Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 220483
Vorher
Smartlane UG (haftungsbeschränkt)
Eingetragen
28.8.2015
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Erstellung, Lizensierung und Vermarktung von Software zur intelligenten Datenanalyse sowie die damit verbundenen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Monja Mühling
seit 18.9.2019
Geschäftsführer
Florian Schimandl
seit 28.8.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
JOVA Direkt Invest GmbH
Germany
16.774 €
34.55%
Vality Ventures GmbH & Co. KG
Germany
16.773 €
34.55%
F****** S********
7.500 €
15.45%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Smartlane GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.100.959,73 589.800,16
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.052.847,73 495.462,16
II. Sachanlagen 48.112,00 94.338,00
B. Umlaufvermögen 782.431,51 1.241.130,79
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 400.448,24 95.606,31
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 381.983,27 1.145.524,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.685,15 13.796,18
Aktiva 1.888.076,39 1.844.727,13

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 430.990,20 1.362.937,05
I. Gezeichnetes Kapital 48.547,00 48.547,00
II. Kapitalrücklage 7.579.537,90 7.579.537,90
III. Verlustvortrag 6.265.147,85 2.944.014,51
IV. Jahresfehlbetrag 931.946,85 3.321.133,34
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 107.725,60
C. Rückstellungen 51.662,87 72.995,27
D. Verbindlichkeiten 1.260.797,72 363.494,81
E. Rechnungsabgrenzungsposten 36.900,00 45.300,00
Passiva 1.888.076,39 1.844.727,13

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Smartlane GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 220483 eingetragen.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und zur Darstellung im Jahresabschluss

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt.

Gemäß den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen für Kapitalgesellschaften erfolgt die Gliederung der Bilanz gemäß § 266 HGB nach den Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Darüber hinaus werden sämtliche größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften für die Erstellung und Offenlegung in Anspruch genommen.

Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde die Angabe im Anhang gewählt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden an den ertragsteuerlichen Vorschriften unter Beachtung der Vorschriften des HGB ausgerichtet. Es sind insbesondere die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit Herstellungskosten in der Entwicklungsphase angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Bewertung erfolgt zum notwendigen Erfüllungsbetrag. Dabei werden Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag sind.

Latente Steuern werden gebildet, wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und sich daraus eine Steuerentlastung oder -belastung in der Zukunft ergibt. Die sich ergebende Steuerbe- und die sich ergebende Steuerentlastung wird verrechnet und in dieser Höhe entweder aktive latente Steuern oder passive latente Steuern bilanziert. Der Betrag, der sich ergebenden Steuerentlastung oder -belastung wird mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Der Posten wird aufgelöst, sobald die Steuerentlastung bzw. -belastung eintritt oder mit ihr nicht mehr zu rechnen ist. Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gesetzliche Wahlrechte bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden wie folgt genutzt:

Das Wahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung der in der Entwicklungsphase angefallenen Herstellungskosten selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde ausgeübt.

In die Herstellungskosten der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile einbezogen. Dies sind die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit es durch die Fertigung veranlasst ist.

Die planmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu Euro 800 werden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit einem darüber liegenden Wert werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Soweit handelsrechtlich zulässig, wird die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften gewählt.

Der bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwert wird gem. § 253 Abs. 3 HGB planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren verteilt. Wir gehen davon aus, dass aufgrund der Entwicklung der Technologie unserer Branche diese Nutzungsdauer den wirtschaftlichen Verbrauch des bilanzierten Firmenwerts zutreffend widerspiegelt.

Fremdkapitalzinsen werden weder im Anlage- noch im Umlaufvermögen aktiviert.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Vergleich zum Vorjahr stetig angewandt.

Angaben zu der Nutzung von Wahlrechten bei der Darstellung des Jahresabschlusses

Gemäß § 265 Abs. 5 HGB wurde der folgende Posten neu hinzugefügt:

• B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen: Abgrenzung Forschungszulagen

Die Darstellung im Jahresabschluss erfolgt stetig im Vergleich zum Vorjahr.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten

Vermögen und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Forderungen:

Forderungen zum 31.12.2023

Gesamtbetrag TEuro 400,4 (Vorjahr TEuro 95,6)
davon mit einer Restlaufzeit
= 1 Jahr TEuro 361,3 (Vorjahr TEuro 56,5)
> 1 Jahr TEuro 39,1 (Vorjahr TEuro 39,1)

Eigenkapital, Schuldposten und Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein Startup-Unternehmen. Wie bei Startup-Unternehmen üblich, finanziert die Gesellschaft die Produktentwicklung, das Unternehmenswachstum sowie den laufenden Betrieb über Investorenmittel. Dies bedeutet auch, dass, solange das Unternehmen nicht Cash-Flow-positiv ist, die Frage der Fortführung der Geschäftstätigkeit davon abhängt, ob das Unternehmen in der Lage ist, rechtzeitig weitere Investorenmittel für die Aufrechterhaltung der Liquidität zu beschaffen. Die Geschäftsleitung geht unter Berücksichtigung dieser Aspekte von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Die Gründe für diese Einschätzung sind:

Aus der von der Geschäftsleitung aufgestellten mittelfristigen Erfolgs- und Finanzplanung ergibt sich unter Berücksichtigung der Bereitstellung entsprechender Darlehensrahmen der Gesellschafter sowie EU-Fördergeldern, dass die Fortführung der Gesellschaft überwiegend wahrscheinlich ist. Verzögert sich der Eingang der für die 2. Jahreshälfte 2024 geplanten finanziellen Mittel, die Bereitstellung des Gesellschafterkapitals und die aktuell geplanten Umsätze aus Projekten, droht der Gesellschaft Insolvenz, da dann innerhalb weniger Monate keine liquiden Mittel zur Begleichung der dann vorhandenen und fälligen Verbindlichkeiten zur Verfügung stehen würden.

Im vorliegenden Fall geht die Geschäftsleitung unter Berücksichtigung dieser Aspekte davon aus, dass die Fortführung der Geschäftstätigkeit bis auf weiteres gesichert ist. Nach Einschätzung der Geschäftsleitung stehen die Chancen für eine zukünftige positive Kapitalflussrechnung gut, weshalb die Geschäftsleitung im Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses weiterhin von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgeht.

Allerdings unterliegt die Erfolgs- und Finanzplanung den für Startup-Unternehmen typischen wesentlichen Unsicherheiten, so dass der Fortbestand des Unternehmens nur gesichert ist, wenn sich aus unvorhergesehenen Planabweichungen keine nachhaltige Liquiditätslücke ergibt.

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten zum 31.12.2023

Gesamtbetrag TEuro 1.260,8 (Vorjahr TEuro 363,5)
davon mit einer Restlaufzeit
= 1 Jahr TEuro 95,1 (Vorjahr TEuro 113,5)
1 - 5 Jahre TEuro 915,7 (Vorjahr TEuro 0,0)
> 5 Jahre TEuro 250,0 (Vorjahr TEuro 250,0)

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 924.344,44 enthalten.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 25 Arbeitnehmer.

Haftungsverhältnisse, die nach § 251 HGB und § 268 Abs. 7 HGB angegeben werden müssen, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

 

München, den 19. August 2024

Geschäftsführung:

gez. Frau Monja Mühling

gez. Herr Florian Schimandl

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.09.2024 festgestellt.

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