Benetton Group S.r.l., German Branch
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arnd Rainer Stahl seit 11.10.2022 | Geschäftsführer |
Mathias Paul Jean Busch seit 21.12.2020 | Geschäftsführer |
Carlos Federico Bianchi seit 21.12.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Pax Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Trimont Hotel Operations 4 GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Trimont Hotel Operations 4 GmbHAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Trimont Hotel Operations 4 GmbH
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Die Trimont Hotel Operations 4 GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 121116). Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB. Der Jahresabschluss der Trimont Hotel Operations 4 GmbH ist unter Beachtung der allgemeinen Vorschriften der §§ 242 - 256 ff. HGB sowie der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes in der jeweils aktuellen Fassung in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk teilweise im Anhang gewählt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren in Staffelform gemäß § 275 Abs. 1 und Abs. 2 HGB gewählt. Die gesetzlichen Gliederungsvorschriften wurden beachtet. II. Grundsatz der Unternehmensfortführung Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten. Im Einzelnen erfolgen Bilanzierung und Bewertung nach den folgenden Grundsätzen:
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Steuerliche Verlustvorträge liegen nicht vor. Es bestehen ausschließlich aktive latente Steuern im Zusammenhang mit Pensionsrückstellungen. In Ausübung des Ansatzwahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB erfolgt kein Ansatz aktiver latenter Steuern. Erhaltene oder zu erhaltende Zuwendungen der öffentlichen Hand (staatliche Zuschüsse) werden in der Gewinn- und Verlustrechnung entweder unter den sonstigen betrieblichen Erträgen oder im Falle von Erstattungen der Bundesagentur für Arbeit für Kurzarbeit mit den Löhnen und Gehältern saldiert. Wir verweisen auf unsere Ausführungen in den Abschnitten „Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände“, „Sonstige betriebliche Erträge“ und „Personalaufwand“. Die zum Jahresende ausstehenden Beträge werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Der Anlagenspiegel ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.113 (i. Vj. TEUR 743) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.547 (i. Vj. TEUR 942) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Ansprüche auf Überbrückungshilfen III Plus und IV des Bundes in Höhe von TEUR 586 (i. Vj. TEUR 686) enthalten. Diese Ansprüche resultieren aus Schlussabrechnungen, die im Juli 2023 eingereicht wurden. Daneben sind im Wesentlichen Umsatzsteuer-Erstattungsansprüche in Höhe von TEUR 618 (i. Vj. TEUR 153) enthalten. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Der Posten betrifft sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 1.433 (i. Vj. TEUR 0) und weist eine Restlaufzeit von unter einem Jahr aus. Rückstellungen Für laufende Pensionen, Anwartschaften auf Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde zum Bilanzstichtag eine Rückstellung in Höhe von TEUR 165 (i. Vj. TEUR 103) gebildet. Als Rechnungszins wurde der durch die Deutsche Bundesbank veröffentliche Marktzins der vergangenen zehn Jahre für eine unterstellte Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Der Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt im Geschäftsjahr EUR 2.094,00 und ermittelt sich als Differenz aus dem Ansatz der Rückstellung, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre und dem Ansatz der Rückstellungen, abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre. Es besteht zum Bilanzstichtag eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 2.094,00. Die sonstigen Rückstellungen lassen sich wie folgt aufgliedern:
Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 242 (i. Vj. TEUR 219) betreffen vornehmlich vereinnahmte Zahlungen für Zimmerreservierungen und weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr aus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 2.969 (i. Vj. TEUR 3.977) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von unverändert TEUR 437 mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und im Vorjahr Zinsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7 mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten auf einem Verrechnungskonto in Höhe von TEUR 226 (i. Vj. TEUR 634) und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Abgrenzungen in Höhe von TEUR 1.138 (i. Vj. TEUR 1.200) für pachtfreie Zeiten aus drei Pachtverträgen (siehe Angaben zu Sonstige finanzielle Verpflichtungen). Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 62 und eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 827 und wirken sich als antizipativer Posten in künftigen Perioden liquiditätsmäßig nicht aus. Im Vorjahr war diese Abgrenzung als passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Mangels entsprechender Einnahme wurde der Abgrenzungsposten im Geschäftsjahr 2023 in die sonstigen Verbindlichkeiten umgegliedert. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Ausweis des Vorjahresbetrages in der Bilanz entsprechend angepasst. Die weiteren sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 71 (i. Vj. TEUR 209) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Mietzuschüsse, die über die Laufzeit des Mietvertrages (25 Jahre) abgegrenzt und ertragswirksam aufgelöst werden. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge im Vorjahr (TEUR 3.115) resultierten ausschließlich aus der Gewährung von Überbrückungshilfen III, III Plus und IV des Bundes. Personalaufwand Im Personalaufwand wurden im Vorjahr Erstattungen der Bundesagentur für Arbeit für Kurzarbeit in Höhe von TEUR 56 mit den Löhnen und Gehältern saldiert. Die pauschalierte Erstattung der vom Arbeitgeber zu tragenden Aufwendungen zur Sozialversicherung wurde im Vorjahr in Höhe von TEUR 18 mit den Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung saldiert. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Miet- und Pachtaufwendungen (TEUR 7.589, i. Vj. TEUR 5.801), Vermittlungsprovisionen (TEUR 1.277, i. Vj. TEUR 1.091), Energie- und Raumkosten (TEUR 1.269, i. Vj. TEUR 1.281), Gebühren an den Franchise-Geber (TEUR 1.233, i. Vj. TEUR 999), Aufwendungen zur FF&E- Reserve (TEUR 986, i. Vj. TEUR 805), sonstige Verwaltungsaufwendungen (TEUR 1.057, i. Vj. TEUR 995), Management-Gebühren (TEUR 920, i. Vj. TEUR 751), sonstige Vertriebsaufwendungen (TEUR 751, i. Vj. TEUR 513), Aufwendungen für bezogene Leistungen (TEUR 633, i.V. TEUR 512), Fremdarbeiten (TEUR 605, i. Vj. TEUR 458) und Reparaturen und Instandhaltungskosten (TEUR 524, i. Vj. TEUR 296) sowie IT-Aufwendungen (TEUR 69, i. Vj. TEUR 60). VI. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 122 Mitarbeiter, davon 76 Vollzeitkräfte und 46 Teilzeit- bzw. Aushilfskräfte, sowie zusätzlich durchschnittlich 9 Auszubildende und Praktikanten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für die Gesellschaft bestehen finanzielle Verpflichtungen aus verschiedenen Vertragsverhältnissen. Da zahlreiche zukünftige Verpflichtungen umsatzabhängig entstehen, können diese noch nicht bewertet werden. Für betraglich bereits feststehende finanzielle Verpflichtungen beträgt der Wert zum Bilanzstichtag TEUR 152.213 und setzt sich wie folgt zusammen: Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 1. März 2021 und mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2035 einen Franchise-Vertrag mit der Intercontinental Hotels Group (IHG Hotels Ltd.) abgeschlossen und betreibt ihr Hotel dadurch unter der Marke „Holiday Inn München - City Centre“. Die Vergütung der Gebühren aus diesem Vertrag ist zum Großteil umsatzabhängig; eine genaue Angabe der finanziellen Verpflichtungen ist daher nicht möglich. Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt Gebühren von TEUR 1.233 (i. Vj.: TEUR 999) erfasst. Die darin enthaltene fixe Komponente umfasst Gebühren im Zusammenhang mit dem globalen Reservierungssystem des Franchisegebers und betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 111 (i. Vj: TEUR 107); die zukünftigen Verpflichtungen daraus betragen TEUR 1.329. Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 1. März 2021 einen Pachtvertrag mit der Hochstrasse 3 Hotelgesellschaft mbH, München, über das Hotelgebäude ohne das bewegliche Anlagevermögen geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 25 Jahren. Die jährlichen Pachtzahlungen sind zum Teil abhängig vom Umsatz und vom Betriebsergebnis des Hotels, beinhalten jedoch auch eine fixe Mindestpacht. Die fixe Mindestpacht betrug im Geschäftsjahr TEUR 5.363; die zukünftigen Verpflichtungen aus der Mindestpacht betragen TEUR 135.580. Des Weiteren wurde zwischen der Hochstrasse 3 Hotel Vermietung GmbH, München, und der Gesellschaft mit Wirkung zum 1. März 2021 ein Pachtvertrag über das im Hotelgebäude befindliche Inventar geschlossen. Der Vertrag hat ebenfalls eine Laufzeit von 25 Jahren. Die fixe Pacht betrug im Geschäftsjahr TEUR 330; die zukünftigen Verpflichtungen betragen TEUR 7.315. Neben der fixen Pacht für die Nutzung des Inventars ergibt sich aus diesem Pachtvertrag zusätzlich die Verpflichtung, das Inventar im Eigentum des Verpächters bei Bedarf zu reparieren und zu warten oder ggf. auszutauschen. Die Höhe der Verpflichtung ist umsatzabhängig; eine genaue Angabe der finanziellen Verpflichtungen ist daher nicht möglich. Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt Aufwendungen von TEUR 986 (i. Vj.: TEUR 805) erfasst. Zusätzlich hat die Gesellschaft mit Wirkung zum 1. März 2021 einen Unterpachtvertrag mit der Hochstrasse 3 Hotel Vermietung GmbH, München, über die an den Hotelbereich angrenzenden Konferenzräumlichkeiten geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. August 2029, und die jährlichen Pachtzahlungen unterliegen einer Wertsicherungsklausel. Im Geschäftsjahr betrug die Pacht TEUR 391; die zukünftigen Verpflichtungen betragen TEUR 2.217. Aufgrund der zum Teil ergebnisabhängigen Pacht ist eine genaue Angabe der insgesamten finanziellen Pachtverpflichtungen nicht möglich. Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen von TEUR 7.357 (i. Vj. TEUR 5.610) erfasst. Im Rahmen der Weiterbelastung von Erbpachtkosten des Vermieters entstehen der Gesellschaft weitere jährliche Aufwendungen von rund TEUR 260, die in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst werden; die zukünftigen Verpflichtungen daraus betragen TEUR 5.772. Mutterunternehmen Der Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen ist, wird von der WLUX S.à r.l., Luxemburg, Luxemburg, jeweils zu ihrem Abschlussstichtag am 31. Dezember jedes Jahres aufgestellt und ist am Sitz der Gesellschaft, Boulevard du Prince Henri 49, L- 1724 Luxemburg, erhältlich. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, haben sich unserer Ansicht nach nicht ereignet. Geschäftsführer Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt:
Eine Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 i.H.v. EUR 104.145,24 soll gemäß Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Frankfurt am Main, den 01.08.2025 Mathias Busch, Geschäftsführer Carlos Bianchi, Geschäftsführer Arnd Stahl, Geschäftsführer Ergänzung zur Veröffentlichung: der Jahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung am 11. August 2025 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen der Gesellschaft Die Trimont Hotel Operations 4 GmbH, Frankfurt am Main, ist eine 100%ige Tochter der Pax Holdings B.V., Amsterdam, Niederlande und betreibt seit März 2021 das unter einem Pachtvertrag geführte Hotel „Holiday Inn München - City Centre“ in München. Das Markenrecht „Holiday Inn“ wird unter dem seit März 2021 geführten Franchise-Vertrag zwischen der Gesellschaft und der Intercontinental Hotel Group (IHG Hotels Ltd.) gestellt. Das Hotel verfügt über 582 moderne Gästezimmer unterschiedlicher Ausstattung und ein breites gastronomisches Angebot. Ein Kongresszentrum bietet mit 18 Tagungsräumen auf 2.300 m2 Fläche umfangreiche Möglichkeiten für Veranstaltungen und Konferenzen bis zu einer Kapazität von 500 Personen. Darüber hinaus verfügt das Hotel über einen Sauna- und Fitnessbereich. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 setzte sich die Erholung des Gastgewerbemarkts, einschließlich des Hotelgewerbes, weiter fort. Die deutsche Hotellerie verbuchte gemäß STR Global1 für 2023 einen im Vergleich zum Vorjahr um 18,5 % gestiegenen Umsatz pro verfügbarem Zimmer (Revpar). Des Weiteren sind die Belegung um durchschnittlich 11,5 % und der durchschnittliche Zimmerpreis um 6,2 % angestiegen.
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Quelle: STR Hotel Performance 2023 Der Revpar lag bei den deutschen Hotels im Upper Midscale Bereich um 19,2 % höher als im Vorjahr. Dabei stieg die Zimmerbelegung um 11,8 % auf durchschnittlich 65,0 % Auslastung und die durchschnittliche Zimmerrate um 6,7 % auf durchschnittlich EUR 100,70. In der Region München stieg der Revpar im Vergleich zum Vorjahr um 13,1 %. Dabei stieg die durchschnittliche Zimmerbelegung von 59,5 % im Jahr 2022 auf 66,2 % im Jahr 2023. Der durchschnittlich erzielte Zimmerpreis stieg um 1,7 % auf durchschnittlich EUR 131,40. Geschäftsverlauf Bei den finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf der Entwicklung der Umsatzerlöse und des Ergebnisses vor Steuern sowie der kontinuierlichen Überwachung und Optimierung der durchschnittlichen Zimmerbelegung und der damit verbunden Kennzahlen Umsatz pro verfügbarem Zimmer (Revpar) und durchschnittliche Zimmerrate. Die Darstellung und Analyse erfolgen innerhalb der Berichterstattung an den jeweils relevanten Stellen. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 insgesamt von der positiven Wirtschaftsentwicklung profitiert. Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich für das Hotel im Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar: Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (Revpar) im Vergleich zum Vorjahr von EUR 76,37 auf EUR 94,37. Die durchschnittliche Zimmerbelegung stieg im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr von 54,86 % auf 68,47 %. Die durchschnittliche Zimmerrate sank im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um EUR 1,39 bzw. 1,0 % auf EUR 137,83. Somit lag die wirtschaftliche Entwicklung des Holiday Inn München - City Centre bei allen Leistungsindikatoren deutlich über der des Wettbewerbs, was auch für die absoluten Werte gilt. Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Geschäftsjahr um TEUR 4.829 bzw. 22,5 % auf TEUR 26.287 gestiegen und blieben damit unter dem im Budget prognostizierten Anstieg. Getrennt nach Sparten stellen sich die Umsatzerlöse im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 inklusive Vorjahresvergleich wie folgt dar:
Die sonstigen betrieblichen Erträge im Vorjahr (TEUR 3.115) resultierten ausschließlich aus der Gewährung von Überbrückungshilfen III, III Plus und IV des Bundes. Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 3.598 (i. Vj. TEUR 2.644) setzte sich zu 31 % (i. Vj. 35 %) aus den Aufwendungen für Speisen und Getränke sowie zu 69 % (i. Vj. 65 %) aus Aufwendungen für bezogene Leistungen zusammen. Der Personalaufwand betrug TEUR 4.717 (i. Vj. TEUR 3.840) und enthält neben den Löhnen und Gehältern soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung sowie Beiträge zur Berufsgenossenschaft. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen lagen bei TEUR 55 (i. Vj. TEUR 49). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 17.814 (i. Vj. TEUR 14.354) betreffen im Wesentlichen Miet- und Pachtaufwendungen (TEUR 7.589; i. Vj. TEUR 5.801), Vermittlungsprovisionen (TEUR 1.277, i. Vj. TEUR 1.091), Energie- und Raumkosten (TEUR 1.269; i. Vj. TEUR 1.281), Gebühren an den Franchise-Geber (TEUR 1.233, i. Vj. TEUR 999), sonstige Verwaltungsaufwendungen (TEUR 1.057, i. Vj. TEUR 995), Aufwendungen zur FF&E-Reserve (TEUR 986, i. Vj. TEUR 805), Management-Gebühren (TEUR 920; i. Vj. TEUR 751), sonstige Vertriebsaufwendungen (TEUR 751, i. Vj. TEUR 513), Aufwendungen für bezogene Leistungen (TEUR 633, i. Vj. TEUR 512), Fremdarbeiten (TEUR 605, i. Vj. TEUR 458) und Reparaturen und Instandhaltungskosten (TEUR 524; i. Vj. TEUR 296) sowie IT-Aufwendungen (TEUR 69, i. Vj. TEUR 60). Zinsen und ähnliche Aufwendungen lagen bei TEUR 10 (i. Vj. TEUR 13). Im Geschäftsjahr 2023 fielen Zinserträge in Höhe von TEUR 101 an. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit TEUR 193 deutlich unter dem im Vorjahr erzielten Ergebnis vor Steuern von TEUR 3.673 und entspricht damit weitgehend dem im Budget für 2023 erwarteten Wert. Im Vorjahr waren im Ergebnis vor Steuern Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung in Höhe von TEUR 3.115 aus der Gewährung von Überbrückungshilfen III, III Plus und IV des Bundes enthalten. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 11.703 und ist somit um TEUR 648 oder 5,2 % gegenüber dem Vorjahr (TEUR 12.351) gesunken. Rückläufig entwickelten sich auf der Aktivseite der Bilanz die flüssigen Mittel (TEUR -3.172) und das Anlagevermögen (TEUR -33), während sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR +1.433), sonstige Vermögensgegenstände (TEUR +606) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +370) erhöhten. Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr aufgrund von Zugängen in Höhe von TEUR 22 und gegenläufigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 55 um TEUR 33 vermindert. Im Wesentlichen betrafen die Investitionen Kosten im Zusammenhang mit der Überarbeitung der Website (TEUR 16). Die Passivseite setzt sich im Wesentlichen aus sonstigen Rückstellungen (TEUR 3.638, i. Vj. TEUR 2.933), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.969, i. Vj. TEUR 3.977), Steuerrückstellungen (TEUR 1.359, i. Vj. TEUR 1.061) und sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 1.209, i. Vj. TEUR 1.410) zusammen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 1.311 (i. Vj. TEUR 1.415). Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über Verbundverbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Insgesamt ist festzustellen, dass sich das Eigenkapital auf TEUR 1.311 beläuft und die kurzfristige Liquidität durch die normalen operativen Einnahmen gedeckt wird. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Insgesamt betrachtet die Gesellschaft die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend. Prognosebericht Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 rechnet die Geschäftsleitung in den Jahren 2024 und 2025 mit einer Fortsetzung des Anstiegs der Nachfrage nach Übernachtungen in München. Die vorläufigen, ungeprüften Zahlen der Gesellschaft zeigen für das Geschäftsjahr 2024 eine deutliche Steigerung der finanziellen Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr. Die operativen Umsatzerlöse liegen im Vergleich zum Vorjahr um etwa 10 % höher; dabei ist die durchschnittliche Zimmerbelegung um rund 9 % gesteigert worden und der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (Revpar) um knapp 12 %, sowie die durchschnittliche Zimmerrate um mehr als 2 % gestiegen. Für das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsleitung einen Anstieg auf rund TEUR 340. Für das Geschäftsjahr 2025 rechnet die Gesellschaft gegenüber dem Geschäftsjahr 2024 nochmals mit einer deutlichen Steigerung der finanziellen Leistungsindikatoren. Es wird erwartet, dass die operativen Umsatzerlöse im Vergleich zu 2024 um etwa 13 % höher liegen werden, wobei die durchschnittliche Zimmerbelegung um knapp 10 % gesteigert wird. Der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (Revpar) soll um knapp 11 %, sowie die durchschnittliche Zimmerrate um etwa 1 % ansteigen. Für das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2025 erwartet die Geschäftsleitung einen Anstieg auf rund TEUR 640. Risiko- und Chancenbericht Im Berichtsjahr wurden im operativen Geschäft etablierte betriebswirtschaftliche Instrumente zur Steuerung von Risiken kontinuierlich angewandt und bei Bedarf weiterentwickelt. Hierzu zählt vor allem die Methode zur strategischen und operativen Planung, mit denen die Gesellschaft ihre Ziele, Prämissen und Maßnahmen zur Zielerreichung festlegt. Auch das monatliche Berichtswesen leistet einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung. Diese Berichterstattung dient dazu, die Geschäftsentwicklung auf den Tag genau zu überwachen, zukünftige Entwicklungstrends abzuschätzen sowie weitere Maßnahmen zur Zielerreichung zu definieren. Als wesentliche Risikofaktoren für die Entwicklung der Hotellerie können die konjunkturelle Entwicklung, die wirtschaftliche Stabilität des Standorts und die regionale Konkurrenzsituation angesehen werden. Die Geschäftsführung hat folgende Hauptrisiken identifiziert, deren Darstellung anhand von Risikokategorien erfolgt: Unvorhersehbare politische oder volkswirtschaftliche Änderungen, Naturkatastrophen, Terroranschläge und Pandemien beeinflussen das Reiseverhalten der Gäste und somit die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Unvorhersehbare politische oder volkswirtschaftliche Änderungen können beispielsweise durch externe Einflüsse wie Revolutionen oder kurzfristig beschlossene Steueranpassungen ausgelöst werden. Die Geschäftsführung sieht derzeit ein geringes Risiko für den Hotelmarkt in Deutschland. Naturkatastrophen wie Überflutungen, Zerstörungen nach extremen Wetterlagen oder lange Perioden von großer Hitze in Deutschland werden seitens des Managements grundsätzlich als steigende Risiken gesehen. Für den Standort München wird dieses Risiko jedoch derzeit noch als gering eingeschätzt. Terroranschläge beeinflussen die Hotellerie speziell lokal am jeweiligen Ort des Anschlags. Die Geschäftsführung schätzt das Risiko eines Terroranschlags in München derzeit als gering ein. Die Covid-19-Pandemie stellte für die Gesellschaft und die Hotellerie, aufgrund von Beschränkungen im Reiseverkehr und der dadurch möglichen Absage von Veranstaltungen und Messen, eine besonders hohe Herausforderung dar. Eine Unsicherheit bzw. ein Risiko besteht somit grundsätzlich im Zusammenhang mit dem Auftreten zukünftiger Pandemien. Aber auch mittelbare Folgen der Covid-19-Pandemie zeigen ein gewachsenes Risikopotenzial für die Hotellerie: Mitarbeiter, insbesondere Fachkräfte, die während der Pandemie Unternehmen der Branche verlassen mussten oder freiwillig verlassen haben, sind nur schwer zurückzugewinnen. Auch unmittelbare, personalintensive Dienstleister, z. B. im Bereich der Hotelzimmerreinigung, sind von diesem Personaldefizit betroffen. Diese Ausgangslage setzt die betriebliche Bewältigung einer anziehenden Nachfrage an Übernachtungen enorm unter Druck. Des Weiteren ergaben sich mit dem Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges weitere Risikofelder, insbesondere hinsichtlich der Preise auf dem Energiemarkt. Gemeinsam mit grundsätzlich inflationären Veränderungen sorgt dies für ein erhebliches Kostenrisiko für Hotelbetriebe. Die Konkurrenzsituation am lokalen Markt wird weiter zunehmen. Neben den bestehenden Mitbewerbern wird mit der Eröffnung von weiteren Hotels gerechnet, die vor allem in Zeiten mit schwächerer Auslastung Auswirkungen auf das Holiday Inn München - City Centre haben können. Die Chancen des Holiday Inn München - City Centre liegen nach wie vor in seiner exponierten Lage, mitten im Zentrum der Stadt München, der hohen Attraktivität des Preis-Leistungs-Verhältnisses, der etablierten Kundenstruktur und der Markenstärke, sowie der Servicequalität durch die Mitarbeiter. Schulung, Entwicklung und Bindung der Mitarbeiter bleibt weiterhin im Fokus der Gesellschaft, ebenso wie das effektive Ertragsmanagement. Die Gesellschaft ist weiterhin vollumfänglich in das Finanz- und Liquiditätsmanagement aller Trimont-Gesellschaften eingebunden. Das Risikomanagement erfolgt gemeinschaftlich für alle Hotels der Trimont-Gesellschaften.
Frankfurt am Main, den 01.08.2025 Matthias Busch, Geschäftsführer Carlos Bianchi, Geschäftsführer Arnd Stahl, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Trimont Hotel Operations 4 GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Trimont Hotel Operations 4 GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trimont Hotel Operations 4 GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss der Trimont Hotel Operations 4 GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 ist, wurde nicht geprüft. Es handelt sich um eine Erstprüfung. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 01.08.2025 PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH Hirschmann, Wirtschaftsprüfer Wedding, Wirtschaftsprüfer |
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