Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 1345
Eingetragen
4.3.1971
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von WärmepumpenHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Ausführung von Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation und die Herstellung von Klimaanlagen. Die Gesellschaft kann gleichartige oder ähnliche Unternehmen erwerben, sich an solchen beteiligen und Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Johannes Leukel
seit 22.7.2025
Geschäftsführer
Martin Kämpf
seit 13.9.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MK Verwaltungsholding GmbH
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

MK Verwaltungsholding GmbH
Germany
75000
50.00%
57627 Hachenburg
75000
50.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gebr. Kämpf GmbH

Müschenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Gebr. Kämpf GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gebr. Kämpf GmbH ist seit 1960 als Fachunternehmen in der technischen Gebäudeausrüstung am Standort Müschenbach tätig.

Zum Kundenkreis gehören sowohl Privat- als auch Geschäftskunden. Das Leistungsspektrum umfasst dabei Bad- und Kesselsanierungen im Einfamilienhaus genauso wie die Installation von Großanlagen, Verwaltungsgebäuden, Kliniken, Wohnanlagen und Seniorenhäusern.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

In einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 ins Stocken, wodurch das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt geringfügig rückläufig war.

Zwar konnte das Bauhauptgewerbe einen nominellen Umsatzzuwachs verzeichnen, jedoch legten die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes deutlich stärker zu, wodurch es nunmehr im dritten Jahr in Folge zu einem realen Umsatzrückgang kam.

Diese Verschlechterung der Lage im Bauhauptgewerbe wird sich auf Handwerksunternehmen aus unserer Branche mit einer Zeitverzögerung von 1 bis 2 Jahren niederschlagen.

Die Geschäftslagebewertungen in den Ausbaugewerken hielt sich im Jahr 2023 trotz nachlassender Konjunktur und zurückgehender Neubautätigkeit noch halbwegs stabil. Zumindest für Unternehmen aus dem Gebäudesektor, die teilweise von einer Sonderkonjunktur für Modernisierungs- und Effizienzmaßnahmen profitieren.

2. Geschäftsverlauf

a) Geschäftsmodell des Unternehmens

Im Geschäftsjahr 2023 konnte eine Gesamtleistung von TEUR 35.143 (Vorjahr TEUR 37.008) erzielt werden, die damit etwas unter dem Vorjahreswert lag.

In unserem Kerngeschäft, der technische Gebäudeausrüstung im Objektbau, konnten die Umsätze gegenüber dem Vorjahr mit einer leichten Abschwächung noch relativ konstant auf Vorjahresniveau gehalten werden. Dabei wurde weiterhin auf den intensiven Einsatz von Nachunternehmerleistungen zurückgegriffen. Ergebnisbezogen war die Auftragsabwicklung in diesem Segment wieder sehr gut.

Im Privatkundengeschäft konnten wir die Umsätze des Vorjahrs konstant halten, teilweise bedingt durch Auftragsüberhänge aus dem Vorjahr und vor allem durch die starke Nachfrage bei Öl- und Gaskesselanlagen.

b) Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf TEUR 458 (Vorjahr TEUR 183). Wesentlicher Bestandteil dabei waren Ergänzungen der Werkzeug- und Maschinenausstattung und Hard- und Softwarekomponenten im Rahmen der Digitalisierung und Implementierung eines neuen ERP-Systems.

Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 betrugen insgesamt TEUR 217 (Vorjahr TEUR 210).

c) Finanzierungsmaßnahmen

Die getätigten Investitionen konnten vollständig aus dem laufenden Cashflow finanziert werden. Ein Kredit aus zur Vorfinanzierung eines Großobjektes aus dem Jahre 2019 wird weiterhin planmäßig getilgt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Stichtag TEUR 259 (Vorjahr TEUR 544).

Insbesondere bei Anschaffungen im Fuhrpark setzen wir weiterhin verstärkt die Möglichkeiten des Mietleasings ein.

d) Personalbereich

Durchschnittlich gehörten insgesamt 85 Mitarbeiter zu unserem Unternehmen.

Davon sind 35 Mitarbeiter kaufmännisch und technisch Angestellte, 50 Mitarbeiter sind im gewerblichen Bereich tätig.

Zum Ausgleich von Kapazitätsspitzen wird weiterhin in erheblichem Maße auf den Einsatz von Nachunternehmern für Montagen zurückgegriffen.

3. Lage

a) Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des positiven Ergebnisses, bei nahezu konstanter Bilanzsumme, im Vergleich zum Vorjahr angestiegen und liegt bei 52 %. Die Stichtagsliquidität liegt mit rund TEUR 7.352 (Vorjahr TEUR 8.320) unter dem Vorjahreswert, was im Wesentlichen auf den Erwerb von im Umlaufvermögen bilanzierten Wertpapieren zurückzuführen ist.

Der Anteil der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 31 gemindert, der Bestand an unfertigen Bauaufträgen beträgt rund TEUR 29.167 (Vorjahr TEUR 19.601) und ist aufgrund einer höheren Anzahl an Großprojekten deutlich angestiegen. Ein wesentlicher Teil der unfertigen Arbeiten ist durch Anzahlungen abgedeckt.

Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

b) Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte auf die Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien verzichtet werden, die freien Linien betragen TEUR 2.976.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden unter Berücksichtigung der vereinbarten Skontoerträge durch schnelle fristgerechte Zahlung erfüllt.

Die gesamte Avallinie aufgeteilt auf 6 Kreditinstitute, beträgt TEUR 9.334 und wird zum Bilanzstichtag in Höhe von rund 68 % in Anspruch genommen.

c) Ertragslage

Entgegen unserer Erwartungen sind aufgrund der kurzfristig eingetretenen Auftragsrückgänge bei Wärmepumpen und im Wohnungsbau die Umsatzerlöse um 13 % gesunken, während aufgrund des erneut deutlichen Aufbaus an unfertigen Erzeugnissen die Gesamtleistung nur um 5 % gesunken ist.

Trotz dieser Entwicklung konnte der Jahresüberschuss entgegen unserer Erwartungen deutlich gesteigert werden. Der Grund hierfür ist insbesondere in einer Reduzierung der Materialaufwandsquote zu sehen, die wiederum durch eine teilweise Verlagerung zu kompletten Fremdleistungen bedingt ist.

Eine positive Auswirkung auf das Jahresergebnis hatte auch der rückläufige sonstige betriebliche Aufwand. Hier wirkten sich Einmaleffekte im Vorjahr aus.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr angestiegen, was im Wesentlichen auf Lohn- und Gehaltssteigerungen zurückzuführen ist.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren sind für uns die Gesamtleistung sowie das Jahresergebnis. Daneben ziehen wir für die interne Unternehmenssteuerung vor allem die Eigenkapital- und Umsatzrendite sowie den Cashflow als finanzielle Leistungsindikatoren heran.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

II. Prognosebericht

Basierend auf der bereits vorliegenden Datenbasis prognostizieren wir für das Geschäftsjahr 2024 einen gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigerten Umsatz bei einem geringfügig rückläufigen Jahresergebnis.

Der Auftragsbestand zum Stichtag beträgt TEUR 23.000.

Im Geschäftsjahr 2024 wurden Investitionen im Umfang von TEUR 300 getätigt, insbesondere in die Digitalisierung und im Bereich des Fuhrparks und der Werkzeugausstattung.

III. Chancen- und Risikobericht

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir weiterhin im relativ schwierigen Branchenumfeld. Risikobehaftet ist für uns grundsätzlich die Abwicklung von Großobjekten.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen.

Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht gerade in der Baubranche grundsätzliche Unsicherheit bei Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse.

Die Geschäftsführung sieht das Unternehmen gut aufgestellt für die Herausforderungen der nächsten Jahre. Chancen ergeben sich aus der guten Marktstellung des Unternehmens sowie der Fähigkeit auch anspruchsvolle Großprojekte zu akquirieren und erfolgreich abzuwickeln.

Die Umsatz- und Ertragserwartung für die Folgejahre wird konstant eingeschätzt.

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

GEBR. KÄMPF GMBH, MÜSCHENBACH

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.407.957,57 3.139.699,12
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.756,00 54.593,00
II. Sachanlagen 1.030.073,00 800.425,00
III. Finanzanlagen 2.350.128,57 2.284.681,12
B. UMLAUFVERMÖGEN 15.237.257,72 15.209.356,48
I. Vorräte 1.870.991,03 2.527.688,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.809.956,93 4.216.321,94
III. Wertpapiere 1.204.113,63 145.843,88
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.352.196,13 8.319.502,21
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.887,00 27.950,00
18.657.102,29 18.377.005,60

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 9.761.944,85 7.543.779,86
I. Gezeichnetes Kapital 76.693,78 76.693,78
II. Gewinnvortrag 7.467.086,08 5.582.846,18
III. Jahresüberschuss 2.218.164,99 1.884.239,90
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.331.406,29 3.259.018,19
C. VERBINDLICHKEITEN 5.563.751,15 7.574.207,55
18.657.102,29 18.377.005,60

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 10.092.142,98 9.790.284,34
2. Personalaufwand -4.912.734,48 -4.709.917,34
a) Löhne und Gehälter -4.058.568,88 -3.787.138,92
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -854.165,60 -922.778,42
- davon für Altersversorgung: EUR 87.367,00 (Vorjahr: EUR 127.134,00)
3. Abschreibungen -216.670,70 -209.788,45
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -216.670,70 -209.788,45
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.828.316,20 -2.116.222,44
- davon aus Kursdifferenzen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,88)
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.037,45 2.026,06
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73.224,77 14.143,33
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -32.153,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -112.384,17 -93.363,88
- davon aus Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 39.535,00 (Vorjahr: EUR 39.902,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -871.414,86 -753.495,72
- davon aus latenten Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
10. Ergebnis nach Steuern 2.225.884,79 1.891.512,90
11. Sonstige Steuern -7.719,80 -7.273,00
12. Jahresüberschuss 2.218.164,99 1.884.239,90

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Gebr. Kämpf GmbH

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gebr. Kämpf GmbH hat ihren Sitz in 57629 Müschenbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Montabaur unter der HR B 1345 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gebr. Kämpf GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB i.V.m. Abs. 4 HGB.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Erstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen (§§ 276 und 288 HGB).

Für das Geschäftsguthaben bei einer Genossenschaftsbank sowie für den Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen ist unter den Finanzanlagen gemäß § 265 Abs. 5 HGB jeweils ein gesonderter Posten gebildet worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB) aufgestellt.

Abweichungen hiervon werden unter dem Punkt III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gesondert erläutert.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und soweit abnutzbar vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear. Der Abschreibungszeitraum entspricht der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Anlagegüter werden analog den ertragsteuerlichen Vorschriften entsprechend behandelt.

2. Vorräte

Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ist zu Anschaffungskosten bewertet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne, Sondereinzelkosten sowie die Material-, die Fertigungs- und die Verwaltungsgemeinkosten. Die Erzeugnisse sind verlustfrei bewertet.

Für erhaltene Anzahlungen wurde der aktivische Ausweis gewählt.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert bewertet worden.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird erkennbaren Einzelrisiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für die unzweifelhaften Forderungen ist wegen des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % gebildet.

4. Wertpapiere des Umlaufvermögens

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

5. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihrem Nennwert bewertet.

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Ansatz des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens folgt den Vorschriften des § 250 Abs. 1 HGB.

7. Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nominalwert angesetzt.

8. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Anwendung der Projected Unit Credit Method (PUC Methode) gebildet. Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln RT 2018 G von Klaus Heubeck. Die Rückstellungen wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Hierbei wurde mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Berücksichtigt wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,82 % (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,78 %). Es wurden keine Renten- oder Gehaltstrends berücksichtigt. Die Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen für die Pensionsverpflichtungen sind nach den ertragsteuerlichen Bestimmungen ermittelt.

Durch die veränderte Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 29. Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

9. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen bilanziert. Lieferantenverbindlichkeiten in ausländischer Währung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs des Stichtags bewertet. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten in Fremdwährungen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens in der nach § 284 Abs. 3 HGB geforderten Form ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der als letzte Seite dem Anhang beigefügt ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 720 (Vorjahr: TEUR 601) resultieren in voller Höhe aus Liefer- und Leistungsbeziehungen.

Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich betragen TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 70). Diese resultieren in Höhe von TEUR 70 im Wesentlichen aus der Einlageverbindlichkeit im Rahmen einer in 2019 beschlossenen Kapitalerhöhung gegenüber der redblue energy GmbH & Co. KG.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten im Verbundbereich werden saldiert ausgewiesen.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Die Gesellschaft hat ihr Stammkapital noch nicht auf EUR umgestellt. Das satzungsmäßige Kapital beträgt DM 150.000,00.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus personalbezogenen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 292; Rückstellungen für Prozesskosten in Höhe von TEUR 95, sowie aus Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 60.

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 259 (Vorjahr: TEUR 544). Davon bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 101) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 443).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 1.676 (Vorjahr: TEUR 1.263). Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Insgesamt bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 5.464 (Vorjahr: TEUR 7.132).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen in Summe TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 443).

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (§275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren in 2023 und sind bis heute:

Herr Achim Kämpf, Hattert, technischer Geschäftsführer und

Herr Martin Kämpf, Hachenburg, kaufmännischer Geschäftsführer.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft obliegt den alleinvertretungsberechtigten und nach § 181 BGB befreiten Geschäftsführern.

Die Gesellschaft macht bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

2. Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden von der Gesellschaft 85 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 35 Angestellte und 50 Gewerbliche.

3. Angaben zu Unternehmen, an denen die Gesellschaft zu mindestens einem Fünftel beteiligt ist

Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 folgende Beteiligungen gehalten:

Firma Anteil Stammkapital Jahresergebnis
redblue energy Verw. GmbH 70 % TEUR 25 2022: TEUR 1
redblue energy GmbH & Co. KG 70 % TEUR 100 2022: TEUR 56

4. Haftungsverhältnisse

Avalkonten bestehen bei mehreren Kreditinstituten in Höhe von insgesamt TEUR 9.334.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beträgt zum 31.12.2023 TEUR 930.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ereignet.

7. Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Historische Anschaffungs- /Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 204.432,58 0,00 0,00 204.432,58
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 209.159,40 21.396,49 0,00 230.555,89
Technische Anlagen und Maschinen 154.811,04 17.757,66 0,00 172.568,70
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.343.579,35 418.827,55 143.957,52 1.618.449,38
1.707.549,79 457.981,70 143.957,52 2.021.573,97
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 612.500,00 0,00 0,00 612.500,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 431.222,29 0,00 53.735,13 377.487,16
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 125,00 0,00 0,00 125,00
Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen 685.546,62 80.358,33 0,00 765.904,95
Sonstige Ausleihungen 563.589,83 38.824,25 0,00 602.414,08
2.292.983,74 119.182,58 53.735,13 2.358.431,19
4.204.966,11 577.164,28 197.692,65 4.584.437,74
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 149.839,58 26.837,00 0,00 176.676,58
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 131.430,40 7.525,49 0,00 138.955,89
Technische Anlagen und Maschinen 125.344,04 12.107,66 0,00 137.451,70
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 650.350,35 170.200,55 105.457,52 715.093,38
907.124,79 189.833,70 105.457,52 991.500,97
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 8.302,62 0,00 0,00 8.302,62
8.302,62 0,00 0,00 8.302,62
1.065.266,99 216.670,70 105.457,52 1.176.480,17
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.756,00 54.593,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 91.600,00 77.729,00
Technische Anlagen und Maschinen 35.117,00 29.467,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 903.356,00 693.229,00
1.030.073,00 800.425,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 612.500,00 612.500,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 377.487,16 431.222,29
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 125,00 125,00
Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen 765.904,95 685.546,62
Sonstige Ausleihungen 594.111,46 555.287,21
2.350.128,57 2.284.681,12
3.407.957,57 3.139.699,12

 

Müschenbach, den 31. März 2025

Martin Kämpf

Achim Kämpf

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023: 14. April 2025

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Gebr. Kämpf GmbH, Müschenbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gebr. Kämpf GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gebr. Kämpf GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, 31. März 2025

8P Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.Bw. M. Künzel, Wirtschaftsprüfer

Dipl.Kfm. O. Jürgens, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss zur Gewinnverwendung (Auszug):

Die Gesellschafterversammlung der Gebr. Kämpf GmbH hat am 14. April 2025 folgenden Beschluss gefasst:

Der Jahresabschluss auf den 31.12.2023, geprüft und mit Bestätigungsvermerk versehen von der 8P Treuhand GmbH in Siegen, wird mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2.218.164,99 EUR festgestellt.

Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem verbleibenden Gewinnvortrag aus Vorjahren auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Müschenbach, den 14. April 2025

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