Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 865
Eingetragen
4.4.1979
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Kunststoffverarbeitung und die Durchführung galvanischer Arbeiten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Sommer
seit 10.2.2026
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

C. Hübner GmbH

Marktoberdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Geschäftstätigkeit der C. Hübner GmbH erstreckt sich auf die Produktion und den Verkauf hochwertiger, veredelter Kunststoffkomponenten, Teilsysteme und Systeme für die Sanitärindustrie sowie die Automobil- und Verbrauchsgüterindustrie.

1. Geschäftsmodell

Die Leistungen der C. Hübner GmbH umfassen die Entwicklung von Komponenten, die Konstruktion und den Bau von Spritzgusswerkzeugen, die Kunststofftechnik, die Galvanisierung in der Kunststoffgalvanik, die Oberflächenveredelung mittels PVD (Physical Vapour Depostion), die Laser- und Tampodruckbeschriftung sowie die Systemmontage von Komponenten, Teilsystemen und Systemen sowie deren Verpackung. Weiterhin bietet die C. Hübner GmbH die notwendigen Logistikkonzepte und Lösungen bedarfsgerecht für unsere Kunden an.

Die C. Hübner GmbH ist an zwei Standorten tätig. In dem 2019 neu gebauten Produktionsstandort Siemensring 16, befinden sich der Werkzeugbau und die Kunststofftechnik. Die Entwicklung, Kunststoffgalvanik, PVD Technik, Verwaltung, Systemmontage und Verpackung sind im Hauptsitz in der Sudetenstraße 1 und 2 in Marktoberdorf untergebracht. Wir, die C. Hübner GmbH sehen uns als einen qualitativ hochwertigen Zulieferer von mittels Galvanotechnik oder PVD-Technik veredelten Kunststoffteilen, Komponenten und Systemen. Verstärkt wollen wir unseren Kunden Teilsysteme mit Mechatronik und Sensorik anbieten. In Abstimmung mit unseren Kunden und basierend auf Markt- und Technologiebewertungen haben wir mit Technologiestudien und Vorlaufentwicklungen für mechatronische Teilsysteme und Sensortechnik begonnen.

Basierend auf der 2020 neu erarbeiteten Strategie - Vision Hübner 2023 - wollen wir einerseits über Technologie sowie andererseits über mechatronische und sensorische Teilsysteme im Umsatz und Ergebnis wachsen. Geplant ist zukünftig vermehrt Baugruppen und Teilsysteme auch mit alternativen Oberflächen anzubieten. Weiterhin wollen wir zukünftig vermehrt in die Entwicklung von Teilsystemen als Bestandteil der Gesamtsysteme unserer Kunden eingebunden werden. Wir, die C. Hübner GmbH haben deshalb begonnen ein erweitertes Entwicklungs- und Kooperationsnetzwerk aufbauen um unseren Kunden entsprechende Technologien und Fertigungsverfahren als Systemlieferant anbieten zu können.

2. Forschung und Entwicklung

Begleitend zur Strategie - Vision Hübner 2023 - hat die C. Hübner GmbH begonnen Entwicklungskapazitäten im Haus sowie über externe Kooperationspartner aufzubauen. Begleitend zur Strategie haben wir Vorlaufentwicklungen und Technologiestudien für sensorische Komponenten gestartet. Ein Beispiel sind sensorische Gestensteuerungen.

Die C. Hübner GmbH betreibt darüber hinaus eine eigene Entwicklungsabteilung für die Auslegung und Konstruktion von Spritzgusswerkzeugen sowie der Festlegung und Optimierung von Fertigungsverfahren. Beispielsweise werden Simulationen für Verzug, Schwindung und Fließverhalten von Kunststoffkomponenten durchgeführt und die dazugehörigen Fertigungsverfahren optimiert. In der Kunststofftechnik ist ein wesentlicher Schwerpunkt die Weiterentwicklung der 2K bzw. 3K Technologie. Zusätzlich werden neue Schichtsysteme in Verbindung mit PVD, Lacktechnik und Sol-Gel-Verfahren auch in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern erprobt. In enger Kooperation mit unseren Chemielieferanten wird an Lösungen und Prozessoptimierungen für die Galvanotechnik gearbeitet. Wesentliche Ziele sind die Verfahren und technologischen Lösungen der Galvanotechnik weiter zu optimieren sowie die Chemie- und Prozesskosten zu reduzieren. Ein wegweisender Schritt 2020 war die Umstellung der Galvanotechnik der C. Hübner GmbH auf chemisch Nickel.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen sowie Geschäftsverlauf

Die konjunkturelle Lage in Deutschland, Europa und der Welt war geprägt von massiven Unsicherheiten und Marktschwankungen bedingte durch die globale Corona Pandemie.

Im Gesamtjahr 2020 ist die deutsche Wirtschaftsleistung gemäß dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie pandemiebedingt um 5,0 % zurückgegangen. Im Jahresschlussquartal 2020 kam es im Zuge des deutschlandweiten Lockdowns zu einer Stagnation in der deutschen Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich nur geringfügig um 0,1 %, nachdem im dritten Quartal noch ein kräftiges Plus von 8,5 % verzeichnet worden war. Der deutliche Erholungsprozess, der nach dem Ende des ersten Lockdowns vom Frühjahr letzten Jahres wiedereingesetzt hatte, ist im Zuge des zweiten Lockdowns weitgehend zum Stillstand gekommen. Die weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft hängt maßgeblich davon ab, wie schnell das im Winter angestiegene Infektionsgeschehen wieder eingedämmt werden kann. Jedoch konnte die deutsche Industrie ihre Produktion im Dezember trotz der verschärften Lockdown Maßnahmen wieder steigern.

Für die Entwicklung in der Branche Oberflächenveredelung und Wärmebehandlung sind vor allem die Gesamtwirtschaft sowie die Automobilindustrie verantwortlich. Der Trend zu Chrom ist sowohl im Automobilbereich als auch im Sanitär- und Konsumbereich ungebrochen. Allerdings verzeichneten die deutschen Automobilhersteller auch im Jahr 2020 einen weiteren zum Teil drastischen Rückgang der Produktion. Bei einem Gesamtmarktvolumen im Bereich der galvanischen Oberflächen von 1,1 Milliarden Euro in Deutschland, beträgt der Marktanteil der C. Hübner GmbH rund 2 %. Folgende Aspekte standen im Geschäftsjahr 2020 im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns:

Durchführung von Maßnahmen zur Erhöhung der Rentabilität und Produktivität in der Fertigung.

Durchführen von Prozessanpassungen und Optimierungen. Ständige Verbesserung unserer Liefertreue und der Qualität.

Anpassungen an der Vertriebsstrategie aufgrund der Implementierung eines Business Development Managements. Dazu gehören auch Erweiterungen in den Kapazitäten des Projektmanagements.

Ein weiterer Meilenstein war die Planung und Konzipierung einer neuen Chrom (VI)-freien Kunststoffgalvanik am Standort Siemensring der C. Hübner GmbH sowie die Erarbeitung der Strategie - Vision Hübner 2023.

2. Lage

Die Nachfrage aus dem Automobilsektor wurde durch die sinkende Konjunktur infolge der Corona Pandemie weiter eingetrübt. Hohe Bedarfe in den Bereichen Sanitär und Konsum konnten den Rückgang im Automobilsektor ab der zweiten Jahreshälfte 2020 weitgehend auffangen und kompensieren. Unsere Produktionskapazitäten sind in der Kunststoffgalvanik wieder voll ausgelastet. Im Bereich der Kunststofftechnik arbeiten wir intensiv an einer Erhöhung der Auslastung. Dies soll unter anderem durch Neuprojekte mit Kunststofftechnik in Kombination mit Oberflächenveredelung erfolgen.

a. Ertragslage

Die Ertragslage hat sich in 2020 verschlechtert. Der Anstieg des Palladiumkurses konnte durch die Umstellung auf chemisch Nickel ab der zweiten Jahreshälfte kompensiert werden. Die Corona Pandemie bedingten Auslastungsschwankungen und hiermit verbundene Zusatzkosten sowie die Aufwendungen für die Umstellung auf chemisch Nickel belasteten die Ertragssituation 2020. Die Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss x 100 / Gesamtleistung) sank aufgrund des rückläufigen Ergebnisses 2020 von 2,2 % im Jahr 2019 auf 0,2 %. Die Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und Steuern, die im Vorjahr bei 4,4 % lag, verringerte sind in 2020 auf 1,2 %. Unsere Kennzahlen haben sich wie folgt entwickelt: Jahresüberschuss 2020: 30 T Euro (2019: Euro 455 T Euro) Gesamtleistung 2020: 20.226 T Euro (2019: Euro 20.625 T Euro).

b. Finanzlage

Unsere finanzwirtschaftlichen Kennzahlen sind trotz der durch die Corona Pandemie verursachten Kosten als solide einzustufen. Für das Jahr 2021 wird es, aufgrund der Corona-Krise, weiterhin eine große Herausforderung werden, die gesetzten Ziele zu erreichen. Die Eigenkapitalrentabilität sank auf 0,33 % (2019: 5,00 %). Das gesetzte Ziel wurde dabei deutlich verfehlt. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital x 100/Gesamtkapital) für 2020 mit 47,3 % (2019 mit 46,6 %) liegt unter der Zielvorgabe von 50 %.

i. Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur entwickelte sich die vergangenen Jahre entsprechend der getätigten Investitionen. Durch eine vorsichtige Investitionsplanung und eine schnelle Tilgung der Darlehen dürften wir zeitnah wieder die Marke von 100 % erreichen. Der Verschuldungsgrad (Fremdkapital x 100/Eigenkapital) lag im Geschäftsjahr 2019 bei 114,80 %, und reduzierte sich in 2020 auf 111,47 %.

ii. Investitionen

Für Investitionen sind im Berichtsjahr 2020 1.064 T Euro ausgegeben worden. (2019: 591 T Euro).

iii. Liquidität

Im Berichtsjahr 2020 lag der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit bei 1.469 T Euro (2019: 2.439 T Euro). Liquiditätsengpässe entstanden keine im Jahr 2020. Den normalen Geschäftsverlauf bestreiten wir aus Guthaben. Die Kontokorrentkredite werden nicht in Anspruch genommen. Alle skontierfähigen Rechnungen bezahlen wir unter Abzug von Skonto. Neuinvestitionen werden aus dem Cash Flow oder mit Leasing finanziert.

c. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hält sich auf Vorjahresniveau und beträgt im Berichtsjahr 2020 19.328 T Euro, im Vorjahr waren es 19.570 T Euro. Das Anlagevermögen war zu 67,5 % (2019: 68,3 %) durch Eigenkapital gedeckt. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ist auf 70,1 % gestiegen. 2019 lag der Anteil bei 68,1 %.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Vorangehend dargestellte Kennzahlen wie Cashflow, Investitionen in das Anlagevermögen sowie Gesamtkapitalrentabilität, ein wöchentliches Reporting und Planzahlen unserer Kunden, werden zur Unternehmenssteuerung herangezogen. Einer geringen Fluktuation bei den Fachkräften, steht eine relativ hohe Fluktuation im Helferbereich gegenüber. Die zielgerichtete Förderung unserer Mitarbeiter und Führungskräfte ist Bestandteil für die aktive und positive Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Die Mitarbeiterbindung und -motivation im Helferbereich wird für die nächste Zeit eine Herausforderung werden. Im Rahmen zahlreicher Aktivitäten ist es uns gelungen, die Ausbildungsstellen im Werkzeugbau und der Galvanik zu besetzen. Da die Ausbildung ein zentraler Punkt der Fachkräftesicherung unseres Unternehmens darstellt, werden auch weiterhin finanzielle Mittel für eine zielgerichtete Ausbildungsakquise zur Verfügung gestellt werden. Als Bestandteil der Strategie - Vision Hübner 2023 - haben wir mit der Erarbeitung eines Führungskräfte- und Mitarbeiterentwicklungsprogramms gestartet.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die stagnierende Konjunktur der deutschen Automobilhersteller wird sich unter dem Eindruck von Corona und den Auswirkungen der Pandemie ggf. zeitweise eintrüben. Dies kann zum kurzzeitigen starken Einbruch der Abrufmengen führen. Mittelfristig sehen wir in diesem Bereich eine Erholung. Entgegen diesem Trend sind die Bedarfe im Sanitär- und Konsumerbereich nach wie vor anhaltend hoch. Die Abrufzahlen sind konstant. Wir gehen deshalb weiter von einer positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sowie in der gesamten Branche der Oberflächenveredelung aus. Eine wichtige Aufgabe wird es für die C. Hübner GmbH sein, die negativen Auswirkungen der Coronakrise für so gering wie möglich zu halten. Unsere wesentlichen Materialien in der Kunststoffverarbeitung sind ABS-Kunststoffe und ABS-Blend. Hier sind die Preise aktuell steigend. Durch Mengenkontrakte versuchen wir eine solide Kalkulationsbasis zu schaffen. In der Galvanik sind Kupfer, Nickel und Palladium unsere wichtigsten Rohstoffe. Diese sind börsennotiert und werden zu Tagespreisen eingekauft. Bei allen drei Rohstoffen in der Galvanik sind die Kurspreise volatil, bei Palladium ist noch kein Ende des Aufwärtstrends ersichtlich. In Abhängigkeit zu der Weltwirtschaft werden sich diese Kurse weiterentwickeln. Langfristig gehen wir davon aus, dass für Kunststoffteile mit anspruchsvollen Oberflächen ein Wachstumspotential vorhanden ist und streben einen Marktanteil von mindestens 3 % an. Das Personal stellt einen wichtigen Erfolgsfaktor dar. Allerdings unterliegen die Personalkosten auch einer kontinuierlichen Kostensteigerung, bedingt durch tarifliche Erhöhungen und personelle Erweiterung. Der Automobilanteil fordert qualifiziertes Fachpersonal in allen Abteilungen. Durch koordinierte Maßnahmen in der Produktion, versuchen wir die Ausschussrate weiter zu reduzieren und sehen uns dabei auf einem guten Weg.

2. Risikobericht

a. Risikomanagementsystem

Im Rahmen unserer globalen Geschäftstätigkeit sind wir Risiken ausgesetzt. Zu den im Unternehmen bestehenden Steuerungsinstrumenten des finanziellen Risikomanagementsystems zählen neben dem Forderungsmanagement, die Steuerung von Verbindlichkeiten und Bankguthaben. Zur Risikominimierung wird durch unser Berichtswesen die aktuelle Entwicklung überwacht. Dieses bildete die Entscheidungsgrundlage der Geschäftsführung. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar.

b. Risiken

Die Anforderungen an ein sehr hohes Qualitätsniveau bei unseren Produkten führen dazu, dass das Risiko einer Verlagerung in Niedriglohnländer als gering einzustufen ist. Bei sehr einfachen Artikeln, die bereits jetzt einem hohen Preisdruck ausgesetzt sind, ist dies am wahrscheinlichsten. Komplexere Artikel bieten hier bessere Möglichkeiten für eine interessante Preisgestaltung. Im Umgang mit der REACh-Verordnung und der damit verbundenen Autorisierungspflicht von Chromtrioxid ist leider noch keine Rechtssicherheit abzusehen. Um eine Rechtssicherheit im Umgang mit Chromtrioxid zu gewährleisten, sind wir in den vergangenen Jahren in zwei Konsortien zur Autorisierung tätig. Aktuell ist davon auszugehen, dass der sog. CTACsub-Antrag eine Genehmigungsdauer von 4 Jahren ab Autorisierungsdatum (=2023/24) und der FGK-Antrag eine Genehmigungsdauer von 7 Jahren ab dem sog. "Sunset-Date" im September 2017 (=2024) erhalten wird. Leider ist hier noch keine abschließende Entscheidung durch die europäische Kommission erfolgt. Die Antragssteller des CTACsub-Antrages wurden aufgefordert, einen sog. "Substitutionsplan" abzugeben. Die Bearbeitung dieses Plans bei der "Europäische Chemikalienagentur (ECHA)" wird sicherlich nicht mehr dieses Jahr erfolgen. Bedingt durch die politische Entwicklung im vergangenen Jahr hat die Firma Hübner einen eigenen Antrag für die Autorisierung von Chromtrioxid gestellt. Wir sind hier im Gegensatz zu bestehenden Anträgen einen neuen Weg gegangen. Nach dem Entschluss, eine neue Kunststoffgalvanik - welche auf Chromtrioxid gänzlich verzichten kann - zu bauen, ist unser Antrag als Übergangsfrist gedacht. Hier ist das Hauptargument, dass wir auf Chrom (VI)-freie Technologien umstellen möchten, dafür aber mehr Zeit benötigen als die durch den CTACsub-Antrag abgedeckte Zeitschiene (Sept. 21). Hier gehen wir von einer Autorisierung von mindestens bis 2028 aus. Mögliche steigende Rohstoffpreise werden wir durchlaufende Überwachung der Preisentwicklung kontrolliert und mit Preisanpassungen bei den Kunden ausgleichen. Bedingt durch die Umstellung der Galvanotechnik auf chemisch Nickel erwarten wir durch verringerten Materialeinsatz von Palladium eine Kosteneinsparung. Jedoch wird eine mögliche hohe wirtschaftliche Auftragsauslastung wahrscheinlich zu einer weiteren Steigerung der Rohstoffkosten führen.

Risiken wirtschaftlicher Art:

Wir sehen uns als Zulieferer von hochwertigen galvanisierten Kunststoffprodukten. Die verchromte Optik wird nach wie vor sehr stark in der Sanitär-, Konsumer- und Automobilindustrie nachgefragt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sehen wir uns gut aufgestellt. In einem Prognosezeitraum von einem Jahr stufen wir dieses Risiko als gering ein. Die durch die Coronakrise entstehenden Risiken sind zum derzeitigen Stand noch nicht abzuschätzen.

Risiken rechtlicher Art:

Rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale sehen wir nicht. Alle erforderlichen Genehmigungen liegen vor. In einem Prognosezeitraum von einem Jahr stufen wir dieses Risiko als gering ein.

Liquiditätsrisiko:

Zur Absicherung dieses Risikos erstellen wir Liquiditäts- und Investitionspläne welche laufend an die aktuelle Situation angepasst werden. In einem Prognosezeitraum von einem Jahr stufen wir dieses Risiko als gering ein.

Ausfallrisiko:

Das Risiko der Forderungsausfälle beschränken wir mithilfe von Kundenanalysen und einer Kreditversicherung. Im Berichtsjahr war kein Forderungsausfall zu verzeichnen. Unsere Bankguthaben sind auf mehrere deutsche Geschäftsbanken mit guter Bonität verteilt. In einem Prognosezeitraum von einem Jahr stufen wir dieses Risiko als gering ein. Für mögliche ungewisse Verbindlichkeiten wurden ausreichend Rückstellungen gebildet.

3. Chancenbericht

Wir sehen nach wie vor hohe Chancen im Bereich der veredelten Kunststofftechnik und wollen unser Angebotsportfolio hinsichtlich mechatronischer und sensorischer Komponenten und Teilsysteme deutlich erweitern. Die hierzu notwendigen Maßnahmen wurden mittels der Strategie - Vision Hübner 2023 - erarbeitet und befinden sich in der Umsetzung.

 

Marktoberdorf, den 24.03.2021

C. Hübner GmbH

durch Geschäftsführer

gez. Dr. Andreas Schmid

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 13.549.749,52 13.350.203,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 62.695,00 11.132,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 62.695,00 11.132,00
II. Sachanlagen 13.485.554,52 13.337.571,80
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.644.360,52 9.552.980,80
2. technische Anlagen und Maschinen 3.787.472,00 3.715.168,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.672,00 69.423,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.050,00 0,00
III. Finanzanlagen 1.500,00 1.500,00
1. sonstige Finanzanlagen 1.500,00 1.500,00
B. Umlaufvermögen 5.640.654,97 6.112.433,61
I. Vorräte 1.473.723,00 1.374.082,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.031.674,31 1.695.846,02
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.031.674,31 1.695.846,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.135.257,66 3.042.505,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.413,33 11.230,30
D. Aktive latente Steuern 110.800,00 95.900,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 19.327.617,82 19.569.767,71

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 9.139.807,67 9.109.452,63
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Bilanzgewinn 9.113.807,67 9.083.452,63
davon Gewinnvortrag 9.083.452,63 8.628.222,28
B. Rückstellungen 747.873,05 836.642,26
C. Verbindlichkeiten 9.438.037,10 9.620.072,82
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.450.413,00 8.403.015,47
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 39.440,00 320.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 160.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.948.184,10 897.057,35
D. Passive latente Steuern 1.900,00 3.600,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 19.327.617,82 19.569.767,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 13.261.520,49 14.045.419,46
2. Personalaufwand 7.760.022,45 7.902.697,20
a) Löhne und Gehälter 6.455.482,59 6.440.456,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.304.539,86 1.462.240,84
davon für Altersversorgung -19.370,86 106.270,11
3. Abschreibungen 1.262.729,92 1.500.563,76
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.262.729,92 1.500.563,76
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.005.076,78 3.791.945,15
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7,50 47,81
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 159.270,85 190.250,48
davon an verbundene Unternehmen 2.100,00 480,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 20.173,14 179.584,87
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 16.600,00 27.900,00
8. Ergebnis nach Steuern 54.254,85 480.425,81
9. sonstige Steuern 23.899,81 25.195,46
10. Jahresüberschuss 30.355,04 455.230,35

Ergebnisverwendung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
10. Jahresüberschuss 30.355,04 455.230,35
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.083.452,63 8.628.222,28
12. Bilanzgewinn 9.113.807,67 9.083.452,63

ANHANG

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma C. Hübner GmbH für das Geschäftsjahr 2020 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Im Rahmen einer Bilanzkorrektur in laufender Rechnung, wurden gestundete, verzinsliche Erschließungsbeiträge in Höhe von Euro 401.951,72 erstmalig als Anschaffungskosten im Posten "Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken" sowie als Verbindlichkeit unter "sonstige Verbindlichkeiten" erfasst. Auswirkungen auf den Bilanzgewinn ergeben sich nicht. Die Vorjahreswerte wurden insofern nicht angepasst.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: C. Hübner GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Marktoberdorf

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Kempten (Allgäu)

Register-Nr.: 865

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 € wurden im Berichtsjahr vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, wurden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 694.816,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten grundsätzlich die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abschreibung ausgewiesen. In der Geschäftsjahresabschreibung sind diese Beträge damit enthalten.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Die Restlaufzeiten der Forderungen betragen regelmäßig weniger als ein Jahr.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 9.083.452,63 einbezogen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 234.891,00.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag der Ausschüttungssperre Euro
Unterschiedsbetrag aufgrund Neubewertung Penionsrückstellungen 125.991,00
Aktivierung latenter Steuern (Saldierung mit passiven latenten Steuern) 108.900,00
Gesamtbetrag 234.891,00

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen entspricht dem von der Deutschen Bundebank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafel 2018G, K. Heubeck
Zinssatz 7-Jahres-Durchschnitt 1,60 %
Zinssatz 10-Jahres-Durchschnitt 2,30 %
erwarteter Rententrend 0 bis 2 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 125.991,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 694.816,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 577.581,11
verrechnete Aufwendungen 77.750,00
verrechnete Erträge 12.118,81

Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

wesentliche sonstige Rückstellungen Euro
Urlaub, Überstunden, Tantieme, Vergütung Beirat 291.000,00
Rückbau und Entsorgung von Anlagen 126.000,00
Gewährleistung 50.000,00
Berufsgenossenschaft und Schwerbehindertenabgabe 34.000,00
Aufbewahrungsverpflichtungen 25.000,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 3.215.299,72 (Vorjahr: Euro 3.728.983,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 7.450.413,00. Dabei handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

- Grundpfandrechte

- Sicherungsübereignung

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Vorjahreswerte in Klammern.

Stand 31.12.
in TEUR
< 1 Jahr
in TEUR
>1 Jahr
in TEUR
>5 Jahre
in TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.450 949 6.501 2.813
(8.403) (921) (7.482) (3.729)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.225 1.225 0 0
(579) (579) (0) (0)
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 39 39 0 0
(320) (160) (160) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 723 321 0 402
(318) (318) (0) (0)
Gesamt 9.437 2.534 6.501 3.215
(9.620) (1.978) (7.642) (3.729)

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Der in diesem Posten ausgewiesene Betrag stellt gleichfalls eine Verbindlichkeit gegenüber dem Gesellschafter dar.

Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 144.605,11 (Vorjahr: Euro 174.556,26) und im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 49.662,35 (Vorjahr: Euro 38.270,21) enthalten.

Latente Steuern

Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt Euro 1.900,00.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der passiven latenten Steuern: Euro -1.700,00.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

übrige sonstige betriebliche Erträge:

Im Berichtsjahr wurden Erträge aus der Erstattungen der Agentur für Arbeit für Kurzarbeitergeld in Höhe von Euro 138.880,20 erfasst. Die Kurzarbeit war aufgrund der Corona-Pandemie erforderlich.

Aufwendungen für bezogene Leistungen:

Aufgrund verschiedener Neuprojekte und fehlender interner Kapazitäten wurden zusätzliche Fremdleistungen in Höhe von Euro 433.259,03 in Anspruch genommen.

verschiedene betriebliche Kosten:

Im Berichtsjahr wurden Aufwendungen für Beratungsleistungen in Höhe von Euro 106.000,00 erfasst.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Berichtsjahr
Arbeiter 144
Angestellte 43
leitende Angestellte 2
Auszubildende 6
195

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Dipl.-Ing. (FH) Thomas Hübner, Kaufmann (bis 31.10.2020)

Herr Dr. Andreas Schmid, Physiker (ab 27.10.2020)

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene bestehen zum Bilanzstichtag Pensionsverpflichtungen i. H. von TEuro 611. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden an diesen Personenkreis keine Pensionszahlungen geleistet.

Beirat

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren folgende Personen Mitglieder des Beirates:

Herr Dr. Rainer Reichert, Kaufmann

Herr Guido Marenbach, Kaufmann

Herr Rudolf Werner Schnorf, Kaufmann

Herr Thomas Hübner, Kaufmann

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Haftungsverhältnisse, außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von jährlich rund TEuro 453 finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Pachtverträge für Gebäude und Produktionshallen (TEuro 163 p.a.) und Leasing- sowie Mietverträge für Maschinen (TEuro 203 p.a.).

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe in den Gewinnvortrag einzustellen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Marktoberdorf, 24. März 2021

gez. Dr. Andreas Schmid

Anlagespiegel

Anschaffungs, Herstellungskosten 01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 222.614,59 66.118,84 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 222.614,59 66.118,84 0,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.688.430,51 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 13.775.224,14 972.023,06 95.288,75 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 933.213,75 9.938,02 395.425,29 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 16.050,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 26.396.868,40 998.011,08 490.714,04 0,00
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 1.500,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.500,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 26.620.982,99 1.064.129,92 490.714,04 0,00
Anschaffungs, Herstellungskosten 31.12.2020
EUR
kumulierte Abschreibungen 01.01.2020
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 288.733,43 211.482,59
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 288.733,43 211.482,59
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.090.382,23 2.135.449,71
technische Anlagen und Maschinen 14.651.958,45 10.060.056,14
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 547.726,48 863.790,75
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.050,00 0,00
Summe Sachanlagen 27.306.117,16 13.059.296,60
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 1.500,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.500,00 0,00
Summe Anlagevermögen 27.596.350,59 13.270.779,19
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2020
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.555,84 0,00 0,00 0,00 226.038,43 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 14.555,84 0,00 0,00 0,00 226.038,43 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 310.572,00 0,00 0,00 0,00 2.446.021,71 401.951,72
technische Anlagen und Maschinen 896.588,06 0,00 92.157,75 0,00 10.864.486,45 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.014,02 0,00 394.750,29 0,00 510.054,48 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.248.174,08 0,00 486.908,04 0,00 13.820.562,64 401.951,72
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.262.729,92 0,00 486.908,04 0,00 14.046.601,07 401.951,72
Buchwert 31.12.2020
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.695,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 62.695,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.644.360,52
technische Anlagen und Maschinen 3.787.472,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.672,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.050,00
Summe Sachanlagen 13.485.554,52
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 1.500,00
Summe Finanzanlagen 1.500,00
Summe Anlagevermögen 13.549.749,52

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.05.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die C. Hübner GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der C. Hübner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der C. Hübner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kempten, 24. März 2021

Dr. Hörmann GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

durch

gez. Dr. Erwin Hörmann, Wirtschaftsprüfer

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