.796 TEUR gesunken.

Das Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr von 1.002 TEUR (2022) auf 896 TEUR (2023) zurückgegangen. Es erfolgten im Geschäftsjahr 2023 wenig Neuinvestitionen in das Sachanlagevermögen, da diese bereits im Vorjahr 2022 im Zuge eines verstärkten Mitarbeiterwachstums getätigt wurden. Die Beschaffung von Hardware und IT-Ausstattung wurde schrittweise auf ein flexibles Leasing-Modell umgestellt. Diese Maßnahme ersetzt den bisherigen direkten Erwerb durch Kauf und zielt darauf ab, unsere Kapitaleffizienz zu steigern und technologische Agilität zu fördern. Die Finanzanlagen sind nahezu unverändert geblieben.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von 1.546 TEUR auf 1.571 TEUR kaum verändert. Im Zuge des sich verschärfenden Finanzierungsumfelds für Venture Capital Investments sind einige wenige Kunden mit anhaltenden Liquiditätsproblemen konfrontiert und/oder befinden sich inmitten eines Re-Strukturierungsprozess.

Der Kassenbestand ist gegenüber dem Vorjahr von 455 TEUR auf 540 TEUR gestiegen. Dabei unterliegen vor allem die Projektumsätze starken periodischen Schwankungen, wodurch der Kassenbestand sowie die Forderungen aus Lieferung und Leistung - stichtagsbedingt - nur eingeschränkt vergleichbar sind.

Nach einem Jahresüberschuss von 1.315 TEUR (2.212 TEUR im Vorjahr) weist die Gesellschaft zum Stichtag ein Eigenkapital in Höhe von 6.873 TEUR auf. Dies entspricht 88% der Bilanzsumme und bietet ein ausgezeichnetes Fundament für weitere Expansion und Wachstum.

Die Rückstellungen sind von 601 TEUR auf 380 TEUR gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben und beliefen sich auf 292 TEUR.

c) Finanzlage

Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel 1. Ordnung in Höhe von 540 TEUR. Wertpapiere in Höhe von 1.471 TEUR verschaffen der Gesellschaft weiterhin ein sehr solides finanzielles Fundament.

Den Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von 877 TEUR stehen kurzfristige Vermögenswerte (Umlaufvermögen) von 6.616 TEUR gegenüber.

III. Prognosebericht

Bei den hier getroffenen Aussagen über die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und des Unternehmens handelt es sich um zukunftsbezogene Aussagen. Die tatsächlichen Ergebnisse können demnach (sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht) von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.

Nach einer Rezession im Jahr 2023 dürfte die Konjunktur in Deutschland 2024 weiterhin schwach bleiben. Laut der Herbstprojektion der Bundesregierung wird für 2024 ein leichter Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2% erwartet. Die Binnennachfrage wird im laufenden und im kommenden Jahr langsam anziehen, da sich das reale Lohnwachstum fortsetzt. Es wird jedoch erwartet, dass angesichts anhaltend hoher Finanzierungskosten die Investitionen deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie bleiben. Für 2025 prognostiziert die Bundesregierung ein moderates BIP-Wachstum von 1,1%.

Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) geht in seiner Prognose von einer Stagnation (0,0% Wachstum) für 2024 aus, gefolgt von einem leichten Wachstum von 0,7% im Jahr 2025. Der Sachverständigenrat Wirtschaft erwartet für 2024 ein geringes Wachstum von 0,2% und für 2025 ein Wachstum von 0,9%.

Insgesamt zeichnet sich ab, dass die Venture Capital Aktivitäten in Deutschland 2024 im Vergleich zum Vorjahr leicht zunehmen könnten, wobei der Fokus verstärkt auf KI-getriebenen, nachhaltigen und technologieorientierten Geschäftsmodellen liegen wird. Die Branche bleibt optimistisch, dass die aktuellen Investitionen in KI-Startups und verwandte Technologien langfristig zu bedeutenden Innovationen und wirtschaftlichem Wachstum führen werden.

Auf Grundlage der von der Geschäftsführung vorgenommenen Bewertung der aktuellen Situation hat auch der weiterhin die Politik beherrschende Ukraine-Konflikt keine nennenswerten negativen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Die vorläufigen Zahlen für 2024 deuten darauf hin, dass sich die Umsatzerlöse geringfügig gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 verringern werden. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl wird sich ebenso leicht verringern, wodurch die Gesellschaft auch im Jahr 2024 eine positive Nettogewinn-Marge im zweistelligen Prozentbereich erwirtschaften wird.

Die Gesellschaft plant, ihre Marktposition im Geschäftsjahr 2024 durch gezielte Fusionen und Übernahmen (M&A) strategisch zu stärken. Es sind mehrere potenzielle Akquisitionen in Vorbereitung, die das bestehende Portfolio ergänzen und neue Wachstumschancen eröffnen sollen. Die M&A-Strategie zielt darauf ab, Synergien zu nutzen, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und langfristig nachhaltiges Wachstum zu sichern. Der freie Cashflow wird auch im Falle eintretender M&A-Aktivitäten im kommenden Jahr 2024 positiv sein. Insgesamt, nach Bewertung aller potentiellen Chancen und Risiken, sieht die Geschäftsführung die Unternehmensfortführung (Going-Concern) als nachhaltig und langfristig gesichert an.

IV. Chancen- und Risikobericht

Aus der unternehmerischen Tätigkeit der Gesellschaft ergeben sich in allen Geschäftsbereichen verschiedene, nachstehend dargestellte Risiken und Chancen für die künftige Entwicklung sowie deren Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

1. Risiken auf der Kundenseite

Auf Basis des aktuellen Kenntnisstands ergeben sich aus der Analyse der Kundenprofile sowie aus der engen Zusammenarbeit & Kommunikation mit den Kunden moderate Anzeichen für wesentliche Risiken.

Reduktionen und generelle Pausierungen von Werbebudgets sowie kurzfristig abgesagte Finanzierungsrunden unserer Kunden können grundsätzlich zu einem Rückgang der Umsatzerlöse führen und aufgrund der zeitlich verzögerten Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen kurzfristig in einer schlechteren Ergebnissituation resultieren. Die Kundenstruktur von PIABO zeigt hierzu ein mittleres Risiko. Auf der einen Seite sind der Branchenmix sowie die geographische Herkunft unserer Kunden ausgewogen. Auf der anderen Seite kommt eine nennenswerte Anzahl unserer Kunden aus der Start-up und Scale-up-Branche, wodurch die Gesellschaft verstärkt Rücksprache zur allgemeinen Budget- und Liquiditätssituation mit den Kunden halten muss, um auf eventuelle Budgeteinschnitte schnell und angemessen reagieren zu können. Aus den Kundenbeziehungen und dem weiteren Ausbau des Enterprise-Kundengeschäfts ergeben sich gleichzeitig auch Chancen auf weitere Umsatzsteigerungen.

2. Risiken aus dem konjunkturellen Umfeld

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich im Jahr 2024 weiterhin schwächer erwiesen als zunächst angenommen. Die verhaltene konjunkturelle Entwicklung kann sich negativ auf Umsätze und Roherträge auswirken, da Unternehmen und Verbraucher möglicherweise zurückhaltender bei Investitionen und Ausgaben sind.

Die Kombination aus schwachem Wirtschaftswachstum, anhaltender Inflation und hohen Zinsen kann wichtige Finanzierungsrunden für einige unserer Kunden erschweren oder verlängern. Insbesondere Start-ups und wachstumsorientierte Unternehmen könnten Schwierigkeiten haben, Kapital zu attraktiven Konditionen zu beschaffen.

Angesichts dieser komplexen wirtschaftlichen Lage ist es für PIABO von entscheidender Bedeutung, flexibel zu bleiben und unsere Strategien kontinuierlich an die sich verändernden Marktbedingungen anzupassen.

3. Finanzielle Risiken

Um potenzielle Ausfallrisiken bei unseren Kunden effektiv zu managen, haben wir ein umfassendes und adäquates Debitorenmanagement implementiert. Dieses System beinhaltet eine kontinuierliche Überwachung vom Zahlungsverhalten unserer Kunden. Darüber hinaus pflegen wir einen regelmäßigen und proaktiven Kontakt zu unseren Kunden, was uns ermöglicht, frühzeitig mögliche finanzielle Schwierigkeiten zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Durch diese Maßnahmen können wir potenzielle Risiken minimieren und gleichzeitig starke Kundenbeziehungen aufbauen.

In Bezug auf Liquiditätsrisiken befindet sich unser Unternehmen in einer äußerst soliden Position. PIABO verfügt über eine sehr hohe Eigenkapitalausstattung, die deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt und uns eine starke finanzielle Unabhängigkeit gewährleistet. Zusätzlich halten wir ausreichend liquide Mittel vor, um kurzfristige Verbindlichkeiten problemlos bedienen zu können und flexibel auf Marktchancen reagieren zu können. Unsere Liquiditätskennzahlen werden regelmäßig überprüft und liegen komfortabel über den empfohlenen Schwellenwerten. Daher sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine signifikanten Liquiditätsrisiken zu erkennen.

Auch Währungsrisiken werden als nicht wesentlich erachtet, da die große Mehrheit der Forderungen und Verbindlichkeiten in Euro notieren.

4. Personalrisiken

Die Mitarbeiterzufriedenheit ist anhand des employee Net Promoter Scores (eNPS) mit über 8 von 10 Punkten seit Jahren auf einem anhaltend hohen Niveau. Die Mitarbeiterfluktuation liegt mit 11% leicht unter dem branchenüblichen Jahresdurchschnitt. Zusätzliche Benefits in den Bereichen Sport, Mental Health sowie Bezuschussungen zu ÖPNV Tickets runden das Gesamtpaket ab.

Neue Branchen und fachlich-technische Anforderungen können zu einem erhöhten Wettbewerbsdruck bei der Mitarbeitersuche führen. Sofern sich das allgemeine wirtschaftliche Umfeld weiter eintrübt und PR-relevante Budgets unserer Kunden nachgeben, könnten geeignete Gegenmaßnahmen, wie z.B. der punktuelle Abbau von Personal, vorgenommen werden.

5. Chancen und Risiken im PR- und Medienumfeld

Die Entertainment- und Medienindustrie in Deutschland steht vor einem signifikanten Wachstum, wobei der digitale Bereich als Haupttreiber fungiert. Bis 2027 wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 2,1% erwartet, mit einem besonders starken Anstieg im digitalen Segment von 4,8% pro Jahr. Die Vielfalt an Kommunikationskanälen nimmt stetig zu. Auch die Nachfrage nach hochwertiger qualitativer Beratung, erhöhter Sichtbarkeit und erfolgreicher Marktdurchdringung ist weiterhin hoch. Neue und innovative Themenfelder wie künstliche Intelligenz, HealthTech, GreenTech, Krypto & Blockchain oder Cybersecurity sind unverändert stark nachgefragt und werden den Alltag der Gesellschaft in den kommenden Jahren entscheidend mitgestalten. Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende Konvergenz von Online- und Offline-Medien, was neue Herausforderungen und zugleich Chancen für PR- und Kommunikationsagenturen schafft. Integrierte Kommunikationsansätze, die sowohl digitale als auch traditionelle Medienkanäle umfassen, gewinnen an Bedeutung. Für PR- und Kommunikationsagenturen bedeutet dies, dass die Fähigkeit zur Integration verschiedener Kommunikationskanäle und -technologien sowie ein tiefes Verständnis für die sich wandelnde Medienlandschaft zunehmend wichtiger werden.

Die starken Expertisen und Kommunikationsdienstleistungen in diesen Sektoren, die PIABO aus einer Hand anbietet, stellen große Chancen und Wachstumstreiber dar. PIABO versteht sich zunehmend als eine 360-Grad-Beratung, die auch strategische Kommunikation und strategisches Branding vermehrt in den Fokus nimmt. Dies spiegelt sich in der Erweiterung des Leistungsspektrums wider, das nun Public Relations, Social Media, Content Marketing, Influencer-Programme, Personal Branding und viele weitere Spektren umfasst. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit gewinnt auch PIABOs Expertise in Krisenkommunikation zunehmend an Bedeutung und stellt einen weiteren Wachstumstreiber dar.

6. Gesamteinschätzung zur allgemeinen Risikosituation

Alle bekannten Risiken und Unsicherheiten sind nach derzeitiger Kenntnis durch entsprechende liquide Mittel ausreichend abgedeckt. Aus diesem Grund sieht PIABO keine Risiken, die die Entwicklung und den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. Im Übrigen lässt sich der Einfluss unvorhergesehener wirtschaftlicher oder politischer Risiken nicht hinreichend quantifizieren. Die tatsächlichen Ergebnisse können daher von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen, wenn eine der genannten oder anderen Unsicherheiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird weiterhin keine nachhaltige Belebung der deutschen Wirtschaft erwartet. Die Kommunikationsbranche steht vor einem weiteren anspruchsvollen Jahr, geprägt von sich wandelnden Marktbedingungen und technologischen Fortschritten. In diesem Umfeld gewinnen Schlüsselkonzepte wie Konsolidierung, Effizienzsteigerung, Kostenkontrolle und datengetriebene Kommunikation zunehmend an Relevanz. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es entscheidend, den digitalen Transformationsprozess der letzten Jahre mit Kreativität und Konsequenz fortzuführen.

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 895.829,86 1.001.652,30
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 29.528,99 42.132,58
II. Sachanlagen 383.142,00 480.227,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 383.142,00 480.227,00
III. Finanzanlagen 483.158,87 479.292,72
1. Beteiligungen 379.196,40 339.745,97
2. Sonstige Finanzanlagen 103.962,47 139.546,75
B. Umlaufvermögen 6.616.112,21 9.968.780,25
I. Vorräte 14.400,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.589.658,72 8.085.894,76
1. Forderungen gegen Gesellschafter 2.536.549,27 6.193.730,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 203.600,00 2.056.081,39
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.845,01 2.845,01
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.050.264,44 1.889.318,96
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 10.078,00 32.588,33
III. Wertpapiere 1.471.682,30 1.427.507,96
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 540.371,19 455.377,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 256.401,34 143.721,14
D. Aktive latente Steuern 28.014,02 39.059,87
Aktiva 7.796.357,43 11.153.213,56

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.873.081,36 9.857.712,08
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 5.507.712,08 7.596.105,59
III. Jahresüberschuss 1.315.369,28 2.211.606,49
B. Rückstellungen 379.723,91 601.326,07
C. Verbindlichkeiten 497.025,15 654.226,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.377,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.377,83
2. sonstige Verbindlichkeiten 491.647,32 654.226,08
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 491.647,32 654.226,08
D. Rechnungsabgrenzungsposten 46.527,01 39.949,33
Passiva 7.796.357,43 11.153.213,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 13.451.049,45 14.395.208,28
2. Personalaufwand 8.394.901,64 7.944.751,34
a) Löhne und Gehälter 7.265.459,82 6.929.851,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.129.441,82 1.014.900,05
davon für Altersversorgung 27.888,10 24.796,82
3. Abschreibungen 247.626,78 153.035,73
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 147.463,99 137.051,73
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 100.162,79 15.984,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.923.783,69 3.081.172,73
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 8.367,57 13.131,05
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 17.509,64
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67.315,94 56.104,11
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 34.920,00 127.346,57
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 34.920,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 809,40 831,05
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 600.907,47 950.053,12
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 39.059,87
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 11.045,85
10. Ergebnis nach Steuern 1.315.416,41 2.211.631,49
11. sonstige Steuern 47,13 25,00
12. Jahresüberschuss 1.315.369,28 2.211.606,49

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden gemäß § 288 Abs. 2 HGB teilweise und § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Das Geschäftsjahr begann am 1. Januar 2023 und endete am 31. Dezember 2023.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: PIABO PR GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: 111558

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Regelungen direkt in voller Höhe abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die voraussichtliche Nutzungsdauer entspricht im Wesentlichen den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Guthaben bei Banken und Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetz. Soweit Forderungen auf fremde Währung lauten, werden diese zum Bilanzstichtag gemäß § 256a HGB bewertet.

Für Zahlungen, die vor dem Bilanzstichtag geleistet wurden, jedoch Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Vom Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Angaben, auf welchen Differenzen oder steuerlichen Verlustvorträgen die aktiven latenten Steuern beruhen und mit welchen Steuersätzen die Bewertung erfolgt ist, unterbleiben gemäß § 288 Abs. 2 HGB. Die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB wird beachtet.

Rückstellungen werden nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie drohende Verluste. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. Rückstellungen mit einer Laufzeit unter 1 Jahr werden nicht abgezinst.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, so fernausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.399,58 13.381,65 16.644,58 0,00 51.136,65
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 54.399,58 13.381,65 16.644,58 0,00 51.136,65
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 895.355,37 41.873,33 48.061,42 0,00 889.167,28
Summe Sachanlagen 895.355,37 41.873,33 48.061,42 0,00 889.167,28
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 372.295,34 11.331,78 4.430,72 0,00 379.196,40
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 63.206,71 0,00 713,43 0,00 62.493,28
3. sonstige Ausleihungen 76.340,04 49,15 0,00 0,00 76.389,19
Summe Finanzanlagen 511.842,09 11.380,93 5.144,15 0,00 518.078,87
Summe Anlagevermögen 1.461.597,04 66.635,91 69.850,15 0,00 1.458.382,80
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.267,00 9.340,66 0,00 0,00 21.607,66
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 12.267,00 9.340,66 0,00 0,00 21.607,66
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 415.128,37 138.123,33 47.226,42 0,00 506.025,28
Summe Sachanlagen 415.128,37 138.123,33 47.226,42 0,00 506.025,28
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 32.549,37 0,00 0,00 0,00 32.549,37
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 34.920,00 0,00 0,00 34.920,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 32.549,37 34.920,00 0,00 0,00 67.469,37
Summe Anlagevermögen 459.944,74 182.383,99 47.226,42 0,00 595.102,31
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 29.528,99 42.132,58
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 29.528,99 42.132,58
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 383.142,00 480.227,00
Summe Sachanlagen 0,00 383.142,00 480.227,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 32.549,37 379.196,40 339.745,97
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 27.573,28 63.206,71
3. sonstige Ausleihungen 0,00 76.389,19 76.340,04
Summe Finanzanlagen 32.549,37 483.158,87 479.292,72
Summe Anlagevermögen 32.549,37 895.829,86 1.001.652,30

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§42 Abs. 3 GmbHG / §264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber der Gesellschafterin bestehen die nachfolgenden Forderungen und Verbindlichkeiten:

Sachverhalte 2023
EUR
2022
EUR
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 2.536.549,27 6.193.730,79
Verbindlichkeiten 5.377,83 0,00

Die in der Bilanz ausgewiesenen Darlehen an die Gesellschafterin (Forderungen gegen Gesellschafter) wurden insgesamt zu nicht marktüblichen Konditionen bilanziert.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 479.371,27 (Vorjahr: EUR 343.759,24) bestehen im Wesentlichen aus Steuererstattungsansprüchen zur Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von EUR 364.901,52.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

EUR
Rückstellung für Personalkosten 200.000,00
Rückstellung für nicht genommene Urlaubstage 103.947,11
Rückstellung für Abschluss und Prüfungskosten 30.136,80
Rückstellung für Aufbewahrung 15.640,00
Summe 349.723,91

Verbindlichkeiten und Angabe zu den Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 497.025,15 (Vorjahr EUR 654.226,08)

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00)

Ausschüttungssperre:

Der Betrag, der nach § 268 Abs. 8 HGB zur Ausschüttung gesperrt ist, beläuft sich zum Abschlussstichtag auf EUR 28.014,02 (Vorjahr EUR 39.059,87) und entfällt vollständig auf aktive latente Steuern.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse.

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Der Mietvertrag begann zum 1. Februar 2019 und ist über eine Festlaufzeit bis zum 31. Januar 2029 abgeschlossen.

Aus diesem Vertrag ergeben sich für die Jahre 2024 bis 2029 insgesamt Verpflichtungen in Höhe EUR 1.596.938,57.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 1,42
Angestellte 99,75
leitende Angestellte 16,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 117,17
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 77,67
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 39,50

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Geschäftsführer: Tilo Bonow ausgeübter Beruf: Chief Executive Officer (CEO) und Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
Showrooming GmbH 20,00% 88.702,26 145.565,63

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 15.000,00.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.315.369,28 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Im Jahr 2024 wurde mit Notarvertrag vom 18.09.2024 (UVZ-Nr. S 326/2024) der Erwerb sämtlicher Anteile an der Startup Communication GmbH vollzogen, die anschließend mit der Gesellschaft gemäß den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes (UmwG) verschmolzen wird.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 19. Dezember 2024

gez.

T. Bonow

und

D. Harzer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PIABO PR GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PIABO PR GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 13. Dezember 2024

TRIANON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wynands, Wirtschaftsprüferin

Hering, Wirtschaftsprüfer

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