CoCo KIDS WORKS GmbH
Selbe AdresseTagesbetreuung von Kindern a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julius Conle seit 14.8.2025 | Geschäftsführer |
Robert Ludwig Conle seit 23.1.2018 | Prokura |
Silvan Conle seit 27.7.2016 | Geschäftsführer |
Eva Verena Conle seit 1.2.2012 | Geschäftsführer |
Dieter Oskar Conle seit 28.1.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 84.00% | |
| 84.00% | |
| 84.00% | |
| 80.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CoCo Real GmbHSonthofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die CoCo Real GmbH fungiert in erster Linie als Beteiligungsgesellschaft. Die einzelnen Beteiligungen sind in untenstehender Tabelle dargestellt:
Außerdem ist die CoCo Real GmbH Kommanditistin der Hopfen Grund GmbH & Co. KG, Sonthofen, mit einer Kommanditeinlage von 1.000,00 € und der Dieter Conle Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG, der Conle Grundbesitz GmbH & Co. KG sowie der Custodia GmbH & Co. KG mit einer Einlage von jeweils 1,00 €. Zusätzlich ist sie mit einem Festkapital von 1,00 € an der Dieter Conle Wohnungsverwaltung GbR beteiligt. Die CoCo Real GmbH war bis 2023 Kommanditistin der CoSolio GmbH & Co. KG, Sonthofen. Sie hat ihren Gesellschaftsanteil in Höhe von 1.000,00 € am 30.11.2023 zu je fünf gleich hohen Teilen an Herrn Dieter Conle, Herrn Robert Conle, Frau Eva Conle, Herrn Silvan Conle und Herrn Julius Conle verkauft. Bei allen Beteiligungen handelt es sich um Betriebe im Bereich der Wohnungswirtschaft, die eigenen Grundbesitz im gesamten Gebiet der Bundesrepublik verwalten. Der Bestand umfasst Wohnimmobilien, gemischt genutzte Objekte sowie Sozialimmobilien. Der Schwerpunkt ihres Immobilienbestandes befindet sich insbesondere in Nürnberg und Fürth sowie in der Hansestadt Rostock. Weitere Objekte befinden sich in München, Esslingen, Erlangen, Duisburg, Kassel, Chemnitz, Kempten, Sonthofen, Pfronten, Essen, Bad Rappenau, Villingen-Schwenningen, Zwickau, Ravensburg, Sulz und Mülheim. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung Im Jahr 2023 war die konjunkturelle Entwicklung nach wie vor stark von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Hohe Preise in allen Wirtschaftssektoren sowie steigende Zinsen und mangelnde Nachfrage bremsten die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland deutlich aus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % gesunken. Das Grundstücks- und Wohnungswesen als Kernbereich der Immobilienwirtschaft erreichte 2023 eine Bruttowertschöpfung von 375,71 Mrd. €. Darin enthalten ist die Wertschöpfung aus Vermietung, Vermittlung und Verwaltung von Gewerbe- und Wohnimmobilien sowie Grundstücken. Wie im Vorjahr entspricht die Wertschöpfung einem Anteil von 10 % der gesamten Wirtschaftsleistung. Auch zukünftig sind keine starken Zuwächse zu erwarten, die Beständigkeit sorgt jedoch für eine stabilisierende Funktion in der Gesamtwirtschaft. Mittelfristig hat die Branche große Herausforderungen zu bewältigen. Der Sanierung und dem Neubau von Wohnraum in strukturstarken Regionen steht der Rückbau in strukturschwachen Regionen gegenüber. Investitionen werden unter den Aspekten einer alternden Gesellschaft und der Energiewende geplant. Der demografische Wandel in der Bevölkerung führt auch zu einer Vielzahl von bautechnischen Erfordernissen, insbesondere der Integration älterer Menschen. Generell bleibt die Nachfrage nach Wohnraum durch Bevölkerungswachstum und Zuwanderung auf hohem Niveau. Hohe Baukosten und der Fachkräftemangel beeinträchtigen die Bauwirtschaft. Hinzu kommen immer schlechtere Finanzierungsbedingungen. Die Inflation und somit nicht ausgeglichene Realeinkommensverluste sowie die Unsicherheit bezüglich öffentlicher Förderungen erschwert die Finanzierung zusätzlich. Die Investitionen im Bau waren rückläufig und sanken um 2,1 %. Laut Experten ist jedoch im Laufe des Jahres eine Leitzinssenkung und eine darauffolgende Trendwende in nächster Zeit zu erwarten. Folgend wird auf den wesentlichen Immobilienbestand eingegangen: Bezogen auf den Immobilienbestand der Dieter Conle Wohnungsverwaltung GmbH & Co. KG (94 % Anteil) sowie FIDES Immobilia Immobilien-Verwaltungs GmbH & Co. KG (100 % Anteil) und Fides Sachsen GmbH (84 % Anteil) ist festzustellen: Die Anziehungskraft der Stadt München ist weiterhin ungebrochen. Im direkten Preisvergleich bleibt München die teuerste Stadt Deutschlands für Mieter. Nach einer leichten Mietpreiskorrektur im letzten Jahr, haben die Mieten in den bayerischen Großstädten, aber auch deutschlandweit wieder zugelegt und bleiben auf einem konstant hohen Niveau. Die Situation am Wohnungsmarkt ist über alle Größenklassen und Wohnungsmarktgebiete weiterhin sehr angespannt, was sich in sinkenden Fluktuationsraten und grundsätzlich steigenden Mieten bei Erstbezug und Wiedervermietung niederschlägt. Die hohe bzw. kontinuierlich steigende Nachfrage bei einem zu geringen Angebot hält weiter an. Die Stadt Nürnberg bildet zusammen mit Fürth, Erlangen und Schwabach ein Oberzentrum, in dem sich die Bewohner über die Grenzen Mittelfrankens hinaus mit wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Dienstleistungen versorgen können. Nürnberg ist nach München die zweitgrößte Stadt im Freistaat Bayern und die bevölkerungsreichste Stadt der Metropolregion Nürnberg. Neben den umliegenden Landkreisen Nürnberger Land, Erlangen-Höchstadt, Fürth und Roth sind ganz Mittelfranken und Teile der Regierungsbezirke Oberpfalz und Unterfranken Teil der Metropolregion Nürnberg. Die rund 3,6 Millionen Einwohner zählende Region ist ein attraktiver Standort für gut ausgebildete Fachkräfte, dementsprechend hoch ist die Nachfrage nach Wohnraum. Die Entwicklung der Durchschnittspreise im bundesweiten Vergleich für eine 60 m 2 -Wohnung in München, Nürnberg und Fürth werden in der folgenden Tabelle dargestellt.
Laut Experten wird sich der Nachfrageüberhang auf dem Mietmarkt verschärfen und somit die Mieten auch mittel- und langfristig weiter steigen lassen. Rostock stellt das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Mecklenburg-Vorpommerns dar. Sie ist die flächenmäßig größte und wirtschaftlich stärkste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Der Rostocker Wohnungsmarkt hat sich in den letzten Jahren sowohl hinsichtlich der Einwohnerzahl als auch der Einkommensentwicklung der Bevölkerung stabil entwickelt. Die Einwohnerzahl Rostocks ist im Jahr 2021 erstmals im Vergleich zum Vorjahr gesunken, nimmt seit Mitte 2022 aber mäßig wieder zu. Die kommunale Statistikstelle der Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat in der Bevölkerungsprognose einen weiteren Rückgang der Bevölkerung in Rostock bis 2035 von 0,9 % errechnet. Die Entwicklungschancen für den Wohnungsmarkt Rostocks werden allgemein positiv beurteilt. Der steigenden Nachfrage steht ein eingeschränktes Angebot gegenüber. Die Zahl der leerstehenden Wohnungen im Stadtgebiet ist 2023 auf einem konstant niedrigen Niveau. Es können nicht alle Wohnungsnachfragen wunschgemäß bedient werden. Diese Tatsachen wirken sich positiv auf die Leerstandsquoten sowie die Mieteinnahmen aus. In den bewirtschafteten Quartieren sind die nennenswerten Mitwettbewerber das kommunale Wohnungsbauunternehmen sowie verschiedene Wohnungsgenossenschaften. Im Ortsteil Groß-Klein ist die Gesellschaft der zweitgrößte Marktteilnehmer. Chemnitz ist nach Leipzig und Dresden die drittgrößte Stadt des Freistaates Sachsen. Die kreisfreie Stadt zählt zu den führenden Industrie- und Technologiestandorten in Deutschland, mit einer besonderen weltweiten Weiterentwicklung für den Bereich Werkzeug-, Textil-, Fahrzeug- und Maschinenbau. Die Forschungs- und Hochschullandschaft gehört in Deutschland und europaweit zu einer der führenden. Die Einwohnerzahl ist in Chemnitz auf 251.806 Menschen angestiegen. Wie im Vorjahr resultiert der Bevölkerungsanstieg aus der Flüchtlingsbewegung bedingt durch den russischen Angriff auf die Ukraine. Weitere 2.000 Menschen der ukrainischen Zivilbevölkerung fanden in Chemnitz Unterkunft. Infolgedessen erreichte die Einwohnerzahl der Stadt sowie die Anzahl der Haushalte einen neuen Höchststand seit mehr als zwei Jahrzehnten. Die daraus hervorgehende Reduzierung des Wohnungsangebots sowie die Inflation führte zu steigenden Angebotsmieten:
2. Geschäftsverlauf Die Beteiligungsgesellschaft blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Bedingt ist dies in erster Linie durch die fortwährend gute stabile Geschäftsentwicklung der Beteiligungsgesellschaften. In 2023 konnten Beteiligungserträge von T€ 4.895,4 (Vorjahr: T€ 4.912,5) verzeichnet werden (siehe dazu auch 3.a Ertragslage). Eine möglichst geringe Leerstandsquote sowie stabile Mieterträge sichern, auch nach Berücksichtigung der weiteren Bewirtschaftungskosten und der Instandhaltungsmaßnahmen, solide Geschäftsergebnisse in den Beteiligungsgesellschaften. Gestiegene Kosten in der Modernisierung und der Instandhaltung sowie erhöhte Zinsaufwendungen beeinflussen das Ergebnis, führen jedoch langfristig zu höheren Erträgen in den Gesellschaften. In den nächsten Jahren ist mit der Erschließung neuer und lukrativer Mietobjekte und damit verbundenen starken Erhöhungen der Mieteinnahmen zu rechnen. Die Kaltmieterträge in 2023 sind stabil und überwiegend fand eine geringe Anpassung der Kaltmieten statt. Der Wohnungsbestand ist fast vollständig vermietet. Die geringen Leerstände sind in der Regel durch Wohnungswechsel bestimmt oder auf Sanierungsmaßnahmen zurückzuführen. Insbesondere die im Geschäftsjahr neu erworbenen Objekte weisen für Zwecke der Sanierung erhöhte Leerstandsquoten auf. Die regelmäßig erfolgenden Instandhaltungsmaßnahmen sichern die Substanz der Immobilien und tragen somit zu einer guten Vermietbarkeit zu stabilen Mietpreisen bei, führen aber andererseits im Jahr der durchgeführten Maßnahmen zu einem geringeren Beteiligungsertrag aus der jeweiligen Gesellschaft. 3. Lage a) Ertragslage Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 Beteiligungserträge von T€ 4.895,4 (Vorjahr: T€ 4.912,5) realisiert. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem minimalen Rückgang von 0,35 %. Die Personalaufwendungen fallen im Rahmen des Gesellschafterbeitrages für die Verwaltung des Grundbesitzes der Gesellschaften an, welche über kein eigenes Personal verfügen. Sie sind aufgrund umfangreicher Modernisierungs- und Baumaßnahmen und dem damit verbundenen erhöhten Personalbedarf gestiegen. Es konnte ausreichend fachlich versiertes Personal gebunden werden. Die Personalaufwendungen betragen in 2023 T€ 4.054,1 (Vorjahr: T€ 3.488,8). Der Aufwand für Zinsen und ähnliche Aufwendungen beläuft sich in 2023 auf T€ 1.450,1 (Vorjahr: T€ 286,9), während Erträge aus Zinsen in 2023 in Höhe von T€ 932,8 gegeben sind (Vorjahr: T€ 242,4). Die Zinsaufwendungen sowie -erträge resultieren maßgeblich aus den bilanzierten Darlehen der nahestehenden Unternehmen. Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf T€ -1.689,6 (Vorjahr JÜ T€ +570,8). Begründet ist dies durch hohe Modernisierungs- und Baukosten, die sich in den Beteiligungserträgen wiederfinden sowie gestiegenen Zins- und Personalaufwendungen. Der Jahresüberschuss in 2022 ist auf Sondereffekte insbesondere bezüglich latenter Steuern zurückzuführen. b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Die Gesellschaft verfügt aufgrund ihres Cashflows über die notwendigen finanziellen Mittel, um zukünftige Investitionen in weitere Beteiligungen zu finanzieren. c) Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus den drei Beteiligungen an der Dieter Conle Wohnungsverwaltung GmbH & Co. KG (Anteil 94 %) sowie der FIDES Immobilia Immobilien-Verwaltungs GmbH & Co. KG (100 %) und der Fides Sachsen GmbH (84 %). Der Buchwert der Finanzanlagen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 57.062,7 (Vorjahr: T€ 57.088,2). Zudem bestehen im nennenswerten Umfang Forderungen aus Ausleihungen an nahestehende Unternehmen, die mittel- oder unmittelbar der Eigentümerfamilie zuzurechnen sind. Diese Forderungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 42.511,2 (Vorjahr: T€ 26.978,4). Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 268,4. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen sowie nahestehenden Gesellschaften aus dem Verbund der Eigentümerfamilie betragen am Bilanzstichtag T€ 51.939,9 (Vorjahr: T€ 35.197,6). Diese Verbindlichkeiten entfallen auf kurz-, mittel- sowie langfristig fällige Kreditmittel. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmensteuerung insbesondere die für den Geschäftserfolg unserer Beteiligungsgesellschaften relevanten Leistungsindikatoren heran. Für deren Erfolg sind wiederum die Kaltmieterträge sowie die Leerstandsquote maßgeblich. Die erzielten Kaltmieten/m 2 sind, verglichen mit den lokalen Mietspiegeln, auf ortsüblichem Niveau. Gegenüber dem Vorjahr ist eine leichte Steigerung der Nettokaltmieten zu verzeichnen. Die gesamte vermietungsfähige Fläche der Gesellschaften beläuft sich auf 262.145 m 2 (Vorjahr: 260.536 m 2 ). Bereinigt um Sondereffekte wie neue, zu renovierende Objekte, beträgt der Leerstand zum 31. Dezember 2023 insgesamt 16.866 m 2 (Vorjahr: 12.404 m 2 ). 5. Gesamtaussage Im Jahr 2023 hat sich das Ergebnis der Gesellschaft stark verändert. Dies ist auf durchgeführte Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie eine Steigerung der Zinsaufwendungen zurückzuführen. In Gesamtwürdigung der Ereignisse des Jahres 2023 ist die Geschäftsleitung mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. III. Prognosebericht Für die Fortschreibung des Geschäftserfolgs ist in erster Linie auf die Entwicklung der Vermietungstätigkeit der Gesellschaften abzustellen. Auf die Metropolregionen in Deutschland - entsprechend auch auf die Regionen München und Nürnberg - kommen neue Herausforderungen zu. Dabei wird die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der Wohnungsmärkte von einer Reihe übergeordneter, bundesweit ablaufender Entwicklungen, insbesondere in Bezug auf das Nachfrageverhalten der Wohnbevölkerung, beeinflusst. Diese sind vor allem • Renaissance der Innenstädte • Kräftiger Rückgang im Wohnungsbau aufgrund Material- und Fachkräftemangel im Zusammenhang mit hohen Materialpreisen • Demografische Entwicklung und Bevölkerungsanstieg durch Migration und Flüchtlingssituation • Anhaltender Trend zur Haushaltsverkleinerung • Ansteigender Wohnflächenverbrauch pro Person • Energetischer Modernisierungsbedarf Diese Trends werden von einer zunehmenden Ausdifferenzierung der qualitativen Wohnbedürfnisse begleitet. Der gegenwärtige Leerstand wird nach dem leichten Anstieg im Jahr 2023 aufgrund umfassender Umbau- und Sanierungsmaßnahmen zunächst konstant bleiben, weicht jedoch nur geringfügig von den Quoten der Regionen ab. Mieterhöhungen sind in dem von der Gesellschaft bedienten, regionalen Markt, insbesondere in Verbindung mit Sanierungsmaßnahmen, durchsetzbar und aufgrund der allgemeinen Preissteigerung notwendig. Insofern erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr einen moderaten Anstieg bei den Nettokaltmieten. IV. Chancen- und Risikobericht Die Risikosituation der CoCo Real GmbH wird kontinuierlich überprüft. Es wurden interne Regelungen zur Verminderung und Vermeidung von Risiken festgelegt. Diese umfassen Regelungen zu Markt- und Objektrisiken, strategischen Risiken, Risiken aufgrund gesetzlicher Änderungen und Finanzrisiken. Neue Anforderungen für die Wohnungswirtschaft sind mittelfristig durch weitere EU-initiierte Richtlinien zu erwarten. Bereits im Jahr 2016 ist die verschärfte Energieeinsparverordnung (EnEV 2016) bei Neubauten in Kraft getreten, die eine Reduzierung des zulässigen Jahres-Primärenergiebedarfs um durchschnittlich 25 % mit sich brachte. Die stufenweise Verschärfung der Energieeffizienz aufgrund gesetzlicher Forderungen wird wiederum die Baukosten kontinuierlich erhöhen. Zukünftige politische Entscheidungen im Bereich "Energie" werden die Branche weiterhin beschäftigen. Die Betriebskosten waren im Jahr 2023 leicht rückläufig. Unterstützend hierfür waren politische Maßnahmen wie die Energiepreisbremse und Inflationsausgleichsprämie. Jedoch sind für 2024 wieder höhere Kosten zu erwarten. Insbesondere der Wegfall der Energiepreisbremse, aber auch Kostensteigerungen bei den kalten Nebenkosten aufgrund der Inflation, spielen hierbei eine Rolle. Um das Verhältnis zwischen Miet- und Betriebskosten weiter zu verbessern, setzt die Gesellschaft auf energetische Sanierungen und somit höhere Mieterträge. In der Immobilienbranche ist davon auszugehen, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit von Krediten steigen wird. Da sich die Banken absichern möchten, ist mit einem höheren Zins sowie verschärften Kreditvergabekriterien zu rechnen. Die Gesellschaft reagiert auf dieses Risiko, indem sie frühzeitig mit Kreditinstituten in Verhandlungen getreten ist, um ihre derzeitig mittelfristige Finanzierung abzusichern. Im Jahr 2023 fand bei den Wohnimmobilienpreisen der stärkste Preisrückgang seit über zwanzig Jahren statt. Sowohl auf dem Land als auch in der Stadt war diese Entwicklung zu beobachten. Jedoch bewegen sich die Preise insbesondere in den Ballungsräumen weiterhin auf einem hohen Niveau. Zudem ist festzustellen, dass die aktuelle Preisentwicklung die massiven Anstiege der letzten Jahre kaum ausgleicht. Aufgrund der rückläufigen Inflation Ende 2023 erwarten Experten eine Senkung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank im laufenden Jahr. Langfristig ist aber mit einer Stabilisierung des Marktes und anschließend wieder mit steigenden Preisen zu rechnen. Die Mieterlöse entwickeln sich planungskonform. Aufgrund der Lage der Immobilien ist auch in Zukunft von stabilen Mieterträgen auszugehen. Es sind mieterseitig keine größeren Forderungsausfälle zu verzeichnen. Somit ist auch wiederum mit stabilen Erträgen aus Beteiligungen zu rechnen. Die positive Bevölkerungsentwicklung in den Metropolregionen Nürnberg / Fürth und München sowie auch in Rostock wird nach Prognosen renommierter Institute auch in den kommenden Jahren weiter anhalten. Weitere grundlegende, den Wohnungsmarkt beeinflussende Faktoren sind, neben der zusätzlichen Nachfrage nach Wohnraum aufgrund von Zuwanderungen, der demographische Wandel und sich verändernde gesellschaftliche Strukturen.
Sonthofen, 26.07.2024 Herr Dieter Conle Frau Eva Conle Herr Silvan Conle BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Gesellschaften geltenden Angabeerleichterungen teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen drei Jahre. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung festgelegter Nutzungsdauern linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer des Anlagevermögens beträgt zwischen 2 und 23 Jahren. Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen werden zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Forderungen gegen Gesellschafter sind zusammen mit den sonstigen Vermögensgegenständen zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung benötigten Erfüllungsbetrages gebildet. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekanntgegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Zum 31.12.2023 bestehen passive latente Steuern in Höhe von T€ 4.437. Im Geschäftsjahr wurden passive latente Steuern in Höhe von T€ 262 gebildet. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Darlehen und Überträgen in Höhe von T€ 10.211 (Vj. T€ 7.303). Davon haben T€ 10.209 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Forderungen aus Darlehen und Überträgen in Höhe von T€ 15.277 (Vj. T€ 6.669). Davon haben T€ 15.275 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen nahestehenden Unternehmen enthalten Forderungen aus Darlehen und Überträgen in Höhe von T€ 12.078 (Vj. T€ 8.108). Davon haben T€ 12.049 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 56 (Vj. T€ 23). Im Posten sonstige Rückstellungen sind Rückstellungen für Urlaub, Überstunden und Jahresabschlussprüfung, sowie die Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen enthalten. Bei den Verbindlichkeiten ergeben sich folgende Restlaufzeiten:
Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Zum Bilanzstichtag bestehen Bürgschaften zur Sicherung von Verbindlichkeiten nahestehender Unternehmen in Höhe von T€ 28.149. Die Unternehmen zu deren Gunsten Bürgschaftsverpflichtungen eingegangen wurden, kommen den obliegenden Verpflichtungen entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen nach. Durch regelmäßigen Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind negative Entwicklungen zeitnah erkennbar. Derzeit bestehen keine Anhaltspunkte, die auf eine Inanspruchnahme aus den gewährten Bürgschaften hindeuten. Latente Steuern Der Ansatz der latenten Steuern resultiert aus den auf die FIDES Immobilia Immobilien-Verwaltungs GmbH & Co. KG übertragenen Grundstücken. Die Übertragung erfolgte handelsrechtlich zu Verkehrswerten und steuerrechtlich zu Buchwerten. Weiterhin resultiert der Ansatz aus der Übernahme der Kommanditanteile an der Dieter Conle Wohnungsverwaltung GmbH & Co. KG. Auch hier werden die Immobilien handels- und steuerrechtlich unterschiedlich abgeschrieben. Insofern ergeben sich handels- und steuerrechtlich unterschiedliche Beteiligungsansätze bei der CoCo Real GmbH. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte eine Zuführung der passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 262 (Vj. Auflösung T€ 790). Eine Verrechnung mit aktiven latenten Steuern erfolgte nicht. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 15,825 %. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 92 Arbeitnehmer davon 50 Vollzeitkräfte, 21 Teilzeitkräfte und 20 Aushilfen. Geschäftsführung Dieter Conle, Dipl.-Ing. ausgeübter Beruf: Gesamtgeschäftsführer Eva Conle, Dipl.-Kffr. ausgeübter Beruf: Gesamtgeschäftsführer Silvan Conle, Dipl. Wirt.-Ing. ausgeübter Beruf: Gesamtgeschäftsführer Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen
* Beteiligung in Höhe € 1,00 ** Jahresergebnis aus 2022, da der Jahresabschluss 2023 noch nicht vorliegt Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Unterschrift der Geschäftsführung
Sonthofen, 26. Juli 2024 Herr Dieter Conle Frau Eva Conle Herr Silvan Conle Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die CoCo Real GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CoCo Real GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CoCo Real GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, 26. Juli 2024 dhmp
NEXT GmbH & Co. KG
Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer Thorsten Bierkamp, Wirtschaftsprüfer |
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