MeierGuss Limburg Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Jürgen Dr. Mateika seit 30.10.2019 | Geschäftsführer |
Andreas Rehmer seit 12.11.2012 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MeierGuss Limburg GmbHLimburg a. d. LahnJahresabschluss
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| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | Vorjahr | |
| Euro | Euro | Euro | |
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 18.620,00 | 4.871,00 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 610.445,65 | 627.636,65 | |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 4.485.991,92 | 4.725.504,95 | |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 581.603,00 | 616.161,00 | |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 723.859,71 | 6.401.900,28 | 679.304,73 |
| 6.648.607,33 | |||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | 1.840.660,49 | 1.632.246,46 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 4.904.109,08 | 3.048.030,01 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 212.464,60 | 153.060,23 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 16.615,22 | 16.791,41 | |
| D. Aktive latente Steuern | 391.000,00 | 304.000,00 | |
| 13.785.369,67 | 11.807.606,44 | ||
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PASSIVA |
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| Geschäftsjahr | Geschäftsjahr | Vorjahr | |
| Euro | Euro | Euro | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.750.000,00 | 1.750.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 4.050.000,00 | 4.050.000,00 | |
| III. Verlustvortrag | -815.672,13 | -1.009.586,38 | |
| IV. Jahresüberschuss | 1.471.808,34 | 193.914,25 | |
| 6.456.136,21 | 4.984.327,87 | ||
| B. Rückstellungen | 5.071.010,91 | 4.148.155,91 | |
| C. Verbindlichkeiten | 2.254.547,55 | 2.666.837,46 | |
| davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 196.125,00 (Vorjahr = 769.625,00) | |||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 3.675,00 | 8.285,20 | |
| 13.785.369,67 | 11.807.606,44 |
| Euro | Euro | Euro | Euro | |
| 1. Rohergebnis | 13.808.042,91 | 11.108.090,84 | ||
| 2. Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | -4.578.254,10 | -4.222.385,77 | ||
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -950.105,23 | -5.528.359,33 | -885.496,77 | -5.107.882,54 |
| - davon für Altersversorgung Euro -84.048,44 (Vj. Euro -76.374,71) | ||||
| 3. Abschreibungen | ||||
| a) auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und | ||||
| Sachanlagen | -922.036,06 | -894.633,71 | ||
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | -4.932.972,32 | -4.361.105,86 | ||
| 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -338.027,28 | -292.516,14 | ||
| - davon aus der Aufzinsung langfr. Rückstellungen Euro -319.137,88 (Vj. Euro -242.156,00) | ||||
| 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -590.962,37 | -234.161,13 | ||
| 7. Ergebnis nach Steuern | 1.495.685,55 | 217.791,46 | ||
| 8. sonstige Steuern | -23.877,21 | -23.877,21 | ||
| 9. Jahresüberschuss | 1.471.808,34 | 193.914,25 |
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die MeierGuss Limburg GmbH hat ihren Sitz in Limburg-Staffel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Limburg unter HRB 1909 eingetragen.
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.
Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer mittelgroßen Gesellschaft i.S. des § 267 HGB.
Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).
III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das bewegliche Sachanlagevermögen wird im Zugangsjahr zeitanteilig abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter werden die Abschreibungserleichterungen nach § 6 Abs. 2 und 2a EStG in Anspruch genommen. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.
Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt worden. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 3 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Fremdkapitalzinsen sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen.
Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.
Entsprechend § 274 HGB wurden aktive latente Steuern gebildet. Diese wurden auf Differenzbeträge aus den Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen gebildet. Aus der Aktivierung ergibt sich ein für die Ausschüttung gesperrter Betrag in Höhe von TEuro 391. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz beträgt für die Körperschaftsteuer 15,83 % und für die Gewerbesteuer 12,95 %.
Die Bilanzierung der Pensionsrückstellungen sowie des Sterbegeldes wurde auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens vorgenommen. Die Zuführung erfolgte zur Anpassung der Rückstellungen an den versicherungsmathematisch berechneten Teilwert. Den Berechnungen liegen die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck und ein Rechnungszinsfuß von 3,21 % p.a. zugrunde, ein Rententrend wurde mit 1,5 % und ein Gehaltstrend mit 2,5 % angenommen. Die Gesellschaft macht von ihrem Verteilungswahlrecht Gebrauch und belastet das Berichtsjahr mit einem Fünfzehntel des zum 01. Januar 2010 ermittelten Unterschiedsbetrags. Der restliche Unterschiedsbetrag in Höhe von TEuro 192,0 ist bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr mit mindestens TEuro 32,0 einzustellen. Aufgrund der verpflichtenden Anwendung der neuen Fassung des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB werden die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (bisher sieben Jahre) berechnet. Der sich ergebende Unterschiedsbetrag beläuft sich zum Stichtag auf TEuro 480,7 und ist ausschüttungsgesperrt. Im Berichtsjahr gab es ferner Aufwendungen aus der erstmaligen Anwendung der neuen Richttafeln (Richttafeln 2018 G) in Höhe von TEuro 27,9.
Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab.
Im Rahmen des Bilanzausweises wurden Rückstellungen für Erfüllungsrückstände aus Altersteilzeitverpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB mit Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersteilzeitverpflichtungen dienen, verrechnet. Die Bewertung der Rückstellung erfolgte unter Zugrundelegung eines laufzeitadäquaten Rechnungszinssatzes von 0,88 %. Ferner wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen von jährlich 2,5 % zugrunde gelegt. Das Deckungsvermögen umfasste eine Rückdeckungsversicherung, die mit ihrem Nennwert zum Abschlussstichtag bewertet wurde. Die unsaldierten bzw. saldierten Werte stellen sich wie folgt dar (in Euro):
| 2018 | 2017 | |
| Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitverpflichtungen | 49.331,00 | 38.552,00 |
| Beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens | 24.623,09 | 0,00 |
| Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung | 24.707,91 | 38.552,00 |
| Zinsaufwand aus Altersteilzeitverpflichtungen | 780,00 | 0,00 |
| Zinsertrag aus dem Deckungsvermögen | 136,12 | 0,00 |
| Zinsaufwand (saldiert) 643,88 | 0,00 | |
| Anschaffungskosten des Deckungsvermögens | 24.623,09 | 0,00 |
Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze haben sich gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht geändert.
IV. Angaben zu bestimmten Positionen des Jahresabschlusses
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 4 dargestellten Anlagenspiegel.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Das voll eingezahlte Stammkapital blieb im Geschäftsjahr unverändert.
Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel:
| Restlaufzeit | ||||
|
Gesamt
Euro |
bis zu einem Jahr
Euro |
zwischen einem und fünf Jahren
Euro |
von mehr als fünf Jahren
Euro |
|
| Verbindlichkeiten Gesamt | 2.254.547,55 | 2.254.547,55 | 0,00 | 0,00 |
| (Vorjahr) | (2.666.837,46) | (2.470.712,46) | (196.125,00) | 0,00 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Besicherungen durch Grundschulden liegen in Höhe von Euro 4,0 Mio. gegenüber einem Kreditinstitut vor. Das der Besicherung zu Grunde liegende Darlehen wurde in 2018 vollständig getilgt.
Zusätzlich werden folgende Sicherheiten gestellt:
- Raumsicherungsübereignung Waren mit Abtretung der Verkaufsforderungen
- Abtretung von Außenständen (Globalzession)
- Sicherungsübereignung von Maschinen
Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.
In der Gewinn- und Verlustrechnung werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen aperiodische Erträge in Höhe von TEuro 83 ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (Vorjahr: TEuro 95).
Unter der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden aperiodische Aufwendungen in Höhe von TEuro 211 ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um Körperschaftsteuernachzahlungen und Gewerbesteuernachzahlungen für vorherige Veranlagungszeiträume.
V. Sonstige Angaben
Es bestehen derzeit sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von TEuro 373 und aus dem Bestellobligo i.H.v. von TEuro 1.124.
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
| Arbeitnehmer | Arbeitnehmer | |
| 2018 | 2017 | |
| gewerbliche Arbeitnehmer | 70 | 71 |
| Angestellte | 24 | 25 |
| 94 | 96 |
Die Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.471.808,34 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MeierGuss Limburg GmbH, Limburg an der Lahn, haben.
Zu alleinvertretungsberechtigen Geschäftsführern waren im Berichtsjahr Herr Andreas Rehmer und Herr Daniel Walter von Arb bestellt. Es wurde Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt.
Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
Limburg-Staffel, 11. März 2019
Daniel Walter von Arb
Andreas Rehmer
| HISTORISCHE ANSCHAFF.- und HERSTELL.KOSTEN | |||||
| Anlagenposition | Stand 1.1.2018 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | Stand 31.12.2018 |
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 578.166,14 | 18.869,56 | 0,00 | 0,00 | 597.035,70 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 5.818.632,46 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 5.818.632,46 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 31.401.067,78 | 406.438,02 | 76.764,00 | 117.063,15 | 31.767.206,65 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.297.650,27 | 153.421,15 | 0,00 | 71.156,30 | 2.379.915,12 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 679.304,73 | 121.318,98 | -76.764,00 | 0,00 | 723.859,71 |
| Sachanlagen gesamt | 40.196.655,24 | 681.178,15 | 0,00 | 188.219,45 | 40.689.613,94 |
| Gesamt | 40.774.821,38 | 700.047,71 | 0,00 | 188.219,45 | 41.286.649,64 |
| KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN | |||||
| Anlagenposition | Stand 1.1.2018 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | Stand 31.12.2018 |
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 573.295,14 | 5.120,56 | 0,00 | 0,00 | 578.415,70 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 5.190.995,81 | 17.191,00 | 0,00 | 0,00 | 5.208.186,81 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 26.675.562,83 | 712.202,65 | 0,00 | 106.550,75 | 27.281.214,73 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.681.489,27 | 187.521,85 | 0,00 | 70.699,00 | 1.798.312,12 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Sachanlagen gesamt | 33.548.047,91 | 916.915,50 | 0,00 | 177.249,75 | 34.287.713,66 |
| Gesamt | 34.121.343,05 | 922.036,06 | 0,00 | 177.249,75 | 34.866.129,36 |
| BUCHWERTE | ||
| Anlagenposition | Stand 31.12.2018 | Stand 31.12.2018 |
| Euro | Euro | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 18.620,00 | 4.871,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 610.445,65 | 627.636,65 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 4.485.991,92 | 4.725.504,95 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 581.603,00 | 616.161,00 |
| 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 723.859,71 | 679.304,73 |
| Sachanlagen gesamt | 6.401.900,28 | 6.648.607,33 |
| Gesamt | 6.420.520,28 | 6.653.478,33 |
1.1 Unternehmensstruktur
Die MeierGuss Limburg GmbH, Limburg a. d. Lahn, (MGL), ein Unternehmen der Meier-Guss-Gruppe, produziert am Unternehmensstandort Limburg-Staffel überwiegend Produkte für den Tiefbaubereich. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich Entwässerungstechnik (Schachtabdeckungen und Aufsätze für die Entwässerung von Verkehrsflächen). Darüber hinaus ist das Unternehmen Anbieter von Baumschutzsystemen und Elementen für die Brückenentwässerung sowie kundenspezifischer Gusskomponenten im Bereich Industrieguss. Das Tiefbaugeschäft unterliegt aufgrund der in den Wintermonaten geringeren Aktivitäten der Baubranche saisonalen Schwankungen, wobei die Monate Januar und Dezember zu den umsatzschwächsten Monaten gehören.
1.2 Lage der Konjunktur
Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2018 gekennzeichnet durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2018 um 1,5 % höher als im Vorjahr. Positive Wachstumsimpulse kamen 2018 primär aus dem Inland: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,0 % höher als ein Jahr zuvor, die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit + 1,1 % in gleichem Maße.
Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 2,4 % höher als im Vorjahr. Die Importe legten im gleichen Zeitraum stärker zu (+ 3,4 %). Die Anzahl der Erwerbstätigen stieg um 1,3 %. Der Verbraucherpreisanstieg betrug 1,9 % in 2018, während dieser in den beiden Vorjahren bei 1,8 % (2017) und 0,5 % (2016) lag.
1.3. Entwicklung der Branche
Im Jahr 2018 ist der Bedarf an Entwässerungstechnik in den Hauptmärkten Deutschland, Niederlande und der Schweiz leicht gestiegen. Darüber hinaus hat die Geschäftsaufgabe eines Konkurrenten zum Jahresbeginn 2018 zu Lieferengpässen in Deutschland geführt.
Ein wesentlicher Treiber für die deutliche Absatzsteigerung der MeierGuss Limburg GmbH ist die erhöhte Produktion von ausgewählten Artikeln für den deutschen Markt gewesen. Diese Artikel konnten aufgrund von Umbaumaßnahmen zum Jahreswechsel und daraus resultierenden niedrigen Lagerbeständen nicht durch die Heinrich Meier Eisengießerei GmbH & Co. KG in Rahden zeitnah gedeckt werden.
Die leicht positive Bedarfsentwicklung im Hauptmarkt Deutschland wurde durch den vorhandenen Sanierungsstau getragen, gleichzeitig aber durch mangelnde Ressourcen sowohl im Bereich der Planung als auch im Bereich der Ausführung limitiert. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes ist aber sowohl zum Anfang als auch zum Ende des Jahres 2018 die Bautätigkeit auf einem hohen Niveau gewesen und hat so zu geringeren saisonalen Effekten und zu einer gleichmäßigeren Auslastung geführt.
Die im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gestiegenen Rohstoffpreise konnten erst mit Zeitverzug an den Markt weitergegeben werden. Erst ab dem Spätsommer 2018 waren die Rohstoffpreise leicht rückläufig, aber weiterhin deutlich höher als im Vorjahr. Die Margenentwicklung hat sich aufgrund der dargestellten Effekte im zweiten Halbjahr schrittweise verbessert.
Im Bereich Industrieguss hat die positive konjunkturelle Lage zu einer deutlichen Nachfragebelebung geführt. Zusätzlich konnten die Lieferanteile bei mehreren Kunden gesteigert werden. Somit konnte die geplante ambitionierte Umsatzsteigerung übertroffen werden.
Bei der MeierGuss Limburg GmbH wurde in der Regel im Zweischichtbetrieb und einer Fünf-Tage-Woche mit wartungsbedingten Stillständen produziert.
2. Umsatz und Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein Umsatz in Höhe von TEuro 33.426 erzielt. Dieser lag damit um 24,3 % über dem Vorjahresniveau, während die verkaufte Gusstonnage unterproportional gestiegen ist. Hauptsächlich wurden Umsätze durch Faktura an die Vertriebsgesellschaft MeierGuss Sales & Logistics GmbH & Co. KG (=MSL) im Inland erzielt, die aber ihrerseits auch in das Ausland verkauft.
Die Preise für sämtliche Rohstoffe und Energieträger sind in 2018 sehr unterschiedlich gestiegen. Hieraus resultierte eine leicht unterproportionale Erhöhung des gesamten Materialaufwandes in Relation zur Gesamtleistung, da die einkaufsseitigen Preissteigerungen auch an den Markt weitergegeben werden konnten. Die Stromkosten sanken um 4,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Sie konnten durch die gewährte Begrenzung der EEG-Kosten auf niedrigem Niveau gehalten werden. Die Energiekosten sind aber insgesamt im Vergleich zu ausländischen Produzenten auf einem hohen Niveau. Nur durch die EEG-Begrenzung konnte ein deutlicher internationaler Wettbewerbsnachteil vermieden werden.
Der Personalaufwand stieg aufgrund der tariflichen Erhöhungen sowie der geleisteten Mehrarbeit um 8,2 %.
Die Abschreibungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 3,0 %. Hier spiegelten sich nun die im Vorjahr getätigten Investitionen wider. Die Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 10,2 % gestiegen.
Insgesamt konnte ein deutlich verbesserter Jahresüberschuss erzielt werden.
Das Finanzergebnis hat sich aufgrund der höheren Zinsaufwendungen für Pensionsrückstellungen im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert.
3. Finanzlage
Seit dem Geschäftsjahr 2011 erfolgt die Faktura gruppenintern an die zentrale Vertriebsgesellschaft MeierGuss Sales & Logistics GmbH & Co. KG, die wiederum an die externen Kunden im In- und Ausland fakturiert.
Durch die gute Bestandssteuerung konnten die Bestandsstruktur auch in der MeierGuss Limburg GmbH optimiert und die Bestände auf niedrigem Niveau gehalten werden, wobei dennoch die Lieferfähigkeit sichergestellt werden konnte. Die Liquiditätslage ist solide und gesichert.
Es bestand ein langfristiges Bankdarlehen, das zum Teil für die Modernisierung der Produktionsanlagen eingesetzt wurde. Die Tilgung erfolgt wie in den Vorjahren plangemäß und wurde 2018 vollständig abgelöst. Weiterhin besteht ein KFW-Darlehen für eine neue Produktionsanlage.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden nach wie vor unter Beibehaltung der vereinbarten Zahlungsziele sowie Ausnutzung der Skonti beglichen.
4. Vermögenslage
Das Eigenkapital erhöhte sich in diesem Jahr auf TEuro 6.456 (Vorjahr: TEuro 4.984). Die Eigenkapitalquote liegt bei 46,7 %.
Die Investitionen lagen mit TEuro 700 unter dem Vorjahresniveau von TEuro 831. Die Investitionen dienten in nicht unerheblichem Teil der Erfüllung der immer höheren behördlichen Auflagen.
5. Forschung und Entwicklung
Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden mit den anderen Gesellschaften der MeierGuss-Gruppe abgestimmt. Es wurden vor allem kundenspezifische Entwicklungsaktivitäten, insbesondere für die Auslandsmärkte und den Industrieguss, betrieben.
6. Risikobericht
Bei der Bewertung der zukünftigen Chancen und Risiken der MeierGuss Limburg GmbH sind sowohl die Beschaffungsmärkte als auch die Absatzmärkte zu betrachten. Aufgrund der kontinuierlich steigenden Rohstoffpreise im Jahr 2017 und 2018 und des hohen Materialanteils bei unseren Produkten liegt das Augenmerk weiterhin auf den Beschaffungsmärkten.
Die derzeitige Stabilisierung der Rohstoffpreise auf hohem Niveau geht einher mit Indikatoren, die auf eine Konjunkturabkühlung hindeuten. Durch die schrittweise Erhöhung der Verkaufspreise in 2018 konnte die dramatische Erhöhung der Rohstoffpreise in den Vorjahren zumindest teilweise kompensiert werden.
Weitere signifikante Kostensteigerungen sind sowohl in der Logistik als auch bei den Strompreisen zu verzeichnen. Die Logistikkosten wurden sowohl durch die gesetzliche Erhöhung der LKW-Mautgebühren als auch durch einen Fahrermangel und damit verbundene gestiegene Personalkosten beeinflusst. Hier gilt es, die durch die Logistik erbrachten Leistungen verstärkt zu differenzieren und im Markt zu kommunizieren.
Auf der Absatzseite schätzen wir die Nachfrage im Bereich Entwässerungstechnik als weitestgehend stabil ein. Diese Annahme stützt sich in Deutschland auf den vorhandenen Investitionsstau und das weiterhin hohe Steueraufkommen und in den ausländischen Hauptmärkten auf eine hohe Bautätigkeit, die durch niedrige Zinsen gestützt wird.
Die stabile Nachfrage geht einher mit einer verbesserten Auslastung der Kapazitäten europäischer und indischer Gießereien. Diese ist mit einem gewissen Anteil auf die Folgen der im Januar 2018 verhängten Strafzölle auf Schachtabdeckungen und Aufsätze aus der Volksrepublik China und der partiellen Verlagerung der Importströme zurückzuführen. Kurzfristig werden Gießereien in Indien, in der Türkei und in West- und Osteuropa von diesem Effekt profitieren. Der Aufbau neuer Kapazitäten in Osteuropa und in Indien wird den Verdrängungswettbewerb mittelfristig wieder erhöhen.
Marktseitig werden als Gegenmaßnahmen zu den Risiken möglichst zeitnahe Preiserhöhungen im Fokus stehen. Im Bereich der Entwässerungstechnik gilt es, sowohl die Internationalisierung als auch den Anteil von margenintensiveren Produkten auszubauen. Die Wachstumsziele im Industrieguss sollen ebenfalls zur Stärkung der Position der MeierGuss Limburg GmbH beitragen. Zur Erreichung der Ziele werden strategiekonforme Investitionen in die Infrastruktur und in Prozesse durchgeführt.
Die MeierGuss Limburg GmbH hat für das Berichtsjahr und für das Jahr 2019 eine Begrenzung der EEG-Umlage gewährt bekommen.
Auf Grund der vorstehend geschilderten Maßnahmen und Aussichten gehen wir davon aus, dass der Fortbestand des Unternehmens gesichert ist. Es sind derzeit keine signifikanten Risiken zu erkennen, die den Fortbestand der MeierGuss Limburg GmbH gefährden könnten.
7. Prognosebericht
Im Hauptmarkt Deutschland und in den Nachbarländern ist im nächsten Jahr von einer stabilen Nachfrage im Bereich der Entwässerungstechnik auszugehen, sofern keine außerordentlichen negativen Einflüsse zu verzeichnen sind. Die derzeitige verbesserte Auslastung bei konkurrierenden Gießereien ermöglicht zumindest eine teilweise Weitergabe der Kostensteigerungen an den Markt. Es wird erwartet, dass sich die Rohstoffpreise auf hohem Niveau konsolidieren.
Aufgrund der weiterhin vorhandenen Überkapazitäten und in Erwartung von mittelfristig sich verschlechternden konjunkturellen Rahmenbedingungen ist es weiterhin erforderlich, im Industrieguss neue Absatzmöglichkeiten zu erschließen. Die Wachstumsstrategie in diesem Segment wird durch Investitionen in der Produktion und durch den Ausbau der Ressourcen bei der technischen Beratung unterstützt.
Für das Jahr 2019 erwarten wir sowohl einen gleichbleibenden Umsatz als auch einen gleichbleibenden Jahresüberschuss.
Limburg-Staffel, 11. März 2019
Daniel Walter von Arb
Andreas Rehmer
Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
An die MeierGuss Limburg GmbH, Limburg
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der MeierGuss Limburg GmbH, Limburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der MeierGuss Limburg GmbH, Limburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Porta Westfalica, 17. April 2019
Dipl.-Kfm. Markus Pultke, Wirtschaftsprüfer
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 ist mit Beschluss vom 29. April 2019 festgestellt worden.
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